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Giehener dtaötparlameiu.

Neue Verkehrsordnung für den Seltersweg.

' Gießen. 6. 08ai 192?

Der heutigen Cteung btt Ciahtparfamnui big rin« TjflrtorOnuna vor. bt brr tbgrirfrrr. non einem Punkt nicht» Den b«VDVt' -r-V'.- BeNutung zu Haben dar Denn datz für btt werter« Um stelluna b« r Müllabfuhr auf maschinellen Betrieb Me zweit« Rate brr Um* 't#Iluna»fcftm angrtorbert wurde tft leMal.ch btt weitere Auswirkung bt» im vorigenabrr qt- ' atzten arunbCfgenben Brichlutles 3ebenfall» wellt« bt« Stadtverwaltung Im ^Mbtid auf bre Hera nnadenkt Beratung bt» neuen Haushalts- Voranschlag«» heute glatte Bahn schaffen um da» unqet eilte 3ntmf,« der Stadtverordneten In ben nächsten Wochen rinzlg und allein auf den Etat konzentrieren zu tbnnm

Der einzig, hervorragenM Punkt betraf bt« Aeuregelung be» B«rkebr»ves«ns Im Seltersweg Das Haus hat sich babd füx rin« vblung entschieden btt man al» rin Kompromiß zwischen ben Forderungen auf vollständiges Fahrverbot für ben Selter»weg unb den Dunlchen nach Beibehaltung des btfberigen ,'juflanbe» anfthen kann Man entschied sich für bi« Einführung des sog. Ginbahnverkeh r6. da» heißt. di« Fahrzeug« bürten ben ganzen Tag über nur in einer Richtung verkehren. unb Atear vom Kreuzpkatz in der Lichtung Frank­furter Stratze Obgleich wir nicht glauben, datz auf dies« Weise rin« wirklich 6ut4>qrr.fmbt. bauembe Besserung der VertehrszustönM Im Seltersweg zum Schutz« brr Fußgänger erreicht werben kann, wollen wir uni ernst wer len mit diesem (JrgebnU der Beratungen zufn ebengeben, um abzuvarten. wl« di« Wirkung In der Praxis sein wirb. Di« Möglichkeii ist iiich: von der ftanb zu weisen, bafj gewisse Interessenten am Babsahrerbuminel auch bei bitter '71or<4>nlt einen nahelleg.nben Ausweg Hnbtn. btr ihnen das immer wiederholteBe­tagten de» 2.ltersw>a» ermöglicht, ohne habet mit der neuen Berkbrtotbnung in Konflikt zu kommen Jcbenfdll» wirb man gut tun, Hits« 2n* gelegenheil werter im Auge zu behalten unb sich vor einer Ortoriterung des jetzigen Eingriffe nicht zu scheuen, wenn die Verhältnis'.' anders nicht wirriam zu bessern find 3m übrigen in dieser Angelegenheit ein Wort In eigener Sache. Stadtverordneter Fischer nahm bei der Be­ratung dieser Borlage Stellung gegen unsere Aotiz Dom vorigen Samstag unb meint«, her In bitfem .Elaborat" erhobene Vorwurf, haft In dieser Sache .Quertreibereien Im Stabtparla* ment" Dntgcfommcn seien, könne nicht gemacht werben. Wir halxH keinen Anlatz, von dem. was wir am vorigen Samstag tagten, likgendetwas zurückzunehmen, unb wir glauben, datz Stadtverordneter Fischer nach der Unttrrebung. die et gestern tm Anschluß an di« dsftnflicht Sitzung mit uns bcrbcthibrtc. die bibberg« Behandlung dieser bedeutsamen An- gelegen beit doch unter einem Des icht »winkel be­trachten wird, bet unserer Ausfällung der Dina« nbhergckommen ist. unb datz et wohl auch nicht mehr zu dem barten Wort .Elaborat" heben wird. Jedenfalls tnerben wir niemals mit unserer Ansicht zurückhallen, werm es sich darum han­delt, durch ein klares Wort aut ? > b

weisen, bi« bringend einet Aend.rung bedürfen.

Sitzungsbericht.

Anwe'cnd Oberbürgermdfler Keller, die Beigeordneten Dr. S e l b. Dr. Fred. Dr. Hamm. Justizrat Dr. Aosenberg. Kommerzienrat KilNgfp 0 r und 35 Stadtverordnete. Der Zu- bbrerraum Ih nur schwach besetzt

Baufldud)«.

Genehmigt werden die Gesuche von Berthold Ä u b n «. Selters weg 2d; Medizinal rat Dr Kal­lenbach. Friedtichllratze; Warlweg; Medizinal­rat Dr. S z u b i n s l i: Hermann Fuhr, Sonnen- flratze. Karl Frensdorf. Bahnhof st ratze Ecke Olruflabt. Alcht befürwortet werden die Gesuche von Mfred Keller. Flur beim Lergwerks- tnalb. unb Wilhelm Schneider für Flur XXII Ar. 72

Auf Antrag des Bau* und Finanzauefchufses wird die B e I « i b u n g » g r r nj « für bw an Krieqsbeschüblgte. Lungenkranke. Kinderreiche und ftaatlrcherieit» al» gemeinnützig anerkannte Bau- arnollenschaften gewährten städtischen Bau* ba rieben auf 90 Prozent brr Gelamt- sestaesetzl Di« ' ' ;.....\

kann sich mit dieser Erhöhung nicht einDerftanben erNären. da Privaten nur eine Bele hungsgrenze von 75 Prozent »ugeftanben wird fi« to ll aber auch nicht gegen die voriage Kimmen, weil diese Wohnunasbauten betrifft Die Fraktion enthält Nch her Stimm«.

Keue van un» Strafceniludilllnir für die EderNratze.

Dem Plan über die Aeusetzsetzung b«r Bau- und Straf»ensluchtlinle der Ederftratze wird glatt zugetzrmmi

Erweiterung der Befugnlfk der Baubeputaflon.

Das der S ladt verordneten-Bees ammlung zu- stehend« Recht zur Genehmigung von Balkonen. Erkern unb sonstigen Vorbauten gemäß § 2 brr Lvkalpolizeiverordnuna vorn 6 3uli lSSS wird her Baudedutation übertragen. Diele Maßnahme 'oN einer schnelleren Erledigung der Bauge'uche dienlich sein.

wohndauebauten lu| der Weitzerde

Die Srd*. Maurer* und Betonardellen für Me Wohnhausbauten Auf der Weitzerd« werden wie felgt vergeben: Los 1 an H. W. R i nn zum Angebotspreis von 2135s 59 Am.. Los 2 an Birkenstvck A Schneider tum Angebots- Drei« von 21 818.63 Am.. Los Z an H W e i m e r ium Angedolspre s von 38 708 15 Am.

®oHenpfldRmingra.

Die Hertzellung von Golserrpslatzee in ver- lchrebenen vtAatzenzugen wird an bl« Jtreit- mindeftfordernden Geb« Gerlach. W Bausch

*h * Schnepp. sämtlich in Krofdorf, gleichmäßig nach Straßen geteilt. «u ihren An* gebotspeeifen von 9507 50 Am. vergeben

«enNneg im »sseusichen tmkbtagmeku

Da beabsichtigt itz. d t Zahl der Plakat- tofein unb Säulen «u verarotzern wird delchlol* fen. bei dem Pvlizeiamt die Streichung des § 2 der Polizeivernrdnung über den .Hentli*. kl* lelanlchlag vom 6. Oh. 98 zu beantragen unb bar* auf hinzuwirken daß ber «Ne-ilich< .Uttel.*- schlag in G letzen aus tzädeedauttchen *r.-\-i ausschließlich ber Stabtverwailuna vorbei bleibt

Kredite für <Bat- und IZteffereetfeangeVynbeilen.

Di« 8nc«u«rung ber Gas- unb Walter leit ung In der Friebrichft ratze wird genehmigt und rin Kredit von 3300 Am für M« Gasleitung und rin solcher von 3400 Am für die Saffetlettung zur Beringung gestellt

Der ku'ühnmg von Gas und Walter m bet Straß« unterhalb bet Stratze A m Kugelberg wirb zugestimm: unb ein Kredit für d e Ausführung ber Gasleitung tu Höhe von 4100 Mk unb für die 2Da,«r!e*tung m Höhe wr 5500 Mk berri!grft«Ht

D« Aohrverlegung n ber Stratze Hinter ben Schießgärten wirb genehmigt und ein Kredit von 2100 Mk für bi« Gasrohrverlegung unb rin solcher von 1350 Mk für bk 'Safier- rvhrverlegung eröffn« t

Der Ausbau des Halbgenerator* o f e n s Ar. 4 wirb ber Stettiner Ehamotte- fabrtf QL G übertragen unb hierfür «in Kredit von 8589 Mk beunlhgt

Di« B«fchafsung der Okohre für dtnlegung der Gas- unb Dafferlritung in den tm Jahre 1927 »um Ausbau vorgesehenen St ratzen wirb genehmigt unb ein Kredit für Gasrohre in Höhe von 10000 Mk unb für Wasserrohre in Höhe von 13000 Mk gewährt. Ctab:» A i * colaus regt an. bei St ratzenneubauten künftig auch bas E ektrizitätskabel gleich zu legen, bamlt spätere Stratzenaufbrüch« mit ihren ftb'en Fol­gen vermieden werden

Reparatur der beiden 0 n wehre

D e Eriveiterung b s oorg« e ,e. en Kredits von 1200 Mk auf 2000 Mk für bie Unterhal­tung ber Lahnwehr« wirb genehmigt Das Stabt- bauamt wirb zur Ausführung der Arbeiten er­mächtigt

Stabtv Kreiling teilt bei dieser Gelegen­heit mit. datz in Kürz« rin« Eingabe ber Auder- vereine wegen gewil'er Uferforrefturen an ber Lahn torge egt werd« Di« bei Vornahme dieser Arbeiten abgelebt»«mm len Utbmtngei würben g.eichfalls b#r 'Berixlkrung ber Wehre bienen. Er bittet um «ine wohlwollend« 'Behandlung ber Eingabe

Vtadlv Horn fragt, ob es nicht möglich fei, den Uebelftänden an ber Mündung des Lvhmühlbaches lUeberfchwemmung txr Gärt.n bei Hochwasser) entg?gen,uwirken. D e Qkrwal- tunq lagt Prüfung ber Angelcgenhcit zu Instandsetzung de, fläbt. Haufe, tzirchenplatz 9.

jur Behebung der Brandschäden im ftiM. Haus Kirchenplatz 9 wird ein Kredit von 3000 Mk zur Verfügung gestellt. Das Stadtbau­amt wird ermächtrgt. die Arbeiten sofort vor­nehmen zu lassen.

UmfleUurig de, Stratzrnrcinigung^etriehs.

Für dr« vorgesehen weitere Umstellung des 6trafKirrcin!gung»betr.el'4 auf maschinelle Grund­lage wirb rin neuer Kredit von *4 000 Mk. al» »weite Aate zu Lasten des Doranschlags für 1927 genehmigt. Das Stadtbauaml wirb beauf­tragt, dr« vorgesehenen Fahrzeuge freihändig an bie Lieferanten zu vergeben, di« di« bereite dngeftellten Fahrzeug« geliefert haben. Ein Antrag Aico 1 aus auf Zurückstellung dieser Vorlage bis zur Vorlegung des neuen Haus­haltsplanes wirb gegen bk Stimmen ber Mittel- siandsfrakkivn dl>gc(cbni Gegen bie Vorlage stimmt nur die Mittelstandsfravion.

Arebile für Llektrlzität,w«rk«ngelegenheiten.

Der für die ffieferuna einer Metzeinvichtung für die Umspannstakion Hchunk u. Eve erforder­liche Kredit von rund 3155 Am wird bewilligt. Die Lieferung wird ben S^mens-Schuckert-Wer- ken zu beten Angebotspreis von rund 3155 Am. übertragen

Ein Antrag bes Betriedsausschulses. für bie Beschaffung von zwei Oelschaltern einen Kredit von 45öO Mark zur Verfügung zu hellen und die Lieferung der Schalter ben Siemens- Schuckerlwerken zu deren Angebotsprerlen von 22A) Mk. je 6lüa zu übertragen, wirb zur nwfb maligen Prüfung an bie Betnebsbeputation zu- rückverwiesen, bie nach erneuter Prüfung über die Vergebung bes Auftrages endgültig entscheibrn unb ber Stadtverordneten-Versamm­lung in bffentlltber Sitzung Bericht erstatten soll. Den Anlah zu dieser Enttch^idnna gibt ein 2b» änb.rungsantrag ber Mlttelftanbsfrak- tion, (n dessen Berfolg Stablv. Kurz Aus­führungen techn,scher Art über diese Oelfchalter macht und habet betont, datz seine Firma die AEG., diele Apparate wert billiger «das Stück etwa 1400 Mk.) liefert al« die SremenK-Schucrert- 'Bkrfe. Siadw. Kurz bat fich als Vertreter bet JMitiananfrrirahtDn in ber Sitzung ber Betriebs­deputation einer Einwirkung in di«»er Angelegen- bett enthalten, weil er hiesiger Vertreter ber VEG tft auf Beschiutz seiner Fraktion habe «r fich aber doch im Plenum übet bt« Angelegen­heit Oufiert müffen. 3n der Aussprache wird von mehreren Seiten hervorgetzoden. es fei rich­tiger gewesen, die fachmänntfchen Ansichten des Stadtv. Kur» nicht erst im Plenum sondern schon In der Deputation vorzubringen damit man dort in Gegenwart ber Fachleute vorn Elektrizitätswerk, die diel« Angelegenheit doch auch reiflich geprüft härien. ein« Klärung hätte berbetfubren fbniwn. E» f«t tebenfalU unmöglich ie»t ein« äntschribung im Plenum zu treffen, nachdem der Verirrter einer I niereff tert en .»ftrma in feiner Eigenschaft als Stadtverordneter nach­dem rr In bet Depu:attvns».tzuna geschwiegen ^be. sich tm Plenum gutachtlich äutzerie Des- f>ild müsse die Ang.-l.-gei hr'i noch einmal in der Pepuiatton durchgepruft werden Oberbürger­meister Keller teilt mit. datz der heutige Vorgang ihm doch Beranlasfuna geb« ben Aechisausfchutz mit einer Prüfung ber Frage zu beauftragen, ob und inw.eweit Stadt­verordnete. bte an einer Angelegenheit brr Stadt direkt oder indirekt interessiert seien, bei der Erledigung dieser Vorlagen Mitwirken Ibnnhm. etabto Schmahl urucriir.-cht dt. Aotwendtg- keit und Berechtigung einer solchen Prüfung Im Aechce-iussch».--. und betont auch scineriei!« es geh« nicht an. datz rin Stadtcvrvrdneter. ber an riner betimmten Zlngeiegenheit direkt oder hu direkt leibt i nterrihert lei. babr mitwirke. wäh­rend andere Jnicreflenten auherüalb des Stadt- verordnetenkreises btek Möglichkeit r.t* hätten.

»et ton BotanfcftUf des Eledr zität»werk«O »ür 19» unter X'i«< 12 «<n,;rifite Betrog von Ä XV Mk Wird um eooo Vkk nf 92 000 Mk erhöbt

Dir Virimmg von etwa 10 000 Meter 2335 Ätlegnmr' Kuplerieil von V Cuabiut-

4 reoes zu derer Angebotspreis von 144 75 _r IX Kllogramm -Scr.ragtn. Kostenpunkt 3379.10 Mk Der Kredit wird bewilligt

Sw kdr Errichtung einer Untlpannstatiou an ber Wakdkvkeme <vöftffort*dD nstwerd-gen Ar­beiten werden der itrra H Weimer. Giritzen, zu beten Angebotspreis von 3906 29 Mk über­tragen

KrichmVotznut»g,zätztnag.

3er Durchführung ber vom Reiche angevrd- neten Tr deren Kosten ben

Städten ju*erlegt wurde, wird rin Kredit von 3000 Mk gewährt

Der RechnungmchlchiVtz des stützt, wohlfetzewaml, für 1925.

Die in Einnahme und Ausgabe mit 1160333 01 Mari abschließend« Rechnung der Ka»le des Wohlfahrtsamts der Stabt Gießen *ür Rf. 1925 wird genehmig'. Der Boran'chlag ist nicht über­schritten worden der städtische 3u'chutz zu den WohHahnsausgaben bewert Nch auf 68613950 Mari

7lru< Beritfcroeegriung hu Seitrrwueg.

Aach dem Referat des Stadtv Dr. Kraus- müller wird ber vorgelegten Poli.zetverordnung über di« Veriehrsreg» in der inneren Stabt Seltersweg) zugestimmt. Aach dieser Verordnung ist ber Verkehr mit Automobilen. Krafträdern.

werken und Handwagen ben ganzen Tag über nur In ber Richtung Kr «uzplatz 5 r a n f f u r 11 r 6 r d fi r allo og. Einbahnftratzenverkehr D. Red ' gestattet Kraftfahrzeuge dürfen Im Seltersweg einander nicht überholen. Stadtv. Jos. Maier «Sozi fordert als Au»-. - di« Be­

bes Radsahrerixrkehrs im Seltersweg bi« An­lage von Aadfahrerwegen in der Gemarkung ®ie- sten. ferner «ine so deutliche Anbringung der neuen Berbotsvorschriften. datz keine Hebertru tungen Vorkommen können, und schließlich fordert er auch vvm Publikum eine bessere Stratzen- disziplin. die sich in der Befolgung des Grund­satzes .Aechts geben!" zeigen mülle. Die letzter« Forderung unterstreicht auch Stadtv Fischer, der sich im übrigen gegen unsere, die Berkehrsverhältnille Im Seltersweg kritisierende Aotiz vom vorigen Samstag insoweit wendet, als Darin von .Quertreibereien im Stadt Parla­ment" gesprochen und weiter gesagt wird. Mb bisher nur das Polizeiamt das Griorberliche getan habe Stadtv. Fischer spricht dabei vrn einem .Elaborat in der dettung und bestreitet die Berechtigung des Vorwurf« der Querlret- berrl. Daß die Verkehr«-Zustände im Seliers- weg dringend ber Besserung bedürfen, erkennt er natürlich auch -an. Stadtv. Horn betont, datz die Geschäftswelt mit der jem.Ten Regelung einverstanden fei. e« liege auch im 3nlerefle der Geschäftswelt datz eine Äenderung der Derkehrs- verhältnisse Im Seltersweg getroffen werde

Der Geschäftsführer be» Urbeikznachweile,.

Stadtv Dr. Krausmüller fragt di« Stadtv«rwaltuvg. ob Ihr bekannt fei. datz In brr Ob«rheffifchen Volkszeitung" lm«t< halb kurzer Zell, von «in unb derselben Person ausgehend zwei Uri i« üt«r ben Grichäfk-sührer des Arbelrsnachwci es verösfent- ücht wurden, deren eines In einem Bericht über eine Gericttsverhanh'.ung dem Betm'en aerecht werbe, während ba« andere in einem Bericht über rin« Berfammlung des A.D.GB dem gli­chen Beamten au« dem Mund« de« gleichen Herrn, wie Im ersten Falle. Unfähigkeit zur Aus­übung eines solchen Amtes nachlaae Die beiden Urteile ständen In so auffälligem Widerspruch zu­einander. datz hier Aufklärung fr'Loten fei. Wenn der Beamte wirklich unfähig kl, bann müff: «r von feiner Stelle entfernt werben.im andern Fall« liege aber eine Beleidigung des Beamten vor Qverbürgermcister Keller bemerkt er schätz« unb würdig« Nt Bedeutung der Presse, aber man könne doch hier nicht zu allem Stellung nehmen, was in der Zeitung hebe Beigeorbneter Dr Fred als Vorsitzender de« Arbertsnach- weises antwortet dem Sragefteiler. die beiden Artikel seien ihm bekanntTn Urteil über einen Beamten hier obzugeb-m, müsse er ablehnen Als der zwei« Artikel ber 0berb."ischen Volkszeitung" über ben Beamten mit dem Bor- tourf ber Ünsähigkert erschienen sei. habe er in einem Schreiben vorn 2 8 April an dieOber- hessische Vollszeilmig" dazu Stellung genommen unb um Abdruck die'es Schreiben« gebeten Bis heute sei bie Veröffentlichung aber noch nicht "folgt, jebo4> nehme er an. batz der Abdruck noch a«»ch«d«n u^rde Der Vnef an die .Ober- dc'lilche Volkszeitimg" habe folgenden Wortlaut:

.In Ar. vom Samstag, dem 23. April 1927 ist der Bericht über bte Jahresversammlung des A DGB. Gießen erschienen Dabei ist auch eine Erklärung bt« Bortitzer.den nrttgtieUi. In welcher dem Gefchä»r«'üdv»r des Arbeitsnach- weises jebe Befähigung zur Führung feines Am­tes atwriprodxn wird. E« da« Recht kdes Staatsbürgers, »ich feine Auffassung über Ne Befähigung eines öffentlichen Beamten zu hüben und auszu'prcch«.. Riemandem fofl das Recht der Kritik gekürzt werden. Dem unierxi«batten Bortiyen den des Arbeitsnachweises für bc« nördliche Oberhessen erscheint es aber angebracht, darauf hinzuweilev. bah jene Beurieilung von INn nicht geteilt wird Teilte er sie. so würde er IdbH v«lichtwidrig bandeln Denn er den un­fähigen Beamten nicht zu entfernen bestrebt wäre. Er stützt fich hierbei nich: allein auf fein eigenes Urteil Der hiesige Arbeitsnachweis ist. tote feber andere lehr bJuftj Gegenstand ber )lachprüsu« burib Benrrter hoher Regierung«stellen Erwirb geprüft von Beamten brr Reichs arbeit «oerwal- luihL br» Landesamts für Art'« "Vermittlung m Frankfurt ol AI. des Hexische yyctm Hl- nister» für Arbeit unb Wirtschaft und des Prr»- tztlchen Wohlfahrt«ministeriukTr» N«<e» lentevtn nair.tn« brr pvrufnsch-hefsifchtn Grivibrengcmriiv* hbai für Erwerdslofenfürtoege So o*t nun ber UnterMUbnete Gelefrenheit genommen hat. btek Veamten zu sprechen, und er bat )<be Gelegen- bett benutzt, ihm auf Antrag« stet« enUrt worben, befx gegen bte R ührung des ber» »rit.aen Gricha rs'ubrrrs fetnerlei 0-^Wendungen beheb«. Darauf Nngc-^e'ni wurde mir. daß er schwer überlast« k- urb ktne Arbeit P.rionen völlig ^üQc. Deshalb Ist auch für Perionalvi-rmehruAg In bescheidenen ff -er » m Sorge getragen worden. Was nua bte ta fenm Bericht brio bre« enoäNUr Aktenführun-g an- langt. st> ist auch her 11":erzttchnw« der TSe-mrvi. baß!t toerbefterungsbedürttsg ist Gerade tu der .illerletzten Zeit '-ich be»SiLK auch erhebliche Reuen»gen unb BerteTmengen tinjefüLr: vve-

Äan kann jedech für Nrie ®*idübnmg nicht ohne we-tencs ben Grichä'tsführer. ober einen anderen Beamten verantwoetlich machen

< ;d{ - ".aJ> z----,« -uSren auf Nr t*ri

km ichwach« Peri ooaLbfV* _-ig des Ardritsnoch» t-r.fe« während langer Jahre Der piefige 2r» beiisaachw« « war uriprüngl-.ch eine Deinein» r4nang lediglich für die Ctabc Durch ta« A - ö, tsnachM^sgetetz wurde seine Wiche^keit er» hedllch gesteigert und sein Arbeit«gediet vrch über wer L-anbhetk ausgedehnt. Rachdern Ne durch w^derürrbeAdr Jmerriten in gre« kn SanN kreisen überaus eri beerte Seurrgama:te* br- e-det war. va« es en der Zeit gewesen, auch erforderlich« Periono! herettz» stellen Jto Nrfer-. Aug«- Uf _.xr kam Ne Perionalabta»» Verordnung des Reich-s. Ne |«N Reue-.ist«llnnn verton Roch ivefentlichec war Ne dadurch auf Ne OefteMl tote i ausaoubße D*rt-r< E» war oon ta an aut Lange hinaus unmöglich irgend­welche Körpertam et ländliche

Körperkchafien. tur Pertonal-> :.lla-gen «u geunnnen E» ist etn BerNer.N des Grichätes- führers. der übrigen» btefe Stelle feil 20 Vahren verlieht, daß er unter völliger . urücStellung einer eignen Perton unb «ast gänzlichem Bet» zicht au* Urlaub und Erholung mit unzuläng­lichem Peri ->7- al den Beiriev autrecheerha.run bat Daß hierbei an den Betrieb nicht Ne Anfoedn- rungen gestellt werden fonr.im bte man rach ber Voririegsauffassung an eine -f enrllche Amts­stelle stell« must und toftanMUb halb weder eilen farm, rite ohne weitem» Bar Man dort diese Umstände br. einer Beurteilung der Beamter- und Angestellten Ns Olrteit«- nachweises und anderer Stellen Ne tn ähn­licher Lage sind, nicht außer acht taffen"

Aach weiterer kurzer Au»tptach«. di« sich u. a. nochmal« am d e oben berichtete Prüfung tm 7i«cht«au4'chutz dreht wird bte öfteuiUche Sitzung geschlossen Anschließmb Habet e ne nicht- öfsentliche Beratung statt.

Oberhessen,

tanllrtil NiefcciL

£. WIes «ch 6 Mat 3n feiner füngEtM Sitzung betchä'itgte fich bet Gemein derer zu­nächst mil einem Gesuch brr Dretchgesell» schäft um lletoedai ung fine« Dvrichv!a»e« Ge­legentlich Nr *lbt*rrctniflung ist Ne Bereit« ftellung eines solchen versäumt wurden. In Vor­schlag «bracht wird «in in Kürze zue Versteig»» mng fimrme br« Grundstück. Der Grneindrrat bescÜotz. hifles In günstiger Vag« be'lndliche Grundstück zu ettpetbr-.. di« D efchg« e.lfcha t zahlt rin« angemessen« Pacht unb pU vertraglich tut»

- n. ba» Grundstück tn B mit dem angrenzenden GerneindegelänN Hertz»» richten. Bei dem vvllstäiidigen .Hehlen irgend­welcher X urnrlume für die Schulen machte Ne Be'chaffung einer geeignetru turn» balle schon leit einer Reihe vcn 3aum Kopf­schmerzen Diese Halle müßte so eingerichtet wer­den. bah sie auch ben hiesigen »rohen Berei ten für Ihre Beranstaltungen zur Beriugun., steht; sie mühte aufterbem in IVrtHnbunj mit einem genügerid grvßeii Sport- ..

ba es bei den ge.je To rt ge zestplci veralt.,»! en stets ein irofte« Risiko sür ben prweil» fest­geben den Verein bedeut«, etn Fest duvchzutuhom. Dor einiger Bett begann nun ein hiesiger Gast- Wirt einen großzügig angelegten

geriet dabei aber In Konkurs Der Saal steht feit Meter Zeit Im Rohbau. 3n einer fri uenm

öthung brtchii'kiar« sich Mr Gerneinderai k-reits einmal mit dieser Frage, ohne dabei bte Al llcht Si haben, schon bindende Befchlüfte zu tH«n rr damaligen Besprechung kam nur arm xnN Bedeutung zu Durch irgendwelche llm'tank kam der Inhalt fr.der vertraulichen Besprech«. ; an Me OeffentlitoMl. und Mort setzte et-x Gegen­aktion bei mir trt Herten Gastwi ri »gewertoes «tn Da Me Versteigerung Ms Anwriens In einigen Wochen bevvrsteht. lag Mete A , '

zur 7^ .ng vor.

Hierzu verlas der Bürgermeister zunächst ein umfangreiches P rotestf chrel den f Amtlicher biefigen Gastwirte, Ne sich in ber chaupt- fache gegen Me .kommunal:s tert« Gastwleifchast^ wanMen. In ber Aussprache wurde-i von allen Selten hte inzwischen eingeio.-en.-n. durch Wit- terungseinfküsfe beMnatri TJ injrl i<rt»orj«boben. r benen ber 2leu . «oll.

Bebauen wurde allgemein, datz es mtl tem Ba» soweit kommen mutzte er Mitte nach sei nur .Wenige Uellung allen Erfordern.I'en genügt, ba es mög­lich gewesen wäre. Fefthall« .^stpla» und sogar das To bitter ntowendtge Schwinimdad im eng'u-n Ziriammenbang ,u «rrtcheen. Ez» gleich günstig Sy Ian fiebt der GemetnM schwer! ch zur ig Jm Antrag. M« vefchutzfaltung z»- Irn und erst ein Gutachten eines beam­teten Technikers c-nzu^olen, orrttel gegen Mn Stimmen der Rechten und Kommunisten brr Ab­

lehnung. so tast nichts anderes übrig Mieb als zu beschließen. Mn Erwerb bes Anwrtei^ nicht n4ber Aulreten. Damit bte bl tut Wiefeek aut absehbanr Zeit Mr truungr Zu stand ßeßehen. datz es wohl Me ein, frf Gemeindn Hellens von Meter Grüße ist. Me ihren Schul­kindern nicht Nn vorgrtchrtebenen Dumunter» richt erte.l.-n lallen kastv V* Buderus - sche n Eisenwerk«, bte bte In der .Heide* gelegen« GemrinbdanbgruM au»beuten und Mn rntnommewn Sand nach der Twenge beznhten. eriuchten um rirwr Ermäßigu ig Ms Pvrite» $tn- fÜL Der G«nu nberat bäl: ben 'rilhertgr- PrelO für angewften unb lehnt« Ms Srtuch ah In der nächsten Zell Itnb grötzevr Ausgaben für Olreüenbeuten. Ä a na I lf ll on » und Wasserleitungsardeiten zu er»

Touristin,