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Man verlange ausdrücklich IKA6L8» Würze.

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in großen Originalflaschen zu RM 6?50 besonders vorteilhaft. Man füllt daraus das kleine Maggi- Fläschchen selbst nach und hat außer Geldersparnis noch die Garantie der Echtheit.

Achtung auf unversehrten PlombenverschluS

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wechsel.

3. Se5-

Urteil

Das

in

am 15. Juli auf

157 171

122 618

118 363

113 039

19 455

18 605

18 021

d e

Weih.

Wie wir hören, hat Faßbinder das inzwischen anerkannt.

Wirtschaft.

Dom Arbe tsmarkt

' Peters Union A. G., Frankfurt et. M. Die Verwaltung teilt mit, daß die Gesell­schaft gut beschäftigt ist und daß sie mit einem be­friedigenden Ergebnis für das laufende Geschäfts­jahr rechnet (1924/25: 8 Proz. Dividende).

' Elektrizitäts°A.G. vorm. D. Lah- meyer & Co., Frankfurt a. M Die Ver­waltung hat beschlossen, für das am 30. Juni

Weiß.

Weih zieht und gewinnt. Weiß: 3 Steine Kc3; L)f3; Sd5. Schwarz: 4 Steine Kb5; Db8; Th7; Bf4. Ein außerordentlich schönes und volles Spiel!

Lösung des Problems Ar. 79.

Don H» Aanz.

1. Kc2-e31, Ka5-a4 2. Sd7-e5, c6-c5 c6, c5-c4 4. Tb6b4 matt.

Alle für die Redaktion bestimmten Mittei­lungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion desGiehener Anzeigers".

Problem Nr. 81.

Don A. de Jong.

Preisgekrönt in einem amerikanischen Turnier.

Schwarz.

stellen, der Deamtenorganisationen H s aus, Preußens, Vadens und Württembergs uni) Ver­treter der Presse.

Mit einer kurzen Begrüßungsansprache des 1. Vorsitzenden des Verbandes. Polizei-Ober­leutnant D e l l o f, wurde der Verbandstag er­öffnet. Der Redner schloß seine einleitenden Worte mit dem Wunsche, daß die noch bestehenden Schranken zwischen dem besetzten und dem unbe­setzten Gebiet bald fallen mochten. Aach einer Degrühungsansprache des Vorsitzenden der Orts­gruppe Maiirz, Falter, überbrachten de Ver­treter der Brudervcrbände ihre Glückwünsche.

Hierauf kam der geschäftsmäßige Teil zur De- Handlung. Der Haushaltsplan wurde be­sprochen und einstimmig angenommen.

Zu dem Geschäftsbericht, der gedruckt vorlag, gab Oberleutnant Bellos eine kurze Erläuterung, fobaim hob der Berichterstatter das gute Verhältnis hervor, das zwischen dem Ver­band und dem Landtag besteht. Der Redner be­tonte, dah der Landtag sich der Belange der Polizeibeamten in anerkennenswerter Weise an­genommen habe, aber leider immer noch zu keinem Ergebnis gekommen sei. An dem guten Willen des Landtages fehlte es nicht, sondern der Mißstand sei aus die ungeklärten Verhältnisse zurückzuführen, wie sie sich aus den immer noch schwebenden Verhandlungen mit der Entente und mit dem Reich über die Ginheitspolizei ergeben. Dringend verlangt wurde die Beseitigung der Besoldungsgruppen l und II mit der Begründung, daß durch die Einstufung von Polizeibramten in diese Gruppen der Polizei­beruf keine genügende Würdigung erfahre. Ver­langt wurden ferner bessere Beförde­rung smoglichkeiten für die Unter- Wachtmeister im Sinne der Aeuregelrmgen in Preußen, Baden und Sachsen. Ebenso wurde Stellung gern) nun en gegen die Wachtmeister­kurse der Landespolizeischulen. Die Kritik richtete sich nicht gegen die Kurse an sich, sondern a g»n die ungünstigen Wirkungen, welche sie auslösen, indem sie die Deförderungsmög- lichkeiten hemmen oder gar ausschalten. Eine be­friedigende Losung dieser Frage sei möglich, zu­mal man in Preußen, auf das sonst immer hin- gewiefen wird, sowie in Bayern, derartige Kurse nicht kennt. Gefordert wurde ferner die Besei­tigung der Besoldungsgruppe IV für di e Einzeldien st Polizei, die nach Gruppe V mit Aufstiegsmöglichkeiten in Gruppe VI beginnen soll, außerdem eine Besserstellung der zu niedrig eingestuften Ober- Wachtmeister der staatlichen Ort?po?zei und der Kommissare der staatlichen Orts- Polizei. De'de Gruppen seien im unbesetzten Gebiet Heftens schlechter eingest-ift. als im be­setzten Gebiet. Die günstigere Einstufung der er­wähnten Beamten des besetzten Gebietes dürfe aber nicht d:rch St'lll?nstreichung oder durch Setzen der Stellen auf den Inhaber beseitigt werden, wie dies geplant sei. Pflicht des Staates fei es, sich auch der Versorgungsanwärter an- zunebmen, für die zur Zeit kemerlei Anterkunfts- moglichkeiten im Staatsdienst bestünden und denen wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage d'e Möglichkeit nicht g-geben sei, sich eine Existenz im Ziv'lleben zu schaffen. Es wurde darauf hinge­wiesen, daß der Verband den Entwurf eines AlnfallfürforgegefeheS der Regierung und dem Landtag bereits zuleitete. Die Regierung habe erklärt, daß sie von sich aus einen der­artigen Gesetzentwurf vorlegen will. Es wird ge­wünscht. daß dies bald geschehen möge.

Aach der Desvrechung des Geschäftsberichtes referierte Polizeihauptmann a. D. Dieri ng über ^Das neue Polizeibeamten re ch t, in dem er die Forderungen der Deutschen Polizei­beamtenverbände, die dem Deutschen Beamten­bund angeschlossen sind, zum Ausdruck brachte und das in Aussicht genommene neue Recht be­sprach.

Von einer Behandlung der zahlreich vor­liegenden Anträge über Sahungsabänderungen wurde mit Rücksicht darauf, daß die zukünftige Einheitsvolizei in ihrer Form noch nicht bekannt ist, die Organisation des Verbandes sich ihr aber anpassen muß, abgesehen. Diese Anträge wurden einer Organisationskommission überwiesen, welche die Satzungen bis zum nächsten Derbandstage - ausarbeiten soll.

Sodann kam es zur Aeuwahl des Vor­standes. die in der Weise erfolgte, daß Ober­leutnant Bellos, der seitherige erste Vorsitzende, den zweiten Vorsitz übernahm und Polizei-Ober­wachtmeister Stürmer, dem seitherigen zweiten Vorsitzenden, der erste Vorsitz übertragen wurde. Herr Stürmer gab die Erklärung ab, dah er bestrebt sein werde, auch in seinem neuen Amte die Interessen der gesamten Polizeibe- amtenschaft in jeder Weise zu wahren, und dankte gleichzeitig dem am 1. Oktober aus dem Verbände ausscheidenden seitherigen Verbands- sekretär Hoch für. feine langjährige aufopfernde und uneigennützige Tätigkeit, die er zum Wohle des Verbandes ausübte. Herr Hoch versicherte, daß er auch fernerhin bestrebt sein werde, die Interessen der Polizeibeamtenschaft wahrzu­nehmen.

Der Verbandstag nahm im ganzen einen recht harmonischen Verlaus und zeigte eine ein­mütige' Auffassung in allen Fragen von grund­sätzlicher Bedeutung.

dürfte. Auf die Gruppe der Ungelernten entfällt über ein Drittel aller Arbeitsuchenden. Erwerbs» losenunterstützung haben bezogen:'

männliche weibliche zusammen

Schach-Ecke.

Bearbeitet von W. Ordach.

unb verletzte sich hierdurch. Gr erhält deshalb wegen fahrlässiger Körperverletzung eine Geldstrafe von §ehn Mark, die im Falle der älneinbringlichkett mit zwei Tagen Ge­fängnis zu verbüßen ist.

Oberhessisches Schwurgericht.

Arn Montag wurde, wie bereits kurz mit- getcilt, unter dem Vorsitz des Landgerichtsdirek­tors Cramer gegen den Arbeiter und Händler Wilhelm Faßbinder von Ober-Seemen wegen gewerbsmäßiger Wilderei und Tot­schlagsversuchs verhandelt. Der Ange­klagte rft wiederholt wegen Wilderns vorbestraft, zuletzt in 1921.

Der Anklage lag folgender Tatbestand zu­grunde: Am Dienstag, dem 1. Juni L 3., abends gegen 7 illjr hörten die Förster R i h m a n n und Hilfsförster Luft vom Forsthaus Altenfelderhof (Gemarkung Ober-Seemen), als sie sich im Revier auf dem Weg nach Mittelfeemen befanden, einen Schuß in der Richtung des Walddistr'.ktsHerte- bach" fallen. Sie gingen sofort der Schußrichtung nach und benutzten zu diesem Zweck einen in dor­tiger Gegend angelegten Pirschpfad. Plötzlich ver­nahm der Hilsssörster Lust, der vorausgelaufen war, aus naher Entfernung ein Geräusch und sah in einer Entfernung von 20 bis 30 Meter einen Mann, der mit der linken Hand einen Rehbock schleifte und in der rechten Hand sein Ge­wehr hatte. Auf den Anruf:Halt, halt, Gewehr weg!" ging der Wilderer flüchtig und ließ den Dock fallen. Hilfsförster Luft nahm sofort, obwohl er sein umgehängtes Gewehr nicht ge­laden hatte, die Verfolgung auf. Aachdem beide ein Stück gelaufen waren, drehte sich der Wilderer plötzlich herum und gab auf den Verfolger aus seinem Gewehr, einer Lefaucheux-Vüchse, wie sich später herausstellte, einen Schuß ab, der aber sein Ziel verfehlte, da Luft rasch hinter einen Daum sprang. Bald nach diesem ersten Schuß verlor der Förster seinen Hut, warf Mantel und Stock hin und folgte dem Fliehenden cru,f den Fersen. An einer geeigneten Stelle des Wald- dickichts stellte sich der Wilddieb, der während der Flucht neu geladen hatte, wieder und gab aus einer Entfernung von etwa 40 Meter einen zweiten Schuß ab. Hilfsförster Luft vermochte noch rechtzeitig hinter eine Fichte zu fpringen, tonnte aber nicht vermeiden, daß sein auf dem Rücken hängender Rucksack durch mehrere Schrote getroffen wurde. Aunmehr gelang es ihm, in einem geeigneten Augenblick ebenfalls fein Zen- tralfeucrgetrcbr mit einer Kugelpatrone zu laden, und als sich der Wilderer wiederum stellte, nach ihm zu sch'eßen, ohne zu treffen. Aachdem die wilde Jagd noch durch mehrere Walddistrikte weitergegangen war. drehte sich der Verfolgte wiederum mit angeschlagenem Gewehr nach seinem Verfolger herum, doch ehe er losdrücken konnte, schoß Hilfsförster Luft nach ihm und verwundete ihn an Hals und rechtem Arm. Aunmehr gelang, nachdem auch inzwischen Förster R i h m a n n herbeigeeilt war, die Festnahme des Wilderers, der sich als der seit langem verdächtige Wilhelm Faßbinder aus Ober-Seemen entpuppte.

Der Angeklagte bestritt in der heutigen Schwurgerichtsveryandlung, daß er a u f den Förster geschossen habe, und behauptete, nur Schreckschüsse abgegeben zu haben. Doch wurde durch das glaubwürdige Zeugnis der beiden Förster, das Gutachten des Büchsenmachers D i ck o r 6 von hier und die beim Augenschein getroffenen Feststellungen über Schroteinschläge in verschiedene Baumstämme cmzWeiselhaft er­wiesen, daß Faßbinder es auf das Leben des Försters abgesehen hatte, um sich der Ergreifung auf frischer Tat zu entziehen. Daß Faßbinder gewerbsmäßiger Wilderer ist, wurde einwand­frei erwiesen. Er ist, wie erwähnt, wegen Wilderei vorbestraft, befand sich außerdem im Besitze eines Iagdglases, eines Iagdmantels, eines Jagd­gewehres, das er im Keller versteckt hielt.

Das Schwurgericht stellte demgemäß fest, daß er sich des Totschlagsversuchs und der gewerbsmäßigen Wilderei schuldig ge­macht habe, und verurteilte ihn zu 3 Jahren 6 Monaten Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust, außerdem wurde die Einziehung der Iagdgeräte ausgesprochen.

Die Anllage vertrat Staatsanwalt Knauß, die Verteidigung führte Iustizrat Hamburger von hier.

Gießener Jugendgericht.

® i e 6 e n, 24. September.

Jugendschöffen: Heinrich Günther von Gießen und Peter Rech von Leihgestern.

. Der Einspruch eines Angeklagten gegen einen Strafbefehl, durch den er wegen ver­botenen Fußballspielens auf einer öffentlichen Straße in eine Geldstrafe genommen worden war, wurde verworfen, da der Angeklagte zur festgesetzten Termins- stunde nicht rechtzeitig erschienen war.

Ein Wagnerlehrling aus L. hat daselbst am dritten Osterfeiertag aus Uebermut sich auf Der Ortsstraße vor eine herannahende Radlerin gestellt. Diese kam ins Schwanken, fiel

am 16. August 103 163

am 1. September 99 758

am 15. September 95 018

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom AedattionSttsch.

Taxe.

Automobilisten übernadjteten in dem kleinen Bauernwirtshaus eines abgelegenen Dorfes. Als sie am nächsten Morgen die Rechnung begleichen wollen, sagt der Wirt:

Tjä drei Betten und dreimal Frühstück, bet macht woll zusammen sechs Mark und denn zwanzig Mark fürs Auto/'

Was!" sagt der Gast.Sie können doch für das Unterstellen des Autos in Ihrem Stall nicht zwanzig Mark berechnen."

Tjä wie soll ich denn das machen. Sie haben doch gesagt, das is 'n vierzigpferdiger Wagen und für ein Pferd berechne ich gewöhnlich fünfzig Pfennige."

Der Tausch.

Elli fürchtet sich im Dunkeln. Die Mutter sagt: Nun bleib schön artig liegen, Elli, dein Schutz­engel bleibt bei dir, wenn ich auch jetzt das Licht mit hinausnehme."

Mama," bettelt Elli,kannst du nicht den Engel mit rausnehmen und das Licht hier lassen?" Rechenkünste.

Unsere gute alte Tante Hutschenbeck aus Liegnitz ist in Berlin zu Besuch. Sie will von hier aus ein neugeborenes Enkelkind in Breslau besichtigen fahren und fragt am Bahnschalter:

Was kostet ein Billett dritter Klasse nach Breslau?"

Fünfzehn Mark", sagt der Beamte.

Ach Gott, ach Gott, ist hier alles teuer," stöhnt Tante Hutschenbeck,in Liegnitz bezahle ich für ein Billett nach Breslau bloß drei Mark fünfzig."

Aberglauben. 1

Hm Gottes Willen, Anna, wie können Sie so unvorsichtig sein, die Benzinflasche auf den Kochherd zu stellen. Das kann ja ein Unglück geben!"Aee, was Sie aber auch abergläu- bisch sind!" brummt die Küchensee verächtlich.

Landesamt für Arbeitsvermittlung Frankfurt a. M. teilt uns mit:

am 15. August auf 152 449 (3,0 Proz.) am 15. September auf 139 534 (8,5 Proz.).

2n den Saisonberufen (Landwirtschaft und Gastwirtsgewerbe, ist die Arbeitslosenziffer naturgemäß schon wieder etwas gestiegen. Die stärkste Abnahme haben von den Haupt­berufen die Lederindustrie sowie das Nahrungs­und Genußmittelgewerbe, wohl infolge des begin­nenden Weihnachtsgeschäfts, zu verzeichnen. Im Metall-, Holz- und Bekleidungsgewerbe ist gleich­falls eine leichte Besserung eingetreten, ebenso trotz der vorgeschrittenen Jahreszeit im Bau­gewerbe. Seit längerer Zeit ist zum erftenmal wieder ein geringer Rückgang der Zahl der arbeit­suchenden Angestellten festzustellen, der aber weniger auf die erhöhte Aufnahmefähigkeit von Handel und Industrie, als auf die Auswirkung des Gesetzes über die Frist für die Kündigung von An°

I. .... c6-c5 2. Tb6-b7!, bei. 3. Sd7-c5 (4-:), 4. b2-b4 malt.

Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger hat demnach in der Zeit vom 16. August bis 1. Sep­tember um 4255 = 3,5 Aroz., in der Zeit vom 1. bis 15. September um 5324 4,5 Proz. ab­genommen. Die Verminderung geht z. T. auf die durch Aussteuerung Ausgeschiedenen zurück. So be­finden sich unter dem Abgang von 4255 Personen (vom 16. August bis 1. September) 642, d. s. 15 Proz. Ausgesteuerte. Die Zahl der Notstands- arbeiter verminderte sich um 675 auf 8764. Das Arbeitsbeschaffungsprogramm der Neichsarbeits- oermaltung hat sich demnach in unserem Bezirk noch nicht ausgewirkt.

In den einzelnen Gebietsteilen wurden am 15. September Hauptunterstützungsempfänger gezählt: Hessen 45 841, Bezirk Kassel 26 353, Bezirk Wiesbaden 39 179, Bezirk Wetzlar 1582, Waldeck 84, mithin im Gesamtbezirk 113 039.

Unter den 113 039 Hauptunterstützungsempsän- gern am 15. September befanden sich 944 über 50 Wochen Unterstützte, die also mit Ende des Monats sämtlich aus der Erwerbslosenfürsorge aus­zuscheiden haben, da die Unterstützung im Höchstfall nur 52 Wochen gewährt wird.

Vierteljahrsrückblick der Reichsbank.

In der Zentralausschuhsitzung der Reichsbank am Dienstag berichtete Reichs­bankpräsident Dr. Schacht über die Entwicklung des Status der Reick) s b a n k, sowie der Geld- und Kapitalmarktverhält­nisse während des abgelaufenen Vierteljahres. Danach ist die Inanspruchnahme der Reichsbank nach der letzten Diskontermäßigung am 6. Juli bis zum August zunächst weiterhin rückgängig gewesen, während im letzten Monat eine kleine Steigerung eintrat. Der Geldmarkt hat trotz verschiedener Anzeichen einer langsamen Wirt­schaftsbelebung seine seit langem flüssige Form bewahrt und der Wiederaufbau

2.....Ka4-a5 3. Se5-c4+, Ka5-a4

4. b2-b3 matt

Weiß zieht und seht in zwei Zügen matt. Weih 8 Steine Ka8; Dd3; Tg4; La4; Sd5, f3; Bf2, Schwarz: 5 Steine Kh3; Tgl, hl; Lh5; Bg6.

Endspiel Nr. 21.

Don Th. Drede.

Schwarz.

3m September ist in Hessen, Hessen- Rassau und Waldeck sowohl die Zahl der Ar­beitsuchenden, als auch die der Hauptunterstützungs- empfänger stärker zurückgegangen als im Vormonat. So stellte sich die Zahl der bei den öffentlichen Arbeitsnachweisen gemeldeten männ­lichen und weiblichen Arbeitsuchenden

schritte gemacht. Der R o t e n u m 1 a u f der Reichs bank und ebenso der gesamte Zahlungs- mittelunilauf zeigen in der Zeit vom 23. Juni bis 23. September eine Vermehrung um rund 300 Millionen Reichsmark. Diese Ent­wickelung ist im wesentlichen auf das weitere Hereinlommen von A u s l a n d s k r e d i t e n zu­rückzuführen. Infolgedessen hat sich sowohl der Devisen- wie der Goldbestand der Reichsbank vermehrt. Die Reichsbank hat nicht nur eine langsame weitere Ausfüllung ihres Goldvorrates durch Tlmwandlung von Devisen in Gold vornehmen können son­dern die derzeitige Entwickelung der Devisenkurse hat auch aus dem Verkehr heraus zu Gold­angeboten an die Reichsbank geführt, die die Reichsbank akzeptiert hat. Wenn auch die Ver­mehrung des Zahlungsmittelumlaufes zu Be­denken noch keinen Anlaß gibt, so ist es doch nach wie vor unerwünsch t, in der Hereinnahme ausländischen Geldes in einem Temp o vorzugehen mit de n die pro­duktive Entwickelung der deutschen Wirt- schäft nicht Schritt hält. Die Vermehrung des deutschen Geldumlaufes ist also im ganzen nicht durch eine steigende Produktivität der Wirt­schaft hervovgerusen, sondern durch eine allzu ausgiebige Benutzung ausländi­schen Kapitals. Diese Entwickelung ist für die Reichsbank mit ein Anlaß dazu gewesen, von der bis vor kurzem aufrecht erhaltenen festen D o l l a r n o t i z abzugehen und die Fortblldung dem freien Verkehr zu überlassen. Hier­durch hat die Reichsbank die Möglichkeit, auch auf zu starkes Hereinströmen ausländischen Kapi­tals regelnd einzuwirken. Die in letzter Zeit zuwellen aufgetauchten Gerüchte, daß die Reichs­bank beabsichtige, Goldmünz en in den deutschen Zahlungsverkehr zu leiten, entbehren der Grundlage.

Richtige Lösungen zum Problem Rr. 79 sand­ten ein die Herren: Lehrer Breidecker, Lehrer E. Simon, Gießen; Schulamtsanwärter O. Stumpf, Garbenteich.

Schachbrieskasten.

V. L., Gießen. Ihre Lösung zum Problem Rr. 79 scheitert nach 1. Tb7, e3 2. Kd3, e2 3. Sc5 an el.Spr. oder auch el D, da ja das Matt durch b4 bann gedeckt ist. Auf Ihr eingesandtes Problem müssen wir leider verzichten, da es in verschiedenen Varianten zu viel Doppelzüge auf­weist und dann auch für unseren Äserkreis zu einfach sein dürste.

H. B., Bieber. Ihre Lösung zu Rr. 79 schei­tert nach 1. b3 an 1.....e3. Ihr uns übersandtes

Problem können wir nicht Deftbefäen, da es erstens, wie Sie es angeben, in zwei Zügen unlösbar ist (nämlich 1. d4, Ld3! verhindert das zweizügige Matt). Sie können jedoch ein Matt in zwei Zügen erzwingen durch 1. Db7 +, Ka5 2. d3 matt; dies Ware jedoch kein Problem, sondern eine Mattführung.