Ausgabe 
6.1.1927
 
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in Ob*.

biger und Hörer des Evangeliums finb. besow

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irengunfl^ o; to0 sie i» g J(

MW

vom S. bis 19. Januar

Seltersweg 63

137D

a

® s Rechtsstellung der evang Kirchenbeamten in Hessen.

(Inen verheißungsvollen Ausblick, besonders im wei­len Hinterlande dieses Gebietes. Schließlich ist auch in Kamerun neu begonnen worden und mancher Missionar dort neu in die Arbeit eingetreten. Die bubenhaften Boten des Herrn versuchen dort mit ftirfer Hand und mit heißer Liebe die Ueberreste

>ir hier im besonderen Sinne ist eine Pflicht derer, tir das Licht haben und kennen, und darum auch tmc unabweisbare Pflicht zur Mission, damit es lirrf) ihren Dienst licht werde in der Heidenwelt!

sich gepflegt wurden durch eingeborene Prediger und Lehrer.

Es hebt ein neues Blühen an. Das darf mit .Freuden im Blick auf alle Arbeitsfelder der Basler

rermehmen ist, verstehen und beherzigen! Das iwier, das ongezündct ist, muß zur Hellen, lohenden jrlimtne werden. Der Glaube ist der Sieg, der die Nclt überwindet, auch die Welt des Aberglaubens unb des Irrglaubens bei den Heiden. So stärke der lommenbe Landesmissionssestsonntag unsere evan- telischen Gemeinden im Glauben und in der Liebe,

bieten sich immer mehr ihrer Erfüllung nähere! Arn LandeSm.s ion^sest wird nach altem Her-

Aus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 6. Januar 1927.

gum Landesmissionsfest am 9. Januar 1927.

Don Hofprediger Widmann- Gedern.

Unb die Heiden werden in deinem Licht wandeln und die Könige im Glanz, der über dir ausgeht.

Jesaja Kap. 60, D. 3.

werden sollen, erst abwarten solle, ehe mwt in den einzelnen Landeskirchen an die Sicherung dieser Rechte des Pfarrstandes herantrete. Da jedoch die Verabschiedung des zu erwartenden Reichsbeamten­gesetzes sich möglicherweise noch länger hinausziehe und wir in Hessen wahrscheinlich eine Revision der Kirchenversassung bei dem nächsten Zusammentritt des Landeskirchentages zu erwarten hätten, so emp­fehle es sich vielleicht doch, vor diesem Termin in eine Besprechung des Gegenstandes einzutreten und einen Ausschuß zu wählen, der gemeinsam mit dem Lorstand sich eingehender damit befaßt. Beide hät­ten die Forderungen sestzustellen und zu begründen, die bei der demnächscigen Revision der Kir- ch c n v e r s a s s u n g zur Wahrung der Rechtsstel­lung der Geistlichen zu erheben seien.

gur Verbesserung des Sonntags* Zugverkehrs Giesien-Schotten.

Das Eisenbahnverkebrsamt Gie­ßen und der Derkehrsbund Oberhesfen inb in einem gemeinsamen Anträge bei der Reichsbahndirektion Frankfurt a.M. dahin vorstellig geworben, den Sonn­tag S z u g v e r k e h r von Gießen nach Schotten so zu verbessern, daß breiteste Be­völkerungsschichten daraus Nutzen ziehen können. Es wurde beantragt, etwa um 6' 2 LI h r vor­mittags a b Gießen einen direkten Zug überNtdda nach Schotten gehen zu lassen, der dort gegen 8.15 Uhr eintreffen würde. Auf diese Weise wäre es zunächst im Winter den Skisportlern möglich, ohne das bisherige lieber» nachten in billigerer Weise zu ihren Winter- sportsreuden im Vogelsberg zu kommen und doch an jedem Sonntag so frühzeitig am Ausgangs­punkt der Sporttouren einzutreffen, daß noch der ganze Tag zur Sportausübung zur Verfügung stünde. Für die Sommermonate hätten die zahl­reichen Wanderlustigen mit Hilfe dieser Zugver- bindung Gelegenheit, ebenfalls zu früher Stunde am Ausgangspunkt ihrer Wanderungen zu fein, und auf diese Weise könnte mancher Ausflug in den Vogelsberg unternommen werden, der unter den seitherigen Vormittags-Fahrplanver- hältnifsen an Sonntagen nicht gut ermöglicht wer­den konnte, weil die zum Wandern verfügbaren Stunden allzu beschränkt waren. Die Einrichtung des erbetenen direkten Frühzuges Gie­ßenSchotten würde also in hohem Maße der Erschließung des Vogelsberges zum Nutzen der Erholungsuchenden und auch der Vogelsberg­orte dienen. Der Antrag des Eisenbahnverkehrs­amtes und des Verkehrsbundes Oberhessen Unter­liegt z. 3t. der Prüfung durch die Relchsbahn- btreflrn Frankfurt a. M. Man darf wohl hoffen, baß die Angelegenheit mit weitgehendem Wohl­wollen und großer Beschleunigung behandelt wird, damit die neue Bahnverbindung vielleicht schon in wenigen Tagen zur Verfügung stehen kann.

Die Kraitposten in Hessen.

Der Krastpo st verkehr in Hessen hat sich im abgelaufenen 3afire gut entwickelt, wenn auch die gespannte Wirtschaftslage und die schlechte Witterung des v rslossenen Sommers den Reiseverkehr beeinträchtigt haben. 3m 3ahre 1926 wurden folgende neue Krastpost liniert eröffnet:

t haussiereerfindet', träumt wohl von bem flffl Mies, von dem et Doli« und grober Fülle erziel« m regelmäbigen Qlbflänbei ngen versorgt. Skier Traun >keit gar nicht mehr so weil vohl annehmen möchte. Da mglischen ForichungS nftltuU illt einige erstaunliche Jal« :t, auf die man hcutzuta? letabau .erfindet". Die neue igen, dah es möglich ifl, ein rte von Dolle bet einzelne , und ebenso hat man wichtig icbt, um ein .FdeolschdM ble schmackhaftesten Lchnte )menge g'.bt. Man kann löge ie feine Hörner mehr habe ig bem bet Sfüfje nicht nach ch dürste Ir.fofgcbeffen m bewerb treten und auf fbta

Hon bestimmt ist. Gerade die Basler Muston ha! unter den Kriegsereignissen unsagbar schwer gelitten unb einen großen Teil ihrer blühenden, innerlich unb äußerlich in schönster Entwicklung siechenden Missionsfelder verloren. S; darf alee mit Freude unb mit Dank festgeft llt werden, doß In den letzten zwei Jahren verheißungsvolle Üeuanfänge gemacht worden sind und daß sich teils !>rue Arbeitsfelder aufgetan, teils auch wieder die Dlren zu den alten verlassenen Arbeitsgebieten gS- rnfnet haben. Auch das verflossene Jahr 1926 hat in fielet Hinsicht, wie deutlich aus den Berichten der

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Von der Oberpostd'roktion in Darmstadt wer­den zur Zeit 2 7 Linien mit einer Strecken­länge von 603 Kilometer betrieben. Die Vor­arbeiten für zwei weitere neue Linien: Als­feld-Meiches unb Offenbach (Main) Vil­bel finb soweit vorgeschritten, baß diese Linien bald eröffnet werden könnm. Durch den Ausbau des Kraftpvsiwefens werden viele abseits der großen Verkehrswege liegende Landorte an den Verkehr an^eschlofsen. Außerdem ermöglichen die Kraftposten eine schnellere Besorgung des Brief- Zeitungs- und Paketverkehrs nach dem platten Lande.

Mit den Kraftposten der Deutschen Reichs­post werden auf Bestellung auch Sonderfahr- t e n (Ausflugsfahrten) ausgeführt, soweit Wagen hierfür verfügbar gemacht werden können.

(tficfccner Wochenmarktpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Das Pfund Butter 120 bis 140 Pfennig. Matte 35 bis 40, Käse (10 Stück) 60 bis 150, Wirsing 10 bis 15. Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 10 bis 12, gelbe Rüben 10. rote Rüben 10, Spinat 25 bis 30, rinterkohlrabi 8 bis 10, Grünkohl 20, Rosenkohl 45 bis 50, Feldsalat 150 bis 200, Tomaten 100, Zwiebeln 10. Meerrettich 35 bis 80. Schwarzwurzeln 35 bis 50, Kartoffeln 6, Aepfel 15 bis 30. Birnen 10 bis 25. Dörrobst 30, Honig 50, junge Hahnen 100 bis 110, Suppenhühner 100 bis 120, Gänse 100 bis 120; das Stück Eier 17 bis 20, Blumenkohl 80 bis 150, Endivien 10 bis 20, Lauch 5 bis 15. Rettich 10 bis 20. Sellerie 20 bis 40 Pfennig.

Bornotizen.

Tageskalender für Donnerstag. V. f. B., Jugend: 8 Uhr, Universilätscase, Versamm­lung. Paddler-Gilde: Puloermühle, Monatsver­sammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: ..An der schönen blauen Donau". Astoria-Lichtspiele: Unter Rothäuten und Düffeln".

D i e Vortragsvereinigung ver­anstaltet am kommenden Montag ihren vierten dieswinterlichen Vortragsabend, der fo schreibt man uns durch seine Einzigartigkeit allseitiges 3ntcreffe finden dürfte. Prof. Dr. Doegen. Direktor der Lautabteilung an der Preußischen Staatsbibliothek in Berlin, hält einen durch zahl­reiche Laut- unb Lichtbilderdemonstrationen er­läuterten Vortrag überStimmen bet Völker" und macht dabei feine Zuhörer mit bet Einrich­tung dieses einzigartigen Berliner Lautmuseums

* Schulbeginn. Rach zweiwöchiger Dauer der Weihnachtsferien hat heute vormittag der Schulunterricht wieder begpnnen. Manchem Mädel und Buben, die in der schönen Ferienzeit vor allem Immer gründlich ausgeschlafen haben, dürfte heute früh das zeitige Aufstehen und damit der Wiedereintritt in btn strengen Kreis der Pflicht etwas schwer geworden sein. Aber eins tröstet ja schon heute: die Aussicht auf die Osterferien!

* Aus dem Gießener Standes­amt s r e g i It c r. Es verstürben In der Zeit vom 16. bis 31. Dezember v. 3.: Dez. 24.: Lina 3ost geb. Heinbach. 41 3ahre alt, Welcker- straße. 26.: Friedrich Fischer Rechtsanwalt, 52 3ahre alt Bahnhofstraße 65a; 27.: Wilhel­mine Amend geb. Schupp. 63 3ahre alt, Hunds- gasse 4; 30.: 3ohanna Hohmann geb. Marscheck, 20 3ahre alt, Lindengas e 18; 31.: Elisabeth Ka­tharine Muth geb. Hankel, 58 3ahre alt, Moltle- straße 28; Marie Heß geb. Keßler, 73 3ahre Eintragungen sind im abgelaufenen ah re alt, Mittelweg 14.

WSR. Fahrkarten sürBlindenbe- gleitet un d Blindenhunde. Rach einer Mitteilung der Reichsbahnbirektion haben erblin­dete Kriegsteilnehm:r, die im Besitze eines ent­sprechenden Ausweises sind, die Beförderung einer Begleitperson bzw. ihr:s Hundes frei. Gin solcher Ausweis wird auf Grund des Zeugnisses eines beamteten Arzt.s, und wenn der Ausweis ein ständiger sein soll, unter Vorlage ber Militär- papiere von der Reichsbabndirektion ausgestellt. Von anderen Blinden ist für den Begleiter bzw. für den Hund eine halbe Fahrkarte dritter Klasse zu lösen.

. Der Hebung des Obstbaues in der Provinz Oberhessen haben die Be­hörden. die Kreisobstbauvereine und die Land- wirtschaslslammer ihre besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Reuerdings wurde beschlossen, im kommenden Frühjahr in verschiedenen Teilen der Provinz Baumpflegelurfe, Psropflurse, Obst- baumprämiierungen unb Dc'itr ur.g vcn Muster­anlagen vorzuncymen. So finden u. a. ein Baum- Pflegekursus in Grebenau, Pfropf- und Vered­lungskurse im Kreise Schotten im März und April statt. Obstbaum-Prämiierungen sind in fol­genden Bezirken beabsichtigt: Alsfeld-Grebenau, Friedberg-Reichelsheim, Lich-Hungen. Echzell.

th. Findigkeit der Post. Eine am 31. Dezember -1926 in Königsbach in der Rhein­pfalz zur Post gegebene Reujahrsglückwunschkarte erreichte bereits am 3. 3anuar 1927 den richtigen Empfänger in Holzhausen bei Gladenbach, ob­wohl die Anschrift nur lautete:An Familie Leinweber. Kreis Biedenkopf, Hes­sen-Ras sau." Trotz des lebhaften Reujahrs­verkehrs und der beiden Feiertage kam die Karle doch so schnell in den Besitz des richtigen Emp­fängers. Alle Hochachtung vor dieser Findigkeit her Post, da es im Kreise Biedenkopf fast in jedem Ort mehrere Familien Leinweber gibt. t WSR. Ein Haupttreffer, der an den Richtigen gekommen ist. Der Haupt­treffer der LotterieHaus der 3ugenb" ist. wie uns aus Frankfurt a. M. mitgeteilt wird, an die Frau eines stellenlosen Frankfurter Kauf­manns gefallen. Die glückliche Gewinnerin hat damit ihrem arbeitslosen Gatten eine schöne ileberrafdjung bereitet; der Haupttreffer besteht bekanntlich in einem Einfamilienhaus im Werte von 30 000 Mt. oder (nach Wahl) einem voll­ständigen Warenlager mit Geschäftseinrichtung unb Laden ober sonstigen Wertgegenständen, die geeignet finb. bem Gewinner eine Existenz zu gründen.

* 2111 gern. Deutscher Frauenver- ein, Ortsgruppe Gießen. Man berichtet uns: Aus Montag hatte die Gießener Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins zu ihrer 3anuarsihung eingeladen. Die 1. Vorsitzende, Frau Minna R a u m a n n, leitete die Ver­sammlung nach herzlichen Begrüßungsworten durch einige Mitteilungen vom Hauptvorstand ein. Sodann berichtete Frau Geh. Rat Bier- m ann über die Tagung:Frau unb Wohnung", die im Oktober 1926 in Berlin abgehalten wurde. Die Tagung war durch den Bund Deutscher Frauenvereine einberufen worden und beleuch­tete das Problem der Wohnungsnot in Deutsch­land von den verschiedensten Seiten. Am dring­lichsten ist selbstverständlich die Frage der Fami- lienwohnungen, doch darf die Wichtigkeit der Wohnsrage für die alleinstehende, berufstätige Frau nicht unterschätzt werden. Es beftebt eine unbedingte Rotwendigkeit, Wohngemeinschaften zu schaffen für berufstätige Frauen unb für solche, die infolge von Alter ober Krankheit ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Ein trübes Bild unseres Wohnungselends erbrachte das Referat über dieBehausungsziffern" Deutschlands im Vergleich zu denen anderer Länder; sie stellen sich vor allem für Berlin sehr ungünstig. Doch ist natürlich mit der Einsicht in die Rotlage allein noch wenig getan, denn die Schwierigkeiten der Geldbeschaffung, hauptsächlich für den Klein­wohnungsbau. finb nach wie vor außerordentlich groß. Als Ergebnis der Tagung wurde mit Rachdruck gefordert, daß die Hauszinssonder- fteuern in Zukunft ausschließlich den Zwecken des Wohnungsneubaues zugeführt werden sollten, wie bas z. B. die Stadt Wien getan hat. Andere Beschlüsse lauteten auf energische Durchführung der bereits ungebahnten Typisierung und Ror- malifierung auf den Gebieten des Wohnbaues

Gießen- Krofdorf Fellings­hausen,

Gießen Hochelheim Pieder- f I e e n,

Mainz Kostheim Gustavsburg -- TreburRauhcim (Kr.Groß-Gerau) Bhf., Alzey Dautenheim Monzernheim Westhofen Bhf., Groß-BiebcrauRicdernhauscn -Brandau.

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erworben- ^für«

enniv- ® ImHessischen Kirchenblatt ist kürzlich die V.r In ? age der Rechts st ellung der evangeIi - len Kirchenbeamten im Dolksstaate i f; i e n erörtert worden. Dekan D. 9 a u b t teilt

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s.ssSr" Finanz^.

|c<cnüber, die in fernen Landen auf Vorposten 'Men und als Bannerträger des Evangeliums, das licie ewige Gotteskraft ist und ein Helles Licht in der ivenfternis. Mochte gerade die deutsche Christenheit ben Ruf Gottes, der aus den Zeichen der Zeit zu

;u (ammeln, die dort der leider auck in die Missions- Jrtiete in unverantwortlicher Weise hineingetragene rieg und die ihm folgenden Trubsals- und Rot- tciten noch gelassen haben und die zum Teil treu»

dtt Stoben Katharina. iolojel-Acgietung erst W « Zaren-Iu^len w* behauptet, Dahlie noch 8csik> seien, »illen bod> «J n u erzählen, M natnW ÄS'S-s berfouft worden liitft « D-« «l|dn6S,3ä

Mh-rrlch-.-" *

ji Weih, der un j Mission gesagt werden. Mochte die neue Saat, die ijl dort die draußen gesät wurde und die so erfreulich nus-

i 'r"ni1 ,u - 1 in sprießen beginnt, sich zur reichen Ernte entwickeln! zreilicb, das ist nur bann möglich, wenn die Heimat« iiche Missionsgemeinde ihre Pflicht erfüllt denen

bekannt, bas er im Jahre 1920 selbst gegründet hat. 3n zahlreich aufgenommenen Geschichten, Märchen. Erzählungen. Rätseln. Sprichwörtern, Gebeten, Reben unb Gelängen bei Hochzeits- unb Totenfeiern, weltlichen unb religiösen Festen treten hier bic fremdartigen Völker lebendig an unser Ohr. unb gleichzeitig werden sie unferm Auge sichtbar. Prof. Doegen hat mit seiner nunmehr schon über 3000 Schallplatten zählen­den Sammlung Sprache und Musik der Völker der Erbe festgehalten unb für die Rachwelt auf­bewahrt. Unschätzbarer Stoff ist damit der sprach- wifsenkchastlichen unb musikalischen Forschung ge­geben. Ferner werden die Stimmporträts führen­der Persönlichkeiten unserer Zeit (Staatsmänner, Dichter. Sänger, Schauspieler u. a.) in diesem Stimmenmufeum gezeigt. (Siehe heutige Anzeige.)

men. Der größte Test dr ;methvden bei der AMrch iu( Den Nendeßchen 2eo ihnen üttbanll man ti aus einen äuhtrst ertragre.chr. izen zu etjitlen und die » er b:itäW steigern.

neu hinausac|andten Missionare und der Verwaltung ter Basler Mission zu erkennen ist, manchen erfreu­lichen Fortschriit gebracht. Darüber soll den Gemein­ten sowie den Missionsfreunden ganz kurz berichtet □erben, wenigstens soweit es sich um die Basler tlilsston handelt.

Im Laufe des Jahres 1926, das durch einen fteti-- gtn Aufbau des Basler Mislionswerkes gekennzeich­net ist, konnte eine große Zahl von Misfionsarbei- :ern auf die verschiedenen Missionsfelder hinausge- 'inbt werden. Man war dank der Unterstützung der teimatlidjcn Missionsgemeinde in der Lage, die leihen der Missionare in Borneo erheblich zu rsrstärken und so die christliche Front gegen den Marn weiter auszudehnen und zu festigen Rach sshina allein konnten 30 Missionsleute ausziehen,

Rach alter frommer Sitte wird am kommen­den Sonntag, dem 1. Sonntag nach Epiphanias, in evangelischen Hessenlanbe das all- öhrliche Lanbesmiffionssest gefeiert. 3n ](!en gottesdienstlichen Veranstaltungen wird des rdtumfaflenben unb weltburchdringenben Werkes ier Heibenmifsion gedacht unb den Ge- neinben wiederum die heilige Pflicht zur Mission lachdrücklich ans Herz g'legl werden. 3n der Tat: Mssion ist eine der vornehmsten Aufgaben bet Christenheit; denn Gott will, baß allen Men- chen geholfen werde unb bah alles zur Erkenntnis )er Wahrheit kommen, wie einst der größte Hei« ^nmillionar Paulus an seinen Schüler und ,'inger Timotheus schrieb. Die Christenheit, der lag Licht der Wahrheit in 3efus Christus auf- jffgangen ist, hat der noch im Dunklen wandeln- rea Hcidenwelt gmenüber und das ist doch inmer noch der größte Teil der gesamten Mensch-

Inventur-Ausverkauf

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L11« Vielem 6on nS " eine gewaltige Verantwortu-.g und muß 3m Eifer bei l)T seelisches und auch körperliche« Wohl aus

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dem Suh Ine K*. ?' L-risti dringet unÄ also! Möge dieser lebenbige fyotttmann blutHÜ e<^lc Missionsgeist alle di > erfüllen. bte Pr.- ^"bielct naSm 5 di «er und Hörer des Evangeliums slnd. Mon- : Seit entbrannte X I i? kt6 am Tcge unsres Lan>:sm fswnsf stes da- das PMlum fl.Slf. mit die oben angeführte Weissagung ^5 ^0- ^atUien! kdheten sich immer mehr ihrer Erfüllung nähere! »S Am Ganbe«mlf ionjeft wird nach altem Her-

inet ^iertclflunb? JT! Icmmcn die sogenannte Epip ha n i as ko l l e ft e elrediff 'n unseren Gottesdienstsn erhoben welche für das

toat. machtlos, unb bie dulle r mit Hilst eines eilig bv lebotß zu Ende gebrach!

un dort ihre heilige Aufgabe in einem Riesenlande In Angriff zu nehmen, bas durch äußere unb innere Pimpfe schon seit vielen Jahren aufgewühlt und 1 burd)tobt ist. Von dem Missionsfelb in 2 n d i e n be­lichten die Basler Missionare, baß sie einen schonen Eingang dort finden unb daß eine starke religiöse xv «1 tzeröegung die gebildeten Hindus erfaßt hat. Auf ;or|chungcn ist ailgemun onn vfr af>-jsanifchen Goldkiiste , dem ersten Arbeits- nflUut wurden in letzter & t>cr Basler Mission seit fast 100 Jahren, konnte icmacfot, darunter eine Lum ^je ^urc^ ^cn Weltkrieg ins Stocken geratene Arbeit durch das Äockeseller-InW )u Beginn des Jahres 1926 wieder ausgenommen merben; sie nahm einen guten Anfang unb eröffnete

in hierzu mit. daß im engeren unb weiteren Bor­st!,nd des Verbandes deutscher evangelischer Pfarr- ../Hieiwo- 3 rtiilK reine eine Mehrheit der Ansicht zuneige, daß etwa»" FCn das Erscheinen des in Vorbereitung befind- .Meist 6,0 ' . m iten Reichs beamtenvertretungsgesetzes, in dem

1 schläge^ tpn' 'uch die Rechte des geistlichen Standes gewahrt

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?atur:

und bet Gebrauchsgegtnstänbe. auf Zuziehung von Frauen zu den Wohnungsbauausschüssen, so­wie auf stärkeren Ausbau der Wohnungsergan- zung in Gestalt von Gärten, Spiel- und Sport­plätzen. von öffentlichen Bädern. VolkShäusern u|f. 3m Anschluß an diesen Bericht sprach Frau Dr. Steinreich über Organisation und Ziele des Ostlandbundes. Der Ostbund, der jetzt un­gefähr 20 Lpndesverbände zählt, ist frei von allen politischen und konfessionellen 'Tendenzen Sein Bestreben geht dahin, bei allen, die aus den Ostmarken stammen, die Heimatliebe wack) zu erhalten. Damit sie auch aus der Ferne am Wiederaufbau ihres Heimatbodens Anteil neh­men. Er ist aber auch zugleich bestrebt, die Gleiär- gültigkit, die in Mittel- und Westdeutschland dem Schicksal der östlichen Gebiete gegenüber herrscht, zu überwinden, und so dazu beizutragen, daß ein einheitlicher deutscher Staatsgedanke ent­steht. Zum Schluß bat die Vorsitzende noch um regen Besuch des von den Gießener Frauenver- einen veranstalteten öffentlichen Vortrags im Ein­horn am Montag, 10. 3anuar. N. M.

Vermischtes.

Madame vuttersty" In Japan.

Es gibt kein abendländisches Bühnenstück, das in 3apan einen so ungeheuren Lacherfolg erzielt, wie Puccinis OperMadame Butter­fly". Die Komik, die dieses tragische Spiel von dem Schicksal der verlassenen Geisha auslöst, liegt natürlich nicht in den ergreifenden Klängen der Musik des großen italienischen Kompotristen, sondern sie ist unfreiwillig und wird hervor- gerufen durch das Erscheinen europäischer Schau spieler und Schauspielerinnen in den japanischen Kostümen. Erst kürzlich ist wieder eine Aus­führung vonMadame Butterfly" in Tokio unter nicht endenwollenden Lachsalven begra­ben worden. Das gleiche Schicksal haben alle Versuche gehabt, die Oper, deren Handlung dem japanischen Publikum ja eigentlich sehr nahe liegt, aus dec Bühne des 3nselreiches einzubür­gern. Als eine russische Operngesellfchaft dos Werk zum ersten Male im 3ahre 1921 auf- führte, konnte der erste Akt nicht zu Ende ge spielt werden, weil sich das Publikum vor Lachen wand. Als eine italienische Truppe 1923 Puc­cinis Werk wieder in ihr Repertoire aufnahm, mußte ebenfalls der Vorhang vorzeitig fallen, weil der Gesang auf der Bühne von dem dröh­nenden 3u5el des amüsierten Publikums übet tönt würde. 1925 erlebte eine andere Gesell­schaft dasselbe Fiasko. Die Sänger, die von den Fehlschlägen ihrer Vorgänger nichts wuß ten. waren aufs höchste erstaunt, als plötzlich verschiedene Herren so zu lachen ansingen, daß sie von ihren Sitzen fielen, und ihre V:rwit> rung wuchs, als jedes Erscheinen einer neuen Perfon neue Lachstürme entfesselte. Es scheint, daß die letzte Ausführung vonMadame Butter­fly" im Rovember 1926 nun das Werk end gültig in 3apan unter Lachsalven begraben hat Die unwiderstehliche Komik, die für den 3a paner durch die Darstellung ausgrlöst wird, liegt darin, daß der Europäer bei der Vor führung japanischer Sitten und Kleidung nur eine höchst lächerliche Karikatur der echten ja­panischen Haltung Darbietet. Besonders find es die Kostüme und die Art und Weise, auf die sich die Darstellung in ihnen bewegen, die die Lachmuskeln des Japaners unwiderstehlich in Bewegung sehen. Eine Europäerin, die den Untertanen deö Mikado die Vorstellung einer Geisha vermitteln will, bietet den Gipfelpunkt des 2uftigen für dieses Volk, das einen so starken Sinn für Humor hat. Aus diesem Grunde ist es unmöglich, dah trotz der prachtvollen Musik, die die 3apaner ohne die Vorgänge auf der Bühne wohl zu würdigen wissen.Madame Butterfly" auf einem japanischen Theater zu Ende gespielt werden kann.

Der Bergsteiger, der auf die falsche Seife fiel.

Ein merkwürdiges M.ßgeschick ist kürzlich einem österreichischen Alpinisten begegnet. Er stürzte nämlich nach derfalschen Seite" ab und gelangte fo ohne Paß auf italienisches Gebiet. Rach der Meldung Genfer Blätter hatte dieser Bergsteiger einen Aufstieg auf einen Gipset bei San Candido unternommen, und zwar auf öster­reichischem Grund und Boden. Er stürzte aber von einem Vorsprung ab und wurde schwerver­letzt von italienischen Führern aufgefunden, die ihn nach dem Bozener Krankenhaus brachten Da er keinen Paß bei sich hatte, wurde ihm erklärt, daß er in Gefangenschaft gesetzt werden müsse. Wäre er nur wenige Meter weiter nörd­lich abgestürzt, so wäre ihm nicht auch noch dies Mißgeschick zu feinem Leiden passiert. Er Tagte melancholisch, daß fein Besuch in 3talienganz unfreiwillig" sei.

(Balgen oder (Biff.

Das alte russische Strafgesetz, bas in Estland noch jetzt in Wirksamkeit ist, soll durch ein neues erseht werden. 3n der Beratung der Kommission äußerten sich die verschiedensten Ansichten über die Art der Todesstrafe. Unter anderem wurde beantragt, die Todesstrafe durch Erhängen - wie es das russische Strafgeseh vorschreibt beizubehalten, doch dem zum Tode Verurteilten zu gewähren, sich durch Gift selbst zu töten. Gegen diese Gesetzesvorlage sprach mit Entschiedenheit der deutsche Beauftragte; er meinte, daß nicht alle zum Tode Verurteilten die Charalterstärke eines Sokrates aufbringen konnten, um den Gift­becher zu trinken. Eingehend wurde über die Frage gesprochen, in welcher Form der aufgc drängte Gift-Selbstmord eines zum Tode Ver- urteilten vor sich gehen sollte: ob durch Gift- Pulver, Einspritzung oder Gas.

auf Strickwaren.... 20°/o Ra- aufalle übrigen Artikel io%htt

Bitte mein Schaufenster zu beachten!