3tbt jL fuS ■“«iä von iS
"UN,.
Lach
,^L ■Ä
f*R mit dn
Dei btt hi,. nfl .Mm Wrnschnin! te "VN hin all. 1‘tn. Die flt, aWun vn. J di« 3dm. “n.
e Siobiotr- lüngflen Sil« crmbgtnl- D ^rojtnt unb. auf 115 Pro- ranffcmmenbtn n der hiesigen 5tatt bet ut» JrerMkn an i Hoffen.
"dlvtrotd. ? ßefttm nad) <e bereits au ^Hfin an Mr man mit I« an bie nb Zwar an k- Die ferner nl nerflttt btr Sau eines m geplant unb ts der Tnind- M Btlegentlid) hierzu nofotn- ibauungsplones
tutt bomWag Ibfäbtigtt altenbtn ©tra
bte ßa&Mn toolltc, mürbe ufenben 2uto , Io Ichver Hhofpiial ein»
Wer Briefen gelegentlid) in Sünfiig- . sind non einem gcrgelellen abgeheferl
sie bleibt.
2. gebt. Dir t erbet lamm- 8 e^idlal der heibet DieDvr» Bereitste!- ^bas McNe- 'SenbetTauf -chrechchükie-b. nufer eneitfilen- Städtchen und
i Bergen mott' o fort rheinau!'- ch, wohin immer ,enden FeMofen
eater.
a in «euen »g!
KL
-ö um cm
L*ge nA" Diener 5°'
Dtmn schnei, n-r . dünst' ,'i« ff u«» immensen. > schaiisfo
** bie Zerren ’i««W ML I«»*'1: tw"*5 »«< M ff«
fahr 1927 vvrfteht. wurde nach bewerten lui» tinanberfeOungen mit der knapven Mehrheit von itod Stimmen gegen Aommunlften, Sostalbemo- fraten unb Arbeitnehmer angenommen. (Sin kommunistischer Antrag auf Wiederholung bet Abstimmung wegen eine« Fehlers beim Abzählen ber Stimmen wurde ^urüclgetoiefen. Lin Voran- schlag für bas Jahr 1927 sieht für die Messe Gesamtausgaben in Höhe von 336OOO unb Einnahmen in Höhe von 4 1 7 000 Mk. vor, so hast also der Betrag von 400 000 Ml al« Zufchuß ausreichen dürste.
Ium Fall Grebenau.
WSA. Frankfurt a. M.. 2. Febr Bon der Familie Grebenau wird uns geschrteben Die Familie deS Juwelier« Joses Grebenau legt Wert aus die Feststellung, dah alle« das. Val bi« jetzt von den angeblichen Beziehungen de« Srmordeten xu unlauteren «lernen» ten an bie Oessentlichkeit gelangt ist. lediglich auf den Aussagen eine« um lein Leben lärnpsenden verführten Mörder« beruht. Die Familie •wbenau bestreitet mit aller Entschieden» beit da« Vorhandensein derartiger Deziehun» gen und bittet die Oeffentlichkelt, mit ihrem Urteil über die Persönlichkeit de» Ermordeten bt2 zur Gerichtsverhandlung zurückzuhalten, von der bk Familie erwartet, dah sie auch den leisesten Zweifel hinsichtlich der Persönlichkeit be# Ermordeten zerstreuen wird.
Frankfurt a.M.und die Bauhütte
WSA. Frankfurt a. M., 2 Febr. Aus Antrag des HauptauSfchufse« lehnte gestern die Stadtverordnetenversammlung die Magistratsvorlage aus Bewilligung von 60 000 Mark für bie „Q3 a u b ü 11 e für Hessen und tessen-Aassau, Soziale Dauacsellschaft m. b. H. in ranffurt“ gegen Die Sozialdemokraten und Kommunisten ab. Gegen die Unterstützung die'er Gesellschaft hatten besonders demokratische und volks- parteiliche Streife Stellung genommen. Gleichseitig wurde ein Antrag angenommen, der verlangt, dah die Stad' Frankfurt als Gesellschafter auS diesem Unternehmen au«» scheidet.
Wirtschaft.
Das Ruhrgebiet als deutsche Gaszentrale.
(Von unserem Essener Mitarbeiter.)
Die Verwendung des Ueberschuhgafes der Auhrzechen ist zu einer Lebensfrage Jür die Zechen im rhrinisch-westfül.schcn Steinkohlenbergbau geworden. 3m 3ahre 1925 belief sich die Ueberfchuhgasmenge auf 2700 Millionen 5<ubil» metet. Die Kokereien der Zechen sind mit Regenerativöfen ausgestattst. dir etwa 50 bis 60 Prozent U e b e r s ch u h g a s abgeben. Es ist nun beabsichtigt, Sammelleitungen entlang ber kanalisierten Lippe von Hambom biS Hamm anzu- kegen, an die die Zechen durch Zufuhrleitungen angeschlossen werden. Don Hamm bzw. Hamborn au« sollen bann unter starkem Hochdruck in Fernleitungen die Ueberfcbuhmengcn nach Berlin Hamburg, ©ruttgart, München, Frankfurt usw. geleitet werden. Es besteht nicht die Absicht, moderne städtische Gaswerk« zu beseitigen, wohl aber soll da« tiederschußgas den durch billige Gaspreise und eine nachhaltige Propaganda zu erwartenden Mehrbedarf an Ga« zu decken. Man denkt dabei auch an GaSfern- Heizwerke, etwa in Münster. Osnabrück, Minden. Hannover. Kassel, Köln. Qlütnberg, Mannheim, Karlsruhe. Bremen, Hamburg usw. Würben den Zechen für das gelieferte Ga« pro Kubik» meter nur drei Ps ennig zufllehen, fo ergäbe ein Absatz von 2700 Millionen Kubikmeter eine Summe von 81 QU LU Ionen Mark, die dem Bergbau unmittelbar zugute käme SS könnten 15 Millionen Menschen mehr mit Gas versorgt werden. Auch nach Verzinsung und Amortisation der Kapitalien, die für die Fernleitungen auf» gewendet werden mühten, würde sich ber Das- prei« so blUiq stellen, bah ber englischen Kohle wirksame Konkurrenz bereitet werden könnte. 3m naiionalwirtschastlichen 3ntereffe wäre allo die Ferngaslieferung zwesiettoS zu begrüfkn. Die mit billigem GaS beliefert« 3nbuftrie unb das Kleingewerbe würden ebenfalls eher im Wettbewerb bestehen. Die Leitung:n würden riesige Aufträge für die Auhrinbustrie bedingen: viele
OerFrosch miiderMaske
Roman von Edgar Wallace.
57 Fortietzung Buchdruck oerboten
Sie nahm da» Buch wieder auf und sah getan,enlo» auf die Seiten nieder.
.Haben Sie nichts von den Polizeiautos gehört? Herr Eft hat mir gestern abend noch eine Menge bauen erzählt", sagte sie. „Aber seither hat er nicht mehr von ihnen gesprochen."
Lojhua Broad befeuchtete seine trockenen Lippen. „O, bie sind ganz gut durchgekommen", sagte er.
r erzählte ihr nicht, dah zwei Polizeiautos zwi- scheu Newbury unb Reading verunglückt waren und drei Leute von einer Mine getötet wurden, die mitten unter ihnen erpiodierte. Er teilte ihr auch nicht die Neuigkeit mit, die ein Motorradfahrer au» Swindon gebracht hatte, dah Dick? Auto dort nicht gesehen worden lei.
„Ts sind entsetzliche Leute! Entsetzlich!" Sie zitierte. „Wie konnte so eine Bande überhaupt entliehen, Herr Broad?"
Herr Broad rauchte eine seiner langen dünnen Zigarren und paffte eine Zeit, bevor er sprach.
„Ich fürchte, ich selbst bin der Boter der strolche", sagte er zu ihrem Erstaunen.
„Sie?“
Er nickte.
„La. ich habe nicht gewuht. daß dies daraus entstehen würde. Aber legt ist es eniftanben."
Er schien nicht geneiat, da» Wie gerade jetzt er- klären zu wollen. Bald darauf horte man ein Glockenzeichen und da er glaubte dah Elk vielleicht tun Schlüssel vergessen habe, erhob er sich, um die Tür zu 5fjncn. Aber es war nicht Elk.
„Verzeihen Sie meinen Besuch zu dieser Zeit. Sind Sie es, Herr Broad?"
Der Besucher versuchte ihn im Dunkeln zu erkennen.
„Ich bin's, Broad, ganz recht. Sie sind Herr Johnson, nicht wahr? kommen eie nur herein."
Er schloß bie Tür hinter ihm und drehte das Licht auf. Der behäbige Mann war in einer bemit leidigungswürdigen Erregung.
„Ich bin gestern nacht lange aui'geblieben", sagte er, „und mein Diener hat mir eine Friihausgabe ! bes Poft Herald gebracht."
laufenbe Arbeit« würben zu den Orbarbeiten heranzuziehen fein. Auch auf den Zechen selbst würben mehr Hebertagarbdt« beschäftigt, unb dazu käme noch, bah zur GaSbereitung Kohle verwendet werben könnte, bie ihrer staubigen Beschaffenheit wegen sich nicht zum Versand eignet.
Gewichtige nationale, volkswirtschaftliche unb soziale Momente sprechen allo für bie Verwirklichung bH Projektes, ba« in kürzester Zeit in bie Wege geleitet werben soll, tim fo mehr hat e« im Ruhrgebiet D«bruh erweckt, bah einzelne Personen ba« Projekt bekämpfen unb dazu sogar bie Hilfe des britischen Bergbaues angerufen haben, der sich anschickt, mit dem 'Ruhr- gebiet einen erbitterten Konkurrenzkampf um bie Absatzmärkte zu beginnen. DaS Ruhrgebiet hat burch die BesatzungSzeit so schw« geutten, bah man c« wärmstens begrüben sollte, bah ber Auhrbergbau wieder an Boden gewonnen hat und sich anschicki. bie Wirtschaft beS ganzen Vaterlandes burch weitauSschauende Pläne zu sördern. Die Opposition wird allerdings bie Ausführung ber Pläne nicht mehr verhindern können: dafür sind sie schon zu weit gediehen. Mir Deutsche sind gezwungen, wenn wir leben wollen trotz der harten Daweslasten, alles bis auf« letzte auSzunutzen. Dazu gehört nicht zuletzt die restlose Ausbeutung der Kohlenschätze, neben Kali unter wertvollster Bodenreichtum
Zwanzigfache ti e b e r z e i ch n u n g der französischen StaatSbahnan- leihe in der Schweiz. Die Iprozentige Anleihe der französischen Staatsbahn in der Schweiz ist tn großem Mähe überzeichnet worden. so dah starke Reduktionen in der Zuteilung erfolgen müssen. Die es heißt, soll die Anleihe fogar 20 mal überzeichnet worben sein. Von den 130 Millionen Schweizer Franken der An - «ethe find bekanntlich je 25 Millionen in Hol- lanb unb Schweben plaziert worden, weitere 50 Millionen würben mit Sperre im Ausland unb bei Versicherungsgesellschaften untetgebradjt, Io bah der Unterbringung in der schweizerischen Oessentlichkeit noch 30 Millionen verblieben.
D i e pharmazeutischen Abtei- lungen innerhalb bet I. G. - Farben- Industrie. Die Zusammenlegung ber verschic- benen pharmazeutischen Abteilungen innerhalb der 3. G.-Farbenindustrie bat dem Vernehmen nach einen günstigen Einfluh auf den Gang b-r Geschäfte ausgeübt. Den Anstrengungen, welche die Derke auf dem Gebiete bes Verkaufes machten, standen diejenigen auf wissenschaftlichem Gebiet in keiner Meise nach. Cs fei an das neue Malariamittel der I. D.. das Plasmochin, erinnert. Aber trotz deS Ansehens, bas die Erzeugnisse der 3. G. in allen Ländern genießen, stehen nicht geringe Schwierigkeiten im Dege. Vielfach sind Bestrebungen im Gange, ber Ausfuhr deutscher Erzeugnisse bie größten Hindernisse zu bereiten. Zahlreiche Länder haben die Einfuhr pharmazeutischer Erzeugnisse durch gesetzgeberische Maßnahmen zu erschweren versucht, während Deutschland keine b rartigen Bestimmungen erlassen hat. Aus dem Innern Markt besteht zur Zeit eine starke tieberftutung mit Arznei» mittelspezialitäten aller Art, bie bie Detter- cm Wicklung des soliden, auf wissenschaftliche«. Grundlage aufgebauten Geschäfts erschwert. Denn sich trotzdem bezüglich ber Spezialpräparate noch eine erfreuliche Entwicklung feststellrn läßt, so ist bie« bei pharmazeutischen Chemikalien nidh« der Fall. Die Industrien, wie sie da- Ausland nach dem Kriege vielfach geschaffen hat. haben in Verbindung mit ber Inflation, bie immer noch in einzelnen Ländern herrscht, zu Preisstellungen geführt, die für viele Erzeugnisse der 3. G. geradezu rulnö« genannt werden müssen. Dah das Jahr 1927 einen wesentlichen timschwung auf bleiern Gebiet bringen wird, ist kaum zu erwarten. wenn e« ber Regierung nicht gelingt, bie von hervorragenden Dirtschas.Ssührern aller Länder angebahnten Q3eTtr:bunGen einer politisch.n und wirtschaftlichen Verständigung zu entsprechender Geltung zu bringen.
♦-berliner Bi-rsc.
Berlin, 3. Febr. Mit Ausnahme einiger betonterer Werte eröffnete die Börse außerordentlich luftlos und zurückhaltend. Das fiursnloeau zeigte im allgemeinen eine schwächere Tendenz, da neuerdings wettere Reallfationku ftütt^nben, teilweise im Hinblick auf innerpolitikhe Erwägungen. Der Geld markt fand eine «luftigere Beurteilung, die Sätze
Titn-nt
F/e DroNkd. RktedSan.kttx . Tfutl»- tHcittilanltibe ■ » . I<ürut- * Tfutf.i Ttnifdje «-orrratnienanlrilK <•/, ’l'rtufcildr «onsots . . . «* t Heften...........
Hessen
Heiken 2cutf-tc Send. Tollor-Ant- dto- Toll Schav-nntreiing. ♦I» Bonturf..
ce.'o Äoldmcnfanr» . . - . PerUner HandtlSaekellkchafl. (tommfri- und i<noat-'^ant lermfL und ÄaitouoUxmt - DeutlLe Bant. - . . .. Ttöfonlo i<ommanbit . . . Tretzdncr Haut ......
MelaUbaui...........
MiiteldeulklUe (ircbitbant Qcsic. reich,kche Crrdilanstatt Reichlbonk.....
«schumer du8 ....... SuBer.i
aro $tinf<6-L'urtmbura.....
®t!ftnf!rd}cncr ^ergtotrie . . Haroeiier Bergbau . . . .
Äaliivrrtt Aschersleben.... «allrorrf WesterrgeM. . . • • t'aurcbuur....... »
rannt Amann Manü etver..... .....
Lderbedark ..........
l’bönir Berakau tHlKhiifdje Brauntohl« . . .
.....
... TelluS »riabau ....... «krftnlqtc Slablwerte.... Hamburg flmrnfa Paket. . . Rorddtuilchrr “louo • . tilierainische Werte AldM . . Zrmrutwert Heidetbero - . Dbiiivv OoUmaun . . . «iialo tfont fflnano .... lLdeniische Mayer Litcwtn. . . r olufdimibi . .
Holzver obluna
0» ssar en-Industrie. . . Riilgerc werte.......
Scheid aimalt «Ha EletkruiiälS.Gesellschaft Beraman» El lir Lirkeruiiaen Licht iin» Jtra‘*........
Main Ira lwerke ..... Schuller! .....
Siemens .k Hafttr Adlerwerlc.Hl-her ..... Daimler Motoren. ...... Heuiiaenstaedi - ..... 'U.c juin...........
Mannheimer Motoren . . . ftranlfutia flnnnrnren .ttonfervenfabrif Braun . . Metallaesell (haft ffrauffurt . Pei Union H.-t» Schul.-adrik vert......
Sichel............
,-ieNstoss Utonffenbiirg .... ZeNslo Saibbof.....
Zuller abrlf 3rantrniba! . . Butf'r’nbnf Aagbausel
blieben jedoch noch fest. Kurzfristige Mittel stellten sich auch 5L bi» 7,5 Prozent. Die Platzfpekulation wandte ihr Interesie ausichkiestlich einigen 6 n n • verwerten zu, in denen bei Beginn der Börse große Umsätze zustande kamen. Am Montan markt standen Ilse-Dergbau im Vordergründe und zogen um 8 Prozent an. Kerner lenkten Mannesmann die Aufmerksamkeit der Spekulation auf sich. Da» Papier zog bei lebhaftem Geschäft zunüchii um 11 Prozent an. Bemerkensweri fest lagen auch Te^ttlaktien unter Hinweis auf die günstigen Absagoerhältnisse in dieser Industrie. 3m Deol« senverkehr traten wesentliche Äursreränberun- flen nicht ein Madrid stellte sich gegen London auf 28,98, Paris 123,25.
Tbrlentiide.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 3. Febr. Tendenz: tin- einheitlich. Spozialwcrte hausslerenb. — Am heutigen Zahltag war b'.e Tendenz durchaus uneinheitlich. Es verstimmte, dah die Aheinlsch- Destfälischc Gleftr.-Gcf. (».) le.ne Kapllal- erhöhung vornimmt, sondern ihren Geldbedarf durch eine Anleihe deckt. Auf ber anderen Sette trat eine günst gere Beurteilung der Gcldmarlt- lage ein, die bttann'.lich ein Hauptstützpunkt der freundlichen Börsenlaße ist. Ferner machten sich die alten Llntereslenkaufe w.cder bemeribar, zu benen neuerbing« auch Kombinationen zwischen Harpener unb Ahein. Braunkohlen anregten.
Srantfurt i ®
«•fttln
»d>lB - hur»
l-Ubc. Mur»
sei«»,.
> ■
tlnfung
t. t
3 2.
! I.
3 1
i.855
U.N65
0.8625
—
—
0.1,75
U,Sj2>
—
u.x575
1 0.85
o.»j
U M5
0.855
U M
—
0 54
—
--
0 855
0.85
—
—
—
—1
0
—
—
O.f-5
—
IU0
—1
I02..5
—
—
E
18 13
17.5
18
_
?6,25
—
—
290
288.75
286.5
«17
217
618 25
.'16.75
m
.'95
293
49« 5
209.26
l'N 4
W9.75
207 75
H*?.l
197.5
196 7a
195.5
IV .7»
192 35
1 IW
193
18 □
183
IM
1X4.5
|Mü
—
1 197
197
10.25
10.2
1 10 05
l'JJ
Ito
191 4
193.5
198.5
199
199
143,25
Ui,5
146,73
112,5
—
—
—-
2ul 5
HS
199 5
198.5
201
200
202
229 5
237
230
224.5
195
197.5
195,->
195
196
Hfl
1H7
196.5
III
109
U2.75
HO
<0 5
245 5
23"
.'48 5
161 5
163,75
1*2
162
123
1’7.25
128.62
143,5
141
143 5
144 5
311
312
.12 75
311
226 75
224.5
225.25
224.6
1H$
186 a
188,75
150.5
157 5
160 25
158
170
171
170
159
155,5
156. ö
156,25
—
—
178
175 75
—
191
195
190.75
—-
128
-
136 5
—
-
-
—
—
170
168.75
170
—
WH
9-1 5
—
325 12
o2ti
35,5
171
150
151
160 5
266.5
269.75
E-
—
75
175.5
.6.4
176
194.7.«
193 .
19a
ito...
IbO
19h
167
181 75
19,,
1'4
I38.fi
182
1X6.5
.83,25
e—
218
210
417.5 ;217 75
12«
130
128.75
128,75
I'i7
106.25
106,5
IU6
40
*
70
—
75
—
•*
•*
*•
1
W.
—
tO 1
*
216
217 5
—
*
ISS
1'7.5
—
81.5
50
2 75
*
—
194.25
192,5
194
193.2.5
5
479.5
281 ■
281
129
— 1
158 |
160
160.5 |
—
Starke« Interesse beanspruchten Bau- und Zern entwerte. Die höchste Kurssteigerung erzielten am Montanmarkt Ilse-Bergbau. hie um 19 Prozent anzogen. Mannesmann vlu« 14 Prozent AnsangSgewinn. Harpener unb Rheinische Braunkohlen je plus 6.75 Prozent. Von Bauwerten befestigten sich Davß & Frey- lag um 11,5, Holzmann um 6 Pr^Z. Am Montanmarkt lagen schwacher. BuberuS. Deutsch-Lur unb ManSfelber je etwa rnlnu« 2 Prozent Auch 3. G. Faro en-Aktien in Aachwirlu..g des Kommunigu^s schwächer. Rhe.nstahl dagegen gut behauptet Slektroaktien sowie Zell- ftofftrertc mäßtg befestigt. Auch die Derbe der Metallbankgruppe konnten sich wieder um ein bi« 1,5 Prozent erholen Autoaktien schwächer. ADti. minu« 5 Prozent, Daimler minus 1 Proz., nur Kleyer plus 2 Pro^nt. Am Anleihemarkt Krieg-anleibe etwa« erholt (0.555,863). Schutzgebiet 16.25. Don fremden Renten Türken weiter schwächer. Am Geldmarkt Ist bie Lage unverändert. Die Sätze blieben noch feft. TageSgeld 6 Prozent. 3m Devisen verkehr stellte sich Pari- gegen London auf 123.10. London-Kabel 4.8505. Die Reichsmark nannte man gegen Kabel mit 4.22. gegen das Pfund mit 20,4675. Der weitere Börsenverlauf wurde ruhig. SpezialweNe blieben weiter fest. Die KurS- Tletgcrungen betrugen gegen TI ttag bei Dayh u. Freytag 12 Prozent, Braubank 12 Prozent. Kali Westeregeln 16 Prozent. Aschersleben 7,5 Proz. Mansfelder lagen weiterhin schwankend.
DedifeumarU Berlin—Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
2. fftbr.
8. Sehr.
Ämilidif ‘Jtoti nrna
Ylmrhdje
'iotieruna 1 Briri
"'CIO
2<nr
iMrlb
ämit.. iHon
168.4,
168,82
IM.4J
ib^T"
ipukn-ttir»'
1.740
1.744
1.745
1.749
ivnl 9innv
58.015
^8 755
58.6'ij
58.745
(Ibniliania
IUN.t-9
109.2?
108.36
108.64
flop4nbna:u
112.31
112,1.9
112.34
112.63
ciodbolin
112.42
112.70
112.34
112.66
f>tlfmafor-3
10,60.1
10.643
10,602
10,642
(Italien . . .
17,96
Ib.Oi
18.015
18 O5&
Yonbott. . .
.0,4.17
2U,4f9
.0.4 8
-■0,490
■’lcuuort - .
1,214
1.221
1.2145
4.2245
T.’ril...
16.585
16.625
16,685
16.625
C*mtU . .
■>1.07
1.27
61.065
81.265
Odoiiten .
71.07
71.19
70.1'2
70.80
ftnixm . . .
•Hlo de Ian
2.058
2,062
2,057
2.061
I.4V6
1.498
.496
0.498
Wien In T
Ctfl. cborft
69.41
O9.Ü5
69.40
60,50
trc.a . . .
12.475
12,5(5
12,475
11,516
Bei >rad .
-.41
7.4i
7,407
7.427
Vudap it. .
73.71
78.8o
78.68
78.86
fnl arten
..045
4,055
4,045
4.GM
V'ilaban .
21,545
21.5VJ
a Mj
a.595
Taupo . .
11,87
11.47
61,53
81,53
flpnft ntin
2,179
2.189
2.17
.16
Btbcn. . .
5.54
6 56
5,54
5,66
Samba
4.207
4.217
4,2(4
4.217
Ilm uav
4.24a
4.2.14
4.236
4.255
Cairo
20.964
21.016
20.969
<1.021
frankfurter Lchlachtvie!;martt.
Frankfurt a.M.. 3. utbr. Auftrieb: 710 Äulber, 319 Schafe 176 Schweine Kälber hefte Mast- und Saugkälber 72 bis 80 Mk. mittlere Mast- unb Saugkälber 63 bis 71, geringe Kälber 58 bis 62; Schafe: Mastlämmer unb jüngere Masthämmel (Weidemast) 45 bis 50 mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel unb gut genährte Schafe 40 bi« 44, fleischiges Schaf» Vieh 35 bis 39 Mk. Marktverlauf. Kälber unb Schafe wurden bei lebhaftem Handel auSver- kaust. Bei Schweinen unterblieb bie Notierung wegen geringen Auftriebs. A
Frankfurter Getreidebörse.
Srantfurt a. TL, 3. Febr. Es wurden no- tiert: Weizen, Wetterauer, 29,50 bi» 29,75 Mk.; Roa.
gen, inländilcher, 21 bis 25; Sominergerftc für Brauzwccke 26 bis 27,50; Hafer inländilcher, 21,25 bis 22; Mais (gelb) 18,50 bis 18,75; Weizenmehl, in. landisch-s (Spezial 0) 40,25 bis 40,75; Roggenmehl 38,25 bis 38,75; Weizenkleie 13,50; Rogaenkleie 13,10 Mark. Tendenz: ruhig. UB
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Gemeinden.
Isr.AeNglonSgemelndr. holten.!. b.6t)nagoge (©ubanlage). Samstag, den 5. Febr. 1927. Borabd • 5.15, morgen«: 9.00. Abends 5.35 und 6.15.
Gottesdienst Der ifr. AeltgtonSgefellschaft Sabbatfeiei, den 5. Febr. 1927. Freitag abend 5.00 Samstag vormittag 8.30, nachm. 3.30, SabbatauS- gang6.15, DochengotteSbienlt:morgen«7.00, abend«
„So wissen Sie cs also?"
„Ls ist schrecklich, schrecklich! Ich kann es kaum glauben." Johnson zog eine vcrknüllte Zeitung aus der Tasche und sah die Ueberschriften an, al» wolle er sich dessen nochmals vergewissern.
„Ich habe gar nicht gewuht, dah es in die Zett hingen gekommen ist", sagte Broad.
Johnion reichte boe Blatt dem Amerikaner.
„Ja, es steht drinnen. Ich glaube, der alte Whitby muh die Geichichte verbreitet haben."
„Ich glaube, sie stammt von dem Kinomann Se. lmski. Ist es denn wahr, dah Roy zum Tode verurteilt ist?"
Broad nickte.
„Die entsetzlich!" sagte Johnson mit gedämpfter Stimme. „Gott sei Dank, dah man es rechtzeitig erfahren hat, Herr Broad", sagte er ernst. „Ich hoffe, daß Sie Fräulein Ella Bennett sagen werden, daß sie über jeden Penny, den ich jetzt besitze, oer fügen kann, um die Unschuld ihres Bruders zu er- weisen. Ich vermute, es wird ein Aufschub und ein neuer Prozeß erwirk: werden? Wenn es dazu kommt, so müssen die besten 2ldvokaten bestellt werden."
„Sie ist hier, wollen Sic nicht hereinkoinmen und mit ihr sprechen?"
,3)ier?" staunte Herr Johnson. „Davon habe ich keine Ahnung gehabt."
„Kommen Sie nur herein. — Es ist ein ftrennd hier, der Sie besuchen möchte, — Herr Johnson."
Der Philosoph durchschritt schnell und nervös das 3immer und hielt dem Mädchen beide Hände hin.
„Es tut mir ja fo leid, Fräulein Bennett", jagte er. „So entsetzlich leid. Und wie muß Ihnen erst zu Mute lein? Kann ich Ihnen irgendwie helfen?"
Sie schüttelte den Kopf und hatte Tränen der Dankbarkeit in den Augen.
- Das ist sehr lieb von Ihnen, Herr Johnson Sie haben soviel für Ray getan, und Injpettor Elk hm mir auch gesagt, daß Sie ihm eine Stellung in Ihrem Bureau angeboten haben."
Johnson schüttelte den Kopf. „Das will doch gar nicht» heißen. Ich habe Ran sehr gern, und er besitzt ausgezeichnete Fähigkeiten. W."n mir ihm auc- dieser Patsche geholfen haben, muffen mir ihn fo gleich wieder auf die jürc stellen — Ihr Herr Pater weiß doch von ni(ht59"
.Gott sei Dank, nein! Wenn nur die Nachricht nicht in die Zeituna gekommen wäre", sagte sie, als Johnson ihr erzählte, wieso er von dem Geschehnis Kenntnis erlangt habe.
„Natürlich hat Selinski sie verbreitet," sagte Broad, „ein Filmmann wurde sein eigenes Begräbnis benützen, um eine Grablegung kurbeln zu können. Wie suhlen Sie sich in Ihrer neuen Lage, Herr Johnson?"
Johnson lächelte. ,Lch bin noch immer ganz verwirrt und kann nicht einsehen, wodurch ich dies oer- dient hsbe. Aber heute habe ich bereits meine erste Froschwarnung bekommen. Ich komme mir selber höchst wichtig vor."
Er zog ein Stuck Papier aus seiner abgetragenen Brieftasche, auf dem nur vier Worte standen
„Sie sind der Nächste!"
und es trug das bekannte Handzeichen des Frosches. „Ich weiß nicht, was ich den Leuten angetan habe, aber ich vermute, daß es etwas ziemlich Schlimmes fein muß, denn zehn Minuten später brachte mir ber Portier meinen .itachmittagstee. Ich nahm einen schluck, und er schmeckt? so bitter, dah ich mir ber Mund mit einem Desinfektionsmittel ausspiifte."
„Wann ist das geschehen?"
„Testern", antwortete Johnson. ,^)eute morgen habe ich den Tee analysieren lasten, und ber Chemiker erklärte, er enthalte genug Blausäure, um hundert Menschen zu vergiften. Er konnte es nicht verstehen, wie ich auch nur einen Schluck davon zu genießen vermochte, ohne ernste Folgen zu erleiden. Ich weede dir ganze Angelegenheit heute ber Po lizei übergeben.
Die Gangtür ward aufgefperrt, und Elk kam ins Zimmer.
„Isas bringen Sie für Neuigkeiten?" fragte Ella gierig und lief ihm entgegen.
„Gute", sagte Elk. „Sie brauchen sich ganz unb gor nicht ;u b.unruhigen, Fräulein Bonnett. Hauptmann Gordon kommt unter allen Umständen ans Ziel.
3d) vermute, dah er jetzt In Gloucester ist unb im bequemsten Bene der Stadt schläft."
„Aber Sie vermuten es nur, Sie haben noch keine Nachricht aus Gloucester?" fragte Ella hart- närfig.
,,*d) habe keine genauen Nachrichten, aber ich kann Ihnen versichern, daß bie Nachrichten, die wir haben, nicht schlecht lauten", sagte Elk „Unb ba
können mir wetten, daß die Dinge alle wie am Schnürchen gehen. — Wieso haben Sie von der «ache erfahren, Johnson?" fragte er. Und der frisch, gebackene Millionär gab die Erklärung.
„Lch hätte Selinski und seinen Operateur in das Geheimnis ciweihcn sollen", sagte Elk nachdenftich. „Diesen tyilmleuten fehlt jede Zurückhaltung. Nun und wie fühlen Eie sich als Krösus, Herr 3ohn|on‘>" fragte er. i
„Herr Johnson fühlt sich nicht allzu wohl", sagte Broad. „Er hat die Aufmerksamkeit bes lieben Herrn Frosches erregt."
Elk prüfte die Warnung sorgfältig. „Wann haben eie den Wisch bekommen?"
,Lch sand ihn gestern morgen auf meinem Pult." Unb er erzählte auch den Zwischenfall mit dem oer. gifteten Tee, bevor er sich empfahl. „Ach, Herr Elk, wenn es Ihnen gelänge, den Frosch zu fangen, fo wurden Sie ein gutes Werk an der Menschheit tun."
Es dämmerte schon, als Johnson fortging, und Eft schloß ihm das Hau-tor auf unb sah ihm nach al» er die leere Straße hinunterschritt.
habe den alten Knaben gern", sagte er zu föroab. „Unb er ist sicher unter einem Glücksstern geboren, denn ich verstehe nicht, warum der Alte sein Geld nicht lieber dem Baby vermacht hat e "Haben Sie das Kind schon gesunden?" unter- brach ihn Broad.
„Nein das ist auch so ein Froschmysterium, das . noch auf seine Aufklärung wartet." *
Johnson hatte eben die Häuserecke erreicht, und sie sahen ihn bie Straße überqueren, als ein Mann aus dem Schotten ihm entgegentrat. Es gab eine kurze Unterredung, dann gewahrte Elk den Blitz einer Pistole und hörte den Schuß. Lohnson taumelte zurück, und sein Gegner wendete sich und floh
Zn cmer Sekunde war Elk auf der Straße. Der Philosoph war anscheinend nicht verletzt, wenn auch sehr erschüttert. ’
(Elt rannte um die Ecke, aber der Angreifer war verschwunden. Er kehrte zu dem Philosophen zurück, der am Rande bes Gehsteiges saß unb seine Glieder betastete, ob sic auch heil seien.
„Nein, nein, ich glaube, es war nur ber Schock" keuchte Johnson. ,Lch war auf eine solche Angriffs' methode nicht vorbereitet."
„Wie ist es denn geschehen?" fragte Elk.
(Fortsetzung folgt.)


