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Für 1 Pfund

57-69 54-68

55-68 52-67

Schweine 59-66 50-61

55-68 61-66 56-69 60-69 56-65 55-65 55-65 50-63

46-62

64 68

58-66

Gerichtssaal.

Einbrecher mit Zuchthaus bestraft.

QBö'Jl. Mainz, 5. März. -Zwei im August vorigen Jahres auf frischer Lat hier festgenom- racnc Einbrecher, der Kellner Karl Emil !. u s s e r o w aus Rostock und der Arbeiter Karl Cito Bröhel aus Hamburg, wurden heute vom B.zirksschöffengericht abgeurteilt. Bei ersterem wurde auf vier Jahre Zuchthaus, bei dem a.;Deren auf 21/2 Jahre Zuchthaus erkannt, .'ferner wurden beiden Angeklagten die bürget* ha,en Ehrenrechte auf zehn Jahre aberkannt und die Stellung unter Polizeiaufsicht verfügt.

Wirtschaft.

Von den Schlachlviehmärkten.

An den Schlachtviehmärkten der vorigen Woche war die Marktlage weiterhin unver­ändert. Das Geschäft war meist langsam, be- 'onders bei Schweinen und auch bei Kälbern. Die Auftriebsziffern blieben auch in der Be- richtswoche im wesentlichen unverändert. Die Preislage war dem langsamen Geschäft ent­sprechend teilweise gedrückt. Während sich bei Bindern nur geringfügige Aendecungen nach oben und unten ergaben, waren die Preise für Kälber fast allgemein abgeschwächt. Ebenso setz­ten sich die Preisabschläge für Schweine größten- teils fort, doch zeigte sich hier wiederum mehr Widerstandskraft mit stellenweisen Preiserhöhun­

gen. Dei Schafen war die Tendenz uneinheitlich. Lebendgewicht wurden in Pfennig

50-63 49-71 60-69

Süddeutscher Produktenmarkt.

swd. Die verflossene Woche zeigte bei den nord-, sowie südamerikanischen Getreidebörsen be­sonders gegen Ende festere Tendenz, die zum Teil auf spekulative Einwirkungen gewichtiger Haussiers, zum Teil auf die sich im Gang be­findliche Streikbewegung der argentinischen Ha­fenarbeiter zurückzuführen ist. Inwieweit sich letztere Tatsache auf dem Weltgetreidemarkt aus- wirlen wird, bleibt abzuwarten, jedoch dürste darin wenigstens ein positiver Grund zu einer Aufwärtsbewcgung zu finden sein. Auf die süd­deutschen Märkte hat sich die festere Grundtendenz noch nicht ausgewirkt. Man verhielt sich bisher abwartend. Das Geschäft der Mühlen bewegte sich weiterhin in kleinen Dahnen, da diese nur den nötigsten Bedarf deckten. 2n Anbetracht der andauernd stabilen Auslandweizenpreise sah der Handel keinen Anloh zu gröberen Unter« nehmungen, so daß das Weizengeschäft klein blieb. In Roggenmehl dagegen wurden bei leich­ter Erhöhung der Preise einige Geschäfte ab­geschlossen. Man verlangte für Manitoba I hfl. 16,45; Manitoba ll hfl. 16,13; Manitoba lll hfl. 15,35; Hardwinter U März hfl. 15, ; russischen Weizen hfl. 15,-; Darusso 79 Kg. März 13,83; Rosasä fällig, hfl. 14,43; alles cif Rotterdam. Darusso neu, 79 Kilogramm März-April-Liefe­rung Mk. 30,50. Waggonfrei Mannheim Hard­winter II dispbl. Mannheim 32,25; Jnlandweizen 29,75 bis 30 Mark; ausländ. Weizen 30,25 bis 32,75; Plataweizen März bis Mai 29,75 bis 30: inländ. Roggen 27 bis 27,25; (Rufs. Roggen 72 Kilogramm 27..); ausl. Roggen 27,50 bis 27,75: Weizenmehl, spez. 0 40 bis 40,25 März bis Mai; Weizenbrotmehl 30 bis 30,25; Rog­genmehl 36,25 bis 38.50. 2n (-erste tonnte sich das ruhiggebende Geschäft in dieser Woche auch nickt beleben. Die geringe Rachsraqe richtete sich vor allem für Draugerste I. Qualität. Die Preise lieben etwas nach. Pfälz. Sommergerste prompt 27 bis 30 Mk.: Hess. Draugerste 26 bis 28 Mk., nordbadische Braugerste 25,75 bis 26,75 Mk. Platagerste 25,50 waggonfrei Mannheim, Hafer blieb bei ruhiger Tendenz unverändert, ml. 21

(8 r 0 ebler den Generaldirektor der Buderusjchen Eijcnroerke, Kommerzienrat Koehler, zum ersten Vorsitzenden, zum ersten stelloerlretenden Vorsitzen­den Apotheker Bahr, Vorsttzender des Einzel- handesoerbandes für Hessen und Hessen-Nassau, zum 3 ro eiten stell vertretenden Vorsitzenden Direktor Schmitt. Ferner beschloß die Kammer, die seit langen Jahren bestehende, vom Handelsverein Wetz­lar unterhaltene Berufsschule des Han­de l s v e r e i n s auf die Kammer zu übernehmen.

Kreis Marburg.

j[ Marburg, 6. März. Während die Maul - und Klauenseuche in den Kreisen Marburg und Kirchhain sich noch hier und da bemerkbar macht, so daß der für Dienstag in Kirchhain vorgesehene D i e h m a r k t wieder a u s s a l l e n muß, ist sie inc K r e i s e D i e d en- ko p f, wo in den letzten l/2 Jahren 31 Gemein­den in Mitleidenschaft gezogen waren, völlig erloschen. Auch die in einigen Gemeinden sestgestellte Schafräude ist abgeheilt.

Dillkreis.

WEN. Haiger, S. März. Auf der Grube Stangenwaage kam gestern mittag der dort beschäftigte 26 Jahre alte Elektromonteur Heinrich Stein brenner bei der Legung einer Fernlei­tung mit der 22 000 Volt führenden Starkstrom- 1 e i t u n g in Berührung und war sofort lot. Dies ist schon der zweite tödliche Unglücksfall, der sich innerhalb eines Jahres auf der Grube ereignete.

bl. S ch ö n b a ch, 5. März. Im E 1 e i n b r u ch Steinringsberg" wurde der Arbeiter E p ü t h von' Guntersdorf durch herab stürmendes Gestein so schwer verletzt, daß er in das Her­borner Krankenhaus eingeliefert werden mußte.

bis 22 Ml., ausl, 21,25 bis 22,25 Mark. Mais hatte unveränderten Markt bei laufendem De- darfsgeschäsl; La Plata rheinschwimmend 18,75 Mark; Virginia Sackmais 32,50 bis 33 Ml. mit Sack. In Funermitteln ist die Rachfrage nach naher Ware, insbesondere Wühlennachprvdukten weiter gut. Die Preise hierfür haben sich nicht verändert. Immerhin wird nur das Rotwendizste gekauft und auch im Einkauf für spätere Liefe­rungen hält man sich zurück. Weizen-Futter­mehl prompt 15,75, später 15.25 bis 15,50 Mk. Weizenkleie fein, prompt 13,50 bis 14 Mark, später 12,75 bis 13 Mark: Weizenkleie grob, prompt 14.25 bis 14.50 Mk., später 13.75 bis 14 Mk.; Weizennachmehl prompt 22,50 bis 23,50 Mark. 1 pater 21,50 bis 22 Mark; Erdnuhkuchen 21 bis 21,25 Mk.; Rapskuchen 16,75 bis 17,25; Malzkeime 16,50 bis 17,50 mit Sack; Bier­treber 17 bis 17,50 Mark.

gusammensassungderpreutzischen Eleklrizitälsunlernehmungen.

Wie wir erfahren, werden zur Zeit im preu­ßischen Handelsministerium Beratungen gepflogen, um die preußischen Clektrizitäts- unter nehmungen in einer besonderen Gesellschaft zusammenzufafsen. In Frage kommen selbstverständlich nur diejenigen Elektri­zitätsgesellschaften, die zu 100 Prozent im Besitz des preußischen Staates find. Hierzu gehören das Großkraftwerk Hannover und die Preußischen Kraftwerke Ober­weser A.-G. Welche Form die neue Gesell­schaft haben wird, steht noch nicht fest. Konzem- gesellschaften dieser An ftnb bekanntlich die Preußag und die Diag-Gesellschaft des Deutschen Reichs. Wenn auch der wirtschaftliche Zweck dieser Pläne unverkennbar ist, so dürften zu seiner Aufstellung auch die Derhältnisse zwischen der privaten und gemischtwirtschaftlichen Elek- trizitätswirtschaft einerseits und dem preußischen Staate andererseits, die bekanntlich zu starken Kontroversen, besonders in den Enteignungs­tragen geführt haben, ausschlaggebend gewesen sein. Bon der Durchführung dieser Pläne wird es abhängen, ob die Angriffe, die bisher gegen die Elektrovolitik des preußischen Handelsmini­steriums cryoben worden sind, noch eine Berechti­gung haben.

D i e Großhandelsindexziffer. Die auf den Stichtag des 2. März berechnete Groh- handelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes beträgt 135,6 und hat gegenüber der Dorwoche um 0,1 v. H. angezogen. Die Indexziffer der Agrarstosfe ist um 0,6 v. H. auf 137,6 zurück- gegangen. Die Indexziffer der industriellen Roh­stoffe und Halbwaren ist dagegen weiter um 0,3 v.H. auf 130,4 gestiegen, und zwar haben vor allein die Indexziffern der Gruppen Me­talle, Textilien und Daustoffe angezogen. Die Indexziffer der industriellen Fertigwaren hat sich bei anziehenden Preisen für Textilwaren um 0,1 v. H. auf 141,7 erhöht. 2m Monats­durchschnitt F e b r u a r ist die Gesamtindex­ziffer gegenüber dem Vormonat um 0,2 v. H. auf 135,6 zurückgegangen. Die Indexziffer der Agrarstoffe ist gleichzeitig um 0,9 v. H. auf 139,1 gesunken. Die Indexziffer der industriellen Roh­stoffe und Halbwaren ist dagegen um 0,4 v. H. auf 129,5 gestiegen, während die industriellen Fer­tigwaren mit 141,6 unverändert blieben.

* Brown, B 0 veri A. - G. In der Di- lanzsihung des Aufsichtsrats wurde die Ver­teilung einer Dividende für das Geschäftsjahr 9126 von 8 Proz. (i. D. 7 Proz.) für die Stamm­aktien und letztmalig von 6 Prvz. für die zum 31. Dezember 1926 gekündigten Vorzugsaktien be­schlossen. Ferner sollen von dem Reingewinn von 1028 358 (i. D. 860 506) Mark au Sonder­abschreibungen auf Werkanlagen 586 903 Mark Verwendung finden. Die ordentliche General- Versammlung wird auf den 30. März d. I. nach Mannheim einberuscn werden. Dei der gestei­gerten Deschästigung der Fabrik im Berichtsjahr ist die Gesellschaft mit einem wesentlich erhöhten | Auftragsbestand in das laufende Geschäftsjahr eingetreten.

Arantfurter Börse,

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger«'".)

Frankfurt, 7. März. Tendenz: Still und matt. Der Wochenbeginn lieh sich an der Börse sehr ungünstig an. Der Haupt- druck ging von der Beurteilung der tünftigen Geldrnarktlage aus. Es verstimmte sehr, daß aus angebliche Einwirkung der Reichsbank von den Großbanken Kürzungen der Report- I gelber vorgenommen werden sollen. Durch die Geschäftsunlust wurde ein weiteres stärkeres Ab­gleiten der Kurse begünstigt. Von Montan- attien verloren Rhein-Elbc-Univn 2 Prozent, I Mannesmann 5 Prozent, Klöckner 425 Prozent, Rheinstahl 4,75 Prozent. I. G. F a r b e n eröff­neten 2,5 Prozent schwächer und verloren rasch noch weitere 3 Prozent. Bankaktien lagen I sehr schwach, besonders Darmstädter und Eom- merz, die 4 bis 5 Prozent einbüßten, da man sich in den Dividendenhoffnungen doch enttäuscht sehen wird. Die Werte der Metallbankgruppe I schwächten sich bis 3 Prozent ab. Scheideanstalt minus 6,5 Prozent. Von Bauaktien verloren Wayß & Zreytag und Holzmann je 2 Prozent, I nur Dyckerhofs in Erwartung der heutigen Auf­sichtsratsbeschlüsse plus 2 Prozent. Von Auto- a k t i e n waren Kleyer am schärfsten gedrückt und gaben 5 Prozent nach. Don sonstigen Werten er­litten stärkere Verluste: Vereinigte Chemische I Frankfurt minus 5b/t Prozent, Goldschmidt 43/, Prozent. Heimische Anleihen im allge­meinen schwächer. Anleiheablösung 25. Schutzge­biet 13. Bon fremden Renten lagen Tür­ken matt. Am Geldmarkt ist Tagesgeld leich­ter mit 4/o bis 5 Prozent, Monatsgeld gesucht zu 5*/j bis 1 Prozent. Privatdiskonten 41/. Proz. Im Devifenverkehr stellte sich Paris gegen London auf 124,10, Mailand auf 110,5. London Kabel 4,8520. Die Reichsmark stellte sich gegen das Pfund auf 20,470 und gegen Kabel auf 4,2195. Der weitere Börsenverlauf blieb schwach und brachte für Terminwerte einen weiteren

I Rückgang von 2 bis 3 Prozent.

Berliner Börse.

IEigener Drahtbericht des Gießener Anzeigers" 2

Berlin, 7. März. Die Börse begann die neue Woche bei lustlosem Geschäft in gedrückter Stimmung. Die Bantenkundfchast hielt sich vorn Effektenoerkehi fast vollständig zurück, jo daß die Umsätze auf den führenden lerminmärften einen minimalen Umfang hatten. Die Baissegruppe trat heute stärker hervor, so daß die ersten amtlichen I Notierungen im allgemeinen Kursrückgänge von 1 bis 3 Proz. aufwiesen, die schweren Favoriten büß» I ten teilweise sogar 5 bis 6 Prozent ein. Auch im

notiert:

Rinder

Kälber

Schafe

Berlin

22-58

35-75

32-62

Bremen

24-60

35-80

*

DreSlau

Chemnitz

20-57

5578

55-65

IDortmund

30-62

40-80

1

Dresden

23-60

60-78

50-64

Ibüficlborf

35-64

40-75

.Elberfeld

20-62

40-78

'Essen

32-65

40-95

45-56

Frankfurt M.

25-62

50-73

32-55

Hamburg

20-61

25-82

25-63

Hannover

17-60

35-75

35-60

Husum

Karlsruhe

20-60

6073

Kassel

30-60

40-65

-

Kiel

*

Köln

22-62

38-72

Leipzig

25-59

40-72

40-64

Magdeburg

20-58

25-150

30-54

Mannheim

14-62

40-74

34-45

München

Stettin

15-55

30-76

15-55

Stuttgart

14-61

55-81

Zwickau

15-53

50-75

45-60

weiteren Derlaufe hielt die Nerovsimt an. Am Geldmarkt hat sich der Satz für Tagesgeld um J Prozent auf 5 Prozent ermäßigt, doch begegnet die weitere Entwicklung der Geldverhällnisie ftär seren Beiorgnisien. Man befürchtet Kürzungen der Deport gelber obwohl die Banken bisher noch keine Entscheidung getroffen haben. Im Deoisenoer- k eh r fanden'zahlreiche Dollarverkäufe zwecks Be­schaffung flüssiger Mittel statt, so daß die Reichsmark gegen Kabel fest notierte. Im übrigen waren wesent liche Veränderungen nicht zu verzeichnen.

Börsenkurse.

(Obne Gewähr.)

efrtmtfatt a.M.

Berkin

Datum:

Hn(et6e»tolöfang 9lr. 1-30000 do. Nr. 30 001-60000 do. obne Au4lofunaSrecht

Deutsche Spa. ramienanletoe Tratsch« Wend. Dollar»Anl.

4e/6 Zolltürken 5% Äoldmerikaner

Berliner HandelSqescllschaft. Commerz- und Pnval-Bank. STarmft und Nationalbant - Deutsche Bank.........

TiSkouto Commandlt .... Dresdner Bank........

MetaUdank...........

Mitteldeutsche Kreditbank. . Leste^eichischc Ereditaaftalt. ReichSbank. . .....

Bochumer Guß DuderuS............

Deutsch'Laremburg Gelsenkirchener Bergwerke. Harpcner Bergbau......

Kaltwerke Aschersleben. . . . Kaliwerke Westeregeln. ... Uüurobüttt...........

ri'.anneSmann ManSflder........ .

Lbcrbedarf...........

Plsönir Bergbau ....... iHbctniftfjc Braunkohlen . - Rbcinuahl...........

Diitbtrf Montan TelluS Bergbau ........

Bereinigte Stahlwerke.... Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd.....

Zementwerk Heidelberg . . Philipp Holzmann......

Anglo Toni. Guano Goldschmidt..........

tolzverkohlung

G Farven-Industrie. . . ütgerswerke.........

Scheideanstalt Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........

Elcktr. Lieferungen Ltchi und Kraft Mainkraftwerke Schuckcrt............

Siemens <fc Halske vdlerwerkc Kleyer......

Daimler Motoren Heyligenstaedt.........

Meguin.............

Mannheimer Motoren .... Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun ... Metallgesell'chaft Frankfurt. Pci. Union » -G........

SchublabrU Herz . . . . . . Sichel..............

Zellstoff Aschaffenburg. . . . Zellstoff Waldbof.......

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179.5

184

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163

160

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225

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222

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222.13

219,75

210 62

308.25

211

210

213.5

210

215

313

99

97

99

217

212

213 62

218,5

151

119.25

152 25

149.23

m

120.5

117.25

130,25

128

130.4

129

294,25

290.7

296.25

289

227.75

220

228,5

224

170

170,5

170

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147

116,25

156,25

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155,75

155.3

146,75

144

147

145

166

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Dedisetnuartt CBtrim3r<mrf»ti a. M. Telegraphische AuS.ahlvng. (Ohne Gewähr.)____________

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Stallen . . .

18,53

18.57

18.51

18,55

Bonbon . . .

30,442

20,494

20,442

20,494

Vlenoort . .

4.213

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4.2125

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Parts. . .

16,48

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16,475

16,51.

Schweiz . .

81,040

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81,035

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Spanien .

71,29

71,31

70,51

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7,42

7.40

7.42

Budapest

73,61

73,79

78,58

78,76

Bulaarien

J.M.3

J.063

3,043

3,053

Lissabon

-'1,575

21,625

21,575

21,625

DänUa. . .

81,72

81,92

81,71

81.92

Konstantin

2,135

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4.2.35

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4,225

4,235

Tatro

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.*1.969

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Banknoten. (Ohne Gewähr.)

Berlin. 5 Mär;

Geld

8rie;

Amerikaniiche 9?otee .....

4,197

4,217

68,45 111,96

58,75

Dänische Noten .......

112,62

.'0,418

29,51*

Französische Noten . .....

16,535

16.615

Holländische Noten ....

168.2.)

199.09

Italienische Noten......

18.60

18,70

Norloraische Noten......

Deutsch ccftrrr . 5100 Kroam

1'19,18

i9»,7-

e»,M

59,44

Rumänische Noten ...

Schwedische Noten ...

113,24

113.85

Schweiler Roten .

50,92

81,3-

Spanische Noten . .

Tschechoslowakische Noten

71,12

13.445

1.48 12,506

Ungarbtie Noten

73,42

.3.78

ReichSbantdistont 5 Prosen, LombardzinSfuß 7 Prozent

5-vantfurtcr tzietrciocbörfe.

(Eigener Drahtbericht des ..Gießener Anzeigers' > Frankfurt, 7. März. Es wurden notiert

Weizen, Wetterauer 29,25 bis 29,50, Roggen, in= ländischer 27, Sommergerste für Brauzwecke 25 bis 26, Hafer, inländischer 21,50 bis 22,50, Mais, gelb 18,25 bis 18,50, Weizenmehl, inländisches Spezial 0 40,25 bis 40,75, Äoggenmehl 37,50 bis 37,75, Wetzen kl eie 14 bis 14,25, Roaaenkleie 14.25 bis 14,75, Erbsen 35 bis 60, Linsen 50 bis 80, Heu, süd­deutsches. gut, ttocken 8 bis 9, Weizen- und Roggen­stroh, drahtgepreßt 4,25 bis 5. gebündelt 3,75 bis 4, lieber, getrocknet 17 bis 17,25. Tendenz: Fester.

frankfurter Lchlachtvteymarll.

lEigener Drahtbericht deSGießener Anzeiger«".) Frankfurt a. M., Auftrieb: 1439 Rinder, darunter 396 Ochsen. 57 Bullen, 591 Kühe, 314 Färsen. 460 Kälber; 73 Schafe 5300 Schweine, ES kostete. Ochsen, vollfleischige, ausgemästete, höchsten ochlachtwerts: jüngere 59 bi« 61, ältere 55 und 58. fleischige 44 biS 49; Bullen: jüngere, vollfleischige höchsten Schlachtwert- 54 bis 56, sonstige vollfleischige ober ausgemästrte 48 bis 53. Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht­werts 47 bis 52. sonstige vvllflcischige ober auS- gemästete 40 bis 46, fleischige 32 bis 39, gering genährte 25 bi« 31. Färsen: vollfleischige, au«-

gemäftetc, höchsten Schlachtwerts 57 bis 63, vollfleischige 51 bi« 56. fleischige 42 bis 50; Kälber: Beste Mast- unb Saugkälber 67 bi« 72. mittlere Mast- unb Saugkälber 58 bis 66. geringe Kälber 50 bis 57. Schafe: Mastlämmer unb jüngere Masthämmel. Wcibemast 50 bis 55. mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel unb gut genährte Schafe 47 bis 49. S chwetne: Fettschweine über 300 Pfb. unb vollfl. Schweine von ca. 240 bis 300 Pfd. Lebenbgewicht 62 bis 63. von ca 200 bis 240 Pfd. 63 bis 64. von ca. 160 bis 200 Pfd 62 bis 63. von ca. 120 bis 160 Pfb. 61 bis 62. Marktverkauf Das Geschäft war ruhig. In Kälbern unb Färsen langsamer Handel, in Schweinen mäßiger Erfolg Letztere nicht ganz ausverkaust.

Berliner Produktenbörse.

Berlin. 5. März. Die Tendenz gestaltete sich heute im Berliner Probuktengeschäst fast allgemein freundlicher. Rord- unb Südamerika hatten ihre Forderungen für Weizen erhöbt unb dies, im "Verein mit unnachgiebigen Jnlandofscrten lieh bic Wcizenpreise etwa-'O P? anziehrn. Dio Umsätze waren allerdings recht Nein das schwächere Liverpooler Riveau bedingte seitens der Käufer vermehrte Vorsicht Im ^Gegensatz hierzu war der Roggen im Lieferungshanbel verhältnismäßig lebhaft Die Preise wurden durchweg fast 1 Mark fester. Gerste ruhig unb in ben Preisen gegenüber den Vortagen kaum Der- änbert, desgleichen Hafer Im Mchlhanbel zeigt sich keine Belebung. HilsSfutterstoffe sowie Oel- faaten ohne Beachtung. ES wurden notiert für 1000 Kilo: Weizen, märt 267 bis 270, Hoggen 248 biS 251, Sommergerste 213 bis 241. Winter­gerste 192 bi« 205, Hafer, märt. 196 bis 204. MaiS. loko Berlin 183 bi« 186; für 100 Kilo Weizenmehl 34,50 bis 37, Roggenmehl 34 bi« 35.75. Weizenkleie 15,75 bis 16. Roggenkleie 15,25 bis 15.40, Diktoriaerbfen 48 bis 64. Heine Speiseerbsen 32 bis 35. Futtererbsen 22 bi« 24. Peluschken 20 bis 21. Wicken 22.50 bi« 24. Lu­pinen, blau 14,50 bis 15.50. Lupinen, gelb 16 bis 17, Serradelle, neu 24,50 bis 26,50. Raps­kuchen 16 bis 16,40, Leinkuchen 20,70 bis 21, Trockenschnihel 11,80 bis 12. Soya^chrot 19,40 bis 20.50. Kartoffelflocken 29.80 bis 30,30.

Buntes Allerlei.

Juwelen-ftleider.

Der Schmuck gehört heute so eng zum Kleid, daß er eigentlich mit diesem zusammen getauft werden muh. Die eleganten Pariser Mode- geschäfte haben diesem Bedürfnis schon seit eini­ger Zeit Rechnung getragen, indem sie einen leb­haften Handel in künstlichen Perlen, jutoelen- besehten Broschen und anderen Verzierungen, Ohr­ringen usw. eröffneten, die auf ihre Modelle ab- geftimmt waren und deren Eleganz erhöhten. Diese Schmucksachen waren aber doch nur mehr ein Zubehör, das nicht unbedingt mit dem Kleid erworben werben muhte. Bei den neuesten Toi­letten ist der Schmuck zum wesenllichen Bestand- teil des Kleide« geworden. Die Juwelenorna- mente, die der ganzen Schöpfung erst die Bollen- dung verleihen, werden nämlich sofort auf die Toiletten aufgenäht. Armbänder z. B. werden vom Handgelenk bis zum Ellbogen angenäht wobei man 16 bis 20 schmale Reife nebeneinander seht. Die Broschen mit farbigen Steinen find an der Schulter oder an der Hüfte angenäht, wo sie sich am besten auSnehmen. Die Dame, die ein solches -Juwelenkleid" erwirbt, hat also bald den dazugehörigen Schmuck mitgekauft und braucht sich nicht mehr erst zu einem Juwelier zu be­mühen und lange die dekorativen Stücke aus­zuwühlen, die den Glanz ihrer neuen Toilette vervollständigen sollen.

Gegen Methusalem.

Wittel der Lebensverlangerung sind gegen­wärtig in der Medizin viel erörtert, und es ist geradezu Mode geworden, daß man den Menschen verkündet, sie könnten 100 und 200 Jahre leben und wahre Methusaleme werden. Gegen diese Mode, die besonders in Amerika von vielen Aerzten betont wird, wendet sich mit erquicken­der Deutlichkeit der Gcsundhettskommissar des Staates Reuhork, Dr. Mathias Ricol. Er er­klärt, daß er persönlich noch niemals einen Hundertjährigen gesehen habe, aber ein genaue« Studium der Lebensweise und Photographien von Hundertjährigen habe ihn zu der Erkennt­nis gebracht, daß diese weder sehr anziehend noch sehr nützlich sind. Das Schicksal der Methu­saleme ist nach seiner Ansicht durchaus nicht be­neidenswert; sie haben nur für Biologen, Sta­tistiker, Lebensversicherungen und die Dörfer In­teresse, In denen sie das Licht deS Tage« er­blickten. Dagegen bezeichnete er die Hundert­jährigen alsein Kreuz für ihre Verwandten und Freunde". Dr. Ricol protestiert daher gegen dieWahnvorstellung eines Glücks, das in einem langen Leben besteht", und ermahnt die Hygie­niker sich statt mit der Verlängerung des Le­bens lieber mit der Verlängerung der Jahre de« Lebens zu beschäftigen, in denen der Mensch gesund und kräftig, sich und der Umwelt ein Segen ist.

Briefkasten der Redaktion.

(RechtSgutachteu find ohne Verbindlichkeit der Schristteitang.)

w. ft. in w. Nein. Eine Abfindung ohne Zu ftimmung ist nur zulässig, wenn seit dem Unfall zwei Jahre vergangen sind und die Rente nicht mehr als ein Zehntel der Dollrentc beträgt. Be­trägt im Übrigen die Rente eine« "Verletzten, nicht mehr als ein Viertel der Vollrente, so kann ihn die ®cnoffcnf<f>aft mit seiner Zustim­mung durch Gewährung eines dem Werte feiner Jahresrente entsprechenden Kapitals abfiuben Das Lebensalter ist hierbei ausschlaggebend.

Rundfunk-Programm

de- frankfurter Tenders.

(Aus der .Radio-Umschau'.)

Dien-tag, 8. März.

3,30 vis 4 Uhr. Die Stunde bei Jugend. 4,30 biS 5,45 Uhr: Konzert bes Hausorchesters Alte Tanzmusik. 5,45 biS 6,05 Uhr Die Lee- stunde. 6,45 bis 7,15 Uhr: Funkhochschule ..Wie bekommen wir unsere Zähne", Vortrag von Dr Tholuck Direktor der Frankfurter Schulzahnklinik. 7,15 biS 7,45 Ußr: Funlhochschule: ..Alldeutsche Tafelmalerei XXI", Vortrag von Dr. OSwall) Götz. Assistent am Städelschen Kunstinstitut. 7.45 biS 8,15 Uhr. Die Schachstunbe. 8,15 Uhr.Die Landpartie nach Königstein", von Earl Walz. Anschließend: Ucbertragung von Kassel Tanz­musik