für fnrw rcfx lahgfrit Tenf mfc Anerfmnimß. Di.- JBi»b<r»dH<n «rfoUizn finfhmmifl 1. Lor- ftpnter (Furt » o I) r • <lte4«, 6trflorrrrrtrr Dr I n i • r • e m • Bob-'Äaubetm. Sdjnltf hrcr Sill, /<rd>ncr B « d » r unb Bolz. Mflyrr - t o r f unD ReH. iamtlich bi G^rfjen. mu wurden gewählt: L Ed)ri|!ful)rer Brldtr und Beiptzer Bell' e.fhrti ?>um Schlucke bankte B<rbanb»oorf.H«ter Mohr für den überoue harmonischen Verlort der Tagung und brachte ein nod) auf do» Vaterland und den llöer-verband au» Ramtrab Haken berg* Ke heim und Hauptmann a. D. Ä o f a d widmeten den zahlreichen Vertretern bei allen Hes- fenregimenti 116 her^iche HbltMebioortt.
Bach dem Mutagenen im Hotel Adler »neigte ein Spaziergang durch die Stadt und eine kleine Gedenkfeier im Ehrerchain Leider muhte 'chon um 4.1f> der O-Zug bestiegen werben der die Vertreter gegen 10 Uhr In Eiehen ankommen lick Die idjdnen Stunden In Beheim werden den 116er in angenehmer Erinnerung bleiben
Au; der Provinzialhaupthadl.
Gießen. den 4. Mai 10-27
Werbewoche des D. D. A.
Aufführung bei tramai „Lothar'
Man schreibt uni: Die Derbew oche bei V D. 2 brachte am Montag im Katholischen Beretnshau» dai Drama von Walter Ile, .Lothar^ zur Ausführung. Die Theater- gruppe und dai Orchester der Siebener Oberrealschule geigten habet rech« aner- kenneniwerte Leistungen und liehen den Zuhörer ganz vergessen, bafi ei Schüler waren, die sich in den Dienst der Kunst gestellt hatten 6» war schön, zu beobachten, wie tm Lause des Spieles die jungen Künstler immer mehr erglühten, in ihre Hollen innerlich hineinwuchien und sprachlich und bühnentechnisch gute Gesamtwirkung« erreichten.
Die Einübung und die Spielleitung lag in den Händen des Assessors Dr. Kaeiderger. <$r spielte auch die Titelrolle, der Herrsichsüchtige überlegen klug«, kalte Kaisersvhn Lothar fand in ihm einen vortresslichen Darfleller; den Bruder Plptn spielte Karl Eger, Bruder Ludwig den Deutschen verkörperte ganz besonders ein» dringlich und mit warmem Gesühi Harald Kulte, der knabenhaft eckig« Karl war bei Georg Körner in ganz guten Händen. Den frommen, vom Schicksal gebrochenen Kaiser Ludwig brachte ganz vorzüglich Avis Habicht zur Darstellung; mit seinem Takt« vermied er di« hier Io nahe liegenden Uebtrlrelbunaen. Der all« Ludwig hatte in zweiter Eh« die sung« Judith Wels al» Gattin gewonnen, ein leidenfchasiltch- dömonisches Weib, aui dessen Worten und Taten sowohl die kalte Herrschbegier als auch di« hei he Stimme des Blutes sprach Fräulein Lotte Hoos au» Lollar hatte diese Bolle übernommen. Soviel man von einer erst kürzlich mit Waturum entlassenen Schülerin in einer solch schweren Botte billtgerweise verlangen kann, hat st« vollauf geleistet. in den mehr lyrischen Teilen besonders lieb sie nichti zu wünschen übrig Dem Äaller» lohn Lothar zur Seile stehl der jugendlich be- Jclkierle Freund Engelbert!) Grus von Senlula. larl Aetcher l hat dies« Kölle ganz famos ae- spielt, in Glücksgrfühl und Todes leid eine erhebende und rührende Gestalt. Mil seinem Ver-
"'rai ljab Wilhelm Schneider den Erz- kaplan Drogo den Aatged.r der dämonischen Iudtih. Auch die weniger wichtigen Bollen fanden in Albert Manns, Heinz Krevert und Ludwig Jlgner durchau» trrffcnDc .Brrfnrpi'- runa, alle, auch die Statisten, zeigten sich ihrer Ausgabe gewachsen. Eine verständnisvolle Spiel- leituna und warmherzige Begeisterung erreichten da» Ziel der Kunst, am eigenen Feuer andere zu entzünden.
Ali Einlettuna für den Abend sprach Wal - ter Stremmet da» hervisch-enklagende Gedicht von Walker Fier .Dan^slchuld". und das Schülervrchester umrahmte jeden Akt des Schauspieles mit sein ansprechendesMüfik 3br verhältni»- mdhig kurzer Zeit hak vkudienrat Dr Hillenbrand unaesähr 30 Schüler zu ganz vortrefflichem künstlerischen Zusammenarbeiben gebracht. Schuberts Mardii hcroiquc eröffnete das Fest Edovins Trauermcrrfch kettete den letzten Akk ein und der fröhlich-zuversichtliche .Alte Kameraden- marsch", der stürmisch applaudier» wurde schloh den wohl gelungenen Abend. Der reiche Beifall
der lehr zahl reichen .stchörer war der wohtver- Diente Lohn der rangen Künstler.
Der erste Uederlandstuy mit Anhänger.
3n der Gefchcht» der Zlregerei lst ter vorgestrige Kontog oen . sterortetickicher Bedeutung Zum erfken Mal« In brr Seil Ist an tarfem Tage an« in eir.rm Irüe unserer geitr -en Ausgabe schon gemri* bet. etn Ueberlaabflug riet» lÄolor» llB61<ufle» mH einem 6 e g c Iflu g 5 r u g in Schlepptau au>^a..bH und damit der Be- weis für die prakkitchr Durchführung der fett kurzem cnflrfuUten versuch« In dieser Kichtung erbracht worden.
Um 3 Uhr um Montognachmttiag startet« ba» Ed)ulflu<u«u ■< der Kaab Katzensteinwerke mit dem Piloten Venz, da» ein «earf'l-gz«uL gesteuert oon dem bekannten Flieger Aiuoni Kaab. an einem 100 Meter langen Seil nach sich zog. in Karlsruhe nordwärts Um 3,46 Uhr nachm. nahm die Maschine «ine sretwillig« Zwetchenlandung aut dem Darmstädter Flugplatz vor, die alatt oon,lallen ging. Um 4 Uhr wurde der Seiler* klug nach Frankfurt angetreten. wo beide Flugzeuge um 4.15 Uhr auf dem Flugplatz Rebstock landeten. Sowohl die Konstruktion de» Verbindung«taue» mit einer besonderen SuaNinkvorridstuna. bi« «in »«der» zeitige« Trennen der beiden Maschinen gestattet, ob uch da» Segelflugzeug ist ein« Erfindung De» flilot« Baad und patentiert.
Hm gestrigen Dien »tag früh erfolgte der Weiter- flua von Frankfurt nach Kostet. Der Sportdoppel- Kecker ist mit dem anhängenden Segelflugzeug ..Schmetterfing K Ä 7*. nachdem er um t Uhr von der legten Etappe Frankfurt aufgestiegen war.
Hofen Kastel glücklich gelandet Wie wir weiter hören. gehen die Kasseler Flugzeugwerke deren lieber- liedetung nach Frankfurt a M seinerzeit an der In- tervention der Stadt Kassel gescheilert ist, noch diesem au»gezeichneten ersten UeberlanhUug an die Erweiterung ihrer versuche, durch flnhigung weiterer An- bänger. Vef der zum Sommer auf dem Frankfurter filiigplaii geplant.-n Vorführung de» fliegend« Zuges dürste also aller Wahrscheinlichkeit nach mit einer Bereicherung de« Schauspiel» nach dieser Dichtung hin zu rechnen sein. Bi» zu dem endgültigen Ziel, dem ..fliegenden Zug' mit vier bi« sechs Anhängern zu je sechs bl» acht Valfagieren dürfte e» allerdings noch ein rodlet Schritt fein.
•• Personalien. Ernannt wurden der Forst- meister Hugo eufcntr zu Bad Salzhausen vom 1. Mai an jum Amt»oorftand de» Zorstamte» Nie- der-Ohm«; der Lehrer Friedrich Muller zu Otterbach. Rr llefelb. zum Lehrer an der Volk»schule w Merlau Är 4Isfeld; der Schulamt»anwärter Karl Colmar au» Darmstadt tum Lehrer an der Volksschule zu Kaulstosz. Rr. Schotten; der Verwal- lungeinfpefior flöoil Küsset zu Offenbach wn geschäft-leitenden Verwaltungsinspoktor bei dem RreiMmi Büdingen mit Wirkung vorn 1. Mai an. — Durch die itzrchenreglerung mürbe der auf die evangelische Psarrftelle Ku Düdelsheim, Dekanat Bübin- Sen. erfolgten Präsentation de» Bfarroerroafter» larl Müller zn Düdelsheim die Bestätigung erteilt.
•• Zum Aushängen der 9t i st k a st e n für Singvögel ist «» noch nicht zu spät. Mei- fenfälten Iollen |o tief srtn. das, die Jungen von Katzen nicht erreichbar sind Die Höhlung sei unten abgerundet. Do« Flugloch zeig« stet» nach Osten oder Sudosten, der Kasten selbst must entweder genau wagerecht ober oben etwas übergeneigt hangen, damit der Regelt nicht hineinschlättt. Auch sei er so angebracht, das, er vom nächsten Äst für 'Jtaubjeug nicht Incht erreicht werden kann. Zu dichten Schatten lieben die Vogel nicht, bevorzugen aber eine TUft- gelegen heil, die sowohl oon unten wie auch oon oben durch Zweige etwas verdeckt ist.
Immer toenlaer Schwalben! Auch in diesem Jahre, in Dem die Schwalben vetchaltnisinästig spät zu uns zurückgekehrt sind, füllt die geringe Zahl der Tiere auf. eine Tatsache. die man sich eigentlich nicht gut erklären kann Um so stärker tritt an alle Freunde dieses nützlichen Bogel» bi« Pflicht heran, alles zu verhindern, was den Bestbau und das Brut- geschäsk der Schwalben stören könnte Jeder möge «ich vor Augen halten was die Schwalben allein schon in der "Vertilgung von Mücken triften
" Die 24-Stunden-Zeit auch im Bunbfunk Die bevorstehend« Einführung Der
24-Sr«chen-Zett bet der 3t'raKib» macht Schute. 3<|: hat «ich auch der XuxDfuef des Gebantens bemächtigt und wirb chm am 15. Mai zur Ausführung bringen. Dir werben allo beripiriswrtte das Aachmittagskon.tert des Zranllurier Senders von Mi te Ma- ab nicht rneftr um 4* , llftr. lor^n* um 16 Uhr 30 Minuten hören, und für Die OternÜbertragung bewaffnen wir untere 06tm nicht mehr um 7 Uhr abends sondern um IS Uhr nti Dem Kopfhörer
*• B H. E Gesten. Otet gerusir eiche Maientebrt uniemabn am Sonntag Der B H^E Girixn X* 3'ter. ^rtedhos begann der Marfch durch mieten ichönen Stadewald über Annerod, das eben, tm . -cher der Baumblüte stehend einen ungern*in lieblichen Anblick gewöhn Auf nicht ganz einwandfreien Degen gtng es loDawn zum .irrneTcL*1 und ruf fchömen Waldweg« nach Aldach wo enu «n»gitbtge Srholungspaute stattfand Der Weitermarfch führte durch Den wenig befuchk« weit ausgedehnten Da lddi strikt. Die Metlbach über Hub ich.- Schneie^ und still« Pfädchen an lustig plörfchernd« Böchtein vorüber Wald und ,ilur stand« tm Zeichen des wieder erwachten Zrüh tagt. Buche und T rfe schmück« sich mf matfr.lbem Grün, am Wegrand blüht der Schlehdorn Waldmeister und ander« Zrüh itiasblum« bedeck« d« Waldboden, auch Die Maiblume macht Dw ersten schüchterr« Ber- luche und hoch in den Zweigen lall« Die gefiedert« Waldbewohner tb:e lieblich« Wei»« ertön« Es must doch Frühling werden! — Beim Austritt aus Dem Wald bot sich etn Überrasch« der Biick auf tie Höh« des Bo«lsb«rges. auf Die Dörfer Münster unD Wett.rfeld den« sch nach links das hochgelegene Grünberg an» schlost Die feirher begangene Tiarferuna: gelber Strich. Die übrigen» von Der Grupve III des W B A Giesten tadellos ausgeführt ist. nunmehr verlassend, ging es an Ober-Bettingen vorbei u5.-r Aieder in.-«- 6 « im Umb lene Landftraste «klang zum Endzi.l Lich wo sich di« 70 Teilnehmer nach über sechsstündigem Marsche der woh'verdienten Buhe bis zur Heim- sahrk Hingaben
Oberhessen.
trtnDtreie Wicfcen
* Heuchelheim. 4 Mal Untere Gemeind« rüstet eifrig zum Empfang der Gäste, die wir als Teilnehmer an dem hier stattfinden-- den Gaukurnfesi Anfang 3u!i von nab unb fern erwart« Der herrlich gelegene Spork- platz. der den Vorzug g«testt. auch bei naPem Wetter !«utzbar *u sein und der darum als Hestplatz bi«« folt ist durch Angliederung e.nes Bachbargrundstücks we!«t ich erweitert wor- d« Auch ist eine neue, solide angelegte Zu- sahrkstrahe entstanden, welche Di« naheliegende prächttge Turnhalle und das neue Wohnviertel mit dem Sportplatz verbindet Der leiibtnge Zugang von der Lubwtgstraste her wirb eb«- salm neu hergerichtet Der angrenzende Gelände streiten aber, der sich von hier nördlich bis zum Ende des Dorfes als vleilhang hin- riebt, wird zu einer Schmuckanlage untgt- stattet Die Umgr«zung mit Weistvuchen- unb Fichtenheckeist noch in desem ^rüh ahr sertiggepslanzt Word« Die übrig« Arbeiten soll« im nächst« Herbst vollendet werd« 3n den Mitteivunk: Meter Anlage ist geplant das Kriegerdenkmal De» Windhoss auszustellen. das die Verwundeten-Abteilung fchu'. die während der Kriegsjahre dort in Quartier lag. ferner hat dec hiesige Obst- und Gartenbau-Verein bereits bi« nötigen Vorarbeiten zu einem öffentlichen Blumen- schmuck-Weitbewerb geleistet, an dem «ich allem Anschein nach die Bevölkerung rege beteilig« wird Am letzt« Sonntag fand in dieser Angelegenheit eine gut besuchte Versammlung statt, bei der rin Giestener Zachmann ein« Vortrag über dies« Gegenstand hielt
OO klein-Linden. 3. Mai Einem früher« Gemeinderatrireschiust zufolge werd« gegenrvsrtig in unserem Dorf durch do» Giestener Rulturbauumt Mefsuna« und Ausstellung« oorgenomm«. um einen Crispian über W a s f e r l e i t u n g »» und Kanoltsationsanlagen auszuarbeiten. Diese Mohnahm, roirb von dem weitaus groß.« Teil Der Einwohner beqrüftt. hofft man doch, dost damit brr erste Schritt wr Verformung unsere» Dor- ft» mit gutem Quellmafter getan ist. — Wohl kaum rin Ort in der näher« und weiter« Umgegend oon Giesten roirb so oon Zigeunern geplagt, wie
gerade unter Dorf. Aast ösuw ne leg vergebt. *w
un» braue« Satte ein« Be -ch _cgciiulte« hob« Kantevtttch läge« fte au b<n B k.nMmmex der Ma m-Lneebohn und Der U -^h .-igsbahe.
L> Grstnt »gen. 3. 3aL 3n einet gemrin» far.en SlAung des Lchulrorstandes und des Gerne, ederates ward« nunmehr auch in unterer Gemeinde die <3 rrö<ung einer Schulküche für die ZvrtdllDungsfchÜlerivneN bo- 'chiokf« und damit dem Duefche des gröst'.« Teiles der Einwohnerschaft «ttpeo-ch« Die Küche soll in dem ger^umtam 3a: haus'aal e. Gerichtes werden. Mit der örtrlung des Unterrichtes, der vsraustechklich schon nächste Wache beaianee roirb. ist Sri Strack aus beauftragt.
Aut Der Anrtbildungrfchulr «tlafteue MTbche» »im« daran reil nehm« — 3«i unters Schul, wurden |7 Schüler (11 Knab« und 6 Mädchen auf genommen.
• Ouedbern. 3. Mai. Der in der Hirt gen Gemarkung von der Giestener 7Vi.--»gririlschuft be trtebew vtelnbruch Der HelllopfE, Deute Schauplatz e-, ne* schweren -Unglücks- falls Der Arbeiter Brand aus Sauter stürHM etwa 10 Meter den Abhang herunter und trug ein« Uuterfcheukelvruch davou. Der Mann wurde nach » eftrn in Dte Jtthuf ge» brache Es war« Erbmassen ins Butschen gekommen. die den Verletzten mit in Die lieft rill«.
- Lich 3 Mai Ein Sohn unserer SsaD«. auf dem sie mit Becht stolz lein Darf, friert am 5 .TR j l fein« SO Geburtstag Es ist der bekannte Berliner Ingenieur Heinrich O^le« f e r I e l n. Sohn des h ettg« Mafchi»«Fabrikant« Georg Schi eierst ein Er ist am S Mai 1877 geboren AachDem er Die btehge Volksschule be« sucht, erlernte er als zweites Kind von acht Geschwistern und als ältester Sohn den Beruf te-nes Vaters, der damals gerade anfing das von ihm txtrcbenx- ^chm!<deh.indw«rk tanglam hl einen fahrtkmästigen Beiried umzusteilen. Heute tft daraus Die bdannte hiesige Fabrik für LxnDetrt» schaftliche Malchin« geworben Besonder« Bo» qabung und dfr«cr Meist er-nögllchte» Heinrich Schirferstein nach der Lehren Das Studium des Maschinenbaues anD später Das Der E'eklrvtechnL Seine K«n»nille bracht« ibn In bevorzugte Stellungen fein Bame »st beute in Der ganz« technisch« Welt bekannt unD ancrfanRl. Denn Dte tech-
: verdank 3 r -
f in Dunge« Ber. ts von Iri2 ad brichäf'.tatt er sich mit dem Gebie? Der mechanisch« Schwingungen. Auf Grund eingehender 8a berat ort umi* versuche schuf er Maschinen und Verrichtung« der verschied«st« Art. bei den« Dir von hnö erdacht« Schwingung-systeme ausgenutzt wurden. Sv kam er zur Konkiruktion neuartiger Motoren, ferner von Uhren. Die geräuschlos geb«, und endlich zum Bau U»nDwirt'chastlicher Maschinen. Auch Dreschmaschinen ohne Kurbel wellen baute er. für Die man infolge Der erhöht«Leistung mit Deinen Sied« auDlommt
n. Lich. 4 Mai Auch im ergangenen IVmW sind bi» kurz vor Ostern allwöchentlich bie b<itxn .3rauf nfrän ,# unserer Stadt bet Hondo tbri- ten. edler Lektüre und Gesang gifarmnwgrfommen. E» ist Die» fine Einrichtung. Die m Lich schon seit Zahrzehn!« besieht 6* wurde seinerzeit In» Orb« prüfen von Der Familie de» fürstlich« K«unrislers Kreuzer. Wie seuder so hab« auch bietmaf dte ,^rau« In ihr« .'tuiamen«fünft« eifrig für bo» iQrrfix Wai!enh.>u» m Jerusalem gesammelt eie» beulfdx evongelifch» SRifftortanfiall m T-itaginj. Zu den (Baben ber ,3rauen fam« verfchteben« (Baben au» ber (Bemembe. in der ba» ftzrtsch» Waisenhaus von Kb<r treue Zrruntze bat 6« kam»- t« auch diesmal mehrere hundert Hart abgrianM werden, die der Unterstützung deutscher Arbeit tm fern« Ausland bienen.
Mrci* Büdingen.
ow BvrsDorf, r. Mai. Gestern veriteft Lehrer Henrich der von 1903 bis 1938 b er tätig war und f«rl einem Jahr noch Im Buhv- stand hier lebte unsere Gemeinde Aus Anlaft seines Scheibens hatte dte Gemeinde zu r.rwt Abschiedsfeler für Samstagabend in Den Saai des Gasthauses Zur Eis«bahn ringeladen. Gesänge der SchulDnder vom <*.-* ingtxrein vor» grirng«e Sieder und gemeinsame Gelänge verschönten d« Abend Durch Bürgermetst« Wi ddersheim wurde Dem sche benben Lehrer der Dank der Gemeinde für fein langtährignB erfpriestliches W'.ri« ausgesprochen und all .teich« der dankbaren Anerkennung etn schsnes Bild Überreicht für den Schulvorstand sprach
Millionär ohne Geld.
Der Rom« einer Weite
von C. Philipps.
Copyright by August Scherl ® m. b. #).. vertm
6 Fortsetzung. Nachdruck verbot«
Bllst schüttelte d« Koos „Seim ich die Wahrheit sagen ioU. grau Heath Ich habe mich nicht oft in einer lol.lxn Lage befand«, und ich weist nicht, ob ich die Sache richtig an pack« War machen Ihre Miet«» gewöhnlich, iwnn sie eine Beschäftigung fachen''
..Sie wenden sich an ba» Arbeik»nachw«t»bureou ober an ein« Dirnltvemutilung; |t nachdem, ob ste noch Geld besitz« imb wo» für «ine Stelle |te wün lch« '
Lch habe noch ein Wochengetzotl in ber Tasche, boftentiid) reicht e» für bte Dienftvermitttung. Geben Sie mir eine gute flbrtflrf'
grau Heoth bart* nach .Wa» Sie brauchen, ist etwa» Leiche» und vrssere». man kann r» Ihnen la anteh« dast Sie nicht für harte Arbeit grfchiss« hn? Viellrich versuchen Sie t» einmal mH smtth- |on» Bureau an der Eck« der Endellftrast«. Ich ffflne « nen luna« Mann, der dort eine Stelle bekam Mit vi.-rankiwanzig Schlltng Die Woche and den vollen zwei Jahre lang behielt.'
vier lagt hintereinander verbrachte Bllst «t unber mit Wart« bn Vorzimmer oon S«"tkd »n» Bureau oder mit iroedlo!« Wand«rangen auf der Suche nach einer Stellung. Am fünft« Tage roor da» Gedränge del Smi.teon noch grober al» sonst. Der bebrillt« Oungiing btntrr dem Schalter «mellng ihn mit verärgertem »«sich»au»druck =<# sind schon wieder hi? 3d) bad« ghnen bod> ein Dutzend tthrell« gegeben*"
.3<D mein Veste» getan ö» tft nicht mein« Schuld wenn alle voll« schon brietzt waren trenn ich h-nkam '
Nr junge Mann frigeiu ein« Kamen au« e-n Blatt Papier Hier! Wenn 6t< du k«m« Erfolg haben. Dann versuchen ex« ein anderes DunauI Hier beben Sie genug hu 3ste Ärtb beforrrr’«**
Blist zog ad. blickte auf die Aott; in feiner Hontz und trabte Dann nach dem Wrft« der Stadt In ungefähr einer halben Stunde war er am Ziel, einem grosten (Bebdubeblod In Der Ktngllroste. Er erstieg Treppe um Trepp« di» in» oberste Stockwerk. Don war nut noch eine einzig« Tur. und sie zeigte auf kleinem Mri'm-i,chti) b« Barnen Den der unhülitch« Jüngling bet Smithson ousgrichrieb« hatte: ^Rr. w. Cocketill.'
Beim Eintreten grüstte ihn eine schrille Stimme: D du schlechter junger Mensch? 5d)lerhter junger Mensch'
Bllst liest sein« Hut falten und vergast, ihn auf- zuheben vbm geaenüber thronte am ftjmlnfhn» ein grauer 'Papaart, den Kops zur Seite geneigt und ein groste» Stück Zucker In ber Klaue Fünf Kanarienvögel tritt« sich in ein« Käsig ooi dem gentter. und zwei Elfte« bewohnt« em« Neiner« der von der Ntfe De» .-simmert berodhing. Eine dritte Elster hopfte auf emrm Schreibtisch herum an dem rin groubaanorr. priest eri ich würdig au Gebender Herr mit golDgeronbertrn Vnllrnchätern last.
Äomm<- 54< nur näher " ermunterte Jwrr Eockerill mit rirUabtnDcr AanDberotguiw .ftürchten 5te sich nicht vor meinen Vögeln' tote stid eht bistchn lärmend oder sonst ehr umgänglich Wa» kann ich übrig«» für 6ir tun**
«ist hatte wzwilchen seine Fassung wieder- gewonnen. . Ich wurde oon Smtrhson» Bureau htfthergefchtdk weg« Der Hauedtenetstelle '
Eockerill schütt«Ur unter bedauerndem Lächeln Den Sogt „6t« sind nicht da», was ich suche mnn jungec orrunD *
Ktcht. wo» ich suchef* krächzt« der Dapogei vorn ftaminftm«.
B st wandt« sich zur Tür. Jte. wenn Sie beide bieier Ansicht sind--* knurrt« er und warf dem
flegel einen uxitenbee Blick zu.
.Warten €»!* rief Eockerill ^Ich merk, Sie baden ein« für Turner Last« Sie sich eet genau betrachten''
vlist trat heran. Sein blauer Anzug zeigt« schon sichtbar, i rit« der Ab tutzung Sein« Seiden stocke waren tetrcht ebgrleg, «ine tiatrifw «' durch «In float chwer«: tedb#*t*lter to«hahe erteftt Keine Wongen schteneii stark 'tngrielen, doch fein« Bngen
chinzt« leb haftet denn je Er trug ein« «rieben dlaneülragen und seine Krawatte war noch immer Sfterr Eockerill mast ihn oom Scheitel bis zu den kn und schüttest« dann wieder langsam das pt. Keine nennenswerte Statur', bemerkte er.
E» lut m,r herzlich leid. Wer hab« Sie ein« Schilling für Ihre Müh«!*
.Ich will kein« Lchtllinal Ich will eine An- fteHuno! Warum genüge ich Ihnen nicht* Ist Denn hier die Di «erarbeit so schwer?'
. Nicht gerade schwer Di« Arbeit war» eigentUch --die 'Vogel jeden Morgen zu füttern und die Käfig« rrin^uhalten. — lommg zum Beispiel will jeden Tag «in falte» Bad haben.' — Eockerill zeigt« aus die Elster, Dte auf dem Schreibusch herum Net tert«. — ferner Besucher anzumech« und Gänge zu machen."
..Äun. Dafür brauchen Sie ja gerade fein« Herkules"
..Mein lunger Zreund ich will Ihn« de Geständnis mach«. Ich bin närr.Ud) ziemlich nervös. Hter ob« fühle Ich mich von der Wett adgei tzsutt« und ledem zufoEigen Be uchet Der etwa übte Absicht« verfolgt, auf Gnad« uns Ungnade au »geliefert "
J)afe« etc denn |o MU Beiocherf
Ä.dx gerade viele — immerhin dringt mein Grfchs': es mit sich, dast dann und wann Leute zu mir femwn« Auch stehe ich in Der- Kuf lehr woht- h»d«d |u fein. I-tz bade ott dte Empttndung als wenn ich her dealst« ötejrmianö eines uneerwuletew Ueberfall» sein könnte rat dl ber Grund weshaG -ch bw Dt«Ike rrnes krallig« Hau »butsch« tn An- Ipruch nehmen mufc Er müstie vor meiner Tür sitz« — — und wenn ich unliebsam« Besuch erhalt«. nrie ich ihn So ist die Sache '
.Aber dos könnte ich doch odn« wettere» len! Ich bin zwar ntch- übermssttg stark, oder kett» ?ng- Ung."
Eackenll erhob sich Er wor höchst elegant an» gezogen, trug einen AI'«eng öui und itaufrftmte naten. Sock chud« und w, st« Gamaschen. Ein« fchmarze Sch" -r mst einen Monokel Dtn< um »einen Aal» und In leinen dunklen Schttp» dichte rine kost- bu'< riumaetneNL .Ssger ich" bemerkte er. „bin «röstet al» 6w. Bu fwien Sie stGst mich ans»
Mr.n tch da» Zemmer wrialke wockte*^
..Soll ich e» Ihn« bvoKlfm** Blist streckte etn« Arm ou» Ein rasche» Zuoacken — rin Kuck --und Herr Eockerill last auf dem Teppich md richtete suh seine «ugeng.a,et
Er wat nicht tm mindesten bäte. Im dkgmted: die kleine Demonstration schien Eindruck auf J>n gemacht zu hrd« Wie zum Teufet, beb« 6it be» serttggebrachi*' fragt, er «istdegteri^
Btujirsu'. antwortete Blist.
^Iiuitriu'. krähte ber flapoget und reckte den Kops D du mein So« "
Ich farm noch mehe al» ho» schr Bllst fort, bank mein« Leknonen det einem Japaner. Da »st wm Beispiel etn Griff — —*
E» genügt', unterbrach ihn Eockerill und klopfte sich b« etaub von D« Hofen ,Ste sind «ngegiert =t< bekomm« für b« P • •u-‘
5<hillrnx pro Woche Hier tft rin Buch uh<r dte ?-(«« mb Wortung oon fleadn Sehen Sie sich )t3un*r: aef h« 5lub« und It-.Sscrrn S»< eb! Wenn ich tote brauche, «erste ich Sie ruf« *
Blist setzte sich sor di« Tür. legte sein« Huk auf ten Iastbob« «st« sich und schlug be» Buch auf. Au» dem Zimmer N«g ba» "irfr. ittrr ber Echt« d- moschne. 5 t auf Eockerill, vcheetdttfch stand IW» Kanaetenvögri «ana«. nur Dir T<$»gri Hlfb «uo- nahm »weite still. Hl« und da drang von unten da» Geräusch de» Lists der aber nur dte izm vsrkestl« r'odcxrf lief und bos Summ« tee s,rost«Verkehr, in seine beschaut ich« (ftnUaiMt. ko wr» drachc, er bt< «rst« Halde Stunde seiner neuen BMk
flu-h em Uhr erschten ein adrett erflritetef Bedienter mit einem Spris«tabtett. Bvst Notete an bte Tür und steckte ten Kopf bi nein, jein Kellner «st hter mu Dem Lunch. Herr'* ««Bete ff.
Jlr soll em tret«' befahl Eockerill.
Der Kestner servierte bte Steck« auf rne» klstnen Se.tern.chchen mtt her M-e-te eine» Mannes ter barer pewotznl ist
. Sw ttann sich rb«iofto etn Steak oder ri» fUWd. um Tortten Kste uttd ein balde» Lttrt 3 er -<ter test«, eher fc nicht nnstri'. saatt ilocker-.E - m/wfl brat en esite ' •* bürte« unter kein« U - ständen rnuch« '
Morttestung ftegl-)


