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Turnen, Sport und Spiel

Hamburger Sportverein gegen Hertha-V. S.E. Berliner Stadion.

im

JauffbaU-A-ülaffe:

II. 45:43

Gießen

II. 42:38

Gießen

nis

Tv.

ans

ibüllt, stießen

Anmut und

nieder in die Wellen, ein Bild voll

schnell fas klein wen

II. 39:31 (23:16).

II. 35:39 (22:17).

in 1.

Faustball-AlterSklasse: Tv. 1816 Gießen:

Faustball-Turnerinnen: Mtv. Gießen:

Schlagball-Mei st erklasse: Akad. Tv. Marburg.

Kraft, voll unbesieglicher Lebensfülle.

Bienensummen war um olle Blüten. Rosenduft war über allen Steigen, Sonne stand über Land und Strom, reiche und starke Herzen wuchsen in ihm wer kann es für immer beugen?

Faustball -Jugendklasse: Tv. 1816 Tv. Wetter 37:42 (20:18).

See her mit Flut und Wind, waren wie Silber­walken, von unten her in Rosenschein gel "

Tom. Friedberg II.Tv. 1846 (28:19).

Tv. Frankenau II.Tv. 1846 (17:23).

Tv. Nidda I.Tgm. Friedberg

Spiel gewonnen, 2 verloren, 2 Punkte: Gießen: 3 Spiele verloren, 0 Punkte.

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in unb QanMuntottfr it eindrucksvollen Oluf* n Schutztruppe erleben. wir Dich Euch unter«

Staffellauf Rund um Frankfurt.

Frankfurt a. M.. 30. Mai. Heute vor­mittag wurde der Groh-Staffellauf Rund um Frankfurt" über 10,5 Klm.

Wetter ist Gaumei st er.

Ohne Spiel wurden, da Gegner anderen Bezirken nicht antraten, die folgenden Dezirksmsister auch G a u m e i st e r. In

ku.

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LandeSuniversW, zur vn CharaÜerS von der it das LanbeSamt str ftattgegeben, sondern n/.dah 8®ed3 Shmng nd 30. Mai alle Dien»' eben beflaggt verdm.

Tv. Nidda I.To. Frankenau

Tgm. Friedberg II.Tv. Frankenau II. 28:37 (10:18).

To. Nidda I.Tv. 1846 Gießen II. (Gießen

In Leipzig siegte der SüddeutscheVer­treter Spielvereinigung Fürth verdient mtt 4:0 (3:0) über den DreSlauer 6. 6. 08 und hat damit auch den zwetten südostdeutfchen Vertreter aus dem Rennen geworfen.

Der Berliner Meister Hertha D.6. T. schlug in Nürnberg den F. v. D. Frank­furt überraschend hoch mit 8:2 (5:1) eine Revanche für die 0:1-Niederlage in der Vor­schlußrunde des vorigen Jahres.

Dpielberechtigt sind nunmehr iwch Hambur­ger Sportverein, Holstein-Mel, Spielveretnigung Fürth und Berliner Hertha D. S. C Ts ist sehr schwer, zu sagen, wer von dieseit vier die meisten Aussichten hat. Am besten hat bisher der Nord­deutsche Fußballverband abgeschnitten, der seine beiden Waffen, den Hamburger Sportverein imö Holstein .Kiel auch in die dritte Runde ge­bracht hat.

Für die Vorschlußrunde um die deutsche Fußballmeisterschaft, die am 6. Juni auSgetragen wird, sie die Gegner wie folgt zusammengestellt worden:

igung tsgebäube.

ldeSuniversitüt Kai geschrieben: tsl der veffentlichkrii ig, bah si« als wissen.

von der Politik des >r einiger Zeil rechts- zu einer Tagung die Hrend sie am 29. und zeit der Tagung einer lisativn, des Relcht- >, geslaggt hat.

hat gegen diese 2e- für das Äikdungswesen [ das Reichsbanner Itische Organisation ist. sich fernzuhalten sogar ! der Reichswehr « r politische CharaSer Heben ergibt sich auch er Ortfpertln Bittet versität verschickt hat,

(11:14).

Tv. Holzheim I.To. 1846 Gießen I. (Gießen nicht angetreten, Holzheim ohne Kampf Sieger).

Daraus ergibt sich folgender Tabellenstand: Tgm.Friedberg: 3 Spiele gewonnen, 6 Punkte (Gaumeister): Tv.Jahn" Frankenau: 2 Spiele ge­wonnen, 1 verloren, 4 Punkte: Tv. Holzheim: ein - ~ - Tv. 1846

Es ist nicht Schwermut. Ich hab' nur so viel lernen müssen in den letzten Monaten. Darum bin ich oft so still. Ich kann die Lektion nicht so schnell fas en." Ein ganz kleines Lächeln, ein ganz klein wen g von der alten Rose.Ich war nie eine

eine ganze Klasse besser als die Franzosen waren, stand nie in Frage.

Leichtathletik.

Hauben auster Gefecht.

Deutscher Fuhballfieg in Paris.

Paris. 30. Mai. (WB.) Heute spielte aus dem Stadion in Paris vor etwa 5000 Zuschauern die Mannschaft der Frankfurter i,Gin- tracht" gegen eine kombinierte Mannschaft des Red Star and Olympic, die als die beste Mannschaft der französischen Hauptstadt bekannt ist. Die Frankfurter siegten mit 5:1 (Halbzeit 3:0). Aus deutscher Seite war der Mittelläufer Dietrich der beste Mann im Feld. Gr glanzte durch seine hervorragende Balltechnik.

Fustball-Länderwettkampf Oesterreich Frankreich 4:1

Wien, 30. Mai. Aus dem Simmeringer Sportplatz fand vor car 30 000 Zuschauern der

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Breslau, 30. Mai. Das wichLgste öreig- ___der heute hier stattgqfurrdenen leichtathle­tischen Wettkämpfe bildete das Zusammentreffen Körnigs mtt Hvuben im 100-Meter-Ginla- dungslauf: Hvuben erwischte einen ausg«eich- neten Start und hatte auch gleich einiae Meter Dorspru^. Der immer schneller werdende Kör­nig konnte aber den Meisterläufer bei 50 Meter aufholen und gleich darauf passieren. Wieder einige Meter toetter stürzte Hvuben schwer und zog sich einen Muskelriß im Oberschenkel zu. Körnig beendete das Rennen in 10,8 als Sieger.

Ja, die Mutter war darin ohne Sorge. Ille würde ihren neuen Lebensweg gehen ohne Strau­cheln und Zaudern. Sie war aus biegsamem, zähem Holz geschnitten, wußte, was sie wollte, und setzte es durch. Und paßte zu einem Manne, dem das Leben nicht leicht gemacht wurde, der im Kampf stand, der immer auf dem Wall ausharrte und wachte und wehrte. Große Schätze würden sie nicht besitzen, ihre Liebe mußte ihr größter Reichtum fein.

Aber wog in dieser Zeit ein gesunder, ehren­hafter, kluger Mann nicht hundertmal mehr als Reichtum?

Sie konnte zufrieden sein für die beiden Töchter.

Und war das Schicksal nicht doch ungerecht? Bitter ungerecht? Den beiden Starken, Festen, die sich auch wohl allein durch das Leben geschlagen hätten, mit Lachen und Singen, denen gab es das reiche Glück der Frau in den Kauf und die kleine, sanfte Rose, die so geschaffen war, um gehütet und leise über alle Dornen hinweggetragen zu werden, die warf es mit Steinen. Der packte es Lasten auf, unter denen die schmalen Schultern sich beugten, der wischte es das süße Lachen mit harter Hand aus den Zügen, legte schweren Emst in die Augen und Bitterkeit in das weiche Herz.

Warum nur? Warum?

Ach, solange wir Menschen leben, müssen wir das ewigeWarum" allem Schicksal entgegenstemmen, und wie selten, wie bitter selten wird einmal Ant- roort!

Ihr Herz war heiß von Liebe und Mitleid für das jüngste, geliebteste Kind.

Sie hätte Roses leichten Schritt auf der Terrasie und wandte sich dotthin. ...

Nun werden wir zwei bald allein sein, mein Liebes."

Ja, Mutter. Aber wie glücklich Ille ist! Freust du dich nicht für sie? Ich habe mich so sehr gefreut."

.Ordentlich ein bißchen Glanz hast du in den Augen, meine Rose."

Und ich bin eben durch den ganzen Gatten ge- schtttten. Langsam, aber es ging. Und wie ich da unten am Deich stand, und die Wellen zogen so der See zu ach, Mutter, was sind wir Menschen denn mehr? Ein bißchen Hebendem bißchen Sen­ken und dann kommen andre."

Sei nicht so schwermüttg, mein Liebling."

do. Trotz dauernden Regens kam am Samstag Prag ein Fuhballwettspiel zwischen dem F. C. Nürnberg, dem viermaligen Deutschen Meister, und dem Deutschen Fußballklub Prag zum Austrag. Schon in der ersten Halbzeit sicherten sich die Nürnberger die Führung mit 1:0. Auch nach der Pause waren sie ihren Gegnern Überlegen, und mit 2:1 erhielten sie verdient den Sieg.

Das lachende Haus.

Roman von Sophie K l o e r ß.

(Schluß. >

Thora machte sich eilig fertig, ging über den Boden zur Treppe und kam zurück.Du, er steht unten auf dem Flur und scheint zu matten, daß du 'runterkommst."

Da kann er lange warten. Ich geh' nicht 'run­ter."

Sie hätte unten die Stimme der Schwester unb des Gastes und hätte Thora in der Küche klappern, und nach einer Viertelstunde, als ihr die Einsamkeit langweilig wurde und sie Heider durch den Garten heraufkommen sah, schlich sie an die Treppe. War er fort? Nein, da unten im Flur stand er und wartete, stand jo, daß er Treppe und Terrasie über­wachen konnte. Zornig hockte sich Ille wieder an das Fenster, sah aber nicht hinaus, sondern lauschte immer in das Haus hinein, ob nicht jemand den schändlichen Appeldorn verpflanzen würde. Doch man hätte nur Thora und Heider in der Küche lachen, Ivens Stimme klang nicht dazwischen

Schön.Sie nahm ein Buch, bas auf bem Tisch lag, zur Hanb und begann zu lesen.

Plötzlich hatte sie die Empfindung, beobachtet zu werden. Es mußte ein Mensch in der Nähe fein, und als sie hcrumfuhr zum Fenster denn in der Stube war doch keiner, saß dieser zudringliche Mensch auf dem dicken Kastanienzweig am Fenster und sah sie quietschvergnügt an.

Wie gefall' ich Ihnen so als Gespenst, Fräulein Ille?"

.Gar nicht." Sie griff hinaus, den Fensterflügel heranzuziehen. Da wurde die Hand gefaßt und fest, gehalten. ,.

Das dauerte ein bißchen lange, bis Sie wieder- kamen und ich hab' solche Eile. Dor dem Nach. Mittagskaffee muß ich fort, wenn Sie mich näm­lich nicht sehr bitten, zu bleiben."

Wie ich wohl dazu kommen solfte! Lasten Sie doch meine Hand los!"

Sobald Sie mir drei Fragen beantwortet haben: Warum warfen Sie die Schüssel entzwei?"

Das kann doch passieren. jSic hatte übrigens einen Riß. Fragen Sie Thora!"

Und warum riefen Sie dabei: 3°en.

Das war nur vor Schreck über die Schussel.

So? Rufen Sie immer Iven, wenn Sie etwas kaputt machen?" r _ .

Jawohl. So wie andere rufen: L> du mein Hchreck! Nun sind es drei Fragen, nun lasten

mich gefälligst los."

Leibesübung.

Don

®eb «an.-Rat Dr. P. Strohmann - Berlin.

Biel Wissen, trockene Gelehrsamkeit bedeutet ebensowenig geistige Bildung, wie einseitige Achte. tik nicht glcichwettig ist mit körperlicher Schönheit. Berührung mit der Natur, Hebung, Gleichmaß zwischen Arbeit und Erholung, wie in der Lebens, aufgabe des einzelnen, so auch in der Gymnastik sind die Quellen, aus denen Stärkung, Erhaltung und Erhebung fließen. Mit Leibesübuna wollen wir bk Bildung des Körpers, der Persönlichkeit fördern.

Was fordert unsere Zett? Wettkämpfe gab es schon im Altertum. In Griechenland verband man zuerst tiefstes Misten und vorbildliche Kunst mit höchster körperlicher Pflege. Zur Volks­bewegung ist die gymnastische Schulung erst wie. der im 19. Jahrhundert geworden: die eineinhalb Jahrtausend dazwischen waren allenfalls durch ein. deine ritterliche Kämpfe und Spiele ausgezeichnet.

Friedrich Ludwig Jahn ftärtte die.Leiber unb rief die Geister zu freier Entfaltung. Was er ge. fjrünbet, ist in Millionen noch lebendig unb wirk- am. Das Turnen in feiner Vielfältigkeit als Frei, ubung, als Ueberwindung des Hindernistes, Be- herrfchuna der Maste, des Gerätes, anregend zu Gesang, Leben in der Natur und mit der Heimat ist der fprubelnbe Born besten Volkstums für jung unb alt, für Mann unb Weib, für arm unb reich geblieben.

Mit dem Begriff des Sports, der von England ausgeht, verbindet sich die Höchstleistung, die Äon- zenttation auf eine Tätigkeit, die Diel fordert, auch eine Teilung, eine Spezialisierung, die zu immer Höherem, im einzelnen noch Besserem aufruft. Die Sportbewegung entspringt einem tiefen menschlichen Drang und ist daher berechtigt. Die sportliche Grup- vierung schuf neue Geräte, der einzelne stellt sich in den Dienst einer körperlichen Aufgabe, die Höchst­leistung, oer Rekord winkt.

Die gymnastische Bewegung, von Schweden be­gründet, geht der Tätigkeit der einzelnen Muskel- gruppen bewußt nach, sie vertieft gewissermaßen die Freiübungen und sieht vom Gerät ab. Insbe­sondere bauen die jüngsten gymnastischen Systeme auf bestimmten Hebungen auf, deren Rückwirkung auf den gesamten Körper sie studieren. Es soll mit ihnen der gesunde Ausgleich und die gute Haltung außerhalb des nun einmal mit Einseitigkeit behaf- toten Berufes erwirkt werden. Hier begegnen sich ärztliche Bestrebungen und Gymnastik. Die Gym­nastik überträgt ihre Erfahrungen auf den ge­funden. den wachsenden, den vollendeten, den altem- den Körper. Auch die Aerzte müssen hier noch lernen. Nicht nur Skelett und Muskel werden ge­stärkt, sondern durch den regeren Blutumlauf auch Verdauung, Fettvetteilung, Stoffwechsel günstig be- einflußt.

Der gebieterische Ruf nach Leibesübungen muß in unserer Zeit erschallen, wo mehr als je Kampf und Not höchste Berufsanstrengung erforbem. Die Bilbung ber Großstäbte broht ben Menschen zu versteinern unb von ber Natur ab^ubrängen. Geist* obftumpfenbe Maschine unb törpererftarrenbes Eigen treiben Raubbau an unserem Körper unb un« fercr Seele. Durch richtig betriebene Leibesübun­gen schaffen wir eine unsichtbare Rüstung gegen Krankheit und Schwäche, für ben Kampf des Lebens.

Freube an körperlicher Leistung bringt Lebens­gefühl, Frohsinn. Mut und Selbstverttauen, hilft im Leben vorwärts, macht beweglich, versetzt in Stimmung, die zu jeder Tättgkeit erforderlich ist. Lei­besübung entlastet unser überanstrengendes Gehirn, lenkt den Blutstrom ab und stärkt es doch wieder durch den Rhychmus und die Aufmerksamkeit auf die Hebungen. Werden Leibesübungen verbunden mit Bewegung in freier Natur, mit hohen Ein­drücken, so lasten sie junge kräftige Gedanken sprie­ßen. lebensfrisch dichten und lebensrichtig denken. Spiel Anstrengung Hebung Zielsetzen volle Erfüllung der Lebensaufgabe, das ist eine ge* Heime und doch feste Kette. Erft im Zusammen-

Nein, diese eben, die war nicht eingerechnet. Die zählt nicht. Unb wenn Sie so zerren, fall ich vom Baum, bann müssen Sie mich heilpflegen. Jetzt kommt erst bie Hauptfrage: Ille, wissen Sie nicht eine Frau für mich? Eine ganz liebe, nette, sanfte, gute?"

Gott bewahre. Liebe, nette, sanfte, gute Mcib* chen kenn' ich nicht. Ich kenn' nur garstige, wiber- haarige."

Ich nehm' bie. Wenn ich nur durch Sie bazu komme. Nein, das gilt nicht." Mit unerwartetem Ruck harte Ille bie Hanb losgeriffen, nun war sie mit zwei schnellenden Sätzen, behend wie eine Wilbkatze, an ber Stubentür, flog bie Treppe hinunter da schwang sich Iven Lornfen vom Ast, hing einen Augenblick mit ben Hänben baran, ließ sich fallen, sackte in bie Knie, feberte hoch hörte Ille brinnen aus ber Borbertür bes Flurs rennen unb sauste in langen Säßen um bas Haus. Als sie in bie Gatten­tür zum Gewächshaus stürmen wollte, vom Hof her- jagenb, flog Lornfen wie ein Pfeil vom Garten her bem gleichen Ziel zu, und weil sie beide fo im Schwung waren, daß keiner bremsen konnte, prall­ten sie zusammen. Nur gerade fo viel Zeit hatte er noch, bie Arme auseinanberjuroerfen, ba hielt er sie an ber Brust unb schloß bie Arme wieber wie Fesseln um seine Gefangene.

Das gilt nicht! Das gilt nicht!"

Im Krieg unb in ber Liebe gilt alles."

Oh, was für ein gräßlicher Mensch sinb Sie!"

Bin ich auch. Sag' noch mal: Iven. Sofort!" Für kein Gelb."

Dann küss' ich bich so lange, bis bu es sagst.

Ich lass' mich nicht ich last' mich nicht Thora, Hilfe!"

Die küßt brinnen selber."

Ich mag bich nicht! Ich mag bich nicht!"

Ich bich auch nicht. Darum will ich ja auch einen breißigjährigen Ehekrieg anfangen."

Da muhte Ille lachen.

5rau Margrit Bunsen stand in der Flurtür unb sah Ille nach, wie sie ben Berichten über ben Hof unb zum Bahnhof geleitete. In brei Tagen, zur Hochzeit von Thora unb Heiber, würbe er wieber* kommen, unb ehe es Herbst würbe, holte er sich ihr zweites Kinb aus bem Hause.

Es wachsen auch in Niebüll Rosen, unb kleine, reizenbe Häuser liegen in großen ßanbgärten. Unb bie See schickt ihren Atem aus ber Ferne. Unb ge= funbe Menschen gehen ba burch bie Dorfstraßen, unb alles, was beutsch und heimattreu und ehrenfest ist, wird dir entgegenkommen, mein Lieb", hatte er ge­sagt.Du wirst ba einwurzeln: benn es ist ver­wandtes Land unb verwandte Luft."

Spielvereinigung Fürth gegen Holstein Kiel im Düsseldorfer Rheinstadion.

Die Sieger aus diesen beiden Spielen stehen sich dann am 13. Juni gegenüber. Der Ort der Austragung ist noch nicht befanntgegeben worden. F. C. Nürnberg - D. S. C. Prag 2:1 (1:0).

nicht angetreten, Nibba kampflos Sieger.).

Hieraus ergibt sich der folgende Tabellen­stand: Tv. .Jahn" Frankenau 3 Spiele gew. 6 Punkte (Gaumeister). Tv. Nidda 2 Spiele gew.. 1 verl. 4 Puntte. Tgm. Friedberg 1 Spiel gew., 2 verl. 2 Punkte. Tv. 1846 Gießen 3 Spiele verloren 0 Punkte.

glänzenbe Schülerin, bas weißt bu ja."

Ich hab' bir immer geholfen."

Ja, Mutter." Sie lehnte ben Kostf an bie müt­terliche Schulter.Du hast mir auch jetzt fo sehr ge­holfen. Daß bu nicht fragtest. Das; bu nur immer lieb warst unb gut unb gebulbig. Dafür will ich bir fo viel Liebe geben, Mutter. So viel Liebe.

Mein Kinb, mein liebes, reines Kinb!"

Ich will auch wieber lachen lernen, Mutter. Ich hab' schon eins begriffen: Mitfreube ist etwas viel Größeres unb Heiligeres als eigene Freube." Unb ganz leise:Als Kinb lernten wir es unb begriffen es nicht: Geben ist seliger benn nehmen."

Sie stauben unb sahen in ben somrnerleuchten* ben Garten.

Du hast beine harte Ausgabe schnell gelernt, mein geliebtes Kinb, sprach Frau Margrit im Herzen.

Unb bu sollst sehen, Mutter, unser ,Lachenbes Haus" wirb auch ein lachenbes Haus bleiben. Du unb ich wenn wir nicht laut lachen, bas leise Lachen kann noch viel schöner frin. Unb bann kannst bu bir benfen, baß fo frohe, gesunde Men­schen wie Thora unb Ille kinderlos bleiben? Du sollst einmal sehen, hier lachen halb Kinberstimmen in Kiekvonbiek. Bisher hat hier ber Uebermut ge­lacht, Mutter^ Nun lacht bas Glück. Unb wir beide, wir sinb so glücklich mit ihnen, nicht, meine kleine, treue, geliebte Mutter?"

Wie schnell mir Antwort geworben ist auf meine Frage, bachte Frau Margrit. Es mußte wohl so sein. Thora wäre hart geworben in solcher Not unb Ille scharf unb bitter aber Rose wanbeit bas Leib in einen Schatz, aus bem sie anberen Reichtum spendet. Unb wenn sie bas helle Lachen verlor, so gewann sie bas goldene Lächeln des tiefften Gemüts dafür. Sei gesegnet, bu meine kleine, holde Rose!

In der Ferne rollten die Wellen vorüber, hoben und senkten sich, unablässig gleitend, steigend, sin­kend bas Leben in endlosem Spiel.

Wellenbewegung ist alles Leben, ewiges Auf unb Ab nie enbenb, Anfang unb Schluß jjum Ning fügend. Unb ganz biefem rhythmischen Wel- Icnheben fühlt sich ber Mensch als einen Teil ber Unendlichkeit, selber Welle, selber Höhe und Tiefe, wie die Flut, hingegeben. Möwen nahten von der

wirken mtt anderen gewinnen Turnen, Sport, Gymnastik, Leibesübungen ben rechten Wert.

Turnen.

Die Daumeisterschastsspiele im Turngau Hessen (D. T.)

Tgm. Friedberg Gaumeister In der Aaustball- Meisterklasfe.

Der Sportplatz Trieb war heute morgen die Stätte reger turnerischer Beteiligung. Die Bezirks- meister in den Sommcrjpielen hatten sich eingefun­den, um die Gaumeisterschaften auszutra­gen. Dem Gauspielwart Seibert (Wetzlar) stellten sich Mannschaften aus den Bezirken 2, 3, 5 und 6. Der Bezirksmeister des 1. Bezirks in der Faustball* Meisterklasse, Akad. Tv. Marburg, konnte ber Uni* oerfitätoferien wegen nicht zur Stelle sein. Im 4. Bezirk sinb Meisterschaften nicht ausgetraaen worben, weil ber Spielbetrieb bort in letzter Zeit barnieberlag. Auf brei Spielfelbem, bie vom Tv. 1846 Gießen etnmanbfrei hergerichtet waren, nah­men bie Spiele einen flotten Verlaus, kurz nach 1 Hhr waren sie beenbet. Gauspielwart Seibert erwies sich wieder als umsichtiger Leiter ber Ver­anstaltung. In Bezirksspielwart Hofmann (Mtv. Gießen) unb ben weiteren Schiebsrichtern Sla witzki (Mtv. Gießen), Strack (Tv. 1846 Gießen), Loh (Tv. 1846 Gießen), Trapp fen. (Tgm. Friebberg), Reinharbt (Tgm. Friebberg), ftan* den ihm erfahrene Hilfskräfte zur Seite, bie ein- manbfrei unb zu aller Zufriebenheit ihres Amtes walteten. Die Tgm. Friebberg, seit Jayren Gaumeister, erwarb sich auch Heuer die Gaumeister- schäft in ber" Faustball-Meisterklaste wvhlverbient. Nachstehenb bie Ergebnisse:

Aauskball-Dleisterklafse:

Tgm. Friebberg I.Tv. Holzheim I. 30:18 (18:16).

Tgm. Friebberg I.Id. Frankenau I. 32:22 (16:7).

Tv. Frankenau I.Tv. Holzheim I 26:22 (12:17).

Tgm. Friebberg I.Tv. 1846 Gießen 36:26 (16:16).

Tv. 1846 Gießen I.Tv. Frankenau L 25:26

Turner-Handball.

= Bad-Rauheim, 30. Mai. Der Tv. 1860 Bad-Nauheim hatte heute die Turner- fchast Heddernheim zu Freundschaftsspielen etngelaben. Die 2. hiesige Mannschaft hat gegen Heddernheim 2 mit 0:4 (0:2) verdient verloren. Die erste (Elf Bad-Nauheims konnte die gleiche Mannschaft ber Hebbernheimer mit 4:2 (3:0) sicher nieberringen. Seibert (Wetzlar) als Schieds­richter gefiel gut.

Handballmeisterschasl der D. T.

do. Das am gestrigen Sonntag in Ludwigsburg wegen des ersten unentschiedenen Verlaufes wieder­holte Zwifchenrundenfpiel um bie Hanbballmeister schäft der Deutschen Turnerschaft Polizei Rastatt gegen Turngesellschaft Stuttgart endete mit einem 2:bSiege ber Rastatter Polizei. Die beiden Mann­schaften waren sich im großen und ganzen eben­bürtig.

Das Entscheibungsspiel am 6. Juni in Ulm wer­den also T. S. D. Spanbau unb Polizei Rastatt bestreiten.

Fehlen im Turngau Hessen(D.T.)

= Marburg, 30. Mai. Unter der sach­kundigen Leitung des neuen Gaufechtwarts G r o o s, Marburg, fanden in der Turnhalle des Turn- und Sportvereins von 1860 heute bie Ausscheidungskämpfe für Jungmannen in Florett statt. Die Beteiligung war sehr gut. 36 Fechter des Gaues stellten sich den Kampfrichtern. In vielen Riegen hat bie burch die Tätigkeit des Gießener Fechtlehrers K. Roll gegebene Anregung zu ganz erfreulichen Fortschritten geführt.

Der mit dem Ausscheidungsfechten ver­bundene 2. diesjährige Gaufechtertag beschloß u.a.. baß beim Gaufest in Nidda Wettkämpfe der Altmannen stattfinden.

Nachstehend die Siegerlist«: 1. Sieg Ludwig Gerhardt. Tv. 1846 Gießen: 2. W. Mulch, Tv. Wehlar: 3. Karl Kühn. Tgm. Friedberg: 4. Chr. Ziegler. Tv. 1846 Gießen: 5. H. Lampert. Tv. 1860 Bad-Nauheim: 6. Peter Pfeffer. Tv. 1860 Bad-Nauheim: 7. Hennig, Mtv. Gießen: 8. G. Lemke. T. u. Spv. Mar­burg. 9. Dr. Sammet. Tv. 1860 Dad-Nauheim: 10. Ludwig. Tv. 1860 Bad-Nauheim: 11. Berlich, Tv. 1860 Bad-Nauheim.

Die sechs ersten Sieaer werden auf Grund ihrer Leistungen zur Altmannenklasse überschrieben.

Futzball.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Resultate vom 30. 2Hai:

ö. Spieloereinigung 1900 Liga 1. F. CL Ober­ursel 1:3 (0:0). r m Ä

Spielvereinigung 1900 1. Igb. D. s. B. Kur- hesien Marburg 1. Igb. 3.2.

Spieloereimgung 1900 2. Igb. Sportverein Haiger 1. Igb. 11:0.

Spielvereiniaung 1900 3. Igb. Sportverein Lollar 1. Igb. 0:4.

Die Zwischenrunde um die deutsche Meisterschaft.

Die gestrige Vorzwischenrunde um die Deutsche Fußballmeisterschaft brachte in Ham­burg einen 6:2 (3:1)°S ieg des Ham­burger S. D. über den Dahern-München-De- zwinger Fortuna-Leipzig, der der Heber- legenhett des glänzend in Schwung befindlichen H. S. V. entspricht.

In Berlin holte sich der Norddeutsche meister H o l st e in - K ie I durch einen ver­dienten 4:0(2:0)-Sieg über Norden-Nord- we st - Berlin nach einem technisch wenig zei­genden Spiel als zweiter norddeutscher Ver­treter die Berechtigung zur Teilnahme an der Vorschlußrunde.