Erwachendes Deutschtum in Rumänien
flw Dr. Dr 5d«bdd» Lang«
Ihr MO W I*ut|d)<n In Rumänien fmd mchi • s,oqrashtsch und wtrrtchotTlich oerbälnuemäßig . .'(..h- 1 ch neten den hocheniwickriren unb ftra*’ ।. . r mfl# .kHn ErrbfTibürj>»r Lochten mit ihrer ; -Jjrtgrr hurrrerprebtrn UetefliHrninc neben )rn bum#nldnbifd)m Deutschen die d « 101H In CirmowtB rtrw deutsche Unioediät hotten, finden ••h ®r * Siedlung,qedte:,. deren deutsche Bewohner edt In lünoffer Zelt Wieder anfchluß an den TTafcrr* Et rem deutscher flulrur gefunden Hoden >)lrriu oehör« Bessarabien uni oar allem die be- reu'Iamen Teile te, Banat, do« bekanntlich durch bi# Zriedenabe/tlmmungen g«dreiteilt wurde utt ridnfl# Tdl blieb bei Bestungarn, ein anderer kam zu Büdstowten, der dritte und größte zu Bu- rnünlen. 3m allgemeinen macht da» inttrnationalr eterrrwachen ter Bono »er Echwoden sichtliche Fortschritte und Ihre chauotgebiete können ola dr- Hl, gesichert gelten. so gd'cher!. daß auch ein Wechsel ter oolitischen cherrschatt daran nicht, ändern murtit Dan,den gl in e. In Bumänl« oder auch deutsch« Etedi.ngen, die erst letzt allmählich zu er- n>idxn beginnen Zu ihnen «echörrn Satmar unb Arad.
Di, Sotmorer Schwaben wohnen im Bord- ch« Rumänien,, wo Ungarn. Slowakei und Bu- mänlen z rsammenstoßen. Sie bewohnen in nmb vierzig Drt*rt>ilt<n eine flache, die etwa 50 Kilometer Im Durchmesser misst, ihr flouptort ist Grosz karol. eine Etat! von 18 000 Einwohnern Roch r jlmar werden Ile benannt, reell diese Stadt der hjuptort der Gespanschaft Ist. Die Satmorer -chwaben sind seit 1712 al, gerufene und freudig btarufole Unltrbler out Württemberg in bat Land ne komm en. Da, bewahrte Re aber nicht vor fahr- zchnt,langen ungarischen Versuchen, ile zu Wo- qi>irni zu machen Bei einem großen Teile ist die» «Hungen Immerhin albt e, heute noch etwa 40 ,, 60 000 deutsch gebliebrne Schwaben im Sal- -.arer Gebiet, die setzt langsam wieder erwachen. ök wollen nun die deutsche Schule wieder bekom« nun und haben e, auch in vielen Gemeinden durch- : seht, dis, wieder ein wenig deutsch unterrichtet mirb. freilich ist kein einziger Lehrer der hochdeutschen vollkommen mächtig, auch nur ein Teil von ihnen deutsch gesinnt. 8» ist ferner der Ausbau einer deutsch schwäbischen vottGemeinschaft begonnen und ein Gauamt In Grnszkarol errichtet worden. Außerdem gib» e» In Großkarol einen deutschen Klub, einen lsrauenvercin und einen deutschen Kinder- c ri«n mit 70 Kindern. Da e, noch immer an einer hi h.'r'n Schule fehlt, hoben die Sotmorer Schwaben Da Rot aehorchend und unter großen Opfern über lijuöen Kinder nach auswart, geschickt, nach Siebenbürgen und dem Banat. Die Kosten hierfür sind I.-boch so flroh. bah noch nicht abziisehen ist. wie sie .i-ii die Tauer petriflen werden können. 3m ganzen dt i^hrnfalle ein erfreuliche» Wi«dererwachen in diesem schon fast verloren geglaubten Dinkel deutlcher 1‘rte sestzustellen.
Auch Im Gebiet von Arad waren und Hnb große Schwierigkeiten zu überwinden, filer haben sich jum Unterschiede von manchen anderen Gegenden .i ich die neuen rumänischen Herren recht unduldsam gezeigt 3n der Absicht, da» blühende Deulschtum von lemeschburg zu schwachen, trennten sie von dieser Gespanschast bei der letzten Verwaltung,- r.fom elf deutsche Gemeinden mit nicht weniger al, 25 000 Deutschen ab und wiesen sie der überwiegend rumänischen Gespanschast Arad zu. Allein diese Tat wurde ein Segen Die 25000 Deutschen wurden der Sauerteig für da, noch gleichgültige oder in magyarischen Vorstellungen befangene Deutschtum von Arad und Umgebung. Spielen auch beide Gruppen zahlenmäßig nur eine bescheidene Rolle, so schließen sie sich doch allmählich julammen au gemeinsamem deutschen Bekenntnis und gemein« huner deutscher Organisation. Ihren vorläufigen '.'Ibschiuß sand diese in dem jüngst oeronftolleten
ersten T#vW*er - Tag in Arad Ater fanden ft* die Bertr ner von 27 Geme'nber- -»• rjnb 45000 deutschen Seelen (batvnwt Arad leibst mit 12000, zu lamme«, um au» ten Crtiriten die Beyrferäte «u D-rhlei-. uBb durch b* W:hi de» (Beurate» der gesamten bnrtldxr Organisation der Gefoanlchoit tu* fifihertit^ Leitung $u geben. Die Wahlen gingen pianmäh fl oonOatten Be zeigten ebenso wie der on-chliek-erche erste Schwaberchall mit leinen w* ichichllich- Trachten s manche ÄletbungiftUrfe stammt er ne* tj» der E-nwar.terung jur jrtt ®orla Iberena») und feiner repräsentativen Rott daß der Lellerichisg her deuk-chen Beweg..-Ng auch na* Arad gedrungen 'st unb auch hier 'iw- halb verloren« Öcft»a,noHn fest eetfdMaflen "nd Ich wieder einzurnhen m den Bau der , roßen, deutschen Äuftwrfltmeln|*efL
Oberhessen.
t'onbircio Gieße«
Hs 'S < f« d. 30 2U>ril Acute vormittag gegen II Uhr stürzte der Ibjährige Maurer- ;#6d:rg Karl Kiel», der in einem hiesigen Bauge chäst tn der Lehre ist. tn der Xabenau- itraße beim Aufstellen eines Gerüstes von her Leiter ab und etütt dabei ein« Bauch- q u e 11 * u n a Der bebau, rnswerte 3unc« warte mitte!« beS Gießener städrilchen Sanitätsautos in d-.e Lhirurglfche Klinik verbracht Sein Befinden Ist ten Umständen entsprechend gut
8 Ale«n«Busect. 1. Mai 3motoe der gegen- wariigen Sperrung der Provinzstrafte Gießen— Lollor macht sich ein sehr lebhafter Autoverkehr durch unseren Ort bemerkbar Wie ou» bm Jlummemplatten der Fahrzeuge ersichtlich Ist. desinden sich darunter solche ou» allen Gebieten be» B eiche» Leider fahren viele davon verkehrte Richtungen und müssen erst durch die Einwohner auf den richtigen Weg gewiesen werden, da sich an den Drt»au»gongm keinerlei Wegweiser be- haben. Baldige Abstellung diese» schon längere 3eit empfundenen Mangel» wäre im allgemeinen Inter- ef|e dringend zu wünschen. — Mit Beginn de» neuen Schullahres sind einige Veränderungen unter dem Lehrpersonal eingetreten. Mit der Vertretung des zweck» Beendigung feine» Studium» beurlaubten Dr. Meuer wurde Iräulem ß o tz au, Gießen beauftragt. An 5t.'De der seitherigen panb- arbfitslcbrmn Fräulein Gro» tritt Fräulein Schmidt au» Gießen. In die Schule ausgenommen wurden in bie<em Jahr 2M Kinder
br Kesseldach. 1 Mal. Dl« Sbat« unb Dorschusikasse zu Äcfktba* hielt ihre Generalversammlung für bas Geschäfts- jabr 1076 bieler lagt unter zahlreicher Beteiligung ihrer Mitglieder ab. Aus bem Geschäfts- bericht ging hervor, bah btt Genossenschaft am- Iabresschlusi 228 Mitglieber mit 14 615.50 Am. eingezahlten GcschÜftsguthaben zähl»«. Die Haftsumme beträgt je Mitglied 1000 Bm. Die durch die Inflation erschwungenen Aeferv« Hnb wieder neu mit 5000 Am. ausgerviesen. Di« 8tn- -ahlungen auf Spareinlagen betragen 68 ZOO Am., tnfolgtbeflen körnte auch wieder Aealkvedit gegeben werden. 50 Prozent sind in Hypotheken ausgeliehen. Das Kredubedürsnis der Mitglieder war immer noch sehr groß, es konnten nicht alle Anträge erledigt werden, immerhin Ist aber der notwendigste Bedarf gegeben worden. Der Gesamt-Umsatz beziffert sich auf 3 Mill. Am Das Gctchästsergcbnis war zufriedenstellend, es konnten 10 Prozent auf die Geschäftsanteile vergütet unb auch den Aeserven eine angemessen« .Zuwendung gemacht werden. Die Bilanzsumme. die 1915 schon über 1 Mill betrug, unb 1921 als Goldbilanz mit 646 Am. anfina. ist wieder auf 378 000 Am geft egen. Da- meiste Interesse fand die Aufwertungsfrage, es wurde begrüßt, daß die allen Spareinlagen zu "Weihnachten 1927 umgebucht werden sollen und die Tk-rttnluna am 1. Januar 1928 wieder beginnt. An Alte und Bedürftige werden Abschlagszahlungen geleistet. Cine wesentliche (Meisterung trat für die Kredit
nehmer eie. bmr he 9auk des Geichäftsjahr.-s könnt« bte voll-Linien um 6 Prozent ers-luat -<rbr-. Die ®erw*5enM>ah. bee leit 1879 besteh: unb nur mit Mitgliedern atbr.it*. fcim hi .labten auf eine 50?abng< Xänglr.t lerüdblldee. Berdanb«oberr.-vilor HartmaeN machte wert- voll« 3rgä"uingee über bie oOgeuenre Vage, unter Berück' chr.gung des GelbmarBeg ®ie gemütliches Beisammensein ent regem GedonD'- aus tausch beschloß die Tagung.
Oreis -riedber-
— Bab-Aauheim 1 Mat Gtn schwerer Gtnbruch wurde gestern each: tn <.nem Haufe 8d? Iorsthaas- unb Mit, lstraße verübt Der chinbrrcher versucht« zuerst In das Möbelgeschäft Schuch «.ntzudringee. habet brach ihm »ebvch bet Ttrtn* entzwe. Aunmehr stieg «t in bi« "ZDcbrung des Gärtners Härter ein unb entwendete ein neues Sa brr ab sowie die Kass« mit einem angeblichen Inhalt von 500 Mk Das Sh«paar bemerkte den D ebstahl erst, als Mörler am Morgen nach Frankfurt fahren unb Gtnkäufe besorgen wollt« — Am Promenadeweg nach Snebbetg wurden bi« Kronen einer Anzahl neugepflanzter Obst- bäume abgebrochen Die Kurverwaltung hat eine Belohnung auf bk Amnhaftmachung der Täter ausgefetzt
Mrci# Lchotten.
b Schotten. 30. April Aus dem Gern ein de rat Im Beisein des Vertreters des Bauamts. Baurat A o b'n a a e 1. wurden bie neu- aufgeleflten Ortsbaupläne der Stadt nord- ostlicher unb südwestlicher Teil, besprochen unb genehmigt. Ha* den Plänen sind mehrere Durch- gangsstratzen unb Berbindungsweae geplant Der ^c>bcnw,.'enw«g wird bis zur Billa Aömer durchgeführt. Hegt hier westlich um unb endet auf bie alte Frankfurter Straße Die Sttaße über der Dfarrgalle. bie neu angelegt wurde unb an der bereits 15 Aeubauten errichtet woeden hnb. wird ebenfalls durchgeführt unb toll auf die Tkibda- straße auslaufen. Gbenfo ist eine Durchgangs- itraste durch die Bcrnaasfe unb ein« Berb n.^un^s- ftraße zur Hauptstraße zum alten Gbtzener *3ka vorgesehen. Auch eine neue Ortsbausatzung ist für bie Stadt aufgestellt worden • Gine bHonbere Polizeivervrbnmig regelt die öinfneblflunaen der Straßen unb Playe in der Stabt. — In der Krankenhausfrage einigte sich der Gemeinderat dahin, bah das städtisch« Haus unb Anwesen In der Aibbastraße das frühere sog. Posthäuschen, als Krankenhaus ausersehen wird Gin notwendig werdender Anbau soll im Garten des Posthäuschens bald in Angriff genommen werden - Für den städtischen Marktplatz ist eine wesentliche Erweiterung vorgesehen mehrere Grundstücke, Pachtbeete am Marktplatz werden zum Preis von 1 Mk. pro Quadratmeter angefauft. Der P'erdemarktpkatz wird dadurch wesentlich verbessert Sine gedeckte Unterstands- hütte für das Bieh ist erworben worden, ein neuer Tanzboden unb ein Musiktempel sind beschafft worben. Sür den Prämiierunas- markt, der in altgewohnter Deis« am bntten Psinasttag ficttftnbet. follen die neuen Pläne am Markt schon durchgeführt sein. — Die Derpach- tung der städtischen Svießwiesen (40 Morgen» hatte ein um über bie Hälfte geringeres Srgevnis als bie Verpachtung vor drei Jahren. Ss find ca. 35 Mk. durchlchntnlich pro Morgen erzielt Die Heuernteaussichten Hnb für das kommend« Jahr gut. das Grünfutter, besonders Klee, hat gut angefetzt. bie Preis« sind niedrig daher erklärt sich der gerinaere Preis Der Gern einberat genehmigt di« Berpachtung auf ein Jahr — Gin der Stadt gehöriges Haus (Peter- HliengaHe) wurde frr.Bxlhg versteigert, der Gr- lös scheint zu nieder, das Haus w.rd nochmals versteigert. — Die Mietpreise tn den Üäbt Häusern wurden um 10 Prozent erhöht — Die Kirche verlangte von der Stadt Deckung
ihres 5-euera.»-alles I» t«Z5 [1000 V* Be'oldungsa te^le bie roe ver^chttdenea I-.I.ala» für bu zwerre Planstelle j» leist« sind «denk» der Olnteil ar. der dritten Planstelle, btt i» 72 rklichkeu nicht epehr besteht, sind ungerecht verteilt Der ®eetvX-rat veriangtt «tee gerechte Xcgeiung unb kb’uag der'er -lt« Ärilrt- ger. 8rag« unb lehnte solange I»schülle an btt Kirche ab. rür den vom 25 3um hattftnb«*
den Sänge rwett stee« t •Vttt b e Stad« mehrere wertvolle Prett« wnb rti Ge'chenk an den Berein - Vie U eb« r ! o n b a n l 6 g « baut eine D^rchga gslettuna Aid^a —Schott« Vautve- dach Vte Grundstücksde .^er auf der« Grund» stücke X.*m*ng4maftr zu stehen komm«, verlang« Gntschäbegung Der -mhnbevat ist der 2hrf» faffur.g daß bi««« Gnttchädtgung von der Heber- lanbanlagt bzw tee der AllgemetnHell s" trag« sei unb nicht von den G rneinden durh deren Gedtet gerad ; btt Leitung gelegt Die neue Leitung kommt all« nb« und Bewohne« des Gebietes Migute nicht nur den an der Durchaangslertur-.g gelegenen.
Bom oberen Bogelsbezg. 10. April. Der Stand der 2DI n t e rf a a I en Ist auch «m oberen Bogel »berg als gut zu b^eichm«. Denn auch in der Gemarkung - der
Hogg« durch Schreetthmmei fast gänzlich aus- gewintert Ist. so ze gl er doch in all« ander« ^nrv.rfuretn« ge*chloN«« Stand Allerdings sind hier veretnzeitt Aoggenlekder verur- 'acht durch Schnecken!roß. ausgefallen. 3ür bie oberen Lagen bat der dtes,^hng« völlig ab» norme 2D irrt er d« 2Devt des Betzens tretend aez«igt. Die mtt gebeizte» Saatgut bestellt« Melber sind nämlich *a t restlos gut durch den hinter c.cloaun« flb«fo gilt dies fir bu Aoggenlchläge. wo Ortginallaatgut verwandt worden war. Auch in d« tieferen Lag« heb« sich die gebeizt« 3Iä<b« von den ungebrUtm. <um Aachteil bet letzter«, kehr wirkungsool. ab. Die Aussaat bet S ommerfrucht hat le bieten lagen begonnen. Hafer ist zum größt« Teil bestellt dagea« wird Gerste noch alte» Brauch folg«b. erst im Mal aufgefäL
»rcU Lauterbach
P Schlitz. )0 April. An einer Dom Bef bandsausfchus der deutschen M t f s i o n s - konserenzen im Jahre lst2 gestellt« Preisausgabe .Der M ss^onsaed^!cke In der s.) st «mal »scheu Theologe des Ist IahrhunbenF' l beteiligte sich auch canb. theol G«st zur Ale- f ben. Sohn bes Plärrers Im nah« Butzdorf. Mährenb ein Kanbibat aus Tüding« d« I Preis erhielt, war auch bie Arbeit des canb. tbeoL zur Hieben so wertvoll, daß ihr etn Gltrapteis von 200 Mark luatbtUlgi wurde. — Der Gesangverein .»äeilla aus Lich wirb unter Führung seines Dirigent«. Lehrer Stein |srüh.-r In Schütz!. Im Chili rne Sängerfahrt hi. rher unlernetm«. Bei dieser Deleg«hei? gedenlt der Beteln auch in eine» Gottesdienst dahier mit zuwirken. Gines herzlich« Smpfangs dürfen bi« Vichrr Sänger versichert fein.
Starkenburg.
• Darmstadt 20 tlpril. In der jüngfN» Sitzung der Stodtverardnetenoersamm» 1 u n g wurste brr verwollung»bericht für 1024 zur Renntni» genommen. Im ganz« ist btt Bericht günstig. 0ür eine ürmritening der Brun - nenan lagen be» Wasserwerk» wurden 00 000 Mark bewilligt I*w beib« bä bereu Mädchenlchulen. Viktorias ckncke unö Otto- nortnfdjul«. erfordern 03 <*■> Mark unb 7Ztt>» Mk. städtischen Zuschuß. Vie bie G.-schästtwekt stark be»
WcU^MrCV
bas fünfte Mar-Reger-M in $ranffnrt.
Die deutsche Ttag• 9t eger • (B e,e 11 f d)a f t veranstalleir flemeinschafNlch mit der Stadt Frankfurt vorn 26. bl» 30. Html ihr fünfte» -JÄ a i • Ä « g • r • »0 e ft. Dtt Gesellfchaft erblich ihre ’.lufflabf nicht nur bann, ba» Andenken be» Meister» unb sein Erbe qetreu xu pfteaen. sondern vor allem auch dann, ben frreiejdner Freunde unb Anhänger zu oergrößern. da» versländni» für die oft h«rbe unb spröde Tonkunst de» all.;u früh verschiedenen in die weilest« Schichten zu tragen. Au» diesen bei- btn Gelicht-punkten berau» mußte sich einmal die äu,UHibl brr oufMi,ubmben Werke Im allgemeinen, bann aber auch bte Zusamm«ftellung der vor- irafl,|olfl<n brr einzelnen Festkonzerte herlelten. .lud) bir Dahl ber Solist« wurde wohl nicht au- tey dnrch biek Oinftcüung beeinflußt. Vie fünf Konzerte umfaßt« nicht nur d« flclamten Schaf- IrMeqirf be, Meister» — aeistl'che Mullk (Orgel. Motette». Orchestermusik unb Lied und enbud) Estor tn<r( — sondern beten auch In uberou» kluger Äeise bie em lieft» Berstandnl, der vernntwon- lich« sür 9teger» Kunst bereu». Werke au» all« 'Verladen be» künstlerischen Schaffen» Mnj Kege«.
Der Ard«lt»au»schuß unter dem Vorsitz von Stadtiot Dr Lange«. Halt« e» Erstanden, al» Au»- 'uhmnde Künstler heranzuzietzen berni 9tamen guten Klang bxibrn. unb von benen man In der mu- ' tauschen Welt weiß, daß sie roll Ärger und Icmem Lert eng oer wachsen sind. Daß Ihre authentischen Sicbergaben dem Grundoedanken de» tidir» und den Zielen der Kegergrsellschast treueste Heller sein mußten, war von oonherein klar. Der große fünft- Icnsckx Erfolg — hinter dem der materielle übrig«, küum zurucklketzen türttr — der reich« Beifall war rm deutliche» Zeichen dafür daß da, gesteckte Ziel iUif der ganz« Vink erreicht worb« ist.
Bk brovll war der QhiWah des Mit», bet «in Org«striezet: tn bet Paulsstrchc btachtt GÜntber Kamin, btt Aachlolget Straubes an bet VctDeigTT Thomaskirche. i«em Ort da aller DtgelhmN D ege steht 1Pleite mk virtuose» Ksnn« und nefo«dmurrtBotttog bie .3*- trobufhc'B unb TaHccaglla1 op s3 f-Moll (WD unb bte ptachtrull« Btzanrafu übet ber 5berat C:re1 mich nicht in dmnem Aorn" op 40. 1t 2 । IWO* Dir Orgei'r-nou In O-Moll. etn« bet ber- 'Strar«dst« vrgestomru'i ,-»« 3<*et*. bann:« durch blt Grondis'ltät Heer Thematik «benfo lpu durch hie dntwn« :ät des Borttages durch Hamm Dr Hoile» Madrigal-Bereiui- n u n g aus Siuitgett lang zwe der ceUer g<- >d:t« Motett« i? tob wtr 5tlc bu btitcr* und Ach H«r. straf« onch mcht mit 'adel- ba’tct 2*tbetr<*ung ber uwgrmetn schwierigen Gc'angskirnen deren Vbrir-M 1 — >[
wie harnrontlch oft fast die Gr«m des Erträglich« überfchreittt. und die sich aus diesem Grunde wohl nur sehr schwer einbürgem werden.
Die beid« Orchefterkvnzertt standen unter dem Stab des Ope«hausint«ndanten Professor iXl«m«e Krauß, eines Dirigenten, Hessen sein- »lselier«he Dcutungsmanier, de besonders in der zuerst crklinq«den .Sinsonietta In A-Dur op -0" (lW5i b.e dickflüssige Instrumentation des von QrHnbungifraft überströmenden Tvcrkes derart aushellte, daß seine Tkrständllchkeu überraschend leichter wurde, ber Interpreta.ion ber schwierig« Aegersch« Partituren auf das Glücklichste zustatten kam Die ,.2kKiatton« und Fug« für Orchester über ein Thema von TAozart. A-dur, op. 132“ (1014), in denen die Banalions- kunst Aegers, die ein gcge'.anes Thema unerschöpflich zu wandeln verstand, ihren höchst« Gipfel erllomm« hat — ist es doch eine» ferner
•i Werke tn b«n« er sich von aller Hrd«- chncd« Hütte — wurden oon Krauß »md dem OpernhausorLester derart brillant gespielt daß des «thufiastisch« Beisalles kein Gnb« war
Das tweite Otchestrrkonzert. eb«falls von Clemens Krauß geleitet, umsaßte den düster« .vdmphonifchen Prolog zu einer Tragödie“ A-Moll. op. 106 (1906'. betl« verklärter Schluß Io QbertPältigenb wirkt bte in schroffstem Gegensatz dazu stehend«, das Leben aus reinstem Her- z« hesi»h«de .Baslet-Sintt In D-Xhir*" op. 130 1913). der« fast Johann Straußtfcher .Valsc d’amour" wiederholt werd« mußte, unb das grvßanigste Aegerfche Lhorwerk. brn .100. Plalvi Diefes Merk, bas schon bei seiner erst« Ausführung nelfte und nachhaltigste O.n» drücke hinterließ, wurde dem F«ft zu eine» überwältigenden Aus klarer bie Fanlar« bes Lutherlredes einl« sich mit dem fugtsch geführt« Ghor. b«i .;ngebän>at dahinströmend« Orchester zu einem Ktangdild von solch binreiß«- Srm Tlllumsafs«. daß atemb«k!«nnenhe Stille über dem ergnlf«« Haufe lag. als der letzte »u einer mächtig« Fermate rtch ballende l>-Dur- AAvrd verrauscht war.
Die beiden Äammcrmul Jahcnbe lictwn ein« tief« Gtnblick hi dtties von leger r» dgep’iegte Gebiet tun. Die Siretchguartertt tn I «»-Moll op. 121 (Ml i unb tn op. 54 Ar. 2 (1WO< crksanaen in meisterhaft« Interpret al to«n durch das a rn a r - H i n be m i t b - C u a r t e 11 Sht Bezeichnung .Nachgelassenes Klavttrquartelt tn L»-Dur für bas vom Amar-QuaNett mit Allreh Hoehn tvrgrtragere Merk ist trvdübrrnb. das Uuhrtetl stammt aus den ertz« koenposUvr-.'ch« Jahren rg-<rt und e-i»stauch 18Ö6 als Abschluß ferner k'^-br;ihre br fvugo liteeiR. 34 ist •o m5X der Grundstein hi: das gdamw kam- ■ncn«f<dai ' br a«t>-.*Vcw Aegers und kn rat eil hie Keime bie 'ich <rter Io dorr'.»ch «dalletni
Im Klavierquartett op. 133 (1914). bas von Malter Gtefektng (Klavier), ßlcco 2 mar (Btolette). Paul Hin bemüh (Btola) unb Au- bolf Htnden^ttV (dello) brillant gespielt wurde lernt« wir ein Merk fenntn. das In glücklichster Fvrm d« musikalisch« Gedank« Ausdruck verldht Das innig sehnsüchtige Melos des einleit«d« Allegro, bie b-iarr bingetu'4nr Monvtonität ber Branche, bte bas Klavier mit wettgdparmk« Akkvrdbö^« umspiel! bas Scherzo mtt dem merkwürdig« XrtofaK bas sdtsam gdangemiehmende Largo und «blich der btmmelstürmende. aUbdreienbe Allegro con ep- nto-Schlußsatz sind Gingedung« von solch er- staunl-cher G«talität. baß die« 2verk allein genügt batte. Aegers lamm unsterblich zu machen In Gmmi Leisner (Alt). Berlin, hatte bk Liedkunst Aegers eine prädestinierte Mittler n gefunden der Dr. Ludwig Aottenberg etn feiner schmiegsamer Begleiter war. Da« größte Srlebnis der Kammrrmultfabenb« ober war bie Auflührung der ^ariatton« und Fuge über dn Thema von Beekd?:« für zw.-i Klaviere zu vier Händen“ in o-dur op 85 (1904) durch Alfred Höhn und Malter Giese kl na Der 3rfolg wurde tu einem Triumph des Merkes und zu einem Triumph ter beiden Künstler, die das eminent Merk mit einer Tkr-
schmdzung ihrer so r-rd<$4ebenen künstlerisch« Temperam«te interpretiert« daß es ein Or.-ignU wurde, das tokenbe Beifallsstürme er.tfdf«(te. dn Greignis. das Wtt bas flan*e Fest — unvergeßlich fein wird' VI W Og
Äeoferling«IDod)e in Darmstadt.
D« erst« Vortrag be» viert« logt» ber Keyserling Woche bleit Dr. Han» Vrtnzb » ra - llrankfun über . etb«trüifbore Seele" Der Aednrr schtlberte fefcr aufühdlch b«e Üit*ntflf. bw er durch cku'nahrn, ttne» mexittn fchtn Kautchgifte» In leineir. Körper batte; e» war ein 3uflonb dauernder Schwmgungen zwischen dem Unendlich« unb dem Ich. der Baurn war wie klingende Boger und IreumeodWHungen ganz eigener Art stellt« sich ein. BHionrr kv»--ni'chtn THarvkter». Der Ue- bergong von der einen «d»bni»»dL tn tee brr Körper seine Grenz« ordert* zu baden 'chttn. tn btt ander,, bit reale Welt, flieg Oudlrnb unb nicht ohne Btberftänte vor sich Hu» ten Ttiumm Ober- nienfchk.chtn Be'.ipr'übl, ttttrte ter Vortragende btt Sff,<be-.jr.4 ob teß »an in atzen koemkfch« iAebtGe-, rsttzchrnllche Berts uk Rn bet btt säst an- iertzrscher- werte, ften« (»wmet«. Gewitter), em« Imt'. een 3Betern rügt ter Me«'ch toi (einem Blute, te er m be» ctzGchmdche 6dir» dn- Cr*nrt ist Der Ira-m bstzei btt Brücke pm F»»
rö irr Srb<rfneä*tt
v«ttsts r Bichard WÜtze 1» - Krankten, ter ten ete*wft»gwnrt*fl flter da, Tbrtne Der
Menfw al» Maß und Mitte" tzldt. knüpfte feine IBetradjtungcn an ben A»»sprach be» vrotoflsra» an, daß der Mensch ba. Maß aller Dinge lei Dt» Jugend (Hlhblobe,) Hobe t« Sinn der Lehre ander» unb falsch au,gelegt, e» wurde dadurch die griechische ®efetl|chcit zerstör! Der Merfch der Aw s hfe hat Diii Große» geleifttl. brachte aber tw un- | ter« Volkvichicht« In schwere Bot. Da» Theisten- -' tum fammelie die Unterdrückt« und so entftanb eine neue Serie. Seit der Benaisianre hat sich dann etn» neue 3"Mlihtion he rau »gebildet, nicht md)r für wenige nerr1d>mbe. fonbtm rtn fokaler Kampf bat erngesett. der heute noch andauert Wir fleh« ter einem Ttrn'{f*bett,ur!f,,i • -x einer tulturMmme- rung. liniere Staaten find nur noch Indostrtr- pemetr'.haften, bie llornUi« sind zrtstön imb vttke Üben find nur noch Schein unb Vüfle Sir must« alle» von un» werf«, rea, sich nicht al» trogfädtt erwies« bot- nicht all Zerstörer Ientern mH tem (Befühl der Öefant^erfvnj D« G<'st ber Orte r.una unb eilt, mü<1m wir b»*teli« eine neue Menfchhei, fchn'ttn. n der ifbrr Kttte rbr Becht wird (Bett isi nicht « b-bern mtt
brauchen gern?, ten r-ernreärl^« ®tet unb mir müfler «öi-ch eine Wtrtfchdtr'srm Xu fmtee te- ch«. bie ben M«fch« do. Mein ermöglicht
rvr sechste und lugklch letzte Tag ter ter^ef» ling-kvoche bmckttr den Sett^ßoortrag. ten Goas Äeftf erllng über b« Senidte, au» kornntsiter -cha»' teel» Tr f ührte tenn näher an», unter Anknüvfuntz an te» Therno der gonwn Tagung — .Mersch unb Urte' — unb unter ninwd» aus bte ander«, treten»rgan»«« Tomäge. daß ter 3ukiwvn«l>on; \» r«n M,^lch nd Orte atefl antere al» eine Setdktcxrsfändtichtei! Ist Jede» vrobttm zeiatr die v tboerhrstetbdt. ober auch Mr Untegrestltchkdt ter Sed, T» mit unb West zusammen |u schau«, in tem lÄifrefHerrn» (Menichß 'pregelt sich ter Makroko -no» (Sdt) wtrter Je
-ehr ter Menlck? rn sich b desto weiter
wird kl« S ck für do» 93>mii(fw Der M«fch | wächst bann Über sich binou» unb rrrpftntel be» L'eten et» eine Melodtt Da» Subjekt wirb Ober bte Orte tertau» zu Gott erhob« Da» Lest« ft ^icht der Güter höchst, 1 aber mit der Opferung. be» Geben» sächit der Op^ ernte fei bst Zwar ist atk» Lebende zeig ck» gebunb«. tech :‘t der Mersch im Irytn Geirrte jdlH Io» koermlcher Scheu y 'ch« bann ter M«fch nur dn Wen derer end ärten lein, bdonöen auch in Ieinem eeisitowV Leh« Untere fkimet dt hie httmotioRgfttt. btt M««ch ist nur zu (Roh auf Örter Gerate ber deutsch, Mensch mjWt-tet die 3»ie’pil!»ftdf. rt «mtz. daß nur ein Teil te» Crten» sich au» der Erbe ad«prell, und daß er weder eenz auf Sttetto roch ganz trr. H,mmel di Er Ist ter rwtte Mw» brrrr Der te -tfchr Menfch rmphobd ojf» Hdtr da» ew».ge Tt dl« da, sich im Verhältnis treu Mensch zur Erve zeigt


