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3. San. Am gahresschl' ; Kreisgebäuöes die , ; für das ZaHr 1926 ftc Ordnung stellte sich 2 :at vor. Am der lagt. desjeMchleit am meisu ge der Sreisspar iangelegenheit in Wester ü des vergangenen Jahrce me Revision der Kreis n. Dabei wurden Aussä- ;en und ungebeten Sy nach weiterer eingehender )00 War! btlaujen, btf en sein werden. Mn Vai lesbank und der Deutsche" mierung der Kaste in » rechimg mit der Regierung gung, daß der einzig mog 'jtrei6|pat!aHc o" iberzusuhren.

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sich für die Errichtung der L Rafsouifchen «ufbauschule in Westerburg einzusehen.

KrciS Hulda.

"DS2. Fulda. 3. 3an. 3m letzten 3ahre find in der Stadt Fulda insgesamt 1 19 Dohnungsbauten errichtet worden, davon 36 ohne öffentliche Mittel. Außerdem wurden durch Umbauten noch zwei Wohnungen gctoonnen, so daß ün ganzen im verflossenen 3ahre 121 neue Wohnungen erstellt worden sind. Seit Ende deS Krieges sind in der Stadt Fulda ins­gesamt 1071 neue Wohnungen geschaffen worben.

Den Stiefvater erschlagen.

Frankfurt a. M., 4. Jan. (WTB. Funk- spruch.s Gestern abend hat im Stadtteil Born­heim ein 19jähriger junger Mann seinen Stiefvater mit einem Handbeil er­schlagen. Doraufgeganaene Streitigkeiten waren die Ursache zur Tat. Sein fünfjähriges Schwester- chen verletzte er ebenfalls mit einem Beil­hieb auf den Stopf schwer. Der Täter ist flüchtig.

Neue Kraftwagen-Linien.

HungenUlfaLichelsdorfSchotten.

Don den Gemeinden Scholten, Hungen, Rodheim, Langd, Rabertshausen ist ein Zweck- verband gegründet worden mit der Ausgabe, den Personenverkehr zwischen den genannten Orten durch Einrichtung einer ständigen Kraftwagenlinie zu regeln. Ein schöner, mo­derner, ISsitziger Daimler-Benz-Kraftwagen ist ge­liefert worden, die Probefahrten sind sehr gut ausgc fallen. Eine Versicherung des Wagens gegen alle Arten der Beschädigung (Autokaskooersicherund), so­wie gegen Haftpflicht ist mit einer leistungsfähigen Firma abgeschlossen. Als Kraftwagenführer ist ein bewährter, zuverlässiger Chauffeur engagiert wor den.Der Fahrpreis ist niedrig gehalten, 10 Pf. pro Kilometer, Kinder unter 4 Jahren frei, von 4 bis 10 Jahren zahlen halbe Preise. Ebenso werden für Schüler- und Wochenkarten halbe Fahrpreise berech­net. Für Mitnahme von Fahrrädern wird der halbe Fahrpreis erhoben, für Gepäck bis zu 1 Zentner 50 Pfennig. Als Haltestellen find bestimmt: In Eichelsdorf am Bahnhof, Gastwirtschaft Hain­bach, inll I f a an der Gastwirtschaft Lotz, in Ra­bertshausen an der Bürgermeisterei, in Rod heim am freien Platz bei der Wage, in Langd am Dorfeingang am Schulhaus, in Hungen auf dem kleinen Marktplatz und am Bahnhof. Rach Be­darf wird noch gehalten am Ringelshäuser Hof, Hof Graß und an der Molkerei Hungen. Der Fahrplan ist vorerst wie folgt festgesetzt wor­ben, unter Berücksichtigung bestmöglichster Zugver­

bindung. Dormittag«: Eichelsdorf ab 6.15, Ulfa an 6.30, Ulfa ab 6.45, Eichelsdorf an 7. Eichelsdorf ab 7.15, Ulfa an 730, Ulfa ab 735, Rabertshausen ab 730, Rodheim ab 8. Langd ab 8.20, Hungen (Bahn! an 8.40, Hungen ab 9, Langd ab 930, Rodheim ab 9.30, Rabertshausen ab 9.40, Ulfa ab 9.45, Eichelsdorf an 9.55 Uhr. Nachmit­tags: Eichelsdorf ab 1.30, Ulfa an 1.40, Ulfa ab 1.42, Rabertshausen ab 130, Rodheim ab 2, Langd 2.10, Hungen (Bahn^ an 230, Hungen, Stadt, ab 3.45, Langd 4, Rodheim 4.15, Rabertshausen 4.25, Rabertshausen ab 4.40, Rodheim 430, Langd 5, Hungen an 5.20, Hungen ab 8, Langd ab 820, Rodheim 8.30, Rabertshausen 8.40, Ulfa 830, Ei chelsdorf an 9.10 Uhr. Es ist beantragt, den Zug ab Eiche 1 sdorf Schotten 9.58 Uhr etwas später zu legen. Aenderunaen des Fahrplanes blei­ben Vorbehalten. Die Fahrkosten Eichelsdorf Hungen werden 130 Mk. betragen, UlfaHungen 1,20 Mk., die übrigen Strecken entsprechend bil­liger, im Durchschnitt 30 Pf. An Sonntagen wird der Wagen zu Sonderfahrten bestmög­lichst ausgenutzt werden. Er steht der Allgemeinheit zur Verfügung zu Sonderfahrten in den Vogels­berg u. dgl. Pro Kilometer werden hierfür 1 Mk., mindestens 30 Mk. berechnet. Für die nächsten Wochen ist der Wagen bereits vergeben. Der regel­mäßige Wochentagsverkehr auf der genannten Strecke Eichelsdors über Ulfa nach Hungen wird in den allernächsten Tagen, jedenfalls noch im Lauf dieser Woche, aufgenommen.

UlfaNidda.

g. Ulfa, 2. Jan. Heute wurde die neue ÄUto­lin i e U 1 fa Nidda in Betrieb genommen. Der mit Girlanden geschmückte Waaen^ unternahm vier Fahrten nach Nidda und zurück. Sein Stand­ort ist hier. Als Chauffeur ist Karl Braun aus Nidda angesie. i worden, der seither bei der Firma Himmelsbach in Nidda Autolenker war und als äußerst sicher er, ruhiger Fahrer bekannt ist. Der Fahrpreis beträgt für die 7,5 Kilometer lange Strecke dasselbe wie bei dem früheren Betrieb mit- i reis eines Postwagens, nämlich 50 Pf. Für Arbeiter werden Wochenkarten für tägliche Hin- und Rück­fahrt zu 2 Mk. 40 Pf. ausgegeben. Die Fahrzeit dauert durchschnittlich 15 Minuten. Unfej sonst als abgelegen bezeichneter Marktflecken ist nun als Mit­telpunkt zweier Autolinien plötzlich dem Verkehr erschlaffen zum Nutzen und Wohle der etwa 1100 Bewohner.

Aus dem Amtsverküudigungsblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 10 5 vom 31. Dezember enthält: Gebühren für amtstierarzll.be Dienstverrichtungen. Regelung des faufmänniidjen Lehrlingswej. ns. A wsührung der Fleischbeschauordnustg. Maul- und Klauen­seuche in Annerod, Hungen, Oppenrod uni) Stein­

bach. Nacheichung der Mähe tntb Gewichte m der Stadt Gießen. Dienstnachrichten.

Verband süd- und südweft- deutscher Iägervereinigungen.

Rürjlid) fanden sich in Frankfurt a. M. die Delegierten zahlreicher Jägervereinigungen aus süd- und südwestdeutschen Ländern zusammen, die ins­gesamt etwa 2530 000 Jäger vertraten. Die Ver­sammlung, die Oberlandgerichtsrat Conradi, Darmstadt, leitete, führt zur Gründung eines Verbandes füd- und füdwe st deutscher Jägervereinigungen. Die Gründe für einen solchen Zusammenschluß mit dem Charakter einer Arbeitsgemeinschaft legte der Ehrenvor­sitzende des Hess. Jagdklub-;, Prof. Zimmer, Darmstadt, eingehend dar. Darnach geht die An­regung gerade von Hesien aus, weil dieses eingekeilt zwischen Preußen, Baden, Bayern, selbst in zwei Teile getrennt, liegt und damit all die Unannehmlich, feiten kennt, die sich aus den in den einzelnen Län­dern verschiedenen Jagdgesetzen usw. ergeben. So z. B. sind die Schuß- und Schonzeiten aanz verschie­den. Enten roerden auf der rechten Rheinseite noch geschossen, während sie auf der gegenüberliegenden hessischen Seite längst Schonzeit haben. Ricken haben in Bayern überhaupt keine Schubzeit. In Hessen ist sie ein Monat, in anderen Ländern länger, dabei auch zu verschiedenen Zeiten. Das führt zu Unmoral und Streitigkeiten, bei denen stets der Unschuldige, nämlich das Wild, den Schaden zu tragen hat. Die steuerliche Belastung ist ganz verschieden und schwankt zwischen 10 und 30 Proz. Das schlimmste aber ist, daß in manchen Ländern der Nichllandes- angehorigc alsAusländer" behandelt wird und bei Lösung des Paffes oder bei Pachtung besonders be­zahlen darf. Hier merkt man nichts von einem einigen deutschen Reich. Das sind einzelne Beispiele für die große Zahl von Mißhelligkeiten, die sich aus den staatlichen Verhältnissen unseres Vaterlandes er­geben. Zwar haben sich große Organisationen, wie der Allg. Deutsche Jagdschutzverein und die Deutsche .Jagdkammer, stets um Besserung bemüht und z. B. in Preußen vor allem mit Erfolg gearbeitet. Aber ihre Zentrale liegt uns zu fern. Das Reich kommt für das Jagdrecht kaum in Frage. Jagd- recht ist Landesrecht. Der Schwerpunkt der Ar­beit muß also in den Ländern liegen. Und hier müssen sich die Jäger selbst die Hand zu gemein­samer Arbeit reichen und ihren Regierungen Ver­anlassung zu verständnisvoller Zusammenarbeit geben. Um eine Zentrale für eine solche Zusammen- arbeit au schaffen, ist die Gründung einer Arbeits­gemeinschaft nötig geworden, die das Material sam­melt und an den zuständigen Stellen verwendet.

Für die Dauer des nächsten Jahres wurde der Hessische Jagdklub zur Spitze des Der-

banbts erwählt. Luch der Hubertus Gie­ßen trat sofort dem Verband bet. zumal feine Tiit- glieber z. T. hier an der hessisch-preußischen Grenze die ganzen Dinge aus eigener Anschauung kennen und wissen, wie erwünscht eine Abhilfe wäre

Der Verband ist sofort In Tätigkeit getreten. Baden bearbeitet ein neues Jagdgesetz, Preußen eine neue Jagdordnung. Er ist im Sinne einer An­gleichung der Schuß- und Schonzeiten dort vor- stellig geworden. Hoffentlich ist seiner Arbeit im ©inne der Erhaltung unserer Wildstände, der Natur- und Heimatschutzes und des Schutzes bev Jagd als nicht unbedeutender Faktor unserer Volks wirtschaft der gewünschte Erfolg beschieden. H.

Ium Lohnslreit in der Schuhindustrie.

WSW Frankfurt a. TU. 3. 3an. Der Houptauöschuß des Verbandes der Deutschen Schuh- und Schäftefabrikanten E. D. beschloß in seiner am 3. Ian. in Frankfurt a. M. stattgefun­denen Sitzung, unterSeitiitt der anderen am Reichs-Tarifverträge für die Schuhindustrie betei­ligten Arbeitgeberverbände, gegen eine starke Minderheit, unter Aufrechterhaltung der seither von Arbeitgeberseite geltend gemachten Bedenken und unter entschiedener Hervorhebung der Un­zufriedenheit mit dem Schiedssprüche, der am 31. Dez. 1926 von der seitens des Rcichsarbeüs- ministeriums eingesetzten SchlichtungLlammer ge­fällt worden ist, lediglich im Interesse der Auf­rechterhaltung des Arbcitsfriedens in der Schuh­industrie dem genannten Schiedsspruch zuzu stimmen.

Weiter wurde beschlossen, die Mitglieder dar­auf hinzuweisen, eine Nachprüfung der Verkaufspreise für Schuhwerk vorzunehmen und diese unter Berücksichtigung der im Schieds­spruch festgesetzten Lohnerhöhung zu revidie­ren.

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am Sonntag, dem 9. Januar 1927

Langlauf, Springen, Abfahrtslauf für Herren, Damen, Iugendgruppe. Teilnehmer müssen bereits am Samstagabend (8. 1.) auf dem Hoherodskopf sein. Dort Meldungen und Bekanntgabe alles Näheren. Auch Zuschauer willkommen. Beginn 8 Uhr vormi tags. Mittagessen 1'/, Uhr. Darauf Bekanntgabe der Namen der Sieger. - Bestellung von Betten nimmt der Unterzeichnete entgegen. Eventuell behelfsmäßige Unterkunft.

Bei ungünstiger Witterung Absage durch Aushang bei der Firma Kühne, SeUersweg 26, (Telephon 820). Verschieben auf nächstmöglichen Sonntag. (Seither Temperatur stets unter 0. 45 cro Schnee. Abfahttsmöglichkeit bis Michelbach) Derbandsrennen in Winterberg <Westf.): 22. und 23. Januar.

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Verweigern Sie die Antwort auf diese komische Frage! Wamm? Weil sie sich von selbst beantwortet. Jeder ist tvißbegierig, und von hier bis zur Neugierde ist's doch nur ein Schritt, nicht wahr?

Wissen ist Macht! Ein wenig Neugierde kann nie schaden.

Gewiß, alles wissen kann man nicht. Aber wissen Sie denn alles?

Wissen Sie beispielsweise, was ein Junggeselle ist? Ja?--Aus-

geschlossen I

Aber Sie sollen es erfahren» ein Junggeselle ist ein Mann, dem zum Gluck die Frau fehlt l--?

Wieso zweideutig? Es ist so gemeint, wie eS dasteht!

Doch darüber wollen wir uns nicht stteiten. Lieber erzählen wir Ihnen etwas Neues von unserem Münchener Kindl, dem Wahrzeichen der alten weltbekannten Zuban-Zigarettenfabrik.

Frisch und ftoh ist das Kindl im Fremdenzimmer des Dr. Ali Nabi, unseres Tabakdoktors, erwacht. Schnell dreht es sich für einige Minuten auf die bessere Seite, um sich im Geiste die vielen Fragen, welche der gute Tabakdoklor beantworten soll, zurechtzulegen. Denn rerchlich zu fingen und doch nicht neugierig zu scheinen ist eine Kunst.

Unnütz sind alle Bedenken. Dr. Ali Nabi arbeitet ja mit dem Kindl für einen gemeinsamen Gedanken: den verwöhnten Zubanpauchern noch voll^ endetere Kunstwerke als bisher zu bieten und ihnen noch größere Genüsse ztr bereiten denn je zuvor. Auch er weiß ja, daß der Weltruf der Zuban- Zigarettenfabrik diese zu immer größeren Leistungen verpflichtet.

Schon ruft die Glocke zum Dr. Ali Nabi. Schnell heraus aus derFalle"', flink ein Bad und dann zum würdigen Hausherrn!--

Übermorgen hören Sie mehr!

Die Geschmacksrichtungen der Raucher sind wandelbar tote die Zeiten. Wir gehen mit! Die leichten, süffig süßen Mischungen unserer Zigaretten sind Glcmzstücke der heuttgen Zigaretten-Herstellungsart.

Drum seien sie nicht nur Lebenskunsller, sondern

werden Sie Künstler des Geschmacks!

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