Einzelbild herunterladen

ben Dreibunb Aumänien her einzta fHhJtrnft unb trrr können bae'Hb# ohne schwere Des ah r für unten zutünknaen Beziehungen ch» gewa.i- fam zu einem An>chkuft an Bulgarien drängen von bttn «* sich keinen Sortrl r-ett peuch 1 38 bäht dem Ansehen des Dretbunbes in Buka- rtft schc,n erheblich geschadet. bah Oesterreich l'ch so kebenvig für Bulgaren vetwerbel hab« man fürchte, bah es mehr TBetl auf Tkrigonrn als aut Rumänien lege

"Die bekannt, unterlag Bulgarien unb muftle in der Ichiiehl.cher Regelung tAug-'t 1913. nach allen Leiten Op*#r bringen An verdien mufft# es erhebliche bisher von ihm besetzte Teile TBaiebonirM, an M« P'ott# Adrianooei an Griechenland außer Oalontf ben Haien Kawa la auslickern unb an Kumänirn mehr abtrrlfn. als Nckes ursprünglich gckorbert hatte Trotz großer Blutopser verstärkte es sich tnsolgebelfen weniger all Mn# Kochbarn Vielleicht Höll« ein rechtzeitiger krästiger gemeinsamer Druck Oesterreichs unb Deuffchtands die Valoren *ur Mäßigung gegen Driechen!inb unb Aumänien bestimmen können fo bof) es vor Serbien n.cht so weit zurücktzuweichen brauchte aber bi« Kki- nungsv«richrekxicheilcn zwischen Berlin unb W en haben es zu einer lolchrn konsequente« Aktion nicht lomm.'r lassen So finb bie Bilka noerhäck- nisse durch bie bedeutend« Vergrößerung Ser­biens zuungunsten bes Dreibundes verändert "worben twar var brr unter russischem Protek­torat geschaffene Balkanbunb. der außer brr Psort, auch Oefterreich-Ungarn bedroht hatte, gesprengt aber dieser Bortell wurde ausgewogen durch den Tlachteil. daß Kumänien an dem öster­reichischen Borg«) n schweren Anstoft genommen halte unb bet voller TBürMaunq und bankbarer Anerkennung b«r deutschen Polttik sich doch nicht mehr dem Dreibünde so httfrenbcn fühlte wie vorher Das deutsche Auswärtige Amt hatte richtig gesehen hat österreichische Ziel Bulgarien zu gevin er. ohne Aumänien zu verlieren war unerreichbar Der Schade ist auch r.;d>t wieder gut gemacht worden. Trotz aller Mahnungen aus Berlin hat bie Wiener Aegierung. zum Teil durch innerpvlitifche Momente bestimmt, auch für die Zukunft mehr von Bulgarien als von Au- inänlen ertönrtff unb fv viel dazu begeiragen. laß Aumänin beim Ausbruch k»es Weltkrieges sich sogleich unfreundlich zu den Mittelmächten ge­stellt hat

Land und Rohstoffe.

Tic 3iclr

brr itaitcnijchtn irrpansiottopofitit.

Bon unserem römischen k -Korrespondenten.

Aom, 30 Dai

Der Grundgedanke der italienischen Politik. Antrieb >i^h Ziel deke' end. läßt f>ch mit einem Mussolini lächelnd mit S-Hamderlain oder brv bend mit Belgrad spttcht ob die römischen Adler über Abessinien kreisen oder der kübne Welten- slteger De Pinedo den Gruft der Rome rterna über dre Meere trägt, ob der König Don Spanien über das neue oder ®raf Bethlen über bas alte Mer# noetrum dahergefohren kommt, immer Hingt dasselbe Leitmotiv an. der zur Aational- doktrin geworbene, lauter und lauter anschwel­lende Aus ..L and und Avhsl ofsef Selbst auf der Weltwirtlchastskonserenz in Dens tritt Italien nicht als Aedner auf, der nach dern Beispiel ber andern einen Gürtel voll Platz­patronen in das alademifche Maschinengewehr schiebt, sondern als Fordernder. Land unb Avhstvffel

Das Ausdreitungsmotiv ist kontrapunktistisch gebunden, an den (".tintus firmue der lieber- völkerung, die italienische Politik eine zwangsläufige. Sin paar Jahre natür­licher Entwicklung haben genügt, um den Glau­ben an die Dndgültigfeit der in Beesailles . be­reinigten" Grenzen nicht nur au erschüttern, son­dern in sein Grqenteil zu verkehren. Imperialis- nnil. Militarismus. Marinismus unb Ma­terialismus gelten in dem Lande, bas sich anschickt, den vierhundertsührigen Todestag Ma- chiovellis feierlich zu begehen nicht mehr als jene verwerflichen Vatlvna leigen tainlichkeiten, die eine lotbiale «Mente der Heuchelei einem de- stimmten Bolle vorwersen zu müssen glaubte, sondern als Itoltoenbia (eilen. Dir Welt­aspekte eines Satten, der sich In einem üppigen Bette rükeln kann. hnb eben andere, als die

eines Be-ngten dem der Platzmangel ins Fen- f:e: grinst Mulvlini in Inner geraden Art bat vor einiger Zeit das Problem fernes Bolles rp das Dilemma Ausoret ten oder er- plodie renk" zufammengckafit heute erklärt er nicht minder deutlich. ' h für bas erstere entschieden zu Haden. Ss wäre unnütz, mit ihm darüber in Genf markten zu wollen

Wäre Italien noch aus dem innerpolitischen Aiveau au' dem fich deffpicksweffe nach dem Krieg# Deut'chlanb befand und noch heute de- findet fo würden die Pannen bewußt d-e Auge« vor ben Forderungen der Aatur schkfestend. ihre Grammvph^piaften raffel» lassen Kolon'm brauchen wie nicht' Es gibt noch genug uphdti-' viertes Land in Inuerens Zuerst Bro« beww Schiffes lind so werter. Dre Mr oNe kennen Bnr ja In Italien ist sie verpönt, in Italien merkt «etzt auch ber letzt: Soldat ber von Mus'olini in ihrer ehernen Ar Nvendigkeit so klar rrlanxtrn Getrnbelchlrchr baft der nackte Fels wenn man mit dem ^errn# tätliche» Wok« Ist ab ber irtfrt- ' ationale« Solidarität bagegenf* i ;? nackt und rls bleibt, Einmal kommt b<r T.g wo auch rett Pb raff r

kenntnis umnebeln, n.cht mehr den Schrei nach Land unb Rohstoffe« ersticken fanr

3n bickm I auch all« rrft 'o r

oebrechfe.lfn Wendungen der Diplomatie. Grurch» sätze ber ..Aufrechterhaltung des FredenI" und Brr träge haltlos zusammen. Unb Aom hat nicht bis zu dieser Stunde warten wollen, sondern dem Gesetz der vertraglich 'estgelegten Pren»en ein anderes entgegengesetzt bas lautet: Es mutz ein gerechter Ausgleich nach Besitz und Bedürfnis der Aattonen geschaffen wer­den. Das heistt in nüchterner Auslegung etwa, daß ein iandreiches und bevölkerung-arm.« Doll, wie bas französisch«, dem übervölkerten und land­armen. tu e dem italienischen, von seinem Heber- flust abzugeben hat Sine Theke von ein­leuchtender Moral Unb «x ter ein# rvhstoff- oefätt gte Kation we die englische, muh der von Aottickchätzen entälMften italienischen zu Hilfe kommen Woraus sich die nnlitämsche Forderung ergibt, nur nach Maßgabe ber einem Bott zur Verfügung stehenden Hilfsguellen abzurusten. nicht alle Böller über einen Kamm zu scheren <2s ist ein llnlinn. zu sagen, dickes oder senes Land brauch« keine Wai^enlä>ni.kd«n iu unterhalten, weil feine Aachbarn friedlich ge­sinnt seien, denn mit demselben Recht Bimte man dann behaupten. Ehile brauche feine Schiffe, Veil auch sein Aachbar. ber Binnenstaat Bolivia. keine Mar.ne habe.

Kann man solchen (debar.kengängen einer von ber bisherigen Heuchelei sich abwenbenben neuen Staatspolitik bie Logik abstreiten? Kaum Ader wenn es auch Sophisten Spatz machen wurde das saszistikche Italien schert sich gewft nichts drum Der Weg ist vorgezeich. et. e s wirb ihn geben, unbekümmert um bas Stirn runzeln der Pazisisten. uiK.neebenl ber schönen Denier Aeden im Bewutzt'nn seiner Stärke unb des Zwanges, ber feine lieberlegung zulaht Ita­lien lan,i nicht anbers.

Den grötzten Stein aus feiner t^ffpansions- politik Hal ihm bas freie Amerif a aus dem Wege geräumt, als es die Einwanderung drcssclte. Tine Weile stutzte man in Aom. är- gcrie fich. dann fchlug die Beklemmung in ein Gefühl nationaler Befreiung um. Warum sollen wir noch länger den Dünger für solche Lander abgtbenV Ist nicht jeder Italiener, der feinen Schweifs einem nichtitalienischen Boden vpsert, für das Vaterland verloren? Drehen wir also den Spiest um. verbieten wir die Aus» tTKinbenmfl nach Ländern, die nicht der italieni­schen Oberhoheit unterstehen! Und so geschah es. Die heimliche Auswanderung wird jetzt als schweres Verbrechen geahndet. Wohin aber nun mit dem lieberschuft?

Tunis drängt sich in den Vordergrund Italienische Arme haben diese blühende Kolonie geschossen. Italiener sind dort weitaus in der Mehrzahl Ist es italienische Schuld, wenn «ich

kreich taub ftvlit? Hot Franireich nicht allein an Marokko mehr, als es her bauen kann? Komme man uns nicht mit Tripolis, Tripolis blüht be­reits auf. wir hoben dort Vorbildliches ge­schaffen. aber die Zeit, um die Wüste in einen Garten zu verwandeln, haben wir nicht.

Kolonien I Italien braucht Kolonien, also f o r b e r t es Kolonien. Alle europäischen Ka­binette finb voll solcher Bestellzettel, in benen eine peinlich kurze Lieferfrist vorgeschrieben wirb. Bisher haben sich zwar bie Manbatssadrifen als

auflrrrfcuf! erklärt aber Muffolini käst! kas incht gelten. Geschick? »e st er bie deu^chen H.-.'vrüche zu v-erwer«n. indem er sie unterstütz: m bet Voraussetzung dost gleich»e tgi bd'rr zuerst .Italien befriebegf wird W e feste »»an » Ktrr gehegt :t aa de» fetvrffle« Ode!; der Pcfittk des Auftrutze * zu glauben, «ekgt des geradezu etgöni che Beifpiel die'er Tage Hai da Lord Arihermere in feinem Aerger über die Aegierung d e Aeg rrung Seiner brtn'<bcn THatetäi feine .De lv Tlofr w dem Mutige« Witz aNfgestetz, .Italien »ich« mehr u»d m* weniger af» Palöstina und Mesopota­mien a« elfen «re- Vöchetk ch« vondtzmch« dos t*id n koA'r dig Äenr ffch Brotzbe lo«ule« nicht leisten Weg beer ur. »u räumen

Wiewohl -sßen'icheirch ei« nnerpvlttffchee Schoufdpferdrttt bie römisch« Preis« an der Spitz« der schwermtnrstrielle ..Weffager»". «ahm ihn sofort erwi Let»arillet um bf Vanötartze Arabiens herum taffächllch von Aom »ur ei« Sprung, da s ,sts was wir brauche«! Leich« beir.na»ber wohne« bw Gedanke« Kord

Vtfcermert hat le steht es wörttich zu le'en. durchs-rs nichr« Ad'urbes vvrgefchlaO«» Palä- fr na ist für Ital m eine lobttunN-rtal-e Ira- ditton Aom M»b Jerusalem bilde« ei«e ideale Einheit 9 » lalienffches Mandat

über Palast-.na Würste überall günstig --j'.wiww mm werden 12nb was Hefeteiam e anbZaugt, T'.z werden ein Gebiet fo fruchrvar exe bas All- ta! daraus machen' Allerdin^ m.^e Tngland für dieses kolvffalr Werk Üc. c-. 'ch«r 2rbr !» fra'tr-ic Mitstbe.i hetped n das Grldi st -.e Italien'chnevgi:fch-aoirr k^ "ffche Int.-reffe«- geme «ffchaff auf Grund age das ist das Werk ?er Zu fünf: -s «ä»be ten« «akürkichen 2us»inge zum reff'chen P-ff

Wie gef-HMi nur et« Bei'p e? um zu jeiae«. fr-e s,ch der llepaiff -n sinus n viele« voktttsche« Köpfer malt, n ch« s echtend der Aa«m. i« dem f * Han bw Sach.-» stvstev Der w.rffamste 5 tiOm-ior bei wichen Trüume« ist bi« Freu»bkchakt mi i E ngla»b unb m bet Tat wen» »ich« alles, fo darf Italien dach »eie* vom Angel'ach er.: um fit sich erwart em. Der mächtige L ras ufstieg hat flewigt datz der Welibauffer dem Imper-.s! .Mnui gerne levw Dollar »ur Ber ügun« Gel « wen» bw Kühn­heit des llntoen hmers grvtz genug il. Erfolg a» verfpre chen 21 ch« einmal 2 < r>rw cklung bet Ballanfäben Mim gord 'chen Knote« vermag de» ttallrnische« Kred t zu schwachen. Heun Thamkat- Icia sähe einen Al««a-deth Mu'fvt.nii durch» aus n.cht fe ungern wie et es gern# wahr haben möchte

Die Bewertung des gewerblichen Betriebsvermögens. Einreichung der BermögenssteuererdlSrung bl» 30. Hurtt 1927.

Bon Viruetfvndikus Dr jur «t

Die Vermögen Zerstörung für 1927 nach dem V> rmögensstande vom 1. Januar 1927 ist ta bet Zeit vom l Juni bis 3 0 3b ei !92 7 ob- Aufleben. Da damit gerechnet werden mutz, datz das beflariette Vermögen später das Anfanas- vermögen für die Verrn Kg enizuwa Hs steuer btl» ben wird, deren Erhebung b^anntl'ch nur bis Aum Zk. Dezember 192^ ausgefetzt ist erscheint besondere Ssrgsalt geboten

Das Formular für die Bern ögrnserstbrung des <?«werdetretbenden umfatzt vier Seiten. Das Vermögen v»n Thegatten wird zus- ininengetech- net, wenn die Ghesrau von ihrem Manne nicht dauernd getrennt lebt, du beachten ist. datz dies auch bann gefchieht, wenn das 'Vermögen des einen Ehegatten überschuldet ist. so daß die Schulden des einen Theg..:ten von dem Ver­mögen des anderen abgefetzt werden können.

3m folgenden soll zunächst lediglich die Be­wertung des gewerblichen Betriebs­vermögens besprochen werden, wie es auf Seite 1 unter 1 des Formulars anzugeben ist.

Als gewerbliches Betriebsver­mögen gilt da- kam Betriebe eines tbetiwrbet dienende Vermögen, das dem Steuerpflichtigen bei Beginn des 1. Januar 1927 gehörte

Betriebsvermögen des Eigentümers liegt auch dann vor. wenn die von ihm einem ande­ren zum Betriebe eines Gewerbes auf Grund eines Miet- ober Pachtvertrages ober In sonsti­ger Welse Überlassenen Geaenstänbe nach Art unb Menge im wesentlichen zum Be­triebe eines selbftünbigen Gewer­bes austeichen. Dies finb. wie in ber Oe- fetzesbegrünbung ausgeführt ist, die .Fäll«, in denen mit den Gegenständen, die dem Betrieb eines anderen als dem des Eigentümers dienen, nach ihrer Bedeutung und ihrem Ilmsange selbst ber Betrieb eines Gewerbes möglich wäre. Da­mit die Vorfcheift nicht umgangen werden kann, bleibt es belanglos, wenn eine geringfügige An- zahl an sich zum Betriebe notwendiger Gegen­stände nicht mitverpachtet, sondern zurückbehal- ten sind «z. B eine Dampsmaschine. ein Motors. Ist lediglich ein bebautes Grundstück an eine oder mehrere Pertonen vermietet oder verpachtet, so gilt dieses al- Vetriebsvermöaen des Eigen­tümers nur dann, wenn es nach Bauart und Einrichtung gewerblichen Zwecken zu dienen be­stimmt ist lz.V Fabnkgebäud«. Warenhäuser, Kontore unb betgl.)

Bei ber Berechnung be# Wertes des Be­triebs vermoaens ist grundsätzlich ber Vermö - gensstano b« i Beginn des 1. Januar 1 9 2 7 mastgebend Macht jedoch her Steuer­pflichtige für feinen Betrieb regelmätzig jährliche Abschlüsse auf einen anderen Zeitpunkt, so kann er für diesen Betrieb ben in bas Jahr 1926

ter. pol Brö » n «r. Berkin fallenden Abkchtusttag «gründe kg«» D»es«O ist t» der VermögenserkÜrung besonders o» w- merfen

Was bie Bewertung betrtHl so 4 zu beachte», bah neue Werte für bie V« - triebsgruavstücke, wir übnaenb auch für die sonstige« Grundstücke sowie das lanbttirt» schaftllche l forstwertschaloche gärtnerischc Ve«- möge« nicht festgesetzt werden Unter Berück­sichtigung dieses 11 mt.in2x4 ist bei der Bewer­tung im einzelnen folgendes zu beachte«

1 Vie Sennbstscke.

Grundstück« ober ©runMtudiicile, die au einem gewerblichen Betrieb (3. B. Fabrikgebäude. Geschästa, Häuser. Bureauräume im eia«

Horen, sind mit dem in dem Eintzettswrttbelcheid für l'#25 26 ober in einer Kechttmiltetevtschetbung ui« letzt sestgeslellten ömheueroert ober Bnirtl am Lin« h,it»w<rt anzusetzen. Für Fabrikgrundstucke l«t glich ist aus ben ministeriellen ertafc 00m 12. flprtl 1917 HU e. it6v» hinzuweisen, nach dem in ber Landes» sinonzamtedezirken. In denen bte Richtlinien einen Lr'itzensatz von 70 0 ch. für Fubrlkgrunöstucke rar« irg. 'Lunchen» eine Herab­

setzung ber Einheit«wette ftaltfinben tonn

5m Anhang finb eerobe wegen brr Bdrtebe» grundftucke einige Fragen gestellt, infbrlonbere ist anzugeden. welch« ltzrundst cke ober HrurhfrkfiifUe gegenüber dem Stande oom 1. Hanner 1913 h,n,i» gekommen ober weggefollen ffnb

1. sonstige Gegenstände kf Brtriebeoenei^r««

Die sonstigen Gegensfänb# de« Betttebsoermö­gen« kMatchinen, Stnttchtung usw.. auch Waren) stnd mit dem gemeinen Wert zu den

Kelchvfinan ^Minister hak fe nach dem Aeffpunkt, an welchem bi« »egenftänbe angelchasft bi» beraeffellt ftnd. die Bewertung In folgender fii«H« zug«l.i '#n:

e) Gegenständ«, deren Anschaffung ober Her« stellung nach dem li. Dezember 1V13 «rsolg, stnd. können mit dem Anschastung». oder HersteUunge- preia Anlagegegenstand« nach Abzug «ine» an« gemessenen Äbnugungtbetragt«, angesttzt werben.

b) Oft die Anschaffung ober Herstellung m ber ^eil bi« zum 31. Dezember ltzlb erfolqt. so loti auch für bieft Gegenstände ber Anschaffung», oder Her- peHungeprei« gegebenenfoil» nach Adtuß ber Ad- schreidungen »ugelaflen werden, et sei denn, bah bi« Anschaffung ober mr".Uung zu einem nicht mb beträchtlich niedrigeren Preise al« bem am 31.1k- zember 1913 üblichen erfolgt IfL

Bewegliche (Mefenftonb# bet Vrin-btoermsaens. her aügrmnnrn 'önttlchafttverhältn

der 3eii oom 1. Oktober 1926 bi« zum 31. März 1917 ftHigelegen haben, formen in Anwendung b«« oben angegebenen Grunb'ahe« mit einem Ab'chlag von 30 v. Sy. oom Anschaffung«- i»Verstellung».)

Auhm und wettvrlleres Verdienst bas Lob Luthers als ber tolltenberglfdben Aachtigall freu­dig gelungen unb burchs ganze grosse Aömische Aeich vernehmen lassen. Unb wiederum ist er auch feiner rechtschaffenen Derbheit aus bem Weg gegangen dazu lebte er wie Luther au lehr mitten im Soir lab auch, wie lener es meinte, der Muller in ber ^uche und dem gemeinen Mann am Markt auf« Maul unb schaute mit offenem Vlick in Ne Wett, lieft bk >seitg.nv!len nach Ständen und Zünsten, nach Alter unb Ge­schlecht mitsamt ihren Lastern unb Schwächen und Dummheiten. Landsknechte. Mönche. Schalks­narren und Bauern. Mann imb Weib unb Greis fröhlich unb unbekümmert Aevue puff Irren Unb wo er bies farbige Vielerlei mit den Lichtern seines gutmutigen und behäbig schmuiizelnben Humors vergoldet, in Schwänke« unb Saftnadll- fNelen, ba Ist er Meister getreten und Meister ge­blieben auch ohne Leisten und Pechdraht. Ahle unb Pfriem da ist er uns heul noch, nach 400 Jahren. Heb und wert

Die Feit nach feinem Tode hat ben Schuh­macher unb Poeten bald vergessen kein minderer als Goethe ober bat ihn und feine schlicht« Poesie aufs neue erweckt, unb die Meisterffngervper hat ihm ein Denkmal gefetzt, das last dauernder Icheint, all das Erzmonument feinet lieben Vaterstadt

Gewerbe und Sprachwissenschaft.

Von Dr. Alfred Götze.

0. Prvsellvr der deutschen Philologie an der Vondesuniverlität C'.eften

Johann Fffchatt. der Straßburgei Dichter vom Ende des 16. Jahrhunderts, hat 1573 fein lustigstes Werk, den .Flvbhaz". »um erstenmal bem'isaegeben Als er 1577 Ne zweite stark überarbeitete Auflage folgen lieft sagte er auf dem Titelblatt, er bubt He .auf ain neues abge- ftofen vnd behobelt Di ff es .a b g e st v s e n" ist lange mißverstanden worden Vie hcrfömml.ch# Deutung war .vorn Stapel getanen' mit ihr hat 1984 einet unserer besten Fffchattkenner ge­brochen. aber wenn er .poliert an Ne Stelle letzen will, fo ersetzt et Irrtum durch Irrtum. Aostosten ist ein altes ScheemerwvN für .ad-

hobeln". Der mitteldeutsche Tilchler lehnt heute noch hobeln als unzunltiaes ffod ab. ebenso wie fügen: er stöftt und fchnekdet

Da» ganze, eben erst aufgeklärte Mitzvet- ständnis kann zeigen, wie ernsthalt unsere ge­lehrte Sprachbetrachtung in Gefahr ist Ne Füh* lung mit der sinnlichen Zlustenwett al- dem ge- funben Aährboden alles Denkens zu verlieren. Die Mahnung, man solle dem Handwerker in der Werkstatt zuhören. um zum rechten Ver­ständnis der Spr<rche zu gelangen, wirb zwar feit Luthers Tagen unermüdlich wieberbolt. aber es scheint doch seine Schwierigkeit Damit zu haben. Denn bei aller grundsätzlichen Anerken­nung hat Ne gute Kegel der Sprachwissenschaft noch .ängst nicht alle die Frucht# getragen, d e man von ihr erwarten darf. Man trete nur zu einem TBagner ober Seiler in die Werkstatt unb lasse sich die Dinge zeigen und benennen, mit denen et Tag um Tag umgebt oder man ar­beite eine Weile mit einem ländlichen Schmied und fragt dabei nach ben Teilen des Pflugs, nach den Aäurnen feines Hauses ober ben Ge­wannen, über Ne die Pslüge unb Kdber rollen sollen. Ne er In Arbeit hat. über bie Ne Koffe unb Ochsen schreiten werben. Ne er beschlägt Blau trete zum Metzger beim Schlachtfest und taffe fich am Schwein und Kalb Ne Häute Knochen unb Gelenke. Ne dufteren unb inneren Teile benennen. Immer von neuem macht man Ne Erfahrung wo Ne Vuchfprache nicht bin» bringt, wo Ne Behörde rich: regelnd eingrefft wo Ne Schule nicht grwaltlam für Gl# chmachere forgt da beginnt überall mit Mundart und «Fach- sprachen das Keich einer bunten, sinnvollen Syno­nymik das Derk eines auch sprachlich hoch­begabten Volk» und der lebendige Aufdruck ba- lür, Nift unsere Deutschen in ihrem besten Kem rech« eigentlich ein Volk von Dichtem hnb.

Wenn man mit Luthers Vorkchefft einmal Ernst mach« gelangt man noch heul« 400 Jahre nachdem et He gegeben bat au neuen, über­zeugenden Ausschtütkn. Dafür hier «in paar kurze Beispiele In unfern wffknfchkfflllchen Wötterdüchem wird mehrfach ein Wort der Kerbet gebucht in ber Bedeutung .Lappen Ledet" Ol ä. Schon Nefer Ansatz zeigt Ar* wie geringe Anschauung von der Sach« oothande«

ist. Man muft sich vom Schubmach«r den Kerber iso oberdeutsch, mitteldeutsch Aebet) zeigen taffen, wie et in ben Schuh genäht wirb Ne zufammen- gedrehte Lederfchnur hat kreisförmigen Quer» schnitt. Länge unb Liss ehe« genau wie ein Ktgenttnirm, der an bet Angel als Köber bient mit Nffem Wort in alter Sprache quer ber. ist Kerber sprachlich eins Ein Schusterwid des Mittelalters loirb bann greif­bar lür jeben. bet lich Ne rechte Anschauung verschafft

Aber auch ber länNiche Backofen kann dem Sprachforscher gelegentlich zum Lehrmeister wer- den. Im Schwäbischen unb Alemannffchen ist bet Wähen ein biinner Kuchen aus Vrotteig. nach dem Brot aus bem in der Backmulde zu- sammengescharrten Xeiqrtft gebacken. Lautlich stimmt der Käme des Kuchens zum deinrort wehen, sachlich kann zwischen den beiden Wör­tern wieder nur Ne leben fr. g# Anschauung »'er­mitteln. wie sie im Bad sitzen Oberland in Wüttlembera. Hohenzoliern unb un Ellaft zu gewinnen ist Hm im Backofen Kaum uua Kuchenbacken zu gewinnen räumt man Ne Gluten mit Krücke und Quast beileibe dieses Säubern beiftl .verwehen" Von daher ist tm Obeteffoft wehen geradezu in bet Bedeutung .Kuchen backen" lest geworden.

Der Schreiner um noch ffn ial zu chm au» rüdflulehren, nennt Ne Hvlzsuae Ne zwe Hsizet unter einem Winkel von 45 Grad oerb ndet. Gehrung Di# Leisten eines B lberrohmens. Nc Künder eines Schreibtisch- sind .auf Geh­rung" zu'ammengestesten. sie w,rden mil dem ^«hrdobei auf der Getzrlabe bearbeitet Aamen- ,.ebenb wirkt dabei der spitz« W,nk«l. in den i«d«s brr beteiligten Hölzer auilduh Geht .Vtzitz«^, auch tu dm häufigen Flurnamen im Gehern. Gehralp. -acker ^ehvenegg -Hof. Grrnhalde. Gerau Ne Olden fo benannten Aecket Wffen oder Weinberge liegen tm W.nkel zwischen Ipztz Auloufeeben Wegen Wafletfänfm ober Tk'ttz- qrenzen. Vic ®rbtt ist an Äetbrm das fr.l- *6rmigt Stück, brr Iwickel unter brw Hu'm danach auch der darum erliegend« Korvrrrell. der Schaft Gine 'chweizettfche Mutter kann itzt .Ehind allewil »k d«r Gere ho" leitet als alle diff« Gebtvi^chswd'm aber tt Ger als

Bezeichnung des Wutklperts. wie sie fr« Gerber« Gerhart Gerold Gettrud letl germanischer .Wit In ihren Kamen tragen und wer he in brr Aömerzeit aus lateinisch g e u n- enilehnt wurde Aach der Gestalt bes W^kdeetttlens find Werkstück. Flur Emrand unb Körperteil benannt Als Käme der Waffe »ß ®rr In bm vier Jahrhunderten von etwa 1410 M« 1810 derklungen gewesen erst Vu otg Iah» bat dem turnerische". Gerwerfra den alten Kamen mit aus­drücklichem Kidland an DrunhEds Kampf ta siebent ei Gelang des Albdungmlwds zurück- gewonnen. Das >)ar.bttxrf abrt bat das alte Wort in leinen Bereich gewöhn unb stets sinn- kräftig erhol,, n

Ausßeden in Wenwmg«» wie .viel au*» stehen muffen * 6nrt> von untere» 1# ehrten Wbttrrt ichern zu ans tn ber Bedeutung .tu G-nbe gestellt mchi recht überteuoend wem» man etwa Im Augsburger etaNri* her 1710 lieft .Soll keiner «um 2t# i. r .ngrnomrnen werben mäge^. er hob. ben sein« reden! ich, TiVinbrrtwtt. näraltch Nrt Jahr na^ der Lehr­zeit autzgrst -den Hier tl ^us'ieden tute munbartli® noch oft) in Irffch Itnnlichet Aus- q-inflgt beutung als .breufint ft -bm draußen letn" o«brauch« und vor hier Siis ;dangt ma' w einer giaubhotte Ableitung des heutige« Sinns das .wlexb des Wander butt chen lein Wmoefttw der Hetmat. läftt ihr Md durchmachen auch Md Leib t r f b r « r. wie wir mn einem Bild aus detleldea Umwelt lagen, der unter Cb? ochteben foMd verdanst

Gute lachbattchaff etil bem hnrmbehr» Leben txw Gewerbe und Handwerk ze Halwa, ist auch lur den geistigen Ardetttt - das dock in brr Um?, ff.iutzstabt bet unserem kurtet« Knlah wohl getagt werden - «ter D'llcht Me noch »irmeU ungestralt oeckänmt Werder ist. Wenn fv oh Wert und Hrafi bet AnragUng ge­rühmt worden hnb. Ne alles Gewerbe gerade der beuckchra Weffenschaff banfx. Io dock etrawi auch auf bc* um gekört« Verhälirns M-erW*#** werde» Aich« leicht gib« es ein Geb.««, au» bm Mi Ne erbbalte >iNamf«u -ihm Aiutrn- spvache fv UMWthrmhin und dem Sprschtockchw 'S lehr' ch dardätze. eW in Gewerd« ekb N* weck