Nr. 259 Drittes Blatt
Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheffen)
Freitag, 'favemder (927
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Oberhcffcn.
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Orüitbcrflcr ^anhttxrfcr Äermtni«. — T*cr Preis für ho« an die mm $ u a « A 6o. abgegebene der auf^rvr^itlidxn Holzs a llung f^rnbola wirb wie folgt fcftgefcbl: -<t te-
Hol von_______________—
fern, geschält. pro Seflmetcr 2 Älofc 4825, 3. Älofle 4225. 4 Klaffe 3425. 5. Klaff« 28,80 OHL Fichte, geschält, pro Fvstuseter 2 Klaffe W,10. 3. KlaNe 3720. 4. Klaffe 3S.60, 5*-50afk 33L0 unb 5b-$Oofk 30,06 Mk llcbec die Trlgima
X V Haufen. 3 Tv. Tfcv a. vielen .deren Oren. fo herttchtaoch er r e fl e B « «• tdiifllelt. 0bib hr*d> ht unterem noch nichl 6» S - wvd.- r zählenden Dorfe in diese» 3o&rt -ch4 neue Häuser errichtet Word?«, rn f reden re« t angefangen Prri davon sind bereit» be- .chul Gießen umg-rechnet wurde da« für rtc €<at*' einen Zmoachs von 393 di- 350 ®o(>- mflx-n bedeuten Haufen hat «lch in den .cijtr; 4? wahren u m ein Drittel feiner 9emobner und um 45 Wohnhäuser vergröbert Die Stabt Gießen und andere. Mnftig gelegen? Lr>ntsplätzr. wie \ L. da« 3r<nmfternderg.o?r'. da» Dail ex Donwerl. die >>eyligcn'ädtfckE Ulaf^trmfdbrf. ^nr nger« ittimgfahnf. nedrer» ^garrenfaorrien. btc iadtt'«p<n, und itaatlichen Walder und Stein- bdkdie dreien rnchlrch Arbe,t und guten Tkv- hienft Otnc nicht uubcheuiende Zahl auswa. tger Arberi rfamrl.en fiedelten sich deSweg n hi r an. Glücklicherweise Halle Haufen fchoir vor dem Kriege eine tnn'«cht.ge Ott«v<-rwaltuna. 3hr haben unr e« zu danken. bah sich unter Dörfchen einer Wassert ciung der Kanasisation, deS elef- irrichm Licht«, der Felbbereimguna. eine« neuen Schul ha uf .-« und anderer neu.,e.tl»chep Stnrich- Umarn erfreuen darf
A 6aa|en, 3, Noo. Unter Organist und erster Mehrer hecht Herder, nicht, wie ein Druckfehler im legten Bericht meldete, Huber
« Grünberg. 3. Roo 3n der jüngsten Gemein deratsfitzung wurde folgende« bc- schlvtten: Die Krrchenuhr toll einer ein gehenden Tteparahn unterzogen werden. Die für die Reparatur in Betracht kommenden Uhrmacher iotlen die Hbr vorher genau besichtigen und tctiftelkn. welche Dcile erseht werden müNen. ivrnet wird von den Uhrmachern ein Kosten- voranschlag gewünscht Fran August 3 6dcl 11. Witwe und Kindern w.r > da«G«ände. da« von ihrem Garten zum Gelände der Oberrcalfchule abgetreten wurde, mit 5 Ml. pro Quadratmeter vergüte:. DerDirtschaftsplanfürben städ tischen Wald (Rechnurtg^jahr 1928 > lotl zunächst von den einzelnen Gemeinderatsmitglie- dem durchg?schen w>-rden. Die Beratung und Bc» schlußsasfung über den Wirtlchaftsplan wird auf eine spätere Sitzung vertagt. Auf eine Ver- fuaung befl Kreisamt« Die',en vom 10. Oktober 1Q27 d.-schliesit der Dem einberat, das, die De- m .nnde <’runberg keine höhere Aufwertung al« 12' - Prvz gewähren kana. da die steuer. i3<-u D^riaftungen ber D.meinde Grün berg mit au de'. höchste, Belattungen hessischer Gr- meinden zählen und auf keirmn Fall weit:rhin erweitert werden können — Der Demeinderat nimmt von einer Dnlfchedung befl Hesfrichen Tllrmflerium« der Finanzen. Abteilung für Bauwesen. in einer Beschwerbeangel egen heil der
der kurzfristigen Anleihe ocm 15000Ml. fod tn brr nächsten DemrinderatSsihung Beschluh gesabt werden. — S« Wird beschlossen, in den nächstjährigen Boran'chlag ennm Betrag einyi- ietzen. der für dic Ginbruchsicherheit ber Gtadtkasse bzw. de« Kafsenschranke« Verwendung fntbci soll Der De-nclnderat beharrt .ruf fernem früheren Belchluh. wonach dem Mufikverein Grünberg zu feinen Prvbe- stunden her kleine Schulfaal im Anbau der Dvlks- schulc überlallen werden soll.
-!- Au» ber Rabenau. 3. Noo Da» gwi- ftige ».rbstnxtter der lestten Woche Hot e» dem Lkmbiuirt ermöglicht. feine Selber zu räumen. Ganz vereinzelt find twch Dickivuiz auf den Seibern ju sehen. Die Winterdeftellung ist vim größten Teil beendet. An den jungen ’.Koggemuc.lcn ficht men leider schon vielfach Cchä- tngunflen durch die «ckerfchnecke Da« Bestreuen mit staunt ober Äctzkal?. auch staltstickstofi. in ben trüben IKorgenftimbni ist uneriahlich. Stellenweise kann man auch Schoden burch B oben säure erkennen L» ist unbedingt am Platze, derartige Lecker zu beobachte. Eine Bobenuntcrsuchung wirb ge> imuen Äusichluß geben. Den meisten Boden in der .Habenü'j -rblt <:• an b<r nötigen Kalkzusuhr. 3m »erbst unb i3rübhihr ist b«e beste Zeit zum ©treuen des Ralfe:. Die Äu»nutzung ber and.ren Dünge- mittel erfolgt aus einem kalkreichen Boden bedeutend wirksamer.
ri. Cid), 3 Roo Auf der .Uebeubahn fflrun- berg-Sich Butzbach lauft zur Zeit ein L i s e n b a h n wogen von Ort zu Ort, in ben Liebesgaben für da» ($1 i, a b e t h e n (I i f t in Darmstadt verladen werden f)icr in Cid) wurden mit Hilfe der Konfirmanden etwa 35 3tr. Kartoffeln, 9 Ztr Obfl unb verschiedene andere flebensmtticl gesammelt unb verladen unb der Wogen nad) bem naben Müschen- heim weiter geleitet. Solche, dic keine Lebensmittel neben konnten, spendeten Gelb für do» Mutter hauunlerer Schwestern
Ärcie Kricdbcrg
WLA. 5 r i e b b c , g 3. Titto W.e die h eligr Bez,rköi parko । se .M a thi l denstil t mitteilen kann, erfolgten bei ihr anlähl ch de« un 31. Oktober vei anftotteten Welltpartage« 138 Sürzahlungcn auf S vertont en im amt betrage von rund 16 000 Blk. 18 Sparbücher wurden neu ausgestellt. Der feit geraumer Zeit im Dange befindliche An - und Umbau de« b-.eligen Bürgerhofpitals acht muunrhr feiner Vollendung er.: i-gen. Aaä> endgültiger Fertigstellung wird da» Krankenhaus 180 Betten un.fallen Die Veftimtkr ften txrr Erweiterringsarbeiten stelle.: sich au‘ 250 000 Ttf. — Bou- i nternehn e-. Jockel von hier eriegte im Altenstadter Vorwald ein kapitale« Wild- t d«® e i n ::n Gewicht von 200 Pfund.
Krcis Büdingen.
!l Büdingen. 3. Roo. In iciner pängftcu Sitzung beharr e ber (3 c m e i n b c r a t bejüglid) der Ausschlag 4 fotze für 1 927 bei seinen früher gefaßte:, Be'chluffen. Für die neu in »erriet genommene iüu toli nie Lüdinoen - Merken- f ri tz wurd? ein einmaliger Zuschuß von 500 Mark beroill :. .7ür Propaganda zwecke lFührer durch CbcrbePen) iv -rden 150 Mark zur "Cenugung gestellt. Dic röckständ t 3 ” : roe r t u n g s •
„Eins dritter posemuckel!"
Die heutzutage eine Sobrfonc entgeht.
Don Wilhelm B u ch m a n n.
Rachdruck verboten!)
Dun ist lie vorüber die.schüne Deilezeu! Schön war ie! Wirklich für alle? Wenn teir an die <3: cnbahnbramtc., denken werden wir diese 5tag.- sicher verneinen muffen. Welche außerordentliche Belastung erwächst der fctlen- bahn unb ihren Beamten nicht nur allein durch durch die Bereitstellung und den Berkaus, sowie die Abrechnung der Sayrtorten Ulen macht sich kaum einen Begriff davon, wieviel verlchiedenc Fohrkanen aus einem größeren Bahnhof vorrätig gehalten werden müssen, toem, auch nur die wich- nghcn Verbindungen ersaht werden sollen C« hnb nämlich nicht wenig.r al« 10 WO b s 30 Odd verschiedene Fahrkarte: s^rten. Unb welche Arbeit steckt darin, aile diese Korten stet« zur Hand zu Haber.! Da mü'sen zunävst von ben Fahrkartenverwaltungen die verschiedenen Pappen beschafft werden die Fahrkarten müsfen gesetzt und gedruckt werden: die sertigen Bestände hnb mit ben
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Listen zu vergleichen und In bi« Grundbücher einzutragen: sie sind zu verpacken unb zu versenden. Bei ben Fahrkartenausgaben ist der Bedarf für jede einzeün- Karte aufzustellen, Me Bestände find mh den Listen bei "Heulteterung zu vergleichen, die Bestaudbücher müssen stet« tn Ordnung fein unb bte Korten müssen fachgemäß auf- dewahrt unb gelagert werben. Beim öinkgen der Karten in bte Derkaussschränke müssen die einzelnen Kartenpäckichen nacbgezählt werden, am Schluß der DerkaufSzeit ist ber Bestand sestzu- stellen. Kinberabschi.itte und verstempelte Karten müssen gesondert aufbewahrt werden, unb endlich muß über die verkauften Starten Rechnung gelegt werden Schließlich sind aus besonderen Derlehrs- kontrollstellen die Rechnungen und die in sie übertragenen Dummern zu vergleichen unb die Berechnungen nachzuprüfen. Die vorrätig gehaltenen Starten stellen Riesensummen dar. die Art ihrer Aufbewahrung in den Kartenschränken ber Fahr- fartenau«gabefteHen kann weder al« diebeS-, fassen-, noch al« seuersid>er bezeichnet werden.
Ce- war daher ein glücklicher Gedanke, die Fohrlarten nicht vom Vorrat zu nehmen, sondern erst im Augenblick der Anforderung zu drucken, oafolradw Maschinen von sinnreicher Ba-ort find bereit« ersonnen worden: unter ihnen zeichnen sich besonder« der Schaltersohrkartendrucker der Allgemeinen Elektrizität«-<Lsesellschaft und ber Sie- menöbrucker au« Beide haben sich sehr gut bewährt und werden immer mehr von der Deutschen ReichSbahngefeUschatt verwendet. Der Drucker der Wlgemeinen Siektrizität« - Defellschaft trägt auf einer langen Diel kant walze ein Verzeichnis der Fielbohnhole, die mit bem Apparat gedruckt werden können Vor der Walze gleitet ein Wagen der da» Druckwerk trägt und der mit einem feiger auf die ebenfalls verschiebbare auf der Walze verzeichneten Bahnhofe die gewünschten Konen ouögewählt werden können. Für icbcn Zielbahnhof hat nämlich der Drucker einen Druckstock, auf bem 'ämtliche auf der Karte erscheinenden Angaben enthalten find. Die einzelnen Druckstöcke werden durch Zeigereinstellung auSgewählt. wobei die einzelnen Betrage durch ein besondere« Druckwerk fortlaufend auf einem Äonlrollftreifen vermerkt werden. Die Anzahl der herzusteUenden Kotten ist an die Länge der Walze gebunden, die nicht beliebig erwe terungS- 'ähig ist. 3n vielen Fällen genügt der Apparat
den an ihn gestellten Anforderungen Im-'.-rhin
v< r*ebenen versck.ebenen Papp orten für bte verschiedenen Wage'Basten selbst au«zuwählen unb am Schluß der Die vtyü must er den Kontroll- streisen ausrechnen.
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Der Liemenslchattcrf .ihrkartendrucker (Bild l i. 'er erst in neuer-.-r 3c t duvchgebildet Wurde, der sich aber bereit« aus einer ganzen Reihe ton Bahnhöfen, z. B !n etut:gan, Itürnbvrg, Köln. Oldenburg, Dellenkirchen, bei ber Hapog in Hamburg usw. sehr gut bewährt ha arbeitet nach ‘olgenbvn Grundsätzen Druckwerk unb Drud- stocke sind vo-icinanber actremit, man ist daher in der Anzahl ber Druckstöcke und damit in der Möglichkeit, verschiedenartige Fahrkatten zu brüden, nicht beschrankt. Die zu jedem Druckstori 8ehörenke Pappforte wird selbsttätig au-gewählt. '« werken nicht nur die einzelnen Betrage verbucht, sondern auch der Zielbahnhof, die Att der Karte, die Wagenklafse, bte Kilo neterzähl, die
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laufenden Rummern und besoudeoe Berrech- rnmgShinweise. wenn da« Ziel in einem anderen VervechnungHbereich liegt Dabei werden die einzelnen Beträge selbsttätig auf gerechnet
unb angezeigt
Da« Druckwerk I Dild 2) ist mit bem Behälter für ble Fahrkartenpappen zusammen- gebnut. Die Druckftöcke oder Druckplatten werden in befonberen Schränken ausbewahtt, bte bis zu 1500 Ltück enthalten. Die Druckplatten tragen aus der einen Sette einen Druckstock für bte Zugart. den Zielbahnho' mit dem Leitweg und die Klaffen- und Äilometeranqabe. Auf der Rückseite find fünf Reihen zu je zehn Lochern ungeordnet, in die kleine Stifte eingesetzt werden tonnen. Die Stifte geben den Pre « der Fuhr- fartc an. und zwar bedeuten die fünf Rechen die (Siner und die Zehner der Pfennige sowie die Siner. Zehner unb Hunderter der Mark. Für gewöhnlich ist die Lod-Platte versiegelt: bei PreiSankerungen läßt lie sich jedoch leicht lösen. Io bah die Stifte entsprechend bem neuen Prei« umgeietzt werden können Reben den veränderlichen Stiften trägt die Druckplatte noch einen weiteren Stift, dem die Aufgabe zufällt. die zur Platte gehörige richtige Fahrkattenpappe fdbfttäna auszuwahlem. Coll eine Katte gedruckt werben, >o nimmt der Beamte die Druckplatte au« feinem Vorratsfchrank und fühtt sie mit der Preiostistferte nach oben in den Druckmund de« Druckwerk« ein. Hierdurch werben folgende Vorgänge auSgelö't ckntfprechend dem einzeln stehenden Stift wirb von einem ständig durchlaufenden Antriebsmotor cm Dreiser im Pappenbehälter bewegt, der eine Kutte au« dem richtigen Schacht heruusz-eht, sie dem Druckwerk zubnngt und diesem übergibt. Dort erfolgt der eigentliche Druck in vier Arbeitsrorgängen. Zunächst wird em Gehen: ,eichen «Bild 3), bei- fpielöwerfe ein Adler oder dergleichen. Wau eingedruckt. Hierauf erhält die Karte das Datum, eine laufende Hummer und einen Unterdrück für
die ^rc.sangube in roter Farbe bild 4). 64 folgt ber Aufdruck bc« AbKingsbühnhof«, sowie bc« Preise« unb der Bezeichnung? i Kl (Älaflei
mb Km. (K omrter. in schwarzer rarbe i Älb 5k 6rst im : eilen Druckga a w rd der Dr^ickstol brr Druckp.atre tn a.c Jxr Farbe abgedruckt ■ 2V.Ib «i .mb d - Karte fällt ' die Ausgabe- ’^ule o i Or lähren ber Druckp.-tte b.* zum Hrrausfa'.len ber Katte mb nur 2 bi« 3 Sekunden verstrichen
Weitrrc 1 mreidK •tnrHbiirngt» vervotl- ständigen den Drucker und chl^i-en Orrfümet au«. So kann <, B. die Druupialte tm Druck- mund feftgestellt werden wodurch der Apparat auf Dauerdruck e.ngestellt w . wenn sich der Beamte etwa einen arötne . rrat hiui.g verlangter Karten drucken will. ..uch für Rückfahrkarten ist ein besonderer Hebel vorhanden: e« er'dxmen bann zwei Karlen vi der Schale, eine davon m.t dem Aufkrut Rückfahri. 3ft einer ber Pa p'chächte leer gewoek n w rd eine hn «w d-. 3c Hie l j^t. o
Preisangabe w.rb ,eboch sofort elbsitäng gc- ftttchen Solle der Kontrollstreifen zu O.ibc sein ober re .n. fo sperrt sich der ganze Apparat. Vom richf.gen Arbeiten dee Druckers kann sich der Beamte durch Omfüfcruni einer besonderen Druckplatte d.e eine Prüf katte (Bild 7) ausgibt, jederzeit überzeugen Endlich ist noch eine Druckplatte für eine Kontrollierte iBilb 3) vorhanden, die vom Beamten zum Beginn unb zum Schluß de« Dienstes gedruckt werden muß Auch für diese Kurte w.rd ba« Runnnemzählwett in Xätiglelt gefetzt unb der Kontrollstreifen bedruckt: ber Beamte ist bann für bk- zwischen beiden Kontrollkarten ans» gegebenen Karten verantworttich.
Dte gangbarsten Sorten der Druckplatten werden in der Rähe de« Druckers an jedem Schalter ausbewahr: Weniger häufig verlangt« Druckplatten liegen in Schränken die ben 'Beamten in h re re r Schalter zugänglich sind. Die Schränke lassen sich auch fahrbar madxn. fo baß man z. B. für den Rachtbetneb alle uwbr.nb de« Tage« auf mehi re ftdxilter für verschiedene Richtungen und Klassen verteilten Schränk« in einen einzigen Lchalterrauiu zusammen-eh.n kann. Dadurch können ganz erhebliche Qkr• n- sachungen und ®rft>arni1l< et allem aber wird burch den Fohrkartendruckec bad Abrechn ung«geschäft außerordentlich abgekürzt. ba von bem angeze goen iMamtbctrag nur ber vorherige Stand fom.e die irrrürnl.ch gedruckten Karten und die Kinderabschnitte ob-
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Köln Hbf. (6)
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gezogen zu werden brauchen. Der größte Vorteil ist aber die unbedingte Betrieb «ttcherhe t unb Zuverlässigkeit, insbesondere gegen Betrug«- versuche. ba jede Ausgabe einer Karte ganz genau vermerkt wird.
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Köln Hbf. (6)
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Der Fahrkartendrucker ist natürlich eine wesentliche Entlastung für die Schalterbeamtcn. besonder» insofern, al« der Rachfolger im Dienst ja umnöglich sämtliche vorhandenen Fahrkatten- lorten daraufhin nachprulen kann, toieviele fehl« >t unb wievrel ®elb infolgedessen in der Katte fern muß. Aber selbst wenn er da« könnte, 'o wäre er gegen Bttrug-verfuche. bie ja glück- ltcherweise bei unseren beutldfen Beamten sehr selten fmb. doch nrcht gesichert, denn ein Betrüger tonnte z. B. in etn Fach mit teuren Zahrlarten. von denen er eine verkauft hat, eine billigere einschmuggeln und den Preisunterich.ed ernfteden — der Rachfolger kann ja unmögl ch lebe einzelne Fahrkarte nach'ehen. Alle solchen Scherze sind leim Fahrlartendrucker au«g<-'chlos- ’cn. unb ba« tst gut fo. denn in Beldtachen hört bekanntlich die Gemütlichkeit auf — wahr- scheinl ch sogar tn Sachsen!
’ o rbe r u n g bjgl. blr früheren höherenMäd» chenschule ertannte der Gerne ndenat an. Eine 8t-chwerde der Anwohner der O d e r g a s s r dezgl. des itarlen Sralrwagenoerkehrs in der engen Strafte wurde uirutfqchellt besgL dte Bera- tjng bcs Ortsbaupions des 'udwk'tl.ch«". Teils ber Stabt. Für Aufwertung von Darlehen bet der Bezirksfparkaffe Büdingen wird gc’egluher M ndesttatz angeboter. Die beiden freien schuf -7^nn»tcUen wurden den Anwärtern Metzger (Bübingen) unb Schaffner (Darmstadt) übertragen.
_T Ridda. 3. Roo Die elektrische Lieberlandzentrale ist eben dabei, die anfänglich aus Stahldraht hergestellten Starkstromleitungen duoch Kupferdraht zu ersetzen, weil n<9 im Laufe her Zmt starke De- lchädigungen bemerkbar machten. Auch sämtliche xVolctonen werden auögewechkclt Das dadurch bedingte Abstellen des elektrischen Stroms tn den Deges stunden wird von allen De'chä^tsleuten.
die mit Motoren arbeiten, unangenehm empfunden. Die Znstandseyun-«arbeiten sind bereit« bi« über Schot t en fr<naue durchgesühtt. — 3m Borjabre unternahm der btefige Turnverein den Versuch, dte nicht allzu zahlreichen konzett- lidxrx Veranstaltungen unsere« S.ädtch^No durch bte Sinlage verschiedener großer Mtlitär- konzerte der Gießener Kapelle zu ergänzen. Da diese Konzert? überaus stark besucht wurden unb steigende Besuchst ttern au'Wiel en. will si« der Turnveretn awch in h e*em Winter m der Turnhalle wiederholen latten.
—/— Ortenberg, 3. Roo Der dicsjährige Kalte Markt fand heute mit der Jubiläums. Verlosung feinen Abschluß Nachdem um VAV Uhr alter Sitte gemäß unter Borantrttt ber Feuer- wchrkapelle die als fieroinne angekauften Tiere durch die Hauptstraßen des Städtchens geführt worden waren, begann um 10 Uhr im Gasthaus «3ur Post^ im Beisein vieler Interessenten die Lerlofung. Die Hauptgewinne fielen auf die Nummern 3827,
1532, 7780, 66M, 5509, 1777 (sechs Fohlen-, 11K% 4957, 3756, 6551, 6591 (fünf Ninder,, 279',, 720, 5482, 1854 (oirr Schweine). Die übrigen Gewi-ne waren nützliche ©egenftänöe. — Da bte Waffer- I e i t u n g sich auch vor und an drn Tlortttagen den hohen Anforderungen nicht gewachsen zeigte und die höheren Stadtteile oft schon in den frühesten Morgenstunden ohne Wasier waren, soll nun endlich zur Abhilfe gefchritten werden
M Gelnhaar, 3. Noo. Die Einweihung unseres Kriegerdenkmals, die — wie gemeldet — für den 13 November angesetzt war, wurde weaen ber an diesem Tage ftaltfinbenben hessischen Landtagswahlen auf den 20. November verschoben.
Kreis schotten.
/> Schotten, 3 Rov. Demnächst werden in den Gemeinden de« Dekanat« Schotten durch ben Hessischen Landesverein für Inner« Mission Vorführungen deS Film« »Des


