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iet*Hntorr btt Tru* ett »nglawb. TWr beuteten betet LI oben bi« Awielpälktgteu M englih&cn Berhältnifle« jy den Sc-etstcrcnen <xL 6w oerforper sich etnerfeitt m Lloyd George, anderen»ett« in Churchill: oder parier müh ig auogetemA einerteü» in ter Libe­ralen Partei, ebenso tote in ter Labour-Parly. onberer'etti in her Konservativen P^.icn. Ho: dieser ",'vie'palt Idxxi von Anfang an beftaaten. Io liegt es pshchoiaglsch nahe, baß die focoiet- fdnMld.t-n Ter. -ei^en in Onalar.b nach Dem dipl.-,mAschen Bruch mit der Sotojcteil r.lon an Kraft noch Minc&men muhten. Aber nicht nur tn Onglanb selbst Ser grobe Akrionsradius ter briiischm Politik und des britischen Ginflustes überträat diese Tenterben auch auherhalb der >tnseln auf den europäischen und asiatischen Kontinent. Die aeheime Unterftußunfl Lschang- tloltn«, der frill Aakotoski In 'Paris, da- Liebäugeln mit den ukrainis che n Sepa­ratisten in Polen, der offene Einspruch des britischen Dertrerers in Lettland Vaughan gegen den Abschluß eine» russisch-lettischen Han­delsvertrages all daS find unDertemuxirc Glieder et nee und derselben Kette. Und so sehr wir uns bereits seit 3abren daran gzoöbiu haben, dah die SowiennachiHaber das Gespenst eines Krieges gegen die Sowjet-Union an die Wand malen: heute haben die überein ft im men- den Erklärungen Rykows. LitwinotoS. KarachonS über die außenpolitischen Gefahren der Union ihren Drun.'> mehr denn je in der feit dem Bruch mit England oerän erten Situation. Die .J,uhn<ft

vielleicht schm die nächste - kann hier nur enttoetec . ic sow-ietseindlichen Tendenzei, r-u zum bewa fneten 3ufammenftob steigern--

oder luftklärend wirken. Soviel ist aber schon jetzt sicher: DuS 3ubel,abr der Sowjet-Arglerung ist zugleich daS Jahr ihrer groben Innen- und auf>enpolirischen Sorgen. Keine noch so ge­räuschvolle feiern in Moskau werten deren Sorgen übertönen fönneiu

Auftakt zum Wahlkampf in Frankreich.

ter Parteitag der Aadiraisozialisten

Eigene Drahtmeldung des ..(Siebener Anzeigers^

Berlin. 1. Aov Das 3ahr 1»23 bringt eine Mafsierung der Wahlkämpfe in allen großen Ländern. Die Bereinigten Staaten, (iiiglaitti, Frankreich und Deutschland stehen vor ter Er­neuerung ihrer Parlamente. An ter Spitze zu­erst Frankreich» wo Die Wahlen spätestens tm Mai ftattfinten müssen, während Deutsch- lvnd an sich noch bis zu in Dezember Seit hat. Bei den Franzosen sinn deutentsprechend auch biv 'Byn.eceilungeii nn weitesten ge. ieheu. und der Parteitag ter stärksten bürgerlichen Gruppe, der "Radikals ozialen. am Ausgang ter vorigen Woche, ist denn wohl auch als ter Beginn deS offiziellen Wahlkamp­fe- anzusehen. Die RadikalsoUalen baten nicht allein wegen ihrer zahlenmähigen Große ihre besondere Bedeutung, sondern auch, weil von ihrer grundsätzlichen Einstellung bk Beantwor­tung der wichtigsten Innerpoliuschen französischen Fragen teb.ngi wird, ob wieder so etwa- wie ein Kartell der Linken ober ein natio­naler Block kommen wird.

Die Entscheidung ist dem Buchstaben noch sehr scharf nach links ausgefallen. Franklin Bouillon, der den versuch machte, seine Partei nach rechts deruberzuziehen. hat eine unmißver­ständliche Niederlage erlitten, und auch di, Wahl des neuen Parteiführers Daladier übrigen» das erstemal, daß einer der junaen Nach- krtegsparlamenlarier so herausgestellt wird läßt erkennen, dost die Radikalsozialen ihren Kurv weiter nach links steuern wollen. Die Aenderung des französischen Wahlrechts hat den einzelnen Parteien freilich größere Bewegungsfreiheit gegeben, sie kön nen wenigstens für den eilten Wahlgang selbstän­dig vorgehen, um dann für den zweiten Gang Bünd- nisie zu schließen. Aber der Wortlaut der von den Radikaliozialcn angenoinmencn Entschließung ist immer bin so vieldeutig, daß die einzelnen Lokal­organisationen sehr leicht die Möglichkeit haben, bei der Stichwahl zwischen den Sozialisten und anderen mehr nach der Mitte stehenden Gruppen zu unter­scheiden.

Der Hubel, den deutsche Zeitungen über den .Auck nach links" bei ben Aadikallozütlen erheben, ist deshalb auch zum mindesten verfrüht. Ss läßt sich überhaupt noch keineswegs über­sehen. tote die Dahlen auigeben. Ganz Io sicher kann daS Linkskart eil auf einen Grfolg nicht rechnen. Schließlich ist doch Poincar4 der Mann, der den Franken gehalten hat und er schiebt absichtlich die Stabilisierung hinaus, um den französischen Bürger bei den Wahlen noch an der Stange zu halten und mit der Angst vor einer neuen Inflation schrecken zu können. Poinrarös Stellung ist also ziemlich stark. Wahrscheinlich wird zwar seine Koalitionsregie­rung tn die Luft fliegen, aber nkmanb kann saaen. ob die Aabikalsozialen die Grbschaft über­nehmen. Wir Haden zudem gerade bei Herriot gesehen, daß die Unterschiede In der auS- toävtlgen Politik keineswegs s o grundlegender A r t sind. Gerate Die Aa- dikalsozlalen Haden sich jetzt eben wieder auf das für uni so unangenehme Genfer Proto­koll festgeiegt. und eS würde nur IllufionS- politik lein, wenn eine neue Aera in der fran» zöflschen Politik beginnen mußte, bie mit ter Räumung tes Rheinlandes eingeleitet wird. So­weit find wir auch dann noch nicht.

Die Wirffchaftskrisis des Saargebieis. Ardciiölofigleit und Steuerdruck.

Ludwigshafen. 31.0h. (Woiffburemi.) 4u« der Saarpzalz wird geschneb.ii Unter der Be- uollerung de« Saargebtd« bat mieter eine iiarfe Depression Platz Qtgntfen Soivoht de französische Bcruxüiuihi der Laargrüden als auch di.- Regte- rutrgskonnnisfion zeigen keinerlei Verstand- n t s für die Notlage ter Bevölkrung F ierst bat es öle (Bnil<nDeru>iltuitg bi« hinaus zum Verwaltung» rat in Pari» abgriehn:. den caarbergleu- len eine Eittschidignng für die fünfzehn Feier schichten zu gewahren edigiich tue ganz und, teutenhei, sozialen Zulagen wurden aich ar. ten Feierschichten gewahrt Sen Protest den 50000 ooarlKialeutf gegen die ständigen .leier'chtchr.u »mb rücksichtslosen Mafseneiutostungen an bei kerduttd>rai gerichtet haben h l man mit be n stip. roei« aus die ' chl e chte Lage am Sohrn, markt beantwortet, die eigentlich noch mehr *ir- beiierenttalfuimen rechstertigen wurde. al> blt »egt oorgenommen mürben Den Bemarßeitern ind ter

Der deulsch-ffchechische Handelsvertrag.

Eigener Drahtdencht des Gießener Anzeiger»'

Berlin 1. Aov .^w'ch n Deuftchland :nd ter T'chechollotoaksi besteht auf w.rrfcholt- lichem Beb. eie das Qlbtommen vorn 28. Juni 1928. welches auf dem Prinzip der Meist- begcnftiaung aufgebaul ist und bi.her die virtichastl.chen B.zirhunaen ter beiden Länder regelte. Bei ten gegenwärng mit ter Tschecho- slowakei geführten WinschaltsVerhandlungen will man auf beiten Gelten zu einem ordentlichen zolltg ri fliehen Vertrag lonur.er.. 6er teiter'fitig als notwendig angesehen w rd. Deutschland liegt vor allem daran iril ben letzten Resten bei in ter rfchechoslowaie be­stehenden sog. Bewilligungsreglmei auf­zuräumen. Die Handelsvertrag-Verhandlungen mit ter T ch.choi.owaiei sind oereinterrungs- gemäfi iruwi'chen in Prag for:ge ührt Worten. Gs ist daoei gelungen, in einer Ae he von Fra­gen Einverständnis zu erzielen. Die deutschen Forderungen kon.zen:r.eren sich überwiegend auf das Industrie gebiet, und zwar bet Sst.'tro- rechnik. der Maschinen, der Leder- und chemi­schen Industrie, während die tschecho lvwalißten 5orterung<n zum überwiegenten Teil sich auf die landwirtfchaft ltche Produktion und die landwirtschaftliche Industrie beziehen.

Die Tschecho'lowalei hat bisher an ihnen For­derungen auf Grm-Higung ter Zölle, insbeson­dere für Geiste. Hopfen. Mal^z, Bier Gurken und einer Anzahl weiterer landwirtschaftlicher Produkt? sowie für Baumwolle un> Leinen- erzeuqnisfe. GlaS. Holz- und Schnigwarrn. Schuh?. Möbe. aus gebotenem Holz. Zigaretten. Papier u. a. m. f e stge ha l t e n, obgleich diese Forderungen weit über da- hi naus gehen, was für die deutsche Wirtschaft tragbar ist. Die Tschechelc wakei l^zeichnei die deutschen lante wirtscyastZchen Zölle im Durchschnitt als höher.

als die r chechof lowak. tchen und auch als höher als die deutschen Industr-ezölle. Alleräangs 'iaht man auch in stchech:^ ^owakischen D.rt'chalio- lreifen «in, daß bit te>rteru»gen der rchschc- 'irwek.schen Aeaicrung zum T«l üverfpannt lind, und dah diese j-rterungen u - nöglich auf deutscher Seite ange.u>m";cn wer en fciuifn. Brau schein auch in ter Tftch ^locoalei die Derhote anzuwenden. daß man viel fordert in der Erwartung, daß viel gegeben wird. Die oen der Tschechoslowakei geformten lanbtoirt- schaftlichcn D:f«n machen allein «in Objekt von -iira 23 Mill. Mk «uz. und ter Tfch^chäimuatei scheint cd vor allem darrn zu liegen, für ihr« Glasvroduktion oessere Ausfuhr­möglichkeiten zu erhalten.

Man muß sich daher wundern, wenn jetten» der tschechoslowakischen Presse bereits der Abschluß dieses Handelsvertrags mit Deutschland so gut rote völlig sicher bingeftcllt wird. Der tschechoslowakische Handelsminister hat kürzlich in einemBortrag bt bauphi, daß d,e Verhandlungen bereit» sich dem (rndskadium nahem. Auf deutscher Seite wird jedoch bei der Fortführung der Verhandlungen, die für die zweite Hälfte de» November in Aussicht genommen sind, noch mit größeren Schwierigkeiten a ( o bisher gerechnet, wenn man auch hosft, diese Schwierigkeiten bei der Wichtigkeit des abzuschlie ßenden vertrage» zu überwinden. In der Ein- unb Ausfuhrfrage ist die Tschechoslowakei, wie bekannt, bereit, ihr Verdotssystem bis auf eine Verhältnis mäßig kleine Anzahl von Ein- und Ausfuhrverboten aufjuheben Ader auch auf diesem Gebiete ist in der für Deutschland gani besonders wichtigen Frage der Ausfuhr non Fellen und Häu­ten, deren Freigabe die deutsche Delegation al» eine Voraussetzung für eine gegenseitige Verständi­gung bezeichnet hat, eine Einigung bisher nicht er zielt worden.

Saanvirtschaft ist durch Lohnabbau ein Lohn- ocrlust von 40 Millionen Franken entstanden, ter sich in einem jo eng begrenzten Wirtschaftsgebiet außerordentlich stark ausroirfl. 4866 Bergleute wur­den bis jetzt entlassen ober zum Abgang (Pen­sionierung) gezwungen. All diese Leute können in dem wirtschaftlich auf sich angewiesenen, abgedrossel- ten Saargebiet feine Arbeit jinden und fallen der Erwerbviojenfürsorge zur Last. Dem Mittelstand ergeht es nicht besser. Dieser bat in gewaltigen Äunbjebunflcn gegen üi e erdrücken­den Steuerlasten protestiert und entspre­chende Eingaben an die Regierungsfommission ge­richtet. Rach langem Zu warten kommt gerade jetzt, ux> diese Zeilen geschrieben wenden, die Antwort ter Rcgjerunovkommijsion. Sie erkennt die krisen­hafte Zuspitzung der Lage des gewerblichen Mittelstandes an, kann aber die Forderung nach Aendcrung der Sieuergesetze nicht erfüllen. Darob Niedergedrücktheit, Depression, wo man hin- schaitt im Saargebiet. Wann kommt die Erlösung?

Oie Landiagswahl in Hessen.

Prüfung unb Festsetzung der Hessischen

Waßlvorfchlage.

Son unserer Darmstädter Redaktion.

Darmstadt. I. Aov. Montag nachmittag sand ün Sitzunaszirnmer des Slaatsmtmsiertum- in Darmstadt Die Prüfung und Festsetzung der Wcchlvorschläge sür die Landtag-Wahl 192i durch ben Landeswahlleiter unb ten Lan - beSwahlauSschuh statt. Dieser Ausschuß besteht au- lech» Vertretern, die ten Parteien i)eS Landtags (mit Ausnahme her kviimrunistischen "Partei) angehören. Ten Borsitz führte der Lan- beSwahllciter Ministerialrat Borne mann. Dieser stellte nach Eröffnung ter Sitzung fest, daß sie ordnungsgemäß cinberufen wurde und verpstichtete öurd) Handschlag die AuSfchußmit- gliedcr. Ter Dorsihende teilte sodann die Dahl- vorschläge mit und die Äcnntoorte; sic würben in folacnber Aeihensolge verlesen und erscheinen auch so auf dem Wahl-eitel:

1. Sozialdemokratische Partei.

2, Zentrum.

3. Demokratische Partei.

4. Hessischer Qanbbunb und Aheinhefsifchc ßanblifte.

5. Teutschnalivnale Volks pari ei.

6. Kommunistische Partei.

7. Deut'che Bollspartel.

8. Bolksr.chtSpartei (Aeichspartei für Auf- totrtung'.

Die Wahlvorichläge ter Demokraten, tes Hesiischen Lanbbundes und ter Deutfchnativnalsn ftnb provinziell gegliedert, die übrigen find Cante listen. Alle Vvrsaüäqe wurden in Ordnung befunden, in einigen Fällen tourten aller­dings Hamen gestrichen, (aber ganj am Gute der Listen), weil d« Annahmecrllärungen der Kandidaten fehlleii. Auch wurde auf einem Wahlveischlag ter Zusatz JE. d. L (Mitglied teS Landtags) gestrichen, weil dies früher auch so üblich war

Zu den Unterschriften, die nach ten ge- feglidKn Vorschriften bei zubrinaen waren, bemerkte Ministerialrat Bomemanu. teiß sich zahlreiche . M angel' ergeben hoben gerate so wie im ver­gangenen Icchrc denn Volksbegehren. Trofttem die Unierschnften diesmal auf ten Lürgermeistereien teleist.: werten mußten jo genügten sie oftmals nicht den gsfeplichen Vorschriften: e» iehli: z. B. die Bcnijsangabe ober der Wohnort Bedauerlich bleibt, daß «ich die Bürgermeistereien selbst an der Zurecht- n«ichung der Listen beteiligt halben. Wäre statt des jetzigen vffenleziungsveriaßren» der Listen wieder da» VmuIhtpcf t)ren -ulössig gewesen 'o hätte un­ter Umjtänben die Volksrechtrgxirwi nicht tu« erfor­derliche 3.1hl gültiger Unterschritten deigedracht. Aus manchen Unterschnstslisten sind Ergänzungen von dritter i)aiti) Dorgenonunen worden, einige Bürger« meister,ien haben nicht einmal Di« ,iahl ter Unter- schnjtcn richiuj bescheinigt, unb zwar zum Nachteil der Interessenten Wieder sind unglaublich viele Strichelungen vorgekammen. iroßtem da» unterlaßt war: e« sind sogar Unwi^dinften nicht e.genhäichig <leifi«| ward» In einem ön hat ein Leipziger Heer . nen Rmnen in die Liste geschrieben: r» Ist unver­ständlich. a»e der Bürgermeister das zntasten ?onnte. Es ind temtt and) nutzt ter scherz fehlt Un»er<chrfst«n für dieiolf»rtd)i»piirt#i vollzogen nxir^c; mit dem Zusatz tefc dadurch «in, Haf- tung sür bit 5000 «art taultpn über« nommen werde Die tiolferedMepartei tetw am 2S. Oft aber (am 27 Oktober war der Termin abge- Ij.rfen) noch nochtrngstch Unterschriften etngereicht.

doch konnten diofe nach Art 33 Abs. 3 ter Lande»- Wahlordnung nicht mehr berücksi.luigt werden

An Schluß ter Sitzung wurde ein Antrag an­genommen worin ausgesprochen wird, daß sämt­liche Wohloorschlöste die notwendige Zahl von Un- icrjctzriffen aufweizen und den Ersorder- nifjen der Landeswohlordnung ent­sprechen.

Oer Botschafterposten

in Washington.

Ein neuer fignOibat.

Eigene Drahtmeldung des .Gießener Hnjeiger»*

Berlin, t. Roo. Bei ter öffentlichen (Erörte­rung der Frage, wer der Nachfolger des Freiherrn v. Multzein in Wajhington werden «oll, ist eine neue Version aufgetaud)t, die, soweit wir unterrichtet sind, sehr viel Wahrscheinliches für sich hat Vie bis­her als Kandidaten genannten Persönlichkeiten sollen nicht mehr in Frag, kommen, sondern rin jün­gerer Diplomoi, Der bisher nicht erwähnt worden ist. Lin demokratisches Berliner Watt will erfahren haben, daß e» sich um ten Gefand.n Dr. von Pri11witz und (Boffron handett. her seit sieben Jahren <ü» erster Botschaftsrat bei der deut­schen Botschaft in Ro m funoiert. Dr. o. Prittwitz rft unter den jüngeren Deutschen Diplomaten sicher einer der tesätzigsten und wäre zweifellos geeignet einen Posten von hervorragender Bedeutung aue- zu füllen. Von der Ranbtbatur de» deutschen Bot­schafter» in Madrid. Grasen Welzeck, hat man wohl deshalb Abstand genommen, weil es sehr schwer jein dürft«, ihn in Madrid, wo er sich eine ausgezeichnete Position geschaffen hat. durch mne gleichwertige P«rsoniichk«t zu ersetzen. B^chiüsje sind in ter Frage der Besetzung tes Washingtoner Botschafterpostens vom Reichekabinett noch nicht ge­faßt worden. Die Beiprechungen ini Reichskabinett iiter diese Angelegenheit dürsten erst wieder auf«- i:ommeii werten, wenn Reichsaußenministsr Dr. otrejemann, der om Samstag Berlin für kurze 3<it verlosten hat, zurückgekehrt sein wird Seine Rückkehr ist sür Dienstag nachmittag zu er­warten. unb es ist anznnehmeii. baß dann biilb die Ents ch e ihn nfl über die sich bcreit» in der Schwebe oesmtende Angelegenheit g,troffen werten wird.

Die Beratungsstelle für Auslandanleihen.

Berlin. 31. Oft. Die Beratungstelle für Aus landanleihen nimmt morgen ihre lätigkeit wieder auf. Au» diesem Anlaß hat heute eine Bessre- chun o zwischen dem Jinaniminifter Dr. fi Öhler, dem Wirtschaft-Minister vr Lurtio», Reid)*- banfpräUtenlen Dr. Schacht unb Parker Gil- bert sialtaesunden. Die Besprechung galt der Ar brlf ter Betalung»flcUe. Dir ..Germania" glaubt au nehmen zu können, daß sür deren zukünftige Tätigkeit die Grundsätze mmzgcbenb sein werben, die ftohkr unb turtiu» Im ftaushaltausschuß dc» Reichstag» vertreten haben. E» ist also damit ju rcchnrn, daß in Zutuns! rin strengerer Prü­fung» mafjflab an die Anleihegesuche gelegt inerten wird.

Sieben Monate unschuldig in polnischer Untersuchungshaft.

Berlin. 1. Noo (TU ) Am 4 April d Z. tourte durch dir Äattoroi^er Kriminalpolizei ber deutsche Reichsang,hörige ctrierha, Schlächtermeister in Htnbenburg, wegen verdacht der opionaae zugun. ften Deutschlands verhaftet Roch fiebenmona- tiger Untersuchungshaft mußte er auf freien Fuß gesetzt werten, ba bie Ermittelungen der Staatranwaltschafl völlig ergebnislos ver­laufen waren

Aus alter Wett.

Abschied brr Mannschaft ter -Mafalda" ooa Rio te Janeiro.

Rach einer Meldung der ..'flgmcia St eia m" au» Rio be Janeiro sitzif'ttn ftch die Uet,rietenten ter Mannlctzaft te» unrrrgrgangenen Dampter» Ma­falda' ar. LorL tes Dumpfer.- Lsnte verte' ein. um nach 21a11 en zurückzukehren. Bei ter Abfahrt muete chr^u. oan der Bolls-nengc em< s,npathjetunbgedung b,rrtrt Eertreter Iter btoiiliflnii*n Beworben miboten ter ,wi em- scher lÄanmdxiH eben'all» ihre Grüße Der da- liernsctzc Botschafter hielt eine Rabe, m ter er die fkiUung ter Mannlctzaft rühmt, Der teer emg*« I troHene Dampfer ..Principe Udine mar* an

ter Stelle, roa ter Ttomp#<r «daO*' netrq*. gangen war. einen Kranz tn» Meer

Känneckes Aftcaftog

Dee Flieger Könncckc um 17_)D Ubr von Benter Abba- kommend in ft a r a d) u en ge­troffen. während fein biöbengcr Beg efter G raf Georg zu Svtas-Laubach w.u et^nt Bet* lehre'luuj'ug auch Ve-.der Abbas in Bagdad elugeiroli-n und nach Kairo toettcrgcflogrn ift. Gra Solms fctbti noch unter ber letzter Geh rn- kr<chü:terung. bie er fich bei der A.>.andung ber Germania- zusezvgen har

Vierzig Opfer des Sturme» an ter irischen Westküste.

Der 2-turm in ter Auch« xxn Freitag zum LamStaa hat an der irla>.n Westküß» an Drei Stegen Schiff-umfälle oerurl. «cht. bei denen ettoa vierzig Hen'^c-i uua^rfoaimen lind. Außer- tetr tourten verlchistene ji 4>erboo:e vc».. urm überrascht und gegen bir Felsen ge­schleudert. DwZ Sch.ckfal ihrer Be^a^ungen tH noch ungewiß.

5d)ulfrcairrtmtee" In punta «rena».

Schulkreu.;er e4tuben" ist am 30. Dtober in Punta Arenas (Feuerlandi eingerrvften unb u»ttb von dort am 5. A^venrber nach Ev! m de re Aiva- davia (Argentinien- In Lee gehen

Zwei Todesopfer eine» tiulo-UntaOe».

In Roth am eer wurde bw li,zähnge. aus dem Postamt engtfteUte (fneht Breuningrr von «mein Auto, in dem junge Laute au» Lanaenberp jaß«,i. überfahren und getötet. Ter Kiabr^c Führer bt« «uio». Feich. hat sich mich teiu llriuU erhängt.

Elektrizltätskatasirophe In einem fpanischen Dorf.

3m Dorfe Arcebiano bei Salamanca entstand in­folge Knrzfchlusie« in einer Hochsoannungsleituog eine Feuersbrunst, bie auf faft alle.s,r über« griff. Mehrere Per Ionen wurden beim versuch, die Leitung zu durchschncidan. vom Strom ac- tötet. Nach ben bitheriflcn Feststellungen wurden zehn Personen petötrt und etwa 30 verletzt.

Sigenar i ze M rtive einer Brand ti tun,.

In dem Methodisten-Hofpltal m Brooklyn brach aus z- st unbekannter Ursache ein Brand aus. der mehrere hundert Kranke ndähröc:c Infolge der starken Rauchentwicklung mußten viele au- dem Hauptgebäude getragen werden Bei dem Aettungswcrk tat sich e i n Hausdiener dur) bclonderen .',e . e.imut her­vor. Später stellte 'ich heraus daß dieser Haus­diener habitueller Phromune ist der verschieteiu- ltch wegen Brandstiftung oorbetzrast ist und auch das Feuer angelegt hat um durch Beweise von Heldenmut die Bewunderung einer Hospitalangeltellten zu gewinnen, in d.e er ver­liebt war

Eine gbüdlidx Gemeinde.

In dem 21 cutoi ei» oeuachua ri^n Freirach­dorf ist durch die Orloichelle bel u.nt gemacht Worten: Jeder Bürger kann «i ch mor­gen beim Gemeinderechner 50 Mark a b h o l e nI Die Zuweisung ist cm logcny m «3 Bürgergeld, das in die em Jahre un 6u le von Holzlo en gegeben wird Tine weitere Zu­wendung ist für Dezember m 2visftcht gestellt. Janf Maurer at® dreizehn Meter f- a>>gestürzi.

Bei den ftokcreinecibauten aui der / > Erin' her Bereinigten Sn.tziwerke in Castrop-Rauxel lost« sich am Sam »tag tnfolg# de« Shinne« ein« in etma drei zehn Tlekr Höhe lwgente Trabuhn* Dw hinf daraus defchäiNpten 3Wuunrr stürzten m bi« J,. r. Einer der Maurer erlitt schwere V-crle^ i.gen. t- , weitere rrttUcn lrichiere. ivähoend brr fünfk- .t einigen S chr cnnm en du von kam. Dw baupohyikd)# Untersuchung ist ein geleitet.

Die Wetterlage.

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MonlaH den yMobertf ? Abends.

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Um« Hochdruckdrucke «rftr.ckt sich von dem mrü-, mittet unb juteuropaifchen rioctz über bie Nord­see nach tem i»ianteictzen Hoch hin Unter razchem Luftdruckanstteg weist bat k.rngzbift über ^rant- reich. Mittel- und .bdeunrhtenb einen Barcnwur» ftonb von über 770 Millimeter auf. Em neun» Iwf h it bereit» wieder Irland unb Schottland erreicht, testen Regengebiet zur Zett tert Rietertchluge bringt 7'w Bireich hoben Druck» wird in urserem debi.t milte« aufbeitemte» Herdft werter vor­herrschend Ine.

Wettervoraussage S^Oenweste drühncbtl, dann vielfach wolkig und oufbetiemb. mitte und durchweg trocken

Witterung «au «ochsen für Donnerstag BI »stach rodhg. rnttde unb an nörbiichen Teck DtrrviaeÜe Nieteri chläge.

Lrftk: - peraturen am 31. Oktober: mittag» NI Grad llelsiu«, abends 10,4 Grad ttelflu». am 1. 'Roo.: morgen« 9,2 Grad Celsius 6rDnmperaturen is 10 xnlimelrr liefe am 31 Dflob,r abend» 9,4 Grad ffelfiu» am 1 November morgen» 8,2 Grad Celsiu, Marimum 1L5 Grad Eelsiu», Miniwu« 7,2 Grad delfiu». Nieterschiage: 0,2 Ailliowtsr. Sonnenjchemdauer: IX Stunden.