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Nr. 29 r -rtcs vlatt

Eietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhefsen)

Zreitag, 4. Zebruar (92t

Turnen, Sport und Spiel

die die Austragun,

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Was der Sonntag bringt

Grippe, Katarrhe

Chtnosol

einen seine muß. 1

DetrugS taten er sühnt.

I der icimer

Anklagebank unter der Qlnl'lcgc kcS und der Urkundenfälschung, d e Straf- mit einem Monat Gefängnis

verhütet und heilt man sicher durch Spülen und Gurgeln mit ChinosoL Verlangen Sie in Apotheken und Drogerien kostenlosen Prospekt mit Anwendungsvorschriften.

Alle Packungen sind bes immt vorrätig iu der Kaiser- Drogerie Ernst Moll, Liudeuplatz 5. (91s

baS BezirkSgerätewetturnen am 3. April in LanggönS abzuhalten. Für die Goeh-Danderung. die am 22. Mai aus-

Adreffen der neuen Mitglieder gerichteten Lan­dungen kamen alle als unbestellbar zurück, da die Personen gar nicht e r i ft i e r t e n und die Namen nur fingiert waren. W gen diesev Handlungsweise sah der tüchtige Werber nun auf der '

Schöffengericht Wetzlar.

Q Wegen PsandbruchS hatte sich ein Kauf­mann auS Straßebersbachzu ve.'antworten. Ihm war zur Last gelegt. Gegenstände, die vom Gerichtsvollzieher gepsändet und durch a nt- liches Siegel kenntlich gemacht waten, vor lich bei Seite geschafft oder in anderer Weise der Vollstreckung ganz oder teilweise entzogen zu haben. Der Angeklagte erhie'.t dreißig Mark Geldstrafe evtl, sechs Tage Ge­fängnis.

Gin Kaufmann aus Dillenburg erschien eines Tage» bei der Leitung eines DerbandeS, renommierte hier mit seinen guten Beziehungen sowie seinem groten Bekanntenkreis und bat um Anstellung zweck» Werbung von Witgl c?:rn. Der Mann erhielt da» notwendige Weroemate- rial und begann seine Tätigkeit, die auch bald ihre Früchte trug. Denn schon nach einiger eit erschien er mit einer Liste, aus der sich eine Anzahl Personen als neue Mitglieder eingc- zeichnet hatten. Doch nur zu bald rour?e ixt Verband über die eifrige Tätigleit sei. eS neuen Werbers eine» Besseren belehrt. Die au die

Rundfunk-Programm

deS frankfurter TenderS.

(Aus der .Radio-Umschau''.)

Samstag. 5. Jebroar.

3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der 3ugenb. 4.30 bi» 5.45 Uhr: Konzert des HauSvrchesterS Felix Mendelssohn-Bartholdy. 5.45 bis 6.05 Uhr Der Briefkasten. 6.45 bis 7.15 Uhr: Beamten- fortblldungSkursuS: .Der Reichshaushaltsplan 1927". Dortrag von Dr. Fritz Neumark. 7.15 b>s 7.45 Uhr: .Schuh des alten Angestellten", Dortraa von Geschäftsführer Lauer. 7.45 bis 8.15 Uhr: .Handschrift und Schulunterricht, neue Gedanken und Ziele", Dortrag von Rektor Pabst 8.15 biS 9.15 Uhr: Neue Diolin-Musik. 9.15 bis 10.15 Uhr: Konzert des LautenchorS Lina Poppe. Anschließend bis 12.30 Uhr: Tanzmusik.

Dom Dolksturnen im Gau Hessen (D. T.)

= 3n Gießen fand am Sonntag eine Io- gung der Sereins warte für das Volks« turnen statt, die von Gaujportwart Luckhardt geleitet wurde.

Die Versammlung begann mit einer Uebungs- stunde. ©auiportwart Luckhardt (Marburg) lehrte allgemeine Gymnastik und Laufschulc, während die Turner ©übler (Friedberg), Weiß (Großen- Linden) und Langsdorf (Bad-Nauheim) die Teilnehmer in Sprung. Wurf und Stoß unter­richteten.

Die anschließende Besprechung begann mit der Erstattung dcs Jahresberichts durch den ©aufport- wart. Es ergab sich aus den Ausführungen, daß im vergangenen Turnjahr auch im Dolksturnen nen­nenswerte Fortschritte in bezug auf Beteiligung und Leistungen erzielt worden sind. Die Bezirks-Wald- laufe halten eine beträchtliche Zunahme von Be­werbern aufzuwcisen. besonders an Jugendlichen und Turnern aus ländlichen Vereinen. Auch die Erfolge des Gaues bei dcn flreisucraijflaltunflen und bei den Deutschen Meisterschaften in Düsseldorf waren reckt erfreulich, stellte doch der ©au vier Kreis- meister in Kobleng und durch Münch (Marburg) einen Deutschen Meister in Düsseldorf (im deutschen Zehnkampf).

Die Gau Veranstaltungen dieses Turnjahres wur­den wie folgt feftgelegt: Der Frühjahrs- Waldlauf bleibt den Bezirken, in denen er frühesten« am 3. April ausgetragen werde soll. Der Herbst-Waldlauf ist wie im Vorjahre ©au- Veranstaltung. Er wird in Gießen veranstaltet, und zwar ooraussichllich am letzten Sonntag im I September.

Können, daß sie unbedingt Sieger bleiben wird, wenn sie nicht leichtsinnig spielt.

Die Ligareserve kämpft im Rückspiel auf dem benachbarten Waldsportplatz gegen die Liga- reserve der Bewegungsspieler. DaSVor­spiel sah 1900 1:0 in Front. Der knappe Sieger ist nicht vorauszusagen.

Auch im Lager der Handballer rüstet man au Großkämpfen. Die 1. Elf empfängt nach dem Ligaspiel F. E. Polizei Wetzlar 1. und Iungmannen kombiniert, während die II. vor­mittags der Wetzlarer II. mit Iungmonnen kom­biniert entgegentritt Spannende Kämpfe sind zu erwarten. Die Gäste werden wohl beide­mal knapp Sieger bleiben.

D. f. D.

Für die L i g a m a n n s ch a f t ist zum kom­menden Sonntag ein Gesellschaftsspiel gegen Germania"-Wiesbaden auf dortigem Dlah geplant; jedoch fehlt noch die Wiesbadener Bestätigung zum endgültigen Abschluß, so daß die Reise dis jetzt in Frage steht. Bei einer evtl. Verlegung des Spiels wird die mit an führender (Stelle der Kreisligatabelle stehende Ligamann­schaft von Ockershausen hier zu Gast sein.

Die Ligareserve hat auf eigenem Platz die Ligareserve von Spielvereini­gung 1900 zum Gegner. Bei dem gleichen Stärkeverhältnis beider Mannschaften ist ein spannender Kampf zu ertoarten.

Dritte und vierte Mannschaft treten gegeneinander zum Derbandsspiel an.

(Srfte Jugend- und erste Schüler­mannschaft sind bei den Vereinigten »V. f. D. Kurhessen" Marburg zu Gast. Marburgs Sugenb ist wohl mit als die stärlste im Lahn- kreis anzusehen, so daß für Gießen wenig Sie- geSauSsicht besteht

Aus dem Arbeiter-Turn- und Sportbund.

$rele Turnerfchafk Gießen.

i- Der kommende Sonntag bringt wieder einmal eine namhafte Mannschaft aus dem Bezirk auf den Sportplatz Trieb. Die 1. Mann­schaft des MännerturnvereinS Mar­burg tritt der Ib-Mannschaft GießenS gegenüber. Bei Gießen besteht die Absicht, die Mannschaft durch Spieler der 1. Mannschaft zu verstärken. Ob diese Maßnahme auSreicht. sich gegenüber den Marburgern erfolgreich zu be­haupten. muh erst der Verlaus des Spieles zei­gen, von dem aller Voraussicht nach die Gaste mehr haben werden. Besonderes Interesse ge­winnt daS Spiel dadurch, daß man angesichts der im nächsten Monat beginnenden Verbands- fpiele Gelegenheit hat, die gegenwärtige Spiel­stärke Marburgs kennen zu lernen.

Das Spiel der zweiten Mannschaften dürfte durchweg offen bleiben. Möglich, daß Dießen hierbei gewinnt, ebenso möglich ist aber auch ein Sieg der Marburger.

Die I. 3 u g e n b trägt ihr Rückspiel gegen Ossenbach-Bürgel aus und tritt die Reise mit wenig Aussicht auf Erfolg an.

Freie Turn erschaff Heuchelheim.

Der PunktNeuwahl" fand rasche Erledi­gung. Einstimmig wurden der Dezirlsoerireter Schuchmann (Tgm. Friedberg) und der Be­zirksausschuß (Lottig, Tv. Steinfurth;- w a l d, Tv. 1860 Bad-Nauheim; Hofmann, (Mtv. Bad-Nauheim) wiedergewählt.

4. Bezirk der D. T.

st. Eine von 40 Vorturnern besuchte D 0 r - turner stunde deü 4. Bezirks sand am Sonntag im Turnlokale des Turnvereins Nieder- Ohmen statt. Zu der hiermit verbundenen Kampf- richterbelehrung waren 13 Kampfrichter erschienen. Leiter beider Veranstaltungen war der 1. Dezirkstumwart A. Bastian- Alsfeld. Die für die Gau- und Dezirksveranstaltungen im 3ahre 1927 vorgeschriebenen Freiübungen wurden

Hochwald, einer historischen Kampsstätte der Hessenturner, vorbereitet, und zwar ohne jeg­liches festliche Gepräge. Einstimmig wurde die Tumgemeinde Friedberg beauftragt, beim ©au- tumtag einen Antrag auf Herabsetzung der 3abl der © auDeranftaltungen einzu­bringen. Es wird gefordert, mit Rücksicht auf das KreiSturnfest das ©ausportfest und tic ©au- turnfahrt mit dem ©auturnfeft in Heu­chelheim (9. bis 11. 3uli) zu verbinden, außer­dem zu erwägen, ob man nicht in Zukunst auch das ©aufraucniurnen mit dem ©aufeft zusammen- legen soll. Eindringlich wurde für den Besuch des Heuchelheimer Festes geworben. Es gelte, durch starke Beteiligung zu zeigen, daß wir das ©auturnfeft als den Mittelpunkt der turnerischen Veranstaltungen des Gaues betrach­ten. Besprochen wurde auch das Alterst ur- nen beim ©auturnfeft und einstimmig eine Neuregelung desselben gewünscht. Der Turnverein 1860 Bad-Nauheim erhielt den Auftrag, einen diesbezüglichen Antrag beim ©autumtag zu stellen.

mehrmals durchgctumt. Hierauf folgten Keuken- und Geräteübungen. Beim Schwingen mit der Keule zeigte sich, daß die Mehrzahl der Dor- turner diese Uebungsart noch wenig beherrscht; vielleicht Waren die beiden letzten Gruppen auch etwas zu schwer. Die Kampfrichter erhielten prak­tische Belehrung und Unterweisung in der Be­wertung von Geräteübungen. Noch dreistündiger Arbeit wurde die Turnstunde geschlo-sen. Hierauf folgte die übliche Vorturnerberatung. Hierbei gab der 1. Dezirkstumwart bekannt, daß au dem am 13. Februar in Burg-Gemün­den statfindenden ©erätetoetturnen des 4. Bezirkes über 300 Wetturner gemeldet find. DaS für den 12. 3uni in Grebenau vorgesehene Dezirksturnsest Wird auf den 19. 3uni verschoben.

Tischtennis-Abteilung des Gießener Tennlselubs 1922.

Die Tischtennis-Abteilung des ©. T. ElubS 1922 veranstaltete in den Räumen des Universi- tätS-Eas6s ihr erfte-3 Klubturnier, das einen interessanten Verlauf nahm. ES zeigte sich, daß dieser in ganz Deutschland und dem Ausland getriebene Sport auch in Gießen festen Fuß gefaßt hat. Unter den Turnierspieiern ragte das Ehepaar Minz hervor, das i n formvollendetem Spiel von den drei ausgeschriebenen Konkurren­zen die ersten Plätze belegte. Als sehr gut ist ferner Kirchner zu nennen bekannt aus den vorjährigen Turnieren des TennisklubS der nur infolge mangels an Training noch nicht di« Spielstärke von Minz erreicht hat. Nachstehend die Spielresultate: Herren-Einzel: 1. Herr Minz, 2. Herr Karl Schmidt. Damen-Sin- ze l: 1. Frau Minz, 2. Frau Dr. Düttmann. Gemischt-Einzel: 1. Herr Minz. 2. Herr Walter Noll, 3. Herr Dr. Fr. Fischer und H. Bock.

Vom Kegelsport.

Bei der Epori-Werbe-Woche in Bad-Nau­heim in Gegenwart des Bundes-Präsidenten des Deutschen Keglerbundes errang die Kegel- gesellschast Bavaria-Gießen im offenen Wettbewerb für nichtbundesange- hvrcnde Dereine nachfolgende Preise: Boh­lenbahn: Ehrenpreis und 1. Preis Fritz Bieler, 10. Preis G. Döh, Flitzerbahn: Ehrenpreis und 1. Preis Willi Wagner. Ehrenbahn: 3. Preis Fritz Bieler. 4. Preis A. Bourgeois.

Die ©aufportmettfämpfe (Gaurnei- fterfdjaften In den Einzelübungen), um die sich der Turnverein Schlitz beworben hat, werde Mitte August nach dem Kreistumsest stattfinden. Dem Gauturntag soll Gießen als Veranstattungs- ort oorgeschlagen werden.

Eine rege Aussprache rief die Frage der Kampsrichterausbildung hervor. Es wurde den Dezirksoolksturnwarten anempfohlen, mit den Bezirkovorturnerstunden Belehrungen für das schwierige Kampfrichteramt zu verbinden.

Dom Spielbetrieb

im Turngau Hessen (D. T.)

3n Gießen fand am EamStag unter dem Vorsitz von GausPielwart Seibert- Wetzlar eine Sitzung des GauspielauS- schusseS mit wichtiger Tagesordnung statt.

ES wurde beschlossen, daß alle Vereine, die Winter- oder Sommerspiele betreiben, jeden zweiten Monat Bericht über den Spielbetrieb innerhalb ihres Dereins an den Gauspielwari zu erstatten haben.

Einem schon seit Zähren gehegten Wunsche einer großen Spielerschaft wurde Rechnung ge­tragen durch den Beschluß, eine Gauhand­ballmannschaft zu gründen. Gelegentlich des GauturntageS am 20.März findet In ©le­ben ein Auswahlspiel zweier Mannschaften statt, die vom GauspielauSschuß wie folgt aus­gestellt wurden: Mannschaft A (Spielklei­dung: rote Trikots, schwarze Hosen): Kim ritz (Mtv. Gießen), Bär (T. il Spv. Marburg), Geismar (Tv. 1846 Gießen), Nehren (Mtv. Gießen), B e a u p a i n (T. u. Spv. Marburg), Becker (T. u. Spv. Butzbach), Henkel (T. u. Spv. Marburg), Schröder (Tv. 1860 Bad-Nau­heim), Fäsch (T. u. Spv. Butzbach), Rein­hardt (Turn- und Sportverein Butzbach), W i e- n c r (Turnverein 1860 Bad-Nauheim). Mann­schaft B (Spielkle.dung: blaue Trikots, schwarze Hosen): Seifert (Tv. 1846 Gießen), Zeitz (T. u Spv. Butzbach). Stecker (Mtv. Gießen), Faiser (Nktv. Gießen), Mohr (Mw. Gießen), MalkomesiuS (Mtv. ©.eßen). Reih (Tv. 18-16 Gießen), Stoll (Tv. 1860 Bad-Nauheim), Steinbach (T. u. Spv. Butzbach), Paulus (Tv. 1860 Bad-Nauheim), Wenzel (Mtv. Gie- 1 ßen). AlS Schiedsrichter wurde Langsdorf I < Bad-Nauheim) bestimmt. Aus beiden Mann­schaften werden die 11 besten Spieler für die Gaumannschaft ausgesucht, die ihren Zweck in erster Linie darin sieht, mit Sammelmann­schaften anderer Gaue und Landschaften Werbe­spiele auszulragen und damit Freundschafts­beziehungen von ©au zu ©au zu knüpfen. Auch soll bei (Dauberanftallungen die sich aus den besten Spielern des Gaues zusammensetzende Mannschaft für das schöne Handballspiel unter Öen Vereinen werben, die der Spielbewgung noch ferne stehen.

Aus dem 5. Bezirk im Turngau Hessen (©. T.) bpw. Butzbach. 2. Febr. Der 5. Bezirk im Turngau Hessen veranstaltet« am Sonntag hier eine -L-agungderDereinsvorsihen- den. die mit Ausnahme von Birklar und Kirch­göns von allen Vereinen beschickt war. Der 2. ©aubertreter, Redakteur Schneider (Butz­bach), begrüßte di« Vertreter in der alten Turner­stadt Butzbach.

Der Bezirksverrivter. Studienrat Schuch, mann (Friedberg), erstattete den umfangreichen Jahresbericht, der die einzelnen Beziris- und ©auberanftaltungen kritisch betrachtete und zum Schluß einen Blick in das neue Jahr warf. Ein Arbeitsjahr solle es werden zum Nutzen unserer guten deutschen Turnsache und im Dienste unserer Heranwachsenden Jugend. Sie körperlich zu kräftigen, um sie zu ihrer Berufsarbeit tüchtig au machen, sie aber noch mcchr mit echtem deut­schen! Turnergelst zu erfüllen, in ihr die Liebe zum deutschen Volk und Vaterland durch Pflege deS öeutfdxm Volksgeistes zu wecken, das solle unsere erste und vomcHmste Aufgabe sein. Tur­nerische Geistesarbeit gelte es in erster Linie zu leisten. Das aber werde den Vereinen vielfach erschwert durch die Fülle der turnerischen Feste und Wettkämpfe. Der j Redner hat von seinem Verein, der Tumgemeinde Friedberg, beispielsweise festgestellt, daß er im abgelaufenen Jahr an 22 Veranstaltungen im Vczitt, Gau. Kreis und der D. T. tcilgenommen habe. Der gedankenreiche Bericht wurde mit leb­haftem Beifall ausgenommen.

Es schloß sich eine rege Aussprache über die turnerische Arbeit in 1927 an. Beschlossen wurde.

Die erste Mannschaft erfüllt eine Rückspiel­verpflichtung in Nieder-Efchbach l. T. 3m Vorspiel blieb Heuchelheim überlegener Sieger. Dies ist der Mannschaft auch diesmal kaum zu nehmen. Wenn auch das Torverhältnis etwas knapper aussallen dürste, da Nieder-Eschbach auf eigenem Platz wohl andere Leistungen zeigen wird. Die 3 u g e n d Heuchelheims hat Neuling. Oppenrod, als Gast, der Epielstärke erst noch unter Beweis stellen

Briefkasten der Redaktion.

Anrechnung". Maßgebend sind die Artikel 5, 6 und 8 der Hessischen Besoldungsordnung vom 14. Oktober 1921. Nach Artikel 8 kann bei der ersten Anstellung eine außerhalb des Staatsdienstes äurudgeleflte Dienstzeit oder die Zeit einer prak­tischen Beschäftigungdurch das vorgesetzte Mini- sterium im Einvernehmen mit dem Finanzministe- rium" ganz oder teilweise auf das Besoldungsdienst, alter angerechnet werden. Noch Artikel 12 Absatz 3 s'nd die Entscheidungen der Verwaltungsbehörden hinsichtlich des Besoldungsdienstaltes für die Be- urteilung der vor dem Gerichte geltend gemachten oermögensrechtlichen Ansprüche maßgebend.

geführt werben soll, schlug Ostwald (Bad- Nauheim- ein Dezirkstressen auf der Naum - bürg vor, was einstimmig angenommen wurde. Den Turnvereinen Dorn-Assenheim und Niedrr- Wöllftadt Wurden die Vorbereitungen für die Veranstaltung übertragen. DaS Bezirks turn- f e ft, für das sich kein Verein gemeldet hat, wurde der Bad-Nauheimer Turner­schaft übertragen, die die Wettkämpfe für Den 19. 3uni i

Um die Bezirksmeifterschaft von Hessen-Hannover.

tz. 3n der Nordgruppe ist die Schlacht ge- | schlagen. Epielv. Kassel besiegte im End- I spiel Tura Kassel leicht mit 7:1 Toren und Wurde dadurch mit I Punkt Vorsprung Nordmeister vor 03 und Sport Kassel. Schon seit Wochen Wartet K u r h e s s e n, der Südmeister, auf seinen Nordgegner, zum letzten entscheidenden Kampf um die BezirkSmeisterWürde. Der kommende Sonntag bringt das Vorspiel. Aus den ersten Blick must man Kurhessen, dem Altmeister, die größeren Ehancen und das bessere Können im voraus zugestehen. Aus der anderen Seite sind die Epielvereinler eine äußerst kräftige Elf, die mit ihrer Wucht manchen Gegner und auch I manchen Tip über den Haufen werfen können. Wenn also Kurhessen gewinnt, dann nur schwer und knapp.

II. Bezirksklasse Lahnkreis.

tz. Sin interessanter Sndlampf scheint bevor- zustehen. Durch die Ergebnisse des vorigen Sonn­tags ist die Punktgleichheit von Gießen 1900 I mit Germania Marburg gegeben. Mit dem besseren Torverhältnis können die Marburger nicht viel anfangen. Die Fortsetzung der Spiele am kommenden Sonntag bringt folgende Paarun­gen: Zunächst hat sich Gießen auf eigenem Platz Herborn vom Leibe zu halten. Das sollte ihm unter normalen Umständen glatt ge­lingen, wenn die Herborner, die bisher noch zur Spitzengruppe gehörten, auch gerade kein schwa­cher Gegner sind. 3m Vorspiel erregte der Da­malige 1:4-Sieg der Gießener Aufsehen. Der B. E. Wetzlar, der die immer besser geworde­nen Dillenburger zum Gegner hat, must diese sehr ernst nehmen, wenn er nicht verlieren will. Seiner vorsonnläglichen Leistung nach schernt der F. E. 05 Wetzlar seine alte, gute Form toiebergefunben zu haben. Sein Sieg in Fran­ke n b e r g am kommenden Sonntag sollte ziem­lich sicher sein. Gladenbach gegen Ockers- hausen und Niedergirmes gegen Butz­bach gewinnen voraussich lich jedesmal die Gäste. Es wäre eine Ueberraschung, wenn es anders käme.

5pielöereinigung 1900 (Sieben.

ö. Am fommenben Sonntag trägt die L i g a- Mannschaft ihr 16. Meisterschaftsspiel in die­ser Saison auö, und zwar gegen die Ligaelf deS Sportvereins 1920 Herborn. Aus der A-ÄIaffe erst in diesem 3ahre zur Kreisliga aufgestiegen, ist Herborn einer der wenigen Ver­eine, die sich als Neuling in der Spitze halten konnten und dadurch auch für das nächste 3ahr ihr Verbleiben in der Bezirksliga II sicherstellten. DaS Vorspiel in Herborn gewannen die .Ver­einigten" 4:1 (Halbzeit 3:0). Trotzdem sollten die Platzbesiher die Gäste am kommenden Sonn­tag nicht unterschätzen, sonst könnte es sehr leicht eine Ueberraschung geben; bedenken sollte man, daß unter den vier Toren in Herborn zwei ver­wandelte Handelfmeter waren.

3?or dem Ligaspiel empfängt die 1. 3 u - g e n be I f die 1.3ugendmannschaft von .2 o - 5 u ss i a" - Frankfurt zu einem Frcundschafts- U-ieL Dieser Gegner zählt mit zu den besten ^ugenbmann^aften im Mainbezirk.

Vormittags sp'.elt die 2. 3ugenb gegen Butzbach 2. 3 ugend. Hier dürften wohl die Einheimischen Sieger bleiben. Die 3 a (Lehr- Mannschaft) trägt ihr Verbandsspiel gegen Die 3b - Mannschaft aus, be de Mannschaften spielen in einer Kla'se. Trottdem die 3a etwas schwächer ausgestellt ist, verfügt sie über soviel

Büchertisch.

Schriften der Hessischen Hoch­schulen. Technische Hochschule Darmstadt. 3ahr- gang 1926. Heft Nr. 4: Psychotechnik als Lehrfach der Technischen Hochschule. Don Privatdoz.nt Dr.-3ng. E. Dramesseld. Heft Nr. 5: Die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehung:n. Von 3. A. Pieper, Generalsekretär dec Handelsvertre­tung der Union der fozialistischcnSowjetrepubii en in Deutschland. Hochschuldruckerei Darmstadt- Gießen.

Der neue Roman von Paul Oskar Höcker .DaS ungetreue Liebespaar" eröffnet das 5c- bruarhest vonDelhaaen & Ä la fing« Monatshefte n", em Werk, das tief in un­serer Zeit und ihren Wirrnissen wurzelt und e ne reichbewegte Handlung, dank der Kunst e.neS meisterlichen Erzählers, durch starke Spannungen zur letzten, reinigenden Lösung führt. Neben Höcker bringen erzählende Beiträge so verschie­denartige Dichter wie Kasimir Edschmid, Paul Vetterli und Eharlotte Niese. Ludwig Fulda steuert Spanische Vollssprüche" bei. Heinz Grcvenstelt schildert dieSpanierin", deren Erscheinung Fran­ziska Slopsnies in farbigen Aquarellen festge­halten hat. Das Verhältnis zwischen Fastnacht und Kunst beleuchtet in einem reichillustrierlen Aufsatz Dr. G. F. Hartlaub. Eine fesselnde Studie über Frau de WarenS, Rousseau- ,Mama", ver­öffentlicht Tony Kellen. Ein Prachtstück philo­sophischer Geschichtsbetrachtung stellt die Abhand­lung von Pros. Dr. Kurt Dreysig .Von der Ro­mantik der deutschen Tat" dar.Technische Phan­tasien" beschreibt in Wort und Bild Dr. Alfred Neuburger. Unter den Kunstbeilagen sei auf die Wiedergaben nach Gemälden von Albert Virile, Erich Erler, Angelo 3ank, Arthur KaOpf und Alfred Partikel besonders hingewiesen.

Das Theater" (Verlag Berlin W 9) bringt auf dem soeben zur Ausgabe gelangenden ersten Februar-Heft eine sehr lebendige Mehr- arbenaufnahme der Sängerin Gertrud Eallam vom Hamburger Stadttheater, früher in Darmstadt. Sehr esselnd ist ein illustrierter Aufsatz überToten­masken". Ein Brief des Wiener Korrespondenten mit zahlreid-en Illustrationen berichtet über die Theaterereignisse an der Donau. 3m übrigen enthält bas Heft wieder eine Fülle von Aufsätzen über die Arbeit der Bühnen im Reich und ungewöhnlich zahl­reiche, interessante Illustrationen. So wird über die jüngsten Premieren in Berlin, Aachen und Breslau berichtet, in Dresden und Baden-Baden, in Rostock und Heilbronn, in Karlsruhe und Chemnitz, in Frankfurt a. TL und Stralsund, in Darmstadt und ;>amburg, in Brandenburg und in Würzburg in Oberschlesien.