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Jallr-itlte üctohbrt.

Lebte Nachrichten.

Awischenfall in der britischen

Besatzungszone.

Idstein iTaunus), 31 D^z. (WTB. Draht- mcldung.) In dem etwa 20 Minuten von hier gelegenen TaunuSdörschen Wörsdorf ereig­nete sich vor einigen Lagen ein Zusammen- st oh zwischen dortigen Einwohnern und Ange-, hörigen der englischen Besatzung in Idstein. Drei englische Soldaten, die gerade Löhnung bekommen hatten und sich schon in Idstein ziemlich unruhig benommen hatten, kamen in betrunkenem Zu st and nach -Wersdorf, wo sie sich in einer Wirtschaft rüpelhaft be­nahmen und die Gäste belästigten. Während der Bürgermeister des Or'es am Lelephon war und die Gendarmerie verständigen wollte, warfen mehrere junge Leute aus Wörsdorf die drei Soldaten aus dem Lokal hinaus, wobei zwei davon leichte Berlehungen davontrugen. Vier junge Leute wurden deshalb f e st g e n o m m e n und nach Wiesbaden verbracht. Die cingeleitete äintersuchung hat ergeben, dah d'.e Schuld an dem Zwischenfall aus die englischen Soldaten fällt, die sich außerordentlich vrovozierend und herausfordernd benommen hatten.

Selbstmord eines entgleisten Lehrers.

Bad Homburg v. d. H.. 31. Dez. (WSN. Drähtmelduny.) Gestern mittag ereignete sich !iier ein aufregender Vorfall. Ein Mittel- ch u l l e h r e r , der sich bereits seit einiger Zeit einen Schülerinnen gegerüber auffällig be­nommen und besonders eine frühere Schü­lerin bevorzugt hatte, wollte letz'ere in ihrer elterlichen Wohnung besuchen. Als die Eltern ihm den Zutritt zu der Wohnung ver­weigerten, versuchte er gewaltsam in das Haus einzudringen, wurde aber von Haus­bewohnern daran verhindert. Daraufhin brachte er sich im Treppengang des Houses mehrere Nevolverschüsfe bei, durch die er so schwer verletzt wurde, daß er heute vormittag verstorben ist. Die unglückselige Tat dürfte darauf zurückzusühren sein, daß der Lehrer, der sich übrigens von Bad Homburg weggemeldet hatte und am 1. Januar nach einer kleinen Landgemeinde versetzt werden sollte, unter den Nachwirkungen einer Kriegsverletzung zu leiden hatte und außerdem Epileptiker war.

und fester, dagegen Türken ruhig und unverändert. Am (? eldmarkt haben sich die Sätze etwas er« höht. Tcmesgekd 6,75 Prozent. Auch Monotsgeld fest. Im Devisenoerkohr traten keine wesenl« liehen Veränderungen ein. Paris-London 122,25. Mailand-London 108. London Kabel 4,8555 befe­stig:. Die Reichsmark stellte sich gegen Kabel auf 4,20, gegen London auf 20,39.

Dorf en korke.

während des ganzen Jahres den Verkehr be­herrschte, fani noch einmal elementar zum Durchbruch. Auf der ganzen Linie schritt die Spekulation, die mit einer festen Tendenz während deS nächsten Monats rechnet, zu Käufen. An den Maklertassln erschienen zahlreiche Plus­zeichen. Besonders am Danke n-undSchiff- sahrtsmarkte waren kräftige Steigerungen zu verzeichnen. Hapag Plus 7 Prozent. Die durchschnittlichen Befestigungen stellten sich sonst auf 1 bis 3 Prozent. Eine große Anzahl von Spezielwerten notierte 5 bis 6 Prozent höher, teilweise sogar 8 Prozent. Auch für K a s sa- werte trat stärkeres Interesse hervor. Während Auslandrenten schwächer lagen, verkehrten heimische Anleihen in fester Stimmung. Der Handel der Kulisse war zumeist auf Medio eingestellt, die amtlichen Notierungen lau et>n aber noch per Ultimo. Am Geldmarkt stellte sich Geld auf einige Tage für den Ultimo sehr teuer aus 8 bis 10 Prozent. In Monatsgeld fanden kaum Abschlüsse statt Am Devisen- m a r k t hielten sich die Abschlüsse auf der gestri­gen Balis. Das englische Pfund konnte sich be­festigen. Die Reichsmark stellte sich gegen Kabel au, 4.2030. London-Kabel unverändert 4.8546.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt o. TL Telegraphische Auszahlung

Die Bewertung zwangs- bewirtschafSeler Grundstücke.

Der Hessische Industrie- und Handelskammer­tag und der Verband hessen-nas.auischer Indu­strie- und Handelskammern haben gemeinfam eine Eingabe an den Reichs m knister der Finanzen gerichtet, in der über die zu hohe Bewertung der zwangsbewirt­

etft bann in ihrer ganzen Wucht zu Tage tre­ten, wenn Deutschland aufgehört hat, sie ver­mittels Aufnahme privater Schulden zu erfüllen. Liner Verständigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und der Erkenntnis, daß die Inter­essen beider Teile, wie überhaupt des ganzen Volkes, sich decken, steht vor allem die politische Zerrissenheit Deutschlands im Wege. Der deutschen Wirtschaft kehlen noch die Reserven, die in der Vorkriegszeit die Grundlage zu ihrer Entwicklung bildeten. Der Schaffung dieser Reserven stehen steuerliche und sozialpolitische Ueberspannungen im Wege. Hat das Jahr 1926 die Grundlage für den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft unS damit der Macht Deutsch­lands geschossen, so bleibt dem neuen und den wei­teren Jahren doch noch die Aufgabe, eine Fülle non Problemen ZU lösen, bis man davon sprechen kann, daß die schweren Wunden, die Krieg und Inflation geschlagen haben, geheilt sind.

Deutsche Handelsbank A.-G.. Frank­furt a. M. Die Generalversammlung beschloß Ka- diwlserhvhung um 250 000 aus 500 000 Reichsmark. Die Schwarzwälder rundstücks-A.-G. in Freibura (Breisgau) übernimmt die neuen Aktien zu 103 Prozent bei zunächst 25proz. Einzahlung.

> WSN. Die Spareinlagen In Bayern. Rach den Zusammenstellungsn des bayerischen Sta- ststischen Landesamtes haben die ^Spareinlagen in Bayern Ende November einen Stand von 225,1 Million Reichsmark erreicht gegenüber 214,1 Mill. Reichsmark Ende Oktober. Ende 1913 betrugen die Spareinlagen 706 Mill. Mark. Im Scheck-, Giro- tznd Kontokorrentoerkehr wurden im November 132,5 Mill. Mark eingezahlt und 131.6 Mill. Mark abgehoben.

g?tardiurU . vje.

Frankfurt a. M., 31. Dez. Tendenz: sehr fest. Der Jahresschluß blieb der Grundstimmung des Perslossenen Jahres treu und eröffnete a u f der ganzen Linie in fester Haltung. Im Vordergründe standen Montan-, Banken- ünd Schifsahrtsaktien. Auch I.-G.- Far­ven verkehrten fest. Im Rahmen der Gesamthal- jung lagen die variablen Märkte ebenfalls freund­lich, desgleichen konnten Einheitswerte ihre Höchft- kurje behaupten. Eine Anregung bildete die Hoff­nung auf eine Januar-Hausse in den Termin- papieren, die bereits per Medio gehandelt wurden. Im einzelnen gewannen Hapag 6, Nordlloyd 4 Pro­zent, wobei sich die Spanne zwischen den beiden Werten zugunsten von Hapag erweitert. Am M o n- t a n m a r k t zogen die Werte der Rhein-Elbe-Union etwa 1 Prozent an, Mannesmann plus 2,25 Pro­zent, Rheinstahl in Verbindung mit J.-G.- Far­ben plus 3,25 Prozent. Kohlenwerte ruhig, aber gut behauptet. Obcrschlefische Montanwerte bis 2 Prozent freundlicher. Von Bankaktien stan­den Commerz im Vordergründe, die übrigen Werl» dieses Gebietes wiesen aber gleichfalls gute Steige­rungen auf. Am Elektromarkte bestand Nach­frage nach Lahmeyer. Siemens plus 1 Prozent. Die Werte des Mctallbankkonzerns lagen recht freundlich. Scheidcanstalt und Melallgesell- fchast je plus 3 Prozent. Von variablen Werten lagen vor allem Zellstosf - und A u t o a k t i e n fest. Aschaffenburg plus 4, Waldhof plus 4,5, Kleyer plus 3,5, Daimler plus 2,25 Prozent. Für Bauaktien zeigte sich ebenfalls Interesse. Dycker- boff plus 2,75 Prozent. In süddeutschen Zuckeraktien machte sich Materialknapv- heit bemerkbar, die Werte konnten sich weiter ve- festigen. Frankenthal plus 2, Waghäusel plus 1 Pro­zent. Die Börse schloß in fester Stimmung, besonders für Montan-, Danken- und Schiffahrts- aktien. Heimische Anleihen freundlich und hoher. Don Auslandrenten Russen lebhafter

schäfteten Grundstücke bet der Feststel­lung der Ginheitswerte Beschwerde ge° führt wird. Die angestellten Ermittlungen haben ergeben, daß in den Bezirken der Landrssinanz- ämter Kasse! und Darmstadt die zwangsbewi.rt- schasteten Grundstücke wesentlich höher bewertet werden, nicht nur als in Berlin, sondern als in den wichtigsten anderen Wirtschaftsgebieten (z. B. Rheinland-Westfalen und Hamburg). In der Eia- gäbe wird verlangt, daß für das Jahr 1927 unter allen ilmftänben eine N e u f e st st e ll ung vorgenommen wird und daß in diesem Falle, soweit die Zwangswirtschaft forldauert, Bewer- tungsarundfähe nicht ohne vorherige Anhörung der beteiligten berussständigen Körperschaften t Industrie- und Handelskammer. Handwerks­kammern usw.) erlassen werden.

Berlin, 80 Dezbr

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Berlin

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dieser zukünftige Präsident des Qeutsctyen petti^es isst jeden JVcorgen - einen Jelter ß rote Ha.

3um Jahreswechsel!

Wenn die 60 Millionen wüßten.

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WILHELM HILLER, Chemische und Nahrungsmittel-Fabrik, HANNOVER.

weshalb 6 Millionen Deutsche täglich Brotella gebrauchen; wenn jedermann wüßte, welch inniger Zusammenhang besteht zwischen normaler Verdauung - Gesundheit - Lebensdauer Jugendlichkeit - Schönheit unseres Körpers und des vn-, reu Kinder; wenn alle wüßten, daß unser Darm jener Krankheits­herd ist, von dem aus schädliche Keime und Bakterien massenhaft durch die Pfort- und Lymphgefäße sich bis in» Gehirn ergießen, dann glauben wir auch an den Zusammenhang von Verdauung und Krankheit, von Brotella und Gesundheit, von Körperreinbeit und Intelligenz.

nach Profees, Dr. Gewecke

macht den Dirm, macht den ganzen Menschen gesund.

Brotella ist eine Gesundheits- und Magen-Darm-Diät aus Vollkorn, Früchten, Nüssen, Samen, Kolloiden, Fruchtsäften. Pflanzenschleim-, Quell- u. Faser-Stoffen, aus Basen, Vitaminen, und ersetzt (für 10-20 Pfg. je Teller) eine ganze Mahlzeit

Brotella beseitigt die Ursache der habituellen Stuhl» Verstopfung. Brotella ist die Erlösung vom schädlichen Abführmittel. Brotella hilft langsam, allmählich, naturgemäß.

Wir unterscheiden:

». Brotella»mild (Magen-Suppe) für alle Falle von Magen- ÖarmstSrungen, Verdauungsschwlche, leichte Verstopfung und fUr Kinder über 4 Jahren . . Pfd. Mk. 140

2. Brotella-atark (Darm-Suppe)bei<fcroTüid>er(habitueller)

Stuhl Verstopfung *.......... 2M

a Bro teil» für Korpulente, bei Stublvers top fung und

Fettsucht............. , MO

«. Brolelle :Or Diabetiker, bei Stuhlverstopfung und

Zuckerkrankheit........... UO

k Brotella für Nervöse, bei Shchlveretopfang und

Nervenleiden . ...... . . . . MO

* Brotolle. !Hr Blutarme, bei Stuhl Verstopfung und

Blutarmut............. , 2-50

* Brotetl» lör Kinder, Spezial-ndld-BroteFji fQr Kinder

unter 4 Jahren........... . MO

Brotella Kochbuch 25 Pfg.

ntlea In Apotheken, Drogerien, Reformhäusern erMlttJA

Wit stehen an der Schwelle eines neuen Jahres. Wit wollen aus den Üblen Erfahrungen des alten lernen für das neue Jahr. Zuerst für unsere Kinder! oihn für üns selbst! Wir wollen Im neuen Jahre der Gesundheit unserer Kinder leben, mehr als bisher und wir wollen durch Besserung unserer Verdauung auch in uns die Ursache unserer geschwächten Gesundheit und verlorenen Lebenskraft beseitigen. Wir wollen uns merken:

1. Wir haben seit unserer Jugend in Un­wissenheit altes getan, um den feinsinnigen Apparat unserer Verdauungsorgane zu verderben.

2. Unsere Kulturkost mit vielzuviel Fleisch, Wurst, Eiern, Käse, Kuchen usw., mit viel» zuviel Verfeinertem und Verkünsteltem ist Unnatur. Die Folge: Magen- und Darm» schwäche und Stuhlverstopfung.

3- Es ist leicht, billig und dankbar, die tägliche Ernährung mit Brotella zu korrigieren, Magen und Darm durch Brotella zu verjüngen und dem filier wdtsübel Stuhlverstopfung den Boden zu entziehen.

Eine Ideal durchgeföhrfe Verdauung ist der Schlüssel zu dem Erfolg, den Menschen bis Ins hohe Alter gesund, frisch, jugendlich, widerstandsfähig, schön und intelligent zu erhalten.

Die Verhütung von Verdauungsstörungen als Ursache der meisten Krankheiten ist eine der wichtigsten Fragen zur Entwicklung und Hebung der Menschen körperlich und gtistlg. Die Verdauungsstörungen schädigen Wohlfahrt und Wohlstand des Einzelnen, der Familie und des ganzen Staates.

Kopfjchmfift

Migrant? .

Neuralgie/ Zahnschmerz ........