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Gießener Anzeiger tGeneral-Anzeiger für Gbcrhefsen)

Nr. (05 Zweite; Blatt

Afrika-Ansichten und U'fichten

von A. von

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Hausfrau wählt

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für einfache» Land-

nod) Freude und

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Ausländer statt.

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Marburger Aerieakur^e 1W27.

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ilchen Onfrituti. La^dcsbi'chof

Münster rntttttohrttii

»irr et;. pedurfni« dafür porDanbm ist. da» mochte iq fast bfADrifrin. Denn, wenn auch bw <V**> der inftfa Temtorg ftonbifl

^ortheuer in Sirfboben ist von der rhcv- Safulito der Barbarger llntnee-

«ir.fr siebentägigen Ltudienfahtt an den Kfrin unter sachkundiger Führung behandelt. Während der rriten drei Wochen findet austerdern ein Sonderkursti» für

cngcnonnncn. Ter Privatdezent Tr Cti» Becker an der ilmnerfiiil Berlin hat einen Ruf auf den Lehrstuhl der miutemi enö nrjertn

alle ali Däch­er erhalten und

den ingcmeuittfit de« deutichcn Soff es.' (Husge- roöhtte Reglet bebend rii een Lehrer, der Rar-

festen. _______

Vogelsberger Klagen Über die Post.

L Ober-Ohmen. 3. Mai. 20* großer

|.nfttv io kamen Heuschrecken und frosten alle« '.hl wie eine Terme oder Motten und Dritte" ur- Archen sämtliche Früchte. oder die ungezählten Feinde Im Raupen- und Kstferretch eermchtrien

fprob?

urger gerienfurt« stehen Jubiläum, der Philipps- n 2. di, 29. August

ffRödiger

Horstrahe.

e RatenzeblunS :evooReferenxro'

Utoria

Uhr abends

Blemeft fiSSt* * bl» 4 Uhr

burger Hochschulei. 2. Äurfu»: ..Die Wurzeln der Stultur de, deutsch« Volke, in ihrer Wirkung für dl« (Begtiiroart." 3. fturfu»:Wege zur volkriril- düng." Do» Thema de« 4. Kurius lautet: . Nheini- Ich«, Volksleben in den Denkmälern der Vergangen- Helt und im Treiben der Gegenroart", und wird mit

'Hübner nltbi ooea... ^notriüueni obfr ^elchkiiiei r t ' t'ere Im ,\x^*x >l"kn und OitimhnTn t suchen, durch iflügelfufter hieMh ö,n b°Wl1" oie Hübner auch 6ai> aul attialien weide, o Muttermilch bet der 'öttltl Laider ulttii " etltötn. alle .ivner- R*t.aulÄ' otbitfn (hiolflt bei der und Mait gnochenwe che k nnier (Maranrie »er» en will, füttert da' all-

, ti»D uizuchlfutter nsSverinche übeiimn innfl oon Rüg, n Ux endig iit. wie die lün^ch, 'anb:u.0Qtitn®iL'V--. amenbau» Hahn. «u»s*t 19., SatnboMit. inuti . Mäudbiirg 17, luici kiol. 17; @a. Sabtrv.t. -Tiibet6natlflP6*lt

genau

, meinem Laden durch roll der Güte u Spar )$t übeneugen kann

en twrtwn Professor Tr phtL arb Ä allen an der Univettitär at den Luf aus den Lehrstuhl für e und neuere beschichte in Köln

Defchedhte an der Um»er1Uäl H folget be* »eh 3at# X M anflcnoemen; feine Qfrr.crTTuna itnn ordenrlrchm Professor in der Hassri chen phssofophsschrn Fakul­tät ist bereits erfolgt.

riet £,0|CV<?clfr w , 37° Sie«*

Die dwrsähriaen Marburger Fertenku im Leichen be, sVsährigen f UniocrfuöL Sie dauern oem 2. bi, 29. August 1927. sind aber so auf gebaut dast jede Woche ein abgr schlosienr, Ganze, bildet für bae Anmeldungen auch einzeln erfolgen können. Der zu behandelnd« Gegen- stand rst die deut-^e Gegenwart it^rleiungen z. T. mit Lichtbildern, stu,sprachen gemeinsame Serow- ftaltunpen, Untern *t für Ausländer, groste Ehi- bienfobm. Die Themen für die einzelner! Wochen lauten. 1. Äurfus: ..Die Arbeit der Listewchaft für

►m. Von ber ganzen l)erttichkeit verblieben in (Boa wir noch einig, rvemge Tropfen meisten Slute» in bm Adern der stolzen 'Jlamenotrdgrr erlauchter todahren und betmpen Nif.ern der schere und de» Xjönit Mit biritn allo wurde ich den Kampf rah g . Jn<br. ,n. menn ich einer der sieben Schneidertein Bure denn europäische Mastardeti für Männlein L-ch Wci'-'!.«n wird nicht so leicht übertroffen. Ob

fität 5um Doktor der Theologie ehrerchalber er­nannt worden Lanbgerichtsrat Privatdozcnt Dr. jur. Wilhelm Ludewig an der Universität Marburg a. b. Lahn Hal einen Ruf als pttwnt- Ucher Professor an bte deutsche Unwerlität in Prag erhalten. Der Prioatdvzeni für innere Medizin und Oberarzt in der ngedtzinifchen ÄT>» ntf der Universität Marburg Dr med. Otto Moog ist zum mchtbeamrcten auhervrdenllichen Professor ebenda ernannt worden. Zur Dte- derbefestung des Lehrstuhls für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Leipzig rst ein Ruf an den vrdentluden Pro'esser Dr. Tyeo- dvr Frings in Bvrm ergangen. Per durch diemenherung deset). Rais Prcf Ivh Äro- maöer an der Universität Leipzig erledigte Lehrstuhl der allen Vefchichte dem Pnoaldastenten Dr. Heimut Verve an d« UniocrlU&t Mün -

3u f>au|f ist di« Not uwb bte (Inge arost. Arbeit . jrtet dort so gut aus einen leben und oft genug märte» sie mcht. sondern stellt sich trog allen Su­chen, nicht ein Äen die Enge w chau» drückt, wer

1 flachsen rst. so stt doch der ieichte. billig her- teilte meist, ober sthaki^nzug fast die einuye t t der Bekleidung 6c, mbmona Mkuda Für den drei- bi, viermal am Tage gewechselten Anzug - ,n>igt bk Vustendarbdi der dortigen (Bchchüsle.

Ander» Hegen die Serbdimtfle in 6 ü b ro e ft. »AN letzt unter südafrikanischem Mandat stehenden *e6.ing,ionb Man kann da» Wort Sied-

ad und

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Mihstand wird es in unserer Oemcinbe empfun- den, dah die P 0 st erst um 2.30 bis 3.30 Uhr nachmittags hier ankommt. Trotzdem wir nur eine einzioe Bestellung haben, kommen die Post­sachen erst bi Io vorgeschrittener Rachmittogs- stunde in bk Hand der Empfänger. Dor dem Krieg« hatte Ober-Ohmen täglich zwei VesteIlun- SiL Rach dem Kriege bis etwa zum Jahre 1921.

nd die Bestellung mittags um 12 Uhr statt. Die zahlreichen hiesigen Ddchäftsleut« und Rem­ter cmbhnbcn Hefen Rückschritt In der Postbestellung sehr nachteilig Die Post- verwaltung denkt jetzt ernstlich an ein« Erhöhung der Tarife. Die Leistungen gegenüber dem flachen Lande werden aber immer schlechter Rehnttch ftcht es mit bet vonntagSbestellung Seit einigen Jahren ist diese ganz auf geho­ben. Wer seine Post Sonntags nicht abholt, bekommt He Postsachen, bte Samstagabend und Somrtagrnorgen mit dem Postaul0 kommen, erst Mon»agnachmittag um 3 Uhr Das find doch merkwürdige Zustände, die an eine Zeit vor 60 bis 70 Jahren erinnern, llnere Gemeinde hat einen weit umfangreicheren Postverkehr als He beiden Gemeinden Ruppertenrod und Unter» Seibertenrod, die auch zur Psstagentur Rupper­tenrod zählen, zusammen. £he zahlreichen Be­schwerden über He äuherst schlechte Postbestellung und über den Wegfall brr Sonntagsbestellung

<Nachdruck, auch mit QueDrrungalf. verboten s Windhoek, im Aprtt 1V27.

Pwiemge unserer alten letonicn. di, man cm »wo jJ-hm «ra-orven. um bte |o mN deutsche» *[_t g#Mc in if*. deren harter Boden Io unk Ilch towt ,rfchlo"rn aurtze. diese» herbe 'probe Land ndt auch heute rod) eine unmcderfithlrche vnue- iungiffjl! auf oiet, au« der hnnwt au». Die irc*>f lieber.Gierung gu baust, bu Wohnung»r.or Le ctf.1 nlofigfrH. c'lc* zrorng, einen prosten Teil enftrt, o'tr» p"i Au»wnd«rn und da |nd <i immer wieder unser« alten stolomaNLnder. 1 i « Mensch.

Uul b'.' auattch'lckilchen verhattmste ui Ost - sfrlta. da» ja fett ememhald Jahren auch den De -ttchen wieder gesssntt ist. mOedte ich nur kurz ng«b n. Diele» Land kommt t cut-: . ttl'ch für k a - Dilolkrsstige Leute in Betracht Dr, An- 1 )<n der prosten THo!Uungen erfarbern hohe bum- eiet und ür meist, Angestetzlc und Arbeiter be« »ri)t in d der IropenfoUrie immer nur eine de- ^yrünkte 9uin. tr"<'--b«,;fe! Die kühleren und ge '..cheren Hochländer, bi« auch für Formerei in Be­acht fomrrm, sind zum Teil noch wenig erschlossen nd auch nicht alle Teile sind von der letzipen Man- iHregieruii,! für Ansiedler Irrigegebrn. Auch für vanbmr rf«r Mieten sich nicht so unbebmgt gut« Hu»- d)'<n da die Rontunem d«r indischen Oanbtixr- "rr khr grob »st Soft der gesamte stleinhandcl. so- a< bu l^cnöroerf liegt in den Händen der Inder ib doanefm. Dies, sehr «schickten, anspruchrlosen Leu!« rrreichrn in Ihrer Arbeit mohl nicht ganz e.ropäische Qualität ich denk« da gerate an katti.r ..iib Schneider mährend sie bw euro- . rlj '-e banbffrngfeil in manchen Fächern über- fff«1. ta t B di« «old- und Silderschtmede. "ch b#Araeilk. dast ein (kuopäer immer die unenb- t« Sedald N« Ätnflrrferngfdt. und den hohen ' U'stierlschrn Cinn de» indischen Kollegen aufbnngl. n Junger be, edlen Lchnetderhandtverke» dagegen ,nn schon geiroster in den stonturrenzkamps irr- i n. Zu unterschätzen lind sretltch die Herren 6il- 9 und Eojid» auch nicht. De Schneider- und - werden

».'im. diesen Abkämmlmgen undIXiimdr.^fn der

Bellmans-Tag in Schweden.

Unser« Dichter können den schmed'schen Anakreon beneiden. Keiner oon ihnen ist dem Soff so ver­traut geworden, dost man seinen ®eben!taa im gan­zen Saterland, al, ein echie» Volkesest seiette: so wie e, heul« noch dem schwedilchen Anakreon, start Michael Bellman triberGfcn Georg Richard I r u f e schildert br Maiheft von velhogen 4 stlofi 0 a » Monat, heften fo einen Sell- mcns-Io; Dor be* Dichter, Denkmal versammeln suh bt« ^achkammen be, BeUman-Drbene, ftnqm iNi 6bor die schönsten feiner lieber; der Präsident hält em« Ansprache und giestt unter allgemeinen begeiferten Hochrufen eine Schale mit Champagner auf da» fhsupt de, ..BeinqoU» de, Norden:" aus. Ganz Stockholm feiert an diesem Tage und füllt in Tlotionaltrachten oder bunttn f.oiijrnen alle (Haft- statten f>a<lelbctfm» 3m Tivoli werben ..Bellman,- Silber** gestellt und komisch« Litt »hau»-Szenen zu den Liebem gejpieU unb gelungen, wobei auch der Tanz «küttich nicht fehlt. Um bcs Zeitalter de. Dichter, ganz axeber aufleben zu lasien. erscheint Bellman feibbafto im Numenbefrängen L' - -en. die golden« Zither im Arm ihm zur Seite Ulla Stab lab. Die Gestalten ferner Dichtung folgen, ein Vaechumvagen rmt großem Aast, drohen Im- fern und pingen Schen kmadchen: auf Boberkarren tne Sirt*biL»rej*er. He mit «nem grotesken stab­iler rne ziett'che Gavotte tanzt BtUmcn seldst singt seine Lieber zur Laute und Ichlirstlich «ebn g:r im prächtigen Galamegen Äämc Gustav Ul. m:t ßter Gemahl,n cor; beide nehmen Watz, losten

ein Menne« oottanze», höre» Bellman, (h-

Hochschulnachrichten.

Der ordentliche Professor für Chemie Dr. statt Ionas an der Technischen Hochlchule latinftabt erhielt von dem preutzischrn Di- ,-.fter für *Dlssen'cht't. stunst und Bolksbtlduttg 8rn Ruftraa. an der Universität Frankfurt 1 vom Scmmc-r^emester 192Z ab Totldunanx ,-us dem Gebiete der Chemie der Ärblebt)brate wj halten. Der austerordeniltche Profesior an ter Technischen Hoch'chule Darmstadt Dr. T'nedttch Rvack wurde an die Pädagogische ZHabemix* zu Franksurt a. TL. die 3nfang Hai erbffiirt wird, als Dozent sür mufffalsschc Archer berufen. Dr Roock behält feine Dvzenten- litigfeil an der T«chrnschen Hochschule daneben tet Zu Dozenten an der ^dagogtschen QUa» lemic in Frankfurt a. TL wurden «een« L-ruftn. Univ.-Pros. Dr Walther Schmied- S 0 w a r »i k in Dorpat (Gstland) für Phtlofophte

yreuADurg O.-S für Grdkunde und Bolkskunde. »?berstudienHredottn Dr. Ttarie-Tnna Ä u n | e ii Schneide müh! für Deutschunterricht und prak- i sch, Sotzialpädagvaik, OderstuHenrärin S p a n« iq g«l in Bett,n-Zehlendott für Bioloaie. Stu- tentat Dr. Ä 6 r b e r in Wiesbaden für evan- ^^ssche Religionsw.ssenschast, Studienrat Dr. Gg. Reichwein in Wiesbaden für Pädagogik und beschichte. Stubiennat Dr stiesling in Frank- ritt a. TL für Pftzchologi« und Geich.chtc. Dr. ab« In Dräper-Oefed« bet Osnabrück für prak- Lsch« Pädagrogff. der Dozent an der Akademie Lt. Slblng Schulz für Zeichnen und Werkunter- t7cht. Dr. AsmuS in Hasse a. S für Tkathe- ,'Jti! und Raiurwissenfchäft. Der Ordittartus Fit Shemie und Borkteher der anvrgan,«chen Abteilung des Ghemtschen Instituts an der Uni- «ttUät Frunssutt a.TL, Prof. Dr Rdois Sie­verts, erhielt einen Ruf an die Unioersilät Dena als Rachlolger von Pro« Dr. Gutbier cuf der. Leh rfiub l für 56cmic. pr gl eich als D rek-

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»land nibtg gebrauchen obaleld) in Süd-

*b«r oft em grofc« Geschrei darob erhoben ort. um 61« »vielen aUgu fern ju halten,

tljcti bw Äu»roanbfnmg*freiten sikb.r sollten un- !m Siedlung nicht allpt köstttche Bilder sich oorgau- l« n: wagende Felber, gttmend« Wiesen, mein um- ! snfte »>a.-,ch<n' 3n gemiffem Mast« ist »chl Irtde, iAant Mkbilb einmal zu «rreichen. aber

ciamm und PsianHe öanHiurtne unö firoft wech- «in sich -b m »hier Benrtd6umg»u*! oller m« ch- .ichen &?trr!>jngrn. Haheetang t nn be B«?e-. vit fo schiech, fern, hast bt« Sc.:< «0 fraltlo» ist, datz bo» Vieh her chouittsaktar der fübwtttafnkantschrn Witttcha'i. md>j.nn zugund« geb: an Unter- erräbrung ober schtankweg an Junger eeudxn unö strankheuen mültfll anbaue mb befamp-t wer- brn; tauchen bclb b er. halb bon. in banö« auf ff» dt da» exbt nicht ander, rot« auch in Europa, vielleicht r<lit.p mrr.iger. aber bei ben riesigen fwrtkn. bet bem ganze:- Weidebetriebr-elen ÄrarrfbfiUn eine gar z onler, '.Ulk. dreien sich leichter au», sind schmlettgrr zu bekämpfen und greisen ganz ander, in bo» Wirisch^'.,!«ben rin. bat in der chanodach« auf dem Viehstande beruht.

Nun sagt wohl ein jeder Aber um Gotte,willen tfr.rum eri ert man der diese, trostlos« iland ein einzige» ton warum quält sich ein r.nüflrr *',<ni4) in «olchen oe: ,M<ijeUen verhaltniiienk Warum uberlustt man e, nicht mir früher brn ihn- ficbormen. bw mit ihren sirrdm roonbrmb burch bas Land wjrn und dir besten Xildyr auenuyten? Darum last! man nicht nur Wind und Sonne, wie seit TauUnten oon Jahren ihr Spiel treiben mit brn rubilo wandernden Dunen, den Wind da, seidige Gra: be, milden Belt, auf und nieder beu­gen. rote reifende stornielber. und unter dem schrvs- frn Wechsel vorn glühendsten lag zu ei,kalter Nacht dir granitenen sseisen brr Gebirgr mit bonnrmbrm stnall jtrlprrngrn und L'aoinrn gleich zu Talr spttn- grn. Damit lammen mir schcn an einen PunkL der diesem L'anb al» ..W eisten Kanne» £' a n b* Berechtigung gibt. E» herrscht hier nicht bte fruchte fiebergeschrnängette Tropenluft der Äquatorial Länder in brn weiten Strecken be» riesig«n Hochplateaus weht eine frische rein« Bergluft, bte auch in ber glühendsten Sonnen­hitze ihr« Icichte stlorheit b:hält. auch nach ben stechenbst heistrn lagen eine abgekühlte erguitfenbe .'lacht bringt Wohl gibt e» Malaria, Maltafieber, aber, an den Troprnlandern gemessen, ein verschwin- benb geringe» Mast. Ga auch gegen da, ewig nasse graue Europa genommen ist cs (in gesunde: Land. Wunden und Bettetzungcn heilen weit rascher al, w /lause und Tuberkulose heilt in nicht zu schweren Fällen meist gänzlich au». ö» ist ent Land, in bem ber Weiste. austrr in den heisten Mittagsstunden, gut körperlich arbeiten kann, «in Land, in bem da, einfache täglich« Brot immer erarbeitet werben kann, besten immer blauer Himmel und lachende Sonne, dessen turrmestllche Weite und war« et sonst zu verstehen, dast alle diejenigen, die eine geil hier roaren, bem Lande verfallen sind, mit Heister Lied« an ber selbftgewähUen neuen f)d- mal hängen, dast eo olle, die einmal dort waren, immer mieder zuruckzieht? Die Sorgenkinder sind ja immer die hetften. und die Muh« und Arbeit, die Männer und grauen hineinfteckten. Sorg« und Qarnpl um (Ernte unb Tiere, die binden bi« Men­schen. wie sie nur je «ine Heimat an sich banb. E» ist «in entbehrungsreiche», arbeitsreiche» Leben, ba» der Menschen hier hartt. «, ist kein Oonb, um Reich­tümer zu sammeln, aber ben. der Arbeit und Ein­samkeit nickss scheut, ben lohnt ei mit manchen stillen ffreuben.

».'hl bte««, oant .liebilb einmal zu erreichen, aber r, form leicht geschehen dost bW wehenden Locken t 3'ingtlng, sich inzuxschen in die grauen Slop- ? In der alten Herrn oerroandeln Da» Land ist rh ju hartes, zu Herve», mi Iproöe,. an leben ntezelnen Saatkorn Nedt ber Schwelst de» Edlen, an kann wohl sagen, in Ironien Jeder ge- i*;anjt« ttoam, scde Blumenrabatte, lebe, Feld und «5e» Gern 11'ei and stürzte feinen Besitzer wohl hun- >-tt« oon 5Rc!« m Angst. Sorge. Verzweisiung unb »mwächttg« Wut Baid war e, yx Heist und zu .den. ober der ftunnisch ersehnt« 9i«^«n stürzte r Sündiluten hernieder nh Dämme, gelber und »arten fort War da, Wetter ausnahmsweise

leben hat. wer einen gesunden Körper unb ein echt deutsche, Herz hat. ber möge e, getrost hier ver­suchen. 6» ist roohl die fremd« Mandatere­gierung. aber er findet Landsleute überall, das Land hat sein echt deutsches Gepräge behalten. Der Lande,rat, der beratende Stimm« bei ber Ver­waltung be, Landes hat. befiehl zur hälft« au» Deutschen. Die Geschäfte, die Gastdoi«. die meisten Jarmen, besonder» bte grasten Betrieb«, find deutsch Deutsch« Schulen, deutsch« 5iirch«n. kurz, man fühlt sich wie in einer Provinz der guten Heimat, nur dast diese Provinz Vertreter au, allen Ecken be, Vater­land«, aufwttft. und der Bayer mit bem Jholfteiner, der Ostpreuste mit bem Schwaben Rachbar wird. Also, wie gesagt, wenn einer «in anständiger Red ist unb tüchtig arbeiten kann unb will, bann soll er ruhig kommen. Bester ist t», wenn er etroa» Kapital ju ermatten hat. Er soll zuerst ruhig auf

»erfchedenen [formen lernen und sich te.nr Lern- brsfenntnifte unb Erfahr ngen sammeln Wenn er bann etwar ÄapitaL 1 e^e.fi M000 Mk. zu er- märten hat. fo kenn er mn einer Begierun»» arm ar.langcn unb sich selbständig maa#<r. -rb hol Su» sicht wenn alle, normJ geht, m t den Jahren nutzt cm ßroster Iktr zu wer den. ar^er einen au»,rmm- llchen, ausreichenden Besitz für sutz unb bte Seinen

2.cruusgc-.tzt, dast er emr ebenso tuchtund erti.ifcme 3 rau nimmt, mir er .Iblt st. de.,-. o:n der Frau hängt hier viel un Lande ab E» ist ober immer mied : erne Freude, oa» für \ ratfci- trauen man hier sieht. Sie sieben ihr« Minbei grast, besorgen den trtrifnugtn Naushrlt. meif mit gerin­ger iiilfe. bocken, lochen, uh: .-»dem. i-ühen und be- /siruptelnnahmequelle der siann. mnndmul mit bem Mann zusammen, oftmals allein, ober sie de tieUen ben Gatten mit wemgen C ingrborri.rn. ; : nzen. groben, ernten, legen die Saat au», die sich 01t erst beim brüten Mal« gegen die Feinde au, Tier- unb durchsetzt- Unb auch en

Uitnen Ort ober Bahnstation must manche Frau die Li«'«i .ing ber Farmer;«, cniis« im eil« r Fo dwi'.en aus schlechter, klipp.ger ober sandiger Pad fahren. Solch« Rrauen, bi« braucht das Land auch ,-och mehr, und wenn <» fleisttg« und c« (belle l\i.tri, gibt die hinou» mochten, um sich ben Biind ein irr* nig um die Ohren pleiten zu (offen, bt« werben hier immer eine Stelle finden zum Insang manch­mal al, XJolontonn schlicht um schlicht, aber Den da au, bc.lb eine bezahlte stelle iinbrnb. Ob gebildete oder einsache TtüMxn. da, ist alridi, nur ganze Kerle muffen «, Irin, nicht Aoenteuerinnen ober nervöse Dämchen mit Heirategedanken im Aops. Das sind zwei concn Menschen, bi« rorbtr in männ­licher noch in roeiblicher Ausgabe her zu gebrauchen find.

/Handwerker s«i.d schon sehr niete im Lande, trotzdem wird ein pftdj.dter unb anspruchsloser Handwerker noch sein Brot finden, ffttoas Geld für frn Jn*ist src.l kt . denn e, I

sich erst eine Stellung ober sonstwie Arbeit unb Un- irrfnnft gesunden iiaixn. ff» wirb jedenfalls en«r- aisch baoon abgrralrn. auf gut vsii ck lovzufahren. i'a, Land Ift zu spättich besiedelt uflb au wenig er- schloffen, um sofort Gelegenheit für Arbeit unb Un- '.erkommen bieten zu können. Auch die kürzeste Zeit d-r XIrbfitsIoHpfeit verschlingt Unfiimmen für Do' - nung nnb Unterhalt. C» kann keiner ohne feste

dem, denn schon bei ber Landung iwrö ihm ohne dieselbe die Einreise burch die Behörden orrroeiaert. Do, Geld für die Rückreise muh bei der Einreise hin­terlegt werden, ebenso must eine Summe für Krank- heitsfalle vorhanden 'ein. unb für die crlt« Reise im Land, die für beimatlick« Begriff« phantastisch teuer ist A :s allen diesen angegebenen Giunden ist e, un* ertästlich. sich mit dem Reich.wanberunasomt oder einem ber grasten Äolonialoerbänbe in Verbindung

Mittwoch. 4- Mai 1927

matzten ber PotzverwaUung dc>tz »eigen, dah das Pu.'silai r mit bem derze.itgen Lixir ytzen» riet > . un'ch; bringend, bah btr Berdesserungen m Petz».'en mchi nur bm Städten, lenbem auch Den abgelegenen Oeaenben. He nach dem Ärteje tn jeder chlnss.chl tzirimütterl ch behandelt wurden. 5U(.-te kommen Gs wäre lehr zu wlln'ch.-n >asi He Postr^erwaUung nicht nur Daran dächte, be Pr^fe ouszudauen. sonbern vor allen Dingen auch X.ran. He durch Xrieg unb Jnfiai pn erjtrunge* v.r*. Äbbaumastnaomen in bezug auf He Posi- zustellung wieder rückgängig zu machen D.« (be- 'chäl.sleuie unb alle Ginwvdaer In d esigrr Oe» mrinde, ble Jnterrite an e.ner briterra Potz» zutzeNun7. haben, täten gut wenn fte sich >a- 'ammrr'OlMfen. um vorerst He aDge'ch.^str Sonntagsbetzelkung la.eber zu erreichen.

Vertreter versa innUuuq des NSer-verdandes.

3u einer Gefellschaftsfahtt nach Geheim 0. d. ,x: hr o<: nigren sich am Lumstag die ttertreier ber K r g 1 m ««t » d c t e t« ehemaliger 116er unb |einer tzttegiformationen. denn dort tagte auf (itnlabung be, Geheimer lltzer verein, die A r ü h- |abr,*BertreierDcrfammlung.

Gegen Abend trafen die Ranwroben in Neheim ein. wo cm moblgriungener Begrustung,-

G.csten laktiv und Landwehr,, fltefelb, Lauterbach. Bad-Nauheim. Frankfurt. Offenbart, Darmstadt. Düsielbors. iteinnooer und N«heim-L)üsten. Auch der dortige Landwehr- unb Äneaeroerbcnb mar unter Leitung oon Aouplmann 0. r. Kasack erschienen. Der Borsistenbe nafenberg von ben Nrheuner 1 Ikern widmete ben Negiment,kameraden herzliche Vegrüstuna,motte. Der verband,oorsisier.be Eutt 1'1 0 d r - Ü<testen bankte für ben begeisterten llmp- hing unb entbot bte Grüste ber allen Gornisonstabt (Biefien. Sei Musik, Gesang. Borträgen und Tanz nahm die ssrier einen erhebenden Verla,>-

Unter dem Eindruck der echt kamerablchastlichen S<gruhungsfeler standen auch die a u p t Ver­handlungen, die am conntog im holel Adler stattsande-, Sämtliche Besrt,lusie mürben e I n ft i m in i g gesastt. so bah bte grostte Harmonie bei allen Beratungen herrschte. Der verbanbsoorstiiende Mohr berichtete au,suhttich über ba, obgrlau- fen« vereinsjohr. ba, er nl* .

schilbctte. Dank ber regen läunltit be, Vorflanb«, irc.r h:f Entwicklung «>ne günstige bw Habanb»- und Denkmal,schulden konnten getilgt werben 1t-' neue Glieder be» Serbanb» konnten bie Vereine Tuffelborf unb Hannover ausgenommen werben. Der Wetterattsbau be» Berbanbsorcian, .Der llf«r* steht bevor, e» soll nach bem geschmackvollen Ent- wims des Regirnentekameraben E h r s st e I - ssranl- 1. .: einen andern Kopf erhalten, flud) ho*-! i n. in nächster Zukunft bw Serbanb»orgone ber 222er, ber O,sisier,oereine u|ro. mit dein116er" ver­schmelzen zu können, doch wurden In dieser Hin­sicht keine Beschlüste gesastt. Der Gedanke einer ge­meinsamen Verband» sierbekasse murtw an­geregt. vorläufig aber will man e, den Vereinen überlasten, nach bem Muster der Stettwkasse ehe­maliger 116«r Giesten zu handeln Der Herbst­vertretertag 192/ soll auf Antrag be» >un- gen !16er-Seretn» Düstekdorf im Oktober in Düs­seldorf adgehalten werden Von 192H wird all- jafarlfd) nur noch rin verband»tag stattfinden. Bel PunktOrganllation»fTug»n" stellt Dr. Silber- b a ch - Darmstadt den Anschlust neuer Vereine in Starkenburg in Aufsicht, B den Ntzer-Verein in Erbach im Obenmalb. Bei Vornahme ber v 0 r - stand»wahl übernahm Oberft a. D. Röll- schau. Im Felde Führer de» Landroehr-Neglmenis 116. ben Vorsitz, ffr zollte bem vett>anb»oorstand

Demnächst werden wir tn ben 3amlllenblälteni mit einer Rrtikelrrihe beginnen, tn der Manfred Hausmann feine Oinbrücke von einer Wandettahtt

Durch das heimliche und 'mheimltche Deutschland"

niebetlegt. Der Wandervogel, ber zur Zeit an ber Waterkant burch ble Dünen stresst, rotrb den Leiern der .Samilienbiatter" als Bettaster der ÄLnbet- gef chlchte. Onlsc Arps" noch in guter (Erinnerung fein.

sänge, unb nachbem ber König teutfefig mit bem Dichter gesprochen, entfernt stch der friilich« Zug und zeisirc .t sich. Ader die garae Nacht hindurch er- rfingen Seaman» liebliche »elfen.

Robbensänger in der Luft.

Die Flotte der Robbenfänge«, die fetzt oon 6t John» auf Neufundiand zu der iähttichen Jagd aus- fährt, fuhrt auch Fluazeage mit sich, um die Mobben- Herden leichter jeftfteUen zu können. Zum erftenmaf leit der Zeit vor VO Jahren, da der Robbenfang oon Neufundland au» begann, werden also Nodden- läget oon der Lutt au» da» graste Schlachten leiten, htobrenb man «rüber nur men ge hundert Tiere jährlich mit Netzen sing, geht jetzt He Zahl der er­beuteten Robben in bw Hundettlautende. Man rech­net mit einem Mindester!rag oon 350 000 Nobben. viele Jagd". He man eigentlich bester ein Ge- metzel nennen formt«, ist rin ebenso unbarmherzig«, wie unangenehme, Geschäft. Denn die Itert durch bw Flugzeuge auf ben Cirichc-llen lest gestellt sind, dann siarzen sich die$er rasch auf da, Ei» und wüten unter der Herde, indem sie He jungen Tiere zu Hunderten und Tausenden Urten. Diese Tötung i: durch einen frä tnen Schlaa mH einen kurzen Knüppel auf Kop« ober Nase. Mit den Mestern werden die toten Tie« oon ihren Häuten und dem heran hängenden Fett befreit; ba» Fett narb ju Del verarbeitet, da» roettoollste aber sind bie Felle der »Deihröck«". rote man M« junaen «Robben nennt Die getöteten Tiere find zwilchen vier unö fünf Wochen all. und das Geschrei ber Eltern bie bem Schlachten wehtto» zufchouen. ift unbeschreiblich. Demi man sich schon einmal mit ber Äorawnhigfett bt, Sobben'sng, abiinben must, fo ift jedenfall» die Att der Tötung noch bie men'ch- üchft«. Eine anbete Frag« ift e, ob ber Nachwuchs ber Nadben so pemalüg ift, dah sie htefer jährliche» BermchtungSteidzug ertragen formen ober ob fte allmählich ausftertzen merben. Die Lenogung ber Flugzeuge roirb jÄtnkiUs da» Huff puren oon Her­den dti±trrn und die Gefahr der völlige» Aus« rattung noch näher bringen.