Aus der Provinziafhauptsiad*
ben 2. 'loPHrter 192:
tal D a m tt> 11 b ist noch tat btr Brunft, die tm Vauk bt» Douais zu Lnkx gebt.
Schwarzwild »st seift <M wechselt vor allem gern an Stellen mit Buchener»- und Sichel, inalt. lort versprechen Pirsch unb An'itz 6r sola. während jeder Schueriall zum Festwachen und treiben zu benutzen ist.
'Rehwild hat in Heilen tote in Preußen (Ausnahme Rh^nprovinz) nunmehr Schußzeit. Der Bock wirst ab und verliert dann sür Weidmann seinen Ttetx Auch bi er gilt der Abschuß dem weiblichen Wild und sollte sich dabei vor allem aus Schmalrehe. schwache oder kümmernde Stücke und Ältw erstrecken (In Preußen ist der Kidabschuh verboten!). Die starte "Xidc ib schießen bei bl das Kapital vernichten und in btx ftotnM gewordenen Kitzen im strengen Winter vielbich auch noch die Jinftn eüibüften. Ikm einem wirft chaftlickxn Iagdbcckrieb kann da-n keine Rede mehr ktn. Allen vorgenannten Wild- arten aber gegenüber sollte der Grundsatz gelten: .Allem Wild, das aus Schalen zieht, gebührt die Äuget" Aur dadurch wird dem Stück ein e, tr:c cs be.
mit sich bringt, eripart, und et ne ersolgveripr - chende Rachsuche flCtL*äbrIeiftvt
Des Hasen schdnste Feit ist vorbei. Die Wakdtreibjagden beginnen bereits Snde Oktober. Noch liegt der Hake gern im Holz, da die Felder zu unruhig sind Oft einmal die Bestellung und das Ump! lügen der Felder beendigt, bann rückt er, wenn tm Wald das Laub fflTlf. gern wieder ins Feld, wo er aus Sturzäckern, in altem Gras, in Hecken v. ä. seine Sasfe hat. Xamlt beginnt dann auch der Abschuß im Felde. Die Griahrun.i hat in vielen Fällen ateeigt. daß die viels ach beliebte Suchjagd aus Den Feldern geeignet ist. den Hasenbeftcmd schwer zu schädigen. Dor allem
l)it Jaflb im Tiovernder.
Wenn bie Wer^uurwver am 3.‘Xeotabet den chres Schutzpa irones Cl Hubertus serern. uim bedeutet da» zugleich den 2l«itaÜ ^ur ichtigften Oagdzeii des Oahrcs. Die AucNübten, •te Fortpslor.^a und Au -acht der Oungen von tm Jäger soruerren. ,md griallen, und säst alle» Wild bet vchuhzet:
Dte Brun t des -lot wildes ist zu Snde Dis starten Hi.lche stehen wieder allein oder .udeln sich zusammen. Höchstens schwache Hirsche .hen beim Kahllollb Der nach der Brunir stark .bgekommene starke Hirich sollte nunmehr ge- 4>oel werden und die 3agb schlecht vera>i!agi.-n Stücken und dem Kahlwild gellen. Grilliere, echmaltiere und Kälber werden auf Pirich und .lli'itz sowie eul Drück,agden abgeschofsen. Aur turch einen überlegten geregelten Abschuh ist tie erstrebenswerte richtige Gliederung des Bestandes möglich Die .Fütterungen Itnb allenthalben in Ortnung zu bringen und zu beschicken, auch wenn die Witterung es nr>» nicht verlangt. Dann gewähnt sich das Wild daran unb habet ralch etwas im Falk der Aot. Außerdem aber seiseln sie das Wild an das Aevier unb
I bringt fle dllers ausgeübt eine Unruhe h, das Revier, die der die Aube hcbcebe Blei her Lampe 'chlecht txrträgt unb die ihn »u;n Auswech'rin in ruhigere Reviere veranlag Außerdem werden ehr viel werft fester fitzende Hä'innen abgeichotsen. während früh ausstehende Hafen iu Weitschüsse: Beranla'sung geben, bie das Wild zwar krank werben lassen, aber viel'ach nicht zur Strecke bringel' Den besten (strick erziell der Xetner- Inhaber der für Aich- sorgt and den 2lbichuß in einer Treib,agb durchs.ch: . wobei Staubtre.l-en den Kesseltreiben vvrzuziehcn find.
Wo der Fasanenoestand (ich wieder erholt hat. fornim Hähne abg< -hoffen werden, während Hennen überall grundsärlich zu schonen find Die Fütterungen müllen befchi-kt sein. Der Fasan findet bei Ofntritt strenger Witterung mit Schnee Sütterungen, die er vorher nicht kannte, nur schlecht und verstreicht dann letafct auf der Such.- nad, Ae'ung. Bei feinem ank-eren Wild ist cechtzellige Fütterung daher so notwendig wie bei ihm.
Tas Rebhuhn hat noch Schuhzeit. doch halten bie Hühner nicht mehr Auch war die Strecke in vielen Revieren in diesem Jahr wieder so unbefriedigend daß es lieber heißen sollte .Hahn in Ruh" und dafür auf Hegemaßnahmen bedach? fein. An allen Stellen, die dem Huhn 'n dem deckungslosen Feld Schuf gewähren, wie Hecken. Remisen u. ä. sollten Fütterungen etn- gerichte' unb llmerichlnpse geschaffen werden.
Xte Waldschnepfe liegt qem in gemilchten Beständen bevorzugt tagsüber trodnere Lagen um ab<m'A an ' n ober
Feldern einzusallen. Sie wird vor kurz suchendem Hund oder beim Anstand an solchen Stellen leiagt.
An Fluh- und Bachusern, an Wiesengräben ober ln nassen Wiesen liegt die Bekassine.
Die Onttn werden auf dem abendlichen Strich oder auf der Suche an Bächen oder flehenden Gewässern ge'chollen
Der Bogrizug ist in der Hauptsache i'orübi*r. Sie KrähenhÜttc verspricht Srsvlg und sollte vor allem zur Verminderung der überhandnehmenden Rabenvögel bringt werden.
Der Balg des FuchfeS ist gut Dunlle regnerische Aovembernäcßte versprechen dem Fänger Srfolg. Vein Abschuß auf dem Anstand ober Mrichä-in" verspricht Weidmanns fr eude nnd oll beneide' ist der glückliche Schütze, dem der rote Räuber im Treiben kam. Hubertus.
2Zor«otizen. /
— lagestalenber für Mittwoch Stabttf)catcr: 7 30 Uhr, „Das Kälbchen von Heilbronn' (Ende gegen 10 Uhr). — Deutschnotionale Frauengruppc * Uhr, jjotel „Hindenburg", Fa- milicnabenb — Lichtsptelbciu», Bahnhofstrahc „Der Weltkrieg". — Astona Lichtspiele: „Lall dampf".
" Treber Unfug an Feuermeldern aird seit einig'r ifcit in unserer Stadt aicber häufiger itrübt Daß durch vergebliches Her- ausrusen der Feuerwache unser Umstünden größte Gefahr ll'ir Leib unb Leben anderer Bürger entsteht, denen im Ernstfälle die nach einem anberen Stadtteil vergeblich abgerufene Feuerwache keine rechtzeitige Hüse bringen kann, ist von unS schon so oft bargelegt worben, daß wir
WMmnWosowelgfli erfordern heute eine iorgf&lllge lengtbung unö Layau»uat:ung. (Bule Sa%ld'4Mngen lind nur erreichbar, wenn die flwiefgen iröMitlc genug ßBigegeüeu oeröen. Der AnnahmescßlAb für alle Anzeigen m (Biebener kinzeiger entfällt aus den Rach mittag vor der Ausnahme. Empfehlung» an;elgen müssen. |< nach Umfang und Satz, fchwteriqstelten. zwei dis drei laze vorher bestellt sein. Kur mit Sorgfalt und dem notwendigen Zeitaufwand Gesetzte Empsehlungen Weru öen errocnftiiten Wlg!
darüber nichts mehr zu *agm brauchen. Aber die leichtsinnigen oder böswilligen Zritgeno'en. dcc den Unfug des vergebllchen Herausrusen- der Feuerwache l^tre.bcn. seien erneut darauf btnaetDiekn. bah berarttge Uebritairn von zahlreichen Gerichten .vorilS mit empsrn^ichen Gefängnisstrafen geahndet wurden. Auch b.er laufen die Uebehätcr Gewähr. beim Ortri' i tmerben unter Umständen nicht nur ein Kapilel aus dem .ÄlüpfuxT zu erleben, fandern auch Dom Gericht ins Gefängnis gefchickt zu werden. Durch den falfchen Alarm am gritrigen Rachinrtaa gegen 5 Uhr entstand tibr.genj beim Ausrücken der Feuerwache in der Bahndolltraße beim Hotel Schütz ein Unfall. Dort ft en die Feuerieitcr- und ein Straßenbahnwagen zusammen ro.bei bie Leiter einige 'Beschädigung ui erlitt, zum Glück aber voll verwentungsfähg Mieb Auch der Str a hen bahn oxi x i trug einige Schäden davon.
” Das Berke hrsbureau des B e r- kehrsvereins im Torhaus am S?llcrSweg ist, wie eine nach Beendigung der Reisezeit vorgenvmmene Zusammenstellung über die 3n- anfpruchnahme des BureauZ erweist. vom Publikum in starker Weise in Anspruch genommen worden In-gesamt wurden von. dem Bureau in der Zeit vom I. Januar bis 30 September 1363 Rrikeaus fünfte erteilt, 893 Prosprit? vrr- adsoigt, 1127 Fragestellern in Gießener 3n-.y- l egen Hellen Auskunft g soeben, in 1839 Fällen AuSkiinste verschirbrncr Art ert.il t und schließlich noch 686 Gespräche der im Bureau eingerichteten öffentlichen Fernsprrchstrlle vermittelt. Diese Ziffern zeigen zur Genüge, daß dieses Bureau eine bringende Rotwendig leit für unsere Stabt ist.
“ Der photographische Wettbewerb des BerkehrSvereinS, der im Lause die'es Sommere- veranstaltet wurde, hat eine sehr starke Beteiligung der Phvto-Amateare aesunden. Gestern nachmittag war die Jury Der- 'ammelt, um aus der großen Fülle beS ein- gefanbten Materials die besten Leistungen fest- zufteNen und die Preisträger zu bestimmen. Bei vielen Oin'enbungen konnte man bemerken, dah sich die photographischen Leistungen der Wettbewerber auf erfreulich hohem Riveau bewegten.
tte 'Mnnreeeg bet Periserüger war bähet oech: lchwierig. $ke Hamen der preisgekrönt« Teilnehmer werben vom Berkehrsl^eret.i In ben nächsten läge- tm Anzeigenteil untere# Blattes dekonnigegeben.
*• Das Leberwarsn- unb Sport- art»kelgef chü s i von Berthold Kuhns am Selten--eg ist letzt nach etwa halv,übrigeM. durch den Umbau veranlaßten Provisorium tm Laden eines .1 ocht>irchiufes in den ^^chäfts» räumen des neuen e.genen Hau (es 6 l'ers- weg 26. wieder eröffnet nxmfrcn An Sied« d« früheren kleinen Haukes ist hier rin Ge- (chästs- unb Wodnhvius crQanbri. das sich J14 t\-m Selter»weg würdig präsentieN Raturgernäst ist es das Gridiästsivkal, dem sich die bssv-ntlichn Ausmerkfamkeit vor allem Ninpenbet. Ünb biet ist (KUen früher eine außerordentlich Wandlung zu verzeichnen Waren dcc Raumv.-rhallnisse tm Laden des allen Haufe# so. baß man < ch • tgent- lich nicht recht umdrehe., kcnmte. so betritt her Besucher des Kuhneschen Ladens jet-t einen äkr* kaussraurn. b»-r sich in seinen Ausmaßen unb In seiner Wisbal'ung mit grvsiß ibtt'he.i 'äV'sch.'.sts- lvkalen messen kann Hoä». breit unb tie* ist bieder Raum wirkungsvolle Beleucht,ngs- infiaUation gereich ihm m ben Abend'und« zum Vorteil, bie Inneneinrichtung ist griCbinad- voll. In zwei großen Sdxnilei*tem bin et ber FirmciiInhaber der Defkr.tliajCett e n c idcucks- volles Bild seiner geschästlich.m Leistunj>bih<g- kett. Die seselnd gestalteten Schausen'i raus- lagen reiben ßch bestens unter bie zahlreichen bemerken» wen en Auslagen bet Übrig i S l'ers- weggeschä' .e ein In bie* -m Zusammenhänge sei nebenbei bemerkt, daß bi • .Firma Kuhn, Gnde dieses Jahres aus ibr 130hi!)nge# Bestehen zurückblicken kann Dieses Alter bei Firma teugi von einem starken BertrauensVerhältnis zwischen ihr und der Bürgerschast. aus dem der gute Rus erstand, ben bas Kahiiefche Geschäft in unIrrer Stabt unb weit barüber hinaus genießt
ee Die Besoldung der evangelischen Geistlichen Die evanaelische K rchen- regierung hat mit Zusttanmuna ves F.nanzaus- 'chulles oeschlossen. den Geistlichen. Rich, gebalis- enipfängern und Witwen die gleichen Vorauszahlungen aus die beabsichtigte Besolbur.as- crhöhung zu »ahlen. wie ße der Staat b> iahlt. Die Lanveskirchenkalse ist bereits angewiesen, die'cn Beschluß auszusühren.
••(Ein Zusammen st oh zwischen einem Auto unb einem Fuhrwerk ereignete sich gestern vormittag gegen 10.30 Uhr an ber Ocke Bahnhofstraße unb Löwengosse Dabei |ti<h bie Deichsel bc» Fuhrwerk» durch bie Fensterscheiben de» kleinen Op.swag.n» so weit bunt, bah sie auf ber anderen Seile wieder herau»kam. Menschenleben tarnen bei brr Karambolage -um (»stück nicht zu
n. auch bi.- Pferde kamen h || t Lchulbfrage befindet sich noch im Stadium ber Untersuchung
Schönes Frauenhaar duftet wundervoll a.ich ohne Varsümferuna. wenn es mit dem etnromiMrcie» Vnoarenlah uewafchen wirb. Vavarensal» ist bei ben rauen sehr belieb,, benn es reinigt das Haar nicht nur. sondern psteai unb erhält e# auch ('fi2A
Die Preise für Zigarettentabake steigen.
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OAIonatelan^ ifc in denTabaLzentren des Orients kein Tropfen Hegen öej'allen. Die Ernte ifc fehr £erin£. Ein -Anziehen der Tabakzpreise wird unausbleiblich fein. /Iller l/orausfidit nach wird auch ein Mangel an gewißen Sorten cintreten, die für das.4roma einer Hüten Zigarette von besonderer Z?edeutun£ sind. Wir haben jedoch rechtzeitig vorgeforgt und uns auf 1an£e Zeit hinaus ein^edeckt.Unfere von allen Qualitätsräuchern gepriesenen /fifchun^en erleiden keine Veränderung.
GREILING-AUSLESE zu 5 pf.
diele ideale Zigarette aller zlnfpruchsvollen,wird auch weiterhin an Güte» unübertroffen bleiben.


