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die

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ueifauft

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6m halber WürfelWeber* CarlsbaJcr

p.Hnjug

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Auktionator und Taxator

«mt.,imm<- bo Burxnreifter»5^ * * » V* $o<bc au- dem Amts 5. d. 6 . ab eine Woche auf bem Amt*.

Äabrnib btdcr ytt tonnen (Fintotun ®kUr£.7nf,^<rt 'ur zimmer de» Bürgermdtfr» zur Einsicht

° ,n ^^il,,rK.3<Ü LÖnn,n (fm- off,n- Einwendungen können wahrend

brach« werden v-» tft bte Orbebun; Wendungen fchnfNich oder »u Protokoll er- dieser Zeit schrllttich oder mündlich uorar Umlage beichlo-en zu d. - . fr* «**" « die drbebunfl einer brod)t Serben. M

märker bei zu«ragen hoben

Cni Päckchen bcrM nur35 Pf9 und wurzi weil über 100 TLissen!

bi ei et m. Keller

Weickarthaln. den 4. April 1927 PargermeiRcrti ®«idert*ain.

Beknnutninchnng.

Der Voranschlag der Gemeinde Beuern

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Cberrvalöti rilaue tflümfl vrt not

Ebel,raut Pater Rhein iflioiei

Ber Voranschlag der öemeinb* fartshain *ür 1927 liegt vorn den 5. Spnl d. L. eine Woche

nehmen. (Diese äufwrfT eftätige 3 *?<rty*t«xwr* torift wird von Wagenführern und Siadsohrern au»

Ü*}, Veiten- unk» rnmenlietö n itfnide

Bügeln .

Dampfen Miif Auffrifchen! 11111 Md.

Örel Tlfchbohrmaschinen, 6<braubflöde, Schraubzwingen, Gehrungsstohladen, Langen. Hämmer, mit und ohne Stiel, bis 8000 ß. Bohrwinden. Kanten zangen Klauenhämmer. Gasherde. Bohnen- 'chneidmafchtnen. duderftreuer, Kehlen, löffel und -Timer. Diehkannen. 3til- 'loben. Wärmflaschen. Teesiebe. Hack, und Wiegemesser. Zletschmalchinchen. Kuchenformen, Holzgarnituren. Tür» ichoner. Ofenrobroletten. Heu- und Düngegabeln, Sensen. Äinberlpaien Vuftpumpen und vieles andere.

Bon 11 Uhr ab frei bündiger Berkaus.

H. Benner II.

Gumti.v Koch, Oberstadt bei s'ich.

m e Mmenversieigerung am Ticnstag. dem 5. April von 2 Nhr nachm. ob, Lchillcrstratze 19

piauaerr sten so anqe Tasse köstlich dssftenden

Häusern gelingt es jedoch noch, bu Äude nn all­gemeinen yi halten, obwohl da» Angebot von solchen Seiten vergrößert werd. die P'andbriefa nur zu vorübergehender Anlage erworb.n hatten. Allem Anschein nach ist es jedoch unter dem Ein- fluh der vorsichtigen Emifslonspolttik der Hnpo- k Helen banken gelungen, den weitaus überwiegen­den Teil der abqdcnten Pfandbriefe feft zu pla­cieren, so daß es gelingen dürste, die augenblid- l'tch am Pfandbrief mark: herrschende Depresswn ohne Erschütterungen zu überwinden. Setzt man den Äurt des 5proz BorfriegSpsandbnefes mit Q8 7 Proz. im Durchschnitt der Jahre 1906 13 Iw. »o war der Inder aller Doldpsandbrief« im Monatsdurchschnitt des Dezember 1926 46L. im Ianuar 1927 49.6 und im Februar 50,5. Dabei standen im Monatsdurchschnitt des Februar am hoch ft en

Dienstag, den 5. d. M., nachmittags 2 Uhr versteigere ich imCotten", Neuenweg 23 dahier, zwangsweise gegen Barzahlung: 2 Nähmaschinen. 3 kleine Warenschränke 1 Ladenkafle. 1 Hlotorroö. 3 DtwanS 1 Aühtisch, 3 Büfetts. 1 Klub- leffel. 1 Sota, 1 ovalen Tisch. 1 öerrtn- Sf ! ^*den, I schwarzpoiierteS Klavier. I Thailelongue 1 Trumcau- fpiegel, 1 Oelgemälbc 3268D

Möll

Gerichtsvollzieher fr. Luftt. in Giehen. Iheringftrahe 7.

den 5. Goldpfandbriesen mit nur 4.9*

. 6'. . . 5,5-,

. 7° , . . 5,9»/.

. 8\ . . 6,9* (

. IO6/, . . S.7'<

Die Lage am Kapitalmarkt

Bon Dr. *2B TEL. Freiherr v. Bissing.

ohne Überschüssige Sode und ohne künstliche Bleichmittel aber mit hohem Fettgehalt so muß eine gute Kernseife sein, wenn sie Ihre Wüsche reinigen und nicht zerstören soR. Naumann« Kernseife wird so hergestellt. Wenn Sie mit der besten Seife waschen und kein Geld zum Fenster hinaus­werfen wollen, verlangen Sie Immer die Seife mH diesem Stempel:

Di« Erhebung einer Umloge ist nicht 3234D vorgesehen.

Beuern den 4. April 1927. Bargrrmdffrrti Brunn

* Sindenffrofh.

WieNeuÄa3

tlmrrifaniltbr

Exprefl Oampl-Büpei Ansialt und Reparaturwerkstatt

nzen täte In dor Anotheh__________________

gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung

Gustol-Bonbons

ble wirk, n »orsiisllch bei jun« und alt und Ind ein milo* V orbeuuunk'imIttel gecen Grippe. Alielnlirer Iler toller Haeeol Merk GlrOen.

5* , Goldpfandbrief« mit 75L. dann folgten 6* . . . 66.9.

7*, . . 60,3,

6*/. , .53.1 und

101 . . 42.5.

Amtsgericht Wetzlar.

... 0 Tapezierer H. aus Löhnberg er­schien eines Tages im Februar bei dem Pfarrer in Dorlar. Unter Beilegung eines falschen Aamens erschwindelte er sich bei b-.efem einen Geldbetrag von 3 Mk mit dem Versprechen, ihn baldigst zurückzuerst alten. Beim Bert assen des Anwesens des Pfarrers entdedtc er noch ein Fahrrad, das er sich aneignete und dann ver­schwand. H. wurde jedoch bald erwischt und in UntrrfucbungÄbafl überführt. Wegen dieser firaf- baren Handlungen ist H. der übrigens kein Tteuling auf diesem Gebiett ist und schon mehrere Zuchthausstrafen hinter sich hat, nun wegen Be­ttugs und AüdsalldieblraKls angeklagt. Da der als Zeuge vernommene Geschädigte angibt, bafi er Ne 3 Mk. dem Angeklagten geschenkt habe, sieht das Gericht in diesem Falle nur Betteln olS erwiesen an. 3m übrigen ist der Angeklagte geständig. DaS Urteil lautet wegen Äückfall- diebstahls auf ein Jahr Gefängnis und wegen Betteln« auf zwei Wochen Haft,

Rundfunk-Programm.

Dienstag. 5. April.

3.30 bis 4 Ubr Die Stunde der 3ugent). 4.30 bis 5.45 Uhr Konzert des HausorchesterS: Heue -i anzfchlager. 5.45 bis 6 05 Uhr Die Lese­stunde. 6.15 bis 6.45 Uhr Uebertragung von Kassel: Oberförster Freiherr Aiedefri-Sisenach spricht .Forstliches Verhallen. Anbau und Or- nahrung unserer Waldbäume". 6.45 bis 7 Uhn Hebert ragung von Kassel: .Die Stunde der Frau-. 7 bi« 7.30 Uhr: Funkh^chfchule: .Der Mensch al« Fleischverbraucher", Vortrag von Aeg.-Aal Dr. Kuppelmader. 7 30 bi« 8 Uhr: Die Schachstunde. 8 bi« 9.30 Ubr: Uebertragung von Stuttgart: Violin-Abend 3oan Manen. 9.30 bl« 10 30 Ubr. Uebertragung von Kassel: Konzert des Kasseler a-capdla-öhore« Anschlietzend bis 12.30 Uhr: Uebertragung von Kassel: Tanzmusik.

Bctniiiittnnchunn. ^Bekanntmachung

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Stqwmhdtfett und Leichtsinnigkeit oerte^Li Der Lastwagen fheft dabei _______

zehn-adrigen -l^dmhrenn zu'ammen die von der Reuen Baue über die Suonlage nach brr Garten- ftrabe fuhr, eie wurde vom.Hab oeichleudert. Da der Wagenführer mit seiner dreifachen Sremie im letzten Augenblick den Wagen rurfanig zum etehen brachte, wurde ein größere» Unglück vermieden, und bas Mädchen kam mit einem Knochelbruch davon. Der wegen sahriössiger Körperverletzung angeflagte iTubrer behauptete, er sei absichtlich unvvrschristö- lnätzig gefahren, da er beim Ausfahren bei Bogen, das Mädchen sicher ersaht haben wurde. Da, Amts­gericht hatte dielen Einwand nicht gellen lasten: e» ®°r der Aufkostung, datz bei Vorschrift«mäiuglm iiahren der Unfall vermieden worden und beim Au,, fahren des Bogen, der Wagen hinter der Rad- fdbrenn vorbeigefahren wäre. Gegen das den Sn- geklagten mit einer Geldstrafe von 50 Mk be­legende Urteil oeriolwe bieier und die Elaatian- waltschaft Benisung. Heute führte ein vom Gericht geladener cachoerslündiger. selbst Hutomobilfabrer. aus. der Angeklagte habe völlig richtig gehandelt: er, der sachverständige, würde f:.i) eben'o verhallen hoben. Die Kleine Strafkammer schloft sich dieser jadioeritänbigen Ansicht vollkommen un. hob das Urteil auf und sprach den Angeklagten frei: her Dorsitzende erklärte sogar, der Angeklagte habe durch sein besonnenes Derhullen dem Mädchen geradezu das Leben gerettet. Der Elaatsannxllt hatte In längeren Darlegungen die Gründe des Amtsge­richts als zutreffend bezeichnet und wegen des hoben Grade, der Fahrläfsigkeit und der schweren folgen Erhöhung der strafe auf 100 Mk. beantragt.

S2.vVd Umlü9f beschlossen, zu der auch hie Aus- | närker bei^ttvagen haben t---

I Canaebo rf. den 4. April 1927.

BärgermeWerri Cang*>rf.

Kneipp

'Jirvaratuicn prompt und biOiatt tlbbolrn und .suiendeu kofteuloo rtttt suchmanmsche. 'orglauiae fliihfiiuruna ubemebme vo.ie Garantie

E. Kömpel, Schneider. Bef rt im hnndintitv Der oom (Bemcinberat durchberatene »ranldHaa kr Gemeinde Göbelnrod für Da, Jt|. 1927 liegt von heute an S Tage lang auf unterzeichneter Bürgermeisterei »u ledermann, Smsicht offen. Emwendun- gen btiaegen können tvahrend der Offen- leaung,ln|t mündlich oder schrifttich vor- gedracht werden, ö» w,rd eine Umlage et baben. an der auch die Ausmärker bei in tragen haben. 32XD

> n r o d den 4. «pnl 1927.

iWfflMw Bürqermrlflfrri Göbelnrod Weder

Kleine Strafkammer Stehen.

(Sieben, 1. April. (Ein Fuhrunternehmerehe­paar doii Friedberg hatte einer Firma zur Sicherung für «ine Forderung ein Pferd übereignet, das aber in Ihrem Besitz gelassen worden war. An­geblich weil dos Pferd krank wurde, veräuberlen die Eheleute e, verbotswidrig für 300 Mk., die sie für sich behielten und verbrauchten, ohne die (Bläu- biqcrin zu befriedigen. Diese ist um 100 Mk. ge­schädigt. Gegen das Urteil des Amtsgerichts Fried­berg, durch da« die Eheleute wegen Unterschlagung zu Geldstrafen von je 60 Mk. oerurteilt worden waren, verfolgte der Ainlsanwalt Berufung. Die Skaatsanwaltschast beantragte, die Strafen auf je 100 Mk. zu erhöhen, da mit Geldstrafen, die in ihrem Gesamtbetrag di« Höhe des den Angeklagten zugeflossenen Gewinns und des entstandenen c(ha­bens kaum übersteigen, strafbare Handlungen nicht wirksam bekämpft werden können: sie wie« insbeson­dere darauf hin, datz der Angeklagte wegen Eigen­tumsdelikts bereits viermal, und zwar mit F r e i h e i t s ft r a f e n, beftraft worden ist. Das Gericht hielt indeh die Strafen für ausreichend und wies die Berufung zurück.

Ein Automobilfahrer von G i e tz e n hatte, mit seinem Auto hier von der Schulstrafte kommend und quer über den Markt nach der Bahnhofstrafte fah­rend, kurz vor dem Halten am Trottoir einen dort feines Weges gehenden Mann angefahren und nicht unerheblich verletzt. Er war deshalb oom Amtsge­richt hier weaen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 40 Mk. verurteilt worden. Auf seine und der Staatsanwaltschast Berufung wurde die Strafe auf 75 Mk. erhöht. Auf die Revision des Angeklagten hob das Oberlandesgericht das Ur­teil auf. da ein neben dem Angeklagten im Auto sitzender Fahrgast nicht vernommen worden war. Auf dessen die Angaben des Angeklagten deckende Bekundung, dah von dem Derietzten In der Fahr­bahn nichts zu sehen gewesen sei. bekam das Ge- richt Zweifel in die Äichttgkeit der Ausfagen der übrigen Zeugen, die das Gegenteil befunbeten, und sprach den Angeklagten frei.

Der Führer eines sieben Meter langen schweren Lastkrastwagens fuhr abends um 6 Uhr, zu einer Zeit lebhaften Verkehrs, von der Gortenstrahe nach der Südanlage und bog an der Bürgermeisterei In funem Dogen Hari am Trottoir nach links in die Südanlage ein. Der Verkehrsbestimmung hätte es entsprochen, den Bogen so weit wie möglich zu

Wenn die 5proz. Papiere trotzdem im Kurse am höchsten stehen, so wird man dies« Tatsache daraus erklären müssen, dah da« Material ver- hältniSmähig knapp ist, und dah die Erwerber auch hier bereit« die künftige Entwicklung vor­weg eskomptiert haben. Sie rechneten offenbar damit, dah bei der starken Flüssigkeit am lang­fristigen Kapitalmarkt, die um die Jahreswende herrschte, auch die 5proz. Papiere sehr bald die Parität erreichen würden. Der auffallend niedrige Stand der lOproz. Emissionen ist mit der Kün­digung der lOproz. landschaftlichen Pfandbriefe zu erklären, die da« Publikum von den hochver- zinSlichen Papieren zurückgeschreckt hat. Man befürchtet offenbar, dah für die 8proz. landschaft­lichen Pfandbriefe die gleiche Absicht besteht, weswegen auch die Schuldverschreibungen relativ niedrig stehen.

Am Markt der Roggenpfandbriefe macht sich eine starke Abgabennetgung geltend, die hervor- gerufen worden ist durch die Gerüchte hber eine >jwang«konvertterung der Roggenpfandbriefe. Dazu kommt, dah im März infolge des Ein­greifens der Getretdehandelsgesellschaft auch die Boggenpreise Nachlassen. Beide Momente muhten sich kursdrückend auSzeichnen. Die Kursbewegung der zehnprozentigen Goldpsandbriefe und der Roggenpfandbriefe dürfte diejenigen Uranien, die eine gewaltsame Konvertierung der Roggenpfand- briese unter Verletzung der verbrieften Rechte der Pfandbriefinhaber wünschen. Es kann nicht ge­leugnet werden, dah die Voggenhypotheken hin­sichtlich Zins und Kapftal eine außerordentlich schwere Belastung der landwirtschaftlichen Schuld­ner darstellen und ihre Beseitigung ist nicht nur im Interesse der Landwirte, sondern auch im Interesse der Vereinheitlichung de« Börsenver­kehr« erwünscht. Wenn aber, wie dies von manchen Seiten geschieht, über die Recht« der VoggenpsandbriefInhaber rückfichtslo« hinwegge­gangen wird, so leidet darunter der landwirt­schaftliche Bealkredit am allermeisten. Es würde

Der Rückschlag der am Kapitalmarkt seit Ende Februar erfolgte, hat dem herrschenden Otrtimi«mu8 Über d e Gntto.cklung der deutschen B)irtschast«lage einen erheblichen Stoh verietzt. Es schemt. al« wolle die Stimmung beinahe in das Gegenteil umschlagen.

Der Grund zu dieser plötzlichen Veränderung liegt zunächst vor allem in einer geteilten 11«- beranstrengung de« Kapitalmarktes durch lang­fristige SmisscOT-en, besonder« durch di« 5 Pro­zent Reichsanl. i /e Der Rückgang der ausländi­schen Kredite schränkte die verfügbaren Mittel ein und zeigte deutlich, in welchem Wah Deutschland al« kapitalverarmtes ü'and vom ausländischen Kapitalmarkt abhängig ift Weiter aber Gurten vorübergehend bei uns angelegte ausländisch« Guthaben, vor allem von England, abgerusen, wo seit der Rusnabme der Arbeit in den Koh- lenrev.eren sich erhöhter Geldbedarf herausstellte, der zur selben Zeit auftrat, al« hr England die im Ianuar fälligen Steuern zu entrichten wa­ren. Hinzu kam ferner eine starke passiv« deutsche Handel«bilanz und die dem Bu-lond gegenüber oeftehenden Zin«v rpllichlungen. D e « Wzieh^ng ausländischer Guthabei, dürfte auch ohne die Ermähigung des Aeichsbank diSkonte« erfolgt fein

2m Aktienmarkt betrug der Durchschnitt aller an der Berliner Börse notierten Akt en im Jah­resdurchschnitt 1913 167,4 Proz , 1925 69,7 Pw- zent und 1926 168,6 Prozent. Im Januar 1927

. ' : i auf 1832, am 2 71' r

184 und am 9. März schloß sich daran ein Ab­sinken auf 177,7. Diese auherordentliche Bele­bung am Aktienmarkt erklärt sich zunächst rein natürlich aus der Besserung der teirtfchastlichen Gefamtlage, die sich im Verlaus deS letzten Jahre« vollzogen hatte. Gleichzeitig sanden ein« große Aeihe von Interessenkäufen statt, die zu Fusconszwccken bort.cnomm.n wurde ' Di. >c . ,u- sammenschlü4!e waren eine Folge der vielerörter­ten AationulisierunaSmahnahmen. Schon im letz­ten Viertel des Jahre« 1926 aber wurden Stim­men laut, die der Befürchtung Ausdruck gaben, dah da« Kursniveau der Aktien zu hoch, und bay die künftige teirlschaftliche Entwicklung in den Aktienkursen berit« vorweggenommen träte. Dies« Vorwcgeskomptierung von ZukunstSauS- sichten ist keine-wegS unnatürlich, da die spe­kulativ« Einstellung auf die Zukunft im Wesen der Äabitalanlage liegt. Wenn man sich aber vor Augen Mit. dah ein 7prozentiger Goldpfand­bries, also eine unbedingt sichere Kapitalanlage, zurzeit mit 102,5 notiert, und wenn man weiter bebrillt, dah auf Grund der b vher i'.-rdffcnl- lichten Abschlüsse für 1926 die an der Berliner Börse gehandcllen 21't.vn eine Durch'chniltsdivi- dende von 7,5 Prozent erzielt haben, so erscheint ein DurchschniltSkurS von 177,7 Prozent doch reichlich hoch. Wollte man nur die Verzinsung zugrunde legen, so mühte sich ein DurchschnittS- kur« von etwa 110 Prozent ergeben. Aber da­bei ist nicht berücksichtigt, dah der Aktionär, im Deaensatz -um Inhaber einer Schuldverschreibung, auch Anteil an brii stillen und offenen Reserven ber Gesellschaft hat, Jo dah unter Berücksich­tigung der Rücklagen eine höhere Bewertung der Aftien als 110 Prozent zweifellos gerechtfertigt erfd>#hit. ES dürfte schätzungsweise ein KurS angemessen sein, der sich um 130 bi« 140 Pro- -ent bewegt

Am Marft der seftverzin«lichen Papiere hat die Auflegung der 5proz. Aeich«anleihe eine ge­wisse Stockung hervorgerufen. Den Emission«-«

das zu einer schweren Grichütteruag des Pfand- briehnatfie« fuhren, die gegenüber der Ärik Dom Sommer und Herbst 1925 ein Kinderspiel wäre. Die Folge würde fein, dah di« Bedingun­gen. unter denen bann Hypo«bekenkvedit gegeben werden könnte, für bat landwirtschaftlichen Schuldner weit über da« Mah bt« Tragbaren htnausgrhen würden. Dah ber Pfcmdbririmarkr anher ordentlich empftndllch ist. ist nach den Er- fabrungen, die die Pfandbrief Inhaber während der Inflation gemacht haben, keineswegs erstaunlcch Man wird daher alle« tun müssen, um das lang'am wiederkehrend« Vertrauen nicht von neuem zu erschüttern, und es ist daher zu be- fzrühen. dah ber Aeichsemährungsminister in einer kürzlich gehaltenen Etat-rede sich ausbrück- lich für die Aechte ber Aoggenpfandbriefrnhaber eingesetzt hat

Die weitere Entwicklung am Äap.ialnuirft wird von der Gestakturrg der Wirtschaftslage nachhaltig beeinflußt werden. Es toirb zweifel­los notwendig sein, da« Angebot an festverzins­lichen Schuldverschreibungen für die nächste Zeit so lange cinzulchrünken. als nicht die 'ast über­reichlichen Ernllftonen ber letzten Monate ver­daut worden sind.

Die effektive Verzinsung unter Berücksichti­gung ber lOproz Kapitalertragssteuer stellt sich bei

>Dor«nschlag ber Gemeinde Cangfr-

*7 furyw27 «egt oon Dienstag, den für Rj. 1927 liegt von Dienstag. d«n V b. M \ «Jb tim Äoch« auf btm Amts 5. d. M._ ab eine Doch« auf dem Amts-

'Befnniitmndiiiiig.

Di« Gebuhrenorbnung für die Tätigkeit des Wohnungsamtes ist mit Genehmigung des Hefsifchen Mmistenums des Innern vom 15. März 1927 zu 9k. «. b 3- 9162 neu eriaflen worben Die Gebührenord­nung ift in den ftöbtijchen Anschl^gkalten unh auf dem Wohnungsamt ousgehänat. Sie tritt mit dem heutigen Tage in trort

Giehen. den 2. April 1927. 32598

Der Oberbürgerweistee.

Ä. B.: 0e. Ha m m.