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die Sachs ber Mazedonier zu ihrer eigenen mache (£me gewisse Spannung zwischen Belgrad und Sofia war unnerkenndar Sie wurde noch g roher, als dos Attentat von 6 chtip be- iannt wurde und die Mörder des Generals Ao- watschewitsch als Bulgaren und Beauftragt« be« Komitees srstgestell: worden. Jugoslawien lieh Truppenaerfkarkungen an die bulgarische Grenze legen und die Grenz, wurde für bulgarische Ein. reifende gesperrt. Obgleich ein Ultimatum nicht er­folgte, so sprach doch ber südslawische Gesandte tag- «ich auf dem Sofioter tzußtnmialfterium vor, uns zu erfahren, roa« für Mohnohmen die bulgarische Regierung zur Äerhinderung der Tätigkeit ber Mo- zebonier zu ergreifen gedenke. 3m Sofioter Mi- nifterrat wogfe der Streit ber Meinungen hin und her und e» dauert« eine Weile, bi« man sich ent­schlichen konnte, zu ernsteren Mohnahmer. ru schrei­ten. Sie bestanden Im wesentlichen darin, daß man in den mazedonischen tisirikten Küstrndil und P^tritsch, den Belagerungszustand er­klärt, und Standgericht, einsetzt, Man hall# es in Sofia am Gnbj recht eilig damit und märtet« nicht einmal di« Rückkehr be» Zaren ad, ber allein dcn Ausnohmezuftanb erNLren kann. Die königlich« G, nehm'.gung wurde auf drahtlichem Weg, cingeholt und heute funktlonieren In Südbulgarien die Mili­tärgerichte Dav hat noch keine bulgarische R e g t e r u n o gewagt Di, Mahnohme, zu b<r sich da» Kabinett Lioptschefs auf fremden Druck hin ent schließen muhte, ist ein zweischneldtges Schwert. Während die eigentliche Spannung zwischen 3ugv- slawten und Bulgarien schon nochzulosien scheint, und Ministerpräsident Liaptscheff erklärt, dah alles wieder seinen ollen Weg gehe, was wohl ,1b wenig voreilig Ist, zieht am Horizont für Bulgarien die Gefahr schwerer innerer Derwicklungen heraus. Man spricht von Ministerkrise und man malt den kommenden Bürgerkrieg an die Wand

Niemand glaubt daran, daß ber Belagerung»- zustand die Tätigkeit ber Mazedonier unterbinden wird Die paar Soldaten, die Bulgarien nun längs der jugoslawischen Grenze mehr ausstellen konnte, sind selbst bei aller Anstrengung nicht in der Lage, in dem unwegsamen Bergland etwa den Grenz- Übergang einer bewaffnetenTscheka" (Bandes brr Mazedonier zu verhindern. Somit ist diesen auch weiterhin die Möglichkeit gegeben, die Befehle ihrer sichrer auszuführen und über die Grenze zu gehen. Das nächste Attentat aber würde in Belgrad nicht anders ousoelegt werden, als dah Bulgarien eben, traft aller Anstrengung, die mazedonische (Be­fahr nicht bannen kann. Belgrads Stand­punkt war Ja schon Immer der, bah all« bulgari­schen Erklärungen in biejer Frage nur bazu bienen, um der Umgebung Sand in die Augen zu streuen, und sie darüber hinwegzutauschen, dah sich das Mazebonierkomitee auf bulgarischem Boden io sicher wie nirgendwo auf der Welt befindet. Es ist bekannt, dah noch im Sommer Lioptscheis ange- sicht« der beginnenden italienisch - mazedonischen Freundschaft. den führenden Mazedoniern den Lor Ich'-og gemacht hat, Bulgarien zu verlassen und nach Italien zu gehen. Italien lehnte aber ab: man hot dort Revolutionäre nicht sehr gern, selbst wenn e» Mazedonier sind Denn aber je ein Mitglied de» Komitee» in Bulgarien von der Behörde angetastet würde oder wenn eine in tfusübuna ihre»Dien fies" befindlicheTscheta" angehallen würde, so wäre da» gleichbedeutend mit einem A u f ft a n d der Mazedonier Bulgarien» Da» offi­zielle Bulgarien hat e» darum auch noch nie ge- wagt, einem Mazedonier ein fiaar xu krümmen. Öle einzig, Ausnahme machte Stambosisky. Sie Hot ihn den Kopf gekostet.

Bulgarien, da» durch den .Kriegsau»gang ohne­hin seiner Hnndkingss reihest ziemlich beraubt ist. befindet sich auch in der mazedonlsck-en Frage In einer sehr v «strängten Loge. <k» muß. um sich am Leden holten zu können, dauernd zwischen Maze­donien und Jugoslawien lavieren und hat daher weder de» einen noch des an deren wahre Sympathie.

Ein, seltsam, Ironie will es, dah gerade in den Tagen, da so düstere Wolken über den Balkan- hlntnwl zogen, und der Friede bedroht war, in Sofia die General ratssiftun^ der Völkerbunds' iiga stattfand, sehr Wim Unbehagen Belgrad», da» dem benachbarten Sofia eine so stlusirc Friedens- gelellschakt al» Gast nicht recht gönnte. E» rourb, dabei auch viel über M i n d e r h e i t » s ra g , n verhandelt, lieber die Frage der bulgarischen Min- derheit In Mazedonien wurde diesmal nicht ge­sprochen. Aber r» war für alle Teilnehmer an der Ätzung «in wahrhaft erschütternder Anblick, al» in unfiibitdKm Zug, 10 000 Mazedonier und

Kameraden.

Roman von Felir M o e s ch l i n.

Copyright by Earl Tniufer, Bersin Vl 62.

5. Fortsetzung. Nachdruck verboten.

lieber die Art, seiner Gesundung bin ich durch Oerrn Professor bereit» einigermaßen unterrichtet", sagte sie mühsam, ..und tvae mm die Art der Beleh­rung betritt so hat mir auch in bitter Beziehung der Aerr Professor am Telephon bereit» gestern einen Fingerzeig gegeben, den ich. so gut r« sich machen läßt... sie stockt.- und wiederholte bann einen^er-eia. den ich. so gut e» sich machen läßt..." sie verstummte.

..... beachten werde." ergänzte er geschäftlich.

Sie senkte den Kopf. Er betrachtete sie und ton fintierte: Sogenannt, blühende Frau, etwa» über di« dreißig, unkomplizierter Eharakler, extrovertiert gesund, nicht neroö», Mutter und wenn ich mich nicht tausche. er detrachtete sie schärfer. Schwanger schäft kn dritten Monat Ob bo» für un» gut oder jifiinwn ist?

3br Rachwtz ..so gut «t sich machen läßt" fiel ihm ein. Dies« Frau id>kn noch nicht zu begreifen, um roa» « sich handelt. Sie mußte af:ünig aemacht txwröw. Da* Rezept war sehr einfach. O.itzendmal hatte er e» erprobt. In lsichen -Bituattonea halt nie- numb da* Besragtwelsten au*. Und so fragte er denn ..Sind Sie tGeder verheiratet? Seit wann? Mit wem? ®u* alt ist Ihr Mann Wa» tut er? Wo wohnen 61«? haben Sie Rlnber'' tfruxirten Sie nicht bald wieder rin Rind'"

Sie antwortete ohne Widerstand zu tristem Al» er di, letzte Frage steMe. wurde he über und über rot. Aut einmal begann He |u weinen.

Er ließ sie ein« Weil« weinen. Dann tagte er: Da* ist doch kein Grund zum Weinen."

Sie ichoute ihn an wie ein gehetzte» Itcr. Wußte er nicht, wie sie ba» peinigte, ober wollt« er sie peintaen?

Vieh« Frau Doktor." sagte er mit ernster -ach- tlchleit, ..wenn nicht der Enolg bei Anftal..'cixinb- l'.mg unwirksam genweht werben soll, so nniften wir daraus zählen koimen haft 6k alles tun werden, -t Obrem früheren Mann, r«tw unnöna, v

Mazedonierinnen entblößten fKnipte» an dem Hotel do rüber wgen wo Lord Gladstone der Zahn des großen Williaw Gladstone wohnte, und ihn an -einen Daser erinnerten, ber das Gort prägt, Monomen den Mazedoniern'." Da* Äo- mite« hatte, wir man wußte, bejchlosien. daß bk ganze Menge sich vor dem tiotd auf die Kni, wer­fen undIXetl, Mazedon»en, nn« dein Stier Bul­garien gerettet hat", rufen sollte. Bur der Einspruch ber busttarischen Begierung hat da» Äomilet von

bi «fee Demonstration at>gebd:rn Der Eindruck, den b-.eje Leute bei den delegierten von 16 Staaten herso. i iten. war ohnebie» Bti genug, oe tonen « wenigstens. Reinem formte entgehen, daß bte Leute ein große» Vertrauen in da» Mitgefühl der Genier önfritutiim haben. E» muß sich in der näd^ Ben Zukunst erweise«, ob bei vertrauen gcred*- ferngt ist: fonft könnte der Balkan wieder einmal den Beweis für die Wahrheit be* Sorte* Uetern. daß Dorbeugen bester tff als Heilen.

Tumen, Sport und Spiel.

Epielplahbau und Kleinkalibersport.

Don TV. Cinbena u. (Sieben.

Di ehr denn je blüht in unlevem Daterlande ber Sport auf. Die Drttlämpf«. ob national ober international, zeigen immer wieder, daß Deutschland, wenn e» hd) etwa« gu eigen macht, halb führende Stellen einnimmt Pflichtbewußt. fein und Gründlichkeit und nicht zuletzt loirkiiche innere Freude am Sport find di« Grundlagen hierfür.

Dur ein Sport hat in unserem Dolle noch nicht die Anerkennung gefunden, die ihm zu- kommt, ja aufonunen muß der Kloinkaliber- schiebfport. Heber die inneren, gerade für uni Deutsch? jetzt fo wichtigen Werte ist genug aeschrieüen. Hierüber wird man sich In weiten Kreisen klar sein, aber die äubete Hälfte, die Dlrglichleit, diesen Sport zu pflegen, ist noch ncht. wie nötig, Allgemeingut geworden. Die» zeigte sich auch wieder auf der Tagung für Spielplatzbau des Deutschen Deichöausfchusies für VeibedÜbungen. $6 ist daher ein kurzer Aück- b' id an gezeigt.

Die Tagung brachte den mehr als 300 Teil­nehmern aus allen Gauen Dee Deiches viele Anregung Deue Gesichtspunkte für Spielplay- bau wurden enttoufeU und werden im Lande ihr, Früchte kragen. Die Desichtigung der von den Stödten Berlin und Potsdam geschaffenen Sport­anlagen und SporiparkS bewiesen die grvst- zügige und vorausschauende Art. mit der die 6bortobcrbäubter die Leibesübungen und den Wunsch des Dolkes nach Licht und Sonne för­dern. Dur eine Sportart muhte erlernten, dah ihre Belang? noch keine Berückstchttgung gefun­den halten. der Kleinkaltberschiehfpvrt

Die Anlage von Kleinkaliber-Sportplätzen wurde In den Dorträgcn und der Diskussion nicht besprochen und auf der Model laus stellung im Berliner Dakhaus, in der die bedeutende.. Stadien und Sportplätze Deutschlands gezeigt wurden, war kein Sportplatz vorhanden, auf dem sich ein KleinkaUber-Schiehstand befand. Eine Ausnahme, und das soll besonders ber» vorgehoben werden, macht das Stadion inPo'.s- dam. Hier hat die Stadt den von ihr in früherer Zeit erbauten Klei rckaliber-S land in das Stadion ein bezogen. Wie der 'Vertreter ber Stadt Potsdam besonders hervorhob, erfreut sich dort der Kleinkalibersport einer ständig wach­senden Beliebtheit aus allen Kreisen, so dah die vorhandenen 25 mit modernem Scheibenzug verfebenen Stände kaum mehr für die Maste der Sp^rtlustigen genügen.

Wohl alle Tcilncbmer der Tagung haben Mden Stand mit besonderem Intereste besich­tigt. da es für sie etwas war. woran man bis­her bei Anlage von Sportplätzen nicht gedacht patte.

Woran liegt dieses mangelnde Interesse am Kleinkaliberspvrl? Einerseits daran, dah man ihn (rüber in das politische Gebiet gezogen und dadurch eine Stimmung vielfach geschaffen hat, die es änastlichen (Semütern nicht rastam er­scheinen lieh, ihn auSzustben oder zu fördern. Dies, Zeiten sind zum Glück vorüber. Anderer- seits liegt daS mangelnde Interesse an der in vielen Kreisen noch herrschenden Unknnlin» über tat Wesen und drn Dützen des Kleinkaliber- fps.rtS.

Qrc ist sicher für die Allgemeinheit n^cht so w'.rdmgsvoll, wie z. B. Fußball, Lausen. Boxen u. a., denn er dient nicht zu SchMisteUungen. gibt keine Veranlassung zu Wellen und kann i'urch seine Eigenart nicht so propagandistisch wirken, wie Spielarten, bei denen Tausende von Ztifchouern lei (nehmen.

The» bebeutet aber nichts gegen den hohen Wert des Klernkalidersports. der im Gagemeil als ErnzelfPort tpie au<b als Ergänzun^ssport von altergrottier Wichtigkeit ist.

Bei allen leichtalhletiichen Sportarten c;jieU der Erfolg die Höchstleistung an körperlicher Kraft und Gewandtheit Es ist ein Austob« aller körperlichen Kräfte, em Anspannen aller Muskeln und des ganzen Willewr nötia. Im Kleinkaliberfport kommt cs auf die Duhe des Körpers und der Seels an. Er ist em Derven- spvrt, und bann licat fein besonderer Wert. Gerade aber die Beyerr'chung der Derven in heutiger Zeil, das Bewahren des falten Blutes und die nüchterne Beurteilung ber fetpeillgen Lage sind für uns Deutsche von heute vcm ganz besonderem Wert. Auf dem Schieftstand in Duhe feinen Schuh abgeben, artk Muskeln yjr Duh.' bringen und feinen Geist nur auf das eine Ziel, per Schuh im richtigen Augenblick aus dem Lauf zu laffen. zu konzentrieren, bedeutet eine Beherrfchung der lierben und ber Diuskrtn. wie sie kaum ein anderer Sport verlangt.

Bei einem Wettkampk. bei dem bte natürliche Aufregung sich von Schul; zu Schuh steigert, bei dem die körperlichen Kräfte ständig nachlassen, das Höchstmaß von Dervenbeherrfchrmg aufzu- bringen, das find Anforderungen an die Rerven- kräfte, wie sie wohl kein anderer Sport fordert.

Deshalb ist der Kleinkaliberiport für alle Dewegungssportarten als elrgänziu^s^port von herr-or ragender Bedeutung: ein Mitiitpanft, der leider noch nicht Allgenvingur der Spvrt- gemernben geworden ist. Sr bedeutet neben ber Körper stählung dic Dervenftählung. und nur ein an Körper und Seele gefräfhgtcv und aus­geglichener Mensch wird auch im Leben zu Höchstleistungen befähigt sein

Es darf banrm in unteren öpcctr^viiKn nicht mehr hrtfjen, wie noch heute vielfach, wir haben keine Zeit für diesen neuen Sport, oder dieser Sport entzieht uns unsere Suite; gerade durch dieses häufig zutage tretend? Mihpetzagui, Wird ja anerkannt, das) er doch viele Freunde im Devein finden würde Was aber ber Körper und die Seele brr Dereinsmitglieder ni gröberer Zahl forbert, ba» foule den Dorständen, den Zührern. eine heilige Pflicht sein, zu pflegen Dein, der Kleinkalibersport entzieht keine Kraft«, sondern er fördert sie in ganz beionberer Weite un, bildet so eine nicht einiati mit Worten abzutuende Hnterlaac für Höchstieistunden.

3m Augenblick leiden wir hier zum groben Teil allerdings noch am Fehlen geeigneter, dicht am SvortpiaN llegender Schieb stände, die nach wenigen Schritten fchon bem Sportfreund die Möglichkeit zum Schiehen geben. D . aber gerade der Kleinkaliber-Schieb stand mit so em fachen Mitteln, gröhtenteils von den Schützmi selbst n.ir weing Mühe ang^ogt werden kann, wird sogar eine Arllage neben der Turtchaüe, tetbst in Ortschaften möglich fein. Hier sei auch er­wähnt. dah fdbft das Schlehen in Hallen, in Kegelbahnen, gröberen Sälen usw., wo man etwa auf 20 Meter schieben kann, möglich ist.

Gerade unsere Slai.Verwaltung, die für den Sport so viel Derftändnis zeigt und ft» herr­liche Sportanlagen zusammen nut den Sport ver­bänden geschaffen har. sollte sich auch für diesen! wichtige i Sport interessieren, und es ist nicht daran zu zweifeln, da') he auch hierin in kürzester Zeit mit an führender Stelle steht Da» Gelände z. B. am Trieb ist günstig zur Anlage von Klcinkaliber-Schiehftänden. W«M hierbei die Stadtverwaltung und die Sportde- hörden zusammenarbeiten, dann wird In ®:cf)ei^ Stab' und Land, bald eiwas gefdxiffm werden, toa den Dergleich selbst mit gröberen Städten nicht zu scheuen braucht, ja svgxii ihnen als Dorbild bienen kann. Zugleich aber unterstützt

erhiaren. 5i« dürfen ihn also nicht merfen lassen, bdft Sie r.üt einem nnberen verheirarer sind, sondern müssen im (B«fl«nleU so gut ab möfllid) ihm Schein wahr««, ot» ob Sie noch feine Frau waren. Ein anderes Benehmen ist nicht mehr und nicht nwniger al» ein Mord. Ein« Paus« machend, schloß er bann Sie haben das Leden des Georg Luft in Ihrer Hand/

Der Satz: Sie haben fein Lebet» in Ihrer Hand, klang wie das Don Gottes. Er zermolmr, li«. Dann

ber acpcinrnten Kreatur, daß sie das Leiden nicht ir bk gebracht habe. Darum wurde ihr alle» auf netoben' Hatte man nicht geschrieben und unter schrieben, daß Georg unbtUbci |«i? Hatte man do mal» Erbarmen mit ihr gehabt, al* man dies,* Ur­teil mioyesprocheir hatte, das nicht ibn. wohl aber ft«, 311 vernichten droht, Unb nun. da ein Wunder aeschebn», nxiat« c* dieser junge Mensch. 00m Er­folg der ?ln|talt»bcb<u;blurni zu sprechen? Was ivnßie er von den Schmerzen oll der Jahr«, ba sie Georg gesucht hotte unter J)unberten in der Ein amftit feine» Wahns? Wo* mußte er davon, daß 'i, mehr dt einmal vor der übermächiiaen Ver­suchung gestanden war. diesen Ttanu zu töten, ge- rode iueil si« ihn liebt«, um ibn zu befreien, um ihm. der 1 runter noch im Schützengroden durch die Schrecken be» Kriege» ging, den Frieden ju geben. Do* wußte er von all dem. was u« dazu mtiührt batte, ben anderen zu betraten, dies« Verknüpfung von Mitleid und Sehnfucht. Mutter zu sein, euren anberen hegen unb p'lrger tu dürsin unb vom Flucht will« n vor Georg, gerabe weil sie ihn immer 1 och liebte um leben zu können? Dar wußte er von dem. nxi# Khl m ihr gejdkitj. wenn man von ihr verlangte, sie solle lügen und Theater ipeelen, da t* >arum gitia, einem Manne bi, J)onb zu geben der ai* dem Tob« m ba* Leden zurückkam. unb babr doch ten mcht vergessen zu tonnen, der m ieiner Blindheit wie in einer woklbeschnnten Äocht o«r rautn 00U aus sie wartete'

Se« uond aus unb schru ..Wer hoi bezeugt, daß er unheilbar fei. unb roer tagt nun. baß sein Leden m meiner Hontz mb«?"

Inch ber Affistent erhob irb: Irren tit rnenich li«h tagte er kutzl ,>ir Bstlfenschafr kann ntb :a» I >ck>«- Sein Zustan) ließ biimal» kein antwrv, Ur teil zu. In drei Jabo»» kann »ich stete* andern, tat-

sachlich bot sich mich, wie wir gesehen Habern, oteles jeonbert. Iedenfalic- liegt nun sein Leden in Ihrer iXmb. Ich kann mich lecher nicht ander» aueltzrücken."

fiannn man denn nicht mit der Wahrheit teben?" sagte sie leite- ..Link» und recht» Hot man aelogen. solange ich auf der Btelt bin. E» märe belfer um uns- bestellt, wenn wir nicht soviel ge­logen hätte Al» ich meinem Mann die Hand gab, bade ich ihm Die Wahrheit gesagt, cher sinder« Ht immer noch m mir. habe ich gesagt, .ich kann ihn nicht loten1. .Wn Hoden genug aelötet*, hat «r gefugt -Wenn ich feldst so vermesten bin, auf Treue zu hoffen, darf ich nicht Untreu« verlang«»* "

..E» ist keim zeichnend für bte Blinden daß sie leicht -u 11 eher ithmengbrf) feit en neigen." sagte der Assistent ungerührt.

. Ob. daß es keimzeichnend für die Sehenden wäre ...." sie brach ah. ,,Mn, ich foftn nicht lügen."

Er schaute fte prüfend an. ..Weiß Ihr Mann. Ihr Klüger Mann, daß unb worum St« hier sind?"

Sie schwieg.

..Er weiß es atfo nicht?" fragte er unerdiltstch. öle nickt,

..Sie scheinen also doch lägen w kötmeu. Soll nur da» Wohl de* einen, nicht auch do.- Wohl de* andern eine Umoohrheit rechtsertigen - Er lächelte spöttisch

34e schloß bte Lugen

~5le müllen lügen," dchahl «r herrisch.

3a. »ch muß lugen, liana et m br. Auf daß «r nicht fteroe. Rur darum * Nur? Uügtt du nicht um be» ÜnoergeHenen eitlen? Lügst bu mehl, um noch einmal iein« flnnc um Deinen Hal* zu (puren*

..Sind eie bereit?" fragte ,r.

Jo. ich dm bereit" wgtr Ne unb zitterte

&

Sw beiden Schauipieierumen kamen um di« Ice- )rtt von den Dünen her und qinoen nun auf der >eft.mgeiräfiigen. raten stün', 'trag.' am Meer

Bahin willst du denn. Hilde?"

Äkb weiß es nicht Weiß man immer. Wshto man teill '*

..Du bHl io unruhig "

Biel>ei<bt bm ich unruhig, weil ich bte Jungen» unb Madel» gehört habe in den Dünen."

unsere Stadt tke Weitsrblldung des jtkmfafibe»« sPorts zum wahren DvLksfpvrt. unb das ist nfti*

Gerade im Deutschen liegt fo viel Freud« am Sch eße», liegt fo viel herrliche Kruft für tiefen Sport, daß es sich wohl lohnt, sie yi Decken unb tu des richtige Bahn zu kitte

Wer ?;?'en Sport noch nie . tige

sich mit ihm. fuche Beistände auf. die ihn pflegen, um fein innerstes ÜMcn zu erforschen, und er wird bald sein rühriger Förderer fein.

Daß dies keine leeren Deden find, mag den Umstand beweisen, daß gerade in den letzt«, Jahren trotz all« Tviderstände. trotz aller Un- Uimtnii ruch in weitesten Äreien bte 5Uete>* lalrberbetoegung unauf$alt<<en vorwärts ge- schritton ist. all reiner Sport ohne fc^cn poli- 1 sichen oder mUilärkkchen Beigcschi: ack. Die größte A l e; nla li ba^Oportorgani fat ion. kvr Acxdsver-

btitd deutscher Kietmvllher-Schi.be: .verbände, der in Landesverbände gogliodeit über dos ganze Deich verteilt 11t hol eine MUgllcde«ot>t non etwa einer Halden TMMvn crrcicbt Ster An­drang ium Otntntt tn feine Ärtben ist fo grob, daß er kaum bewältigt werden kann. E» h-'bm aber rod» viele außerhalb. Diele Lauen auiw rütteln, die Sportverbänd« und Gemeinden zu veranlassen, den Klemtzaliversport baldigst auf­zunehmen und ihn durch Bau ständen zu fördern, ist ber Zweck Meter Zeilen. Möchten 'letfclg haben, möchte ®lrtvn Pall» auch hierin mit an erster Stelle Ichreiten'

flunftiurnfämpfe.

Auf dem Gebiet des Kunstturnens bringt der Sonntag in OeipAig d.n größten S 1 ädtekompk imrerhaib der Deutschen Tumerschoft zwischen Berlin. Hamburg und Leipzig Der Dreistädiekamps kommt zum 14. Mal zum Aus­trag Der Bedeutung des Weitkampfts ent­sprechend hat man in allen drei Lagern die Bor­bereitung der Auswahlmannschaslen. bl« \< acht Turner zählen, mit delonderec Sorgfalt betrie­ben All? Turner haben sich mit der Ausnahme des Berliners 3 e v t c bereit» in Auswohl'- tämpfen für ihre Stadt bewährt. Dic Hamburger Mannfchaft erscheint auch d.eöma' als sehr wohl berufen. Den bisher errunaenen lieben Stegen in diesem Kamps den achten Tolaen za lasssn. Groß tst der Unterschieb icdoch. hefonbet# gegenüber der Leipziger Mannschaft aber auch gegenüber der Berliner nicht.

Die westdeutschen Kunsttum^ trel'c. ich in einem Dreistähtekamvl Köln Elsen Düsseldorf in Dusielöaif Der erst na' > un 0ftc4>er .'925 'tattgefundcn hat

Turnllau Hessen.

Au» dem 5. ErjitL

Der ö. Bezirk im lurngau Hesjrii nimiiii w.t der am nächsten Sonntag in BodÄauheim statt findenden ersten B « z i r f » 0 0 r t u r>. . r (1 u . h e die Arbeit de* neuen Tiicntitzres auf ..aßer len laut Xurnplan zu b«baiiD,lnO*ii Xurnlioft ftnde 1 dir Wahlen der Wart« siir tu« turnerisch, n conber- gebiete statt

Handball im (^au Hessen btt O. T.

Die weitere äbmitfhnm ber fxmbbaUpilidilipiele erfährt tun lommenöen eonnlan eine klein« dtr- anberung. Progrommoßig m ißt« in Gteßen da» zweite Tressen stet Turnvereine ber D. T zwiichen öem Mw. und dem Tp IMn imtrflnhen. Iedrnk» wurde beftunmi. daß bte I v t f de * Situ, nach Marburg zu fahren bat. um gegen Turn- unb Sportverein Marburg an.pi treten; wahrend 2* 1A46 jptesirei ist. Tie Tabelle bat durch die letz­ten Spiele kaum ein« Veränderung erfahren. Di« beiden 5pitzensichrer, T.-u.Spv. Butzbach und 'fit». Eteßen Meierten sich am vorigen Sonntag einen jpnnnenben stampf, wobei die 'l' mkte verteilt wurden. Bi» zwei i-Cn re - n tag Mw mit 4:3 in Führung, mochte aber den ipieltechnischen Fehler, daß die Mannschaft do» Spiel zu oMen Ipieft, anftatt durch beste re Verteidigung zu Ergebnis tu ballen. Dos Boiuttat ist rrotzbem für den Mw lehr jchmeichelb»ift. ba «» birtxr keiner Menuschoit de» Gaue» Hessen gelungen ist. der noqOflllrh «Inge- ipielten Dterrnndxrfl auch mir einen T'irnft noyu- jagen.

Der kommende Sonntag könnte allerding, Dein Stande em anderes Gepräge geben; ba 511x1 bart nackig« Gegner hn I. u. 5 p n. Butzdach und Io. lM«f> Bad « anheim outeiminbrritoben Bad-Muchenn hot den großen Vorteil, auf eignem Vtetze zu spielen. Die Mannerturner werden In

,^Ja. roa* waren ha» für ernste, schwere Spruche? E» roch nach ^lohnen und fhrdxnltrtxm. Ich hab flor tsicht gewußi. daß die Iugerch oon beute so bellig ist."

Host bu nicht die Hand auf* Herz holten müffen. Gretel, bei diesen Sprüchen? Ich kenne sie oon frü­her her. (Bolt, ja. Golf'" Sie blieb stehen und schaute über» Meer, da» mit graugrünen Wellen <m die 'chworzen Uferftein« rauschte

.Hast du bte Abßcht. melancholisch zu werden* Wir hätten an die Vftsc- gehen -ollen, dort ist» fori- lerer, unb wir waren lebon längst in der .Berliner* ober .Münchener IUustnerten'. Auch bte ,Z\im«' scheint sich biete* Jahr nicht um di« Korb'ee ju küm­mern. Haft du do* Bild oon der IcteD« gesehen? Immer die loeOe. Worum mdN einmal die Hilde Hflmtr ...."

Dder du ist do» si» wichttg?"

,.3\un, ta. wichtig, immerhin Host bu ubn- gen* den Herrn getehen der eben oortiberging unb grüßte* E» wor der gleiche, der dich heute morgen unbedingt aus dem Sonde uuegroben wollte "

Er soll em Grasdäfcheß outgroben, bei der Fsirg balle und sich damit t.tzeln Ich mag kein« Männer mehr tehen. Wie sie Heb msdlahen und strecken Ete fomr.en lich riesig wichtig und Ichsn unb oertühr, risch vor im Vcwekosküm Ich mochte einmal aus einer Iusck sein wo es keine Männer acht "

.Raunen. Htlö«' und nun: .'RHtb-abe' ober Me ttopol?"

Da» ein« hingt fo oertührerisch wie do» andere. Äffe Worte hoben Phon toste, da» muß man sogen. Wenn lir sich lang« genug binterm vhr kraßer dann fällt ihnen etwa, >ch-d -1>e» em. unb bo* nennt sich dann .Giftbube' oder .Metropol Man weiß a^brbofwi ntdx wo» mon schöner unben soll "

Wir können auch da oben im Freien tonym, wenn bu willst "

Damit ber Gtetger nneder mit zweideutigem Lächeln do* «indeufia« L'edchen anskimme- ,7hn in hie Kowr* ..? Unb damit b Männer unb Frauen deiiölllq unb xrftanbnteooO lächeln mb schnnurzein. da oben, unter dem freien Himmel vor b«n mach- tiger Meer Ke n. dank schön, lieber geh« Ich Pi den Iunaen» unb Mädel» yirtitf, bi die Dünen "

Du host heute eine gan.1 gefährliche Stimn-'-ng, liebe hi De Ist wieder wo» los?"

(Fortsetzung folgt.)