Ausgabe 
6.4.1927
 
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bemerkenswert

dem er

en:

Aus-

übernomnun haben, und drei um dtc <ilek de» Kameraden im Austrage

Änfyetbintctbhebevn Hane hie Sttubt, an Vereins hv beerbten'« des VanbciixTban'c» überreichen. Persönlich

Hebbel- csnd. phil. der April­

bern, Schr rechner Peter

** .Frauenge st alten b e i lautete das Thema, das von Frl. Freda Bet Hk« am Montag fn

rer Heinrich Dechert, Geaen- tssrt, Oberturnroart Rudolf

.Heiter- Gehör ae-

kne am Besuch de» Abend« verhindert waren, wird es in ihrem Heim überreich: Den Mittel»

Tvrcchstuuden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags. 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen.

fübrungen wteS Frl. Bethke daraus hin, daß eine jede dieser weiblichen Schöpiungen k>en Ge­danken Weib auf eine andere Weile verkörpert. Für Hebbel ist der Sinn des Frauendaseins .durch Dulden hm und so jur Hüterin des Gött­lichen zu toerben. ' N. M.

VAHkiraClir UftlieftU 24endjencLuteibeZäftne feAHNUftnt rlwUwUn Qainerztischen Oiem millllllllHll ............ <. *»*

(lallen des Dramatikers ift Agnes Dernauer, die in ihrem Liebr ' innert. 3um Schluß

Ergebnis: Ab» Lubwig Schrot nn, Gerd: Herbert.

Ansprache banhe der Vorfiyen be des Vereins. Landgenchtsrat Trümpen. für den guun 2V- such, unes aui die hohe Aufgal>e hin. die der Verein und der HaNiaverband mtl der Firforge für die All Veteranen und ~

rasch beimisch Die Citenmmg tourt» noch ge­hoben durch die gcrabexu glänzenden Darbietun­gen Zunächst freute man sich die Aeichstvehr» kapell« unxr der frischen LVtsung des Ober- Musikmeisters V 6 be r <o meifbrrtMh spielen zu hören Was sie an Streichmusik. Soli» und im zweiten Teil des Abend» an Blasmusik bot. gehört zu dem besten, was man in den letzien Jahren hören fnnnte Reicher Verfall, für den immer mit einer duschen Zugabe gedankt wurde, erfreute die unermüdlichen Spieler. 3n seiner

punkt der Darbietungen bildete die von Ange» borigen des Gesangvereins .H eiter­te t r flott zur Darstellung und xu Gehör ae brachte Operette: .Frühling am Rhein" Reicher

V's jetzt haben sich bereits über hundert auswärtige Verein« argemclbei. barun:er lehr viele Tkretnt von dar Saar 11. a. w rd der Kavaliertevereii Sulzbach tSaar» sogar mit 'rner eigene« Kapelle Don 20 Pcrtonen erfchernen.

Als Festprogramm ist bis jetzt iolgen» des in Aus'ich« genommen Am Samstag. Z. Mai. abends Bear.hur.g#1\ter. Mllttärkon- »crt. turnr.fche Bonüti ungen. Rad'ahrrrigen ufw Am Sonntag. 8 Mai. morgens um 6 Uhr grr r» Werken durh eine Kavallerie- kapelle zu Pferde, um 9 Uhr FeldgvNesdienst in der alten Kaserne, nachmu-ags 1>. Uhr grober historischer Fest zuz durch die Ctraben Der Stadl zur Bollshalle. an dem sich über 200 Reiter, darunter alle Gattungen der Ka­vallerie. beteiligen werden, anlchl eftend finden grobe MllltÜrkonzert« in der Volkshalle. auf bem Festplatz und der idebigshöhe ftati. tenen sich abends in der Dvlkshall« das Abendpro­gramm (u. a. lebende Dilder-Darstellung dcr Ka­vallerie von der Zeit des Groben Kurfürsten bis zur Iehtzeiti anschlieste-. wird, wobei natür­lich am Schluß der Tarn nicht fehlt Montag. 9. Mai, ist den Dachseiern gewidmet.

Mittelpunkt des Festes ist di« Volks - Halle, ferner werden auch noch der Festplad vor der Vvllshalle und die Üiebigshöhe für die Veranstaltung mi: n Anspruch genommen. Es wird von dem aeschättsführenden Ausschuß naiurhd) auf Massenbesuch gerechnet, de- sonders am Sonntag. 8. Mai. 3m Hinblick dar­auf werden ganz großzügige Vorbereitungen ge­troffen. die allen Besuchern einen ungetrübten Genuß der Veranstaltung gewährleisten sollen Man darf annehmen dast dieses 3iel der Fest­leitung voll erreicht wird und den Besuchern demnach genuhreiche Stunden sicher sind

Bornotizen.

Tageskalender f ü r Mittwoch Stadttheater: 7,30 Uhr, ..Das goldene Kalb": (Ende gegen 9.45 Uhr). Babelsberger Steno­graphen-Verein von 1861 und Damenoerein ..Gabelsberger": 8 Uhr. Kaufm. Veremshaus. Vereinsabend. Lichtspielhaus Bahnhof st raste: ..Sine tolle Aacht." - Palaft-Lichl'piele34) hab' dich lieb". Astoria-Lichtsplele:3 ehr­liche Banditen".

Zu dem Weiheabend Gustas S) i I b t b r a n t (Feuerrufe in Deutschlands Nacht", wird uns mitgeteilt, daß bieje Veranstal­tung bereits in zahlreichen deutschen Städten einen starken Widerhall gefunden hat und hort allgemein m hohem Maste vesriedigte. Jeder, dem das Ge- ichick unseres Volke-' und Vaterlandes am Herzen liegt, besuche den Weiheabend und halte dabei innere Einkehr in sich selbst. K. Barges trägt als (Ein­leitung zwei eigene Ehorolimprovlsatlonen vor: 1.Wie schön leuchtet derJRorgenftem", Intro­duktion Choral Fuge: 2.Wenn ich einmal soll scheiden". Man beachte die heutige Anzeige.

0c 11 f n 111 di c r Vortrag für )< a :> * rnannslehrlinge und deren Eltern. Am morgigen Donnerstag, 7. April, veranstaltet der Deulschnationale Handlungsgehilfen - Verband im Kaufm. Dereinshaus, Vordaniage, einen Vortrags­abend für Kaufmannslehrlinge und deren Eltern. Herr R o t h a a r - Wiesbaden spricht überHam­burg, die -Sehnsucht des jungen Kaufmanns". (Eiehe Anzeige.)

Paul, 1. lumroart Ludwig f) « b Jt r e i 1, 2. Ium- wart Start Hustke, lumroart für volkstümliches Turnen Willi Mohr , Fechtwart Engelbert Bürck, spielroart Albert Slaroitzky. schwimmroart (stg. Mayer, Wanderwart Otto Gutjahr, Leiter der Voxableilung Toni Schneider, Zeugwart Rudolf Leisler. Beisitzer Willi Gerhard, Willi Georg, Karl Müller und Georg Hofmann. Die Vorstandsmitglieder Kling, Lang. Dreher sind im letzten Jahre aus zwei Jahre gewählt, so dast sich ihre Wahl erübrigte. Das Amt des Stbüier- lurnroart» versieht der Volksturnwart; der Leiter sämtlicher Abteilungen für Turnerinnen ist der Ober- lumroart. Nachdem seitens einiger Mitglieder Aus- flärungen mancherlei Art gefordert und gegeben worden waren, konnte die sehr anregend verlaufene Berfammlung geschlossen werden.

" Stenographisches Wettfchrei» ben. Die 1. Aeichskur-lchrift-Gesellschaft .Gabels­berger' und Damcnubtcilunq G esten pcranftnltct? am Sonntag in der Pestalozzllchule als Auftakt zu den diesjährigen Wettlchreiben ein Dereins- wettfchreiben änsgefamt beteiligten sich 46 Damen und Herren. Sämtliche Teilnehmer haben in der deutlchenEinheitskurz'christ geschrieben. DasWett-

Beisall dankte dieser Leistung und der folgenden reizenden Tanzzugabe .Meißener Porzellan". Liniere alten, guten Militärmärfche. die alsdann zu Gehör kamen, insbesondere der Fehrbelliner Aettermarsch für Fanfaren trompeten und Kessel­pauken, weckten manch schön. Erinnerung an vergangene Zeiten. Hoffentlich ist das finan­zielle Ergebnis das Abends zufriedenstellend: sollte sich der rubrtiie Verein entlchllehen. im Herbst einen ähnlichen Abend zu dem guten x'ttH'de zu veranstalten, durfte auch dann der Erfolg nach diesem ersten glänzenden Abend nicht ausbleiben.e.

hr Der Bund Deutscher Jugend- vereine B. D. 2. lOrtsauSlchuft Gl?ßen> ver­anstaltete am Sonntag «.ne Abendfeier, die bei den Teilnehmern einen tiefen C ndruck binrer- lteft Das Programm war schlicht und einfach ausgebaut, und diesen Stempel des Schlichten, aber Starken und Gefunden trug der ganze Abend. Der Siebener .Singkreis" der Jugend­bewegung trug zwei Lieder vor Dann erklangen In bro durch rötliches Licht gedämpften Saal hinein drei Geigen Variationen über das Lied ..Ein Spielmann ist aus Franken kommen" und ..Ich weih einen Ltndbaum stehen", das Lönslied. das Fritz 3öde vertont hoi Vach der Begrü- stung durch einen Jungen, der besonders unter­strich, bah wir unser Leben so gestalten müssen, dast wir eS auch verantworten können, ertönte di« hehre Weise mit dem Thema von derblauen Blume", das LiedWir wollen zu Land auS- fahren, begleitet von einer Laute Danach spioch der neuernannte Bundes! iter des deutschen Ge­samtbundes, Pfarrer Vudolf Goethe-Darm­stadt, überJugend und Passion", die zwei Dinge, die doch zunächst einmal Io lehr einander abstosten und die im letzten doch so stark mit­einander verbunden sind: eine reisige, reckige Jugend mutz die erste Passion der Schuld- und SchicksalSgeineinschast erleben und über sie zur zweiten Passion der Kampsbruderschaft hinaus­gelangen. Dieser Gedanke ward gestützt und er­läutert durch das Beispiel aus demGevatter Tod", des ArzteS, der helfen will und doch seine ganze Ohnmacht einseyen mutz und seine eigene Erdgebundenheit Goethes Wort«, gerichtet an aufrechte, ftott-jugenbliche Menfchro, fanden stärksten Vcilall bei allen, die es noch gut mei­nen mit unserem Volk und mit seiner Jugend. Den Abschlutz des Abends bildete das altdeutsche Volksspiel nach Grimms MärchenGevatter Tod" in der Bearbeitung von GÜmbel - Sel­ling. Szenisch wirkten durch die einzigartige Be­leuchtung besonders die ersten Bilder: die ju­gendlichen Spieler waren mit voller Hingebung bei der Sache und gaben ihr Bestes.

und ganz Hebbel die heilige Höhe ersaht hat, auf der die Frauen stehen, die solch opfervoller Liebe fähig find. 3n schroffem Gegensatz zu dieser Milde steht seine Judith Hier hat Hebbel eine komplizierte Vatur geschildert die jungfräu­liche Witwe, deren unbefriedigtes Sexualleben leinen Ausweg in religiöser Hingabe- und in dem Opfer für das Vaterland sucht 3n manchen Zügen der Judith verwandt ist die Brunhild der .Nibelungen", die es als Qual empfindet, stärker ju sein als die meisten Männer und die doch von ihrem einzigen Besieger verschmäht wird Wohl die grötzte von allen Heldinnen Hebbels ift Ma­rianne. Hier erinnert Hebbels Psychologie stark an Ibsens weibliche Gestalten Marianne ift die Vertreterin einer neuen Moral, des Weibtums in der Frau. Eie geht daran zugrunde, datz ihr Gatte Herodes sie in seinem ihrer unwürdigen Mihtrauen zur Sache erniedrigt bat Van; ähn­lich ist die Problemstellung in .Vyges und fein Hing. Auch Ahvdvpe wird in ihrem blumen- baften Zeingefühl verletzt und jeder Möglichkeit des Weikerlebens beraubt. 3n .Maria Magda­lena" zeigt Hebbel die Härte, mit der das Klein­bürgertum jeden Schritt vom Wege bestraft, die Heldin stirbt als schuldlos schuldig gewordenes Opfer der Verhältnisse. Eine der schönsten Ge­

schreiben hatte folgendes teilung 60 6 ilb Karl Aeih, Dora Hetz.

D i e Neugestaltung der Bahn­hof st r a tz e zwischen der Westanlage und der Schanzenstratze. ist nunmehr beendet. An Stelle des miserablen Pflaster« ist eine ausgezeichnete Asphaltdecke getreten, die dem Stratzentcil ein sehr befriedigendes Aussehen gibt und auch für den Fährverkehr weit vorteilhafter ist als das bisherige Kleinpslaster. Vei dem Anblick dieses schönen Stratzenftückes wirb der Wunsch immer lebhafter, datz möglichst bald auch die übrigen Telle der Dahnhofstratze eine ebenso zeitgemässe und gediegene Herrichtung erfahren mochten. Die dringende Aotwendigkeit einer solchen Verbes­serung wird niemand bestreiten können.

Das Gefallen en-Denkmal am Landgraf Philipp-Platz wird gegenwär­tig mit einem eisernen Geländer umgeben. Die Buben, die bisher da» Wasserbecken zum Plan­schen. daS Denkmal selbst aber leider zu Älettcr- übungen benutzten, werden mit der ifeuregelung zwar nicht einverstanden fein. Aber gerade des­halb ist sie zu begrüben, denn es ist wirklich dringend notwendig, datz zum Schutze dieses Ehrenmals für unsere Gefallenen wirksame Matz- nahmen getroffen werden

Beamten-Oubiläum. Morgen Don­nerstag. 7. April, kann der Bau-Oberiillpeltor beim Stadtbauamt Georg Pairan auf eine Ljährige Tätigkeit im Dienste der Stadt Gietzen zurückblicken. Bei seinen Vorgesetzten und Kolle­gen steht der Jubilar in bestem Ansehen, dar­über hinaus ist er aber auch in weiten Kreisen der Bürgerschaft sehr belvH

Aachsendung von Postsendun­gen. Das Postamt schreibt uns. Fu Anträgen auf Aachsendung von Postsendungen sind möglichst die amtlichen Vordrucke zu benutzen, die an den Postschalrem und von den Postzustellern zur Abgabe tereitgebalten werden. Die Verwen­dung dieser amNlchen Vordrucke gewährleistet die pünktliche Aachsendung der Post und Ist daher zum Vorteil der Empfänger

ee Unfall im Bahnhof. Gestern nach­mittag verunglückte im hiesigen Bahnhof der Aangierauffeher Johann Vogel aus Fron- Hausen beim Rangieren durch Absturz von einem in Fahrt befindlichen Wagen. Der bedauerns­werte Mann mutzte mit einer Gehirnerschütterung und einem Armbruch in die chirurgische Klinik öingeliefert werden. Die Ursache des Absturzes .st zur Stunde noch nicht befannt. Wie wir heute »rüh aus Anfrage in der Kllnll hörten, wird der Verunglückte längere Zeit in KlinrkbeHand­lung verbleiben müssen.

" AuS dem Gietzener Standes­amtsregister. SS verstarben in der Zeit vom 15. bis 31. März: 16. März: Siegmund Fuld. Kaufmann. 44 Zahre alt. Liebigstrahe 31 17.: ffhartotte Fietzer, geb. 3etl. Witwe. 76 Jahre. Kaiser-Allee 23. 18.: August Aauch. Bäcker. 55 Jahre Bismarckstratze 6; Dr Emil Mayer. UnivrrfitätSprofellor L A.. 72 Jahre Gutenberg- stratze 30. 19. Anna Elisabeth Aorth. geb. Busch, 45 Zähre. Ebelstrafte 13. 21 Amon Egon Mohr. Oberstleutnant a. D.. 67 Zahre Asterweg 34 22.: Margarete Lindenstruth geb. Seipp. Dw.

iftc teilnahmen. Str Prä- n JarietL-Dirtlwrm bt- iche einbrinalich, bit Tct- riiderlidjen 3«lammtn- vßcn Nationen. 2uf feine ie Musik als Stto^rung nit der man bk ©alte bt- schlanblieö. bas non alla ehöri würbe. Später a- ösische Botschafter fningen in 'Berlin.

Ebbing iitman umfang- ebungen auf bit Sput je- jur Verhaftung bei Stadt- rt haben. 6tabtfdretär S). im Dienste bet Stabt Acv s Aachveisleiler bei Doh- Zu feinen amttichtn CS die Zuteilung von 'M- berechkigie> öl wurde fet- Glichen Ästen Mietet- t waren, damit bk be- uchenden keinen en tonnten. Die W ns vorgenommen tzvmr. an Freundt unb Ty In mehreren StoWn tgszuteilung ftnd bit W MS hat zugegeben ban c. asst hat- Auch 'eine cr- hat der uEtteuc reitet aber, sich irgendwo erfchaft» zu haben rmeistenvahl In Ld>'-S° ris sr-

litzung des Allgemeinen Deutschen Frauenverein» behandelt wurde Pi<- Vortragende ging to fchreibt man unS aus von dem tragischen Konflikt in Hebbels Leben, der durch den Aamen Elise Lenzing gekennzeichnet wird. Si» zeigte, wie der Dichter durch dieses eigene Erlebnis, in

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1 "dm Ml Willen Tarld(4)irtf- eln«i Tefellschotisabenb kneiften Perfbnl'chl,^ m Äriistenweft Tktntttr

72 Jahre Krofdorfcr Straft« 20. 23. Hildegard Frieda Caebct 4 Monate. WalltorKrafte 37 24 Artur Aömheld Pfarrer t 31. 53 Zahre. Gnauihstraft« 1. Christine Michel geb Urff. Ww.. 78 3abrt. Sche:tftrafte 3. 2t* Wilhelm Zie­genhain. Schlofft nnei st er 53 Jahve. Frankfurter Strufte 72. 27. Sara Sachs ged TItubcrgrr. Witwe 72 3at>rt, Frankfurter Ltroftc 59. 29. Heinz Aeichler 3 Monate. Wetzftcingaffe 43. Hel­mut Kart Koch. 10 Monate Licdigstraftc 14. Heinrich Schbnberoer Buchhändler. 52 Zahre. Wilhclmstraftc 3 dl Gifeto Kleeberg 1 Zahr

\ne6 5tiÄer.^ in ein-a«10 * hat« id vmvÄT* iD5.LV -hri tot . Xi

abreichen.

Lyzeum und Studienanstalt: Am 15. Mal t. 3. wurden 671 Schülerinnen gezählt, der Bestand am Ende des Schuljahres belief 'ich auf 867. Vach dem Stande der Zählung vom Mai v. 3. Waren 576 Schülerinnen evangelisch. 51 katholisch, 42 israelitisch. 2 Sonstige: in (Sie­ben wohnten 537. in anderen hefsischen Orten 91. in nichthessischen Orten 43. Aus den Mit­teilungen des Berichtes sei besonders erwähnt, daft die Schülerinnen auch beim letzten Weih- nachtssest wieder, tote schon seit vielen Jahren, eine arofte Anzahl Wethnachtspakete zusammen­gestellt und an bedürftige Familien der Stadt verteilt haben. 3m letzten Winter bildete sich an der Schule eine Ski-Gruppe unter der Leitung der Turnlehrerin Fräulein Daubei Die Gruppe konnte ihren schönen Sport mehrere Male im Vogelsberg ausüben.

3n sämtlichen Schulen wurde der sport­lichen Betätigung der 3ugend grobe Aufmertfamkeit gewidmet, insbesondere wurde dem Schwimmen und der leichtathleti­schen vportarbeit stärkste Förderung zu­teil. Die erstellen Resultate können mit Besrfedi- gung verzeichnet werden.

Westdeutscher Kavalleristentag in Giehen.

Hur noch wenige Wochen trennen uns von dem 1. WeftdeulschenKavalleristentag m Gieften. der unter dem Protektorat des Generalleldmarfchalls von Mackensen vom 7. b i s 9. Mai hier flaftfinbet DaS 3ntercsse für diefes kameradschaftliche Zufam men troffen, mit dem aleichzeitig der Aegimentsappell der 14. Kurmärker Dragoner verbunden sein wird, ift in ganz Westdeutschland, darunter auch im besetzten Gebiet und im Saarland, aufter- ordentlich groft. Besonders die alten Soldaten am Ahein, an der Mosel und an der Saar be- grüfxen die Gelegenheit, hier frei von fremdem nllirärifchem Druck sich ungezwungen als ehe- naligc deutsche Krieger bewegen zu können. Die- n Brüderti, die hier auf freiem deutschen Bo- en für einige Stunden von ganzem Herzen äuf­nen wollen. Wird und muh untere Eirnvvhner- nfl den herzlichsten Empfang bereiten. tr auch den übrigen Gästen gilt es zu zeigen.

in Gietzen die Gastfreundschaft gern nd weitgehend auägcübt wird. Zunächst i es erforderlich^ in groper Anzahl üuar- c r_f dereitzuftellen. in denen die Gäste für (Vt'ft'age ein angenehmes Unterkommen fin- len. Ilm Weitere Quartier-Jnmel- bungen bittet der geschäftSführende Ausfchuft ted Kavalleristemages im Anzeigenteil unserer heutigen Ausgabe. Wir unterstützen diele Bitte an die Bürgertchafr. und hoffen dabei, datz die Anmeldungen raich und recht iahlreich etngeben!

URänntriurnoerein «Riefte n Am 6amsugabenb fand dir ordentlich« Frühiahrs- Hauvtoerfaminlung be. 3Rännerlunu<rcins mi Str- «insheim Faulstich ftati ?er e r ft e Sprecher er- ftatlrte den jt)rfshfnd)t. aus dem ui eiunehmen mar, daft der üxänmri.irnnerein zur Zeit aus 437 fteuerzablenden und 17R lugenhhdxn Tingticdcm heftet:, zusammen mithin 615. In 10 Vorstands- und Turnratssitzungen wurden btt Bereinsgefthäfi« er- Itdigt. Ferner rief der Bericht alle Veranstaltungen ins Gedächtnis zurück, die im Laufe des Dimer» ßetähgt wurden lieber Arris« und (.Bauturnfag nrbft ihren wichtigften Beschlüssen wurde btndjtei. auch die Beziehungen zwischen Vorstand und Mitgliedern, bte die Leiden und ^reichen des Alltags darvun, svieaelke der Bericht In fchönrn Worten wieder. Di« varlegimgen des ersten Sprech rs wurden ohn« Auvipracht gutgeheiften. Der vderturnwart hatte über des ganze Jahr einen Bericht zu liefern. In den 15 Abteilungen de» Vereins wurde eifrig und mit Dietern Erfolg gearbeitet. Innerlich ift der Verein erstarkt durch den weiteren Ausbau des lumbttrifbes. Zwei neue Abteilungen wurden ins Leden gerufen: Die FrauenadteUung. die sich jetzt schon eines «ehr guten Besuches erfreut (32 aus­übende Mitglieder): ferner die 'Borabteilung, die nach Auflösung des hier bestehenden Borvtreins neu erstanden ist. Zum inneren Ausbau zählt auch die Vertiefung des turnerischen Gedankens und die 'Ver­vollkommnung des turneri'chen Rennens (hauptsäch­lich der Vormrnerfchaft): der Besuch der Uebungs- stunden, bte durch Gau, verband und Kreis angetetzt und Teilnahme an Lehrgängen seitens der Turner (Gieften. Koblenz, Langenschwalbach usw ). Die (Er­folge nach autzen waren: 2SH Stege der Turner und Turnerinnen unb Fechter, darunter viele erste und zweite, ein Kampfspiclsieg. Musterriegensiege mit der NoteSehr gut". Wir sehen non einer Auszählung und Namensnennung ab. sondern betrachten das Ganze als (Hdamtleiltung des Verein». An den qsabenden de» ~ur:

Ausübende teil. Am Fechten beteiligten sich zusam« men 307; das Schwimmen nahm einen erfreulichen Aufschwung (im Winterhalbjahr 1926 27 1210 Be­sucher). Die festgesetzten Uebungsftunden des Volks- turnroarlcs waren non 697 Turnern und 672 Turne­rinnen b.'udu Die Spieler entfalteten eine 'ehr rege Tätigkeit, die sich kaum in Zahlen angeben lätzt. An 11 Wanderungen nahmen 366 Turner und Turnerinnen teil, was einen Durchschnittt von 33 Teilnehmern ergibt. Der Nechnungsbericht schlieht mit einem kleinen Ucberschuh ab, der jedoch nur dadurch ermöglicht wurde, daß dem Verein von einzelnen Mitgliedern erhebliche Stiftungen gemacht wurden. Di« Nechnungsprüfer stellten eine tadellose Geschästssührung der umfangreichen Arbeiteft unb beantragten die bann cinftimimg erfolgte Entlastung des Rechners, lieber die Erweiterung des Turn- und Spielplatzes erfolgte eine sehr ausgedehnte Aus- spräche, bie einen Beschlich zeitigte, von bem er­wartet werden darf, daß er zum Besten des Vereins sich auswirken wirb. T;e_T u r n r a t 5 m a b l brachte folgendes Ergebnis 2. Sprecher Robert Rauten-

das Hafsia-EhreMreuz jui konnte es Kamerad Mar golf tn Empfang nehmen, den Kameraden Möser und Dickors.

Erich Hock 1. und Ehrenpreise. L 3lgner, Anna Aeuther. Richard Hock. Erna Franz. Marianne Schreiner. Ernst 3ung 1. Preise Fritz Dörsner, Karl Krug. Walter Holzigel. Lina Kreutzer zweite Preise. Abteilung 80 Silben: Berta Gien- bach. Alfred Bormuth Hans Bellof 2. Prerse. Abteilung 1 00 Silben: Hans Wahl. Hein­rich 3oedt. Wrlli Drommershausen 1. und Ehren- prerle Alber'. Best, Hugo Baumann. Karl Zerbe. Mathrlbe Hamel 1 Prelle. Wilhelm Becker 2. Preis Otto Wagner Friedrich Hof 3. Preise Abteilung 120 Silben Johanna flammt Otto Wahl 1 unb Ehrenpreise Dora Aickel Anna Lotz. Gretel Becker 1 Prerfe. Hans Pseisf 2.Preis. Abteilung 140 Silben: Hildegard Kuhl 1. und Ehrenpreis. Friedrich von Lemmers 2. Heinrich Preufter 3 Preis Abteilung 160 Silben Emilie Bellof. Ottilie Treier. Kurt Moosdorf 1. und Ehrenpreise. Abteilung 200 Silben: Georg Wahl 1. unb Ehrenpreis.

* Der Kriegerverein Gießen brachte am Sonntagabend feinen Mitgliedern unb den zahlreich erschienenen Gästen eine präch­tige lleberrafchung durch daS Konzert und bte Operette, die er zugunsten feinet hilfsbedürftigen Alrvetercmen unb Kriegerhinterblcedenen geben lieh. Der neu hergestellte Saalbau «früher Öeib- (chcr Saal), der eine wesentliche Dergröherimg erfahren hat. erwies sich so berichtet man uns für solche Abende ganz auherorbeMlich ge­eignet, roas Sehen unb Hören anbelangt; auch fühlte man sich in dem gut durchwärmten Saal

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Aus den eingehenden Angaben bes Berichtes möchten Wir beute als besonders hervorheben, daft bie Schule zur Förderung des Sparsinnes der 3ugcnb auch in diesem Schul­jahre wieder an etwa 400 Schüler Sparmarken in der Höhe von 3500 Mk. auSgeaeben hat. Die Sparbeträge wurden bei der Dezirksspartasse ver­zinslich angelegt Für daS neue Schuljahr beab­sichtigt die Schulleitung, den Schülern geaen mäßi­ges Entgelt täglich ein Milchsrühstuck zu ver-

itoere Verschuldung aus sich lud. zum tiefsten Verständnis der Frauenseele geführt Worben ist Seine .Genove.»a" beweist, tote voll

Aus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 6 April 1927.

Die höheren Schulen Giehens im Schuljahr 1926 27.

MU bem Ablauf ktetz Schuljahres lt#26 27 haben be Leitungen der höher n Od uler un­terer 6tai't, wie al jährlich. Wieder ihre Be­richte über das abgelaufene Tätig- ke11sjahr erstattet, die den Eltern der Spü­ler fehr interessa ite Aussch üfe über bi« Schulen ihrer Kinder geben. Den Ater.chlen entnehmen wir folgendes

Ban da raf Ludwigs - Gymnasium Am 15. Dai 1926 betrug bi< Zahl her Schüler 196. am End« des Schuljahre-! belief sie sich aut 197 Bon den am 15. Ma vor 3» gezählten Läutern waren 163 evangelisch. 17 katholisch. 12 llraelitifch. 4 sonstige. 159 Schuler waren von G-ehen. 23 flammten aus anderen hestifchen ?rlen 14 wohnten in nichthe« i'chen Gemeinden t Aeiseprüfung bestanden 19 Schüler Von 3anderer Bedeutung für bie Anstalt war in diesem Schuljahre der Dechfel in der Leitung ur4> den Ueberftitt des Odcrftubiendirektors Dr. Baur m den Auheftand aus Grund des Gesetzes über die Altersgrenze der Staatsbeam­ten, wobei die Schule dem fcheidenden Leiter n dankbarer ®«|uinunfl eine herzliche Abfchiebs- Itier bereitet«

Realgymnasium 3n dieser Anstatt wurden am 15 Mai v. 3 335 Schüler gezählt, bis Ende des Schuljahres sank die Schülerzahl auf 327 Aach der Zahlung vom 15. Mai waren T*5 Schüler evangelisch. M katholisch. 16 israeli­tisch 1 sonstige; aus Gieften waren 207, aus anderen hessischen Orten 85. aus nichthessischen Gemeinden 43. Die Aeiseprüsung bestanden 23 Schüler Don besonderem 3nl«reffe ift hier, daft etnt größere Anzahl von Schülern aus den Mit­tel- unb Oberklassen sich im Dezember v. 3. zu einem Slenograpbenkränzchen zusammenschlossen. in dem zwei Schüler in vier Gruppen Unterricht in der Einheilskurzschnsi erteilen. 3m Winter haben sich einige Schuler unter der Leitung des Lehrers D « m l zu einer Gchülerkapelle vereinigt, die zum erstenmal bei der Beethoven fei er am 26 März mit einigen Musikstücken vor die Oefsent- ltchkeit trat und dabei sür ihre Darbietungen Beisall erntete.

Oberrealschule: Aach dem Stande vom 15. Mai v 3. belief sich die Zahl der Schüler aus 755. bie der Schülerinnen auf 6. insgesamt also auf 761. Unter Berücksichtigung von 14 Ein­tritten unb 38 Austritten im Lause des Schul­jahre» ergab sich an dessen Ende ein Schüler- bestand von 737. Don den am 15. Mai v. 3. gezählten Schülern waren 681 evangelisch. 43 katholisch. 34 israelitisch, 3 Sonstige; in Gießen wohnten 378 Schüler, in anderen hessischen Orten 217. in nichthessischen Gemeinden 165. 1 Schüler stammt aus dem Auslande. Die Aeifeprüsungen bestanden 33 Schüler, darunter 5 Schülerinnen.