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Feier.

>mung des Zeugen. Da Sch, es al io

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Samstag, den 8. Oktober

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Seltersweg 71

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Kein Sonder-Rabatt an einzelne Berufsgruppen

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Ab morgens 9 Uhr: Wellfleisch mit Kraut

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Köbner. 19 bis 19.30: nS> Blinden". Dortrag von Josef

m der Lieber-

bracht«, zi über den

Dem Und) tx>m belehrung

Schöffengericht Bietzen.

Gießen, 5. Oft. Gegen den Landwirt 3. Sch von Herbstein waren im Laufe deS IahreS 1927 zwei Strafverfahren wegen Be­leidigung anhängig. 3n beiden Füllen wirkte er vor der Hauptverhandlung auf einen Be­kannten dahin ein, datz dieser vor Gereicht deo Wahrheit zuwider ihn entlasten sollte: datz Dieter

nach 60jährigen Facherfahrungen her gestellt in der größten Margarine Produktions­stätte der Welt

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bürgermeister t.R. Dr. Döttelmann über- «ftinrmt. Sehr anregend« Relerate ______ derzeitigen Stand der «vanaelifchen Kirchenmusik in Hess» erstatteten über Da« Orgelspiel CtuDientat Borngüsser. über den Gemeindegesang Pfarrer Knodt, Wimpfen, woran sich eine eingehende Aussprache anschloh. A,n Abend vorher hatte eine kirchenmulikallsch« Feier unter Leitung von Stadtorganist Born- nässer der auch zwei Bachsche Orgelkompo- filionen in vollendeter Wei'e spielte, fünf hiesige Air: engesangvereine vereinigt, die haupttächltch der Darbietung herrlicher neuer Ehoral'ähe von Arnold Mendelssohn galt. Sine Ansprache von Psarrer Bogel und zwei geistliche Bolkslieder der Thors chule ergänzten die stimmungsvolle

OlitireMeniellera.MahlmBtiea.Otistjrodier

Kapierveuel empfiehlt

EDGAR RORRMANN Ilana-and K(Ichenfertie. Glefien

Dr. Geyer ist von Samstag, den 8. d. M. ab verreist.

Vertreter sind die Herren: Dr. Wilhelm Klein. Neuen Bflue 29 Dr. Meyerhoff. An der Johanneskirche 5 San.-Rat Dr. Schllephake, Goethestr. 44. 07215

als Zeuge beeidigt werden würde, wuhte Sch ganz genau. SS kam jedoch in keinem Fall« zu einer ' - -

Arbeitsvergebung.

Das Entladen von ra. 80 Wagen Spliß und Sand ist zu vergeben. Nähere Auskunft erteilt die 9054n

Deutsche StraßenbamGesettschast

Königswinter, Baustelle Buhbach

An der Lochanstalt lvorm. Meguin)

Direktion Dr. ReokaaL Gfefce- OoctheatfiAe 32 Ooethestrafce 32

Berliner Börse.

Berlin, 6. Oft. (WTB. Funkspruch.) 2lbgcsehen con dem heutigen jüdischen Feiertag, der eine Ge­schäftstätigkeit bislang noch nicht oufkommen loht, lagen aus der Wirtschaft keinerlei Meldungen vor, die die Tendenz entscheidend hätten beeinflussen können. Es waren nicht einmal gesprochene Kurse zu hören. Am Devisenmarkt stellte sich London gegen Paris auf 124,02, London gegen Kabel auf 4,86825, London gegen Mailand 88,50, London gegen Brüssel auf 34,9h und London gegen Madrid auf 27,90.

Morgen, Freitag, 7. Oktober

Mütze IW*

Rundfunk-Programm.

Freitag, 7. Oktober.

13.30 bis 14.30 Uhr: Beu« Schallplatten. 15.30 bis 16: Die Stunde Der Jugend 16.30 bi« 17.45: Hausfrauennachrnitlag. veranstaltet vorn Frankfurter Hausfrauenvwein. Programm u. a.: »Knigge und die Hausfrau", Vortrag von Dr. Dora Edinger. 17.45 bis 18.05: Die Lesest und«. 18.30 bi« 19: Vortragszyklus der Industrie- und Handelskammer Frankfurt a. 1-Han au: .Die Tleuorganifation Der Arbeitslosenversiche­rung vom 1. Oktober 1927", Dor:rag von Dr.

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in zwei Fällen unternommen hatte^.den Zeugen zur Begehung eines Meineide« zu verleiten, wurde er zu 1 Jahr 6 Monaten Zucht­haus und 5jährigem Ehrverlust txrrur.eill.

Der mehrfach vorbestrafte Knecht Johann Rink aus Eisenach hatte feinem Dienstherrn ein neues Fahrrad gestohlen. Strafe: 1 Jahr Zuchthaus, wegen Rückfalldiebstahls.

Männer-Badeverein von 1836 E.V.

Die Uebungsstunden für das Winterhalbjahr finden wieder jeden Freitag, von 8 bis 9 Uhr abends, statt

Erstmalig am 7.Oktober 1927

Der Vorstand (9038D

Bekanntmachung.

3n unser Handelsregister Abteilung B wurde am 26. September 1927 bei der Girina A. A. B. Allgemeiner Krastsahr- Zeug-Dertrieb Gießen mit beschränkter Haftung in Gießen eingetragen: Die 23er- ttetungsbesugnis des Liquidators und die Firma sind erloschen. 9037C

®ir&cn, den 3. Oktober 1927

Hessisches Amtsgericht.___________

großen soziolcgischen Aemeinfchaftsformen, um zu einer Teilung des Aufgabenkreil es zw. scheu ihnen zu kommen. Schmidt-Wodder ft euer t einen sehr lesenswerten Aufsah: .Dir Deutschen als Doll" bei. Elemsr 3akabffy. einer Der namhaftesten Führer der Madjaren in Rumänien, schreib: über .Mussolini. Mello Franco und die Limes". Der Derichtsteil enthält Liebersichten über die wich­tigsten minderheiten-polirischen Ere gnisse in den verschiedenen Ländern, eine Zeitichriftenschau und Dücherbesprechungen.

Zwangsversteigerung"^^

Am Donnrrslag, dem 13. Oktober 1927. vormittags 9 Uhr, wird durch das Amts gericht Gießen, Zimmer 112 daselbst, das im Grundbuch von Gießen 1. den, Ludwig Schäfer, Händler in Gießen zu K, 2 der 6Ufe Schäfer geb. Sceling in Gießen, De(|en Ehefrau, zu S zugeschriebene An­wesen, Dammstraße 5, Flur 1, Nr 1302 679 m Hosreite geschäht, 6538 Mark, versteigert 7932C

Die amtsgerichtliche Verfügung ,ft zur Hinsicht an der Ortstafel, Dergstratze 20, auogekangt

Kietzen, den 29 August 1927.

Hess. Amtsgerichts Gießen.

Leo, Ortsgerichtsvorfteber

Mustk. Vteingrüber-Berlag, Leipzig. 94.3ahr- «rng. September 1927. Hermann ©rabner bricht eine Lanze für Mai Reger« ..Sinfonietta". einem bisher meist verkannten Werk, dessen Zeit jetzt gekommen scheint: er verweist sowohl auf Die Geschichte wie auch die Eigenart de« Werkes und führt in sein« Thematik ein. Dr. Georg Göhler behauptet an Hand von Der dis Oper .Luile MUler". Die in seiner Liebersetzung unter Klemperer in Berlin aufaeführt wird. Die ver­schiedenen Standpunkte für die Dramatik de« Schauspiels und der Oper. Professor Fran- Schütz. Wien, stellt Betrachtungen über die neu­erbaute Orgel der Marienkirche in Göttingen an und gibt Gesichtspunkte für künftige Orgel­neubau ten. Erich Klocke setzt die Diskussion über die Charakleristll Der Tonarten fort. Berichte über Bayreuth 1927, die Nürnberger Gänger- wochc und die Baden-Badener Deutsche Kammer­musik, Literaturbe richte, Musik- und Personal- nachrichten.

.Der Kunstwart" (Qkriag G. D. W. Callwey, München). September-Heft 1927. Heber Da« Kunstausstellungselend unserer Zeit, worunter Das Verschwinden de« wirklich wert­vollen, echten Kunstwerke« in der erdrückenden Fülle der Mittelmätzigkeiten und die damit im Zusammenhänge stehende Verflachung der Kunst- bestrebungen zu verstehen sind, schreibt E. K. Fischer im beptemberheft des .Kunstworts" u. a.: .Der .Kunstbetrieb" unserer Zeit schwillt inS Grenzenlose: jeder zehnte Mensch malt, dichtet, geigt oder saxophont. und jeder, der die Technik irgendeiner Kunst eine Zeitlang sich zu erwerben bemüht hat, erhebt Anspruch Darauf, gelesen, gehört, besichtigt zu werden. Das wirtschaftliche Ergebnis ist begreiflicherweise erschütternd, ebenso erschütternd wie die Wirkung auf das Publi­kum. Massenproduktion und Mossenbetrieb töten das Kunsterlebnis und töten die Kunst selbst. Massenkunst für Die Massen gibt es nicht, das Kunstwarenhaus ist eine Verirrung unserer Zeit, die bekämpft werden muß."

Das Oktoberheft der Zeitschrift .Das Magazin" (Dr. Sysler & Co. Berlin SW 63) bringt^ iesmal außer .Donzo". den schönsten Ziegfeld-Girls" und den üblichen Standartseiten die Fortsetzung des Preisausschreibens, das jeden Leser dazu cnchält, den Paris zu spielen und die drei schönsten Frauen des Heftes nach feinem Geschmack zu wählen. Aus Dem übrigen Inhalt ist ein Aufsatz des hervorragenden Bildhauers Prof. Georg Kolbe über Totenmaslen herv?rzuheben.

3m Ber'age der Hniversitä'sbuchh^ndlung W. Draumüller in Wien erscheint eine neue Mo­natsschrift unter dem Titel .Ration und Staat. Deutsche Zeitschrift für das europäische Minoritätenvroble m". 3m ersten Heft behandelt Der deutsche Abgeord­nete im estländischen Landtag W. Hasselblott den Kärntner Entwurf einer Kultura.itonomie für die Slowenen und unterzieht denselben einem Vergleich mit dem entsprechenden estländischen Gesetz. Dr. P. Schiemann untersucht in einer größeren Abhandlung: .Bolls- und 6taa'ß- gemeinschaft"d te Beziehungen zwischen d:n beidn

Zeitschriften.

Heue Musik-Zeitung. 3llustrierte Halbmonatsschrift mit Musikbeilagen. Verlag Carl Orüninget Rachf. Ernst Klock, Stuttgart. 48. Iahrg. 1927, Heft 21 bis 24. Die vor­liegenden Hefte bilden Den Abschluß einer Ent- wicklungsperiode dieser Zeitschrift: Denn vom 1. Oktober ab will sie in anderer Form, groß­zügiger, auf das Moderne eingestellt, ohne das historisch gewordene zu vemachlä figen, erscheinen. Ein Plan, dem man das Gelingen wünschen möchte: denn ihre Lebensfähigkeit hat Die Zeit­schrift durch ihr Alter bewiesen. Auch diese letzten Hefte geben eine Menge des 3nteressanten und Geistvollen:Wortspiele bei Richard Wagner" (Prof. Dr. E. Meinck),Richard Wagners Lebensentfaltung und Weltanschauung, entwickelt an feinen Musikdramen" (Dr. K. Schwarzlose),Stilkundliche Bemerkungen zu Beethovens Op. 91" (Dr. Paul Mies),Die Sinfonien Webers" (Dr. QtoIanD Tenschert), Ein wiederentdeckter Kanon Webers" (erste Veröffentlichung durch Constantin Schneider) u. a. m. Zeitschriftenschau, Mufikberichte, Roten- beilagen.

Zeits chrif t für Musik. Monats­schrift für eine geistige Erneuerung Der deutschen

Schwerer Unfall in einer chemischen Fabrik.

TH. Offenbach. 5. Olt. 3m Betriebe Der 3. G. Farbenindustrie. Abteilung Offenbach, früheres Werk Oehler, ereignete ftch ein schwerer Unfall. Sin Arbeiter, der mit Der Oeffnung einer Gasbombe, Die t öd - [ i d) w ckende« PhoSgen enthielt, beschäfttgt war, bemerkte, daß die Bombe undicht war und Ga« ausströmte. Den im gleichen Raume be­schäftigten Arbeitern rief er lautPhosgen". Die Daraufhin Die Flucht ergriffen. Wit Gasmasken geschützte Arbeiter brachten Die Bombe Den Hof. Die im ersten Stock arbeitende Che­mikerin Dr. Hilde Gebhardt und Der Che­miker Weber öffneten ein Fenster, um frische Luft einjulaffen. Am Abend stellten ftch bei ihnen Beschwerden ein. Beide mußten in« Kran- - kenhau« gebracht werden, wo inzwischen Fräu­lein Gebhardt an PH v s g e n-D e r g i s- tuna gestorben ist. während der Chemiker Weber noch in bedenklichem Zustande Dar- niederliegt.

Heber Den schweren Unfall mit noch mit- gctcilt, daß das giftige Phosgen-Vas eine ent­zündende Wirkung auf die Schleimhäute Der Bronchien (BronchitiS) unD auf Die Lungen (blähende Erscheinungen sog. Lungen-Oeden) auS- übt. wobei es zu Lungenentzündungen kommt. Ferner ist die Einwirkung deS Phosgen-GaseS auf daS Herz sehr unheilvoll. Fräulein Dr. Gebhardt hat gerade diese Einwirkung auf Da« Herz nicht aushalten können und ist imher leider an Herzschwäche gestorben. Bei Dr. Weber ist da« Herz kräftiger, jedoch war auch in den Mittagsstunden sein Zustand noch unver­ändert ernst. Wie es möglich war, daß die Phosgen-Gasbombe undicht wurde, konnte bisher noch nicht fest gestellt werden. Eine Kommission des DewerbeaufsichtsamtS weilte heute zusammen mit den Direktoren der 3. V. Sarbeninbuftric- A.-G. (Werk Mainkur) im Werk Offenbach zur Untersuchung deS UnglücksfalleS.

Newe Kurse 17. Oktober 1*27

VotlicheH Gl eben

Schutz und Hilfe gegen spinale Kinderlähmung.

Amtlichen Preußischen Press^ienst ReichSouSschich für hygienisch« BollS- gefchrieben: Die spinale Kinderläh­mung bat tn einigen Teilen Deutschland« ettren epidemischen Charakter angenommen imb oo* durch weite Äreife der Bevölkerung nut Furcht und Schrecken erfüllt. Da Der Sitz Der Krank- heitskeime und die Ansteckungswege von Mensch zu Mensch bekannt sind, so läßt sich durch Auf­klärung und zweckmäßiges Verhalten der WÄter- Dtrbreitung Einhalt tun. Darch Den Meldezwang kommt jeder Fall zur behördlichen Kenntnis und werden von Amt« wegen die notwendigen Absonderung und DesinfeknonS- mahnahmen ernaeleitet. Deshalb ist e8 tvichtig. Daß vor allem Da« Publikum keine Kraruyetts- fälle zu verheimlichen sucht und schon bei ge- ringftem Verdacht einen Arzt au Rate zieht. Durch Merkblätetr usw. wird die Bevolkerimg über da« We'en der Krankheit, wie über die Vorsichtsmaßnahmen aufgeklärt. Die Befolgung Der Dorfchriften ist auch für Gesunde von größter Bedeutung, da diese, ohne selbst zu erkranken, doch Krankheitsträger sein können. Wenn so der Weiterverbreitung der Krankheit wird am ent­gegengearbeitet werden kann, so vermag ander­seits auch der Arzt bei der schon ausgeorvchenen Erkrankung häufig erfolgreiche Hilfe zu leiften. Schließlich fei noch bemerkt, daß durchaus nicht jede Erkrankung zu Lähmungen und Derlrüppe- [ungen führen muh, sondern daß, abgesehen von den leichten Fällen, in denen die Lähmung rasch völlig zurückgeht, eine Heilung oft noch nach Monaten unter geeigneter Behandlung erfolgt.

tragimg aus dem Saalbau: Erstes FreitagS- Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft.

Anschließend: ilebertragimg von Kassel: Spät­konzert.

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Die Kameraden, sowie außerordentliche Mitglieder mit ihren Familien, sind htcr- zu kameradschaftttchst eingeladen. [£K>50c

Der Vorstand.

S»WWl>ei,k>EWM.

Freitag, den 7. Oktober 1927 nachmittags 2 Llhr «wo versteigere ich imlötvcn", Neuen weg 28 bahier, zwangsweise gegen Barzahlung:

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Hebbel, Gerichtsvollzieher in Gießen Dainmstraße 24 I. Telephon 239.

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