Ausgabe 
1.2.1927
 
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Das Wunder

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Anmeldungen -um ©inlritt in die unterste SUaffc der Lusbaulchuie in Friedberg sind bIS zum 5. März 1927 bei der Direktion einzureichen.

Der Meldung (nicht stempelpflichtig!) find beizusügen: t. der Geburtsschein: 2. der grüne Jmpfichein, 3. bad Schul­zeugnis (mit Asien in allen Fächern der Volksschule): 4. ein von dem Schüler selbst geschriebener Lebenslauf.

Da die Ausbauschule ihre Schüler schon in 6 Jahren zur Aeise führt, kann sie nur gut begabte Schüler ausnehmen. Sie müssen mindestens 7 Jahre die Schule besucht haben.

Die Aufnahmeprüfung findet am 23. und 29. März statt: sie beginnt Montag, den 28. März, vormittag» S'/. Uhr.

Friedberg, den 28. Januar 1927.

Die Direktion der Aufbauschule.

gekommen und direkt die Kaiser straste hinaus- geloufen. wobei er Grebenau gesehen hat. wie er gerade in fein Lokal gegangen ist. Gr habe bann etwa» gewartet, sei bann den Flur hinaus- gegangen. habe angeklopft und Grebenau gebeten, herauSzukommen. wobei er ihm den Aing -um Kaufe angeboren habe. Für den Alna, der einen regulären Wert von 120 Mark gehabt habe, habe ihm Grebenau 2 5 M ark geben wollen. Darüber fei er sehr empört gewesen und habe Grebenau ersucht, ihm jn diesem

®e<*äften sehr niedrige Preise bezahlt habe. Au« dieser Äenntni» de» Manne« heran» habe er sich zu Grebenau begeben, und ihm einen Brillantrina mit zwei Aubmen angeboten. An dem fraglichen Sonntagmorgen habe er sich aus den Weg gemacht und zugleich feine --Millimeter- Mauserpistole zu Hause eingesteckt. Den bekannten Brief mit dem Aamen .Aoack' habe er bet sich getragen, für den Fall, dast irgend jemand anderes bei Grebenau im Laden gewesen wäre. In diesem 'Btidc habe nur gestanden, bah er (Aoack) am Dtenstagnachmittag zwischen 3 und 4 Uhr zweck» Abschlletzung eine» Ge­schäfte» zu ihm kommen wolle Gegen 10 Uhr Ist Echulthe.st auf dem Franlsurter Bahnhof an-

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tnmg an. 11 über 25 Fahre, 11 über 20 Fahre. B über 15 Jahre Diese 34 Mitglieder leisteten an Beiträgen 4335 Mk., die Kaffe aber gewährte 11 850 Mk. Sterbegeld, ein Beweis für die Bor- teile, die die Kasse ihren Mitgliedern bietet. Die Gesamteinnahme in 1926 belief sich auf 20 731,90 Mk.. die Ausgabe auf 14 519.69 Mk. Droh de» für 1927 zu verzeichnenden Bortrages von 6212,21 Mk. konnte sich der Borstand nicht entschliesten, der Versammlung eine Erhöhung de» 8ur Zeit 350 Mk. betragenden Sterbegelde» vor- zuschlagen, sondern er empfahl eine Stärkung der Reserven. Der Antrag de» Vorstandes, das Ein­trittsgeld für Aeucinlretenbe, die im Alter von 40 bi» 45 Fahren stehen, auf 15 Mk. zu erhöhen, wurde angenommen. Die der Kasse angehörenden Schreiner gewähren bei Lieferung der Särge 10 Proz. Rachlast. Borstand und AufsichtSrat wurden einstimmig wiederg wählt. Weitere Mit­teilungen enthält die Anzeige in der heutigen □lummer.

hr. Sie Männer- und Frauenver- Einigung der MotthäuSgemeinde veranstaltete am Sonntagabend einen MisfionS- abenb mit Lichtbildern, der in letzter Stunde infolge Hnzungsschwierigkriten brr S.adtlirche in die JohanniSlirche verlegt werten mußte und bei dem der allseits fenr geschätzte Missionar 2 Keller, ter 24 Jahre in Kamerun stand, an Hand von prächtigen Bildern mit seinen Zu­hörern eine große Aelle von Deutschland au» übet Madeira, Teneri a. die Goldkülte entlang nach Dikloria an der Küste von Kamerun machte. Man konnte nur staunen über die herrlich n Naturaufnahmen der afrikanischen Gegend, die sich dem Au e boten. Die er.tfagungSrciche Arb.it deutscher Missionare mit al ihren Schwierigkeiten und Hemmnissen trat ma kant in Erscheinung, die Stationen ter Basler Mission in Viktoria ganz in der stiähe de» Schlosses de» Öoilbcr» neur» von Kamerun mit herrlichem Ausblick auf da» freie Meer, in Büro, landeinwärts ge­legen mit dem kleinen Kirchlein und ter Mis- Muie. die Schw.e igkelien der Aeise durch chten iltlualb hindurch und quer über reibente Zlüise hinweg, in Begleitung einer Schar dtngeborc.'.er, bn? die Tanschgegenstände mitschlevpen mus.ten SchMierig'elten, die um so mehr auslreten, je weiter die Arise landeinwärts In da» Hinterland von Kamerun geht. Die be­sondere Arbeit der Missionare, die sie natürlich auch nicht auf ihren Reisen unterlassen, liegt darin, einem Bolk von Einheimischen, Schwar­zen, da» noch ganz verstrickt ist in die Mächte finstersten Heidentums man denke nur an die grau'a.nen Fe.ischlänze da» Evangelium von Helu» EhriiiuS, dem Licht, da» auch in diese Finsternis hinein leuchtet, zu bringen. Danlbar Dürfen wir auf diese Arbeit der deutschen Mis­sion schauen, und können nut wünschen, dast die unlängst endlich wieder aufgenommene- tiakeil unserer Missionare die erhofften Früchts -eitigt. Der Abend war umrahmt von Ge- metnbegefang und Orgelspiel und schlost mit Ge­bet und Segen.

---Arbeiter-Gesangverein »Ein­te a <b t" - G i e h e n. Es war ein schöner Erfolg, den bet Arbeiter-Gesangverein .Srntracht" mit feinem Konzert am Sonntag In ter Aeuen Aula der Universität erzielte. Man verspürte die ziel­bewusste Arbeit, den hingetenden Fleih de» um­sichtigen Dirigenten Heinrich Meyer-Wieseck unb der 70 Sängerinnen und 61 Sänger. Herr Meyer, ter die .Eintracht" seit 1921 dirigiert, bat c» verstanden, sich durch seine Konzerte eine dankbare Zuhörerschaft zu erwerben, und fo war auch am Sonntag die Aula wieder da» Ziel zahlreicher Sange»sreunde. Mit den Thören wech­selten Orchesterwerke ter Kapelle ehemaliger Mi- Illärmulifer unter ter bewährten Leitung de» Kapellmeister» W 5t r e n ge l - ©leben ab. Zur Eröffnung spielte die Kapelle A. Wagner» .Sin- zug der Gäste auf die Wartburg". Der Gesang­verein eröffnete seine Darbietungen mit Wen-

Gießener Konzertverein

Mittwoch, den 2. Februar 1927, abends 7/s Uhr in der Stadtkirche

(SIEBENTES KONZERT)

zum Gedächtnis an Prof. Gustav!rau'mann

Ein

falsches Requiem

0p. 45, für Soli, Chor und Orchester von

Johannes Brahms

Leitung: Dr. Stefan Temesvary aus Frankfurt Ria Ginster (Sopran) aus Frankfurt Hermann Schey (Bariton) aus Berlin Der akademische Gesangverein Das Frankfurter Symphonie-

Icm Falle den vollen Prei» zu bezahlen, da .. verschiedene AechtsanwaUS.'osten und sonstige Zahlungen zu leisten habe und sich in auster- ordentlich Ichw irriger Lage befinde. Da» habe Grebenau nicht getan, worauf er ihm Dorwürfe gemacht und ihn an frühere dunkle Geschäfte, unter anderen an Leibschick (ein bekannter Pariser Verbrecher und Hoch­stapler) erinnert habe. Heber diese Dorhaltung sei Grebenau wütend geworden, habe mit einem Schlost nach ihm geschlagen, ihn vor die Brust gehoben und ihn au» dem Lokal hinaus- zuwersen gesucht. Sie seien habet in» Handgemenge gekommen, jetzt habe er da» Schlost gepackt unb Grebenau damit mehrere Befttge Schläge auf den Kops verletzt. 2118 er ihn mit dem Schlost geschlagen habe, habe ihm Grebenau für den Aing jetzt 30 Mark geboten, habe aber immer noch gclchrieen »Hinaus! Hin­aus!" und ihn fchllestlich doch nicht hinauSlaffen wollen, ^m Berlaufe diese» Ringen» habe er schließlich seinen Revolver gezogen und auf Grebenau einfach angelegt. Grebenau fei sofort nach der Ladentür zu gefallen, und habe diese zuhalten Wellen. Dadurch fet er zu der Aus. falfung gekommen, dast Grebenau ihn der Polizei ausliefern wellte, woraus er auf ihn einen Schutz abgegeben habe. Grebenau fei umge- fallen, habe nicht» mehr geredet und auch nicht mehr gestöhnt. Wahrscheinlich war er sofort t o t. Er. Schultheist, habe dann einfach wahllos die Brillanten, die auf dem ifche Herumlagen, eingesteckt, ebenso au» dem Kassenschrank, der offen war, uni) hat bann, nachdem er sich die Hände gewaschen halte, da» Lokal verlassen. Beim HinauSgehen hat er aus dem Borplay, wo sich der ganze Kampf abgespielt hat. da» Geld. daS dort berumgelegen hat, und <-war zweiund- z/nzig Dollarfcheine, ein 10-Dollar-Schein und deutsche» Papiergeld an sich genommen. Daraus entfernte er sich au» dem Ladenlokal, ohne dast er bemerkt worden war und begab sich durch die Weistadlergasse und verschiedene ©traben ter Altstadt über die Äonf'.x ler Wache nach ter Dilbeler Straste au seiner Schwieger­mutter. wo er Kaffee getrunken habe. Essen hätte er nichts können, weil ihm die ganze Sache dock) die Kehle zu geschnürt habe. Bei feiner Schwieger­mutter habe er auch seinen Sohn getroffen. Mit diesem sei er dann zusammen zu seinem Bruder in ter Berger Ströste gegangen, den er noch, allerdings vergeblich, um 100 Mk. an« pumpen wollte. ÄachmittagS ist er dann wieder nach Wlfsrisheim gefahren und hat dort den Revolver bn Heuboden und die Schmuckstücke Im Stalle versteckt. Am Dienstag habe er bei der Deutschen Bank in Bad-Aauhcim das aus- ländische Geld umgewechselt. AIS er gehört habe,

dast ter Verdacht auf ihn gelenkt Worten fei, bäte er btt Juwelen In seinem Garten vergra­ben und sei nach Frankfurt gefahren, um bei ter Polizei sein Alibi nachzuweisen.

Wie 'efigesteilt worden ist. ist ter junge Schultheist an der Tat völlig imtemHgt. II r kann absolut und in keiner Weise mit ter . Mordtat in Verbindung gebracht werten. Alle Personen, die den jungen Mann kennen, haben ihm nur das teste Zeugnis ausgestellt.

Nach 11 Jahren die Sprache wiedergefunden.

4. Bad-Aauheim. 31. 3an. Der nahezu 50 Jahre alle Landwirt Georg Langodorl. bet vor genau elf Jahren im Fel de infolge eine» Aervenchols die Sprache verloren hatte, fand diese jetzt durch ein Wunder wieder. Langsdorf liegt seit einiger Zeit krank darnieder Im Fieber peinigte ihn ein schwerer Traum, und ein heftiger Schrecken gab l h m bie Sprache wieder Al» am Sonntag- morgen die hochtetazte Mutter mit dem Kassie an da» Krankenbett ihre» Sohne» trat, wurde sie von ihm mit den Worten begrübt: .Mutter, ich hab' auch mei" Sprach' wieder. LangSdorf der sich seither nur durch Zeichensprache vrr- ständigte, unterhielt sich mit seinen Angehdrigen wieder wie sniher.

Kunst unb Wissenschaft.

Sophie klörsts.

Hamburg, 31.3an. (XU.) Die bekannte Romanschriftstellerin Sophie Klärst ist in einer hiesigen Klinik im Alter von 61 Jahren ge­storben. Sophie Klärst ist am 5.3an. 1866 in WandSbeck geboren. Schon früh wandte sie sich der Schriftitelserei zu. Don ihren Roma­nen feien erwähntMutter fein".DaS lachende Haus",Sturm in Schma)lebeck". Ihre Haupt- stärfe lag Im eigentlichen Frauenroman, doch bat sie auch auf dec Bühne mit dem plattdeutschen Schwank . Aadder Knaak" un* dem Bauernfpiel Der Hoferbe" Erfolg geho' t. Die Berstortene war langjährige Mitarbe.terin derGarten­laube". - Der(Siebener Anzeiger" veröffent­lichte die RomaneDas lachende Hau»" und Sturm in Schmalebeck", die bei unseren Lesern wohl noch in guter Erinnerung stehen.

Rundfunk-Programm.

Mittwoch, 2. Februar.

3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bi* 5.45 Uhr: Konzert des Hauoorchefters: Schubert. 5.45 bis 6.05:Nietzsches Idee vom uebennenschen' Vortrag von Pfarrer Clemens Taesler. 6.15 bis 6J0 Uhr: Bücherstunde. 6.30 Uhr: Uebertragung aus der Städtischen Oper Berlin-Charlottenburg: ,JDlc Tin fierfmger von Nürnberg" von Bichard Wagner.

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gert» .Morgenruf. an den sich .Ständchen au» dem 17. Jahrhundert" anschlost. Mit lebhaftem Beifall quittierte die Zuhörerschaft die gute Leistung. Fräulein Gisela Wanner von hier entfaltete In .Arie ter Agathe" au» Frri'chütz eine recht gute Sopranstimme, sie ging in den später folgenden Solo Vorträgen aus .Die Fleder­maus" unb .Der Waisenschmied" noch mehr au» sich heraus unb erntete für ihre au-gezeichnete Leistung stärkste Anerkennung ter Zuhörer, so dast sie al» Zugabe noch den Etrauhschen Walzer .An der blauen Donau" zum Bonrag brachte. 3m Verein mit ter Orchestertegleitung bot dieser Dortrag einen Gian-punk! te» Abend». ES Ist eine bekannte Tatsache, dast gerate die BolkS- lieber unb volkstümlichen Steter am meisten Anklang finden. Da» zeigte sich auch bet den Chorgclänaen: z. D. muhte da» nach dem be­kenn i en Amsellied von dem Chorleiter Meyer selbst komponierte reizende .Bei ter Amtet im Wald", vorgetragen vom Frauenchor, wieder holt werden. Der Frauenchor leistete auch in den anderen Liedern, z. B. .Russischer Despergesang' ton Bortnianski. recht Gutes, lieber vorzüg­liche» 6timrr.enmaterial verfügte ter Männer­chor: lebhaftesten Anklang Junten auch seine Chöre .Maiennacht" und .Ländler". AlS den Höhepunkt der gesanglichen Leistung darf man wohl den Bortrag de» bekannten Chore» .Die Mühle Im Schwarzwaid' mit Orchesterbegleitung bezeichnen: auch hier muhte sich ter Dirigent zu einer Zuaate bzw. Wiederholung verstehen. Der Massenchor .Die Mühle im Tale", bei dem rund 130 Sängerinnen und Sänger mittoirllen, war eine vorzügliche Ehordarbietung. die mit Recht vollste Anerkennung sand. Vergessen seien auch nicht die beiten Solisten: Jtebrmann für Flöte und Frick für Klarinette. Mit ausgezeich­neter Technik bewältigten beide die schwierigsten Bassagen und Ucbergänge, ihr Spiel zeigte von einem hohen Stand technischer Durchbildung. Die Reichhaltigkeit des Knnzerte» und die tateilose Durchführung Heften die Besucher voll unb ganz auf iyre Rechnung kommen.

Geständnis

des Srankfutter Raubmörders.

WSR. Frankfurt a. M.. 31. 5an. Rach etwa 12stündigem Berhör hat, wie in einem Teil unserer gestrigen Ausgabe bereit- kurz gemeldet, derSinbrechexkönig" Friedrich Schult- heist aus WisfelSH.'im bei Bad-Rauheim ein umfafsendesGeständnisabgelegk und den Raubmord an dem Juwelier Grebenau eingestanden. Gchultheist kommt alS alleiniger Täter In Betracht. Sein 20 Jahre alter Sohn, der ursprünglich mitverhaftet worden war. ist an der Tat nicht beteiligt. Die gestohlenen Ju­welen hat Echultheist versteckt unb zum Teil auch vergraben. Der Ort ist der Polizei bekannt.

lieber bas Geständnis de» Raubmörders wirb vom Polizeipräsidium folgender amtlicher Bericht auSgegeben: .In dem Ber­halten de» Schultheiß ist am Montagmittag in- sofern eine Aenbcrung eingetreten, al» er nach mehrstündiger Bernehmung sich entschlossen hat, die Tat freiwillig einzugestehen. Die Frage, ob Schultheist die Tat mit U eberle- gung ausgesührt hat. must die weitere Ver­nehmung klären. Der Mörder ist unter der Fülle de» Dewei»matertals zufammengebrochen und zu dem Geständnis veranlastt Worten "

Bon unterrichteter Seite erfahren wir äu dem Geständnis de» Raubmörder» noch folgende Eiirzelheiten: Bei seiner Bernehmung hat Schult- heih nach eindringlichen Vorhaltungen schliestlich zugegeben, dast er den Ermordeten Juwelier Grebenau bereit» früher gekannt und mit ihm .geschäft11che" 2 eziehungen ge­pflogen habe. Ferner gab Schultheist an, dast Greoenau dafür bekannt war, dast er bei solchen

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