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Kirchenkonferenz, Bericht über diese
Ausruhen!
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
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Datum:
Telegraphische Auszahlung.
Banknoten.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinsfuß 7 Prozent.
Mosel, Lausanner erstatten.
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Proöedöseuih.groschflne Uber moderne Säuglings- ofiegekosrenios und unverbindlich durch: ,linm--gesellschaft BERLIN VöZ
Berliner Börse.
Berlin, 3. 2lug. Bei minimalen Limsätzen gaben die ersten Kurse heute weiter nach. Für einen Teil der Bebenpapiere kam keine Notierung zustande. Die Durchschnittsverluste betrugen 1 bis 2 Prozent, nur wenige Werte waren stärker gedrückt. Schon geringes heraus- kommendes Material drückte auf die Kurse, da so gut wie keine Aufnahmelust bestand. Die Spekulation diskutierte reichlich den soeben erschienenen Reichsbankausweis, der eine Zunahme der Wechselbestände um 233 Millionen
Wetter zum Opfer gefallen. Auf der Weide des Domänengutes stand eine riesige Eiche. Sie ist vom orkanartigen Sturm, der das die ganze Gegend in voriger Woche heimsuchende Gewitter begleitete, entwurzelt worden. Der Äm- fang des Stammes betrug rund 1 Meter; der gewaltige Stamm faßte etwa 30 Festmeter, und das gesamte Holz wird mit 40 Festmeter nicht zu hoch bemessen sein. Urkundliches über das Alter ist nicht vorhanden, es wird jedoch mindestens auf 700 Jahre geschätzt.
Maingau.
am. Frankfurt a. M., 2. August. Der hessische Vorstand und die Leiter hessischer Werbebezirke der Evangelischen Volksgemeinschaft hielten hier am Sonntag ihre vierte Monatsversammlung ab. Reichsgeschäftsführer Weidner legte vor den sehr zahlreich Erschienenen einen Bericht über den steten Fortgang der Werbearbeit in Hessen ab. Alsdann trat man in eine vorläufige Besprechung des Reichs- schulgesehes ein. Man wählte einen Ausschuß, welcher den Gesetzentwurf gründlich prüfen und die Stellungnahme der Evang. Volksgemeinschaft vorbereiten soll. An Stelle des verhinderten Vorstandsmitglieds Kose hielt Georg Anka-Frankfurt a. M. einen Vortrag über die Bestrebungen der „Gemeinschaft der Freunde in Wüstenrot".
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Sn der nächsten Versammlung wird Pastor H. W. der Vertreter der E. V. bei der
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4% Schwei;. BundcSb.-Anl. 4% Oestereichische Goldrte. . 4,20°/» OeUcrreich. Silberrte. .
4% Oesterreich, einheitl. Rte 4% Ungarische Goldrte. . . . 4% Ungarische StaatSr. b.1910 473’/., deSgl. von 1913 .... 4% Ungarische Aroncntte . . 4% Türk. Zollanleihe v. 19)1 4’/» Türk. Bagdadbahn-Anl.
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* Die Reuordnung der Rormal- gütertarife. Die Verhandlungen der ständigen Tarifkommission über die Reuordnung der Rormalgütertarife sind nunmehr abgeschlossen Die beschlossenen Tarifänderungen toer&en bereits ab 1. August durchgeführt. Die Reuordnung beseitigt die anerkannten Härten des bisherigen Tarifes und bringt der Wirtschaft frachtliche Erleichterungen im Gesamtbeträge von über 70 Millionen Mark jährlich. Die wichtigsten Aenderungen sind die Serckung der oberen Tarifllafsen, eine starke Entlastung der Rahentfernungen bei den Tariftlassen a bis e sowie die Einführung der neuen Tarifflasse zwischen den Klassen d und e.
* Einheitliche Bankenzinssätze an den deutschen Börsen. Die Berliner Stempelvereinigung, die Bankiervereinigungen von Breslau, Frankfurt a. M., Hamburg, Köln und München sind dahin übereingekommen, für die Festsetzung ihrer Zinssätze eine bestimmte Einteilung zu treffen, und zwar soll unterschieden werden ein Zinssatz für Geld, das im gleichen Monat mehr als 14 Tage oder am 1. des der Hereinnahme folgenden Monats fällig wird. Dom 1. August ab ist für die Gelder ersterer Art ein Sah von höchstens 5 Prozent, und für die Gelder der letzteren Art ein Sah von höchstens 6 Prozent festgelegt worden.
' Finanzierungsgesellschaft für Landkraftmaschincn A.-G. Die Finanzierungsgesellschaft für Landkraftmaschinen A.-G. schließt ihr erstes Geschäftsjahr mit 36 000 Mk. Verlust ab. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats berichtete, daß die am Ende des Geschäftsjahres eingetretene Belebung des Absatzes von Land- kraftmaschinen und Anhängegeräten verstärkt fortdauere. Sm Geschäftsbericht wird darauf hin- gewtesen, daß die Gesellschaft der Landwirtschaft durch Gewährung längerer Ziele, in der Regel bis zu zwei Sahren, die Anschaffung von Maschinen ermöglicht. Anfangs wurde nur der Absatz^ von Motorpflügen, Traktoren und Dampf- Pflügen, für deren Finanzierung das Reich eine zehnprözentige Ausfallgarantie übernahm, finanziert. Die allgemeine Rotlage zwang jedoch bald, dem Drängen der Landwirtschaft und der Sndu- strie nachzugeben und auch sogenannte Anhängegeräte, d. h. solche landwirtschaftliche Maschinen, die mittels der genannten Kraftquellen betrieben werden können, in den Tätigkeitsbereich mit- hineingubeziehen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 3. Aug. Tendenz: Schwächer. — Die Börse erfuhr heute eine weitere Abschwächung. Kursdrückend wirkte weiter, daß die zweite Hand noch immer fast völlig fehlt. Dann verhindert vor allem die Geldmark klage eine stärkere Entfaltung des Geschäftes. Rach wie vor ist kurzfristiges Geld stark gesucht und Monatsgeld kaum verfügbar. Die befriedigende Lage in der Metall-Sn- d u st r i e konnte keine Wirkung ausüben in Anbetracht des Berichtes der Düsseldorfer Handelskammer über den allgemein stillen Geschäftsgang im Rheinlande. Bei der allgemeinen Geschäftslosigkeit blieben Meldungen von neuen Patenten der Kunstseiden-Sndustrie ohne Einfluß auf die betreffenden Märkte. Stark beachtet wurde dagegen der neue Reichsbankausweis, der wenig günstig beurteilt wurde. Die starke Snanspruchnahme der Reichsbank zum LIltimo kommt darin deutlich zum Ausdruck. An den Effektenmärkten stellten sich gegenüber den Rotierungen der gestrigen Abendbörse im allgemeinen Verluste von 0,5 bis 2 Prozent ein. Stärkere Abgaben erfolgten aber nur in S. G. Farben und Zellstoff-Waldhof. Kleher konnten bei Heinen Umsätzen um 1,75 Prozent anziehen. Deutsche und fremde Renten blieben weiter vernachlässigt und etwas schwächer, auch Pfandbriefe schwächten sich ab. Sm weiteren Börsenverlaufe blieb die Geschäftstätigkeit minimal, doch zeigte die Tendenz ziemliche Widerstandsfähigkeit. Die Kurse blieben knapp gehalten. Sn S. G. Farben wurden vereinzelt Rückkäufe vorgenommen. Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld auf 7 Prozent. Sm Devisenverkehr notierten: Reichsmark gegen Kabel 4,2022, gegen London 20,406, Paris gegen London 124,03, Mailand 69,25, Madrid 28,48.
Wirtschaft.
Die Lage Les Ruhrber^baues und die Kohlenpreisenlwickiung
Es war von vornherein damit zu rechnen, daß der Ruhrbergbau seine während des englischen Streiks erreichte Höchstförderziffer (rund 430 500 Tonnen arbeitstäglich im Durchschnitt des Rovember 1926) nicht werde halten können. Der Abstieg ist aber in den letzten Monaten derartig schnell erfolgt, daß er zu Bedenken Anlaß gibt. Sm Ruhrrevier ist die arbeitstägliche Förderung von 414 000 Tonnen im Sanuar auf 389 000 Tonnen im Suni zurückgegangen; gegenüber dem März war die Monatsförderung des Mai um beinahe 1,4 Mill. Tonnen geringer. Der arbeitstägliche Gesamtabsah des Kohlen- shndikates betrug im Rovember 1926 rund 325 000 Tonnen, in den ersten zehn Tagen des Suli dagegen nur rund 241 000 Tonnen, der arbeitstägliche Absatz war im Mai um 15 500 Tonnen geringer als im entsprechenden Monat des Vorjahres. Besonders stark zurückgegangen ist der Absatz in das bestrittene Gebiet; er beträgt zur Zeit nur 94 700 Tonnen arbeitstäglich gegenüber 160 000 Tonnen im Oktober/Rovember 1926; auch im unbestrittenen Gebiet ist mit zur Zeit 146 800 Tonnen ein Rückgang im Absatz von rund 15 Prozent gegenüber dem Höchststand von rund 172 800 Tonnen um die Sahreswende 1926/27 zu verzeichnen. Bei einem ganz großen gemischten Konzern beträgt der Rückgang der Gesamtförderung an Kohle seit Rovember 1926 bis heute im Durchschnitt der Monats- und Tagesförderung reichlich 10 Prozent, obwohl bei diesem Konzern die Zechen ihre Kokserzeugungsanlagen restlos ausnutzen können (die Koks- erzeugung ist dort seit einem Sahr um rund 40 bis 50 Prozent gestiegen), so daß ein Ausgleich für den verringerten Absatz an Kohle in Gestalt einer gesteigerten Erzeugung an Koks möglich war. Würde der Kohlenmarkt an der Eisenindustrie nicht die starke Stühe haben, würde es auf ihm wahrscheinlich recht schlimm aussehen. Die reinen Zechen, besonders diejenigen mit geringer oder gar keiner Kokserzeugung, haben jetzt wieder mit so großen Schwierigkeiten zu kämpfen, daß erneut Stillegungspläne mit Ernst erwogen werden.
Aus einer statistischen Aufstellung ergibt sich, daß der Index der Brennstoffe (und zwar sowohl für Kohle als auch für Koks) in viel stärkerem Ausmaß gesunken ist, als der Großhandelsindex. Dieser Umstand ist um so bemerkenswerter, als der Ruhrbergbau in den letzten Sahren mit ständig erhöhten Unfoften hat arbeiten müssen, gangenen Sahres allein an Arbeitgeberbeitrügen So hat z. B. die Knappschaftsnovelle des ver- dem Ruhrbergbau eine Mehrbelastung gebracht von rund 25 Millionen Mark jährlich; die letzte Lohnerhöhung hatte Mehraufwendungen von rund 90 Millionen Mark jährlich zur Folge; der Wert des Gesamteinkommens je Kopf und Schicht des Hauers ist gestiegen von 6,24 Mk. im Sanuar 1924 auf 9,05 Mk. im Mai; von einer kleineren Zeche ist errechnet worden, daß auf der Tonne Absatzkohle jetzt nicht weniger als 3,87 Mk. an Steuern und sozialen Lasten ruhen.
Kreis Marburg.
IC Marburg, 2. August. Sn dem im Rahmen der Feierlichkeiten des plniversitätsjubiläums im großen Festzelt auf dem Kämpfrasen abgehaltenen Kommers überreichte Kultusminister Dr. Becker die Summe von 150000Mark als Beitrag zum Bau einesHallenschwimm- b a d e s in Marburg. Bekanntlich bemüht man sich hier in Marburg schon seit vielen Sahren um den Bau einer solchen Einrichtung, da hier die Winterbadeverhältnisse völlig unzureichend sind. Es ist auch bereits ein Grundstock zur Bausumme vorhanden, so daß der Bau eines Hallenschwimmbades in nächster Zeit für gesichert erscheint. — Durch persönliche Mitteilung des Kultusministers Dr. Becker wurde aus Anlaß des plniverft- tätsjubiläums folgenden Herren der Charakter eines außerordentlichen Professors verliehen: Theologische Fakultät: Lic. Dr. Theodor Siegfried; Suristische Fakultät: Land- gerichtsrat Dr. Wilh. Ludewig, Dr. Hans Gerber; Medizinische Fakultät: Dr. Oskar Wiedhopf, Dr. Gerhard Den ecke; Phlloso- phische Fakultät: Dr. Maximilian Krafft, Dr. Johann Mannhardt, Musikdireftor Dr. Hermann Stephani, Studienrat Dr. Wilhelm E n ß l i n , Dr. Siegfried K a e h l e r. — Gestern abend brachte die Studentenschaft dem bisherigen Rektor der hiesigen Hninerfität, Geh. Reg.-Rat Pros. Dr. Busch, dessen Amtsperiode mit Schluß des jetzt abgelaufenen Subiläumssemesters beendet ist, einen Fackelzug, der seinen Weg vom Bahnhof durch die Altstadt irach der Wohnung des Rektors am Rotenberg nahm.
sch. Marburg, 3. August. Zu den mannigfachen Stiftungen für die Marburger Philipps- universität anläßlich der Vierhundertjahrfeier, deren letzte Kultusminister Becker mit dem Betrage von 150 000 Mark für ein Hallenschwimmbad überreichte, ist noch eine gekommen. Die Sn- Haber des Bankhauses Baruch Strauß in Marburg und Frankfurt a.M., die Herren Carl und Allert Strauß, haben eine namhafteStif- tung zur Förderung wissenschaftlicher Forschungen gemacht, die der noch im Werden begriffenen Gesellschaft der Wissenschaften zur Verfügung gestellt worden ist. Es handelt sich zunächst um eine Summe von 25 000 Maick und einer jährlichen Beihilfe von 1000 Mark, doch ist zu erwarten, daß diese Zuwendungen noch vergrößert werden. Die Stifung ist nach dem inzwischen verstorbenen älteren Chef des bekannten Bankhauses, Carl Strauß-Stifung genannt worden. — Bei der Ausführung von Dacharbeiten am Landratsamtsgebäude stürzte der 50jährige Dachdecker Heinrich Preiß aus Ockershausen aus einer Höhe von 14 Metern ab. Der Unglückliche zog sich solch schwere Verletzungen zu, er bald nach seiner Uebersührung in eine Klinik verstarb.
IC Aus der Schwalm, 2. August. Ein in den 50er Sahren stehender Einwohner von Wasenberg in der Schwalm, Wilhelm L e m m e r, kam beim Ausbessern eines Hauses auf dem Weißbindergerüst mit dem Kopf an die Starkstromleitung und wurde sofort getötet.
Dillkreis.
bl. Dillenburg, 2. Aug. Nach dem Stande vom 30. Juli befinden sich im Kreise 152 Vollerwerbslose, worunter 145 männlichen und 7 weibl. Geschlechts sind. An Zuschlagsempfängern zahlt man 265 Personen. Die Zahl der Notstands- ■ arbeiter wird mit 80 bis 90 angegeben. In der letzten Woche waren 13 Zugänge und 8 Abgänge zu verzeichnen. Ausgesteuert sind 60 Mann.
bl. Haiger, 2. Aug. Auf der neuen Bahnstrecke von hier nach Rabenscheidt hat sich der Güterverkehr, vornehmlich ab Station Flammersbach, nach hier recht gut entwickelt. Hauptsächlich kommt der Transport des Basalts in Frage. — Die Verhandlungen bezüglich dem Weiterbau der Bahnlinie bis nach Gusternhain resp. Driedorf sollen in Kürze wieder aufgenommen werden. Der Plan geht bekanntlich dahin, mit der Zeit einen Anschluß an die Strecke Stackhausen—Beilstein zu erzielen.
Kreis Usingen.
* Usingen, 2. Aug. Die Firma Z. Rosenberg & Söhne, Branntweinbrennerei, Apfelweinkelterei und Weingroßhandlung, hier, konnte am 1. August auf ihr 50jähriges Bestehen zurückblicken. Die Erzeugnisse des Geschäftes sind weit über die Grenzen der Provinz Hessen-Naffau hinaus bekannt und beliebt. Die Firma hat es verstanden, sich weit und breit großes Ansehen und Bedeutung zu erwerben, so daß die Inhaber mit Stolz und Befriedigung auf das vergangene halbe Jahrhundert zurückschauen können.
Kreis Limburg.
Limburg, 2. Aug. Das einzige Ratur- denkmal der Welschneidorfer Gemarkung, das unter Denkmalsschutz stand, ist dem letzten 11 n-
und eine Zunahme der umlaufenden Roten inti 545 Millionen Mark brachte. Die Ansichten darüber, ob dieser Ausweis in Anbetracht des Ultimos als günstig ober ungünstig zu bezeichnen ist, sind sehr geteilt. Ferner verweist man auf Berichte der Textil- und Eisenindustrie die einen gewissen Stillstand in der Konjunktur erkennen lassen. Geld ist eher eine Kleinigkeit leichter. Tagesgeld 63/< bis 8 Prozent. Monatsgeld 8 bis 9 Prozent. Anleihen ruhig. Ablösungsschuld einschließlich Auslosungsrecht heute etwas erholt. Ausländer eher etwas schwächer. Sm Verlaufe blieb das Geschäft weiter sehr ruhig, die anfangs stärker gedrückten Werte lagen um Bruchteile von Prozenten erholt. Elektro- toerte und S.-G.-Farben etwas lebhafter.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 3. Aug. Das Frankfurter Getreidegeschäft ist nach wie vor ruhig. Veuer Snlandroggen ist genügend zu nachgebenden Preisen angebvten. AuslandroMen wird nicht mehr gekauft. Das Mehlgeschäft ist still. Roggen- mehl aus Roggen neuer Ernte, lieferbar in 14 Tagen, wird mit 34,25 bis 34,50 gehandelt. Von Futtermitteln liegen insbesondere Oelkuchen fest und werden sehr gesucht. Die Preise für Kleie sind unverändert. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer neuer Ernte 28, Roggen, inländischer neuer Ernte 23,50 bis 23,25, Hafer, inländischer 25,50 bis 26, Hafer, ausländischer 23,25 bis 25,25, Mais, gelb 18,75 bis 19, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 39,25 bis 39,50, Roggenmehl 36, Weizenlleie 13 bis 13,25, Rvqgenkleie 13,75 bis 14.
Berliner ^rosuktenbörsc.
Berlin, 2. Llugust. Der Markt nahm heute ohne jegliche Anregung einen sehr ruhigen Verlauf. Die ausländischen Weizenforderungen waren leicht erhöht und dies brachte im Lieferungsmarkt eine Befestigung von etwa einer Mark. Am Roggen- markte ergaben sich außerordentlich kleine Preisverschiebungen. Das Jnlandangebot von Roggen ist an- gesichts der dringenden Erntearbeiten ziemlich klein bei unnachgiebigen Forderungen, die hier nur selten durchzusegen sind. Für Weizen soll einige Export- Nachfrage bestehen; Abschlüsse sind jedoch daran, daß die Äbgeber sich weigern, zu den geforderten Preisen zu verkaufen, geschc tert. Roggenmehl in prompter Ware ist für den Konsumbedarf gefragt und wenig offeriert, sonst blieb der Mehlmarkt still. Am Hafermarkte macht sichZuruckhaltung seitens der Käufer geltend, das Börsengeschäft hat sich etwas gebessert. — Es notierten (1000 Kilogramm): Weizen, mär?., September 266,25 bis 266,50, Oktober 265 bis 265,75, November 267,50; Roggen, märkischer, 221 bis 226; Sept. 226 bis 225, Okt. 226,50 bis 225, Nov. 227 bis 225,75, (matt); Wintergerste, neue, 189 bis 196, (beh.); Hafer, märk., 257 bis 264, (schwach), Sept. 200, (schwach); Mais, La Plata, 186 bis 188, (ruhig); Raps 275 bis 285 (flau). (100 Kilogramm): Weizenmehl 34,50 bis 36,75, (ruhig);Roggenmehl 32 bis 33,50, (ruhig); Weizenkleie 13,75, (still); Roggen- kleie 15 bis 15,25, (still); Viktoriaerbsen 44 bis 58; kleine Erbsen 28 bis 32; Futtererbsen 22 bis 23; Peluschken 21,50 bis 23,50; Ackerbohnen 22 bis 23.
Aus dem Amtsverkü..-,rgungsblatt.
•* Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 57 vom 2. August enthält: Kreisfatzung des Kreises Gießen. — Ordentliche Sitzung des Kreistages des Kreises Gießen. — Straßensperre. — Ansteckende Blutarmut der Einhufer. — Die Brandhilfeleistung. — Förderung der Völls- büchereien. — Die Hagelunwetter in den Kreisen Mainz und Oppenheim. — Dienstnachrichten.
Verantwortlich für Lokales, Provinz und Wirtschaft i. V. Dr. Hans T h y r i o t.
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Brief
Französische Noien.......
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Holländische Noten......
167,91
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Italienische Noten......
Norwegische Noten......
22.85
22,95
108,28
108,72
Deutsch-Oesterr-, 5 ioo Kronen
59.18
59,42
Rumänische Noten......
2,53
2,55
Schwedische Noten......
112,27
112.73
Schweizer Noten.......
80,92
81.24
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . .
71.41
71.69
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12,478
Ungarische Sloten.....
72,95
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Devisenmarkt Berkin
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Frankfurt a M
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Schultheis Payenhofer
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455
Ber. Glanzstoff ....
. 15
—-
_
7'0
710
"'emberg........
. !ellstosf Waldhof. . .
. 12
337,75
335,75
'38,75
335
Zellstoff Aschaffenburg
. 10
204,25
204
Charlottenburger Waffe
. 7
—
153
151,5
cffauer GaS . .
. R
Daimler Motoren. . .
. 0
123,5
122,4
123.4
121,75
Demag . .......
. 0
_
93,13
92.13
Adlerwerke Kleher. . .
. 0
117
118,75
118
Ludw- Loeire .....
. lu
•
—
281
Nat. Automobil....
. 6
—
—
125
—
Orenstein L Koppel. .
. 4
—
—
138,25
—
!'inke Hofmann . . .
. 0
—
-
—
—
Leonhard Tietz.....
. 6
—
——
159
-
Bamag-Meguln....
. 0
45,5
—
—
Franks. Maschinen ».
. O
76.1
78
78
—-
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. 7
122
—
Hehiiaensiaedt .....
. 0
24
—
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. 6
122.5
—
—
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. 8
122,75
—
—
—
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. 8
126
128
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. 10
140
141
138
Aekarsulmer ...»%.
. 8
118.5
117
_
'bi'terß Union .....
116
120
Gcbr. Roeder .....
. 10
_
L Haeffner . ..
. 6
141.25
143
—
_
Cnbb. Zucker.....
. O
142
142,5
141,4
—
2. August.
3. August.
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
(Seid
Briet
Geld
1 Brief __
Amlt.- Ron
168,26
168,6a
168,33
168,67
Buen--Atres
1,784
1.788
1,785
1.789
Brff.-Antw
58,37
o8,49
58,41
68,55
Christtania
108,42
108,61
108,49
108.71
Kopenhagen
112,41
112,43
112,37
112,59
Stockholm
H2,49
112,71
112,53
112.75
Helsingfors.
10,585
10,602
10,575
10,595
Italien . .
-2,845
22,885
22,84
22.88
London. . .
.0,391
20,4 1
20,385
20.425
Ncuhork . .
1,199
4,207
4.1985
4.2065
Paris. . .
i6,4J
16,48
16,435
16,475
Schweiz . .
'0,89
81,05 .
10,93
61,69
Spanien .
71,58
71,66
71,37
71,51
Japan . . .
1.988
1,992
1,990
1,994 0,4975
Rio de Jan.
u.496
0,498
0,4955
Wien in D -
Ceft. abgeft
29,13
59,25
69,11
69,23
Prag . . .
'2,45
12,47
12,444
12,464
Belgrad . •
7.388
7,402
7,390
7,404
Budapest. - Bulgarien
73,23 u.037
73,37
3,043
73,20
3,042
73,34
3,048
Lissabon . .
20,78
20,82
20,78
20,77
Danzig. . .
81,82
81,48
81,80
81,46
Konstantin.
2,116
2,120
2,108
2,112
Athen. . .
5,495
5,506
5,634
5,046
Canada ..
4.101
4,202
4,196
4,204
Uruguay. .
4.178
4,186
4.176
4.184
20,947
Cairo . .
20,91
20,95
20,907
___ Berlin. 2. August.
Geld
Brief
Amerikanische Noten.....
47153
47205
Belgische Nöten......
Dänische Noten ......
68,48
112,12
68,72
112,68
Englische Noten .......
20,34
20,42


