Einzelbild herunterladen

ihm

md*

Der Wiener Waffenfund

können.

schang und Wusik vor.

ein schwarz gekleideter eleganter Mann, dessen Gesicht durch eine tief herabgezogene Mütze sowie durch ein vorgehaltenes Taschentuch fasi"unkennt- sich gemacht war. Der Fremde forderte sofort mit vorgehallener Pistole die Herausgabe der Ladenkasse. Als er darin nur 20 Mark oorfand, drängte er die um Hilfe rufende Bev- käuferin in die Ecke. In diesem Augenblick be-

Tarifverhandlungen bei der Reichsbahn.

Wie die ..Central News" berichten ist Ge­neral Sun von Schanghai nach Nagasaki in Japan abgereist. Wie verlautet, soll er 100000 Pfund Sterling nach seinem neuen

nur für das Kapitalvermögen und das bewegliche Betriebsvermögen oorgenommen werde.

Eine durchgreifende Vereinfachung sei allerdings erst möglich, wenn die R e a l it e u e r n der Länder und Gemeinden in eine organische und oerwattungs- mäßige Verbindung mit den Reichs-

England imZeichen derAbrüstung!

i Die britischen HeereSvoranschlägc. a- -reflC u-fl i

gruppe zum Konflikt in der deutschen Studentenschaft.

st« u e r n gebracht werden könnten. Es sei in Aus- lcht genommen, durch ein Reichsrahmenge- etz bereits im Sommer dieses Jahres für die Grundvermögenssteuern wie auch für die Gewerbe' teucrn einheitliche Besteuerungs- arundla gen mr dar Gebiet des ganzen Reiches aufzustellen, und zwar so. daß die Gewerbesteuern, so weit sie nach dem Ertrage erhoben würden, z u m Anne der Einkommensteuer der g e - werbl chen Betriebe gemacht würden und die Grundvermögcnsfteuer und auch, soweit st« nach dem Werte des Anlage- und Betriebskapitals er­hoben würden, die Gewerbesteuer in die Gin» heitswertc für d i e Reichsoermögens- teuer einqeschlossen würden. Auf diese Weise könnte man ein lange angestrebtes Ideal erreichen, daß jeder Steuerpflichtige einen einheitlichen Steuerbescheid jedes Jahr erhalte, aus dem er den Wert seines Vermögens und der in den Grundstücken oder Gewerbebetrieben bestehenden Vermögenstcile sowie Umsatz und Ertrag feiner Er­werbstätigkeit und schließlich sein Einkommen ent­nehmen könnte und aus Grund dessen dann verhält- nlsmäßig leicht seine Vermögenssteuer, seine Um- atzsteuer, seine Gewerbesteuer und seine Grund­teuer errechnet werden könnte.

DieWerbungzurFremden;egion im besetzten Gebiet.

Berlin, 6. März. (WTB.) Wie dieTägliche

Reichshaushaltsausschuß.

Berlin, 5. März. Der Haushaltsausschuß Oes NeichStageS setzte die Beratung des Haus­halts des Neisinnenministeriums fort. Die dem Unterausschuß Überwiesenen Kapitel, zunächst über die Besoldungen, wurden nach dem Antrag des Unterausschusses genehmigt. Der Titel .Förderung wissenschastlicher und künst­lerischer Zwecke" wurde um 500 000 Mk. erhöht. Zn einer Entschließung wurde allgemein ersucht, mit den Landern wegen der Bereitstellung

ansteUen will

Die Steuerreform.

Staatssekretär Popitz über Gesamtausgaben der Steuergesetzgebung und Verwaltung".

vor der Eisenbahnlinie Schanghai--Nanking ste­hen, die für General Tschang die Hauptverbin- drmoSlinie darstellt. Die Stadt Sukau, ungefähr 85 Kilometer westlich von Schanghai, soll bereits in ihren Händen sein. Gleichzeitig rücken die Kantoneser auch auf die Eisenbahnpunkte Kun-

Ein Deutscher in Tanger verhaktet.

Madrid, 7. Mär). (prao.-Iel.) 3n langer wurde ein deutscher Kaufmann verhaftet, der in Carrafd) in Spanisch-Marokko seinen Wohnsitz hat und vorher öfters unbeteiligt langer besuchen somit-. Die spanischen Zeitungen heben hervor, daß in letzter Zeil die Deutschenseindschasl der Verwaltung von langer zunehme. so daß die bisher manchmal für Deutsche stillschweigend ge­machten Ausnahmen betreffend eine kurze Aufent­haltserlaubnis plötzlich ausgehört haben und die Anwendung der Grenzübertritlsoorscyristen mit aller Strenge gegen Deutsche durchgeführt werde Dies sei um so beklagenswerter, als langer internationaler Soden sei, auf dem jedoch nur eine einzige Autorität, nämlich die franzö­sische, maßgebend sei. Der verhaftete Deutsche be­findet fich seil mehreren Tagen in strenger haft in der allen Zitadelle von langer und darf weder Besuche empfangen noch schriftlichen Verkehr pflegen.

Chinas Kriegszie e.

Tschangtsolin gegen den Bolschewismus.

Paris. 6. März. (Wolfs.) Marschall L s ch a n g t s o l i n hat dem nach China entsandten Sonderberichterstatter des »Pe'.it Paristen" fol­gende Erklärung abgegeben: Die beiden großen chinesischen Parteien verfolgen dein Anschein nach einander entgegengesetzte Bestrebungen, wünschen jedoch ein und dasselbe Ziel zu erreichen. 3m Innern wollen wir alle die Einheit Chinas zu einem republikanischen Staat und eine Negierung des Volkes f für bas Volk und durch das Volk. Aber , zunächst müssen Ordnung und Fri^>en hergestellt werden. Außenpolitisch verlangen wir von den Mächten die Gleichheit in der internationalen Behandlung und die Achtung vor unfern souveränen Rechte n. Ich stehe keiner Partei feindlich gegenüber, aber ich erkläre offen und unmißverständlich, daß unsere gegenwärtige Expedition einzig und allein gegen den Bol­schewismus gerichtet ist. Wir wünschen aus dem Iangtsetal die bolschewistische Südregierung zu vertreiben, um Frieden zu schaffen. Wtr wer­den gern mit der Kuomingtangpartei verhandeln, mit Ausschluß der Extremisten und s unter dem Vorbehalt, daß die Sow-e's weder I offen noch heimlich in die Verhandlungen etn- greifen. Wir kennen unsere Pflicht gegenüber den Ausländern in China und wollen ihr Leben und Eigentum schützen. Es ist bedauerliH, daß die bolschewistische Kantonregierung durch Gewalt und Drohungen durchgesührt hat. was die reguläre j Pekinger Regierung auf dem Wege normaler diplomatischer Verhandlungen nicht hat erreichen

dehnt werden kann.

Die Gewerkschaften erklären daher einmütig, daß die von der Regierung geplante Arbeits­zeitregelung den berechtigten Wünschen der Ar­beiter und Angestellten nicht im mindesten entspricht, und daß sie nichts von dem er­füllt. was alle Gewerkschaften, einschließlich der christlichen, gefordert haben. Sie geben ihrer Erwartung Ausdruck, daß die Fraktionen des Reichstages sich der Tatsache bewußt sein wer­den. daß hinter den Forderungen der Gewerk­schaften auch heute noch der einmütige Wille der gesamten Arbeiter und Angestellten stehl, wenn -------- auch aus politischen Gründen der Christliche Wohnsitz mitgenommen haben. Es scheint deutsche Gewerkschaftsbund glaubt, diese Er- nmnnehr festzustehen, daß die Kantoneser kurz klärung nicht unterzeichnen zu können.

Freiberg 1.6a., 7.März. (Telunion.) Der Reic^auSschuh Hochschulgrupve der Deutschen DolkSpartei faßte zum Konflikt in der deutschen Studentenschaft eine Entschließung, in der er erklärte, er erblicke in dem zwischen den Vertretern der preußischen' Studenten­schaften und dem preußischen Kultus­ministerium getroffenen Vereinbarungen vom 15. Februar 1927 ein Mittel zur Detle- g u n g des bestehenden Konfliktes. Weiter erflärte der Reichsausschuß in einer Entschließung den Austritt aus dem Deutschen Hoch­schul ring.

Aus aller Welt.

Wirbelsturm aus Madagaskar.

Wie aus Mauritius gemeldet wird, ist die ge- j samle Oslkuste Madagaskars von einem fürchter­lichen Wirbelsturm betroffen worden, der überall große Verluste an Menschenleben und ungeheure Schaden verursacht hat. Allein in der Stadt Ta­rn a t a o e sind über 500 Tote und Schwer- ; verletzte zu verzeichnen. Der Ort Ist vollkommen zerstört, von den übrigen durch die Katastrophe betroffenen Ortschaften fehlt bisher jede Nachricht, da Telegraphen- und Telephonlinien überall zerstört sind. Man befurchtet, daß der Zyklon lausende von Opfern gefordert und zahlreiche Küstenorte m Trümmer gelegt Hal.

vom hessischen Landesthealer.

Wie aus Darmstadt berichtet wird, tst der langjährige Darsteller des Hess- Landestheaters Willy Lvehr. der auch eine Zeitlang zusammen mit dem Intendanzrat Dr. Wauer das Lan­destheater leitete, dann Intendant in Gotha war. jetzt zum Intendanten des Meininger Landes» theaters berufen worden.

Die neue Junkers-Großmaschine auf ihrer ersten Auslondreise.

Das neueste Iunkers-Großflugzeug. hie mit Schlafkabinen ausgerüstete Maschine G.31. hat nach Beendigung ihrer Probeslüge Samstag früh von Dessau aus ihren ersten AuS° l a n d f l u g ang treten. der vorläufig noch Wien und von dort voraussichtlich weiter südlich führen wird. 8.15 Uhr traf die Riesenmaschine, das augenblicklich größte deutsche Landflug­zeug. im Zentralflughafen Tempelhofer Feld nach halbstündigem Fluge von Deslau ein, um 9.40 Uhr erfolgte der Start nach Wien.

Leipziger AusstellungEuropas Kunstgewerbe 1927.

Sonntag mittag wurde durch Oberbürger­meister Dr. Rothe die Ausstellung »Europas Kunstgewerbe 1927 eröffnet. Die Ausstellung bietet eine repräsentative Auswahl der besten kunstgewerblichen Erzeugnisse der europäischen Länder und gibt ein lehrreiches Bild von dem Stand des modernen Kunstgewerbes. Die Aus­stellung jeden Landes ist in einem besonderen Saal einheitlich zusammengefaßt.

holeldicbe an der Arbeit.

Sin Gast eines großen Berliner Hotels in der Eity ist in der vergangenen Nacht das Opfer eines schweren Hoteldiebstahls geworden.

Diesmal ist die Bestohlene die Gattin eines Großindustriellen aus der Provinz. Das Ehe­paar nahm an einer Privatfestlichkeit teil und kehrte erst um 4 Uhr nach dem Hotel zurück. AIS sie ihr Zimmer betraten, fanden fie das Gepäck ausgeschnitten und den Inhall im Zimmer verstreut. Aus einem Koffer waren E cb muckgegenstände tm Werte von 20 000 Mk. geraubt Man glaubte zuerst. daß es sich um einen Fassadenkletterer handele. Unterluchun- gen jedoch, die von den Hausdetektiven unter­nommen wurden, führten zu dem Schluß, daß es sich bei dem Einbruch um eine Spielart von Verbrechern handelt, die man als Hotelrat - ten bezeichnet Das sind aewerbsmäs ge Diebe, die als harmlose Hotelgäste Wohnung nehmen und sich keineswegs auffäll g machen. Es scheint, daß es sich bei den Diebstählen der letzten Zeit, in der sie sich besonders gehäuft haben, um eine Bande von Hoteldieben bandelt dir Berlin heim­suchen

Der Räuber Im konsitürengesä)äjt.

(Sin ungemein frecher Raububerfal. wurde Samstagabend während der Hauptgeschäftszeit in Bremen verübt. In ein Konsitürengeschäsi trat

Deutschen Wissenschaft" verfolgten Zwecke und ihrer besonderen Wissenschaftsaufgaben. Die ein­tägigen Etatstitel mit insgesamt acht Millionen Mark wurden genehmigt. Der Statstitel zum Rcichskunstwart wurde alsdann genehmigt und baau eine Entschließung Dr. Äül a ange­nommen. worin die Reichsregterung ersucht wird, .-tag Amt des Reichskunslwarts alsbald zu einer elb ständigen Reichsbehörde auszuge­stalten. Abg. Dr. Mumm (Sn.) fordert eine neue Durchsicht der Einheitsstenographie. Der Etalstitel zur Forderung von Bestrebungen auf dem Gebiete des Schul-, Erziehungs- und DolksbildungswesenS wurde von 250 000 auf 300 000 Mk. erhöht. Der Etatstitel Förde­rung des Turn- und Sportwesens wurde um 500 000 Mk. erhöht Von dem Mehr- oetrag soll ein beträchtlicher Teil der Verbesse- rung und dem Ausbau von I u g c n b Herber­gen und Iugendwanderheimen zugcfährt werden Angenommen wurde Dann eine Entschließung, worin die Reichsregierung ersucht wird, nach Benehmen mit den Ländern einen Bericht dar­über vorzulegen, in welchem Umfange die täg­liche Turnstunde eingeführt ist Weiter wurde eine Entschließung, worin die Reichs­regierung ersucht wird, einen Entwurf zu einem Reichsverwahrungsgesetz vorzulegen, angenommen. Angenommen wurde eine Entschlie­ßung, im Einvernehmen mit den Ländern die berufliche Fortbildung, insbesondere die handwerksmäßige Schulung, b.e staatsbürgerliche Erziehung und körperllche Ertüchtigung bei der schulentlassenen erwerbslosen Jugend zu erweitern. Der Ausschuß vertagte sich dann auf Montag.

DieGewerkschaftenzurFrage der Arbeitszeit.

Berlin, 6. März. (Prio.-Tel. des G. A.) Der Vorstand des '.Allgemeinen Deutschen Gewerkschafts- buntes, der Geweckschastsring deutscher Arbeiter-, Angestellten- und Beamtenverbände und der Vor­stand des Allgemeinen Freien Angestelltenbundes veröffentlichen eine Erklärung, in der es u. a. heißt: Der dem Reichstag vorgelegte Regierungsentwurf zur Abänderung der geltenden Arbeitszeitoerord. nung läßt die von den Gewerkschaften aller Richtun­gen erhobene Forderung nach Wiederher st el- lungdesAchtstundentages völlig unberück­sichtigt. Er ändert nichts an der unerträglichen Rechtslage, daß die regelmäßige tägliche Arbeitszeit bis zu zehn Stunden und darüber hinaus a u s g e -

Aus dem Finanzausschuh des Hessischen Landtags.

Darmstadt, 5. März. Der Finanzausschuß des Hessischen Landtags setzte seine Beratungen des Staatsooranschlags bei Kap. 1 (Forst- und ft a meralgütcr unter Forstocrwaltung) fort. Die Deutsche Volkspartei hat ein Erfinden an die Regie­rung gerichtet, in zwei Dberförftereien (in einer landwirtschaftlichen und in einer Jndustriegegend) eine Feststellung der Durchschnittsbrutwertrage des Nutzholzes und des Brennholzes je Festmeter und Mark für die Rechnungsjahre 1913/14 und 1925,26 zu veranlassen. Die Gehälter in beiden Bezirken sollen angegeben werden sowie die Durchschnitts­löhne und der Durchschnittslohn eines bestbeschästig- ten Arbeiters. Abg. Dr. Leuchtgens hat einen An trag eingebracht, die Forstgesetze der Nachkriegszeit so abzuänbern, daß zu einer sparsameren Bewirt schaftung die angrenzenden Ißalbeigentümer (Staats-, Gemeinde- und Prioatwald) zu einem Zweckverband zusammengeschlossen werden. Der Antrag wurde mit allen gegen zwei Stimmen abgelebt. Ein Antrag Dr. Leuchtgens, die Regierung zu ersuchen, die Reinerträge der Wal- düngen zu erhöhen, wurde einstimmig ange­nommen. Ein weiterer Antrag, die Beiträge der Gemeinden zu den Beförderungskosten für 1925 26 nach demselben Schlüssel zu regeln, wie er hn Staatsooranschlag für 1927 vorgesehen ist, wurde ebenfalls einstimmig angenommen. Ein Antrag Weckler-Blank, die Verwaltung der Rameralgüter von den Forstämtern zu trennen und sie den Lan b- wirtschaftsämtern zuzuteilen, wurde abg«. lehnt. Mehrere kommunistische Anträge (Streichung von Forstratsstellen, Versteigerung der Regiejagden, Einstellung der Zuwendungen an das ehemalig« groyherzogliche Haus, Pachtermäßigung usw.) wur­den abgelehrtt. Ein Antrag Heinstadt-Weckler-Blank, daß künftig die Gebote bei den Pachten i unter Einschluß aller Kosten zu verstehen sind, i wurde durch eine Antwort der Regierung für er- (ebigt erklärt. Eine Regierungsvorlage über bie Beiträge der Gemeinden und Privaten zu den Kosten der Forstverwaltung für das Jahr 1924 und 1925 wurde einstimmig angenommen Hieraus wurde das ganze Kapitel in der Abstim­mung angenommen.

Zu Kapitel 2 (S i e d l u n g s w e s e n) lag ein sozialdemokratischer Antrag vor:

a) in das Kapitel 2 des Staatsooranschlags für 1927 die Mittel für22anbfiel)lung»ämtet, eines in der Provinz Starkenburg, eines in der Pro­vinz Oberhessen einzustellen.

b) Die A n l i e g e r s i e d l u n g weitestgehend M fördern mit dem Ziel, von der Landwlttschast in die Jndustriebezirke abgewanderte Arbeitskräfte wieder anzusieüeln, um dadurch die Arbeitslosigkeit auch in Hessen zu bekämpfen und den inneren Markt yx heben.

c) Bei der Reichsregierung dahin zu wirlen, daß von den für Sisdlungszwecke bereitgestellten Reichs- Mitteln ein erheblicher Betrag für die Siedlung in Hessen bereitgestellt wird.

Absatz a des Antrages wurde von den An- tragfteUcm im Verlauf der Verhandlungen wie-

Berlin. 6.März. (Priv.-Del. des G. A.) Nachdem kürzlich Vertreter der Deamtenorgani- fationen beim Reichsminister des Innern vor­stellig geworden waren, um ihre Forderungen «stszeit und der G e - Haltsregelung zu unterbreiten, sind nun auch Vertreter der Eisenbahnerorgani­sationen bei der Direktion der Reichsbahn- Gesellschaft zu Verhandlungen über die Neu­regelung des Tarifvertrages erschie­nen. Nach Den Forderungen der Eisenbahner soll in dem neuen Larisvertrag die achtstündige Arbeitszeit genau umrissen und das Lohn­abkommen den gesteigerten Lebenshaltungs­kosten angepaßt werden. Die Verhandlungen wur­den vertagt, da die Reichsbahndirektion vorerst Erhebungen über die beiden genannten Punkte

d o n Mitteln f ü r Studentenhäuser in Verbindung zu treten. Für die Junglehrer wurden 2.5 Millionen Mark bereitgestellt. Der Titel, der die Erhaltung von Bauwerken von. besonderer geschichtlicher Bedeutung betrifft, wurde von 600 000 auf 900 000 Mk. erhöht.

Es folgte die Beratung der Etatstitel über die Fbrderuna der von der ..Notgemeinfchalt der

, London, 7. März. (TA.) Die Heeresvor- anfchläge sehen für das kommende Finanzjahr einen Betrag von 41 565 000 Pfund vor, was gegenüber dem Vorjahre eine Reduzierung um | 935 000 Pfund bedeutet. In der Gesamtsumme l sind jedoch nicht die Kosten für das ! Schanghaier Expeditionskorps ent­halten. Ein Zusahetat seht den Betrag für diesen Zweck bis Ende März auf 950 000 Pfund fest. Der Etat sieht für das kommende Jahr eine zahlenmäßige Stärke von 166 500 Mann vor. was eine Zunahme von 7100 Mann ausschließlich der in Indien dienenden britischen Soldaten be­deutet. Die Stärke der englischen Territorial­armee, ausschließlich der permanenten Stäbe be­trug zu Anfang des Jahres 1927 6760 Offi­ziere und 139 762 Mann, was eine Vermeh­rung um 159 Offiziere und 1187 Mann bedeutet. Die Voranschläge für das englische Luftfahrt- ministerium sehen für das kommende Finanziahr eine Gesamtausgabe von nicht weniger als 15 550 000 Pfund vor. Die Anzahl der Front-Re- serven und Hilfseinheiten wird weiterhin ver- mehrt. Die raxfr aus der Krieaszeit herrührendcn Vorräte an Flugzeugen sind nahezu erschöpft und die neuen Flugzeug- und Maschinentypen werden in wachsendem Maße verwandt. Die eng­lischen Luststrsitkcäfte umschließen zur Zeit 63 Geschwader. Die Verteidigungsstreitkräfte für das Mutterland belaufen sich auf 28 Geschwader, so daß mehr als die Hälfte der für diesen Zweck vorgesehenen Flugzeuge von 52 Geschwadern nun­mehr fertiggestellt ist. Ferner sind Vorkehrungen für den Bau von zwei Luftschiffen ge­troffen, die beide im Jahre 1928 ihre ersten Flüge machen werden. Für den Bau des Lust- schifscs B 100 sind 90 000 Pfund vorgesehen. Für den Bau eines Flughafens m der Flottenbasis in Singapore werden 83 000 Pfund angefordert. Der Ausbau des Lufthasens von Eroydon soll 1928 beendet sein.

Essen, 6. März. (TU.) Auf Einladung der volkswirtschaftlichen Vereinigung im rheinisch-west­fälischen Induftriebezirk sprach Staatssekretär Dr. Popitz überGesamtausgaben der Steuergesetz­gebung und Verwaltung". Die Ausgaben, die mit den Steuermitteln von den öffentlichen Körperscha « ten erfüllt würden, bedeuteten ihre zweckmäßige Gestaltung vorausgesetzt den Nutzen für d i c Allgemeinheit, dem die Kosten für die Privatwirtschaften gegenüberständen. Beide, Nutzen und Kosten, mühten sich in ökonomi­schem Gleichgewicht halten. Bei der Beurtei­lung der steuerlichen Verhältnisse Deutschlands sei der Ausgangspunkt die Grundsteuergesetzgebung des Jahres 1925 in Verbindung mit den Abänderungen, die seitdem insbesondere durch das Steuermilbe- rungsgesetz erfolgt seien. Es fei eine Forderung nicht nur vom Standpunkt der Steueroerwattung, sondern auch vom Standpunkt der Mittschaft aus, daß die steuerlichen Grundlagen, die durch dieses Gesetz­gebungswerk geschaffen würden, möglichst auf län­gere Zeit unverändert bleiben. Die juristi­schen und technischen Formen der Gesetzgebung muh- ten sich in die Berechnungen der Wirtschaft^fest ein-

o I gestellt haben, und Steuerpflichtige wie Steuerbe- itn Hörde müßten sich in bas vorhandene Recht voll -51< lly vll llll | cjngCnjjjf)nt haben, ehe man auf Grund der dann gesammelten Erfahrungen zu einer Steuerent- Wicklung kommen könne.

Diese Forderung der Gesetzgebungsdisziplin hin- bere selbstverstänblich, nicht Vereinfachungen, bie vorzunehmen seien, wo sie die Struktur ber Steuer nicht berührten. Solche Vereinfachungen seien im Derwaltunaswege gerabe jetzt in Angriff genommen worben burch Zusammenlegung ber Zahlungstermine bei ber Lohnsteuer unb bei ber Umsatzsteuer, unb es sei auch geplant, ben Finanzämtern bie unbebingt gebotene Erleichte­rung baburch zuteil werben zu lassen, daß bas B e - Wertungsgeschäft für biefes Jahr fuspen- biert unb eine neue Dcrmögenssteuerveranlagung

den, sind im Schwarzwald in den Höhen über 900 Meter Schneefalle eingetreten Bei 2 Grad Kalte betragt die Schneehöhe 110 Zentimeter.

Rundschau" erfährt, wird die deutsche Regierung an­

läßlich der letzten Vorfälle bei der französischen Re, ... ... .

gierung wegen ber Werbung zur Fremdenlegion trat eine andere Verkäuferin den Laden, worauf

vorstellig werben. Von feiten Frankreichs ist selbst &cr Räuber blitzschnell die Tür gewann unb

anerkannt worben, baß bie französischen Werber auf einem draußen stehenden Fahrrade in schnell-

keinerlei Recht haben, im besetzten Ge- rtem Tempo davonsuhr. Trotz der sofort auf­biet eine Werbetätigkeit zu entfalten. Unbestritten genommenen Verfolgung gelang es nicht, 2e~

ift auch bas beutsche Recht, zur Fremdenlegion an- festzunehmen.

geworbene deutsche Staatsangehörige beim Grenz- Schneefälle Im Schwarzwald.

übertritt zurück, uhulteu. Börsenblätter vorn gelbbetg

Wien, 5. März. (TU.) Das christlichsoziale

Parteiorgan, die ^Reichs Po st", erklärt, die Folgen der Hungerblockade.

Waffen im Wiener Arsenal gehörten dein repu- eine ganz eigenartige Erscheinung tst in dem biikanifchen Schutzbund, der sie während Moseldorfe Eisenschmitt Lei Wittlich feft* der Umsturzzeit sozusagen erbeutet und seitdem zustellen. Der Ort hat In diesem Jahre kein im Arsenal verwahrt gehalten habe. Das Dlatt einziges Kind, daS zur Kommunion gehen gibt an, im Vesihe der Kopie eines PlaneS zu ^nni sämtliche Kinder dieses Ortes aus den sein, der in Händen der Führer des republikani- Jahren 1917 und 1918 infolge der Hungerblockade schen Schutzbundes sei und in dem die Stellen an Verelendung und Unterernährung g e st o r - errennbar seien, an denen sich jetzt noch Waffen- &cn sind.

lager befinden. Die bis jetzt gefundenen Waffen Schweres Automobilunglück,

genügten zur Ausrüstung eines «arten Truppen, 7'B,r°di _ »Ian.

tDCperB tenburg fuhr aus noch nicht bekannter Ursache

AVI «miiMnlltil ein Magdeburger Automobil in schnellem Tempo bie

srrefemann an ^«NUffoNNi.troa 4 Meter hohe Chaussee Böschung hinab IN

Rom, 6. März. (Wolff.) Reichsminister ©reinen Wassergraben. Die Insassen, xmd Gtresem ann sandte vor seiner Abreise aus Herren, zwei Damen unb ber Chauffeur gerieten Öan Remo an den Premierminister Musso- unter ben Wagen. Einer ber 5xrrcn ist tot, bie lini folgendes Telegramm: drei übrigen Insassen wurden schwer verletzt.

Ehe ich den gastlichen Boden Italiens wieder Schweres Bergroerlsunglücf im Elsaß

verlasse, möchte ich nicht versäumen, Gurer Ex» g Wittenheim bei Mühlhausen r. E. siür-te

zellena meine besten Gruße zu übermitteln. einem Dergwerksschacht in dem Augenblick

Exzellenz wollen mir gleichzeitig gestatten, mei- «. $ . eineg Schachtes ein, als die Bergleute nen verbin dlichsten Dank für die außer- $ befördert wurden. Vier Vergleutq ordentlich liebenswürdige Fürsorge auszudrücken, getötet, zwei andere schwer verletzt,

bie mir seitens aller Behörden der mengest I __

Provinz rmd Stadt zuteil getoorDen tft Wettervoraussage.

q Wechselnd bewölkt, Temperaturen wema ver-

ändert, vereinzelte Niederschläge noch teils in Dle volnsparteinche HocysLYUl- Schauern. Gestrige Tagestemperaturcn: Maximum:

nwmn» »um Konflikt in der

berschlage: 0,2 Millimeter. Heutige Morgcntempe- ratur: 2,6 Grab Eelsius.