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den ffcätcr veranstalte«c bu Gefekl schäft der Freunde in 'ZEüftcnrob hier gleichfalls eins Werbeversammlung. in der Architekt Hickler 'u« Dietzen sprach

tr. Unter-Widdersheim. 28. Febr. Am SarnStag sand die einzige Lutz- und Brennholzversteigerung im hiesigen Gemeindewald statt. Infolge verstärkter Cm» schlüge in den Dorjahren, tne hauptsächlich durch Windsällc verursacht waren, lamen Heuer oer- HMttnSmatztg geringe Ho izm allen zum Verlaut Da sich auch wenig Kausttebhaber von auSwärt« einflefunhcn hatten nur au« Gertz.Didda, BorSdorf und Steinheim waren einige Hanb- werlsleukc erschienen blieben bie Preise unter dem Taris, im Gegensatz zu bcn Dersteigerungen der Umgegend Eichenstammholz 4 Klasse tarn auf 24 bi« 28 OH!. 5. Klasse auf 20 bi« 25 Ml.. Fichlenstammholz je noch der Stärke von 18 bi« 28 Marl pro Festmeter. Fichtenderbstangen gar aus 10 bi« 18 DU. Auch FichtenreiSstangen er­hielten zu äuherst billigen Preisen den Zuschlag. Für Gichen-Schichlhausen iDutzknüpvel von zwei Meter Länge- wurden für den Doppel-^laurn- meter 20 DU. bezahlt. Auch da« angesallene Brennholz wurde gegen unternormale Preise verkauft, toa« wohl daraus zurückzuführen ist. datz in den Dörfern alljährlich ein Teil der ®in- wohner von der Holz- zur Kohlenfeuerung übergeht

n. Nieder-Mock st ad). 28. jtbr. Am Sams­tag sand bk erste Brennholzversteigerung im diesigen Markmrld statt. Da dieses Jahr nicht so okl Brennholz zum verkauf kommt, aber doch sehr oklf Käufer aus der Detterou erscheinen finb die Preise gegen das Vorjahr sehr hinaufgeschnellt. Es wurden bezahlt für 2 *Rm. Buchenicheiter 36 bis 40 Ml., für 2 Nm. Luchenknüppel 28 bis 32 Mk.. für 2 Nm. Luchenstöcke 12 bis 16 Ml.

b. Doue rnhe im, 28. Febr Unser Turn» verein hat in Verbindung mit den anderen hie­sigen Vereinen beschlossen, eine Turnhalle zu bauen. Die Gemeinde unterstützt diese» Larhaben, indem sie Grund und Boden frei zur Verfügung stell«, autzerdem sämtliches Lauholz und die Steine Tret liefert. Sämtliche Vereine geben Zuschüsse zu dem Bau und helfen in jeder Meise den Bau ver­billigen. Dadurch erhalten sie dos Necht, chrc sämt­lichen Veranstaltungen in der Turnhalle obzuhalten. Ille or Irans ajsi gen Handwerker und Arbeiter wollen ebenfalls Helsen, den Bau zu verbilligen. Weiierhin Hot der Hessische Staat eine Lotterie zu diesem .Zwecke genehmigt. Mit der Ausgabe der Lose wird demnächst begonnen. Ein Bravo dem weitsichtigen Gemeindevorstand und den sämtlichen Vereinen für ihre Einigkeit zur wackeren Tal.

)( r te nb erg. 28. Febr. Am morgigen I. Marz kann Rentmeister Vogel auf eine 50» jährige Tätigkeit im Dienste der Fürstlich Stvlbergschen Verwaltung zurückblicken. AuS diesem Anlatz fand am Samstag eine Feier zu Ehren de« Jubilar« statt, bei der diesem sei­len« der Verwaltung, der Beamtenschaft der Arbeiter und der Einwohner unserer Stadt zahl­reiche herzliche Ehrungen bereitet wurden. Die Feier legte Zeugni« ab von der hohen Wert- «chätzung. die dem Jubilar allgemein zuteil wird.

Kreis Schotten.

)( Auppert-bura. 28. Febr. Da die Hol^houerei in den hiesigen Gemeinde- und Standetzherrschaftlichen Waldungen bereit« Gude Januar bendet war. andere Arbeit aber noch nicht zu bekommen ist, ist die Zahl der Arbeit«- losenunter st ühung«empfänger hier sehr gestiegen. Sie beträgt zur Zeit 28. Heinrich Konrad. Sohn de« Fabrikarbeiter« Karl Konrad, bestand an der Höheren LandeS- baugewerbeschule in Darmstadt sein Examen al«

Vautechniker für Hoch- und Tiefbau mu .gut". Sam«tag abend hielt der Aa df ah rer- verein .Germania dahier im Saale bc« Gastwirt« Schlörb sein diesjährige« Winterver­gnügen ab Doch den Begruhungsworlen des Vorlryenden Wilhelm Porr Vf wurde ein vier­alt ige« VoUvstück mu Gelang gegeben h.x« dank­bare Aufnahme fand

* Eichelsborf. 28. Febr. Dkjer läge sand hier eine große Holz o erst ei gerung die einzige diese» Minter» ftatt, bie bei starkem Sc suche auch aus der weiteren Umgebung jufjer- ordentlich Hobe Preise brachte Buchen scheiter kosteten 15 bis 18 Mark Buchen knüppel 10 Mt., Stocke 7 Mk, Buchen- und Cicheni'lomm reifer 3 bis 5 M'., Etchen'checker 10 Mk und Eichen knüppel 6 Mk Nur im Dimer 1923 24. in dem man den Wen der neu aufgekommenen Nentenmark noch nicht kannte, wurden hier ähnliche Preise erzielt. Die in unserer Gegend Trüber so zahlreichen kleinen Holzhandler boten biennal nicht mit, benn sie er­liegen nach und nach ihrem unkaufmännischen Verhalten

Mreie Alvscld

W Äl »f e Ib , 28. Febr. Am Samstagabend hielt auf Einladung der hiesigen SürergefeH- > choft Uniocrsitatsprofeisor Dr. Klute, Gie­ßen, einen Lichtbild«roortrag über da» Thema:Der Kilimandscharo, ein tro­pischer Riesenvulkon". Der bekannte Gieße­ner Forscher weilte fünf Monate lang hn Bereiche dieses gewaltigen Sulkanoetnens, das etwa her Größe der Provinz Oderhessen gleichkommt, und hat bort vorzügliche Aufnahmen gemacht Der vortro gende verstand es. in überaus fesselnder Weise den gespannt lauschenden Zuhörern ein Bild $u geben über diese- interessante Gebiet, das bie Forscher mächtig onzieht. Beionders intcrcfianl waren seine Aussüyrungen über die verschiedenen Völk erraff en und das Oebcn der Eingeborenen im Urwald und in der Steppe dieser ehemaligen schönsten deutschen Kolonie. Die zahlreich erschienenen Zuhörer dankten dem Vortragenden mit febr lebhaftem Beifall. Die Einrichtung der hiesigen, sehr rührigen Dürergesell» schäft unter Leitung des Studienrats Gräber, in den Winttrmonaten regelmäßige Vorträge durch Professoren der Gießener Hochschule zu veranstalten, kann nur dankbar begrüßt werden.

tote Homberg a. b. Ohm, 28. Febr. Am Samstag tand hier die erste H o l z v e r st e ; g e ° runfi in hiesiger Gegend statt. Da- Holz lagerte in verschiedenen Distrikten der Freiherrlich Schenkschcn Waldungen. Bezahlt wurden für 4 Raummeter Buchenicheiter durchschnittlich 46 Mk., für dieselbe Menge Buchenknüppel etwa Mk.

Rheinhessen.

MSN. Framersheim, 28. Febr. Die ä l t e st e Einwohnerin der Provinz Rhein­hessen. Frau Katharine B i t t m a n n geb. Klein- Hans, konnte hier am Samstag bei guter Gesundheit im Kreise ihrer drei Kinder, 17 Enkel und 42 Ur­enkel ihren 9M. Geburtstag begehen. Auch ein Unir- cnkel war bereits bei dem seltenen Fest zugegen

Preußen.

Ärei» Wetzlar.

ff Krofdorf, 28. Febr. Aach dem Ergebnis der alljährlichen Statistik der Bautätigkeit sind in den Bürgermeistereien Ahbach-Laun«bach im Jahre 1926 58 Gebäude neu entstanden. Da­von beziehen sich 40 auf Wohngebäude und 18 auf Wirtschaftsgebäude. Aach der mit der Bau­st at ist ik verbundenen WvhnungSstatistik beträgt der Zugang an Wohnungen insgesamt 64 (1925 - 59). wovon 62 (59) durch Neubauten und 2 (4) durch Umbauten entstanden sind. An

den neuen Wohnungen de« 3abre« 192« find kne Gemeinden W r ß m a r und Dorlar am stärk­sten beteiligt, nämlich Wißmar mu 21 und Dor­lar mu 10 Wohnungen. Die Gemeinden haben die Bauvorhaben im Acihmev der ^lldglichkeu unterstützt. S« wurden durch hre Termin Lu ag von der Aheinilchen Wohnung«für1»rgegeseli chaft und den mit ipr zulammendangendeii Jnftituien im AechnungSiohr 1926 bi« beut 107 800 Mark Darlehen vermittelt und von den Gemeinden ver­bürgt. Daneben haben einige Gemeinden Bau­pläne oder Tauholz und Steine gestellt und die Kosten dafür gestundet, in einigen Fällen sind den Bauluftiaen auch Gemeindedariehen zu einem ermäßigten ZtnSfutz gewährt worden So wäre sehr zu wünschen, wenn die Sauluft auch tocuer anhallen möchte: besonder« in den Gemeinden Wihmar und Krofdorf ist bie Dohnung«not immer noch lehr groß

* Krofdorf. 28. Fetzr. Der feit 9 3 ahren auf dem biefigen Bürgermeisteramt bc- fchäftigte Dehckfe A. hat fich im letzten Jahr Unredlichkeiten zillchulden kommen lassen und ift deshalb aus feiner Stellung entfernt worden. Einen Schaden erleidet der Bürger­meisterverband nicht, da l'ch die Angehörigen zur Erstattung der Schuld verpflichtet haben

- LaunSbach, 28. Febr Die hiesige Ge­meinde hat noch keine Wafserleitung. Da die jetzige Versorgung durch Brunnen immer schwieriger wird, hat die Gemeindevertretung be­schlossen. dem Bau einer Wasserleitung näher­zutreten. Entweder soll in der eigenen De- meinde eine Wallerader mit natürlichem Ge­fälle ausgeschlossen oder eS soll versucht werden, Anschluß an da« Wallerwerk der Gemeinde Krof- bod zu erhalten

L Wißmar. 28. Febr Auf Wunsch der Gemeindevertretung hat btc Haupt ltraße im 6iebIung«geIänZ>c zum bleibenden An­denken an den Pädagogen Pestalozzi die Be­zeichnung Pestalozzi st raße erhalten

Tilttrcitz.

U Eis em roth. 28. Febr 3m nahen Obe rndo rs ist unter dem AamenGewerk­schaft der Grube Paufchcnbcrg" eine neue Eisensteingrube eröffnet worden. Die AuSfchürsungen, die in den ersten Tagen ftatt- sinden sotten, werden zeigen, ob genügend Eisen­steine lagern. Absatz an Eisensteinen ist zur Ge­nüge vorhanden

Amtsgericht Gießen.

Gießen. 25. Febr. (Sin Kaufmann von hier lieh durch einen Handwerker in Drünberg an feinem dortigen elterlichen Hau« eine Aende- rung vornehmen. Da ihm die Aechnung deS letztereii stark überseht erschien, schickte er ihm einen gewissen Betrag, der nach dem Gutachten von Sachverständigen angemessen war. und gab dem Handwerker anheim, seine angebliche Aest- sorderung gerichtlich geltend zu machen Die­selbe Antwort gab er ihm nochmals. alS der Handwerker ihm mit Klage drohte. Daraufhin erhielt er in einem verschlossenen Briefe, der in Grünberg aögestempclt war. einen Zettel folgen­den Inhalt«: .Diese Antwort kann ich nur von einem insamen Lump und Spihbub erwarten." Der Kaufmann war fich nicht darüber im Un­klaren. wer der Schreiber diese« Zettel« war. und verllagtc den Handwerker wegen Beleidi­gung. 3m heutigen Termin nahm dieser die beleidigenden Acutzcrungen al« in der Erregung geschehen mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück und verpflichtete sich zur Zahlung sämtlicher Kosten deS Verfahrens, einschließlich des Sonder- Honorars deS Vertreters des Privatklager«.

Mainzer Fastnacht.

WSA. Mainz. 28. Febr Am SarnStag. pünktlich um 4.11 Uhr nachmittag« landeten die Aetruten der närrischen Garde und zogen unter n Klängen einer Musikkapelle durch bie reicht flaggten. von riesigen Menschen­mengen gefüllten Straßen nach Dem Theater- Platz zur Pereidigun t Dame war bie Main- ac r Fastnacht offiziell eröffnet. Den ganzen Sonntag über konnte man in den Straßen die Kriegsmacht des Pr nzen Karneval mit schweren Geschützen und Tanks umherziehen fehen Men­schen und Hunde hatten sich in die närrische Verkleidung gcficdi und selbst gelegentliche 'Duschen von oben, bie Petrus offenbar au« Ver­sehen über Mainz niedergehen ließ, konnten die auf# Höchste gestiegene Begeisterung nicht ab- kühlen Gegen Abend vereinigten sich die närri­schen Gefolgschaften des Prinzen in zahllosen Maskenbällen, die erst mit dem Morgengrauen ihr Ende fanben. Maskenbälle für Erwachsene und zwei KindermaSkenbätte de« Mainzer Kame- valverein« in der Stadthalle boten jung und alt Unterhaltung und Augenweide

Die FastnachtSfeier erreichte am Montag ihren Höhepunkt in dem traditionellen Aoscn- montagszug. Der Mainzer KarnevalSvcrein batte in dieser Beziehung ..ZriedenSwarc ver­sprochen. und er hat sein Versprechen gehalten. Die Länge deS Zuge« kann schätzimgsweile drei Kilometer betragen haben. Von 1 Ubr ab bi« in die späten AachmittagSstunden gegen 5 Uhr bewegte er sich unermüdlich durch die Straßen der Stadt, die sich für den ungeheuerer. An­drang von Menschei, al« viel zu eng erwiesen. Die im Zuge mitgeführlenn Wagen mid Grup­pen gaben ein anschauliches Bild von den Sor­gen und Schmerlen, die da« Mainzer Herz be­wegen. Herzerschütternd waren tue verzweifelten, aber doch vergeblichen Bemühungen de«Para- graphenmichelS', sich aus den heimtückischen Schlingen der Paragraphen herauSzusinden Warum eS beim Ahern so schön ist. Iflirten an­schaulich die Bilder von den künstlichen Well- b.'cd)bauten an den Aheinusern vor Augen. Da« WohnnungSamt erschien aus einem Wagen Ac­hen einer ansehnlichen Zahl von Beamten war darauf ein riesig großer Papierkorb zu sehen mit der Aufschrift ..Platz für Wohnungsgcfuchc" Der nunmehr endgültig entdeckte Avrdpol fehlte ebensowenig wie derfalsche Prinz". Unter dem Mottorner fuchse uns" sah man die höchst mitzvergnügten Steuerzahler und 3nttations- verlierer versammelt (Aufschrift. ..Der Kuckuck ruft auS dem Walde denen derAufricbcnc Finanzrat" mit wohlgefülltem Geldfäckel folgte Auch die karnevalistischeAcdncrschulc" mit der .großen Klappe" darf nicht vergessen werden, ebensowenig wie dieRüsselsheimer" Vier wohl geliehene Elefanten auS dem Tierpark de-> .Prin- zenn" (Opel), noch manche Gruppe, mancher Querkopf" und mancherSchatzkopf" wären noch zu erwähnen, zwischen diesen Musikkapellen zu Fuß und zu Pferd. BiS zum Flaggschiff de» Prinzen Karneval und des närrischen Mini­sterium- ging der Zug. den der Aschermittwoch, reichlich behängt mit leeren Geldbeuteln und mit einem wohlgedichenen Kater schloß. ES folgte aber noch al« Aummer 114Viel Volk", al« Aummer 115 ..noch mehr Volk" und als Hummer 116noch viel mehr Volk' außcr- programmätzig. ES schlossen sich aber noch tau­sendemehr Volk" an. Der Wettergott war im großen und ganzen wohlgesinnt. Datz es doch ein paar mal Duschen gab, glaubten Ein­geweihte auf die Anwesenheit so vielerPreitzen Aurüdfüfjren zu können, damit die auch einmal den Kopf gewaschen bekämen.

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^)agen Sie das «Ihren Freunden! Saßen Sie aber auch, dass Sie noch bei keiner Ciöa rette so davon überzeug (waren, wie bei

.Halpaus Mocca