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Kirchenkonferenz, Bericht über diese

Ausruhen!

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

®ahtnr.

Datum:

Telegraphische Auszahlung.

Banknoten.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinsfuß 7 Prozent.

Mosel, Lausanner erstatten.

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Siemens L HalLka Transradio.....

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BuderuS. . . . . Deutsche Erdöl . . Essener Sieinkohle Gelsenkirchener .

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Voesch Eisen . . . . ylfc Bergbau . . . Klöckncrwerkc . . . Köln-Neueffen . .

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Proöedöseuih.groschflne Uber moderne Säuglings- ofiegekosrenios und un­verbindlich durch: ,linm--gesellschaft BERLIN VöZ

Berliner Börse.

Berlin, 3. 2lug. Bei minimalen Limsätzen gaben die ersten Kurse heute weiter nach. Für einen Teil der Bebenpapiere kam keine Notierung zustande. Die Durchschnittsverluste betrugen 1 bis 2 Prozent, nur wenige Werte waren stärker gedrückt. Schon geringes heraus- kommendes Material drückte auf die Kurse, da so gut wie keine Aufnahmelust bestand. Die Spekulation diskutierte reichlich den soeben er­schienenen Reichsbankausweis, der eine Zunahme der Wechselbestände um 233 Millionen

Wetter zum Opfer gefallen. Auf der Weide des Domänengutes stand eine riesige Eiche. Sie ist vom orkanartigen Sturm, der das die ganze Gegend in voriger Woche heimsuchende Gewitter begleitete, entwurzelt worden. Der Äm- fang des Stammes betrug rund 1 Meter; der gewaltige Stamm faßte etwa 30 Festmeter, und das gesamte Holz wird mit 40 Festmeter nicht zu hoch bemessen sein. Urkundliches über das Alter ist nicht vorhanden, es wird jedoch min­destens auf 700 Jahre geschätzt.

Maingau.

am. Frankfurt a. M., 2. August. Der hessische Vorstand und die Leiter hessischer Werbe­bezirke der Evangelischen Volksgemein­schaft hielten hier am Sonntag ihre vierte Monatsversammlung ab. Reichsgeschäftsführer Weidner legte vor den sehr zahlreich Er­schienenen einen Bericht über den steten Fort­gang der Werbearbeit in Hessen ab. Alsdann trat man in eine vorläufige Besprechung des Reichs- schulgesehes ein. Man wählte einen Ausschuß, welcher den Gesetzentwurf gründlich prüfen und die Stellungnahme der Evang. Volksgemeinschaft vorbereiten soll. An Stelle des verhinderten Vor­standsmitglieds Kose hielt Georg Anka-Frank­furt a. M. einen Vortrag über die Bestrebungen derGemeinschaft der Freunde in Wüstenrot".

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Sn der nächsten Versammlung wird Pastor H. W. der Vertreter der E. V. bei der

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Ist ein Genuss, und ihre Bekömmtia keif verschafft m einen weiteren:

&lo Dt Reichsanleihe v. 1927 Di. Anl Ablös. Schuld mit

AuSlos-Rechten . .... Desal. ohne AuSlos.-Rechten 7«/o »rauft. Hvp..Bk. Goldpf. unkundbar bis 1932 ....

* 6w-Bau' 2>,.E. G abg VorkriegS-Ob- ltgationen, rückzahlbar 1932

4% Schwei;. BundcSb.-Anl. 4% Oestereichische Goldrte. . 4,20°/» OeUcrreich. Silberrte. .

4% Oesterreich, einheitl. Rte 4% Ungarische Goldrte. . . . 4% Ungarische StaatSr. b.1910 473/., deSgl. von 1913 .... 4% Ungarische Aroncntte . . 4% Türk. Zollanleihe v. 19)1 4/» Türk. Bagdadbahn-Anl.

Serie l 4°/0 deSgl. Serie II 4% Rumänen contiert Rtc. i'/z/o Rumänen Goldanl. .

vou 1913 . .

Alla Deutsche Eisenbahn .4V, Hamburg-Amerika Paket. . 6 Vainb.-Südam Dcunpssch. .8 Hansa Dampfschiff.....6

.Norddeutscher Lloyd .... 6 'illg. Deutsche Eredilcmft.. 10 Banner Bankverein ... 10 Berliner HandelSaesellsch. 12 Commerz- und Privat-Bk. 11 Tarrn ft. u. Nationalbank. 12 Deutsche Bank. ...... 10 Tiskonto-Gesellschast AM. 10 Dresdner Bank......10

Mitteldeutsche Sredttbavk. 9 Metallbau!........ -8

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Bereinigte Stahlw. f. V, I 3

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Kali Aschersleben ... . . lo

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Metallgesellschaft .... 10

* Die Reuordnung der Rormal- gütertarife. Die Verhandlungen der ständi­gen Tarifkommission über die Reuordnung der Rormalgütertarife sind nunmehr abgeschlossen Die beschlossenen Tarifänderungen toer&en bereits ab 1. August durchgeführt. Die Reuordnung beseitigt die anerkannten Härten des bisherigen Tarifes und bringt der Wirtschaft frachtliche Erleich­terungen im Gesamtbeträge von über 70 Millio­nen Mark jährlich. Die wichtigsten Aenderungen sind die Serckung der oberen Tarifllafsen, eine starke Entlastung der Rahentfernungen bei den Tariftlassen a bis e sowie die Einführung der neuen Tarifflasse zwischen den Klassen d und e.

* Einheitliche Bankenzinssätze an den deutschen Börsen. Die Berliner Stem­pelvereinigung, die Bankiervereinigungen von Breslau, Frankfurt a. M., Hamburg, Köln und München sind dahin übereingekommen, für die Festsetzung ihrer Zinssätze eine bestimmte Ein­teilung zu treffen, und zwar soll unterschieden werden ein Zinssatz für Geld, das im gleichen Monat mehr als 14 Tage oder am 1. des der Hereinnahme folgenden Monats fällig wird. Dom 1. August ab ist für die Gelder ersterer Art ein Sah von höchstens 5 Prozent, und für die Gelder der letzteren Art ein Sah von höch­stens 6 Prozent festgelegt worden.

' Finanzierungsgesellschaft für Landkraftmaschincn A.-G. Die Finan­zierungsgesellschaft für Landkraftmaschinen A.-G. schließt ihr erstes Geschäftsjahr mit 36 000 Mk. Verlust ab. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats berichtete, daß die am Ende des Geschäftsjahres eingetretene Belebung des Absatzes von Land- kraftmaschinen und Anhängegeräten verstärkt fort­dauere. Sm Geschäftsbericht wird darauf hin- gewtesen, daß die Gesellschaft der Landwirtschaft durch Gewährung längerer Ziele, in der Regel bis zu zwei Sahren, die Anschaffung von Ma­schinen ermöglicht. Anfangs wurde nur der Ab­satz^ von Motorpflügen, Traktoren und Dampf- Pflügen, für deren Finanzierung das Reich eine zehnprözentige Ausfallgarantie übernahm, finan­ziert. Die allgemeine Rotlage zwang jedoch bald, dem Drängen der Landwirtschaft und der Sndu- strie nachzugeben und auch sogenannte Anhänge­geräte, d. h. solche landwirtschaftliche Maschinen, die mittels der genannten Kraftquellen betrieben werden können, in den Tätigkeitsbereich mit- hineingubeziehen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 3. Aug. Tendenz: Schwächer. Die Börse erfuhr heute eine weitere Abschwächung. Kursdrückend wirkte wei­ter, daß die zweite Hand noch immer fast völlig fehlt. Dann verhindert vor allem die Geld­mark klage eine stärkere Entfaltung des Ge­schäftes. Rach wie vor ist kurzfristiges Geld stark gesucht und Monatsgeld kaum verfügbar. Die befriedigende Lage in der Metall-Sn- d u st r i e konnte keine Wirkung ausüben in An­betracht des Berichtes der Düsseldorfer Handels­kammer über den allgemein stillen Geschäfts­gang im Rheinlande. Bei der allgemeinen Ge­schäftslosigkeit blieben Meldungen von neuen Pa­tenten der Kunstseiden-Sndustrie ohne Einfluß auf die betreffenden Märkte. Stark beachtet wurde dagegen der neue Reichsbankaus­weis, der wenig günstig beurteilt wurde. Die starke Snanspruchnahme der Reichsbank zum LIltimo kommt darin deutlich zum Ausdruck. An den Effektenmärkten stellten sich gegen­über den Rotierungen der gestrigen Abendbörse im allgemeinen Verluste von 0,5 bis 2 Prozent ein. Stärkere Abgaben erfolgten aber nur in S. G. Farben und Zellstoff-Waldhof. Kleher konnten bei Heinen Umsätzen um 1,75 Prozent anziehen. Deutsche und fremde Renten blieben weiter vernachlässigt und etwas schwä­cher, auch Pfandbriefe schwächten sich ab. Sm weiteren Börsenverlaufe blieb die Geschäftstätig­keit minimal, doch zeigte die Tendenz ziemliche Widerstandsfähigkeit. Die Kurse blieben knapp gehalten. Sn S. G. Farben wurden ver­einzelt Rückkäufe vorgenommen. Am Geld­markt stellte sich Tagesgeld auf 7 Prozent. Sm Devisenverkehr notierten: Reichsmark gegen Kabel 4,2022, gegen London 20,406, Pa­ris gegen London 124,03, Mailand 69,25, Madrid 28,48.

Wirtschaft.

Die Lage Les Ruhrber^baues und die Kohlenpreisenlwickiung

Es war von vornherein damit zu rechnen, daß der Ruhrbergbau seine während des eng­lischen Streiks erreichte Höchstförderziffer (rund 430 500 Tonnen arbeitstäglich im Durchschnitt des Rovember 1926) nicht werde halten können. Der Abstieg ist aber in den letzten Monaten der­artig schnell erfolgt, daß er zu Bedenken An­laß gibt. Sm Ruhrrevier ist die arbeitstägliche Förderung von 414 000 Tonnen im Sanuar auf 389 000 Tonnen im Suni zurückgegangen; gegen­über dem März war die Monatsförderung des Mai um beinahe 1,4 Mill. Tonnen geringer. Der arbeitstägliche Gesamtabsah des Kohlen- shndikates betrug im Rovember 1926 rund 325 000 Tonnen, in den ersten zehn Tagen des Suli dagegen nur rund 241 000 Tonnen, der arbeitstägliche Absatz war im Mai um 15 500 Tonnen geringer als im entsprechenden Monat des Vorjahres. Besonders stark zurückgegangen ist der Absatz in das bestrittene Gebiet; er be­trägt zur Zeit nur 94 700 Tonnen arbeitstäglich gegenüber 160 000 Tonnen im Oktober/Rovember 1926; auch im unbestrittenen Gebiet ist mit zur Zeit 146 800 Tonnen ein Rückgang im Absatz von rund 15 Prozent gegenüber dem Höchststand von rund 172 800 Tonnen um die Sahreswende 1926/27 zu verzeichnen. Bei einem ganz großen gemischten Konzern beträgt der Rückgang der Gesamtförderung an Kohle seit Rovember 1926 bis heute im Durchschnitt der Monats- und Tagesförderung reichlich 10 Prozent, obwohl bei diesem Konzern die Zechen ihre Kokserzeu­gungsanlagen restlos ausnutzen können (die Koks- erzeugung ist dort seit einem Sahr um rund 40 bis 50 Prozent gestiegen), so daß ein Ausgleich für den verringerten Absatz an Kohle in Gestalt einer gesteigerten Erzeugung an Koks möglich war. Würde der Kohlenmarkt an der Eisen­industrie nicht die starke Stühe haben, würde es auf ihm wahrscheinlich recht schlimm aussehen. Die reinen Zechen, besonders diejenigen mit ge­ringer oder gar keiner Kokserzeugung, haben jetzt wieder mit so großen Schwierigkeiten zu kämpfen, daß erneut Stillegungspläne mit Ernst erwogen werden.

Aus einer statistischen Aufstellung ergibt sich, daß der Index der Brennstoffe (und zwar sowohl für Kohle als auch für Koks) in viel stärkerem Ausmaß gesunken ist, als der Großhandelsindex. Dieser Umstand ist um so bemerkenswerter, als der Ruhrbergbau in den letzten Sahren mit ständig erhöhten Unfoften hat arbeiten müssen, gangenen Sahres allein an Arbeitgeberbeitrügen So hat z. B. die Knappschaftsnovelle des ver- dem Ruhrbergbau eine Mehrbelastung gebracht von rund 25 Millionen Mark jährlich; die letzte Lohnerhöhung hatte Mehraufwendungen von rund 90 Millionen Mark jährlich zur Folge; der Wert des Gesamteinkommens je Kopf und Schicht des Hauers ist gestiegen von 6,24 Mk. im Sanuar 1924 auf 9,05 Mk. im Mai; von einer kleineren Zeche ist errechnet worden, daß auf der Tonne Absatzkohle jetzt nicht weniger als 3,87 Mk. an Steuern und sozialen Lasten ruhen.

Kreis Marburg.

IC Marburg, 2. August. Sn dem im Rah­men der Feierlichkeiten des plniversitätsjubiläums im großen Festzelt auf dem Kämpfrasen abgehal­tenen Kommers überreichte Kultusminister Dr. Becker die Summe von 150000Mark als Beitrag zum Bau einesHallenschwimm- b a d e s in Marburg. Bekanntlich bemüht man sich hier in Marburg schon seit vielen Sahren um den Bau einer solchen Einrichtung, da hier die Winterbadeverhältnisse völlig unzureichend sind. Es ist auch bereits ein Grundstock zur Bausumme vorhanden, so daß der Bau eines Hallenschwimm­bades in nächster Zeit für gesichert erscheint. Durch persönliche Mitteilung des Kultusministers Dr. Becker wurde aus Anlaß des plniverft- tätsjubiläums folgenden Herren der Charakter eines außerordentlichen Professors verliehen: Theologische Fakultät: Lic. Dr. Theo­dor Siegfried; Suristische Fakultät: Land- gerichtsrat Dr. Wilh. Ludewig, Dr. Hans Gerber; Medizinische Fakultät: Dr. Oskar Wiedhopf, Dr. Gerhard Den ecke; Phlloso- phische Fakultät: Dr. Maximilian Krafft, Dr. Johann Mannhardt, Musikdireftor Dr. Her­mann Stephani, Studienrat Dr. Wilhelm E n ß l i n , Dr. Siegfried K a e h l e r. Gestern abend brachte die Studentenschaft dem bisherigen Rektor der hiesigen Hninerfität, Geh. Reg.-Rat Pros. Dr. Busch, dessen Amtsperiode mit Schluß des jetzt abgelaufenen Subiläumssemesters beendet ist, einen Fackelzug, der seinen Weg vom Bahnhof durch die Altstadt irach der Woh­nung des Rektors am Rotenberg nahm.

sch. Marburg, 3. August. Zu den mannig­fachen Stiftungen für die Marburger Philipps- universität anläßlich der Vierhundertjahrfeier, deren letzte Kultusminister Becker mit dem Be­trage von 150 000 Mark für ein Hallenschwimm­bad überreichte, ist noch eine gekommen. Die Sn- Haber des Bankhauses Baruch Strauß in Mar­burg und Frankfurt a.M., die Herren Carl und Allert Strauß, haben eine namhafteStif- tung zur Förderung wissenschaftli­cher Forschungen gemacht, die der noch im Werden begriffenen Gesellschaft der Wissenschaf­ten zur Verfügung gestellt worden ist. Es handelt sich zunächst um eine Summe von 25 000 Maick und einer jährlichen Beihilfe von 1000 Mark, doch ist zu erwarten, daß diese Zuwendungen noch ver­größert werden. Die Stifung ist nach dem inzwi­schen verstorbenen älteren Chef des bekannten Bankhauses, Carl Strauß-Stifung genannt wor­den. Bei der Ausführung von Dacharbeiten am Landratsamtsgebäude stürzte der 50jährige Dachdecker Heinrich Preiß aus Ockershausen aus einer Höhe von 14 Metern ab. Der Unglückliche zog sich solch schwere Verletzungen zu, er bald nach seiner Uebersührung in eine Klinik verstarb.

IC Aus der Schwalm, 2. August. Ein in den 50er Sahren stehender Einwohner von Wasenberg in der Schwalm, Wilhelm L e m m e r, kam beim Ausbessern eines Hauses auf dem Weißbindergerüst mit dem Kopf an die Stark­stromleitung und wurde sofort getötet.

Dillkreis.

bl. Dillenburg, 2. Aug. Nach dem Stande vom 30. Juli befinden sich im Kreise 152 Voll­erwerbslose, worunter 145 männlichen und 7 weibl. Geschlechts sind. An Zuschlagsempfängern zahlt man 265 Personen. Die Zahl der Notstands- arbeiter wird mit 80 bis 90 angegeben. In der letz­ten Woche waren 13 Zugänge und 8 Abgänge zu verzeichnen. Ausgesteuert sind 60 Mann.

bl. Haiger, 2. Aug. Auf der neuen Bahn­strecke von hier nach Rabenscheidt hat sich der Güterverkehr, vornehmlich ab Station Flam­mersbach, nach hier recht gut entwickelt. Hauptsäch­lich kommt der Transport des Basalts in Frage. Die Verhandlungen bezüglich dem Weiterbau der Bahnlinie bis nach Gusternhain resp. Driedorf sollen in Kürze wieder aufgenommen wer­den. Der Plan geht bekanntlich dahin, mit der Zeit einen Anschluß an die Strecke StackhausenBeil­stein zu erzielen.

Kreis Usingen.

* Usingen, 2. Aug. Die Firma Z. Rosen­berg & Söhne, Branntweinbrennerei, Apfel­weinkelterei und Weingroßhandlung, hier, konnte am 1. August auf ihr 50jähriges Bestehen zu­rückblicken. Die Erzeugnisse des Geschäftes sind weit über die Grenzen der Provinz Hessen-Naffau hinaus bekannt und beliebt. Die Firma hat es verstanden, sich weit und breit großes Ansehen und Bedeutung zu erwerben, so daß die Inhaber mit Stolz und Befriedigung auf das vergangene halbe Jahrhundert zurückschauen können.

Kreis Limburg.

Limburg, 2. Aug. Das einzige Ratur- denkmal der Welschneidorfer Gemarkung, das unter Denkmalsschutz stand, ist dem letzten 11 n-

und eine Zunahme der umlaufenden Roten inti 545 Millionen Mark brachte. Die Ansichten dar­über, ob dieser Ausweis in Anbetracht des Ulti­mos als günstig ober ungünstig zu bezeichnen ist, sind sehr geteilt. Ferner verweist man auf Berichte der Textil- und Eisenindustrie die einen gewissen Stillstand in der Konjunktur erkennen lassen. Geld ist eher eine Kleinigkeit leichter. Tagesgeld 63/< bis 8 Prozent. Mo­natsgeld 8 bis 9 Prozent. Anleihen ruhig. Ab­lösungsschuld einschließlich Auslosungsrecht heute etwas erholt. Ausländer eher etwas schwächer. Sm Verlaufe blieb das Geschäft weiter sehr ruhig, die anfangs stärker gedrückten Werte lagen um Bruchteile von Prozenten erholt. Elektro- toerte und S.-G.-Farben etwas lebhafter.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 3. Aug. Das Frank­furter Getreidegeschäft ist nach wie vor ruhig. Veuer Snlandroggen ist genügend zu nachgeben­den Preisen angebvten. AuslandroMen wird nicht mehr gekauft. Das Mehlgeschäft ist still. Roggen- mehl aus Roggen neuer Ernte, lieferbar in 14 Tagen, wird mit 34,25 bis 34,50 gehandelt. Von Futtermitteln liegen insbesondere Oelkuchen fest und werden sehr gesucht. Die Preise für Kleie sind unverändert. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer neuer Ernte 28, Roggen, inländischer neuer Ernte 23,50 bis 23,25, Hafer, inländischer 25,50 bis 26, Hafer, ausländischer 23,25 bis 25,25, Mais, gelb 18,75 bis 19, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 39,25 bis 39,50, Roggen­mehl 36, Weizenlleie 13 bis 13,25, Rvqgenkleie 13,75 bis 14.

Berliner ^rosuktenbörsc.

Berlin, 2. Llugust. Der Markt nahm heute ohne jegliche Anregung einen sehr ruhigen Verlauf. Die ausländischen Weizenforderungen waren leicht erhöht und dies brachte im Lieferungsmarkt eine Befestigung von etwa einer Mark. Am Roggen- markte ergaben sich außerordentlich kleine Preisver­schiebungen. Das Jnlandangebot von Roggen ist an- gesichts der dringenden Erntearbeiten ziemlich klein bei unnachgiebigen Forderungen, die hier nur selten durchzusegen sind. Für Weizen soll einige Export- Nachfrage bestehen; Abschlüsse sind jedoch daran, daß die Äbgeber sich weigern, zu den geforderten Preisen zu verkaufen, geschc tert. Roggenmehl in prompter Ware ist für den Konsumbedarf gefragt und wenig offeriert, sonst blieb der Mehlmarkt still. Am Hafer­markte macht sichZuruckhaltung seitens der Käufer geltend, das Börsengeschäft hat sich etwas gebessert. Es notierten (1000 Kilogramm): Weizen, mär?., September 266,25 bis 266,50, Oktober 265 bis 265,75, November 267,50; Roggen, märkischer, 221 bis 226; Sept. 226 bis 225, Okt. 226,50 bis 225, Nov. 227 bis 225,75, (matt); Wintergerste, neue, 189 bis 196, (beh.); Hafer, märk., 257 bis 264, (schwach), Sept. 200, (schwach); Mais, La Plata, 186 bis 188, (ruhig); Raps 275 bis 285 (flau). (100 Kilogramm): Weizenmehl 34,50 bis 36,75, (ruhig);Roggenmehl 32 bis 33,50, (ruhig); Weizenkleie 13,75, (still); Roggen- kleie 15 bis 15,25, (still); Viktoriaerbsen 44 bis 58; kleine Erbsen 28 bis 32; Futtererbsen 22 bis 23; Peluschken 21,50 bis 23,50; Ackerbohnen 22 bis 23.

Aus dem Amtsverkü..-,rgungsblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 57 vom 2. August enthält: Kreisfatzung des Kreises Gießen. Ordentliche Sitzung des Kreis­tages des Kreises Gießen. Straßensperre. Ansteckende Blutarmut der Einhufer. Die Brandhilfeleistung. Förderung der Völls- büchereien. Die Hagelunwetter in den Kreisen Mainz und Oppenheim. Dienstnachrichten.

Verantwortlich für Lokales, Provinz und Wirtschaft i. V. Dr. Hans T h y r i o t.

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Brief

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Holländische Noten......

167,91

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Italienische Noten......

Norwegische Noten......

22.85

22,95

108,28

108,72

Deutsch-Oesterr-, 5 ioo Kronen

59.18

59,42

Rumänische Noten......

2,53

2,55

Schwedische Noten......

112,27

112.73

Schweizer Noten.......

80,92

81.24

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

71.41

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Ungarische Sloten.....

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Frankfurt a. M.

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Zellstoff Aschaffenburg

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204,25

204

Charlottenburger Waffe

. 7

153

151,5

cffauer GaS . .

. R

Daimler Motoren. . .

. 0

123,5

122,4

123.4

121,75

Demag . .......

. 0

_

93,13

92.13

Adlerwerke Kleher. . .

. 0

117

118,75

118

Ludw- Loeire .....

. lu

281

Nat. Automobil....

. 6

125

Orenstein L Koppel. .

. 4

138,25

!'inke Hofmann . . .

. 0

-

Leonhard Tietz.....

. 6

159

-

Bamag-Meguln....

. 0

45,5

Franks. Maschinen ».

. O

76.1

78

78

-

' ritzner...... .

. 7

122

Hehiiaensiaedt .....

. 0

24

7.unghans . ......

. 6

122.5

^cchwerke. . ......

. 8

122,75

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. 8

126

128

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. 10

140

141

138

Aekarsulmer ...»%.

. 8

118.5

117

_

'bi'terß Union .....

116

120

Gcbr. Roeder .....

. 10

_

L Haeffner . ..

. 6

141.25

143

_

Cnbb. Zucker.....

. O

142

142,5

141,4

2. August.

3. August.

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

(Seid

Briet

Geld

1 Brief __

Amlt.- Ron

168,26

168,6a

168,33

168,67

Buen--Atres

1,784

1.788

1,785

1.789

Brff.-Antw

58,37

o8,49

58,41

68,55

Christtania

108,42

108,61

108,49

108.71

Kopenhagen

112,41

112,43

112,37

112,59

Stockholm

H2,49

112,71

112,53

112.75

Helsingfors.

10,585

10,602

10,575

10,595

Italien . .

-2,845

22,885

22,84

22.88

London. . .

.0,391

20,4 1

20,385

20.425

Ncuhork . .

1,199

4,207

4.1985

4.2065

Paris. . .

i6,4J

16,48

16,435

16,475

Schweiz . .

'0,89

81,05 .

10,93

61,69

Spanien .

71,58

71,66

71,37

71,51

Japan . . .

1.988

1,992

1,990

1,994 0,4975

Rio de Jan.

u.496

0,498

0,4955

Wien in D -

Ceft. abgeft

29,13

59,25

69,11

69,23

Prag . . .

'2,45

12,47

12,444

12,464

Belgrad .

7.388

7,402

7,390

7,404

Budapest. - Bulgarien

73,23 u.037

73,37

3,043

73,20

3,042

73,34

3,048

Lissabon . .

20,78

20,82

20,78

20,77

Danzig. . .

81,82

81,48

81,80

81,46

Konstantin.

2,116

2,120

2,108

2,112

Athen. . .

5,495

5,506

5,634

5,046

Canada ..

4.101

4,202

4,196

4,204

Uruguay. .

4.178

4,186

4.176

4.184

20,947

Cairo . .

20,91

20,95

20,907

___ Berlin. 2. August.

Geld

Brief

Amerikanische Noten.....

47153

47205

Belgische Nöten......

Dänische Noten ......

68,48

112,12

68,72

112,68

Englische Noten .......

20,34

20,42