Ausgabe 
31.7.1926
 
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Hr. U? Drittes Blatt Eichener Anzeiger (General-Anjeiger für Gderhehen)Samstag, 3j. juli (926

Wandern und Reisen Bäder und Sommerfrischen

In der Hohen Rhön.

Don Friedrich Carl Butz.

Mit schweren! Huckepack zieht vor mir einer bergan. Dom Baukasten-Städtchen Fladungen kommt er, so wie ich. Die putzige ,Stadt" hat nur etwa 800 menschlich: Einwohner. Die anderen blöken, brüllen, gackern, wiehern und grunzen, daß man ängstlich nach dem Ortsschild auslugt, das uns von Amts wegen versichert, dah wir uns im bayerischen Regierungsbezirk ilnter- franken befinden und den niedlichen Ort als Stadt zu respektieren haben.

In dem liebevoll zusammengetragenen Rhön­museum, das in der mächtigen Klostrr-Trutzburg mitten im Ort untergebracht ist, hatte uns kurz r»rher die freundliche Klosterschwestcr den alten Stiftungsbrief gezeigt, der dem Oertchen anno 1335 Stadlrechte verlieh. Das geschah in.diesem Falle genau so wie bei hundert und mehr ähn­lichen Gelegenheiten. Der Kaiser führte Krieg. Her Kaiser damals war's der langregierende Ludwig von Bayern brauchte dazu Geld und Soldaten^Da wird mit dem Restlein ein Vertrag gemacht. Es bekommt alsStadt" Freiheiten (von Frohnen, eigene Gerichtsbarkeit u. ä.) und gewisse Rechte (auf Abhaltung von Märkten usw.) und verpflichtet sich dafür, dem Kaiser Roh, Reiter und Fuhren zu stellen. So oder so un­gefähr war's immer.

Die alten Rechte sind bedeutungslos gewor­den, aber dieStadt" ist geblieben. Unt> der Wanderer merkt deutlich, wie man sich hier Mühe gibt, das äußere Bild der papiernen Würde auszugleichen. Ich hab's gerne, das liebe, altertümliche Stadtdorf Fladrmgen am Fuhe der Hohen Rhön.

Ich will hinauf zum bahnlosen Frankenheim. Bald habe ich den schwerschrittigen Gebirgler auf der lindenumsäumten Landstraße eingeholt. Plüschweber ist er ehedem gewesen, hat als Heim­arbeiter hier oben sein bescheidenes Brot ge­funden. Aber die veraltete Technik der Hand­weberei konnte den Wettbewerb mit den neuzeit­lichen Grobbetrieben nicht aushalten. So ist mein Wandersmann auf die Idee gekommen, durch Kleinhandel seinen Lebensunterhalt zu gewinnen. Als lebendiges Beispiel für Anpassung in der Dolkswirtschast.

Die enteren Weber haben sich z. T. der Her­stellung von Körben, Holzschuhen, Peitschenstielen u. a. zugewandt. Denn die Hohe Rhön ist schön, aber arm. Zur Erntezeit liegen gar dünnbe­scheidene Aehrenbüschel auf den Feldern. Da muh dann die Heimarbeit helfen, die nötigen Groschen zusammenzubringen. Der frühere Großherzog von Sachsen-Weimar, in dessen Gebiet ein Teil der Hohen Rhön fällt, hat hier helfend eingegriffen. Ein mächtiges S durch Baume gepflanzt, ist der Rhöner Dankbarkeit Ausdruck.

Der müden Grohstädter freundliche Zuflucht, die treubehütete Sophienhütte, gibt uns Ob­dach. Jetzt befinden wir unS in Frankenheim, das neben seinem Aachbardorf Birx zu den höchst- gelegenen Orten Mitteldeutschlands gehört. Wie an Meeresküsten sind hier die Häuserchen mit Dlechplatten gegen Sturm gesichert, der sonst im Winter durch alle Ritzen der bescheidenen Woh­nungen pfeift. Aber schon hat der Skt hier oben Einzug gehalten, uitb im Frühling prangen die Wiesen in märchenhaft strahlender Blumenpracht. Dann summen Millionen fanatisch-fleißiger Bie­nen auf der Hohen Rhön und tragen dem Imker doppelt gewürzigen Segen heim.

Hinüber ziehen wir bei strahlender Sonne zur Wasserkuvpe, begegnen unterwegs Trupps wanüerfroyer Jugend, grühen an der kleinen Wasserkuppe das unscheinbare Quellchen der nordseewandernden Fulda und sind bald oben in ter neuerstandenen Flieger st ad t. Wir haben das Glück, dah heute Grohflugtag erster Ordnung ist.

Hier oben in 950 Meter Höhe sieht's aus wie in einer aus dem Boden gestampften Gold- gräberstaüt. Bretterbuden, Schuppen, primitive Schlafhallen, Zelthütten, Schnellküchen, neu an­gelegte Wege, notdürftige Beschilderungen geben ein lustig-pittoreskes Gesamtbild. Die Lckst ist er­füllt von dem harzigen Geruch frischgeschnittenen Holmes. Aber die schnell hochgeschossene Sport- ftaot wird beseelt von dem einen Gedanken möglichst lange motorlos zu fliegenI Wir sehen von gefahrverachtendem Mannesmut Aeroplane jeder erdenllichen Bauart heranschleppen und wie wir an den Wiesenhang in der Richtung auf Gersfeld gelangen, da erleben wir das lebenbe­jahende Schauspiel ausgezeichneter Langflüge,

teren einziger Motor der sorgsam gemessene Wind ift

Immer auf 's neue wird ein Flugzeug an Den Hang gebracht, das lange Halleseil wird von einem Grüppchen freundnachbarlicher Helfer wie ein großer Kinterdrachen im Galopp den Sang hinunlergezogen, dasAero" bekommt durch den Dewegungs druck genügend Tragluft und schwebt. Manchmal auch nicht Dann gibt's verbogene Tragflächen und ebensolche Rippen. Gelegentlich kommt's sogar noch schlimmer. Zur Dorsicht mahnend, blickt ernst ins Tal das an vorspringender Ecke errichtete Fliegerehrenmal, den toten Kameraden geweiht.

Run pilgern wir talwärts bis auf etwa 500 Meter ins freundliche Kreisstädtchen Gers­feld, dessen 1400 vormals bayerische Einwohner vor jetzt gerate 60 Jahren preußisch geworden sind. Das war in ter schlimmen Zeit, als die noch v.ngeeinigten deutschen Stämme sich bekrieg­ten. Ewig denkwürdig wird mir das Städtlein bleiben, denn hier, inmitten der ferienfrohen Malersippe des Meisters Andreas, traf uns die Kunde vom blitzartigen Aufleuchten des Welt- brandes. Die Maler sind der Rhön, deren wechsel­volle Farbenstimmungen zum Studieren und Fest­halten reizen, treu geblieben.

Als wir den Kuppen des ausgedehnten Dammerfeldes zuschreiten, kommt uns so recht eindringlich zu Sinn, wie verderbend innere Streitigkeiten sind, denn hier oben ist es doch so­gar vorgekommen, daß die Bischöfe von Fulda und Würzburg (angeblich wegen des. fruchtbaren Wiesengeländes des Berges) sich eine mörderische Schlacht lieferten. Lang ists her es war 1242 aber dennoch sollte uns jedes Gedenken an solche innere Fehden die zwingende Rotwen­digkeit der Derständigung und des festen Zu­sammenhaltens ins Bewußtsein hämmern.

Dom Dammersfeld aus sehen wir schon das gewaltige Massiv des Kreuzbergs. Lieber dieschwarzen Berge", durch Wiesen und Wald, geht der Weg. Hier liegt dicht in der Rähe der Farnsberg, dessen zahlreiche und ungeheure Dasaltblöcke dasSteinerne Meer ter Rhön" ge­nannt werden und Zeugnis geben von der vul­kanischen Entstehung des Gebirges. Droben, auf der Hohen Rhön, Die wir vor ein paar Tagen verließen, haben die Dauern in unendlich müh­samer Arbeit die mächtigen Ungetüme aus ter Kinderstube unserer Erde in Reihen zusammen­getragen, um Weide- und Ackerfläche zu finden. Wer feiner Scholle so die Rahrung abringt, den erfüllt tiefes Heimatgefühl.

Der Guggas genannte Gebirgspaß bringt uns hinauf zum Kreuzberg, der mit seinen 932 Metern der zweithöchste Berg ter Rhön ist. Don fern schon grüßte uns feierlich ernst das gewaltige Wahrzeichen des Berges, das 27 Meter hohe Holzkreuz. Einen Ringwall wohl aus urgermanifcher oder keltischer Zeit stammend durchschreiten wir.Seitenmauern werten solche vorgeschichtlichen Befestigungsanlagen gelegent­lich genannt. Jetzt ist der Kreuzberg ein viel­besuchter Wallfahrtsort und neunmal im Jahre müssen die frommen und gastfreien Franzis­kaner, die das Kloster beherbergt, dem mäch­tigen Ansturm großer Wallfahrerscharen hilf­reich ihre Kräfte leihen. Rach ter Heberlieferung soll die Dergesspihe in alten Zeiten ein Stand­bild der Frau Holle getragen haben, an deren Stelle der Apostel Kilian das Kreuz aufrichtete. Daß dasGebild aus Menschenhand" hier oben Sturm, rauher Luft und im Winter haushohem Schnee ausgesetzt, alle paar Jahrzehnte erneuert werden muß, ist einleuchtend. Auch das von dem verdienstvollen Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrnnn, dem Würzburg den größten Teil seines Aufschwungs verdankt, 1582 errichtete eiserne Kreuz ist naturgemäß längst verschwunden.

Einige hundert Meter talwärts führt uns der Weg wieder nach einem allerliebsten Mi­niaturstädtchen, dem uralten Bischofsheim. Das Städtlein führt feine Geschichte bis auf den Apostel Bonifatius zurück und ein besonders charakteristisches Ereignis war es, daß es der Schwedenkönig Gustav Adolf schlankweg an die Familie eines gefallenen Obersten verschenkte. Unter der Schwedenherrschaft hat die Rhon schwer gelitten allenthalben finden wir Er­innerungen an jene Leidenszeit. Bischofsheim, das etwa 121300 Einwohner zählt, war ehe­dem einKlein-Manchester", denn hier blühte, von der Regierung unterstützt, die Tuchmanu- faltur, heute durch Großbetriebe längst überholt. Dafür hat es jetzt, geführt von den Leistungen einer Holzschnihschule, ausgezeichnete Dildhauer- arbeiten aufzuweisen. Die erst in unseren Ta­gen wieder ausgegrabene mächtige Ruine Oster­

burg ist ein Anziehungspunkt ersten Ranges ge­worden. So recht ein Plätzchen zum Träumen von alter Ritterlichkeit und des Sichfreuens, daß unser Geschlecht ter Kleine-Herren-Willkür entwachsen ist.

Wir wenden uns wieder zur Hohen Rhön, durchschreiten den Maritslecken Wüstensach- sen, der von den durch Karl den Großen hierher verpflanzten Sachsen angelegt fein soll und befinden uns jetzt im preußischen Gebiet. Die thüringisch-bayrisch-preußischen Hoheitszeichen wechseln in der Rhön, diesem Dreiherrenland, gar häufig. Langsam mühen wir uns hinter Sei­ferts die steile Straße hinauf über Birx nach der Sophienhöhe.

Durch den wildromantischen Eisgraben ziehen wir hinauf zum Schwarzen Moor, das etwa 800 Meter hoch gelegen, eine riesenhaft große schwarzbraune Fläche darstellt. Hier sind Männer am Werk, das tiefverwurzelte Moos mit langen Messern vom nassen Hntergrunb loszutrennen, um es, getrocknet, als Diehstreu zu verwenden. Wo sie die Arbeitsstätte verlassen, da entsteht ein klares Wasserbecken. Ich sehe den Werkern zu und merke kaum, wie ich langsam in dem weichen Moos versinke. Geheimnisvolle Sagen umgeben das schwarze Moor, soll doch sogar einst eine Stadt hier gestanden haben, und besonders Feinhörigen klingen die Glocken ter rhönischen Dineta.

Wir verlassen nicht das so ursprünglich-schone Rhöngebirge, ohne seine Perle, die Milse­burg, besucht zu haben, deren Geschichte aus Fundstücken bis in den Beginn unserer Zeitrech­nung ragt. Alle Stürme der deutschen Entwick­lung haben auch hier Eindruck Hintersassen, aber seine Eigentümlichkeit teilt der Berg wohl mit keinem anderen, er ist eine Fundgrube seltener Moose und Flechten, deren Zahl ein Fachgelehr­ter aus 222 angibt und sogar solcher, die nir­gends sonstwo in Europa wachsen.

Mit dankerfülltem Herzen verlassen wir die kalte und arme" Rhön, deren Raturschönheiten uns warm und reich gemacht haben!

Das Rhöngebiet erreicht man von Gießen am besten über FuldaGersfeld, von wo die Kraft- Post über die Wasserkuppe nach Wüstensachsen und Bischofsheim verkehrt. Dormittags Gießen ab 8.24, Fulda an 11.20, ab 1.30, Gersfeld an 2.35, ab 2.45, Wasserkuppe an 3.40.

Wanderfahrten.

Schotten Bufenborn Bilstein Hoherodskopf Schotten.

Einen eigenartigen Reiz gewähren Wande­rungen in dem nordöstlich von Gießen sich hin- ziehenden hohen Dogelsberg, dessen höchste Berge Taufstein und Hoherodskopf, ersterer bis zu 772, letzterer bis 767 Meter sich erheben. Das Plateau seines langgestreckten Gipfels ist mit schonen Wäl­dern und saftigen Wiesen bedeckt, die mit seltenen Blumen bestanden sind. Reizende Täler und male­rische Höhen entzücken das Auge. Dor allem aber ist es die würzige, reine Luft, die den Dogelsberg zu einem Besuche empfehlenswert macht. Einige der schönsten Wanderungen sollen die nächsten Rur.-mern bringen. Der am meisten begangene Aufstieg zum Hoherodskopf geht von Schotten (Sonn,agskarte) blauen Strichen nach zum Alte- burgskopf, einer Waldanlage mit romantischen, wilden Felsparllen. Sehenswert ist auch das dort errichtete Denkmal für die gefallenen Förster. Gegenüber der Anlage liegt baS bekannte Gast­haus Luginsland, früher Lehrerherm. Dem Wege­zeichen folgen wir über Dusenborn und den Bil­stein (667 Meter), einer spitzen Dasaltgruppe mit weitem Rundblick, zum Hoherodskopf. wo die beiden Klubhäuser des Dogelsberger Höhen-Clubs (D. H. C.) zur Rast einlaben. Der Abstieg erfolgt dann den grünen Strichen nach über Breunges­hain und Michelbach wieder zurück nach Schotten, wo sehr gute Gasthäuser sind. Dauer ter Wande­rung 5 Stunden.

Schotten Rudingshain Ruine horst hoherodskopf Schotten.

Dom Ausgangspunkt Schotten benutzen wir rote Kreuze, die uns erst durch das freundllche Kreisstädtchen und später durch cm idyllisches Tal an mehreren Mühlen vorbei nach Rudings­hain bringen. Hinter dem Ort. der Schule gegen­über, beginnt ter Aufstieg, der zuerst kräftig ein­setzt, doch allmählich sich zu sanfter Steigung ver­ringert. Lind nun haben wir eine abwechslungs­reiche Wanderstrecke vor uns. die teils durch den prächtigen Oberwald, teils über blumige Derg- wiesen, vorbei an der Ruine Horst, einer mächti­

gen Dasaltsteingruppe mit Spuren ehemaliger Befestigung (in ter Rähe Llnterkunftshütle ter Schupo) bis zum Dergesgipfel führt. Hin uab wieder ermöglichen Waldlichtungen, so z. D. am Hüttenborn, reizende Ausblicke in die Täler und auf die benachbarten Berge: Gackerftecn. Bilstein. Hoherodskopf mit den Klubhäusern und Laus­stein. Lieber den Landgrafenborn und den Tauf­stein. von dessen Turm man eine herrliche. Ire le Rundschau genießt, gelangt man nach etwa drei­stündigem Marsche »um Hoherodskopf. wo gute Einkehr ist. Der Abstieg erfolgt in knapp zwei Stunden den grünen Ringen nach über Breunges­hain und Michelbach zum Endziel Schotten.

Mücke Ulrichstein hoherodskopf Schotten.

Don Mücke gehen wir auf guter Landstraße über Ilsdorf. Großeichen, Höckersdorf unb Doden­hausen nach dem hochgelegenen Lilrichstein, von dessen Schloßberg man einen prächtigen Blick in das oberhessische Land hat. In Lilrichstein sind sehr gute Gasthäuser. Der Weitermarsch erfolgt roten Strichen nach auf der mit hohen Fichten bestandenen Ohmstraße, die jedoch beim Eintritt in den Wald verlassen wird. Dieser Leit des Weges, der abwechselnd über saftgrüne, mit seltenen Blumen bestandene Triften und durch den schönen Oberwald führt, gestaltet sich über­aus genußreich. An den Sieben Ahorn vorbei gehen wir zunächst zu dem in der Rähe ge­legenen Geiselstein, einem mächtigen Haufen wild durcheinander geworfener Basaltblöcke, mit prachtvoller Aussicht. Richt weit davon ist der Landgrafenborn. Lieber die Dreungeshainer Heide kommen wir über den Taufstein mit Bis- marckturm zum Hoherodskopf. Rach genügender Rast Abstieg über Breungeshain und Michelbach zum Endziel Schotten. Da die Gesamtwanderung etwa 7 Stunden umfaßt, ist es ratsam, schon Samstag nachmittag bis Lilrichstein zu wandern, um dort zu übernachten.

Reise nach Schweden.

In unseren heutigen Familienblättern veröffent- ließen wir einen interessanten Reisebericht über Stockholm und das nördliche Schweden. Zur Reise nach Schweden bedarf man bis zum 1. Ok-tober noch ein Paßvisum, 314 dessen Beantragung bei der Kö­niglich-Schwedischen Gesandtschaft, Berlin W 10, Kaiserin-Augusta-Straße 58 (Sprechzeit: werktags 10.30 bis 1 Uhr) eine dort zu erhaltende Kario- thekkarte in lateinischer Schrift auszufüllen ist. Außerdem sind zwei Photographien einzureichen. Bei Besuchs- ober Erholungsreisen ist tunlichst die Einladung der Gastgeber, soweit solche oorliegt, ein- zureichen. Touristen wird empfohlen, eine Beschei­nigung oorzulegen, aus der zu entnehmen ift, daß der Reisende in der Lage ist, eine solche Reife zu unternehmen oder sich in fester Anstellung befindet. Die Visier u ngsgebühr beträgt bis zu 1 Mo­nat 14 schwedische Kronen, bis zu 3 Monaten 23 Kronen, die gleichzeitig mit 1 Mk. für Porto­auslagen in schwedischen Kronen im voraus in schwedischen Kronennoten oder durch einen Scheck auf eine schwedische Bank ausgestellt, zu entrichten sind. Nähere Auskunft erteilt das Schweizerische Reisebureau, Berlin w 8, Unter den Linden 22/23. Im folgenden geben wir noch die beste tägliche Ver­bindung nach Stockholm:

Gießen ab 11.44 Uhr nachmittags, Hamburg an 7.58 Uhr vormittags, Hamburg ab 8.45 Uhr vormittags, Stralsund 1.24 Uhr nachmittags, Saßnitz an 3.24 Uhr nachmittags, Saßnitz ab 4.16 Uhr nachmittags, Trälleborg an 8.26 Uhr abends, Trälleborg ab 8.58 Uhr abends, Stockholm an 8.56 Uhr vormittags.

Auto-Gesellschaftsreisen der Nordischen Gesellschaft.

Die Rvrbische Gesellschaft (Lübeck) hat zum ersten Male in Deutschland den Dersuch unter­nommen, auf mehrwöchentlichen Gesellschafts­reisen Entfernungen bis zu 1800 Kilometer nur mit dem Auto zurückzulegen. Die begeisterte An­erkennung, die biefc Reisen bei allen Teilneh­mern gefunden haben, zeigt, baß bie Nordische Gesellschaft mit ihrer Absicht, bas Erlebnis ber Landschaft durch Reisen auf ber Landstraße zu vermitteln, auf tem richtigen Wege ist. Für Rkitte August ist noch eine lotägige Reise nach Süd- beutschland und der Schweiz geplant, tere" Aus­führung wieder bie Rvrbische Drrfehrvgesell- schaft übernommen hat. Räheres burch die Ror- dische Derkehrsgesellschast (Abi. Dsriin), Berlin- Halensee, Eisenzahnstr. 64.

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