Jofi^iJxrtooItunflCT fBürgfrmdfterämtern) des Kreise» au ftdlrn.
TDS'il. TS e t) f a t. 2. März. Sin tödlicher 11 n g l ü d 8 f a 11 ereignete sich gestern abend auf der H«rbotner Li raste in Äa»«nfurt Sin Auw auf Dillenburg und ein andere» au» Ghriuasbausen -aiiierten die Strass« umnit:el» bar hintereinander Da» eine Auto versucht«, da» vorau»sahrenbe zu Überholen und gab da» vvrgeschriedene Cigna! Dabei wurde die 43- jährige Ehefrau de» Händler» Sternberg, die gerade die Straste überschritt, bei dem Ttorfud). dem vorderen Wogen auszuweichen, von dem folgenden Wagen erfasst und aul der Stelle getötet.
- - Gross-R«cht«nbach. 2. März Bei »sn« kürzlich hierfclbst stattgehabien Grund- stüdsverstetgerung wurden verhältnismäßig hohe Preise erzielt. Man bot für gute» Aderland durchschnittlich 83 Mark pro 100 uua- brotmeter. während geringere 2dcdlädxn 30 bi» 50 Mark pro Ar kosteten. ftür Wielen wurde im Durchschnitt 80 Mark pro Ar geboten. Sine an- schliessende Gtundstücksvctpachlung brachte gleich- fnll» hohe Preise. Der Pachtbetrag für einen Morgen Aderland guter Qualität stellte sich auf ungefähr 65 Mark: für geringere Lagen erzielte man niedrigere Preise
J Grossrechtenbach, 2. März. Bei der auf dem diesigen Bürgermeisteramt ftutlgehabien Nussholzsubmisslon für die Scmemden Gross-Rechtenbach, Klein-Rechtenbach und Bv!- pertshaufen touruen für die einzelnen Rutz- Holzarten folgende Höchstgebote abgegeben: «jichtenftämme SU. la 29.10 Mark. Kl. 1b 29,90 Marl: Kl 2- 29,90 Mark: SH. 2b 32.25 Mark: ÄL 3a 34,85 Mk.. Kl. 3b 35.95 Mark: ÄL 4a 39J6 Mark: Kiefernstämme Kl la 28,75 Mark: ÄLlh 28.75 Mark: Kl. 2a 28.75 Mark: Kl 2d 28.75 Mark: Kl 3a 35.55 Mark: Kl. 3h 40 und Kl 4.i 40 Mk. Lärchensiämmc Kl la bi» 2b 25 Mark Je Zestmeter.
00 Hochelheim, 2. März. Bei der K trat b u n g der Arbeiten an der Auto- halle für die Kraftpostlini« Giessen — Hochelheim — Niederkleen, die in der hiesigen Gemeinde errichtet wird, betrugen die Angebote der Denigstfordervden: Srd-, Maurer-, Beton- und Derpustarbeiten 3086 Mk., Zimmerarbeiten 853 Mk., Dachdederarbeil^n 492 Mark, Klempnerarbelten 82 Mk, Schreinerarbetten 483 Mark, Schmiedearbeiten 226 Mark und Anstreichern rbeiien 118 Mark. Aach Beschluß J>e» Gemeinderat» wurden die einzelnen Arbeiten folgenden Unternehmern übertragen Erd-, Maurer-, Beton« und Derputzarbeiten dem Maurermeister G ü m b e l » Hörnsheim, Zimmerarbeiten dem Zimmermeister Schuster- Hochelheim, Dachdederardeiten dem Bauunternehmer Schuft e r . Hochelheim, KlempnerarbeUen dem Installateur Kob. Drüdel - Langgöns. Schmiedearbeiten den Schmiedemeistern Di eh mann und Althen- Hochelheim, Schreinerarb.'iten dem Dchreinermetfter A l t h e n - Hochelheim, die An- st reicherarbeiten dem Weissbinder Ioh. 3 u n g II., Hochelheim Die Gefamlbaukosten belaufen sich auf rund 5500 Mark. Hiervon trägt die Stadt Diesten 15CX) Mk.. der Aest wird von der De- mein de Hochelbeim aufgebracht. Die Gemeinde Hörnsheim zahlt zu der Derzinsur.g der Bau- lummc einen jährlichen Zuschuß von 50 Mk. Vie Halle wird zur Unterstellung von zwei Wagen ting«rkbtet Mit den Arbeiten soll sofort begonnen werden. Die Bauleitung hat das Kreisbauamt zu Wetzlar.
• Hohensolms 2. Mörz Nachdem am 1. Februar in der bieiigen Volkshochschule ein Burfchenkurs von der Dauer eine» Vierteljahrs und gleichzeitig ein Stur* für erwerbslose Zugendliche der einen Monat gedauert hatte, beendet wordcn find, konnte am 15. Februar ein neuer Kurs für Mädchen eröffnet werden, der von 27 Teilnehmerinnen befucht ist. Am 5.b. M. foll nun ein neuer Kur» beginnen, der nur für jugendliche Erwerbslos« bestimmt ist. An Lehrstoff sollen brennende Wirtschaft»- tragen. Fragen der persönlichen Lebensführung. Deutfch und Geschichte behandelt werden. Das Wesentliche dteier Lehrkurse, die ganz im Sinne der Heimvoltshochkchule durchgeführt werben, liegt in dem engen Zu'ammenleben der Teilnehmer unb der Lehrer, in der kameradichaftlichen Lebens- und Arbeitsgemeinichail. Der KurS wird diesmal, einem Wunsche früherer Teilnehmer entsprechend. fünf Dechen dauern. Den erwerbslosen Teilnehmern entstehen keine Kosten, wenn fic von ihrem Arbeitsamt das für diese Zeit di? Unterstützung an die Schule zahl' beurlaubt werden.
Slreie Marvura.
lch. Marburg 2. März. 3n der gestrigen Stadtverorbnetensihung wurden n. a. die Zuschläge zur Dewerbeertrags- steuer bei der allgemeinen Gewerbesteuer von 475 auf 356.25 Proz und bei der Zweigsteller- steuer von 570 aus 427.50 Droz, herabgesetzt.
Für verschiedene, in diesem Zähre vorzunehmende S t r a st e n a r b e i t e n . die bis zum Universitätsjubiläum scrtiggestellt sein sollen, wurden 410 000 Mark aus Anleihemitteln bewilligt. ferner würbe mit Nüdlicht auf die augenblicNiche Arbeitslosigkeit beschlossen. für da» laufende Rechnungsjahr geplanteInstandsetzunas- arbeiten im Innern der städtischen Gebäude bereite jetzt zur Ausführung zu bringen. Diner zwischen dem Hessisch Nassauischen Wirtschastsv r- oand und den Arbeitnehmer-Gewerkschaften vereinbarten Lohnerhöhung der städtischen Arbeiter l3 und 2 Pf. die Sirr' i wurde zugestimmt. Weitere Punkte Wurden vertraulich behandelt, darunter die Errichtung einer Siedlung von 10 Häusern in der Knuhbach. In der 38 obdachlose Familien imter- gebracht werden sollen.
Dillkreis.
WSN. Dillenburg. 2 März. Bekanntlich schweben seit 1923 Verhandlungen über das Weiterbestehen der seit 1858 bestehenden Dillenburger Bergschule bzw. der Verschmelzung derselben mit der Siegener Bergschule. Im Kreishause zu Dillenburg traten nun dieser Tage die Vertreter de» Betgfchulkurato- rium» und der kommunalen Behörden zu einer Sitzung zusammen. Nach vorausgegangenen Sin- zelbesprechungen hatte die gemeinsame Beratung folgende» Ergebnis: Eine Verschmelzung mit der Siegener Betgschule wird abgclehnt. die Berg- schule Dillenburg mit Vergvorfchule unter Analiederung von Kursen für Steinbruchmeister bleibt bestehen, von den drei kommunalen Verbänden wird die weitere Zahlung und Erhöhung sriiher geleisteter Beiträge erwartet bzw in Aussicht gestellt.
61. Herborn. 2. März. Zur besseren ile- berwindung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten und zweck» günstigerer Regelung der Produk- tionsoethältniff« beabsichtigt die B a f a 11 i n - Duftri« des Wester Wal de» «inen Zu - lammenschlust mit den gleichen In
dustrien de» westdeutschen Bezirk». An den Bestrebungen sind bi« grössten Balalt- w«rke de» West«rwaU»-. des Rh«st,- und de» Odenwald-Bezirk«» beteiligt Di« Selbständigkeit der W.rk« toll erhalten bleiben dvch tollen die Peoduk ior. und der Absatz nach einem bestimm- ten Sc. lüssclstzstem txneili werden Man will ferner versuchen, staatlich«. Provinz!«!!« und städtische Verwaltungen zur Teilnahme an den le* abstchtgien Verband der Basaltwerte zu iniereNieren.
Rrei# tVefterbnrg.
WSN. Westerburg. 2. März. InDroß- f, olboch bei Wallmerod brach gestern abend m Anwesen de» Landwirts Schöneberger aus bisher unbekannter Ursache Feuer aus, wodurch dasselbe trotz der Bemühungen btt Feuerwehr d i s auf den Grund nieder- brannte. Die gcfamten Ernte- und Heuvor- rötc wurden ein Raub der Flammen Der Schaden ist nur teilweise durch Versicherung gebedt.
Strrid ^imburq.
WSR. Montabaur. 2. März In der Nacht zum Sonntag erbrochen unbekannte Ticbe. die von auswärts in einem Auto gekommen waren, den Laden eines hiesigen Schneidermeister» und stahlen für etwa 2000 Mark AnzugSstoffe. Mil dem Raub'' konnten st« unerkannt entkommen. Al» Abschiedsgruss hatten sie an die ßabcniür noch di« Worte .Aus Wieberiebens" geschrieben
^•aingau.
WSN. Franksurt a. M 2 Marz. In ihrer Wohnung in der Schichaustrahe wurden heute morgen ein Eifenhoblet H. und sein Sohn durch Leuchtgas vergiftet vorgefunden. Am gestrigen Faftnachtsdienstag wurde in der Eoimsstraste im Verlaufe eines Streit«» der Former Kaiser von dem Schleifer Achenbach mit dem Mesfer in die Lunge g e ft o • chen Achenbach wurde lebensgefährlich verletz« im Krankenhaus eingeliefert.
Buntes ‘UUerlci.
50 Sonnen Elfenbein unter dem Hammer
50 Tonnen Elfenbein, für deren Gewinnung ai. die 20 000 mächtigen Tiere sterben muhten, werden jetzt in London versteigert und wurden von einer Anzahl von Käufern, hauptsächlich Deutschen und Amerikanern, besichtigt. Diel« letzte Elfenbein-Ernte flammt auS Afrika, Indien und Eeylon und dem Polarkreis. Die Massen waren auf einer Flüche von 80 a ausgelegt, damit sie von den Sachverständigen begutachtet werden konnten Man leuchtete mit cleklrifchen Lampen in öle Löcher der groben Elfenbeinhauer und forschte nach Spuren von Bruchstellen oder Krankheiten. Es kommen auch mancherlei Betrügereien vor, indem die Eingeborenen, um daS Gewicht der Elfenbeinzähne zu vcrgröhern, geschmolzenes Blei hineintun. Der grösste Teil des Elfenbein« Rammt von Ginge- oorenen, die das Geheimnis der riesigen Elefantenfriedhöfe tm Innern Afrikas kennen. Dlcfe Friedhöfe liegen tief im Innern des Urwalds, und die Rüffelträger wandern dahin von weither, wenn sie ihre Herde verlasien, um zu sterben. Nur wenigen sind diese Orte bekannt, in Denen riesige Berge von Skeletten liegen und in denen man noch
g«toaltige Slfenbemichätz« sm den kann. Der Katalog führt auch gro i« Mengen von .SeepfetDzäbnen* auf. Da« finD Hauer von FlustpferDen, aufwrDtm Zähne von Walrvsien. *>aucr von Edern und Rdinoze:os-Hörner Au« dem Polarkreis kommen kostbare Hartodlhörner. Die einstmals Di« ZierD« der.Kuriositäten-Kabinette" grosser Herren waren und auch heu'e noch hochbezahlt werden
Mark Twain» Schlips.
Ametlkanitchc S.aller erzählen eine hübsche Geschichte von Dem grafen Spassvogel Mark Twain. Der in seiner Kleidung «ehr nachlässig war. Sine« Tage» macht« er einen Be uch bei seiner Nachbarin Harriet Beccher-Siowc. Der ocruhmten Dertasienn von .Onkel Tom« Hütt« Nachdem er sich mit der geistvollen alten Dame rorzügdch unterhalten hatte, febrtt et vergnügt beim und wurde von seiner Gattin mit Dem entrüsteten -Kumt empfangen: .Du bist doch em unverbesierlichet Taugenichts! Da biß Du wieder ohne Schl vs zu Mrs. Stow» gegangen." Mark Twain lagt; kein Won. aber nach einigen Minuten kam er au« feinem Schlafzimmer heroor und überreichte dem Dienftmädchen ein g«d«imnis- volle« Padchen, Da» er ferner Nachbarin schidte Es befanD sich Darin — fein Schlips, und dazu ball« er folgende Zeilen geichrieben .Oben tagte meine Frau. Dafj ich bei Jbnen eine halbe Stund« ebne Schlips war. Beiliegend mein Schlips. Bitte, leben Sie ihn sich so lange an, wie ich bei 3bn«n war. und senden Sie ihn mit dann freundlichst zurück Es ist der einzige, den ich besitze "
Bettler-Reisen an die Riviera.
Die dunti Der Pariser Bettlet blidt nicht nut auf ein ehrwürdige« Aller zurück, fonbtrn sie genießt auch ein befondcre» Anfehcn. Da tPdbre Aristokraten Des Belllergewctbes zu Ihren MitglieDern geboren. Da« Hau», mu Den sieben Turcn in einer Strasse hinter Holt«- Dam« zu Halls, in Dem Die Bett lervereinlgung tagt, hat fchon manche« prunkvolle Fest gesehen. Die teuersten IDeinc unD dieausetlefensten Speisen werben hier nicht selten aufgetragen, unD ein Journalist, Der i auf Den Rus eine« F.-infchineders Anspruch erhebt * unD Dem e« vor einiger Zeit gelang, sich bei einem । wichen Feste rinzuschmuggkln, berichtet, er habe noch niemals w vortrefflichen Ehampagnet getrun- ten, wie bei Dem Gelage Der Bettler Diese Hert- «chasten reisen natürlich in Der schlechten Jahreszeit nach Der Riviera, wo sie ihre besten Pariser i KunDen wieD.rtreffen. .Ich habe viele alte Bekannte auf Der Promenade des Anglais wleDergclroffen." fchreidt ein Befucher von Nizza: .Da fast ich den Mann mit Der Hasenscharte. Der so jämmerlich Dteinzuschauen versteht, Öen DlinDen Bettler mit Den weihen Mäusen unD Den Krüppel ohne Beine, bet sich selbst in einem kleinen Holzkotten so geschickt vorwärts bewegt. Alle Diese Bettler, Die man sonst in Pari« sieht, sonnen sich hier unter Dem blauen Himmel, über Ihre Stute ist In Diesem Iaht, wie Die Der Hotelbesitzer, nicht sehr gross. Als Der Franc so nieDrig stand. Da flcdten ihnen amerikanische und englische Besucher 20, - ja sogar 50 Frcs- Roten in Die aufgehaitenen Hände. Das wat zu Der Zeit, da Die jungen Banke«» eine zusammengefaltet« 100 Ftc« -Note im Knopfloch trugen unD ein« 5 FrcS -Note auf ihre Koffer klebten, um ihre Verachtung dieses .Beinahe-GelDes" ausübenden. Heute ist bet Franc wieDet etwa« weit, unb er fliegt nia)t mehr so leicht au« Der Tasche. Deshalb haben Die Bettler schlechte Zeit. Sie Durften Daher balD wieDet nach Paris zutückkehten, wo Da» Ernt«- selb immerhin gröher ist unD wo man genug v«r- Dient, um sich auch einmal ein Fest leisten zu können . . .
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