Zugendstrafkammer Gießen
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wissenschaftliche Ziel der
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•(ihdgrmeHL
Deviseamarkt Berkin—Frankfurt
679,5
Telegraphische Auszahlung.
122,75
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Banknoten.
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Reichs dank. .
10
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Die hinter den
Lombardzinsfuh 7 Prozent.
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286
Buntes Allerlei
Wie der „Meteor" arbeitete.
waltung usw. an. Bach einer statistischen Ueber- sicht über die Besuchsziffern folgt ein voll-
Das zweite Bändchen behandelt einen noch verhältnismäßig jungen Zweig der schulischen Sportübung, den Wandertag. Für ein wahrhaft genußreiches Wandern gibt der Verfasser in seinem hübsch ausgestatteten Bändchen wertvolle Winke und Ratschläge, die jedem Lehrer, der Lust zum Wandern hat, mancherlei Anregung bieten werden. — Beide Bände erscheinen in der Bücherei für Leibesübungen und körperliche Erziehung.
311
195.5 134 ।
129 ।
276,5
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187 I
286,25
169,28 1.791
68,73 109,27 112,93 113,12 10,637
23,40 20,507 4,2235
16,54 81,295
72,39 2,004 0,493
59,44 12,514
7,433 73,57 3,058 20,92 81,80 2,182 5,706 4.216
4,144
21,035
168,93 1,790
58,625 109,04 112,69 112,89 10,612 22,93
20,472 4,2155
16,51 81,14 71,75
1,998 u.493
59,31 12,49 7.417 73,44 3,052 20,88 81,62 2,183
5,6«
graphische Stationen, 820 Ballon- und 215 Drachenaufstiege. Dazu kommen an Bestimmungen: 6555 für Sauerstoff, 3823 für Phosphorsäure, 233 für Kohlensäure und an Planktonuntersuchungen 1083 aus Zentrifugen- und 230 aus Sedimentierproben, und von den 705 Pilotballonaufstiegen überschritten 310 die Höhe von 5000 Meter, 168 die von 10 000 Meter, 51 die von 15 000 Meter; die höchste erreichte Höhe betrug 21,1 Kilometer. An Doppelbestimmungen von Temperatur und Salzgehalt lagen bis zum Ende des 12. Profils 7738 vor.
123,75
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177 210.25 187.5
175
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132,75 112,75
127.65
276
211,9
142,5
169,27 1,794
58,745 109,26 112,91 113,11 10,632
23.97 20,512 4,2235
16,55 «1.30 71,89 2,002 0.495
69,43 12,51 7,431 73.68 3,058 20,92 81,78 2,187 5,676
IDO,ui
1,787
68,61
109,05
112,71
112,90 10,607
23,36 -0,467 4,2155
16,50
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2 0.491
69,32
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3.047
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4.208
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Gew 10,575 168,63
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Berlin. 5 Juli.
Französische 'Jloten......
Holländische Noten Italienische Noten ..... Norwegische Noten......
Deutsch Oesterr., 5100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten.......
Daimler Motoren. Demag.......
Adlerwcrke Kleher. Ludw. Loeire . . . Nat. Automobil . . Orenstein & Koppel Linke Hofmann . . Leonhard Tietz. . . Bamaa-Megum. . Franks. Maschine» Griyner......
Hcpligenstaedt . . . Junghans . . . . Lechwerke Mainkraftwerke . . Miag........
Nekarsulmer ...» Peters Union . . . Gcbr. Roeder . . . Voigt & Haeffncr . Südv. Zucker . . .
Amst.-- Rott Buen.-Aires Brss.-Antw Christtanta Kopenhagen Stockholm . Helsingfors. Italien. . . London. . . Ncuyork . . Paris. . . . Schweiz .. Spanien . . Japan . . . Rio de Jan. Wien inD.- Oest. abgest. Prag .... Belgrad . . Budapest. . Bulgarien . Lissabon . . Danzig. . . Konstantin. Athen. . . Eanada . . Uruguay. . Cairo . . .
Alla Deutsche Eisenbahn .4'/, Hamburg-Amerika Paket. . 6 Hamb-Südam Dampssch. .8 Hansa Dampfschiff . Norddeutscher Lloyd
Wirtschaft.
Die Berliner Stadt anleihe in L a n d o n. Wie Reuter aus London meldet, wurden die Zeichnungslisten für die sechsprozentige Anleihe der Stadt Berlin im Betrage von 3,5 Millionen Pfund, welche gestern zu 98,5 Prozent zur Zcich- nuna aufgelegt wurde, bereits um 9.35 Uhr geschlossen. Wie von beteiligter Seite hierzu berichtet wird, soll die Anleihe dreifach überzeichnet worden sein.
* Velebu na b er Industrie a uf dem Westerwald. Die Industrie auf dem ganzen Westerwalde einschließlich der keramischen Industrie hat in den letzten Wochen einen erfreulichen Aufschwung genommen. Die Zahl der Arbeitslosen ist in allen Jndustrieorten erheblich verringert. Aus einigen Orten sind die Arbeiter, wie früher, nach den Jndustrieorten am Riederrhein gereist und haben zum Teil Arbeit bei den Hüttenwerken in Bendorf und Engers gefunden.
"LeichteBesserunginderMetall- toareninbuftrie. Wie wir erfahren, hat die für Mai festgestellte leichte Besserung im Beschäftigungsgrade der deutschen Metallwarenindustrie auch im Monat 3uni angehalten, obgleich stellenweise ein Rückgang der Aufträge zu beobachten war. Der Auftragseingang kann unter Berücksichtigung der Gesamtwirtschaftslage als befriedigend bezeichnet werden. Billige Haushaltsartikel zu Einheitspreisen werden bevorzugt Das Auslandgeschäft litt unter den bekannten Zollerschwerungen. Die Preise waren durchweg unzulänglich, was als eine Folge des Mißverhältnisses zwischen Produktions- und Absatzmöglich, keit anzusehen ist. Auch wird über die neue Regelung der Arbeitszeit und die Lohnerhöhungen, die eine Steigerung der Gestehungskosten verursachen, geklagt.
* Tellus A.-G. für Bergbau- und Hüttenbetri eb. Die Generalversammlung genehmigte den bekannten Abschluß, der die Verteilung einer Dividende von 6 Prozent auf die Stamm- und Vorzugsaktien vorsieht und wählte die turnusgemäß ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder wieder.
FranLfurter Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers'^ Frankfurt, 6. Juli. Tendenz: Unsicher.—
Rachdern auch heute wieder anschließend an die etwas festere Abendbörse im Vormittagsverkehr bie Tendenz freundlich blieb, war die Eröffnung der Börse selbst im allgemeinen nur behauptet, ba kaum neue Anregungen Vorlagen. Die Geschäftstätigkeit blieb nach wie vor auf ein Minimum beschränkt. Das Publikum hält sich immer noch der Börse fern. Die Spekulation »vst sich zum Teil in einer gewissen Unsicherheit von ihren Engagements, da die Entspannung des Geldmarktes nicht in dem erwarteten Matze ein- getreten ist. Bei Festsetzung der ersten Kurse ergaben sich gegen die gestrige Abendbörse nur unwesentliche Veränderungen nach oben oder unten. Autoaktien eröffneten etwas fester namentlich Daimler plus 3 Prozent, in denen größere Bankenkäufe festgestellt worden sein ollen. I. G. F a r b e n lagen 2,5 Prozent schwächer. Am Rentenmarkt erhält sich das Interesse für Schutzgebiet zu unveränderten Kursen Alle anderen Renten still. Im weiteren Verlaufe schrumpfte die Geschäftstätigkeit noch weiter em, trotzdem konnten sich die Kurse im allgemeinen behaupten
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Berlin, 6. Juli. Da neue sachliche Momente nicht Vorlagen und das Publikum auch heute kaum weder als Käufer noch als Verkäufer auftrat, ist die Kursentwicklung sehr u n e i nheitlich und vollkommen von den Dis- wsitionen der Spekulation abhängig. Bei einem größeren Teil der Rebenwerte konnte mangels Umsätzen überhaupt keine Quotierung zustande- kommen. Im allgemeinen gehen die Abweichungen gegen gestern nicht über 1 bis 2 Proz. hinaus. Eine Ausnahme, auch in bezug auf die Ge° schäftstätigkeit machten nur Autowerte, Daim-
SUultheis Patzenhofer. . 15
Ver. Glanzstoff I ’ I I I I 15
Bemberg »
Zellstoff Waldhof 12
Zellstoff Aschaffenburg . . 10
Charlottenburger Wasser. 7 Dessauer Gas
ler, RAG. und Kleher, sonst find noch Rheinstahl, Mitteldeutsche Credit, Braubank, Bemberg, Vereinigte Glanzstoff und Spritwerte als höher zu nennen Am Geldmarkt ist Tagesgeld zwar etwas weniger gesucht, doch stellte sich der Satz auf 7 bis 8’/2 Proz. und darunter. Monatsgeld 8 bis 9 Proz. Heimische Anleihen und fremde Renten ruhig. Bosnier etwas fester. Im Verlaufe hielt die Geschäftslosigkeit an. Bis auf Bemberg und Vereinigte Glanzstoff gaben die Kurse bis zu 1 Proz. nach.
Frankfurter Getre.-evörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt a. M, 6. Juli. An der heutigen Börse waren die Preise auf der ganzen Linie rückläufig, insbesondere Kleie ist stark angeboten. Die Preise sind auch zur prompten Lieferung bedeutend ermäßigt. Dagegen sind Futtermittel und Rachmehl weiter gesucht. Mehl ist fast geschäftslos. Die Preise für Kartoffeln bröckelten weiter ab. Es wurden notiert:Wetterauer Weizen 31,25, inl. Roggen 27,50 bis 28, inl. Hafer 26, ausl. Hafer 23,50 bis 26, Mais (gelb) 18,75 bis 19, inl. Weizenmehl, Spezial 0 40,75 bis 41,25, Roggenmehl 38,25 bis 38,50, Weizenkleie 12,75 bis 13, Roggenkleie 14,50 bis 14,75.
Berliner Produktenbörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Berlin, 6.Juli. Die Marktlage blieb ausgesprochen matt. Der Konsum ist durch das gute Wetter und die in Hamburg lagernden recht erheblichen Bestände von ausländischem Brotgetreide zur schärfsten Zurückhaltung veranlaßt. Die Cifforde- rungen, besonders aber die Forderungen der zweiten Hand für Lager- und kursfällige Ware, waren teilweise nicht unwesentlich ermäßigt, ohne daß es jedoch zu Abschlüssen kam. Am Jnlandmarkte hat sich die Situation auch kaum geändert. Prompte Ware blieb eher verkäuflich. In Neuernten ist das Angebot sehr reichlich, aber die Nachfrage läßt angesichts des schlechten Mehlgeschäfts zu wünschen übrig. Für Hafer in besseren Qualitäten für prompte Lieferung besteht einige Nachfrage; die Forderungen aber werden nicht ohne weiteres bewilligt. Geringere Qualitäten sind mehr offeriert, aber schwer unterzubringen. Gerste behielt stilles Geschäft. Es wurden notiert (1000 Kilogramm): Roggen, märkischer, 258 bis 260 Mark; Sommergerste 240 bis 273 (still); Hafer, märkischer, 252 bis 259 (ruhig); Mais (La Plata) 185 bis 187 (still); (100 Kilogramm): Weizenmehl 36,25 bis 38,25 (still); Roggenmehl 34,25 bis 36,25 (still); Weizenkleie 13,50 (matter); Viktoriaerbfen 44 bis 46; Futtererbsen 22 bis 23; Peluschken 21 bis 22,50; Ackerbohnen 22 bis 23; Wicken 22 bis 24,50; Lupinen (blau) 15 bis 16; Lupinen (gelb) 16 bis 18; Rapskuchen 15,40 bis 15,80; Leinkuchen 19,80 bis 20; Trockenschnitzel 12,50 bis 13,20; Kartoffelflocken 33,50 bis 34 Mark.
— Vom Retchsbund der höheren Beamten find zwei kleine Broschüren herausgegeben, von denen die eine „Desolbungsform und höhere Beamte" Grundsätze für die Art der Besoldung aufstellt (Leistungsprinzip oder Unterhaltstheorie) und nach einem Ueberblick über die Wirtschaftslage der höheren Beamten Forderungen an bie neue Desoldungsordnung aufstellt. Die andere „D er h öheren B ea m t en niedrige Besoldung" hat Professor W.M a sche zum Verfasser, der in reichem statistischem Material Vergleiche zwischen den tatsächlichen Lebenseinkommen der nicht beförderten mittleren und höheren Beamten zi^t.
— „Zur Vorgeschichte der schles- wig-hvlsteinischen Erhebung" veröf- sentlicht Otto Brandt in einer kleinen bei der Deutschen Verlagsgesellschaft für Politik und Geschichte erschienenen Schrift interessantes neues Forschungsmaterial. (Deutsche Verlagsgesellschast für Politik und Geschichte, Berlin w 8.) 230
— Die öffentliche Hand in der privaten Wirtschaft, dies Thema bildete den wichtigen Verhandlungsgegenstand auf der Versammlung der wirtschaftlichen Spihenverbände in Berlin im Rovember vorigen Jahres. Wir berichteten seinerzeit eingehend darüber. Wer sich an Hand des Wortlauts der Referate und Entschließungen näher informieren will, greife zu diesem Heft, in dem Dr. M. Sogemeier das gesamte Material zusammengesteklt hat. (Verlag R. Hvbburg, Berlin SW 61.)
3- G. Farbcn-Jndustrie. 10
Dtznamtt Nobel 0
Schetdcansialt
Goldschmidt . . . Rutgerswerke , .
Mctallgesellschaft
Brief Tti.tay 169,31 23,69 109,37
69.69 2.675 113,16
81,66 72,35 12,53 73,55
a. M.
Ällg. Deutsche Creditanst.. 10
Barmer Bankverein ... 10
Berliner Handelsaeselllch. 12
C ommerz- und Drivat-Bk. 11
Tarmft. u. NaNonalbank. 12
Deutsche Bank 10
Tiskonio-Gesellschaft Ani. 1Q
Dresdner Bank 10
Mitteldeutsche Creditbank. 9
Metallbau!..........&
Rundfunk-Programm
des Frankfurter Senders.
(Aus der.Radio-Umschau".)
Donnerstag, 7. Juli.
12.30 bis 13.30 Uhr: Uebertragung von Kassel: Schallplattenkonzert. 16.30 bis 17.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Klassische Qperettenmusik. 17.45 bis 18.05 Uhr: Die Lesestunde. 18.15 bis 18.45 Uhr: Uebertragung von Kassel: Vortrag. Direktor Herberg spricht über „Weitere wichtige Winke für den Geflügelzüchter". 19.30 Uhr: Uebertragung aus der Staatsoper Berlin: „Die Macht des Schicksals", Oper in vier Akten von Verdi. Anschließend: Ueber- tragung von Kassel: Unterhaltungsmusik,
Buderus
Deutsche Erdöl . . Essener Steinkohle . Gelsenkirchener . . f. Harpener Hoesch Eisen Flse Bergbau . . . .
Klücknerwerke . . . <
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
chrlen Ziffern g-«en di- $>ö6e der »ulest Dividende an. - Deichsbanidiskont 6 Pr
Das deutsche Vermessungs- und Forschungsschiff „Meteor" ist nach glücklicher Beendigung der r,, .. pq E £ . Deutschen Atlantischen Expedition wieder nach
die Besuchsziffern folgt em voll- Hause zurückgekehrt und damit hat eine meeres- ständiges Verzeichnis des gesamten Lehrkörpers kundliche Forschungsfahrt ihren Abschluß gefun- ’jyt Lehrfaches und der den, die an eindringlicher Durchforschung eines
Geburtsdaten des Dozenten. Bibliothek, Insti- Ozeans alle früheren derartigen Expeditionen .ute Semmare und Mitteilungen über die Or- weit übertrifft. Das wissenschaftliche Ziel der ganisativn der Studentenschaft bilden den Schluß Meteor-Fahrt bestand darin, von dem gesamten der Veröffentlichungen über d:e einzelnen Hoch- Wasserumtrieb in dem weiten ozeanischen Raum $U m T $er zweite ^eck ist dem akademi- zwischen 20 Grad R. und der Eisgrenze des ^Derbl^ngswesen gewidmet. - Rach aus- antarktischeii Gebietes ein klares Bild zu ge° suhrlichen Mitteilungen über ine »Deutsche Stu- Winnen. Dabei mußten Ursprung und Verlauf ^entenschast und den Deutschen Hochschulnng" der in der Tiefe sich übereinander hin bewegen- tolgen un taitten Teil die Angaben über Öen den Wassermassen sowie die Beziehungen zwi- wichtigen studentischen, Sport, wieder schen den mächtigen Wasserumsetzungen der Tiefe nach Hochschulstadten geordnet. 329 und den Meeresströmungen der Oberfläche er-
— Burse. Handbuch für das Verbindungs- .J^fon und ebenso auch die höheren
Wesen und den akademischen Sport an Deutsch- Luftschichten über dem Meere. Uni die Wasserlands Hohen Schulen. Sommersemester 1927. 258 bewegungen der Tiefe zu ermitteln, waren Seiten 8°. Brücke-Verlag, Kurt Schrnersow, Kirch- Temperatur und Salzgehalt des Meerwassers Hain (R.-L.). — Dieses erstmalig erscheinende möglichst vielen Punkten zu bestimmen. Von
Büchlein ist ein Auszug aus dem bekannten Hoch- ver ungeheuren Arbeit, die dabei geleistet werden schulkalender. Es enthält ungekürzt alle An- kann sich der Laie nur schwer eine Vor
gaben über das studentische Verbindungswesen stellung machen. Deshalb sind die näheren An- und den Sport. Seine Herausgabe erfolgt auf I Haben über die Arbeitsweise des Meteor, die einen ost von den Korporationen geäußerten -A",ter Stahlberg in der Frankfurter Wunsch hin, denen es in Sonderheit ein Va.de- /"Oajenfdtoift „Die Umschau" macht, besonders inecum für ihren Rachwuchs sein soll. 330 willkommen:
Um an einer möglichst großen Zahl von gut verteilten Punkten im ozeanischen Raum Temperatur und Salzgehalt zu ermitteln, ist der „Meteor" in bestimmten Linien dreizehnmal quer über den Ozean gefahren, wobei die Abstände der Fahrtlinien 5 bis 7 Breitengrade betrugen. Auf jeder solcher Querfahrt wurden rund 20 vzeano- fraphische Stationen gemacht, d. h. das Schiff ielt an einer Stelle an; Thermometer und Wasserschöpfer wurden am Drahtseil herabgelassen, um in den verschiedensten Tiefen in gewissen Abständen bis 5000 Meter Tiefe die Wassertemperatur festzustellen und den Salzgehalt zu prüfen. Da die kleinsten Unterschiede in den Werten von Wichtigkeit sind, weil sie bereits über die Fragen der Bewegung entscheiden, so mußten die Thermometer Angaben bis auf 6/iooo Grad Celsius liefern. Trägt man ine so ermittelten Werte in einem Vertikalschnitt durch den Ozean längs der Fahrtlinie ein, so erhalt man für die etwa 20 Stationen ebenso viele senkrechte Zahlenreihen aus soviel Werten als Tiesenpuntte an den einzelnen Stationen untersucht wurden, und diese Vertikalschnitte uefern dann mit ebensolchen Horizontalschnitten das Material, aus dem die Schlüsse über die Bewegungsverhältnisse abgeleitet werden. Die Untersuchungen dieser unendlich vielen Wasser- Proben auf die darin enthaltenen Lebewesen hin durchsuchen und unter dem Mikroskop zählen, wieviel der kleinsten Lebe- wesen m dem winzigen Bodensatz enthalten sind. Das Material, das die Expedition heimbrinqt umfaßt rund 67 000 Echolotungen, 310 ozeano-
_______________Datum: 5% Dt. Reichsanleihe v. 1927 Dt. Anl. Ablös. Schuld mit Auölos-Rechten Desai, ohne Auslos.-Rechten 770 Franks. Hnp.-Bk. Goldpf. unkundbar bis 1932 . . . .
i‘/»7o Rheinische Hpp -Bank Rgu -Goldpf
A. E- G abg. Vorkriegs-Ob- ligationen, rückzahlbar 1932 4% Schweiz. Bundcsb.-Anl. 4% Oestereichische Goldrie. . 4,20°/, Oesterrttch. Silberne . 4'7o Oesterreich, einheitl. Rie. 4°/, Ungarische Goldrie. . . . 4% Ungarische Siaaisr. v. 1910 4‘/3°/o desgl. von 1913 . . . . 4U/O Ungarische Kronenrie . . 4°/j Türk. Zollanleihe v 1911 4»/, Turk. Bagdadbahn-Anl.
-serie I............
4U/O desgl. Serie II 4°, Rumänen convert. Rte. 4*/3°/o Rumänen Göldanl. .
voll 1913 , . .
Große Strafkammer Gießen.
' G i e ß e n, 5. Juli. Ein Monteur von Friedberg verfolgte Berufung gegen ein Urteil des Schöffengerichts Gießen, durch das er wegen Rückfalldiebstahls zu drei Monaten Gefängnis verurteilt worden war. Er hatte von einem Grundstück Aepfel gestohlen, und zwar einmal 107 Pfund, und bald daraus 80 Pfund. Das Schöffengericht hatte eine einheitliche Handlung angenom-
I '"en, die sich als Diebstahl darstellte, da der Ge-
-üCFlCPlCOCtlCÖe samtwert der gestohlenen Aepfel 20 Mark betrug.
Die Strafkaimner kam zu der Auffassung, daß nicht
Einen ausgezeichneten Eniblick in das Le- eine einheitliche Handlung vorliege, daß vielmehr n£n, , t,erK?fi.e,1.t.cn Swei getrennte Taten anzunehmen seien. Da der I. M. K. K., zu Deutsch Interalliierten Militär- Wert des gestohlenen Gutes in jedem Fall unter tontronfomminwn, gibt das frisch und streng 15 Mark betrug, war nicht wegen Diebstahls, son- achlich geschriebene Duchlem des Generalmaior dem wegen Feldentwendung zu verurlei-
7 .r; ® V e.n 1 €JLa 1 * r t e lett; das erste Urteil wurde daher aufgehoben und
1 «SJ m o/l€ (^erlag W. E^Korn, der Angeklagte erhielt Haft st rasen von Breslau). Der Verfasser war Chef der Derbm- zwei und drei Wochen
dungsstekle Breslau der deutschen Heeresfriedens- 1 lommissionen und hat als solcher mit offenen Augen die Dinge gesehen. Welch ungeheure Leistung die deutschen Offiziere, an ihrer Spitze General von Pavelsz bei dieser Zusammenarbeit I * Gießen, 5. Juli. Ein Schlosserlehrling mit Rvllets Kontrollorganen unter Hintansetzung verfolgte Berufung gegen ein Urteil des Jugend- chrer persönlichen Anschauungen vollbracht haben, gerichts, durch das er wegen Sachbeschädi- läßt dieses Büchlein uns bescheiden ahnen. 291 gung zu 30 Mark Geldstrafe verurteilt ivvrden
— Schröders Allaem Deutscher einel Einfriedigungsmauer der Gemeinde
Universitäts- und Äochschul-Knlc>n° Gobelnrod war nachts von einem oder meh- ber für das Svm^ne^rh albjahr an9e^r!!n ^Urschen ein Stück herausge- 19 2 7 Drücke-Derlaa Kurt ©dimprinm e-irdS- brochen und es waren eimge zuvor einbetonierte hwin (R- Es ha^lt NiÄ nickt nur Zisenstucke losgerissen worden. Da dem Ange- um einen Kalender sondern zualeich um ein ^ten eine Beteiligung nicht nachgewiesen werden i^alsteiches^^°Rach chllgebuch. "Äle^ Hoch- erftm
schulen des Reiches finden darin eine umfang- I teiIg Freisprechung, reiche Würdigung, nebenher auch noch die beiden gehobenen Technika in Cöthen und Friedberg. — Einem kurzen geschichtlichen Ueberblick reihen sich die Aufnahmebedingungen, die Wirtschafts- oder Fürsorgeeinrichtungen, das namentliche Verzeichnis von Rektor, Senat, der Ver-
. . . .0 ... .6 ... .8 Vg I. 4 ... .8 .V ‘ ‘e Köln-Neüeflen II' *6"A Mannesmann . . .f. Vg I. 4" Mansfelder..... . 7.7
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Frankfurt a.M.
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