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verändert groß. jedenfalls wird mit einer nach­haltigen Erleichterung für die nächste Zukunft kaum au rechnen sein, zumal auch die auslärHftche Kapitalzufuhr infolge her fehlen- den Möglichkeit, die Devisen gegen Rr-chsmari bei der Brichs bank einzutaufchen, auf dem Binnenmarkt nicht ausgleichend wirken kann. Zweifellos ist diese Lage durch die gegenwärtige Politik der Aeich» bank bedingt, die tatsäch­lich die Herrschaft über denGeldmarkt erlangt hat Ss ist nunmehr die Gewähr dafür gegeben, dah die Auslandkredite nut in dem Umfang, als er zum unmittelbaren Ankauf von Gütern im Ausland erforderlich ist. benutzt werden Auch hat die Anchsbank die Möglichkeit, im Falle einer unerwünschten Zunahme der kurz­fristigen Auslai'dverschuldüngen durch enttpre- Äenfr Maßnahmen krcditpolitischer Art auf die Äonjunftur dämpfend zu wirken und damit auch die wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine übermäßige Aufnahme von Auslandg'ldern zu verringern. Endlich wird die Möglichkeit gegeben sein, aus gewisse Tendenzen in der Preis- und Lohnbewegung erforderlichenfalls mäßigend zu wirken. Anderseits könnte aber die Rnchsbank nunmehr eine Erhöhung des Aotenumlaufs voll­ziehen. ohne etwaige durch geldtechnische Mo­mente bedingte ungünstige Preisbewegungen be­fürchten zu müssen

Die Börse blieb weiterhin geschäft-los. Außerordentlich schwer liegt der Anlagemarkt darnieder. Wichtigste Ausgabe ist ein systemati­scher Wiederaufbau des für die WirtschastSent- Wicklung so wesentlichen Anlagemarktes. Solange hier keine Abhilfe geschaffen wird, ist auch mit einer nachhaltigen Belebung der Aktienmärkte kaum zu rechnen.

Oie Reichsbank Ende Oktober.

Wie der Ausweis der Reichsbank vom 3 1. 0 ft o b er zeigt, hat sich die g e I a m t e Kapi­talanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 382 Millionen auf 2940,4 Millionen Reichsmark erhöht. Die Bestände ri n W e ch s e l n u n d S ch c ck s für sich allein stiegen um 367,0 Millionen auf 2802,4 Millionen Reichs­mark, während die Lombardbe stände um 14,4 Millionen aus 46 Millionen Reichsmark angewachsen sind. Die Effektenbestände blieben mit 92,1 Millionen Reichsmark weiterhin unverändert.

Der Umlauf an Reichsbanknoten hat um 598,8 Millionen auf 4230,6 Millionen Reichs­mark zugenommen, während dersenige an Rentenbankscheinen mit «96,3 Millionen Reichsmark die gleiche Höhe wie in der Borwoche aufweist. Dem zufolge und unter Berücksichtigung, daß in der Be richtswoche Rentenbankscheine in Höhe von 4,5 Mil­lionen Reichsmark getilgt wurden, ist der Bestand der Reichsbank an solchen Scheinen auf 125 Millionen Rcichmark gesunken Die fremden Gelder nahmen um 223,8 Millionen Reichsmark auf 608,1 Millionen Reichsmark ab.

Die Bestände an Gold und deckungs fähigen Devisen stiegen um 392 000 Reick mark auf 2012,8 Millionen Reichsmark, die / nähme entfällt auf die Bestände an deckungsfähigen Devisen, welche um 597 000 Reichsmark, auf 161,4 Millionen Reichsmark angewachsen sind, wahrend sich der Goldbestand um 205 000 Reichsmark aus 1851,3 Millionen Reichsmark verminderte Die Deckung der Roten durch Gold allein betrug 43,8 Prozent gegen 51 Prozent in der Vorwoche, die durch Gold und deckungsfähige Devisen 47,6 Prozent gegen 55,4 Prozent

Herabsetzung des Prioatdiskont- s a b c>. An der gestrigen Berliner Börse wurde der Prioatdtskont für beide Sichten um % Prozent auf 6% Prozent ermäßigt.

Bestand der deutschen Sparein­lagen am 30. September Bei den deutschen Sparkassen beites sich der Bestand der Spareinlagen am 30. September auf 4340,3 Millionen Mark gegen 4245,9 Millionen Mark am 31. August, er weist mithin eine Zunahme um 94,4 Millionen Mark auf. Die Giro, Scheck und Kontokorrenteinlagen stellten sich am 30. September auf 1150,5 Millionen Mark gegen 1180,3 Millionen Mark am 31. August.

Bon der I.-G -F a r b e n i n b u st r i e. Wie dieKölnische Zeitung" erfährt, hat die I-G.-Farbenindustrie A.-G. auf den 10. Aovein- ber eine neue Ausstchtsratssihung nach Frank­furt a M. einberufen. Zur Behandlung stehen Fragen der Geldbeschaffung in Verbindung mit geplanten DetriebSerwelterungen. sowie die Er­örterungen über die schwebenden internationalen Verhandlungen

* Der Stahlwerksverband über die Marktlage im Oktober Der Stahl­werksverband berichtet: Der Auftragseingang au# hem Inlands war in der Berichtszeit zu­friedenstellend und her bei den Verbänden vor­handene Lieferungsrückstand zusammengesehen

ausreichend, um den Werken noch für einige Monate Beschäftigung im Rahmen des bis­herigen Versandes zu gewährleisten. Was die Abschluß töt: gleit betrifft so scheinen d.r Ab- nehmer kreise allerdings in letzter Zeit weniger geneigt, langfristige Abschlüsse zu tätigen: da­gegen werden mehr Sinzelspezifikanonen gege­ben. für die meistens kurze Termine vorgeschrre- ben werden Daraus darf man folgern, daß auch heute rod) ein fortlaufender ungedeckter Bedarf vorhanden ist. für den lediglich deswegen eine Deckung in Abschlüssen nicht vor genommen wird, weil mcr. nach der Preislage des Weltmarktes eine Erhöhung n cht für wahrscheinlich hält. Auch in her unvermindert starken arbeit-täglichen B.oh- stofferzeugungszisfer der letzten Monate kommt zum Ausdruck, daß die Beschäftigung als be­friedigend angesehen werden darf. Anders sieht das Bild aus. wenn man der Beschäftigung die Erlöse auS dem Inlande und AuSlande zu- sammengenommen gegenüberftellt: dann zeigt sich klar und deutlich, daß man bisher wohl von einer Mengenkonjunktur hat sprechen können. Troy dauernd vermehrter Belastung der Selbst­kosten der Werke haben die Verbände im In­lande von Preiserhöhungen abgesehen, um dem Auslande, das unter wesentlich günstigeren Be­dingungen arbeitet, ein weiteres Eindringen in den deutschen Markt zu verwehren.

e Der Aöhrenabsatz i m Oktober. Im Monat Oktober bat der Absatz an Aöhren im Inland eine gewisse Steigerung erfahren, die sich besonders in Qualitätsröhren gezeigt hat Trotzdem kann der Gesamtauslragseingang noch rticht als befriedigend bezeichnet werben Di< Preise sind im Inland unverändert geblieben und werden, wie bereits vor kurzem mitgeteilt wer­den konnte, biS auf weiteres auch keine Aende« rung erfahren. DaS Ausfanbgeschäft hat sich nicht gebelfert. Im Äar e gegen die englische und die amerikanische Z.oickurrenz muhten auf einigen Märkten die schon an sich ungenügenden Preise weiter ermäßigt werden.

Die 50-Millionen-Dollar-An- leihe derVereinigten Elektrizitäts­werke. Zu der 5O-PIill:oncn-Dollaranleihe der Vereinigten Elektrizitätswerke Westfalen G. m. b. 9). beschloß gestern die Gewerkenversammlung der Gewerkschaft ..Dottessegen", auf die 5 Milt. Dollar entfallen, den Grubenverband zu ermäch­tigen, die 5 Millionen Dollar hypothekarisch auf das Grubeneigent um eintragen zu lassen. Ent­sprechende Beschlüsse wurden auch in der dar­auf folgenden Gewerkenverfammlung der Ge­werkschaftÄaa>[ine gefaßt, ebenso für .Alter Haase und .Kleine Windmühle".

Rheinisch Westfalische» Kohlen- i) n b i t a t. Die gestrige ordentliche Generalver- ummlunfl der A. G. Rheinisch-Westfälisches Kohlen- ijnbifal erledigte die Regularien. Aus dem Auf- ichtsrat scheiden auf ihren Wunsch aus die Herren Dr. Bögler, Dr. Fritz Thyssen und Dr. F a h - renhorst. An ihre Stelle treten die Herren Dr. Huber, Generaldirektor Dr. Knepper und Di­rektor Kauert in den Aufsichtsrat ein. Zum Dor- sitzenden des Aufstchtsrats wurde Generaldirektor Dr. F i ck l e r, zu feinem Stellvertreter Dr. Huber gewählt.

Reue Dampferbestellung der Ha­st ag. Als Ersatz für den DampferHolm" hat die ftapag außerhalb ihres Reubauprogramms beim Bremer Vulkan ein Motorschiff von 10 000 Brutto­tonnen bestellt, das eine Geschwindigkeit von 15 See­meilen entwickeln fall und 1000 Passagiere und 9000 Tonnen Fracht befördern kann. Das neue Schiff soll in der Südamerikasahrt Verwendung finden.

V he initch-Westfälisches (Siel- Irizitäiswerk A.-G Die Aheinifch-Weft- fälifcheS Elektrizitätswerk A.-G. erzielte in dem am 30. Juni abgelaufenen Geschäftsjahr einen Bruttogewinn iBetriebSergednisse und Zinsen) von 43 070 360 Mk (Im Vorjahre 37 338 190 Mk.). VerwaltungSunkoften. verschiedene Ausgaben und Zinsen erforderten 14 475 438 Mk. (13 767 210 Mk ). Abschreibungen 14 927037 Mk (11 545043 Mk.'. so daß ein lieberschuß von 13 683 646 Mk (12 035 289 Mk.) verbleibt, aus dem. wie bereits gemeldet, eine Dividende von 9 Prozent auf die Inhaberaktien und von 15 Prozent auf die VamenSaktien verteilt werden sollen.

frankfurter Börse.

F r a n k f u r t a. M, 3. Roo. lenbenv schwächer. An der heutigen Börse machte die Abwärts­bewegung ber Kiirse weitere Fort­schritte. Die Stimmung blieb l u st l o s und z u - rückhaltend. Du man das Erscheinen des Reichsbankauswerses abwarten wollte. 'Als die Zah- len bann bekannt wurden, zeigte sich, daß die daran geknüpften Befürchtungen berechtigt waren. Das xinftitnt weift zum Oktober-Ultimo eine starke Anspannung aus Die Zunahme der Wechsel- und Conibarbbeftänbe um 382 Millionen Rm. stellt emr seit der Stabilisierung

nicht erreichte Rekordhohe dar. Der Umlaut der Reichsbarrknoren hat sich um rund 600 Mill. Rin. vergrößert. Die Gefahr einer erneuten Dis­konterhöhung rückt damit in bedrohliche Rähe. Weiter oerftimmte. daß die Erleichterung am Geldmärkte nur geringe Fortschritte macht. Ferner scheinen sich dte «Öffnungen. b:e man hin'xtn.ich der geplanten Äapitaltronsafnonen an die am 1" November sro»findende Sussichtrratssiyung der I-G. geknüpft hatte, nicht ju eriülkn, da e» sich nur um eine der üblichen Mona:sbeiprechungen Han dein soll. Bei der herrschenden Geschäftslosigkeit nahmen die Abgaben kein größere» Ausmaß an. Gegenüber ber gestrigen Abendbörse waren über­wiegend Kurseindußen von 1 bis 2 Prozent zu verzeichnen. Am Montanmarkt gaben Harpener und Riebeck je 3,25 Prozent nach. Gelsenkirchen und Phonir konnten sich behaupten. Elektrowerte lagen durchschnittlich 1,5 dis 2 Prozent niedriger.

Verkehrsordnung erfordert Rechts gehen!

Gesfürel blieben relativ gut gehalten. I. - G. - Farben eröffneten 2 Prozent schwacher. Scheide- anstatt minus 1,25 Prozent. Bon Bau - Unter- nehrnungen lagen Wayß Sc Freytag 2 Prozent abgeschwächt. Am heimischen Anleihe- markt blieben Äblösungsschuld vernachlässigt. Aus­ländische Renten etwas lebhafter und fester. Stär­keres Interesse zeigte sich für Türken, namentlich Bagdad und Zollturken; sowie für Anatolier-Prio- ritäten. Im weiteren Verlaufe stagnierte das Ge­schäft fast vollkommen. Größere Kursoeränderungen traten nicht ein. Tagesgeld stellte sich auf 7 Pro- zent. Int Deoisenverkehr machte die Auf­wärtsbewegung der Devisen Fortschritte. Die Reichsmark stellte sich gegen Wabel auf 4,1922; gegen London auf 20,408; Paris gegen London 124,08; Mailand 89,15; Madrid 28,45. London-Kabel 4,8680.

berliner Börse.

Berlin, 3. Vov. Die Börse war heute weiter abgeschwächt. Der ArichSbankauS- weis ist zwar nicht so ungünstig, wie man erwartet hatte. Man sah konkrete Zahlen und konnte sich daraus einfteflen. Gegenüber der letzten Woche hat sich eine starke Wechselzunahme ergeben, und der Notenumlauf ist um 600 Millionen Mark größer geworden, wodurch sich die Golddeckung um 7 bis 8 Prozent verschlechtert hat. An den Effektenmärkten ergaben sich bei der ersten Kursfestsetzung Verluste von 1 bis 2 Prozent. Mitteldeutsche, Ostwer'e, Sarotti, Augsburg- Nürnberger. Schubert & Salzer, Demberg und Glanzstoff waren um 4 Prozent und darüber ge­drückt. Heimische Anleihen ruhig. Aus­länder überwiegend läster. BoSnier konnten 0,25 Prozent anziehen. Türken und Anatolier bevor­zugt. P f a n d b r i e f e uneinheitlich. Am G e l d- markt blieb TageSgeld weiter leicht zu 5.5 bis 7 Prozent. MonatSgeld 8 bis 9.5 Prozent. Warenwechsel 7,25 Prozent. Aach Festsetzung der ersten Kurse wurde die Tendenz zunächst etwas sreunvllcher. Im weiteren Verlaufe aber wurde die Kursentwicklung uneinheitlich bei schwanken­der Grundstimmung

Frankfurter wctrcidcbörfc.

Frankfurt a. M. 3. Aoo. Der schwächere Marit in Auolandweizen hat das an und für sich recht ruhige Geschäft in inländischer Ware weiterhin ungünstig beeinflußt. Die ®ef amt Kim­mung ist sehr ruhig. Aoggen wird zwar nicht viel angeboten, trotzdem ist Die Preisbildung rückläufig, wenn dies auch heute In der amtlichen Aofierung noch nicht zum Ausdruck kam. Ledig­lich Futtermittel lagen einigermaßen lebhaft, be­sonders Weizenkleie ist weiterhin gut gesucht. Dagegen hatten Futtermehle nur ganz geringes Geschäft Weizenmehl liegt stitt. Die Mühlen klagen über schlechten Abruf. Es wurden notiert: Weizen. 1. Qualität 26. 2. Qualität 24.75. Weizen geringerer Beschaffenheit 22,75 bis 23,50, Rog­gen. inlänb. 25, Sommergerste für Brauzwecke 26 bis 28. Hafer, inlänb. 22.75 bis 24. ausländ 24,50 biS 25. MaiS. gelb 19. Weizenmehl, inlänb.. Spezial 0 37.75 bis 3825, Aoggenmehl 3425 biü 35, Weizenkleie 13. Aoggenkleie 13,75 biS 14 Mk.

Frankfurter Lchlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M. 3. Aov. Auftrieb:

8 Binder 688 Kälber. 525 Schafe, 394 Schweme

- Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 78

bis 83 Mk., mittlere Mast- und Saugkälber 71

bis 77. geringe Kälber 64 bis 70. Schafe: Mastlämmer und jüngere Madhämmel We.de- mast i 46 bis 50. mittlere THahlämmcr ältere Mafthämmel und gut genährte Schafe 3S dis 44. fleischige» Schafvieh 30 bis 35. Schweine Vollfleifchige Schweine von etwa 203 bis 303 ?>fund Lebendgewicht 65 bis 67 von etwa 160

is 203 Psund Lebendgewicht 62 biS 65. fleischige Schweine non etwa 120 bis 160 Pfund Lebend­gewicht 58 dis 62 Mk. Marktverlauf: Geschäft in allen 3iebgahungen ruhig, später lebhaft und äusverkauft.

Büchrriisch.

Goethes Gedichte Eine Auswahl Herausgegeben und etngelette! von Stefan Zweig. 255 Seiten 8". Acelam.Leipzig Untrer- sal-Bibliothek Ar. 6782 84 Ganzielnendand an vtevtg eine Auswahl mm Goethes Gedichten besorgt, fo darf man von vorn­herein etwas Besonderes erwarten. <*m Dichter, der auf der Höhe unserer Zett steht, hat fich der schwierigen Aufgabe untenoqen das 'für die lebende Generation Bedeutungsvollste au« dem lyrischen Werk unseres Größten auszuwählen. In erner tiefgehenden, formvollendeten Einlei­tung sucht Stefan Zweig zunächst das Geheimnis des Goethefchen Schaffens zu ergründen, um von da aus einen Anhaltspunkt für die Anordnung der Gedichte zu geben. Heben den inneren Vor­zügen einer wertvollen Einleitung einer finn­vollen Auswahl und Anordnung hat daS Bänd­chen auch den äußeren Vorteil der Handlichkeit und geschmackvollen Ausstattung. 482

Helene Ehristaller: AlsMu11er einKinbwar. Sine Geschichte aus dem Leben. 296 Seiten 8° mit 4 Illustrationen und 3 Licht­bildern In elegantem Ganzleinenwandband 6 80 Mark = 8.50 Fr. DaS Leben der Ehriftaller- finder hat von jeher alle intereffiert. die mH der Familie in Beziehung kamen. Etwas davon ist in falt jedem ter Ehristallerfchen Bücher zwischen den Zeilen zu lesen, aber es liegt verborgen zwischen Wahrheit und Dichtung. Wie das Leben in Wirklichkeit war, das lernen wir nun aus diesem Buche kennen, und jeder wird seine Freude daran haben und die Kinder beneiden um ihre schöne Kindheit, fo einfach es auch immer zugegangen sein mag. Wer Freude hat an Kindern, der wird auch dieses sonnige Buch lieben. 450

Don AatursvrschernundAatur- gesehen. Bon Dr. Audolf L ä m m e l. Leipzig. Helfe u Becker Verlag (Prometheus-Bücher 1 Mit Abbildungen. In Leinen geb. 2 60 Mk. Der Verfasser, der durch zahlreiche Artikel bar­getan hat, daß er die Gabe besitzt, volkstümlich zu schreiben, stellt sich in diesem bemerkenswerten Buche bewußt in den Dienst ber Aufklärung. nicht einer Aufklärung, die dem Lefer das Den­ken ersparen möchte, sondern jener echten Auf­klärung. wie sie Lessing vertrat. In fcffdnbcr Weife verfolgt er den beständigen Kampf zwi­schen Wissenschaft und Aberglauben und erklärt dem Laien, was man denn eigentlich unter Vaturgefetzen verstehe Männer, wie Galilei. Kevler. Vewton. Einstein u. a. werden dem Lefer nahegebracht und in ihrer Bedeutung für die Menschheit gekennzeichnet. Kurz, aus dem kleinen Buche kann man mehr lernen als aus manchem Wälder 474

Dr Wilhelm Schenkel .Der Werkstudent". Winke für das Hochschul­studium. Lumen-Verlag G. m b. H. Potsdam Wir haben zwar schon eine ganze Aeihe von Führern durch da« Hochschulstudium, was aber diese kleine Schrift von den bisher erschienenen unterscheidet und wertvoll macht, ist. daß sie sich besonders denjenigen Studierenden widmet, die neben ihrem Studium einen Beruf ausüben oder Vebenbeschästigung treiben müssen. In gedrängter aber anschaulicher Form ist geschildert, welche Studienfächer überhaupt nebenbei betrieben wer­den können und welche von vornherein aus­scheiden. In drei Abschnitten der Schrift tmrb erörtert, von welchen Voraussetzungen die Zu­lassung zum Hochschulstudium anhängig ist, wie das Studium am zweckmäßigsten eingeteilt wird, wie fich der Ötubent alle Hilfsmittel wissenschaft­licher und wirtschaftlicher Natur zunutze machen kann und wie er schließlich die Prüsungsrrise für das Doktor- und Staatseramen erreicht. Vicht eine theoretische Darlegung findet der Leser, sondern ausprobierte Mittel und Wege sind gezeigt von einem früheren Werkstudenten selbst, dec an Hand seiner persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen in übersichtlicher und über­zeugender Form jedem Hochfchüler den richtigen Studiengang weift <32

der lästige Schleim

Voörner und Du wirst Oen quältnten bWhnrti) Im sein.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe bet zuletzt beschlossenen Dividende an. Aeichsbankdiskont 7 Prozent. Lombardzinsfuß 8 Prozent

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