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1. August. Don prLL' mb hier gestern dr 1 be$ biefigenKTai? tt Am QJormitti, Ms der Toten ai rudeaud gedoche •r Gefallenen, worÄ j. Jung rm Aar.m einen Kranz nieder« mrde durch Gesangs' Vereins unter Leitung chen würdig umrahmt t langer Festzug durch Mähen, woran zahl' tige Vereine sich w lotz leitete eine > stvrälidenten »tieW r ein. »«'S nbadj überbrachte s naabe der preuhA
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bl. Greifenstein, 1. Aug Die Rhein- Provinz hat aus dem Denknralfonds 2000 Mark vereitgestellt, die zur Renovierung unseres alten Turmes der Burg verwendet werden fallen.
Alte<6 Biedenkopf.
# Königsberg, 1. Aug. Am Samstag v e r- unglückte in der hiesigen Grube der Bergmann Ludwig Scherer schwer. Ein besonderer Zufall wollte es, daß er nicht sofort tot blieb. In der Strecke erschien einige Sekunden früher der Ober: steiger und wünschte ein Glückauf, worauf der Bergmann einen Schritt zurücktrat und den Gruß erwiderte, als gerade eine Last von ca. 50 Zentner niedersauste. Der Bedauernswerte erlitt einen Armbruch und trug schwere Kopfverletzungen davon. Seine Uebcrführung in die Klinik wurde angeordnet.
Kreis Marburg.
sch. Marburg, 1. August. Die Vierhun- d e rtj a h rf e i e r der Marburger Phi- lippuniversität ist beendet. Die letzten Gäste fluten ab. Unzählige Besucher verließen schon gestern abend nach der Beleuchtung des Schlosses, der Elisabethkirche, des Kaiser Wilhelm- und des Dismarckturmes die Stadt. Die Sonderzüge in der Richtung nach Kassel und Frankfurt waren überfüllt. Der Massenverkehr ließ sich trotz aller weitgehend getroffenen Vorkehrungen nur mühsam bewältigen. Richt alle fanden in Personenwagen Platz, viele mußten in Packwagen ^verstaut" werden. Am Rachmittag zogen die Angehörigen der Uniberfität, die Festgäste und die Bürgerschaft Marburgs auf den Schloßberg zum Abschiedstrunk. Abschiedsstimmung liegt über der ganzen Stadt.
Dillkrcis.
bl. ch e r b o r n, 1. Aug. Aus der letzten Stadt- verordnetcnsitzung ist zu bericyten: Sie von dem Magistrat herausgegebene Biersteuerord- n u n g wurde von der Regierung genehmigt. Den Geschwistern I ü n g st wurde ein Grundstück am Hintersandl zum Preise von 19 000 Mk. verkauft. — Dem Oberbrandmeister bewilligte man eine Aufwandsentschädigung pro Jahr von 120 Mk.
bl. §aiger, 1. Aug. Einer Anregung des Bürgermeisters Fink und des Syndikus Lenz folgend, hatten sich dieser Tage hier eine Anzahl Bürger ^usammengefunden, um zu der beabsichtigten Gründung eines Verkehrsvereins Stellung zu nehmen. Rach einem ausführlichen Referat des Bürgermeisters, der Zweck und -Ziele des Vereins erörterte, wurde schließlich die Rotwendigkeit eines derartigen Vereins für die Stadt Haiger anerkannt und eine Kommission gebildet, die vorderhand bis zur Wahl eines Vorstandes die Geschäfte übernahmen soll.
— bl. Langenaubach 1. August. Rach langen, umfangreichen Vorarbeiten konnte unser Kriegerberein am vergangenen Sonntag das 50jährige Jubiläumsfest in würdiger Weise begehen. Die Feierlichkeit wurde mit einem Festgo-Iesdiensl vor der Kirche eingeleitet. Der Ortsgeistliche, Pfarrer B u n tz von Haiger, sprach hier in seiner erhebenden Festpredigt übet die notwendige Wiederaufbauarbeit, zu der die Kriegervereine in Verbindung mit einem starken Gottvertrauen mitberufen seien. Der Zug bewegte sich alsdann zum Kriegerdenkmal, um den gefallenen Brüdern eine Dankessch.cd abzustatten. Der Gesangverein „Liederkranz" sang einen Chor, woraus Bürgermeister Höbet das Wort zu einer tiefempfundenen Ansprache nahm. Der Vorsitzende des Kriegkdvereins Langenaubach, Kaufmann Metz, legte dann mit warmen Worten einen Kranz am Denkmal nieder. Der Festzug nahm am Ausgang des Dorfes nach Haiger zu Aufstellung. Anter Böllerschüssen bewegte sich der Zug durch den Ort, in dem die Bevölkerung Spalier bildete. Auf dem Festplah begrüßte der Gesangverein „Liederkranz" die Gäste mit einem Thor. Vorsitzender Metz hieß die Erschienenen herzlich willkommen. Bundesvorsitzender Jung- Eibelshausen überbrachte die Glückwünsche des Khfhäuserbundes und des Dillkriegerbundes. Der Kriegerverein Haiger gratulierte dem Verein durch Aeberreichung eines Fahnennagels. Dann wurden einige Auszeichnungen vorgenommen. Der Förster Karl Fries erhielt für 50jährige, treue Mitgliedschaft die goldene Medaille. Für 25jäh- rige Mitgliedschaft wurden mit der silbernen Medaille ausgezeichnet die Kameraden Reinhard Fries, Metz, Wendel, Stuhl und Schmidt. Run entwickelte sich auf dem Festge- lände schnell ein buntbewegtes Leben und Treiben, an dem das Jungvolk regen Anteil nahm.
Unterlahnkreis.
WSN. Niederlahn st ein, 31. Juli. Studienräte und höhere Lehrerinnen aus dem Osten und aus der Mark Brandenburg, die vom Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht in Berlin zu einer Stu- diensahrt an d i e Lahn geschickt worden waren, trafen dieser Tage, nachdem sie von Wetzlar abwärts unter Führung des Museumsdirektors Kutsch- Wiesbaden, die Orte Braunfels, Kloster Altenburg, Weilburg, Limburg, Diez und Bad Ems besucht hatten, in Niederlahnstein ein. Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung hielt Prioatdozent Dr. Richter-Gießen einen Bortrag über die Lahngeologie, LehrerStückrath über die Völkerkunde des Lahntals und Geheimrat Prof. Dr. v. O e t - U n 9 e,n über Goethes Aufenthalt in Wetzlar. Eine Burgbeleuchtung der Marksburg, wohin sich die Zeitnehmer mittels eines Sonderdampfers begeben batten, und eine Abendfahrt bis Boppard schloß die studienfahrt ab.
Lpd. Cramberg, 31. Juli. Das Stauwehr un Lahnkraftwerk Cramberg ist jetzt zum ?rffen Male gestaut worden. Das Stauwasser stellte '-ch lahnaufwarts bis an die etwa 1 Kilometer ouf- ’arts liegende Ortschaft Balduinstein.
Nnterwcfterwaldkreis.
LPD. Vom Westerwald, 1. Aug. Wählend des letzten Anwetters über demWester- vald schlug Der Blitz in der Gemarkung des Dorfes Stein bei Altenkirchen in eine Vieh- jerde und tötete den Hirten und drei Kühe.
Maingau.
LPD. F r a n k s u r t a. M., 1. Aug. Das preu- ische Staatsministerium hat durch Erlaß vvm 24. Juni 1927 an Ludwig Steipers, Mechaniker in Frankfurt a. M., die Rettungsmedaille am Bande verliehen.
WER. Frankfurt a. M., l.Aug. Hinter Ser Alten Brücke ist heute nachmittaag auf der "Frankfurter Seile, fast genau an derselben Stelle, do vor etwa acht Tagen ein fünfjähriger Knabe ertrank, ein zwölfjähriger Schulknabe, der sich ^amit vergnügte, über den schmalen Gesimsstein Ln der Alten Brücke zu laufen, in den Main gefallen und, da Hilfe gerade nicht zur Stelle
Turnen, Sport und Spiel
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Futzball-Lokaltreffen.
ö. Um es gleich vorweg zu sagen, die drei
futter Affenstein ausgebrochen und in Anstalts- Ilcibung mit der Lokalbahn nach Bad Homburg gefahren war. Er wurde wieder in die Anstalt eingelieiert.
Lpd. F r a n k f u r t a. M., 31. Juli. Vom 1. Au- gust bis 15. Oktober wird ein Schnellflug- bienft Berlin — Frankfurt und zurück nach folgendem Plan ausgeführt: 12.20 ab Berlin, an 19.15, 14.20 an Frankfurt, ab 17.15. Mil diesen »lügen werden Luftpostbriefsendungen und Luft-' postzeiiungen, aber keine Personen befördert.
Problem Nr. 120.
Don Fr. Müller b. d. Werra.
Schwarz.
war. ertrunken. Herbeieilende Angler und Fischet lonntai die Leiche des Knaben erst nach einer Stunde oergen. Es handelt sich um einen 12jährigen Knaben namens Kurt Wagner aus der Allerheiligenstraße. An genau derselben Stelle sind übrigens im Laufe des heutigen Tages zwei weitere Kinder in den Fluß gefallen, konnten aber noch rechtzeitig dem nassen Element entrissen werden. — Am Samstagabend wurde in Bad Homburg von der Polizei e i n Geisteskranker a u f g e g r i f f e n, der aus dem Frank-
2. Klasse (33 Bewerber — 19 Sieger). 1. Fritz Janke. Tv. Sachsenhausen, W. K r a tz, Tv. 1817 Mainz, 79 P.; 2. F. -Sjutmann, Tgs. Darmstadt, 69 P.; 3. I. Launhardt. Tgd. Praunheim. 64 P.
(Weitere Ergebnisse folgen )
Große Erfolge des Turnvereins von 1846 beim Kreisturnfest in Darmstadt.
Karl Reuter 1. Sieger im Haupt- turnen (Zwölfkampf). Heber die übrigen Siegen, darunter frrei weitere Erste, wird noch berichtet werden.
Derbandsspiele im Mainbezirk.
Die Ergebnisse der Derbandsspiele rm Mainbezirk am Sonntag waren folgende: Rot- Meiß Frankfurt — Fußballs Portverein Frank-
»3a. aber nicht mit der Eisenbahn."
„Ratürlich mit der Eisenbahn. Ich hab' chn doch selber in den Zug gesetzt."
..Das ist möglich. Aber er mußte übers Wasser."
„Ru ja, ich bin ja auch über die Weidendammer Brücke gekommen."
„Das meine ich nicht, Herr. Er muhte über- Meer."
„Aebers Meer? Am nach Valparaiso zu kommen? Ru, warum ist er denn dann in den 3ug gestiegen?"
..Ra, wahrscheinlich wollte er nach Hamburg."
„Rein, er wollte nach Dalpareiso.*
„Also kurz und gut, hier gibfS keine Fahrkarten nach Valparasio."
»Es gibt keine?"
„Rein."
„Warum haben Sie denn das nicht gleich gesagt. Dann geben Sie mir eine bis Potsdam.^
Schach-Ecke.
Bearbeitet von W. Orbach.
gegnungen am Sonntag auf dem Sportplatz Spielvereinigung 1900 Gießen können nicht Gradmesser des Könnens der Fußballmannschaften vom Platzvetein und der des Gegners, dem Verein für Bewegungsspiele Gießen, gelten.
Den Reigen eröffneten die beiden ersten Jugendmannschaften. Das Spiel endete 0:0. Besondere Leistungen, wie in den vorhergehenden Begegnungen, bekam man leider nicht zu sehen. Die Mannen 1900’5 enttäuschten immerhin nach der angenehmsten Seite, denn man hätte den durchschnittlich ein ganzes Jahr älteren Gegnern den Sieg sicher zugetraut.
dran, ein Kleiner, Dennickerter.
„Bitte eins dritter — Valparaiso."
„Was?"
„Eins dritter Valparaiso, bitte.“
„Rach Valparaiso können Sie nicht fahren."
„Wieso denn nicht? Ein Vetter von mir auch hingefahren."
Mle für die Redaktion bestimmten Mittel, iungen, Lösungen usw. sind zu richten an Schachredaktion des „Gießener Anzeigers".
Weih.
Weih am Zuge, gewinnt.
Weiß: 6 Steine Kel; Sb7: Bc6, d4, h3, ti5. Schwarz: 5 Steine Kh6; Tf4; Ldl; Bg5, h7. Ein inhaltreiches und feines Endspiel.
Lösung des Problems Ar. 117.
Don F. D. Clarke.
1. TfS—f8! usw.
Richtige Lösungen.
Zum Problem Rr. 113: A. Fuld, V. Loos, Gießen! H. Ranz, Aetzhausen.
Zum Problem Rr. 114: A. Fuld, Gießen: H. Ranz, Aetzhausen.
Eine richtige Losung zum Endspiel Rr. 35 sandte ein Herr H. Ranz, Aetzhausen.
Berichtigung.
Bei dem Endspiel Rr. 36 von W. und M. P l a t o f f ist die Diagrammstellung falsch wiedergegeben. Wir geben hier die richtige Stellung: Weih: Ka5; Se8; Bb6. Schwarz: Ke4; Td4. Weih am Zuge gewinnt.
Die Losung des Problems Rr. 175 von Z. Mach scheitert leiber an dem einzigen Gegenzuge De2l, was von dem Komponisten wahrscheinlich übersehen wurde.
Aus dcr Schachwelt.
Die Rheinmeisterschäft 1927 wird in der -Seit vom 7. bis 14. August in Aachen ausgetragen. Sechs Verbände entfenöen je zwei ihrer stärksten Spieler zu diesem Wettkampfe.
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom AedattionStisch.
Andenken.
Mit 700 Reichsmark begab sich ein gewisser Rundgesang nach dem schönen Zoppot, um dort der Wochen drei zu verbringen. Arn Rachmittage der Ankunft trat er ins Kasino und rettete gegen Abend mit Müh' und Rot das Geld für die Fahrkarte vierter Güte.
Stand am Bahnhof und hatte den Bauch Doli Wut.
Da trat ein fliegender Händler mit bemalten Muscheln und Baumrinden auf ihn zu:
„Andenken an Zoppot gefällig?"
Rundgesang aber knurrte nur:
„Danke. Vergeß ich n i e!" (Lust. Bl.) Am Fahrkartenschalter.
Fünfzig Leute stehen am Schalter des Bahnhofs Friedrichstraße in Berlin und warten. Einer
Werh.
Weih zieht und setzt in drei Zügen matt. Weih: 4 Steine Kc2; Df7; Lei; Sg5. Schwarz: 2 Steine Kg4; Bh6.
Endspiel Nr. 37.
Don A. Kubbel.
Schwarz.
Auch im darauffolgenden Spiel der beiden Ligareservemannschaften machte die glühend brennende Mittagsonne den Spielern ungeheuer zu schaffen. Die Platzbesitzer haben in der ersten Hälfte weit mehr vom Spiel und können durch zwei schöne Tore ihres Mittelstürmers in Führung gehen. Erst mit dem Pfiff zur Pause kann V. f. B. durch ein Mißverständnis in der Hintermannschaft 1900*5 ein Tor aufholen. Nach der Pause verteiltes Spiel mit beiderseits großen Torchancen. Das Spiel neigt schon
bald dem Ende zu, als D. f. D. der Ausgleich ae» üngi. Einen verwirkten Händeelfmetcr hält 1900'3 Torwart famos, dann muß er aber durch Schuld feiner Vorderleute zwei Bälle passieren lassen. V. f. B. siegte somit 4:2. Bei den Vereinigten sah man zahlreichen Ersatz. Fünf Spieler waren in dieser Elf wegen Krankheit und Verletzung ersetzt. Ueberragend waren nur die Leistungen der beiden Torhüter. Erwähnenswert noch das gute Spiel de» rechten Läufers der „Vereinigten". Der Schiedsrichter leitete einwandfrei.
In großer Spannung erwarteten die nunmehr wohl über taufend Zuschauer den Großkampf. Die Mannschaften' erschienen in den vorgesehenen Ausstellungen, nur daß 1900 im letzten Moment seinen rechten Läufer ersetzen mußte, wahrend eine andere gute Kraft infolge Erkrankung vor vornherein aue- aesck>altet war. Als Schiedsrichter fungierte Herr W i n g e n f e l d von „Borussia" Fulda.
Der Kamps begann beiderseits äußerst aufgeregt, wurde aber bald systemvoll. In der ersten Hälfte fiel allgemein das verhältnismäßig sehr gute Spiel txr doch ganz ohne Training gewesenen Elf der Spielvereinigung auf, zumal die Leute erstmals in der Mannschaft zusammenstanden. Vökler im V. f. B.-Tor hat alle Hände voll zu tun, um die fortgesetzt ungestümen Angriffe der Blauweißen abzuwehren. Nur mit viel Glück bannt er oftmals die Gefahr. In der 20. Minute kommt V. f. B. zu einem billigen Erfolg, der unbedingt verhindert werden mußte. Drei Minuten später hat 1900 ausgeglichen. Dann geht Vi f. B. durch Verwandeln eines Elfmeters erneut in Führung, und prompt gleicht 1900 durch Verwandeln eines Strafstoßes erneut aus. Der Schiedsrichter annulliert diesen Erfolg aber als nicht der Regel entsprechend erzielt. Seine Entscheidung stand jedoch im Widerspruch zu der des Linienrichters, dem einzigen, der den Vorgang genau beobachtet haben konnte, daher riesiger Protest des Pu- blikums. 1900 bleibt auch weiterhin bis zur Pause im Vorteil. V. f. B. spielt reichlich hart und regel- widria. Es hagelt Strafstöße gegen V. f. B., aber Vökler hält sein Heiligtum rein. Nach der Pause hat 1900 aus nicht zu erfahrenden Gründen um- gestellt, und das wird der Elf zum Verderb. Zwei Eigentore kurz hintereinander besiegelten die Nie- derlage der Blauweißen. Beim ersten lenkte der Torwart einen scheinbar ausgehenden Ball durch falsches Werfen mit den Händen ins Netz, das zweite erzielte der rechte Läufer, der in höchster Not vor dem anstürmenden Gegner scharf zurückgeben wollte, vom Torhüter aber verfehlt wurde. 1900 greift .... unterbrochen an und erzielt ganze Serien Eckbälle, die fast alle vorzüglich getreten, aber sämtlich ab« 1 gewehrt werden, wenn auch erst nach hartem Kampf. Durch taktische Fehler in der Hintermannschaft kommt V. f. B. noch zu drei weiteren Erfolgen, somit das Endresultat auf 7:2 stellend. Der Schiedsrichter bot, mit Ausnahme des einen Feh- lers, eine ganz vorzügliche Leistung. Einen allzu- lauten Nörgler aus dem Publikum wies er kurz vor Schluß vom Platz. Unsportlich war, daß D. f. B. als Sturmführer einen süddeutschen Ligaspieler ein« gestellt hatte, ohne Spielberechtigung für solchen zu besitzen. Die fünf von diesem erzielten Tore ergaben allein den hohen Sieg.
furt 2 :3, Viktoria Aschaffenburg — FV. Fechenheim 6 :2, Hanau 93 — Germania Frankfurt 2:1, Hanau 60 gegen Hanau 94 5 :2, VfR. Offenbach — Anion Riederrad 1 :4, Eintracht Frankfurt — Offenbacher Kickers 2 :0.
3m Leichlathletik-Länderkampf Deutschland - Schweiz
der am Sonntag zum siebenten Male im Düsseldorfer Rhein st adion ausgetragen wurde, war Deutschland mit 90,5 Punkten gegen die Schweiz mit 45,5 Punkten überlegen siegreich Von den 15 Konkurrenze gewann Deutschland 14 während die Schweiz nur einen Sieg im Stabhochsprung für sich buchen konnte. Bei dieser Veranstaltung stellte die t>eutfd>e viermal 100-Meter-Staffel, die durch Dr. Wichmann, Büchner, Houben und Schüller besetzt war, mit 41 Sekunden einen neuen Weltrekord auf. Auch in der viermal 400- Meter-Staffel wurde ein deutscher Rekord aufgestellt und zwar in der Zeit von 3 : 19,3 gegen dre Schweiz mit 3 :26,1 Minuten.
Reunkampf der älteren Turner. 1. Klasse (128 Bewerber — 74 Sieger.) 1. R Falz, Tv. Oberstein, 166 P.; 2. W. Berg, Tv. Amöneburg (Mainz), 156 P.; 3. A. Lohr- mann, Tv. Schwanheim, 153 P.; 10. Hch. Koch, Tv. Herborn. 142 P.: 23. Heinrich Hamel, Tv. 1846 Gießen, 125 P.; 27. Anton Feuerstein, Tv. Ober-Mörlen. 121 P.
2. Klasse (älteste Jahrgänge, 110 Bewerber — 80 Sieger). 1. F. Morch, Tv. 1848 Saarbrücken, 169 P.; 2. I. Schuler, Tgm. Fechenheim, R. Hauck, Tv. 1848 Saarbrücken, 158 P.; 3. F. Her klein, T. u. Spv. Wiesbaden, 157 P.; 4. Karl Müller, Mtv. Gießeir, 156 P.: 9. Georg Dickhaut, Tv. Alsfeld, 151 P.; 14. Heinrich Wolf, Tv. Ridda, 144 P.; 19. Ernst Jung, Tv. 1846 Gießen. 136 P- 32. B. Pfeffer, Tv. 1860 Bad-Rauheim, 123 P.; 34. Karl Walther, Tv. Ridda, 121 P.
Volkstümlicher Dierkam pf der Alt erst urner. 1. Klasse (80 Bewerber — 45 Sieger). 1. E. Ketzler, Tgs. Bornheim, 77 P.; 2. Enders, Tv. Kreuznach, H. Eberlein, Tgd. Worms, 73 P.; 3. L. Döpfner, Tv. 1817 Mainz, 71 P.; 12. Karl Weiß, Tv. Klein-Linden, 60 P.
§ch!uß des 55. lllittelrheinifchen Kreisturnfeftes.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers".
• Darmstadt. 2. Aug. Während des ganzen Montags herrschte auf dem Festplatz des 3 3. Mittelrheinischen Kreisturn- festes reges Leben. Es wurden noch d:e letzten Wettkämpfe ausgetragen. Abends fand vor dem Landesmuseum die Siegerehrung statt. Abordnungen der Turnvereine sowie die Sieger marschierten in Begleitung von zwei Musikkapellen auf. Fanfarenklänge leiteten die Feier ein. Kreisoberturnwart Frey- Mainz hielt durch einen Lautsprecher eine Ansprache, in der er das 33. Mittelrheinifche Kreisturnsest als einenHohepunktin derGeschichte des Kreises bezeichnete. Dann verlas er die Liste der Sieger, was ungefähr eine Stunde in Anspruch nahm. Die Sieger wurden mit Eichenkränzen geschmückt und die tausendköpfige Zuschauermenge jubelte ihnen zu. Schulrat H a s s i n g e r erkannte in einer' Ansprache im Hamen des Zentralvereins für Volksbildung die wertvolle Arbeit an, die hier von der Turnerschaft im Dienste des Volles geleistet wurde. Kreisvertteter Pfeifer-Wetzlar sprach die Schlußworte, in denen er bemerkte, daß der Verlauf des Festes die Erwartungen übertroffen habe. Der Vorsitzende der Darmstädter Turnerfchaft, Rechtsanwalt K a l b h e n n, dankte in einer Rede allen, die vor und während des Festes die mühevolle Arbeit geleistet hatten. Es folgte dann später noch eine Schluhfeier in der ge ft- Halle mit Aeberreichung zahlreicher Ehren- b r i e f e.
Die Ergebnisse aus den Wettkämpfen.
3m Vordergrund der mit dem 33. Mi11el- rheinischen Kreisturnfest verbundenen Veranstaltungen steht naturgemäß die turnerische Arbeit, die in zahlreichen Wettbewerben während der Festtage zum Ausdruck kommt. Welche gewaltige Arbeit von Turnern, Kampfrichtern und Rechnern geleistet worden ist, das zeigt ein Einblick in die vom Samstag und Sonntag bereits vorliegenden S i e g e r l i st e n, die ein dickes Buch füllen würden, wollte man sie im Druck niederlegen. Wir sind in der Lage, in einem Auszug öie Erfolge bekanntzugeben, die von Turnvereinen unseres engeren Heimatgebiets, vor allem von Angehörigen des Hessengaues, errungen worden sind. In den einzelnen Wettkampfarten geben wir jeweils auch die drei ersten Sieger bekannt.
Reunkampf der Frauen (14 8 Bewerber, 5 8 Sieger). 1. Sieg Else Schmidt, Tgs. Koblenz, 162 Punkte; 2. Lina Rot tmann, Tgd. Höchst a. M., 150 P.; 3. Gusti Eitel, Tbd. Wiesbaden, 147 P.; 9. Henny Schneider, Tv. Wetzlar, 138 P.; 12. Ria Schwan, Mtv. Gießen, 135 P.; 18. Toni Helduser, T. u. Spv. Butzbach, 129 P.; 21. Charlotte Amend, Mtv. Gießeir, 126 P.; 23. Anni Schön, Mtv. Gießen.
Sechskampf der Frauen. (253 Bewerber — 107 Sieger.) 1. Luise Longmuß, T. u. Spv. Koblenz. 115 P.; 2. Friedel Roeske, Tv. 1860 Frankfurt a. M.; 3. Thea 'Schmidt, Tv. Bendorf, 110 P.; 4. Elfriede Münnich, Tv. 1846 Gießen, 108 P.; 11. Else Klemmrakh, Mtv. Gießen, 99 P.; 14. Paula Hofmann, Mtv. Gießen, 96 P.; 18. Else Faah, Tv. 1860 Dad-Rauheim, Emmy Heß. Mtv. Gießen, Dora Finkernagel. Tgm. Friedberg, 92 P.; 20. Lotte Mohr, Tv. 1846 Gießen, 90 P.
Dreikampf der Frauen (volkstümlich). (126 Bewerber — 36 Sieger.) 1. Else Friede, T. u. Fechtklub Frankfurt a. M., Hedda Röm- melt-Röbig, Tgd. 1347 Rödelheim, 54 P.; 2. Emma Werner, Tgd. Eintracht Frankfurt a. M., 53 P.; 3. K. B a u m r u d , Tv. Offenbach a. M., 50 P.
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