schieht, macht man von etwa« geweichter Semmel mit Butter, einem $i, Salz, gewiegter Petersilie unß etwa- feingeriebenem Weißbrot einen gut zulammerchaltenüen Teig, formt kleine Klößchen und kocht sie in etwa- Aischwasser gar. 3fl so alle- vorbereitet, gibt man Klößchen und Fischstücke In die Tomatentunke, läßt alle- gut heiß werden und richtet da- Gemisch, da- nicht dünn sein darf, auf einer runden Schüssel an. Die Oberfläche wird mit geriebenem Schweiz rkäfe bestreut, den man durch lieber gehen mit einer glühenden Schaufel schmilzt Durch in Butter geschmorte Steinpilze kann man die Schüssel sehr verfeinern.
Kalter Markt in Ortenberg.
Zweiter Tag
—J— Ortenberg, 1. Aoa. Der zweite Tag. seit alten Zeiten der Haupttag de- Kalten Markte-, brachte auch heute tro.) de- vorauS» gegangenen Massenbesuch- unserem Städtchen wieder einen äußerst starken Besuch Der Rind - und Schweinemarkt war sehr stark beschickt' 425 Rinder und Kühe wurden auf» actcieben, dazu 344 Schweine und Ferkel. Rus beiden Märkten entwickelte s ch ein flotter Handel. Der Rindviehmarkt zeigte hohe Preise. Für Kälber wurden je nach 2Ltcr, Gröhe und Düte 60 bi- 100 Mk.. für Rinder 120 bi- 600 Mark, für Kühe 600 b.S 700 Mark, für erstklassige- Material sogar b S 800 Mark gefordert und bezahlt. Der Markt war sehr schnell geräumt Eben o flott entwickelte sich der Handel auf dem Ferkelmarkt, nur daß die Preise hier infolge de- großen Angebot- sehr niedrig waren- für Ferkel wurden 5 bi- 8 Mk. für Läufer 15 bi- 25 Mt bezahlt Auch auf dem Pserdemarkt wurde ia>ch lebhaft gehandelt und mancher Kauf abgeschlossen, jedoch schien auch mancher Ucberftanö zu bleiben. Der Ä tarn e r m a t 11 bo. da- glanzende Bild früherer Zeiten, über 100 Buden waren auf geschlagen. Maren der verschiedensten Act wurden angeboren und fanden meist guten Absatz: auch die 3alob- sehltcn natürlich nicht und schienen glanzende Geschäfte zu machen. 3n dem Städtchen mit seinen Gast- und DergnügungSstätten herrschte Hochbetrieb.
Wirtschaft.
preußische (Lleltrizilätö'A. G.
Die Preuhische ElektrizitätS-At» liengesellschast in Berlin, die auf Grund de- Gesetze- vom 24. Oktober 1927 über die Zusammenfassung dec elektrowirtschaftlichen Unternehmungen und Beteiligungen de- Staate- Preu» sten in einer Aktiengesellschaft geschaffen worden ist. hielt jetzt in Berlin ihre erste Generalversammlung ab.
Die Gesellschaft ift juristisch keine Qlcugtün- tung, sondern setzt die Preuhische Kraftwerke .Obertoefer" Aktiengesellschaft fort, die ihren Sitz In Kassel hatte. 3m Wege der Fusion sind dieser Gesellschaft die .Großkraftwerk Hannover Aktiengesellschaft" in Hannover und die Gewerkschaft Grobkraftwerk Main-Weser in Borken angegliedert worden. Der Preuhische Staat hat ferner seine sämtlichen Beteiligungen an Elektrizität-Unternehmungen auf die Gesellschaft übertragen. Da- Aktienkapital der Gesellschaft ist auf 30 Millionen Reich-mark erhöht worden. Auch die innere Organisation hat eine grundlegende Veränderung durch Annahme einer neuen, vom Hauptausfchuh de- preuhischen Landtag- genehmigten Satzung erfahren. AuS den Sahung-bestimmungen ist besonders hervorzuheben. daß die Dertreier de- Staate- zusammen mit den Abgeordneten im Aufsicht-rat stet- die Bkehrheit haben müssen. Die Bestimmung trägt der Ausgabe dieser rein staatlichen Gesellschaft, den öffentlichen 3nteressen zu dienen, Rechnung. 3n der ®eneralbetfanimlung wurden neben Generaldirektor Frank, den bisherigen Leiter der Abteilung V de- Handelsministerium- und damit der staatlichen Elektrizitätsverwaltung, Mini sterialdirektoro 3aqueS. sowie die ebenfalls in der Elektrizität-Verwaltung tätigen Ministerialräte Heyden und Roemer in den Dorstand gewählt. Zum stellvertretenden DorstandS- mitglled wurde Direktor Be r t e l Sm e i e r , der Leiter der bisherigen Großkraftwerk Hannover Aktiengesellschaft, bestellt. Die Generalverfamm- lung wählte ferner den Aussicht-ral nachdem die bisherigen Aufsicht-rat-mitglieder von .Oberweser" ihre Mandate niedergelegt hatten. 3m Anschluh an die Generalversammlung sand eine konstituierende Aussichtsratssitzung statt Den Vorsitz im Ausslcht-rat sührt Ministerialdirektor Dr. Stau ding er. der neue Leiter der Ab
teilung V de- Handelsministerium-. Dem 2uf- ficht-rat gehören ferner an Ministerialrat Meckelburg, Regierung-rat Dr. D a c g e au- dem Handelsministerium. Ministerialdirigent Großer und Ministerialrat Z a ch a r i a e au- dem Finanzministerium: LtaatSsinanzrat Köb» n e t von der Preußischen Staatsbank. Au- dem Preußischen Landtag wurden in den Aufsicht-» rat gewähl: Cberbürgermeifter a. D. ß e i n e r t, Gewerkschaft-sekretär Haese. Oberpräsident Geh. Regierung-rat Prof. Dr. Waentig. Geh. Reg -Rat Oberlande-kulrurrat a. 'S). Weißer» m c l Eisenbahnobersekretär Eber-bach. Reitch-minister a. D. Herme-, Beigeordneter Kloft. Dr. Pinkerneil, 3ustizrat Falk, Parteisekretär Schwenk» Berlin, Architekt E o- losser. Ferner wurden zu Auiiicht-rat-mit- gliedern gewählt: Oberbautat Buchholz. Direktoren Henke und K o e p ch e n vom Rheinisch- westfälischen Elektrizitätswerk, Generaldirektor Kröhne von den Bereinigten Elrtlrizität-wer» ken Westfalen. Oberbürgermeister Dr. L a n b • mann. Frankfurt. Dr 3ny. Majerezlk. LandeSbaurat Dr. 3ng. e. h. Dtpl. 3ng. Meyge von der Dahernwerk 2.-G., Generaldirektor Dr BoSberg. Geschäftsführer deS Elektrozweck- verbande- Mittclteut chland, Staatsminister a.D. Dr. Wendorff, Geschäftsführer der Dereini- gung kommunaler Elektrizitätswerke. Der Aus» sich:srat bezieht nur Aufwandsentschädigungen und keine Tantieme. Zur Wahrung der 3ntcr- esfen der einzelnen Bezirke sind örtliche Beiräte mit begutachtender Stellung vorgesehen.
Tie Gesellschaft ist in erster Linie De - triebSgesel Ifchaft, außerdem aber Holding-Gesellschaft für die vom Staate erworbenen Beteiligungen. Aus finanziellen, betonter» aber aus rechtlichen Gründen, hat man sich entschlossen. die .Oberweser" Aktiengesellschaft bestehen zu lassen und die beiden unteren Gesellschaften in sie durch Fusion überzuführen. Die neue ka- pitalkräfttge Gesellschaft ist bet einem Herangehen an den Anleihemarkt wesentlich günstiger gestellt als die fusionierten kleineren Unternehmungen; die einzelnen Kraftwerke können wirtschaftlicher ausgenützt werden, indem durch Rationalisierung und Dereinfachung der Verwaltungen Erparnlsfe erzielt werden.
Tie Ziele der Gesellschaft sind bereits im Gesetz von 1926 niedergelegt worden: keine Zersplitterung in der ElektrlzitätSwirtschast: gesunde Strompreispolitik, die den Mittelweg zwischen den 3nteressen der Abnehmer und des Staate- findet: Hebung des Stromverbrauchs. Die Gesellschaft will bestrebt sein, im friedlichen Zusammenwirken mit anderen Unternehmungen die elektrische Erschließung Rorddeutschlands zu erreichen.
* P r i v a t d i» k v n t unverändert. Der Privatdiskont blieb auch gestern in beiden Siebten mit einheitlich 6’/B Proz. unverändert. Der inzwischen eingetretenen Erleichterung des Gcldmarkte- entsprechend hat das Angebot erheblich nachgelassen. Andererseits bestand zu 67/e Proz. stärkere Nachfrage.
* Konkurfe im Monat Oktober. 3m Oktober wurden durch den .ReichSanzelger" 445 neue Konkurse, cchne die wegen Massemangel« abgcfebntei Anträge auf Konkurseröffnung, vier angeordnete Geschäftsaufsichten und 35 Vergleichsverfahren bekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Vormonat stellen sich auf 360 bzw. 97.
* Lebhafte- Geschäft auf dem Aluminiummarkt. Da- bereits in den Vormonaten lebhafte Geschäft auf dem deutschen Aluminiummarkt erfuhr in den letzten Wochen ein< weitere merkliche Verstärkung, die wohl zum Tei. auf saisonmähige Einwirkungen zurückzu- ührcn sein dürfte. Auch die au- Frankreich und England vorliegenden Berichte lassen eine gewisse Belebung des Aluminiumgeschäftes erkennen. 3m Amerika ist eine Preisherabsetzung er» olgk. jedoch liegen die amerikanischen Preise immer noch höher als die europäischen. Eine Belebung des amerikanischen Geschäftes ist trotz Preisherabsetzung bisher nicht erfolgt.
* Bau von Stahlhäusern durch den S t a h l v c r e i n. Die Vereinigte Stahlwerke A. K. beabsichtigt den Bau von Stahlhäusern mit 3- bis 5-Zimmerwohnungen. die bis 10 000 Mark kosten ollen, auszunehmen. Es soll zu diesem Zweck, wie WTB.-Handelsdienst erfährt, eine eigene Gesellschaft gegründet werden, die die Ausführung der Bauten übernimmt. Als voraussichtliche Mitglieder dieser Gesellschaft werden genannt die Firma Gcbr. Achen- bad), Bamaa Meguin, die Berlinische Ballgesellschaft und Hochtief in Essen. Der Sitz der neuen Gesell- chast wird voraussichtlich Duisburg sein. Die erste Stahlhausproduktion wird in Kürze fertiggcstcllt werden.
frankfurter Börse.
Frankl urt. 2. Rov. Tendenz: Schwächer. — BorbörSltch konnte die Kurserholung tunäM weitere Fortschritte machen Die Spekulation schritt weiter zur Deckung ihrer um- fangr ichen Baisie-E^agementS. Zur Besserung ter Stimmung trug :m we'entlichen die Erleichterung am Geldmärkte bei. Zum offiziellen Beginn schwächte sich die Haltung jedoch wieder ab. und eS zetgte sich, daß bte Grundstimmung immer noch unsicher blieb Kursdrückend wirkte die säst völlige Geschäftslosigkeit: da da- Publckum dem Markte weiterhin femblicb, verharrte auch die Spekulation in Lustlosigkeit und Zurückhaltung. Rach tem günstigen Monatsbericht der Dresdner Bank blieb der Bericht der Commerzbank, der bie Lage ebenfalls nicht ungünstig beurteilt, ohne Einfluß, eben'o der Bericht deS SrahlwcrkS- ver.xtndes über den weiterhin befriedigenden Geschäftsgang. Die 11 m f ä 9 c bewegten sich gegen die gestrige Abendbörse in bescheidenen Grenzen. ES überwogen Abschwächungen von 2 bi- 2.5 Prozent. 3-G. - Farben blieben bei kleinen Llmsätzen knapp behauptet. Stärker abgeschwächt waren Gesfürel mit minuS 4.25 Prozent. Schifsahrts » und Bankaktien blieben überwiegend behauptet. Montanwerte gaben fast durchweg 1 Prozent nach. Rheinische Braunkohlen minus 2.5 Prozent. Elektro» werte eröffneten I bis 2.5 Prozent schwächer. Licht und Kraft konnten sich behaupten. Don Lokalwerten gaoen Scheideanstalt 2 Prozent nach. Wayß L Freytag minus 2.25 Prozent. Am heimischen Anleihemarkt blieben Ttb- lösungss^uld anqeboten. AuSländischeRen- f en geschäftSloS. 3m weiteren Verlaufe war laum noch Geschäft vorhanden, die Kurse blieben jedoch behauptet. Am Geldmarkt blieb Tagesgeld weiter gesucht zu 7L Prozent. 3m Devisen verkehr konnten Devisen anziehen. Die Reichsmark notierte gegen Kabel 4.189, gegen London 20.399. Paris fr.gen London 124,08, Mailand 89,12, Madrid 28.50. London-Kabel 4.8680.
Berliner Börse.
Berlin, 2. Rov. Die im heutigen Dormittagsverkehr genannten Kurse lagen 1 bi« 2 Prozent höher und größtenteils über den gestrigen (öfteren Abendkursen. 3n erster Linie dürften hierfür technische Gründe ausschlaggebend gewesen fein, da immer noch getectl wurde. Auch zum heutigen Beginn lagen noch Deckung-- und Meinungskäuse vor, denen aber schon Abgaben größerer Privatfirmen gegenüberfianten, so daß die ersten Kurse nicht einheitlich waren, im allgemeinen aber auf gestrigem Schlußniveau gehalten blieben. Das Geschäft war klein. 3n Geffürel, die vorbörslich bis zu 272 Prozent gehandelt wurden, kam ziemlich Material heraus, das auch die übrigen Märkte beeinflußte. Hinzu kamen noch Befürchtungen übet eine starke Anspannung des morgen fälligen ReichSbanlauS- weifes. Die Ansprüche der 3nbuftrie bleiben weiter groß, wenn auch in Tagesgelb eine kleine Erleichterung festzustellen ist. T a g e s g e l d 6 bis 7 Prozent und darunter, MonatSgeld 8 bis 9.5 Prozent, Warenwechsel 7.25 Prozent. Heimische Anleihen sreundlich. Ausländer behauptet. Pfandbriefe noch unentwickelt. 3m Verlause tendierten die Kurse weiter nach unten, man konnte auf allen Marktgebieten ein* bis zweiprozentige Verluste feitfitUcn. Schultheis minuS 3 Prozent, Glanzstoff minuS 6 Prozent.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M.. 2. Rov. Die allgemeine Blarttlage ist ziemlich xmoeränbett. Roggen ift mehr angeboten und im Preise nachgebend, so daß die amtliche Roiiz um 0,25 Qllarf ermäßigt werden mußt'?. MaiS wird ein toenig besser gefragt. Futtermittel zeigen befriedigende- Geschäft mit Ausnahme von Weizen-Futtermehl. Weizenkleie ist mehr gesucht und der Prais bewegt sich in auffteigenter Linie, wenn die- t>te heutige amtliche Rott- auch noch nicht zum Ausdruck bringt. 3n Braugerste blieb da- Geschäft ruhig, gesucht ist lediglich Au«stichware, die bis zu 30 Mark bezahlt wird. ES wurden notiert: Weizen 1. Qualität 26. 2. Qualität 24.75. Wetterauer, geringere Beschaffenheit, 22.75 bis 23,50, Roggen, inländischer 25, Sommergerste für Brauzwecke 26 bi« 28. Hafer, inländischer 22,75 bi- 24, ausländischer 24,50 bis 25. MaiS. gelb 19, Weizenmehl. inländisches. Spezial 0 37,75 bi- 38,25, Roggenmehl 34,25 bis 35, Wei.zenNeie 13. Roggenkleie 13,75 bis 14. Tendenz stetig
Schöffengericht Wehlar.
-I- In Oberndorf bei Braunfels war im September ein Arbeiter von einem Kraftwagen überfahren und schwer verletzt worden, so daß er
hart am Tode vorüberging Der Srafhvagenfatrft au» Wetzlar, dem nachgewiesen wurde, baft rr betrunken war. hatte sich nicht um den Ueberfabrenen gekümmert und war rraicrgeraft. Da» Schöffengericht Wetzlar verurteilte ihn wegen dieser RoheU zu fünf Monaten Gefängnis
Wie seinerzeit gcmltet, wurde am 13. eeptember da» Hofgut Hermann st ein durch ein Schoden- feuer tchwer heimgesucht Die Ermittelungen rr- gaben, daß ein Hermanrskeinrr Einwohner beim Heu- holen im Pferteftall eine.Zigarette ongetuntet und da» noch brennende Streichholz weggeworfen batte. Do» treuer brach so plötzlich aus, daß er fluchtartig den Stoll verlassen mutzte Das Gericht verurteilte den Brandstifter wider Willen lueinemMonat®:- f ä n g n i » , fetzte die Strafvollstreckung aber auf die Dauer von drei Jahren au» mit Aussicht auf Begnadigung unter Anrechnung einer höheren Geldbuße. Der Angeklagte nahm diese» Urteil an.
Unter dem Verdacht des (^isimordversuchs verhaftet.
WSR. Frankfurt a. Ul.. 1. Rov. Ein In angcfcbcntt 'Stellung bet einem hiesigen großer. Unternehmen befindlicher Kaufmann au- bet Danneckerstrate ist unter tem Verpacht, an feiner Frau einen Gift mordver f uch unternommen zu buben, verhaftet worteiv Der Ber- haftete soll einen flotten 9eeenAttxmtel mit vielen Frauenbekamitschaften geführt haben, so baß seine Ehe colltomnren zerrüttet wurde. Die'e Zerwürs- njle führtm dazu, daß die Frau eine An wegen Kuptelc. gegen eine .iimmenjermietenn erstattete, bei ter ihr Marut mit einer Frauensperson abgestiegen fein folL Ende August hatte die Frau mit ihrer Tochter eine Flasche Rotwein angebrochen und daraus getrunken. Al- sie am andern Tage ten Rest der Flasche ausgetrnnkon hatte, stellte sich ein starke- Derbrenrrung-gesütH ein, dem ein körperlicher Zu stand folgte, der keinen Zweifel an einer T>erqifrung lieft. Sofort eingenommene Gegennnttol hatten Erfolg, unh der noch «xßantene Rcibinhalt der Flasche wurde zur liniert udjung tuet ter gegeben. Hierbei stellte sich heraus, daß der Wern eine starke Doft » Quecksilbersublimat enthielt, mit der man über 15 Personcn hätte vergiften können. Der verhaftete jtmann bestreitet bisher, mit der Dergiflung-affäre etwa- zu hm zu haben Die weitere Untersuchung wird zeigen, wieweit sich die Verdachtsmomente beftaiigcn.
Rundfunkprogramm.
Donnerstag. 3. November
13.30 bi- 1430 Uhr. Uebemaguitg von Kasiel Mittag-k"nzerl der Kasseler HauSIapelke — 15 30 bi- 16: Die Stunde der Jugend. — 16.30 bis 17.45 Konzert deS HauSorchester«: Reue Schlager. — 17 45 bi- 18 05: Die Lrteliunde 18.30 bi- 18.45 Hebertragung von Kassel Stund- ..Hau- und ©arten". Trrtragcnter Garten- Ingenieur Karl Hinte. 18.45 kl- 19.15 Ucter- tragung von Kassel: Der Herbst und die an» steckenden Krankheiten", Vortrag von Stadt» meDUinaleat Dr. Keding. 19.15 di- 19.45 „Bau. da- Wunderland", Vortrag von Lola Kreutzberg. — 20.15 bl- 21.15: Huberlul-Feier 21.15 bi« 22.15: ileterttagung au« Mannheim Reue re Musik. Anschließend bi« 0 30 Konzert der Rundfunk-Jazzband.
letzte Nachrichten.
Vom Zuge überfahren und getötet.
Ein schrecklicher Vorfall ereignete sich heut« früh gegen 5.45 Uhr auf dem Bahnhof in Saafen. Dort wurde der etwa 38 Jahre alte, au» Harbach gebürtige und in Saufen wohnhafte Ar beiter Karl Jacob von her Lokomotive des nach Gießen fahrenden Jrühzuges überfahren und auf der Stelle getötet. Der bedauernswerte Mann, der bei der Wiefeck-Negulierung In ber Nahe von Reiskirchen beschäftigt war. wollte mit dem Zuge nach Reiskirchen fahren, um sich von hort aus an feine Arbeitsstelle zu begeben. Er stand bei der Ein- fahrt des Zuges dicht am Bahnstelgrond unb durfte, do er an epileptischen Anfällen zu leiden Halle, vlel- leicht durch einen plötzlichen Unfall unmittelbar vor der Maschine auf bas Gleis gefallen fein, von an* berer Sette wirb bagegen erklärt, er sei Mreft vor bie Maschine gesprungen. Genaueres Ist bis zur Stund« noch nicht bekannt. Der auf so tragische Wels, aus bem Leden geschiedene Mann hinterläßt ein« Frau unb vier Kinder.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die dinier den Papieren angcsührten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. — RcichSbankdi-kont 7 Prozent. Lombardzin-fuß 8 Prozent.
Damm:
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