Verkehrs bund Oberhessen.
Eine Umfrage an oberhessische Bürgermeister.
linier Artikel „Verkeyrsbund Oberhessen" in Ar 171 vom vorigen Samstag hat in allen Teilen der Provinz eine sehr beifällige Aufnahme gesunden. Bereits anfangs dieser Woche lagen und von zahlreichen Personen, die an der Förde» rung des Verkehrswesens in unserem Heimatgebiet Interesse haben. Zustimmungskundgebun- gen vor. Um die Stellungnahme maßgebender Persönlichkeiten zu dieser Angelegenheit zu erforschen, haben wir vor einigen Lagen eine 11 mfrage an die Bürgermeister oberhessischer Städte gerichtet. Das Ergebnis dieser Erkundigung veröffentlichen wir nachstehend. Dabei möchten wir. veranlaßt durch eine Wendung in der Antwort des Herrn Bürgermeisters Dr. Aie - p o t h - Schlitz, betonen, daß auch wir stets der Ansicht waren, daß ein Verkehrst» und Ob erbe ff e n bei oller Wahrung seiner Selbständigkeit sehr wohl mit dem Hessischen Dcr- kehrsverband in Darmstadt in einer Art Interessengemeinschaft zusammenwirien könnte. Im übrigen möchten wir den Wunsch nach baldigster Umsetzung des Gedankens in die Tat unterstreichen. Und nun mögen die Antworten sprechen, die uns bis heute vormittag Vorlagen.
OberbürgermsisierKeLler Gießen
Auf die geschätzte Zuschrift vom 26. d. TR. beehre ich mich ergebcnft zu erwidern, daß ich den in Ar. 171 des „Gießener Anzeigers" zum Ausdruck gebrachten Gedanken der Errichtung eines Berkehrsdundes Oberhessen sehr begrüße. Die Stadtverwaltung wird sich angelegen sein lassen, diesen Plan nach Kräften zu fördern.
Beigeordneter PLoch, Vorsitzender des Werkehrs- ausschutzes der Stadt Butzbach:
Von dem in Aummer 171 (zweites Blatt) Ihrer geschätzten Zeitung enthaltenen Artikel „Vertehrsbund Oberhefsen" haben wir mit großem Interesse Kenntnis genommen, und bie gegebenen Anregungen mit Freuden begrüßt. Wir erklären uns gerne bereit, an der Schaffung dieses Wertes tatkräftig mitzuwirken, soweit dies für uns möglich ist, und erklären jetzt schon unsere Bereitwilligkeit zum Beitritt.
Bürgermeister Dr. Kayser- Vad-Nauheim:
Auch wir halten es für erwünscht, in her Provinz Oberhessen ein Organ zu besitzen, das die in verkehrstechnischer Beziehung in der Provinz vorhandenen Wünsche an maßgebender Stelle vertritt, und darüber hinaus Verkehrswerbung betreibt, weil vielfach nur ein solches Organ in der Lage ist, sich eingehender mit der Frage zu beschäftigen und berechtigte Wünsche bei den maßgebenden Stellen durchzusehen. Wir würden deshalb die Gründung eines Verkehrsbundes für die Provinz Oberhessen begrüßen, und sind gerne bereit, diesem beizutreten und seine Bestrebungen zu unterstützen.
Bürgermeister Dr. Seyd- Friedberg:
Die in dem Artikel „Verkehrsbund Ober- Hessen" niedergelegten Gedanken verdienen ernste Beachtung. Es wäre erfreulich, wenn dieselben in die Tat umgesetzt würden, und zwar recht bald. Der Verkehrsbund wird ein großes Arbeitsfeld vorfinden. Heute ist mehr wie je die Hebung des Fremdenverkehrs erforderlich. Oberhessen, das früher von den Großstädten, insbesondere von den Frankfurtern, etwas geringschätzig behandelt wurde, wird heute, nachdem bereits mehr Verkehrswege erschlossen sind, auch von denjenigen Großstädtern, welche landwirtschaftliche Reize und Aaturschönheiten zu schätzen wissen, in höherem Maße als vor 20 Jahren arlfgesucht. Die goldene Wetterau, der Vogelsberg und der nordöstliche Taunus brauchen ihr Licht nicht unter denScheffel zu stellen. Daß die Großstädte im Punkt „Fremdenverkehr" den mittleren und kleineren Städten das beste wegschnappen, ist begreiflich. Deshalb dürfen aber die letzteren nicht tatenlos zusehen, sondern sie müssen im Interesse ihrer Heimat und des heimatlichen Gewerbes alles tun, um den Fremdenverkehr zu heben. Vorbedingungen sind gute Bahn- und Kraftpostverbindungen, sowie auch gute Landstraßen und wohlgepflegte Waldwege. Die Reichsbahndirettion Frankfurt a. Alain — den zuständigen Dezernenten Oberbahnrat Pietz kenne ich persönlich als sehr entgegenkommenden Beamten — ist auch bemüht, den berechtigten Wünschen möglichst entgegenzulommen. Die Reichsbahn, welche heute kauftnännischer als früher eingestellt ist und angesichts ihrer heutigen Finanzlage wirtschaftlich verfahren muh, hält jedem geäußerten Wunsche auf Aeueinlegung von Zügen die beiden Fragen entgegen, ob der vorgeschlagene neue Zug auch stets die genügende Zahl von Fahrgästen aufweifen wird und ob dies auch bei dem notwendigerweise einzulegenden Gegenzug der Fall fei. Alles verständlich. Aber in einem wichtigen Punkt kann der Reichsbahn ein Vorwurf nicht erspart bleiben, und zwar hinsichtlich des Sonntagsverkehrs in der Zeit von April bis Oktober. Hier wird Oberhessen etwas stiefmütterlich behandelt. Ich verweise nur auf die
überfüllten Soirntagszüge. Man braucht nur als „Zuschauer" Sonntagabends um 8y2 Uhr auf dem Bahnsteig in Gießen sich selbst einmal ein Bild zu verschaffen, wenn der beschleunigte Personenzug Ar. 770 einläuft. Don Marburg aus ist er bereits gut beseht. In Gießen warten meist Hunderte von Ausflüglern. die aus dem Lahntal und mit den oberhessischen Bahnen eingetroffen sind und nun in die voll gestopften Wagen noch hereingedrückt werden. Wer nun glaubt, ein bewegungsfreies Stehplähchen zu haben, wird bitter enttäuscht fein, wenn er bemerkt, wieviel Personen in Butzbach, Bad-Aauheim und Friedberg in den bereits überfüllten Zug sich hineinzwängen. Warum geht Sonntags fein Vorzug? Ein solcher würde der Bahn sicherlich keine Verluste bringen.
Alles in allem, der Plan der Gründung eines Verlehrsbunbes Oberhessen ist nur zu begrüßen. Wünschenswert wäre es, wenn außer der Beteiligung der oberhessischen Städte und Vcrkehrs- und Fremdenvereine in noch näher zu bestimmendem unbeschränkten Umfange auch eine solche der Handels- und Industriekammern, sowie der Gastwirtevereine, des Hotelgewerbes und vor allem auch der Wandervereine sichergestellt werden könnte. Ich denke hierbei in erster Linie an den Vogelsberger Höhenklub upd die oberhessischen Sektionen des Taunus-Clubs.
Bürgermeister Vöttrer-Lich:
Mit großem Interesse habe ich Ihren Aussatz „Verkehrsbund Oberhessen" in der vorigen Samstagsnummer Ihrer geschätzten Zeitung gelesen. Fast zu gleicher Zeit liegt mir eine Anregung des Gießener Verkehrs-Vereins vor, einen ..Führer durch Oberhessen" herauszugeben. Ich freue mich herzlich darüber, daß nun endlich von berufener Seite die ersten Schritte getan werden, unsere mit landschaftlichen Schönheiten so gesegnete oberhessischc Heimat nicht nur in den weitesten Kreisen unseres Vaterlandes bekannt zu machen, sondern auch für eine nennenswerte Verbesserung des Verkehrs tatkräftig zu wirken Ein weites und fruchtbares Arbeitsfeld tut sich damit für alle beteiligten Kreise auf, und man kann nur von Herzen wünschen, daß sich recht viele fleißige und tatbereite Mitarbeiter finden möchten, um das zur Wirklichkeit werden zu lassen, was jetzt noch weiter nichts als eins schöner Zutunftstraum ist.
Aun sollte auch nicht mehr länger gesäumt werden! Frisch ans Werk! Die Vertretungen der oberhessischen Kreise und Städte, wie auch die Vorstände der Verkehrsvereine sind rasch zu- fammengerufen, und ich glaube, es wird kaum einer von dem Beitritt zum „Oberhessischen Verkehrsbund" sich ausschließen wollen. Soviel kann ich auf alle Fälle schon jetzt sagen, die Stadt Lich will und wird, was in ihren Kräften steht, dazu beitragen, daß der großzügige Plan auch in die Tat umgeseht wird.
Der Schriftleitung des „Gießener Anzeigers" danke ich dafür, daß sie sich dieser Sache so warm angenommen hat.
Bürgermeister Boehm-Laubach:
Ich nehme Bezug auf Ihr sehr geehrtes Schreiben vom 27. d. M. und danke Ihnen für die Ueberfenöung der Exemplare Ihres Blattes. Ich habe in der Gemeinderatssihung vom 26. d. M- Ihren Artikel von der Samstaws- nummer vorgelegt. Es wurde folgender Beschluß gefaßt:
Da der Verband der Hessischen Derkehrsver- eine in Darmstadt nicht die Interessen für unsere Städtchen in Oberhessen vertritt, so begrüßen wir 'die in Ihrem geschätzten Blatte gegebene Anregung, einen Verkehrsbund in Oberhessen zu gründen. Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, daß die Gemeinde Laubach als Mitglied dem Verkehrsbunde beitritt. Wir hoffen, daß durch die nötige Propaganda im Vogelsberg ein regerer Fremdenverkehr als seither geschaffen wird.
Bürgermeister Ringshausen- Nidda:
Den in Aummer 171 vom 24. d. M. erschienenen Artikel „Verkehrsbund Oberhessen" habe ich mit großem Interesse gelesen. Auch hier lassen die Verkehrsverhältnisse mit der Eisenbahn zu wünschen übrig, wie dies fast in allen Land- städtchen Oberhessens teils mehr teils weniger der Fall ist. Das Vorgehen einzelner Gemeinden dürfte wenig Erfolg versprechen. Es wäre daher ein Zusammenschluß aller Interessenten sehr er- wünscht. Ich bin gerne bereit, diese Sache zu unterstützen. Der Vorsitzende des hiesigen Handelsvereins. sowie der Vorsitzende des Kur- und Derkehrsvereins Bad Salzhausen, Aidda, mit welchen ich diese Angelegenheit besprochen habe, haben ihre Mitwirkung bereitwilligst zu- gesagt. Es dürfte sich empfehlen, baldmöglichst zu einer allgemeinen Besprechung einzuladen. Bei reger Beteiligung, an der ich nicht zweifle, dürfte ein gewisser Erfolg sicher sein.
Bürgermeister Mengel-Schotten:
Der „Gießener Anzeiger" hat uns aus dem Herzen gesprochen. Die Schaffung eines „Ver- lehrsbund Oberhessen", oder wie man die Organisation nun nennen mag, ist eine dringende Rot- Wendigkeit. Man wundert sich darüber, daß eine
solche Vereinigung der interessierten Kreise nicht schon längst zustande gekommen ist. In den Wirtschaftlichen Kämpfen unserer Zeit werden Forderungen und Wünsche um so eher durchge'eht, je größer und stärker die dahinterstehende vertretende Organisation ist. Wir denken bei den Ausgaben und Zielen dieses Verkehrsbundes nicht allein an Fragen Hebung des Fremdenverkehrs, der gemeinsamen Reklame, eines her- auszugebenden Führers durch Oberhessen, der Eisenhahn- und Postautoverbindungen, sondern überhaupt an alle die zahlreichen Punkte, die unsere Provinz Oberhessen wirtschaftlich zu stärken geeignet sind. Wir würden es daher dankbar begrüßen, wenn die Provinzialverwaltung als Zentralinstanz alle beteiligten und interessierten Stellen, die oberhessischen Kreisoerwaltungen, die oberhessischen Städte und Landstädte, die Vertretung des oberhessi'chen Landgemeindetages, die oberhessischen Handelskammern, den V. H. C., die Presse u. a. in. zu einer gemeinsamen näheren Besprechung nach Gießen zusammenrufen würde.
Bürgermeister Hiidner- Büdingen:
Unter Bezugnahme auf den Artikel in Ar. 171 Ihrer Zeitung „Verkehrsbund Oberhessen" teile ich Ihnen, auch namens des Verkehrsvereins Büdingen, mit:
Dem in Ihrem Aufsatz „Verkehrvbund Oberhessen" entworfenen Plan stehe ich nicht unsympathisch gegenüber. Den Leitgedanken hatte ich mir schon vor längerer Zeit zu eigen gemacht, und war auf dem besten Wege, auch meinerseits mindestens ein Zusammenschluß aller ober- hessischen Verkehrsvereine und interessierten Stadtverwaltungen zu erstreben. Zum Aachteil vieler, an Aaturschönheiten den Harz-, Schwarz
wald- und Taunusorten nicht nachstehender Städtchen im näheren Umkreis des Dogelsberges ist es bis heute versäumt worden, für sie die geeignete Propaganda zu machen. Zu den unbedingten Erfordernissen für die Hebung des Fremdenverkehrs gehört u. a. die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse. Gerade diese Fro^e ist es aber, die von den örtlichen Körperschaften allein nicht gelöst werden kann. Hierzu bedarf es eines Werkzeuges, das nach außen hin markant in die Erscheinung trift, sich durchzusetzen und Achtung zu verschaffen weiß. Unter dem Motto: Einer für alle und alle für einen! muß der „Verkehrsbund für Oberhefsen" — vielleicht könnte er auch „Verkehrsbund für Vogelsberg und Wetterau" heißen — ins Leben gerufen werden. Wir stehen zur Tat!
Bürgermeister Müller-Gedern:
Die Anregung des „Gießener Anzeigers" vom 24. Juli begrüßen wir mit Freuden, und glauben der Hoffnung Ausdruck geben zu können, daß das Interesse allgemein so groß ist, daß die Anregung auf einen fruchtbaren Boden fallen wird.
Richt allein, daß der Vogelsberg, der schon von Aatur aus nicht gerade mit Glücksgütern gesegnet ist, im allgemeinen sehr stiefmütterlich behandelt worden ist und nocy werd, ist es in der Hauptsache die Bahnverbindung, die uns schon eine Reihe von Jahren größte Sorge macht. Die Verbindungen sind in letzter Zeit so ungünstig, daß der Verkehr unausbleiblich von den Kleinstädten ab- und in die Großstadt gezogen wird. So ist es z. B. unter gewöhnlichen Umständen heute garnicht möglich, von den unterhalb Gedern gelegenen Ortschaften in einem Tag nach Grebenhain oder Lauterbach und zurückzukommen,
Matsel-Ecke.
Silbenrätsel.
ar — dort — c — c — ei — el — gc — ger — ger — gu — ke — lasch — len — mar — mel — mund — ne — ner — ni — pos — rac — rach — sa — si — sicht — tau —- un —vi.
Aus vorstehenden 28 Silben sind 14 zweisilbige Wörter zu bilden, die folgende Bedeutung haben: t. Stadl in Westfalen: 2. Gipfel in den Berner Alpen: 3. Stadt in Schleswig-Holstein; 4. Fleischgericht, 5. Edelwild; 6. Ort an der Riviera; 7. Amphibie; 8. Heldengedicht; 9. Sinn; 10. biblischer Name; 11. alkoholisches Getränk; 12. Pslan- zenkrankhc't; 13. weiblicher Personenname; 14. afrikanischer Strom. — Sind die Wörter richtig gebildet, ergeben die Anfangsbuchstaben von uom nach hinten, und die Endbuchstaben von hinten nach vorn ein Zitat von Friedrich Hölderlin.
Fülirätse!.
1. Gleich einem chinesischen — — — kann ---etwas finden.
2. Geh nur —, — kannst in Indien am besten Studien über die--machen.
3. — — Arm schlenderte ich mit meinem Freunde ---durch die Straßen.
4. Da der Maler an den — — erkrankt war, konnte er den Tisch nicht--.
5. Aus einer guten---Ernte kann--
gewinnen.
Die Striche stehen an Stelle von Silben, in beide Fällen müssen sie zwar gleich lauten, haben aber nicht die gleiche Bedeutung. Ob die Silben zu Wörtern zusammenzuziehen sind, ergibt der Sinn.
Anagramm.
1 2 3 4 5 ist Herrenname, Und das Wort fängt an mit einem E; Wie heißt 3 1 5 2 4 als Dame?
Ihres Namens Anfang ist ein G.
Silbenwechfelrätsel.
Von den 17 Wörtern:
Knaster — Amsel — Rebe — Sago — Widder — Knospe — Peking — Bohne — Saale — Wandel — Hagel — Linde — Mutze — Enkel — Kammer — Wicke — Buchdruck
ist die erste Silbe zu streichen und dann durch eine der nachfolgenden zu ersetzen:
Ah — Chi — Ei — Ein — Han — In — Mün — Nan — No — Num — On — Ri — Spen — Spit — Tie — To — Trau.
Nach der Neuzusammenstallung müssen die Anfangsbuchstaben dieser Wörter, vereinigt, eine Naturerscheinung nennen.
Bilderrätsel.
Auflösungen.
Synonym.
1. rasen; 2. erlauben; 3. gutheißen; 4. ergreifen; 5, neigen; 6. beanspruchen; 7. offenbaren; 8. geleiten; 9. erhärten; 10. nachdenken.
Regenbogen, nm—--—nrnnnrnr iii—ii n» ........ h ihihi tiu i ii,iiiWii
Not
5
7
2
8
4
6
3
1
L
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IIÜQ
Der Der
Aie war ohne Trennung
Wiederfehn erdacht,
Ohne Wint-r nimmer
Lenzeshauch erwacht.
Freundschaft und der Lieb' ihn an sie knüpfen.
Grabbe.
Ein in den Wind gefall'nes Blatt, durchirrt, Mensch die Welt, wenn nicht zwei Bande,
Höffelfprung.
Einsam und verloren,
Bilderrätsel.
ist die Wage, die des Freundes Wert erklärt.
Rösselsprung-Rebus. A.L,.
W (R raffel.
E.
s. s
M
M A
S 5 A
1 _L M
H E _U N
A R 0 S A
Buchstabenrätsel.
Naturkunde — Urkunde — Kunde.
Kreuzworträtsel.
m [L] fv]
„Rein, du V. nicht mehr!" ruft sie empört und unter « aus. „Aber doch, mein
Liebling-, tröstet er. „Wie kommst du nur auf den Gedanken?" „Unmöglich!" antwortete sie. „Kein Mann kann eine Frau lieben, die ein fo unmodernes Kleid anhat."
Falsche Wellenlänge.
Die Frau trifft ihren Mann gegen vier Uhr morgens auf dem Hausflur und steht, tote er immer an dem Türknopf dreht.
„Aanu, was machst du denn da, Mann?"
„Pst, - ich muß gleich Rom haben!
Ein Postidhv.
Der alte Jensen betritt das Postkontor seines holsteinischen Heimatstädtchens und fragt, ob etwas für ihn da fei. Der Herr Postmeister sieht nach, kann aber nichts finden. „Erwartet Ihr denn einen Brief?" fragt er Ienfen. „Eine Karte,", erwidert dieser, „von der Tante Jenny, ob sie kommt und wann". Der Herr Postmeister ruft in das hintere Zimmer; „Frau, haft du was von einer Karte gesehen an den alten Jensen von seiner Tante Jenny? Ec meint, sie müßte ihm geschrieben haben, ob sie kommt?" „Ja, ja, fie kommt am Donnerstag."
Preise.
„Welch ein herrlicher neuer Hut. Was hat er gekostet?"
„Sechs Migränen, zwei Weinkrämpfe und vier Ohnmächten."
Auskunft in Berlin-
„Kleiner, wenn ich da lang gehe, liegt da der Potsdamer Platz?"
„Der liegt voch da, wenn Se nich langjehn, Manneken!"
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Splitter und Sparrtt» llgreuitzdakttonStisch.
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