Ausgabe 
30.10.1926
 
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kanzler empfangen. Er teilte ihnen in Gegenwart von Vertretern des Reichsarbeits^ und deS Reichsfinanzministeriums mit, daß das Kabinett auf Grund der Fühlungnahme mit den Koali- tionsparteien bereit sei, eine Erhöhung der Llnterstühungssätze bis zu 10 Pro­zent zu gewähren. Cs ist dies ein Satz, der schon über das hinausgehen dürfte, was die Deutsche Volkspartei im Interesse der Wirtschaft für tragbar erachtet. Zentrum und Demokraten hatten gegen den Regie- rungsvorschlag nichts wesentliches einzuwenderr. Die Sozialdemokraten gaben aber zu er­kennen. daß diese Erhöhung nach ihrer Auf­fassung völlig unzureichend wäre: sie hatten bekanntlich «ine 50prozentige Auf» b e s s e r u n g verlangt. In parlamentarischen Kreisen glaubt man aber, daß es gelingen wird, in den weiieren Verhandlungen «in Kompromiß zustande zu bringen. Die Sozialdemokraten wissen zweifellos, daß die von ihnen verlangten 50 Prozent keinesfalls durchzudrücken sind und wer­den sich schließlich auch mit weniger begnügen, wenn damit überhaupt etwas Rennenswertes sür die Erwerbslosen erreicht werden kann. QIm Nachmittag nahm der Reichskanzler mit Ver- freiem der Deutschnationalen, und zwar mit dem Gra'en Westarp und dem Abgeordneten Lambach, Fühlung. Eie brachten ihre Dedenken gegen eine Erhöhung der Unterstützungssätze vor, obwohl natürlich auch sie die Not der Erwerbs­losen keineswegs verkennen.

Keine Europaanleihe.

Deutschland hält an dem ursprüngliche« Thoirhprojckt fcft_

(Eigene Information des .Gieß. Anz.")

Berlin, 30. Ott. Zu den neuesten Pariser Meldungen über die Finanzierung der deutsch« französischen Verständigung hören wir von zuver­lässig unterrichteter Se tc in Ergänzung unserer Mitteilungen vom 27. Oktober imGieß. Anz.". dah zwar der Gedanke einer europäischen Anleihe, die von Deutschland und Frankreich gemeinsam garantiert werden soll, drüben weiter lebhaft propagiert wird, dah aber diese französischen Pläne bei den zuständigen deutschen Stellen weiter­hin auf entschiedenen Widerspruch hohen. Man hält in Berlin durchaus an den Gcdankengängcn von Thoiry fest, die auf der Mobilisierung deutscher Eisenbahn- obligat ionen bcr. hen, und bewahrt gegen­über allen anderen Plänen größte Zurückhaltung, da sowohl politisch^, als auch finanzielle De­denken ernstester Art ein Eingehen auf die fran­zösischen Absichten nicht möglich erscheinen lassen. Deshalb werden die deutscher!? ts mit der Durch­prüfung des TboirchProicktos beauftragten deut­schen Persönliche iten ' nächst auch nur d i e ursprünglichen Pläne berücksichtigen. Man hat auch bisher darauf verzichtet, den Ge­danken einer deutsch-französischen Europaanleihe zum Gegenstand offizieller Beratungen zu machen.

Die Schwierigkeit liegt mm darin, dah trotz allen guten Willens der deutschen amtlichen Stellen die Möglich?-.t der Durchführung der ur­sprünglichen Tho-rhvläne aus den früher schon dargelegten Gründen recht gering ist. Der von den Franzosen vorgeschlagene Weg der Anleihe scheint der deutschen Negierung nicht gangbar zu sein. Ob es gelingt, einen für beide Teile tragbaren und zugleich zu verwirklichenden Ausweg zu finden, ist im Augenblick zweifelhaft. Zum mindesten wird cs noch längere Zeit bedürfen, ehe man ehren solchen Weg findet.

fundierten Schulden, sondern auf die kurzfristigen Verbindlichkeiten beziehen, bei denen die Behörden unter Verkennung der Möglichkeit einer schnellen Fundierung wesentlich zu kurze Termine für die Umwandlung bzw. Rückzahlung gestellt haben.

Aber diese Besserungsmomente können nur dann die erhoffte Erleichterung nach der nächsten Ernte bringen, wenn außer den jetzt bereits wirksamen Faktoren, zu denen auch die gegen jede unlautere Spekulation gerichtete Tätigkeit der Getreidehan­delsgesellschaft gehört, auch die bewußte produk- tionspolitische Fortführung der chon- d e l s p o l i t i k kommt.

ranksnrler Börse.

lEigener Drahtbertcht des ..Siehener Anzeiger-"^

Frankfurt a. M., 30. Oft Tendenz: unein­heitlich. Die bisher feste Börsenstimmung war zu Wochenende durch einige Ultimorealisationen be­lastet, die besonders am Montanmarkte zum Aus- druck kamen. Die wefenllich eingeengte Umsatztätia- teil hatte einen unsicheren Charakter, und die Ad- schliche erfolgten nur zögernd. Infolgedessen nahm das Geschäft einen sehr ruhigen Verlauf. Die Stimmung war im allgemeinen nicht unfreund« licy. was sich u. a. auch darin zeigte, daß das her- auskommende Material glatt Unterkunft fand. Die Tendenz ist als uneinheitlich zu bezeichnen, da neben Rückschlägen, die vereinzelt ziemlich empfindlich waren, auch neue Steigerungen eintraten. Der Montanmarkt zeigte große Unregelmäßigkeit. Höher wurden Buderus und Deutfch-Lur je plus 1, .ülockner plus 3, Riebeck plus 1,5, Stahloerein plus 0,8, Phönix plus 0,5 Prozent. Gedrückt waren Gel- fenkirchen und Rheinftahl je minus 0,75, Harpener minus 3, Mannesmann minus 1 und Rheinische Braunkohlen minus 4 Prozent. Auch Kaliaktien uneinheitlich. Aschersleben plus 2. Westeregeln minus 1 Prozent. Am Chemiemarkt wurden Z.-G.-Forben lebhaft umgesetzt und zogen um 1,75 auf 336 Prozent an. Scheideanstalt plus 4, dagegen Goldschmidt minus 2,5 Prozent. Elektrowerte gut befestigt. Bergmann plus 2,25, Elektrische Liefe­rungen plus 4,8, Schuckert plus 1,75, Lohmener plus 1, nur Siemens abgeschwcicht minus 3,5 Prozent. Bankaktien überwiegend niedriger. Darmstädter und Metallbank je minus 2, Commerz minus 1,25 Prozent. Von Schiffahrtsaktien gaben f)a« pag 3 Prozent nach, Lloyd gehalten. Von A u t o aftien wurden RSU. um 1,25 Prozent höher, Kleyer leicht abgeschwächt. Zellstoffaktien wenig verändert. Baustoffaktien strebten wei­ter nach oben. Zement Heidelberg plus 1,5 Prozent. Dyckerhosf plus 2,25, Wayß & Freytag plus 2, Holzmann plus 1,5 Prozent. Von Maschinen« a 11 i e n zooen Frankfurter 3 Prozent an. Zucker« a f 1 i e n überwiegend niedriger, nur Frankenthal plus Ich Prozent. Deutsche Anleihen eröff­neten ruhig zu niedrigeren Kursen. Ausländische Renten still und wenig verändert. Der weitere Verlauf brachte keine wesenlliche Aenderung der Stimmung. Rach einer leichten Erholung tarn es zu neuen Kursrückgängen, die sich aber in engen Gren­zen hielten. 91m Geldmarkt hat sich die Nach­frage verstärkt. Tagesgeld 6 bis 7 Prozent, Monats« gelb 5,90 bis 7,5 Prozent je Adresse. Prioatdis- kmllen 4,75 bis 4,90 Prozent, Jndustrieakzepte 5,25 Prozent. Im Devisenverkehr notierte Paris gegen London 153,50, Mailand 112,50, Belga- Brüsiel 35,45. Mark und Pfund sind unverändert.

Berk»:rcr Börse.

Berlin, 30. Oft. Der Wochenschluß brachte die technische Erledigung der llltimoabroitflung, d. b. die Festsetzung der Llquidationskurse und die Abgabe der Prämienerklärungen. 3m Zusammenhang mit der Ultimoregulierung kam einiges Material an den Markt, so daß die Hörsten Kurse zum Teil nicht standhalten konnten. Dies gilt namentlich für Koh­len« und Schiffahrtsaktien. Kosmos minus 3 Prozent. 3n den anderen Papieren hielt das Geschäft, allerdings wesentlich ruhiger als bisher, an. Rach Verlauf der ersten Stunde lagen von Publikumsseite wieder größere Kaufauftröge vor, die das Geschäft etwas belebten. Das Interesse er­streckte sich in erster Linie auf Bankaktien und Elektrowerte sowie M o n t a n a f 11 c n. Die heutigen Liguidationskurse bewegten sich infolge der letzten Haichewelle ganz erheblich über den Medio- Liquidationskursen. Am Geldmarkt war Pro­longationsgeld gefragt und stand zu 7,25 bis 7,5 Prozent ausreichend zur Verfügung. Tagesgeld, das jetzt über den Ultimo läuft, stellte sich auf 5,5 bis 7 Prozent. Geld war genügend vorhanden. Im D e - visenverkehr ließ sich das Geschäft ruhig an.

TSrfentarte.

Frankfurt a.M.

Berlin

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Deutsche Bank .....

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Deutsche VereinSdank ....

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DiSconto Commandit

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178 75

181

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99

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99

141.25

142

140,9

139 75

176.75

165

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166.5

176.62

166

177,75

167,75

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102

Bereinigte Stahlwerke A.-G

153.75

154.5

153.5

154

Hamburg-Amenka Paket. . .

Norddeutscher Llovd . . .

187

174.62

186

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185

17.1.5

187.75

175

Tderamtschr Werke AlblN . .

81

Zementwerk Heidelberg . .

132

136.5

_

Bhtliov Hohmann ....

154

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156,75

Anglo-Cont.-ltzuano . ...

*

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97,12

Chemische Maner Alavin .

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Goldschmidt . . .......

136

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Holzverkohlung........

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Niitgerswerke........

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137.5

139,4

Tcheidcanstatt ..... . .

178

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«llg. ElektrUttätS^eseNschatz

167 25

168 5

167.25

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Bergmann .......

Mainkrastwerke ........

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166.5

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164

166.4

Schocken .........

Siemen» 4 HalSk, ......

115

147

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146

2'16.5

208

206 75

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Ädlerwerkc KIcvcr ......

104 0

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Daimler Motoren. ......

VC

98

US

Heyligcnüacdt - .......

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28

67,5

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-

Motorenwerke Mannheim

40

-

frankfurter Armaturen

17

Konservenfadrtk Braun . .

Metall gesell chalr Frankfurt .

48

172 5

176.5

Tri. Union » .....

HO

HO

Schuh'abrtk yccj . . ....

65

66

Sichel .........

2.3

5,5

6.5

JcOflon Doldvoi......

213.5

202

201

Zuckersadrtt Frankenthal . .

ZuckersaLrtl Waghäusel . . .

90.25 , 114 4

93

91,5

113.25

-Jetliner Produktenbörse.

Berlin. 29. Oktober. Die Ermäßigung der Frachten, auf die vielfach gerechnet wu ist nicht zu erwarten, so dah das intern le Geschäft auch weiterhin auf Schwierigkeit 'l)U

Die Exporttätigkeit nach Dlebersee ist so g wie Aull und da andererseits der schwierige -ulebl» absatz besteht, eröffnete der Berliner Getreide­markt im Gegensatz zum festen. Dormittagsverkehr ruhig und überwiegend schwächer. Die ankom­menden Liverpooler Anfangskurse taten dann auch ein klebriges, um das Niveau nach unten zu drücken. Weizen, der etwas mehr angeboten war, wurde im Lieferungshandel bis 1,50 Mk. schwächer, laufender Monat dagegen 2. Mk. unter gestern. Roggen hat sehr mäßiges An­gebot, während DÄungen sowie Nachfrage, sei­tens der Mühlen stützte. Oktober wurde 1. Mark, Mai 0,50 Mark höher notiert, wahrend im übrigen das Niveau unverändert war, Gerste preishaltend. Hafer in guten Sorten fest. Sonstige Futterartikel gegenüber den Vortagen im Preise wenig verändert. Es notierten: (1000 Kilogramm): Weizen, märkischer, 253276 Mk.; Roggen, märkischer, 221226; Sommergerste 220 bis 268; Wintergerste 192205; Hafer, märki­scher, 182198; Mais, loco Berlin, 201206; (100 Kilogramm): Weizenmehl 36,5039,25; Roggenmehl 32,2533,75; Weizenkleie 11,75 bis 12; Roggenlleie 11,75; Viltoriaerbfen 5868; kleine Speiseerbsen 4042; Futtererbsen 2226; Peluschken 2122; Ackerbohnen 2123; Wicken 25 26; Lupinen, blau, 1314; Lupinen, gelb.

1415; Serradelle, alt, 1920,50, Serradelle, neu. 192050; Rapskuchen 15,80-16; Leinkuchen 20,8021; Trockenschnihel 9,8010,20.

Devifeumarkl BerlinFrankfurt a. M.

Teiearaohilche Aus^ahluna

29 Lktbr-

30 Lktbr.

Amtliche Meld

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Italien .

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18,47

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London.

-0.36

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13.15

13,19

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Schwei;

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2.056

2.059

2,058

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Wien In T.'

0.571

0.573

0.575

0.577

Ceft- abgell

59,29

59,43

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59.34

Prag

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12.4.2

12,472

12,432

12,472

41

7.42

7.41

7.43

Vuoap'lt.

5.87

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5,875

5,895

Bulgarien

5,032

3,042

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3,035

Lissabon

4,475

-1,52a

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21,525

Danzig .

81.37

11.57

61.45

81,65

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2.115

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2,135

2,145

Ntden

5.09

5,11

5,14

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4.211

4.211

4,201

4.211

Uruguao

4.177

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4.177

4.187

Banknoten.

Berlin. 29 Cttbr

Geld

Brie'

Amerikanische Nöle» . . . , , Belgische "JJoten ....... Tanilche Noten ....... Snglilchc No.en. ....... Französische Noten ...... Holländische Noten ..... tttttienische Noten Norwegische Noten . , ,

Deuisch.oesterr. i 100 Lronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Evantschc Noten ...... Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten . . .

4,181

5tU2

111,37

20,32

13,22

167.60

18.41

104.36

59,07

2,34

111.81

80,73

63,29

12,405

5.84

4,201

58.62 111,93

20,42 13,28

168,44 18.54

104.8S

59.37

2.38 112.40

81,12 03.61

12,465

5.88

Büchertisch.

In zweiter, vollständig neu durchgearbei­teter Auflage erschien bei R. Bo.gtländer in Leipzig: M. 03 a I i e r,D e r Sterne Bahn und Wesen". 515 S. mit 110 Abb. im Text und 60 Einzelbildern auf 15 Kunstdrucktafeln. In Ganzleinen geb. 14 Mk. Der erste Hauptteil lehrt uns die Botschaft der Strahlung als des einzigen Mittels lesen, das un3 mit den Sternen- Welten verbindet, der zweite beschreibt die Wun­der des Himmels und läßt uns die großen Frage­zeichen aufleuchten, d e heutiger Forschung noch spotten. Im dritten Abschnitt gibt Valier ein großartiges Llebersichtsb ld unter dem Titel: Die Lösung der Rätsel im Lichte der Welteislehre. Was die Geistesschöpfung des vor kurzem noch viel bekämpften, in letzter Zeit aber imijicr mehr anerkannten Wiener Ingenieurs Hanns Hörbiger für unser Weltbild, ja für unsere ganze Welte 'chauung bedeutet, das offenbart sich uns in d in Schlußteil des Buches, das in gleich­sam dramatischer Spannung den Leser bis zur letzten Zeile in immer neuer Steigerung gefangen hätt. 540

Letzte Nachrichten.

Die Erwe tzswsensrage. Der ReichskanJ/ verhandelt mit den Parteien.

(Eigener Insormationsdienft.)

Berlin, 30. Olt. Die Frage der iUnter- stühung der Erwerbslosen Hal jetz>, wenige Tage vor dem Wiederbeginn de: Reichstagssitzungen, von neuem erhöhte politische Bedeutung gewon­nen. Das zeigen schon die zahlreichen Beratungen innerhalb uni) außerha.b Lei Aeichstabinelts, die in diesen Tagen ftattfinben. In zahlreichen Ver­handlungen mit den Vertretern der verschiedenen Reichstagssraktionen sucht man bis zum Wieder­zusammentritt des Reichstages ein Kompro­miß zu sinden. das auch den Flügelparteien, den Deutschnationa en und Sozialdemokraten, nach Möglichkeit tragbar erscheint. Rach der gestrigen Kabinettssihung wurden die Sozialdemolraten Wels, Brey und Frau Schröder vom Reichs­

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