7Betminflfftct5eit bulben. Mc axtbrrr herfon^tm Unterordnung der Meinung«frechen uc:,r di« Interessen fr*t ‘Partei der PaNdvorfitzenbe 'prach von Zwie.rächtsti?lern, von organikerter —uerilnberei, gefpuft mit Moskauer Gdb. von HLml'chrn Bernerkungen dn« Parteiblaftrt. zu denen man nur Psur Leute! sagen kdnne TDer-r. mit solchen Ldnen verfochtene Gmenfätz, schon m-alich sind in einer Partd. deren Anhängerschaft nervuNden ist durch den Dillen nur Macht gegenüber dem Erstehenden, so dar? man D-ohi an- nehmen, baß es, Venn fia einmal in ihrem .{ufunfteftaat zur Macht käme, mit der Freihdl Gleichheit und Brüderlichkeit mintMterJ mcht besser rvaHrscheinlich aber schlimmer oestellt sein würde al« in dem gewiß mcht idealen Ctaal*, und Gesellschast-wesen von heute Für manche Idealisten, innerhalb und außerhalb der Partd mag da» freilich L eder eine enttäuschende und bedrückend» 8rfenntnt» sein, di« die Leitung. an der Herbeisührung jene» Zukunftstaatrt mitju- wirken, mcht beflügelt. Der Verlauf des Partd- tag« behärtqt aber auch was man schon vorher wußte bah in der Sozialdemokratie Atnat im wesentlichen Ueberdnstimmung besteht über das sonialist.sche Gnbz',1. keineswegs jedoch über die Lichtung, in der es erstrebt Verden soll
Herr Löbe der es versteht, dn gescheuter nach allen Leiten verbindlicher Ldchstoaspräli- denk und zugleich dn lehr radikaler Sozialist au sein, fordert die entschiedenste Opposition argen die Bürgerichen, und zwar mit der Begründung bah es jetzt nicht länger mehr um den Schutz ber Lepublck sondern, nachdem diese gdichert erschnnt nur wieder um beu Gegensatz von CoAtaliimu« und Kapitalismus gehe Die Begründung ist zweifellos richtig Vie so manche ander- Erkenntnis, die Herr Löbe schon vor dem Parteitag im .Vorwärts" zum besten gab. »um Bdspiel auch die. dah es der Partd an den geeigneten Führern gefehlt habe die das Staatsschiss in neue Bahnen lenken, bi« Wirtschaft ohne tödliche Grschütierunqen enlschddend umformen sollten, und dah die Partd gar manchen guten Mann auf Posten stellen mußte, die er nicht entfernt beherrschte. Di« andere Auffassung vertritt Herr Severtng. der aus feiner Grfah- rung als Minister des Innern gelernt hat. welchen Einfluß man in der Legierung ausüben kann, und der dn ebenso angefebener Parteigenosse ist wie Herr ßb6e; er verlangt, bah die Partei alles daran setze, um Männer ihres Vertrauens an dir Macht zu bringen und diese Machtposition gegen leben Ansturm zu verteidigen, bas heißt paririvollMdw Machtpolitik und iu diesem Zweck Koalition mit den Bürgerlichen )aß diese partdpvlitische Macht- und Koalltions- polttik nur mit großen Zugeständnissen auf Kosten des Par. -Programms möglich wäre, ist zu selbstverständlich. als baß Herr Severing es nicht dnfflb? D ef« E nfichr hindert ihn aber Wied-.rum nicht, so einseitig wie irgendein Heiner Agitator gegen eie Deutschnationalen zu eisern, weil sie ihrerseits die grundsätzliche Opposition um jeden Preis und auf jeden Fall preiSaegeben und — um der gleichen Macht willen, die der Sozialdemokratie recht sein soll — in widerlichem Schachergeschüft politi'che Grundsätze gegen Mi- nifterposten sdlgeboten hätten. Wo so beroor- ragenb dnflußrdche Führer wie Lbbe unb veve- ring über die praktische Politik der Gegenwart und bet nächsten Zukunft so entgegengesetzter Meinung sind da wird sich so bald kein Gr- blld gestalten, bas für nichtsozialistische Parteien besriedigend wäre oder gar dem Wunsch entspräche, dn« Legierung von bet Sozialdemo, fratie bis zu den Deutschnationalen «rftehen zu sehen Gs wirb also sch-n nichts anderes übrig- bltiben als mit der jetzigen Koalition im Leich sich welterzuhelsen. die sich bisher als die einzig mögliche erwiesen hat, mit der man unter dem parlamentarischen Unstern positive Arbeit auf einig« Sicht hinaus leisten kann Wie s-.ch in S teuften die LeaierungsverhÜltniss« gestalten, die ute von der Linkskoalition mit sozialdemokrati- >tr Spitze beherrscht sind, wirb wesentlich von der Sozialdemokratie selber abhängen: wenn sie vabrmachen will, was Herr Hilferblng in Kiel gesagt bat daß Preußen zu einer starken Stütze des Sozialismus gemacht werden müsse, bann weröen auch dort di« Grenzen immer deutlicher, die II« von b«n andern Parteien trennen"
In den .Leipziger Leuesten Lachrichten" schreibt Paul Harms
. In der politischen Kinderftub« Deutschland ist man immer noch gewohnt, die Begriffe des Partdsreunb«s und des Parteigegners mit den Hegriffen gut und schlecht zu setzen. W r sind nicht ungestraft das Volk der doppelten Spaltungen, der politischen und der konfesfiei-ellen Wir haben uns von so vielen inneren Hemmungen und Fesseln ,">ch nicht frd gemacht, die glücklicher - Völker schon vor 100 und 200 Jahren ab- zustreifen anaefangen haben, daß Wir von der urwuchf'gen Ans Hauung nicht loskommen Mdn Glaube, fd's religiöfer. sei« politischer Glaube, ist gut. bet Glaub« der andern ist nicht nur anders. fondern schlecht, ist böfe von Grund auf. und seine Lieber! rächtigkdl den dgnen Anbän- gem täglich von neuem darzulegen. ist heiligste Pflicht tvdes Gesiiinungstüchiigen Der .Vorwärts" bat. bei Gelegenßc.l des Berliner Stahl- delmtaaes und gegenüber den Angstgefühlen der Ashaltdemokratie. sehr dchtig dernerkt es verrate die primitivst» Stufe politischen Denkens, wenn man den bloßen Anblick des Gegners nicht ertragen könne Man darf den beherzigenswerlen Satz aber wohl dahin erweitern und aus der primitivsten Stufe politischen Handelns verbarre fih wer jebvn Tag für verloren hält, an dem er nicht dnen ober mehrere politische Geg- n«r mit Dretk beworfen hat Gs ist schon so das deutsch« partdpvlitische Handdn sowohl wie Mis Denken entfalte! seine stärkste Kraft nicht wenn es für etwas sondern Immer nur. wenn es aegen etwas ist. Mnb da jeder sich am liebsten da betätigt, wo er sich am tüchtigsten fühlt fo fühlt M» deutsche Paridpolitik hj> weder recht wohl noch recht kicher, wenn Ile sich nicht polemisch ausloben kann
Das polemische Verfahren, wie es in Lorft- deutschland üblich geworden. Ist von dner öden Ginerleiheit Wochenlang wurde die geplante Ta- aun.i des Stahlhelms in Berlin als dne schwere vefahr für die Lepublti hingcstellt und die Regierung ju schärfsten Maßnahmen dagegen au’ge- putscht, als die Tagung ohne jede ernstlich» Störung der Luhe bedauk-n war. wars auch nicht recht, und sie wurde nachträglich zur 'I'eb»ulunii#- losigkdt um gelogen Wochenlang wurden Die Dcutschnationalen als unAutwrlämg» Kantonisten ja als meineidig» Sch^iditnge der ^egierungs- rnehrhdf atzeetnau kum beben fte der Lepudlik qegdvn. was von ihnen als mit regieren der Par
tei zu fordern be» Aevubltk etn Lech? harre te bagdie es n der Sucksprdl« Bdchimpfungen auf btt Deukichrationalen. weil sie bas getan batten.' Des Haltlot« Taumeln von ctrxm Wider- pruch in den andern toarau doch nur daher Me Vewegu.-vz. b e unter Führung des .Vorwärts" unb des .Berliner Tagebtutts steht, -ühl: 'ich stark als Segcnbetoegung und wenn bu Durd- mühlen. gegen M» tote rufend focht umgefall m find, w richtet le in itzvet erreg:..- Phantasie schnell neue «nch um nur weder .gegen" etwas wüten zu können Freudigen Herz: J Verben. die Deutkchnat onalen dem vrrlängrrren Schutzad<n wohl nicht zugestlmmt Haden, aber Ist bet wem uts zu st and der Deutsch na tior ..en bw Hauptsache? Freudige Herpens haben wir auch nicht die Abrüstung bis aufs I-TLplelchen erfüllt, und wenn der frarzc^ckche Uebermiltt a riiom< urrs nun höhn: und erklärt. >o fet es mcht rcch: und nicht genügend, vcr müßten erst noch .moralisch" abrüften. eße wir auf halbwegs anständig» Behandlung Anspruch erdeben könnten, fo verbi N en vir uns das nicht ohne zureichen' ■— Gründ Lus dem gleichen Grunde werden es Ich Die Deutschnational en verbitten dürfen, daß ihr« Zustimmung bte erst döhnifch hi Zweifel gesogen worden, bnei jetz: wo sie erfotgt ist. al# dn Zeichen moralischer Berlumpung angefreibd werde. Denn nutzt daraus kam <e an. daß bie Deutfchnationalen das. was I* als Leg-erur.gS- partei zu tun hatten, 'reu bi gen Herzen» taten, vielmehr kam es vor allem doch Darauf an, daß der Staat, bat Deutsche Leich Me Deutsch» L<- pudlik vor den schweren inneren unb äußeren Erschütterungen bewahrt blieb. Me dner Ablehnung des SchutzgdeNes durch Me stärkst« Le- gierungspartd unmittelbar gdvlgt wären Ist es nun nutzt betzeichnenb für untere deutschen Zustände. daß aerobe das für M« Parr. c: Me sich mit Vorliebe .bte republikanischen" nennen, hinterher — kaum noch eine Loli, spielt? Bei ihnen wirb i«des gesund, 5taat»fl,füM lveag,'chw .umt durch Öen Aerger darüber, daß die Windmühlen, gegen die fit Io wacker gefochten hatten, nicht mehr stehen, haft die Gegend,wegung. in der st, sich fo pubfloohl suhlten, ihr Ziel und ihren Sinn verloren hat! Hier liegt der Krankheitekeim de» • i r t 9 m u • bloß an dem er zugrunde gehen wird, wenn er sich nicht - .ti rechtzeitig von ihm zu befreien
wird im gesunden Staatswesen jede Bewegung ein, Gegend,weguna Hervorrufen, darin liegt ,» begründet. daß eine Partei, bie nicht» mehr hat, wogegen sie aus voller Ueberzrugung sein kann und muß. ihre Daseinsberechtigung verliert. Die Gefahr für da» deutsche Parteileden und damit für da» politische Leben de» Staat-ganzen liegt aber darin, dah den Parteien das ..Gegen etwa» fein" zur Hauptsache und das .,F ü r etwa» fein" von Tag zu Tag nebensächlicher geworden ift.
Overhessen.
Landkreis Gietzen
+ Lana-GönS, 31. Mai. DaS Fest bet golbenen Hochzeit begehen Philipp S p i e - unb Ghefrau Shristtne geb. Heur ch.
• Düubringen , 31. Mai Der hiesig« 2r- b«il«r-®cfangD<r«ir Sängerlu st ' veranstaltete unter zahlreicher Betdligung der Sänger unb Freunbe bc- Vereins einen Ausflug zum Besuch» be» Arbeiter-Gesangvereins in Lohra, ber erst kürzlich hort gegrünbet würbe. Bei frohem Gesang verlebten bie Gastgeber unb bie Gäste einige genußreich» Stunben. bei b»nen bte Sanaeskunft b, t ne in !ch> n !> r
zur Geltung kam Man wirb belberselts aus Mele Zufammenkunft mit Befrlebigung zurückblicken.
f Gründer g, 31. Mai Die Bezlrksspar- kaffe Gründerg hielt ihre die»jährige ordentliche Mitgliederversammlung in Gegenwart der Vertreter von 35 Gemeinden ab. Da» Krei»amt Gießen al» üufsichtvd.Hörde war vertreten durch L«glenmg»rat Tr. Kruger. Der Bericht b, • Vorstände» über da» Geschäftsjahr 1926 wurde von dem Direktor, Dekan Schmidt, ooraetragen. Au» dem Bericht ging btroor, daß bie Entwicklung der Kasse hn abgdau fenen Geschäftsjahr durchaus günstig a>ar Di» Spareinlagen sind gestiegen von 954 Konten mit dnem Bestand von 343864 Mk. aus 1267 Konten mit einem Bestand von 598 712 Mk Dk Einzahlungen auf Spareinlagen tm Jahre betrugen einfchi. der kapitalisierten Zinsen 390 841 Mk. denen an Lückzahiungen 136 992 Mk gagenüberstehen. Die Sparbücher oerteHen sich nach d,r Hohe der Guthaben wie folgt: unter 100 Mk. 37" Sparbücher, von 100 bl» üK) Mk 545 Sparbücher von 500 bie 1000 Mk 101 Spvirbücher. von UM) bi» 3000 Mk 128 Sparbücher, über 8000 Mk 24 Sparbücher. Die von ber Kaff» elnaerlchlewn 13 Schulfparkaf- | e n wiesen am Jahreeschluß einen Gesamtbetrag von 9705 Mk ouf. Auch die 3*ihl der au »gegeben en Heimsparbuctzien hat sich cm G«lchosl»jabr lv.-'entllch erhöht. 3m Kontokorrenlverkehr hielt der rege Geschgft»o,rtehr an. Der Umsatz war höher nie hn Vorjahr. Am Jahr,»end, betrugen auf 249 Konten die Guthaben der Kunden 115 58V Mk.. bk Schulb ber Kunden 234 376 Mk 3m Darlehn»- verkehr tonnt, bk Kasse da» Hypothekengefchäft wictzer mehr pst,gen. Am Ende b,» 3ai)r», waren rur.b 80 Prozent der Sparrintagm In Hypotheken angdegt. Lechnet man noch di, im Kontokorrentverkehr gegen Sicherung»bypvth<ken gewöhnen, tum großen tdl seftiiehenden Krchite Hmzu. io über- fleigi ber liielomtbesland an ßnpotheken 50 Proz. ber Eva rein logen. Die Kaste war tm Lause be» Geschäft»tahr»» In der Vag, sämtlich« Darlehen». g,suct>< mH Au»nahm, von solchen, weich, nicht b,r Satzung entsprachen ober au» anderen Gründen abgdebnl werben mußten, zu b<friebtgen Du Gesamtzabl ber Darlehen httg von 45" Posten mit 252 351 «f. aus 572 Posten nut 522 140 Mk Am Ende be» Jahr,» waren au»q«h,hen: gegen Hypotheken 111 Posten mit 194 109 Mk. an Se- meinben. Kirchenaemeinben unb Felbdereinigung»- gesellsihosten 40 Posten mit 184 138 Mk an Private gegen Schuldschein 421 Poften mit 143 893 Mk Di« In b#r Bilanz neu erscheinenden eignen (Wertpapiere Im Kennwert von 30 000 Mk sind im Geschaflsjadr angefault worden und zum Ankauf»- Drei» von 27 525 Mk. in bie Bilanz eingestellt. Der Bestanb an Wechseln betrug am 3abre»,nbe 21 426 Mk Die au» ausgev«net,n Aktiven der Kost« eingegangenen Beträge und Zinsen Unb. abzüglich der an alte, d,dürftig, Einleger geleisteten Herou»-
r(un au' lufoertungteln
u I nv r t n g » f o n t o In bi, Bilanz ft,QL Im adrigen smd weder da» dulwertungioer- mögen noch die Aufw«rtung»jchuld«n In b«r Bilanz enthalten, da «ine genaue Bilanz über bie Aufwer- tunqamost, noch nicht ausgestellt werben kann. Der Reingewinn betrügt nach Atzschreldung auf Mobilien 8800.77 Mk Er Ist In voller Höh« der 5l<h#rNh»rü(flöge jugdebdeben worben Di« •«-
'aaunirflaae erhöbe füt barmt auf 53 V«3 Hf. Luch un reuen Lejchajt»,abr ist der Ge- '«tahMurteuf duher durchaus günfric. Du Spareinlagen erhöhten üch bi» zum 1. Ma» um 155 791 Mk auf 754 5*4 » die öuibaber der Kunden tm Kantokorrentoerfetzr betiugen am 1 Hat 141 720 Mk. Die Zw»tsge für fluilt bürgen fmb rrtt *3irfung oom 1 Juli ad wette: um l vr. »< -t ermatzitzt worden, ohne dB« Hersdktzung der E rt»g«|tai,rr oorzunetzmeu Der Z n»<^tz betragt *ur Noporbe.'entastehen .mb hu Darlehen cn Gemeinden 6 Prozent. Im ftani»ftrr^ipertebr 8 bi» 9 Prozent für -ch^d cheiltzdariehen er Private 9 Prozent tu An»fpanne ,welchet, flltitiaje- unb ta i,h nazinfer beträgt darch»chn^rlich t Prozent w« cher Satz unirr den Mutigen Lertzälmisten lehr nubrig ist. Der O cha iibencht würbe ahne Lu» Iproche zu, Rennm-i genommen. Der vor übende be» Lufstchi»«at». 0b«dtu beenMrehe« Angelver a e r. berldbtde tzurouf über bie durch den Kew >.c -»aus'chuß be« Aufstchterat» oorgenommene fach h<t' Pru'ung ber Kechr.ung und I, lrevisto« ber G,<ch-i^hrunL be- welcher Sfardiarhunger fkb ntär ergaben. Da» Ereebni» der durch den Ber- bandsreoifor Im Jahre 1v26 erfolgten Keoiston der Kasten-. Buch- und Ge-choit», .tzrung ist etzen'aü» für bi« Kaste al» durchou» günstig zu bezeichnen. Dir Verfammlung rNe'lt« burauf dem Vorstand unb dem Kechner Entlastung, oorbebalilidj der Prüfung der Rechnung durch d:e Otzerrrchnung»?ammrr. Du Bewilligung von J00 Mk. al» Beitrag am den 5d)ulbüd)ereien beqenigni Schulen die bei der Käst« Schulsparka'im unt-uhalten, wurde gut* gebdftriL D-e o t,scheidenden Mitglieder btt Bor- stand.» und de« .1ufstchl»ral» wurden wieder- a,wählt: an Stelle bet» verstorbenen A'tbüraermri
meister Schultheiß (tiumba) neu in den Auf- stchterat entsandt.
• 121 cd 1 Juni Der Licher Pfingst- markt, bestrßenb aus Schwdne-. Ziegen. Lämmer- unb Krämermartl. finbet am Pfingst- Dienstag 7 Juni stall Der Markt ist Verbunds n mit Ziegenschau unb Präm terung. Der Krr. •
komm er unterstützen bie TRaritotr ar. Haltung Man brachte tm übrigen M« heutige Anzeige.
L i ch 31. Mai. Das Botanische I n st i- t u t der ilniversitäl Marburg unternahm bei dner Beteiligung von etwa 80 Damen und Herren am Sonntag dne botanische ® r f u r, i o n in unsere an seltenen Pslanzen besonders reiche Umgebung. Die Wanderung. Me in Garbenteich begann und über Kloster Arnsburg nach Lich ging, würbe von Lehrer Dietz von hier gesührt. — Lich. 31. Mal. Aus «inen wahlgelungenen Werbeabenb in bezug auf Darbietungen vnb Befuch kaim der hiestge Turnverein zuruck- blicken. Der befreundet» Bab-Lauheirner Turnverein war mit dner Turnerinnenabteilung zu Gast In unterer Stadt, außerdem hatten vorzügliche Gerälelurner des Gaues Hoffen sich in den Dienst ber guten Sache gestellt. Wie auch ber Hdmaldichter Georg Heß aus Cdhgcftem in und gen nühtgfler Weife dem Aufr dne* hiesigen Heimatfreundes gefolgt war. Daß es dem 'Programm an braucht nach dem Voru uz gesagten kaum besonders erwähnt zu werden. Aber auch an Güte lieft die Vortragsfolge nichts zu wünschen übrig Glnen recht anschaulichen Lichtbildervortrag hielt Turnlehrer Sinn well iBaß-Lauheim) über bas deutsche Turnen. Besonderem Interesse begegneten feine Bilder und Aussührungen über di« Amerikariege der Deutschen Turnerfchaft. ber der Lebner selbst an gehört hat. Vom Stanbpunst des Arztes bot Dr. H Lau iButzbach). dn Lohn imfrrer Stadl, tm Anschluß an herzlich» Begrüßungsworle beachtenswert» Aussuhrungm über bie Aotwendigkdt einer tnlenfioen Psleg» der Ldbesüdüngen unb sanb bamit den lebbaften Belsall der großen Zuhörerschaft. Turmetzrer SinnveU zeigt« mit fdnen Turnerinnen rauen turnen Di« äußerst anfpre- chenben Freiübungen, bi» fd)ön«n Sprung- unb Tanzform»n unb mcht zuletzt bi« Ikbltchen Volkstänze waren voll Anmut unb Lebensfrifch« unb fanden immer wieder dankbaren Beifall. Kunstturnen In schönster Vollendung, wie man »s in einer Großstadt nicht besser sehen kann, bot bas Geräteturnen ber ®afttteqr m beren Leihe wir bie bestbekannten Turner W S I n n w e l l iBab- Lauheiml. K Leute«. Bernhard. Stork, (•leben), Lies, Lehn <Vtbba). Seyn (Großen- Linden). Wagnr«. Stelle«, iButzbach). Wvls iFriedberg). Voll (Lich) beobachten konnten Die Darbietungen diese« Besten am Leck vor allem waren durchweg Glanzleistungen, die Bewunbe- rurg und groben V,ifaU 'anden. Befand«:, Erwähnung verdienen auch die fein durchdachten Kunststabübungen des Turnlehrers S i n n v e l l. bd denen Kraft und Schönheit fich zu dnem harmomfchon Bilde paarten Der obertz»ss|sch« Heimatdichter Georg Heß (Leihgestern) streute in t seinen Mundartdichtungen Perlen köstlichen Humors tn bie Vvrtragsfolge unb eroberte sich schon mit feinem ersten Auftreten Me Herzen aller Zuhörer, die fich einig waren In fcem Wunsch«. H«rrn Heß recht bald wieder in unserer Stadt hören zu können. Turnet K Uhetz a b n bankte im Tarnen des BorKanbes allen Gästen für den selten schönen unb genußreichen Abend, aus heften Verlauf noch au ««wähnen ist daß Turner Moritz G o l b f ch m l d t. der 30 Jahre das SHr Mährern ml in echter Turner- treu« ausgeu t Hai. unter Ueb,rrr4xmg einer Urkunde zum Dhrenmitglied des hiesigen Turnvereins ernannt worben ist Am Sonntag unternahm der Turnverein mit den noch
'enden jfu'jm bt
Aue'iug nach Kloße« Arnsburg damit gleich- Adlig Die von der Deutschen Turnerfchaft als Pfingstk-arnfahrt vvradchr:e''«n. Goetz-Wan- 0 e « u n g ausführrnö
• BuiHg «n. 31 Wai Am Sonntag hielt im •aftbauF ,3ur Traube" der Denkmal Pfleger für bk Prov Obertzeften. 'Prof Dr Helmke aus Gießen, einen Vortrag über vedchie^e Fragen bvr Altertumskunde. Ausgehenb von Ausgrabuv.^en in hiesiger Gegend gab er dn klares Bild der kulturg,fchich«lich«v. G-.twicklung des Men'chen VON ber all«r>:'t«sten voraeschicht- ItÄm 3dt bis In Mi* Zdtalter beg nn«no«r G^ fchichte Cdbrr konnten Idol« eines lechnffchen Manqds Me berrilliegenden Lichtbilder nicht vor- gduhrt Werften. Der Vortrag zu dem «Ich auch aus der Umgegend «in« Ansatz! tntewdkrtrr Personen dngetünben hatten, hätte einen bdferm Bduch verftirn! Bür^rmdtzer Fendt sprach dem Lebner bm Dank brt HrdanmedItn aus
Blllingen 31 Mal > bn HiPs- unb Werbe Woche des Vereins f Ä r da s Dentschtnm I m Ausland« wurden pvn brt Meftgm Voikstchvle 40 Mark gdaiomdt
•_ b an Ne uitäni-.y Stell» aut e*me»g gedrachi Auch Hai <4) eine Schu lgruppe unter - "'ung nm Lehrer Walter geb*Iber
Mrri* Ariedderg
e K11ch Göo ». 31. ÄaL 3ci 3un; Merl un-<; 3 , f a n g p , : ei r .Germania" Mn 50t4b r ig«* Bestehen unb Perbtxftei bcnru Fahnrnweitz« lovu eir.cn großen Gesang s- •_ e : 11 r e 11 Di» Vorarbeiten zu dem .reste Ichrdten rüft'g vorwärts Außer den wettKrd- leiden Tercnte werben '.ch nvtz aus ber nutzeren und weiteren Umgebung 2' Ge'ai-g7-<reine an dem ^«ste betehgrn. Io daß eiwa 45 Berd» brn Festzug 5'Iber, werben Unter den erßge- . afurreNA dnfetz«». besonders g chulir Gdangver«:-e cus der Frank- hir;e« und Gießener Gegen.' werbe» sich ir. Ihrem Können be.m Wetistr : md’en. Geplan? Ist fn- Ptd man htzn brn Feßzug Mirch historische Gruppen -uszi.fchr .. sen O'.-, grvfte A zahl Häufe? Haden dn rrur* Ger. and bekommen ®tb
•
Ifcrfchän«r--ng un'eres Straßenb-ldes bdgefregeR.
Di, KleinpslaAerarbeitender Hauptstraße pvi'chen LT'rte» Dorfe und Potzt-Gßns find nun beendet. Die Strafe ist dem Verkehr f««tgegeben
Ärei* Budtnge».
- - Drlcnbtr |. 31. Äet Dialer Tage würbe hier da» neu, Fernsprech-Selbstanlchlntz. a m t er.'l'net. 3n wachenlanger Arbeit harten btr Kolonnen der Ickgrari:«arbeitet h< tafcelkttun- Efur da» neue 6m: ; , $um Ted c. .rnrtzi'ch g«
rt werben, gehgi und alle» auf ger.audt, vor- ritff. Dte neue Anlage tml ihren fompiiilrrtm Ma chmen unb Apparaten Durfte von her @defl- schalt für auiomaii'chen Ferufprechbau in Bertie er- nd)*.d Einen besonderen Boneil fttetd da» neue
dadurch, daß fu im Otteneg an keine D enftftunden mehr gebunden sind, baß K, o'jo Tag unb -stacht telephonieren können Für .'irrngefprsch« ist tn Zukunft am Tage da» nerv- ’prc<ham! -roffteim nacht» da»jenlg» oon Fried- D/rp zuständig. M, Emnchtuna tze» neuen SdMt- anlchiuß imt» bedeutet In Berftindung mit dem pra±t- vollen Neubau für da» D tarnt. 6<n b e Gemeinde errichten hfft. dnen b,gnifteo»ro#rt« flenf*rttt
X Orlenber|, 31 Mal Die La nd mitt- 'chaftllch, Beiuq». unb AdfaAgenoj- s « nschosf Crttnberp hielt jetzt bl,»tuhrig« orbenihdx Genetolvetjammlung ab. Der Geschäs|«b«r>cht über da» ubgelaufene Gejchsffjabt lautele günstig. Di« Bilanz für da» Pah IM6 schließt in E.nnohm, unb Abgabe mit 35 400 Mark ab. E» murtze etn Aeingewinn oon 755 Mark erzielt. über dessen BeNtiluna die Versammlung be* schlvi,. Der Beitritt zur Obstverwertungsgenosten- sch,»« In Bübingen, über bu i>anbwlrt|chofi»afsestor Kaaei (Büdingen > bericht, lr wurde deich osten und lunadjft die Uebernahmc von zwei Ünteden genehmigt. Zi'.-hrtxm mivt die Gcnosienlchalt eine Keini- pur.flemafd)ine für Saalgut an|4)o|fen. — Der y rauenotrein Hz eit gestern seine bie»|ähdg» Pahreeoe'rjamml u n g ob und feien, durch ein gemütliches Zusammensein («in 3 a b r # »le ft Pfatter Kahn grüßt, dankte und gab ben Jahres- bericht unb bi- »oblag, Prin»,
Ernst zu Stolberg-Koßiu. bie eber'aQ» lednabm. übernahm den Jbrerwrfin be» ®»rein». Bei Kaffee, Kuchen, gesanglichen unb in sltätlichen Vorträgen ber Damen 9 unb G. Göllner. S Davidfohp und E. Bogel und gememjamen Difbem oerkbtm bk Teilnehmer einen schönen Nachmittag Der Verein zählt gut Zeit 107 Mit- glledet.
# Bab-Salzhaufan, 31. DUl Hier lauft dn» vrßentlich» Horstanbsfttzuna brt Säng«rbunb»s .Mit tl»«»s Ltbda- t a 1" statt Sämtlich» 11 ’DunftrtMtdne waren her Irrten Der Bu i besvoefitzentz». ürftrrr Otto L»ntz von G«iß-Lidda »rfiatt»t» Bedcht Obr« bas Bunbrtfingrm zu Fauerbach ®r betonte, batz sämtliche Bunbesverdne tn bezug auf ihr» Öd- ftungen musikalisch unft technisch in bdlänMge» Fortschrnten begriffen find, obwohl In dn*efnei Berd nm gewiss, Hemmnisse au ützarwintzen warm Ldber muft M« vvrgnehen» Bundes- fahrt an ben 3bein um dn Iaht ber- 'choben werben, ba sich statt ber nytaxnMgrn Tdlnehmerzahl von OCX) Personen nut etwa 300 dazu betet; erklärt Hatzen Gs würbe bd$L""<K als tdlBMfm Grfav dafür tm Lachsmnmer im Kurhaus dahier dnen * Yngertag adguhalfm
Kreitz Schotten.
-» Schotten, 31 Mai. Auf lebhaft van Kraftwagen befahrenen Ortsdurchfahrten find Me Dorfkinder insofern höheren Gefahren ausaefetzk als fdn Trottoir vorhanftmi ist und Me Kinder beim Hinousfbringen auf dse gewöhnlich enqe F»ik)tftr.iße sehr Idftt unter Me Läöet dnrt ÄrnhtDogerJ geraten können Am 'chlimmsten ist es bo. wo etne Schule unmittel- bar an etner von Lufos häufig bemitzten Straße liegt Um zu verhindern, batz Ärafttoagen m Me aus bet Schul, kommenden ÄlNbrr b nrm» Iahten unb Io Unalücksfülle herbeiführrn ktzitNM. bat bas bic'lj, KreisIchu 1 amt an^rftiM. baß In einer ®nt*emung oon etwa 100 Meter von den Schulen große Darnunastafekn angebracht werden. Ihre Infchetff »Achfungl Schule!" teil die Ära’rw oaer teeret vetoA- laften ihre bdonbm Äu* wtfTam'dt brr nahen Schul, zuAuwenben unb Me Gdchwtichtgtett ga vemi^em. tief» Maßnahme M« im Inter- rft<- ber Vicherheif untere- Schuljugend ('egt f«hr Weiteste Vertzrd ung finden 1
I Schotten. 81 Mai Schott-n hart« ew
Mreftion T'- rn.z hatte einen v»nb»r»ug tu den Vogelsberg getzen saften, bet tn Hartmannsbat» enbete Dte Tdl nehmet wurden Met mit befonbetvn •brünier, «etofengen. '-7.: Nrrr-. t hrr Mr Hrtchentza "rr Höhe Ght«nn-al Iugendherherg» or ber. Arberobgfeb* unb wdter über Mc Hö^en nach Schoc.rn Hoch «ntzückt ärftere« f.ch Me Bduchcr über bte Schöns trr unseres heim schm Geft<raes 3n brr Turnhalle zu Schatten Unb etn tzrttzllcher Oeiftteng statt Der KrdsMrektoe Geh Ld Bveckmann begrüßt« namens brt Krdtes Bürgerrndster 2Xeng«l In dner launigen Jn- ’prafte namml brt Sfak-l Mufti- unb G^^nas- Vorträge vedchsnten Me Fd et Gin .aale: Sch» > ler von Cftottr". Gg Deitz in Ltzot^m Onginoltrachf grüßte tn bumoevaüem ^etztcht Ml« Teilnehmer »dgten fsch bai»ar Hr Mn warmherzigen •mpfang ur.ft Mr vnetrdtiiche Vs«' Hlegung Ss mögen über bX pedewwn ?r*te fdn. Mr an ber Sonbedahrt tr.!~.we Ma'nz. Worms Wi.-sb^bim Darmtzabf Ktzftets- hettn. Ohmbach br» Lhd-, ber. MaM jU L e i chWva hn ßt rektt »n M ai ng g«M|«i


