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chinesischen Tnie»« )en.5imalQiagtbi-iL'T Qr miniller mV. S^\y ?fe der Reichrmmister m L er der Reichrtoo-smknoti , unter eigener Lebende- 'haue- den Burfltmici'trr 8 Erttinkenr. heute mittet c lal die ÄktiiingLmedaillk Dertreter btt preuhischen reicht.
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imer der Bien« i De- enschrist berichtet der atlichen ImpsMal!. Hof- , über große tzeiler'oige. tuen, von ihm für Mel fen WW 6urtft2.fi :- möert Allen Don Siche.
und ähnlichen nrnraigi- J)at
^chervng in Oeßermch schweben Derbandiunsen
)Qft und der Hcgienmg ter Ae^te zu der ncuc; diese Derhandlungro b* »IM •ssaC“ ile fordern msbesvnd^ ? jener Persom Mb- ein Einkommen M aber haben.
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Nachdruck verboten
41 Fortsetzung
rungsdaurat
Schülern der
„Ach, der bekannte Chirurg?"
„Ja! Eben derselbe!"
„Verheiratet?"
sowohl, mein Herr!"
Der Diener machte eine Schwenkung. Wenn jeder neugierig wäre, bekämen die Gäste den Wein als
Märtyrer der Liebe
Roman von 3. Schnelde'-Forftl.
ntnbjuitbulf bestanden 21 non der Bauaokilung 14. von der Schreineriack ckule und Malersach'chule 12 und von der Schuhmacher-
schule G, es;en 3n der Zeit vom 21 bis 31. Var; 'anien die st.alltchen Adaangsprüfungen füll. fln floailtdwn Prüf nng»koinmis|arrr mann zu gegen Regieru: gsdaurat Zwilling und Regie
Imonn. Don den zugeiasienen
sachschule 26 die Prüfung
" 3 n den d p r i I geschickt wurden eine 21 ;acht Mlibürg-r. die die von un# gebrachte Idclbung über M6 Eintreffen des neuen 2luto» bw Gemeinden«rixindeS Wieteck-Aiten- Buseck am 1. dpril geglaubt hatten. 'Xllgcmein konnte festgestellt werden, ba*) das Interesse an den in 2Iueliä>t gestellten ffteifabrten recht groß trat, ur.d das; swas p'nckologifch interessant ist) andern Lag» sogar L'eufe da waren, die den neuen 'Wagen geieben haben wollten.
•• Siebener D e r ke h r S v e r e i n. Der von der Deneralveriammlung gewählte Aufschub bestimmte in seiner iünaten Siimng den engeren Dorstand wie folgt Stadtverordneter S chw ie - bet. 1. Vorsikender. Kaufmann Karl 3ren#- dors. 2. Voriihender. VerwaltungSfekretär Maus. Schriftführer. Kaufmann Loeb. Rechner. Redakteur B l u m s ch e i n. Beigeordneter Dr fjamm und Stadtverordneter Schwab 'Bei- fmer. Der Vorstand will versuchen, eine dauernde Äutoverbindung zwischen Bad-Rauheim unb ®ic- ften zu schassen. Bekanntlich ist es dem Verkehrs- verein durch Jkrcinbarungen mit einer <3inna möglich gewesen, allwöchentlich eine Rutosahrt von Raubeimer Kurgästen nach Gießen durch- ;ufübren Wegen Verte hröerschlicßung des Hinterlandes. insbesondere der ®emcinben drum- dach. 2rda ufio. durch Autolinien soll mit diesen Gemeinden Verbindung angekmipft werden Mit Genugtuung wurde scstgestcllt, daß die jüngste Mitgl.cderwerbung durch Rundschreiben von grobem Erfolge war InLbesondere haben zahlreiche Geschäft-leute die Rotwendigkeit, den Verein kräftig zu ui.levsluhen. klar erkannt und daraus die Saigerung. Mitglied zu werden, gezogen. Rach Möglichleit soll künftig in jedem Vierteljahr eine Mitglied Versammlung sta'tfi-dtn. in der über die Zrbeit des Vereins bcr.otel werden soll. Das Verkehrsoureau im LorhauS am Seltersweg wurde im Monat März vom Publikum in folgender Weise in Anspruch genommen. 51 Reiseauskünfte. 23 Rachfragen nach Täbcrnrofbeiten, 54 Anfragen über Siebener Lnqelegeiiheiten. 15 Sin! .chtnahmen in baß Rcichsadrehbuch. 63 Gespräche durch Die öffentliche Semsprechstelle. 66 diverse Anfragen. An Gasmunzen wurden etwa 2000 Stück verkauft.
WSR. Die äußere Heilighaltung des Karfreitags. Durch Erlaß des Reichs- Ministeriums des 3nncm ist bestimmt, daß die äußere Heilighaltung des ifarfreitagß auch in diesem Jahre nach den bisherigen Vestimmungen zu erfolgen hat. Danach sind Theater. Zirkusse. Kabaretts. Konzerte und sonstige Dergnügungs-
K a l b" von Schwartz und Mathern auch im Mittwrx^ und Freitag-Abonnement gegeben werden. was ursprünglich nicht beabsichtigt war.
Einen Wetheabend Gustaf Hildebrant (.Zeuerruse in Deutschlands nacht") veranstaltet die Liga zum Schutze Der deutschen Kultur am kommenden Donrecstagabcnd •n der Renen Aula Gustaf Hildebrant. der
n<bmung auch von anderen Stellen gemacht worden
•• 2t jmlen» Jubiläum Postassistent Vrückmann. Hilledrandstraße 14 wvdndaft. konnte am 1. April au1 eine Zöiäbngc Dienstzeit bei der ReiL-spost zuruckblicken. Der Zubilar wurde von feinen Kollegen und Vekannten in Ichöner Weife g« >rt, her Gesangverein .H i er- kei:' brachte ihm ein Ständchen.
•• Gewerbe unb Maschinenbau
B?cttervorau»sage.
Weiterhin wechselnd bewölkt, etwa» wärmer und vereinzelt Rieberschläge.
Gestrige Taaesternperaturen. Mafimum 7.4 Minimum 5 Grad Lelsius. Riederschläge 1,1 Millimeter. Heutige Morgentemperatur 32 Grad Lelsius.
auch Männer standen dazwischen, de roch nach dem Schweiß schwerer Tagesarbeit unb dem Quim selbst- gebauten Knasters. Begehrliche Augen leuchteten für eine Sekunde auf. Kinder auf den Armen ihrer Mütter sitzend oder im Reitsitz auf de. Later, Schulter thronend, streckten verlangend dir yändchen nach den flimmern Den Lichtem. Die Alten guckten mit großen Augen nach den Marken, die drinnen vorüberfchr'.tten. Man jah Lohcngrin mit Elsa vorüber,wandeln. Ein blondes Gretchen schmiegte sich eng an Faust. Witter Blaubart war von einem Schwarm oon Damen umringt. Ein Paar erregte allgemeine Bewunderung und neugierige, Fragen Es war Satanas mit der Stammutter Eva, auf die er flüsternd einsprach.
Als die Mustt den Walzer au, dem DreimäberL haus anstimmte, fang alle» mit:
„3m Prater dlüh'n wieder die Bäume."
Auf dem Rasen de» Parke» drehten sich die ersten Paare Lauter Jugend. Rur ein Graubart machte sich Den Spaß und hopste mitten hinein.
Diener mit großen Stürben traten zu den Zaungästen und verteilten Backwerk. Die Männer be kamen Zigaretten. Nur die Frauen gingen leer au» Aber man rechnete e» der Hütrenkonigin wohl an, daß Mann und Kind beschenk, worden waren. Rella kannte ihre Leute. Früher unnahbar, warb sie nun um deren Zutrauen. Ferdinand zu Liebe. 3m Grunde genommen war es ihr ziemlich gleichgültig, wenn »chon auch niemand lyr au» ihrem Hause ging, der gel-mmen war, etwa» von ihr zu erbitten.
An einer Lücke, welche der Zaun ließ, stand (Ehlabert) Reichmann, einm dunklen Schaf über geschlagen, der ihr ganze, Gesicht in schwarze Schot- ten tauchte. Es hatte sie nicht mehr gelitten zu Haufe. Sie mußte wißen, wie es um Nella und ihren (bitten stand. Zu Fuß war sie hergelaufen. Dunkle Flecke brannten auf ihren Wangen. Ihre Lippen waren spröde und voll heisten Durstes. Mit fiebern den Augen sah sie auf die erleuchteten Dege. Er war nicht zu erblicken. Auch Netto hotte sie noch nicht zu Gesicht bekommen. Ein Frösteln schüttelte sie. Dre Rach! war kühl. Sie trat zeitweise oon einem Fuß auf den anderen und rieb die Hände unter dem übereinonbergeklungenen Tuch. Zuletzt wickelte sie zusammen schauernd die Arme fest Darein.
lFomepung folgt)
totale grunNähheb geschlossen p ballen. Aus- rahmen ssnß nur v-nMrlg bd Stücken rrP.glMen ober legendären Inhalts 3n Lokalen mit £<baitl- betrieb, ghicbgulng ob es sich um 6-afee unb ähnliche Lokale handelt, find mufikalifche Dar- bietungcn feder 3rt. asso auch ernste Dluktk. verb ten Desgleichen ist verboten daß private VubbarteUfT. in Dbeatcrn. Konzerten und Ion- siegen dssentttchen Vergnügungsanstalten vera*» staltei w.rde,i Ferner find öffentliche fpvnllche Veranstaltungen und ähnliche Darbietungen verboten.
" „Vom Kilimandscharo zum H i T betitelt l.ch e.n Afriko-^rpeditivnsfrtm. bei bet Vund der Ärtenialiuünbe aut Fre.tag und Samstag m den .Palastlfchsspielen" zeigte Die 7iachm.it igSvorsteKungen waren in erster Linie für den Sesuch der Tugend borg rieben, zahlreich- Klassen 7er Volksschulen unb der böbceen Cdntkn betuchten denn auch Diele Ikranfialhmfl.
7^endvorführungen für Snvachsene »itfen gleichfalls einen guten Besuch auf Der Film bet von dem Tiermaler H A. 7lfchenbvrn ausgenommen wurde, bringt im wesentlichen prächtige Auf- nahmen aus unserer früheren schönsten Kolonie Deiltfch-»?stafrita. 3n eindrucksvoller We se ver- anich.al1.eben die Bildet da« Veden und Schaden der Kolonisten, die Bearbeitung der P lanzungen. die asrlkan'.fchen Raturfchknde.ten lSteppe Urwald. gigantische Wassersülle, den Kill n idlchstw) usw Oin guter Kenner der ost afrikanischen 3er- hültnisse Hauktmann d R Heß. hatte die dankenswerte Aufgabe übernommen, nähet. Erläuterungen zu dem 5.Im zu geben. In feinen Einführung-- unb Schlußworten wies er auf die große Bedeutung des KolonialbesiheS hin wie oiisterotdentlich wichtig die Kolonien zur Einfuhr wertvoller Rohstoffe auf der anderen Seite als au'iiahmefäh'.ge- Absatzgebiet unb nicht zuletzt als Ansieblungsgebiet für deuvche Auswanderer sind Der Redner hob weiter hervor, baß Deutschland ev verstanden habe, während der verh.iltniO- mäßig kurzen Zeit seines Kolonialbesitzen das Land in wirtschaftlicher unb kultureller Beziehung auf eine leachtenswcrtc Höhe zu brin- acn wodurch am besten bet Bewe » erbracht sei, daß Dcutfchlanb fäh-a ist. kolonisatorisch zu wirken Der koloniale Gedanke müsse im deutschen Volke weiter vertieft werden, und jeder müsse •u’ se nem T .1 dazu beitragen, da- Ziel der Rüe.'gade der und zu Unrecht geraubten deutschen .'Colonien zu erreichen. Der Bund der Kolonial- freunde hat mit diesen gtlnworttägen erneut in ausgezeichneter Weise für den kolonialen Gedanken geworben. Es ist nur zu wünschen, daß er auch weiterhin Verständnis unb rege Unterstützung feiner Bestrebungen in den Kreisen bet Gießener Bürgerschaft findet, so daß die Forderung^ ..Gebt uns die geraubten Kolonien wieder!" ständig an Boden gewinnt
•• Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: *50 Odilen, 5b Bullen, 607 Kühe, 576 Rtilber, 364 Färsen, 7.1 Schafe
Licht! Blendend strahlende 5)elle schoß au» den Fenstern des Ludwigctaler Herrenhauses. Die beiden großen Kandelaber an der Auffahrt brannten. Auf der Rasenfläche vor dem Eingang unb aus den Rondells leuchteten buntfarbige Birnen ihr „Willkommen" in die Nacht. Wagen um Wagen kam an- gerollt. Autohupen tuteten geräuschvoll die breite Fahrstraße herauf. Einige Offiziere kamen zu Pferd, sic waren drei Stunden aus ihrer Garnison herüber- geritten. Lachend unb schwatzend schob sich die große Menge burth die hohen Flügettüren der strahlend erl.-achteten Nalle. In der Nähe des Eingangs stand Nella in weicher, hauchzarter weißer Seide mit einem Urberrourf von Silberflitter. Ihr Mann halte den Abend zuvor ein Telegramm erhalten, das ihn dringend nach Leipzig rief. Er hatte Annemarie mit sich genommen. Sie mußte ihre Säfte allein empfangen. Aber sie mar ihrer Aufgabe voll gewachsen. Mit der Sicherheit der Frau non Welt druckse sie jedem der tänfommenben die i)anb, jagte hier em Schmeichelei, flüsterte dort ein Scherzwort, küßte die Backfische die schwärmend zu ihr aufblühen, ließ sich von her Iungmännerweli die iSanb küssen und nahm mit fchal'thastem Vädiein all die tausend Huldigungen entgegen, welche die Welt einer schonen, reichen Frau zu bringen pflegt. Graf Chertek war von Prag herübergekommen und hatte ein paar luftige Freunde mitgebrachi Er wich nicht aus ihrer Nähe ver- ichanzte sich aber sofort hinter einigen Palmen ols Neichmann auf der Dildssache erschien. Er war baff. Der Niese . . . aber zum Kuckuck auch, das war ja gar nicht der Mann dieser Dergbttertcn Frau. Beim heiligen Wenzeslaus! Wenn er davon eine Ahnung gehabt hätte! dr lochte belustigt auf. Na warte! Ich bring's herein, was ich bam.il 5 versäumt habe. 21 der ganz sauber schien bic Sache doch nicht $u fein.
Wer ist denn der Bär bert, der fo lange mit der gnäbigen Frau spricht?" roanbte er sich an einen Diener, der Sekt auf einem Toblett anbot
. Doktor Neichmann!"
..von hier?”
.Bon Eifenbach!"
Spülwasser.
„Er verheiratet unb sie," dachte Chertek, drehte sich eine Zigarette und pfiff lautlos durch die Zähne. „Ich bin Junggeselle. Nun fragt es sich noch, ob sie da» als Borteil ober al» Nachteil betrachtet."
Er hatte nicht viel Zeit mehr, darüber nachzu denken. Ein holbdutzend Backfische bewarfen ihn mit Nosenblätttern Er schüttelte sich lachend. Rief ein tschechisches Kosewort, unb dann in tadellosem Deutsch eine Drohung Wie ein Wirbelwind stoben die Mädels davon. Er mit fliegenden Frackschößen hinterdrein. Die letzte mußte ihren Schuh beim Sprung über die Treppe, die zum Park ging, zurücklassen. Er hob ihn lachend auf. Rr. 56 war eine kleine Nummer
„Wer hat Schuhnummer 36?" hallte seine Stimme durch den Park.
Es gab ein kosendes Gelächter, Fragen und Necken.
Cherlek blieb beinahe den ganzen Abend un|id)t- bar. Er hatte die Trägerin von Nr 36 qefunben. Ach. unb bic war so holdselig jung und süß und voll Unschuld. Nellas Bild verblaßte lahlings. Braune äugen waren mindestens ebenfalls fo schön wie blaue.
Gut. daß nicht alle Leute sich damit begnügten in eines anderen Augen zu lesen. Es gab wahr hastig genug Herrliches zu schauen Gebüsch unb Baum war wie mit Glühwürmchen besät Aut dem fchUfumroubeten Teich tanzten Yunberte von Licht- chen. In alten Farben schwankten und hüpften sie mit dem leichten SeUengefräufel auf und nieder Äu? den Laubgängen leuchtete und ilimmerte es wie im Märchen aus laujenbunbemer Nacht.
Aus dem großen Temist platz spielte die Musik, ganz von Blaiipsiavzen verdeckt. Dazwischen klang bas Lachen unb Plaudern ter Hunderte von Men schen. die über die weißen Kieswege und die kurz- geschnitienen Nafenftäcken wandelten.
Dor dem Parktor, sowie längs der Tannenhecke, welche den ganzen Besitz emfriebcle, stand eine neugierige, gastende Menge von Weibern unb Sbnbern. I
Lle»l, die ist beule nur fo, weil ich sie nicht mitgenommen habe. Das ist alles ... Ich hab's gut gemeint. Meinetwegen hätte sie da» zweifelhafte Vergnügen fchon hoben können. Morgen sieht sie jedenfalls ein, baß ich recht hatte."
Aus -er provinzialhauptsiadt.
Gießen, den 4. Rpril 1927.
Groher Detruqsprozeb in Giehen
Hm kommenden Mittwoch beginnt vor dem hiesigen Schössengerichi ein großer Strafprozeß, der ovrallsfichtt'ch etwa eme Woche bauern wird An- geklagt find die Kausteure öilli S:., Heinrich A. unb Äad Gg G von Gießen. Ernst Dilhetm K. von Heuchelheim, Siegfried Ä. und Isidor •- oon L i ch wegen Betrug». Betrug »ver- fuchs und Beihilfe dazu in etwa 80ft ffallen. Die Angeklagten sotten unter Benutzung clänynb .-gemachter Geschast»pap ere mit nicht bestehenden tö-xiffonten. Fern prechanschlüssen und Bezeichnungen al» „Engro^eichäste" sowie unter gegenseitiger Ausstellung uu»gezeichnet r Referenzen ihre Lieferanten geschädigt haben, während sie tatsächlich oon dem al»balbigen Berkaus der so erlangten Waren ! btrn und leben mußten Das Feld ihrer betrüge- «lchen Tätigkeit erst rechten bu Angeklagten über )i» ganze Deutsche Reich. Einer brr Ange 'tagten hatte sich sogar schon Berzeichnisie auslänbi- f)rr Firmen der Textilbranche usw. yi oerschalfen .'sucht woraus man wohl schließen kann, daß auch da, Ausland von bieier . Engrossirma" in ihrer Art beglückt" werden sollte. Einem der Angeklagten werden nicht weniger wie siebzig Fälle de» vollendeten Betrug» und etwa 5" Fälle der Beihilfe zum Betrug zur Last gelegt Es sind auswärts in oieser Sache allein über 25U 3eugen eidlich ver- nommen. HO Zeugen sind di» jetzt vor das Schöffen- gertcht qelaben Der Oafamtbetrag der bisher fest- bestellten Betrügereien geht hoch in die Tau- fen b e.
Den Vorsitz in der Verhandlung fuhrt Land- gericht rat Strack, die Anklage vertritt Staats- aneoll Fischer, drei der Angeklagten werben von Rechtsanwalt Dr. Leopold K o tz vertreten, die übrigen drei Angeklagten sind ohne Verteidiger.
Dir werden über den Verlauf der Verhandlungen zufammenfasiend berichten
Bornotizen.
- Tageskalender für Montag. Vereinigung ehern AngechHriger des Realgdm- nasiums Siesten: 8> < Uhr. Hessischer Host Mit- glieberncri immlung. — Deutschnalionale Volks- Partei 8 llbr. Postkesser. BoriraL — Lichtspielhaus. Bahnhosstraste .Eine tolle Rächt". — Astoria-Lichtspieke .3 ehrliche Banditen'.
— Aus dem St a dt t heatcrbu reau wirb uns geschrieben Es fei darauf bingetwefen. daß die morgige Aufführung der Leo Fassschen Operette ,D I e ge s chiedc ne Z ra u" die letzte des Werkes ifl; auaj in dieser Aufführung wird nochmals Sri 3nge van Heer vom Franssuter Operettentheater, die in der Mittwoch-Vorstellung fo auheroebemlich gefallen bat. gastieren Die Fußverletzung des Herrn Telety erfcr.'ert längere Behandlung, fo bah im Spielplan verschiedene Aenderungen irorgcixommcn werden mußten.
Verkünder N» Vaul Steinmüllerichen Spange- Itzum- veri der Rot unb den Rsstvendigkrite-n unterer Zeit hat <0 teilt man uns mit. dic'e , Feuc^ruf-Äv-nde bereits in zahlreichen Ltad:en — vieliacy 1.1 Kircher mit tiefster Wirkung gegeben D :«e Wnheadend- ftnb durch Orgtl- tpirl und Kunstterhand rtuhfaH'y ausgesta'.tet Hc tK-rl<yn<^en Kunst und Re tgion zu einer tz. Heren E nhrit Der vwfikali'che T<U liegt m den S>u iben des Herrn Kurt Barges Näheres in der brütigen Anzeige
•• Perfonenveranderung in; pro- vinziaItag An S.esse des aus dem TroPh- Hialtag für Oberwellen au»g<ld)iet ?nen Muglieder Juflutat Dr b. c- Heu.r' d Reh in Alöfcld und Vanbir-irt Gustav JH p g ! I in Grund-Schwalheim mürben in den Provinziaitag beru‘en Fadril- dircktvr Daniel Schanz in Oper-Schmilten und Lanktrirt Heinrich Wilhelm Dolf in Düdelsheim.
•' Bon der Krastp 0 st Gießen Krofdorf- Fellings bauf en. Die Entfernung zwischen dm Haltestellen Oswalds^arien und Krofdorf iGic'.euer Straße» ist bteher bei brr Fahrpreisberechnung der Kras.pas.linle mit 3 Kilometer angenommen worden Sie beträgt aber 4.5 Kilometer. Bem 1. April ab legt dte Polt daher für die Strecke 4 Kilometer zugrunde, und es werden vom gleichen Zeitpunkt ab die Haltestellen Krofdori-Gieszener Straße unb Krof- dori-Apothelc bei der Preisberechnung Äufam- -nengefaßt. Es kostet also künftig eine Jmjel- fartc von Oswaldsgarlen bis Krofd^ri-Gießener Straße oder -Äpoldeke 40 Pf., von Bahnhof Gießen 50 Ps Der Preiv der Wochenkarte erhöht sich für die Strecke Krofdorf-Apotheke oder -Gießener Straße nach OSwaldSgarten auf 2 Ml und Bahnhof Gießen auf 2.50 Mk.
' Der Eisenbahndammrutsch bei Langgöns ist nach etwa zweiwöchiger Arbeit nunmehr enbgühig behoben worden Das l isher gesperrte Gle's Franlfurt Gießen wird von heute mittag cb zwischen den Stationen Lanq- Göns und Großen-Linden wieder befahren, w daß nunmehr der zweigst.sisie Verkehr durchweg aus der ganzen Strecke wieder im Dange ist
•• Straßensperre:' Die Straße Diesten ßnliar wird wegen Kleinpslasterherstellung zwischen der Abfahrt nach Daupringen und dein Ortsansang Collar von heute ab bi» auf weiteres für jeden Verkehr gesperrt Der Verkehr wird über Daubringen umgeleitet. Wegen Dor- - ahme von Walzarbeiten wird auch die Straße Lick' Riederbessingen v^n Heu:' ab bis auf weitere- für rden Verlrhr außer Benuauig geftclit Der Terlehr geht hier über Langsdorf
" Eine ausfallende HimmelS- erfcheinutig. Man schreibt und uu«> Heua-el- heim Am Freitagabend ll’/i Uhr w 'e von .c euchelheim aus im steilen Winke', nach Osten eine auf'aller he Himnterichnnung obachtet 6 war vollkommen dunkel, al6 plötzlich ein wiederhcsteS Aufblitzen am Himtnei sichtbar wurde. Man sah einen feurigen Körper direkt durch die Wolken berunterfallen. bann bog er nach Osten nach der Hardt zu ab. Die Flugbahn war hon einem langen Hellen Schweis, aus dem sich zahlreiche Neine feurige Körper lösten, begleitet. Gleich darauf hörte man ein anhaltendes dumpfe- Donnern 3n wenigen Sekunden war k'ie Isrschcinung verschwunden. eS herrschte wieder völlige Dunkelheit Vielleicht ist diese Wahr-
Sic hob ihr Gesicht zu dem feinigen empor, aber er streifte, ohne darauf zu achten, feine Lederhandschuhe über.
„Giite Nacht." sagte er kühl „Vergiß nicht, die Gartentür abzuschlietzen. Ich komme möglicherweise nicht vor frühmorgens."
Bieileicht sieht er noch einmal zurück dachte sie und blieb unter der offenen Tür liehen. Aber nur fjilbertt winkle einen Gruß herüber, als der Wagen sich in Bewegung setzte. Ihr Mann sah geradeaus und batte keinen Blick mehr für sie übrig.
Sie meinte wie ein Kind. Dann wurde ihr leichter. Bi» Hanna aus der Küche kam, war sie schon wieder ruhig.
Neichmann saß einsildio in feiner Wageneckc Aber fein Innerer Groll mußte unbedingt ein Ventil baten Er warf den Zigarrenstummel der nicht mehr brennen wollte, über den Schlag und rockte sich
,^kb 'ag' dir, Jörg, überleg" bir*» tausendmal ehe bu heiratest. Das beste Weib ist unberechenbar in solch einer Zeit Und die Liest! Herrgott noch einmal. So etwas hott' ich nicht für möglich ge halten. Sie ist einfach unausstehlich Wenn sich das nicht bald verliert, gehl mir eine» läge« die Geduld au» und ich fahr mit einem Hinimclhorrschaft und einem Donnerwetter darein, daß sie für ein paar Wochen genug hat!"
„Machst bu» bei deinen anderen Pattenten auch so?"
„Meine ff rau ist kein Patient. Die ist ganz gesund!"
..Die man'» nimmt!" warf Hilberit bajroudjen „Weißt du, mein Lieder, wir Aerzte predigen den .indem Männern immer von Schonen und Rücksicht nehmen und Geduld haben. Aber bu siehst, wie schwer das in der Praxis sich gestaltet. Ucdrigens habe ich den Eindruck, als schleppe deine 5rau einen geheimen Kummer mit sich herum!"
steichmann lachte verärgert auf. Was nennt .n Weib Kummer? Wenn eine Suppe nickt gerät ,'-er der Mann etwas später als gewöhnlich nach >au|t kommt, lauter solche Kleinigkeiten Urb die
StcMteü-lRallan - Sue/if-e/H CLuf J-ief . bettfelgj&n.
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