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Femkostmorgarine

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Ter Vürgermcister. Schneider.

wird anderen Abführmitteln durch leine milde prompte Wirkung not«

gezogen. Pak. 60 Pf. nur mu

Central-Drogerie, Schulstr.

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Bekanntmachung.

Xie gemeinichaslliche Nutzholzversteige- tung der demeinbcn Niederkleen, Cbcr- kleen und Ebersgöns vom 22. Februar d. Z. ist genehmigt

Großrecbtenbach, den 1. Mär- 1927.

?*H«nk*a Eckhardt am Qt toorbm

Freitag, den 4. März 1927 nachmittags 2 Uhr

vvi'icigete id) nn Ydiucn, Neuenweg 2R umn i»rvfile gegen ^nrviblun-i:

2 ^etiifov.'» Bicriipdonv vier Lola-, i Nndued isch. 1 Neanlaror. 5 Lkbrerb» li.ve. -ioei Bilder, einen ^äichel^rank, 17 Bünde Brockbans SonveTinilon?* '.'eriton. 2 Trnmeans, 1 Bu^criäiianl. I Ureden;, 1 Maitenmnacn. 2 Diwans, i «ncken'ckranke. 1 l'ferb. 1 Fahrrad. 2 Wa'kdii'lve. 3 Schränke. i Siegihroiut- schrank. 6 . entrifnncn. 1 Sucbenbilfett

3 Nniiertüdle. 1 Nähmaschine 2fW>D

Hebbel

SertchiSvou;ieber in Bietzen Dammstrane 24 I. Delevdon 23H.

Utnthalben gräm ist bas ffiilb m Wntmvhnm- t Vorliebe m.t di« tsjuftanb bt; W. ine Tesahk, dn er- nlichk Ikrt zum

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iter. Für bin lu»- dl« Witterung de« djon linden sch die qt Äälk und HoMt i sie selbst noch in Tfl der -osenstppe

Sedm. Di# Füchsin mgt.

3e bester bi« VhreMWtfW ärmsten an« der- chten tann he bayi d auch der späteren ugl in unserer nächsien issen, tritt Und« be« aselwild, bas in ist noch heimisch Üf- hon seinen bolznn

ögel mit dem langen iats ist der 5W8 iden im Gang. Der jtn -chnepienlwch" 1(9 den Abschuß aus . im Frühjahr unter- zu grfübrbcn, g ßeobachlung" W" ig zeig'. EM eit Sie sind 9eMrt

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idjlägc: 0,9 Millimeier. Heu i he Morgen »em peratur. 5Z «rod Celsius.

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Gefängnis; Gernand zu n i S verurteilt gesprochen

zwei Monaten Gelang Frau Fechter wurde frei

dem städtischen hoben i

RDB. Jehl

Gestrige laaeslemperaturen Arad Celsius Minimuni f *

Wohlfahrtsamt z u

auch Reifen z u den

tC*ettcrvoraiieiaflc.

Wechselnd bewölkt, in bin Temperaturen keine wesentliche Äenderung. verein zell Niederschlags- schauer, iüdiiche bis westliche Winde.

Oauichalbeirag erhoben, der Fahrt, ilnterfunft, Verpflegung. Autofahrt und kl^ntliche Reben aus­gaben wie Steuern Trinkgelder ul»., einschliestt S ist es z. B möglich, von Köln aus ui drei­tägiger Reife einen Friedhof eiwa 10 Kilo­meter von Rpern entkernt zu besuchen, die ge­samten Reisekosten für diese dreitägige Reise stellen sich zur Feit auf 65 Mk. Hinzu kommen lediglich die Gebühren für daS Visum noch Bel­gien in Höhe von 6.75 Ml für einen sieden» tägigen Rukenthal' Dieser Sich:vermerk kann un­ter Einreichung deS Reisepasses und eines be­sonderen Lichtbildes bei dem für den Wo Hal in teS Reifenden zuständigen Belgischen Ksnular be- antragt werden wird aber auch auf Au sich vvm Mitteleuropäischen Reisebureau beschafft.

* Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Lchlachtviebmarki drei .Hübe. 1016 Äölbcr 392 Schafe 316 Schweine

hielt Fechter ein Jahr drei Monate Schmal! wurde zu drei und

2 uS dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben RochmalS lei auf die mor­gige erste Rus'ührung von Lev Fall S Operette Die geschiedene Frau" hingewieien

Um auch auswärtigen Intereksenien den un­gestörten Besuch der Dorstellung der Lokolpokke Gesten wird Großstadt" za ermög'.i^en. ist der Beginn der Dorstellung am komiirenden Sonntag entgegen dem auSgegebenen Spiel- plan auf 6.30 Uhr abgeändert worden fo dast bestimmt mit Borstellungslchluß spätestens 9,45 Uhr zu rechnen ist Um mit dem Sonn- tag-Ab.mnement ouSzulommen. ist die Direktion genötigt, auch die Wiederholung der Polle am Sonntag. 6 März, im Abonnement zu geben. Sonntags-Abonnenten die «in anderes Stück zu fehen wünschen, erhalten kostenlos einen Gut­schein

Hühner 100 bis 123 Pf. daS Pfund: 12. Blumenkohl 6-3 biS 140. Salat Lauch 5 biS 15. Rettich 10 bis 15. biS 50 Pf das Stück.

Vornotize».

Segelflüge

auf dem Hoherodskopf.

WSR. Schotten.. 2. März Die Segel­fliegergruppe deS Friedberger P o- lhtechnikums hat gestern daS Sege.slugzeuz .Rostbach- nach dem Hoherodskopf gebrach- Mil den Probeflügen auf dem dortigen günstigen Gelände soll demnächst begonnen toerbe;:

Amtsgericht Giehen.

Diesten. 1. März. Immer wieder kom­men Streitigkeiten zwischen Vermieter und Mie­ter. vielfach solche kleinlichster Art. in Belei­digungsklagen vor das Gericht. Zwischen einer Vermieterin und einem Mieter war vor dem MicteinigungSamt eine Vereinbarung getroffen worden, wonach letzterer sich zur Veschaffung eines neuen Abortbeckens verpflichtete, während die Vermieterin die Kosten der Aufmontierung übernommen hatte. AlS das Decken gesetzt worden war. stellten die Arbeiter die beschädigte Schüs­sel in den Hof. Roch einigen Tagen stand sie, angeblich in beschmutztem Zustande, unter dem Schlafzimmerfenster der Ver-mieterin. Da diese annahm, der Mieter hätte die Schüssel selbst dort­hin gestellt oder stellen lassen, um fie zu ärgern, schrieb fie ihm einen Dries, der die Aufforde­rung enthielt, die zerbrochene Schüssel sofort zu entfernen, widrigenfalls sie sie ihm vor seine Türe stellen lassen würde eS sei eine große Frechheit von ihm, die Schüssel in den Hof zu stellen. Der Mieter antwortete hierauf mit einer Delcidigungsllaae. Im heutigen Termin ergab sich kein Anhaltspunkt dafür, dost der Mieter den Auftrag gegeben holte, das beschädigte Decken unter da- Schlafzimmerfenster der Dermieterin zu stellen, oder daß er dies selbst getan hätte Offenbar ist eS erst nachträglich dorthin gekommen Die Parteien einigten f i ch schließlich. Die Vermieterin nimmt die beleidigende Aeuherung mit Dedauern zurück, zahlt eine Duste von 10 Mk. an die vtadtarmen und trägt sämtliche kosten.

Ein anderer Mieter, der vor kurzem wegen Deleidigung feiner Vermieterin zu einer Geld-

Schöffengericht Gießen.

* Gießen. 2 März. Der Kaufmann Aler Fechter, seine Ehefrau der Kaufmann Erich Schmal! und der Aaufm. Karl ® g. ®er- nand. alle von Gießen, hatten sich heute, elfte­rer wegen Rückfallbetrug- und Urfunhcnfäl- fchung. die anderen wegen Deihilse hierzu, zu verantworten

Die Beweisaufnahme ergab folgendes F. hatte sich Anfang 1925 hier alS Kaufmann nie­dergelassen. Er bestellte bei verschiedenen äus- wärtigen Firmen Waren. Seine Briefbogen tru­gen je nach Bedarf den AusdruckSchuhwiren- grvsthandlung' oder ..Tertilwarengrohhandlunz" und einen Vermerk über seine Bankkonten, Post­scheckkonto und Telegrammadresse. Auf diele großartige Aufmachung fielen denn auch ver­schiedene Firmen herein und lieferten Schuh- und Textilwaren, zumal da die Milan gell?. - Schmal! in zwei Fällen und Gernand i einem Fall geradezu glänzende Auskünfte über Fechter erteilten. 3n Wirklichkeit war F. mittellos. Seine ..Großhandlung" und sein Etagengefchäft" existierte nur auf dem Papier- er bewohnte ein möbliertes Zimmer und mußte die auf die geschilderte Art erlangten Sachen alsbald abfehen. um von dem Erlös leben zu können. Bei einer Bank hatte er ein Konto von drei Mark, alle übrigen Angaben waren falsch. In drei Fällen hat er auch Auskünfte über sich selbst erteilt u-.id mit dem Ramen feiner jetzigen Frau unterschrieben.

Mit Rücksicht auf feine Minderwertigkeit er

DaS Bureau des Gießener Ver- kehrSvereinS. das bekanntlich im TorhouS am SelterSweg untergebracht ist, wurde auch im verfloffenen Monat vom Publikum febr rege In Anspruch genommen. Seit Mille Februar wer­den über die Tätiakeil des Bureaus genaue Aufzeichnungen geführt. Hiernach wird die Tä­tigkeit diefeS Bureaus in der Zeil vom 15. b i S 2 8. Februar wie folgt vermerkt, zehn ReiseauSkünfte. zehn Rachfrogen nach Bädern und Ausgabe von Prospekten. 22 Auskünfte über Angelegenheiten der Stadt Diesten, elfmal wurde daS ReichSadreßbuch begehrt. 32 Gespräche wur­den von der öffentlichen Fernsprechstelle in dem Bureau auSgeführt. ferner waren 15 verschie­dene Inanspruchnahmen zu erledigen An Dos- münzen wurden über 1000 Stück in dem Bureau auSgegeben.

** Eine Achtzigjährige Frau Karo­lina Reinschmidt geb Haubach. Witwe, Klinikstraße 22. begeht heute. 3. März, ihren 80. Geburtstag in seltener geistiger und körper­licher Frische.

ee DaS Fröbel-Deminar veranstaltet im Anschluß an die Prüfungen von Freitag. 4. März, bis einschließlich Sonntag. 6 März, in den Räumen des Seminar». Dartenftraße 30. eine Ausstellung von Schülerinnen-Arbe ten der ab­gehenden Kindergärtnerinnen und Kinderpflege­rinnen. Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 1 ilbr und von 3 bis 5 Uhr geöffnet. Man be­achte die heutige Anzeige.

DSR. Verwendet WohlfahrtS- briefmarken. DaS Frankieren mit Wohl- fahrtsbriefmarken bürgert sich erfreulicherweise auch in Deutschland ein. Bekanntlich handelt eS sich bei triefen Marken um amtliche Postwert­zeichen (5-, 10- 25- und 50-Pfennigmarken). die zum Doppelten des FrankierungswerteS verkauft werden. Der WohlfahrtserlÖS wird zur ergänzen­den Fürsorge in Fällen schwerster Rot ver­wendet. lieberen haben die anerkannten Wohl­fahrtsstellen den Vertrieb übernommen, so daß auf die verschiedenste Weise die Marken an die Bevölkerung herangebracht werden. Für den Monat März find an vielen Stellen besondere WohlfahrtSbriefmarken-Opferwochen in Vorberei­tung. Der Postverkaus für die Marken ist bereits eingestellt: dagegen wird der Vertrieb durch die WohlsahrtSftellen bis April sortaefetzt Die Mar­ken behalten postalische Gültigkeit biS zum 30. Juni 1927. (In Gießen sind die Marken bei

La geSkalender für Donnerstag Verein Rudersport: 8.30 llbr. Bootshaus außer­ordentliche Generalversammlung. Spielvereini- gung 1900: 9 Uhr. Gasthaus Holler. Mitglieder­versammlung Lichtspielhaus Bahnhofstraße: Unter Ausschluß der Ocffentlichke t Aftoria- Lichtipiclc. .Der ilebetfall in der Zedernschlucht".

KriegSgräbern in Belgien! Vor einiger Zeit konnte mitgeteilt werden, daß eS dem Mittel­europäischen Reisebureau in Gemeinschaft mit dem Dvlksbund Deutsche KriegSgräberfürsorge ge­lungen ist, den Angehörigen gefallener Krieger Reisen zu den KriegSgräbern in Frankreich zu ermöglichen. Zahlreiche Hinterbliebene deut­scher Krieger haben von dieser neu geschaffenen Reisegelegenheit in den letzten Monaten Ge­brauch gemacht. Wie unS mitgeteilt wird, können nunmehr vvm März an auch Reisen zu den Kriegsgräbern in Belgien, und zwar den Hauptzentren deS Friedhossgebietes. wie ©ent, Brügge. RoulerS. Bpern, Mons. Ramur. Reuf- chateau und anderen durchgeführt werden. DaS Mitteleuropäische Reisebureau hat Vereinbarun­gen getroffen, um derartige Reisen ohne jede Schwierigkeit für deutsche Reifende zu ermög­lichen. Die Besucher der KrieoSgröber werden in Belgien in den eigens zu diesem Zweck aus- ?ewäl)Iten. nahe am Bahnhof liegenden Hotels rrundliche Ausnahme finden: ein Auw zum Be­such deS FnedhofS steht zu der gewünschten Zeit zur Verfügung. Für die gesamte Reise wird ein

Verwendung finden' schließlich b^e bcauemfte An Aalzleckfteine. die sich im Handel beiinben und häufig bereits Einrichtungen zum Befestigen an Bäumen besitzen.

Man rechnet in Kehrevieren auf 2>-> Morgen eine Lecke. Man soll damit nicht sparen. Dosier muß stets in t. r Nähe vorhanden fein. In Revieren, wo das Wild die Saljlfrfen noch nicht kennt, bauert dos Annehmen häufig länger. Als Mittel, nm das Wild leichter dazu zu veranlaßen, werden einige Tropfen Antsöl darauf geträufelt empfohlen. Man wird selbstverständlich die Lecken auch bei den Tages­stunden des Wildes ober an feinem Wechsel anlegen. Führt an der Lecke noch ein verdeckter Pirschpfad vorbei, dann gibt sie dem Reoierinhaber auch ein gutes Mittel an die Hand, um fein Wild zu beob­achten

llsberhoupi muß jeHt bald an die Neuanlage von si nchpfoden ober an ihre Wiederherstellung gedacht iwroen. Ihre Bedeutung für ein Beobachten de» Wildes ohne Störung ist ebenso groß wie für die leichtere Ueberwachung de» Revier» ober den Ab >chnß des Wilde,

Wildäcker und Wildwiesen finden sich bei uns menifl, wenngleich sie in ausgezeichneter Weise der Mldhege zu dienen vermögen sachgemäße An­leitung zur Auswahl und Kultur der wichtigsten siesunasoflanzen bietet das Merkblatt:Wilbäcker und Wilbwiefen" der Gesellschaft für Jagd künde

Bor allem muß es 2lufgabe des Jägers fein, in den nächsten Monaten jede Unruhe und Störung aus feinen WUddahnen fernwhasten. Wenn fein Wild sich paart ober setzt, bann heißt es mehr denn ie auf pgenbe Hunde und streuneiche Katzen zu 'chtsn. Die higenbcii Hunde entwickeln sich vielfach zur Plage Mehr und mehr finden auf dem Lande Hunderassen Eingang, denen dos Jagen im Blute liegt. Schäferhund und Dobermann haben den alten Wachhund den Spitz, verdrängt Ein ober zwei dieser Hunde können allein durch da» Wtlbhetzen solche Unruhe in» JReoier bringen, daß das Wild abwandert, ganz abgesehen von dem Schaden, den sie durch Reißen anrichten. Darum überhaupt |u lebet landwirtschaftlichen Arbeit, wie man in man­chen Dörfern beobachten kann der Hund mit auf, tjeto genommen werden muß um bann unbeauf­sichtigt umherzuftrvmern, ist nicht einzusehen. Leider versagt in dieser Frage da, ländliche Feldfchutz. personal, da» doch eigentlich auw die Interessen be» Pächter, der Gemeindejagd wahren sollte, vielfach vollkommen.

Der Naubvogelzug ist im Gang. Die Krähen Hütte verspricht Erfolg. Dor allem aber sollte sie gegen die Vögel angewendet werden, denen sie ihren Namen verdankt. Denn ihr Schaden an der Nieder- iagb durch Nestraub und löten von Jungwild ist ungleich großer al, der, den die doch schon stark ge= Kanteten stolzen Nauber der Luft an richten. Diesen aegenüber sollte nicht nur da, Herz des hegenden Weidmanne,. sondern auch da» de» Naturfreundes da, sollte doch in sodem Jager stecken sprechen.

Hubertus.

Rückgang der Maul-und Klauen­seuche in Hessen.

WSA Die Maul- und Klauenseuche hat nach einer soeben veröffentlichten amtlichen Rach­weisung im Lande Hoffen erfreulicherweise einen beträchtlichen Rückgang zu verzeichnen. 3m ganzen find noch 34 Gemeinden mit 112 Ge­höften von der Seuche betroffen. Die Provinz otarfenbura ist mit Ausnahme eines Falles im Kreife Dieburg ganz feuchenfrei. Kleinere Seu­chenherde besteben noch in den Kreisen Gießen, Mainz, Oppenheim und Worms. Ausgesprochene Seuchröherde befinden sich nur noch in den bei­ben oberhessischen Kreisen Büdingen (9 Gemein­den mit 33 Gehöften) und Lauterbach (5 Ge­meinden mit 44 Gehöften). Dagegen sind die Kreife Alsfeld, Friedberg und Schotten völlig keuchen frei.

wiestener Wochenmarftpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 150 biS 170. Matte 30 bis 35. Käse (10 61.) 60 bis 140, Wirsing 2) biS 30. Weißkraut 10 bis 15, Rotkraut 25 bis 30, gelbe Rüben 10 bis 15, rote Rüben 10. Spinat 25 bi- 40 Anter-Kohlrabi 8 bis 10. Grünkohl 23 bis 25. Rosenkohl 40 bis 50, Feldsalat 150 bis 200. Endivien 83 bis 100, Zwiebeln 10 bis 20 Meerrettich 35 bis 63. Schwarzwurzeln 30 biS 50. Kartoffeln 6 bis 7. Aepfel 20 bis 50, Dirnen 10 bis 25. Honig 50. Rüsse 70. junge Habnen 100 bis 120. Suppen-

Zreibanl.

Freitag, den 4. März, von 8 Uhr vorimnogs ab B ,D

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strafe von 300 Mark verurteilt worden war. hatte nunmehr selbst Beleidigungsklage gegen die e erhoben, war aber im BerhandlungA- termin ncch: erschienen. Die Privat- klage gilt deshalb als zurückgenommen und der Privatttäger hat alle Kosten zu zahlen.

Kleine Straftammer Wetzlar.

L1 Cin Olrbcder au# Kraftsolms miß­handelte nach ^iner Schlägerei gelegentlich des Sangerfestes in Krös'elbach einen gänzlich un­beteiligt ?n jungen Mann aus Schwa Ibach in schwerer We se Das Amtsgericht Wetzlar Der-

150 Mark Geldstrafe an Stelle von zwei Monaten Ge ängnis. Dagegen legte der Ver­urteilte Berufung ein b.e jedoch v e r » o r- s e n wurde.

Wegen Betteln#. Landstreicherei und Haus­friedensbruchs war e.n in Untersuchungshaft sitzender Schmied u 4 Wochen Haft b z w j 2I'rcbe Gefängnis verurteilt worden. Der Angeklagte, der gegen dieses Urteil Be- ruiung einkgie. hatte in Kölschbausen in e.nem House, in dem nur die schulpflichtigen Kinder anwelend waren, sich sehr übel benom­men Die Strafkammer bestätigte das erstinstanzliche Urteil, worauf der ..Ritter der Landstraße" sich zufrieden gab.

Gerichtssaal,

verurteilter V-Fugrdieb.

WSR. Höch st d. M.. 2 März Das hiesige Schöffengericht verort eilte gestern den in Nord­amerika geborenen 63 Jahre allen angeblichen Kaufmann David Ciroiimann, der auf der Strecke zwischen Wiesoaken und Frankfurt am 2°. Januar einen schlafenden Mitreisen­den beftoblen hatte, trotz seines hartnäckigen Leugnens zu drei Jahren Gefängnis und Drei Jahren Ehrverlust. Das Gericht betonte in der Urteilsbegründung, daß das Publikum mit allen Mitteln gegen derartige unlautere Ele­mente geschützt werden müsse. Bei Durchsicht der Sachen des Angeklagten fand man Schlüssel, die zu allen Abteiltüren und Schränken in dem D-3ufl paßten

Zuchthaus für Aahrradhehler.

WSR. Frankfurt a. M., 2. März. Das Schöffengericht verhandelte gestern gegen zwei von der Polizei ermittelte Hehler, die ge­stohlene Fahrräder angekauft hatten. Einer derselben wurde zu einem Jahre Zucht­haus. der andere zu zehn Monaten Ge­fängnis verurteilt

Zuchthaus für einen Taschendieb.

WSR. Frankfurt a. M.. 2. März Der 23jährige Reisende Paul Stottnik, der schon mit 14 Jahren das Stehlen gelernt hatte, kam Gnde August aus 6:m Zuchthaus. Kurze Zeit daraus beobachtete ihn Der Kriminalkommissar Geinitz am Hauptbahnhof, wie er im Ge­dränge sich an Damen heramnachte, um deren Handtaschenzu visitieren. DaS Gericht verurteilte den Burschen, dem sünf vollendete und drei versuchte Diebstähle nachgewiesen wer­den konnten, zu der exemplarischen Strafe von vier Jahren Zuchthaus fünf Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Isr. ReNgionsgemetnde. Gottes). I. d.Shnagoge lSüdanlage). Sarnvtag, den 5 März 1^27. Borabd: 6 00 morgens 9.00 Predigt Abends 6.20 und 7.00.

Gottesdienst der isr. ReligionSgesellschast Sabbatfeier, den 5. März 1927. Freitag abend 5.45, Samstag vormittag 8.30. Predigt, nachm. 3 30. Eabbatausgang 7.00. Wocher.gottesdienst: morgens 6 45, abends 5 30.

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