Einzelbild herunterladen

t

F

Der Bubikopf

muh sich peinlich gepflegt präsentieren. Die Behand­lung und Pflege der modernen Haartracht ist eine Spezialität des Hauses.

Führendes Haus der eleganten Dame für moderne Damenfrisiermoden

Josef Henkel

Plockstraße 7 (neben Caf6 Astoria).

05233

nur wenig niedriger meldete, andererseits aber in der Provinz seit gestern starke Regen nieder­gegangen sind und das Jnlandmaterial allzu umfangreich an den Markt gelangt. Bei Beginn des amtlichen Mittagsverkehrs, der sich durch­aus in ruhigen Bahnen bewegte, konnten »ich die Dotierungen für Brotgetreide behaupten, im Zeithandel sogar ziemlich kräftig befestigen. Liefe­rungen per Juli erhöhten sich sowohl für Weizen als auch Roggen durch bedungen um 2 Mark. Die übrigen Termine zeigten wenig Verände­rungen. Hafer ist sehr schwer zu verkaufen, auch drückt grösseres Angebot von neuer Ernte auä Schlesien. Zn Gerste ist die Geschäftstätigkeit in Wintersorten ruhiger geworden. Mehl sehr still. Es notierten per 1000 Kilo: Roggen, märk., 185 bis 190; Sommergerste 190 bis 205; Winter­gerste (neue) 160 bis 168; Hafer, märk., 196 dis 206; Mais (loko Berlin) 176 bis 178; Raps 355 bis 360; per 100 Kilo: Weizenmehl 38 bis 40; Roggenmehl 26,75 bis 28,25; Weizen­kleie 10,50 bis 10,75.

Büchertisch.

Bor kurzem ist der 6. Band der Monats­schriften des Reichsverbandes der Deutschen Volkswirte erschienen. Rach dem im Juni sich der Tag zum 25. Male gejährt Ha^-welcher als der Anfang des zum Konsumentenschuh gehörigen Versichertenschuhes anzusprechen ist, wurde die Schrift angesichts der Verdienste, die sich Dr. Otto Prange, Beratender Volkswirt R.D.V., Berlin, durch die Schaffung von Versicherten­schuhverbänden erworben hat, deren Kern die Feuerversicherung ist, ihm als Festgabe ge­widmet. Er war es, der durch vorgenannte Organisation das Gleichgewicht herstellte, wel­cher die Interessen der Versicherungsnehmer vom großen Industrie- oder Landwirtschastsbetrieb bis zum kleinen Mobiliarversicherten in eine Bahn lenkte und aus der formalrechtlichen Vertrags- freiheit, die in der geseheslosen Zeit de facto keine war, eine tatsächliche machte. 3n einem umfangreichen Bande von 324 Seiten werden in der Festgabe unter dem TitelBeiträge zu Theorie und Praxis des Ver­sicherungswesens" von zwanzig Volks- Wirten und Juristen, Hochschullehrern wie Prak­tikern die akuten Fragen fast aller Dersicherungs- zweige erörtert. In der Widmung der Festgabe an Dr. Otto Prange heißt es:Sie haben es verstanden und vermocht, als einer und einziger dem ganzen großen Schwergewicht der Der- sicherungsunternehmungen bei der Schaffung und Handhabung des Versicherungsvertragsrechtes die Wage zu halten. Mit gespannter Aufmeickfam- keit haben wir schon vor Jahren Ihre legislativ­politischen Reden Kampf- und Verteidigungs­reden gelesen. Schon damals standen Sie so gut wie allein und Sie haben auch weiterhin weder Hilfe besessen noch bedurft. So ist Ihr Rame ein Programm der Versicherungswissen- schaft geworden für die wenigen Wissenden. Die große Masse der Versicherten hat die Früchte Ihrer -Leistungen genossen, wohl zumeist, ohne um diese Leistungen zu wissen." Wissenschaft­lich oder Organisatorisch an den Problemen des Versicherungsschutzes unmittelbar Interessierte können die Festgabe durch die Geschäftsstelle des R. D. V. in Berlin-Wilmersdorf erhalten 396

Der Sozialismus, die unausbleibliche Folgeerscheinung der Industrialisierung eines Landes, hat auch in Japan, das sich im Lieber­gangsstadium zum Industriestaat befindet, immer mehv um sich gegriffen. In der neuestenIllu­strierten Zeitung" (Verlag I. I. Weber, Leipzig) schildert nun Dr. Paul Ostwald in seinem BeitragJapans Ringen mit dem sozialen Pro­blem", wie dieses Problem zum Brennpunkt der innerpvlitischen und wirtschaftlichen Lage des Landes geworden ist, und weist darauf hin, daß nur eine soziale Gesetzgebung, die einen Ausgleich zwischen dem Kapitalismus und der besitzlosen Masse zu schaffen hätte, schweren inne­ren Wirren vorzubeugen imstande ist. Als lebens­frische Bilder aus der Sommerfrische sind die beiden ganzseitigen ZeichnungenStraße in Zell am See" von Rudolf Lipus undDadetreiben am Roten Kliff bei Kämpen auf Sylt" von Martin Frost anzusprechen. In den beiden halb­seitigen künstlerischen PhotographienIm Ober- engadin" tritt uns die erhabene Schönheit der Schweizer Alpenwelt entgegen. Zahlreiche wich­tige Begebenheiten sind auch diesmal gebührend gewürdigt.

Wettervoraussage.

Etwas wärmer, sonst noch unbeständig und einzelne Regenfälle bei westlichen Winden.

Gestrige Tagestemperaturen: Maximum 16,4, Minimum 10,8 Grad Celsius. Riederschläge: 1,2 Millimeter. Heutige Morgentemperatur: 14,3 Grad Celsius.

Rundfunk-Programm

des frankfurter SenderS.

(Aus derRadio-Umschau".)

Freitag, 30. Juli.

3,30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4,30 bis 5,45 Uhr: Hausfrauen-Rachmittag. Reue Frauenbücher". Vortrag von Frau Dr. Dora Edinger. 5,45 bis 6,05 Uhr: Die Lese­stunde. 6,15 bis 6,45 Uhr:Schauspieler, Rhap­soden, Erzähler, Vorleser im Rundfunk, 3. Bei­spiel: Aus Theodor Storms Chronik von Gries- huus", Vortrag von Universitätslektor Rvede- meher. 7,45 bis 8,15 Uhr: Stunde des Frank­furter Bundes für Volksbildung:Der Verbrecher und die Gesellschaft", Vortrag von Dr. Lucy Liefmann. 8,15 bis 9,15 Uhr: Uebertragung von Kassel. 9,15 bis 10,15 Uhr: Vortragsabend Josef Bunzl, Berlin.

Verantwortlich für Feuilleton i. 23.: Dr. Fr. W. Lange.

Mil

, Don

' (Dachdruck.

tri»-*

Die Mül!'

2 Ai-hrl Aichrp!" loh".

[(feinen etf infolge h ffcinlp.r

lag unj.® Snfchnft

Jas Ha gegenwärtig gegen den 1 ft * gleichen jahrslesston italienische 1 legenheiten Jer italien einzelnen G von tess Deutsche mögens wohnen! meinden gc auch den c selbstverstä schen Mt deutschu Zeitungen, rmgsblätte liens, die d herausbescht Aussühnink folgende 1 140 000 itati in der S der italieni der sch schast dcr für Jtali« der politi freier, ve 100 Kilom Eidgenosse zeigen, wie rische Anx

Bei d es nur zu geist gegei In aller! heit anttooi liehen Dach Pre/se t>ergt Staat ist. ur tttm in nnse greift sich s lichen Enis apostel sich wurden in Kulturland von 17 301 entfallen , Locarno u: unsere (wl wo die E Gegend Vie len dichter am häufigs ja mit Tl Gerrnanisie: fnalen, ebe Wer die Kc Denin Tessiner Tessiner ode m die 5äi Staaten und ^eichsdeutscl baß der d. beträchtlich i

Dabei 1 verrechnet: schweizerische bekannte St neben den ' dse Angehör Mt in D xt®Hener fachen, i BW im oÄWn, h! ^eni ; Zutschsch^

Bessin.

^Nische Px (i

^Kkeit g ^ss-ner AZ ^egnindlich

Schult ernst QAufüt^Q dure"'/° Haupt Aebt ÄerungVr>> ftali» x°n Sur LMch

132) 83

36,75 1 3!

154.5

64

74

Tendenz:

143,5

j 104

I 139,

133,75

153,5

Banknoten.

Geld

Briet

am

HO

84,25

150'

145,9*

Entlassung dürfte.

Drucksachen aller Att liefert die Brühl sche Drutfertl

101,75

136,75

140,2* 93.5* 70,5*

146,5*

165,7* 150*

137,9* 142

52.9 67*

115*

136.5*

144,5

65,5

76,5

142.9-

130,5-

125,9'

169,4-

79.75

87.9

144*

94,75

148,9-

169,7*

14t*

128,2*

124.1*

168*

78

86

42

38

78,75

256*

94,75

103.25

Bade-Einrichtungen kauft ma-i am besten

der 600 Mann zur Tatsache werden

frankfurter Börse.

Frankfurt a. M.. 29. Juli.

Wetterauer

Speise- tartosfeln nelb- u. wetßst., ver- sendet per Ztr. 3.80 nt. Sack neg. Nachn.

Gustav Stoll, Landwirt, Echzell, Teiepy. Neichelsheim (?9etterniii 50

144-

95 79*

149*

170*

154.5*

137,4

145,5

56,9 69*

117,9* 141*

147*

London. Brüssel stellte sich auf gegen das Pfund. Die Mailänder wurde mit 151 genannt.

Börsenkurse.

207,50 gegen

200 bis 201 Pfundparität

Berliner Börse.

Berlin. 29. Juli. Im heutigen Effekten­verkehr hielt die feste Grund st immung an unter Bevorzugung von Montan-, Elektro-, Far­ben- und Bankaktien, die ihre Steigerungen um 1 bis 2 Prozent fortsehen konnten, die führenden Werte der genannten Märkte jedoch um 3 bis 4 Prozent. Die Tatsache, daß gerade Montan- werte bei der jetzt kurz vor dem Ultimo be­gonnenen Aufwärtsbewegung die Führung haben, wird in Dörsenkreisen nicht nur auf die günstige Konjunktur am Eisen- und Kohlenmarkte, sondern auch auf die Vorbereitungen zur Einführung der neuen Stahlwerks-Aktien zurück­geführt. Außerdem waren auch noch andere wirt­schaftliche Erscheinungen für die Tendenz von Vorteil, so der leichte Stand des Geld­marktes, der sogar die Hoffnung auf eine neue Diskontermäßigung der Reichsbank auf- leben ließ, ferner die leichte Besserung der Arbeitslosenziffer und die englischen Auslassungen über die Konzentration in der deutschen Farbstoff-Industrie. Die Umsahtätigkeit war, da auch Provinzaufträge Vorlagen, recht lebhaft. Am Geldmärkte

77,5 i , 8?

23,5

42,

142.5*

93,5

76

146 i

168* I

79,5

87,75

82,75

79

251,5*

92,5

101

83,5

35,5

151

65

73

waren kurzfristige Mittel in größerem Umfange angeboten. Lagesgeld stellte sich auf 5 bis 6 Proz. Monatsgeld 5 bis 6 Proz., Geld einige Lage über den Ultimo 5'/., bis 7 Proz. Im Devi­senverkehr lag Paris anfangs erneut recht schwach mit 210 gegen das Pfund, er­holte sich aber im Verlaufe auf

Wirtschaft.

D i e Tabakeinfuhr nach Deutsch­land im ersten Vierteljahr 1 926. Rach der jetzt vom Statistischen Reichsamt veröffent­lichten Aufstellung sind im ersten Vierteljahr 1926 nach Deutschland eingeführt wordrn: 12 898 000 Kg. unbearbeitete Tabakblätter im Werte von 31 239 000 Rm. (davon zollfrei 7300 Kg.), 14 600 Kg. Zigarren im Werte von 240 000 Rm. (13 400 Kg. zollfrei) und 1100 Kg. Zigaretten (sämtlich zollfrei) mit einem Werte von 13 000 Rrn. Bei der Rohtabakeinfuhr stand Griechenland mit 275 120 Kg. an erster Stelle, gefolgt von Bulgarien mit 167 270 Kg.

D i e Stahltrust anleihe irn amt­lichen Börsenhandel. Von der Darm­städter- und Rationalbank, der Deutschen Bank, der Disconto-Gesellschaft, der Dresdner Bank der Berliner Handelsgesellschaft, der Firma Bleichroeder und der Commerz- und Privatbank ist der Antrag auf Zulassung der Teilschuld­verschreibungen der Vereinigten Stahlwerke A. G zu Düsseldorf gestellt worden, die bekanntlich im Betrage von 126 Mill. Rm. ausgegeben wur­den und mit 7 Prozent verzinslich sind. Die

wird voraussichtlich in den nächsten Lagen fallen, und es steht zu erwarten, daß die

141 I 142.2* 128,75 130,7* 94,75 | 95 124.62 , 126,2* 167,5 ! 169,5*

Krastpost-Schmerzen im Vogelsberg.

Aus dem Vogelsberg, 28. Juli. Die Gemeinde Feldkrücken bietet eben eine im Bau befindliche Autohalle zum Verkauf an. In dieser Rachricht, die den Uneingeweihten nicht einmal zum Aufmerken zwingt, spiegelt sich für viele Gemeinden des Vogelsbergs die ganze Tragik eines Ver­kehrsmittels wieder, das war, nicht mehr ist und jedenfalls auch nicht mehr fein wird: Das Postauto. Als vor Jahresfrist zum erstenmal der gelbe Wagen spielend die Berges­höhen nahm und durch die grünen Wiesentäler fuhr, da begrüßte man den neuen Gast mit zu­versichtlicher Freude. Man kam rasch, sicher und auch bei unwirschem Wetter pünktlich zur Bahn­station und wurde von dort wieder abgeholt. Briefe und Postsachen liefen schnell und regel­mäßig ein und wurden ebenso weggeschafft. Die Bevölkerung fühlte sich mit den großen Ver­kehrszentren der Städte verbunden und hatte nicht mehr das niederdrückende Gefühl, in einem vergessenen Winkel der Erde zu wohnen. Aber schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit senkte sich ein Schatten auf das junge Unternehmen. D i c Au tolinie rentierte nicht. Die Dörfer mit rein bäuerlicher Bevölkerung stellten nicht genügend Fahrgäste. Mancher mag es auch vor­gezogen haben, bei günstiger Witterung, wie früher, den Weg zu Fuß zurückzulegen, um das Jahrgeld zu ersparen. Die Gemeinden regten zu häufiger Benutzung des Autos an, mahnten und warnten, stellten die drohenden Folgen in Aussicht. Alles vergeblich! Der Personenverkehr steigerte sich nicht in dem Maße, wie es nötig gewesen wäre, um mit einem für die einzelnen Gemeinden tragbaren Defizit auszukommen. Zu­letzt Hämmerte man sich an den Strohhalm der Hoffnung, die Postbehörde könne den wirtschaft­lich schwachen Orten, denen doch auch der An­spruch auf ein modernes Verkehrsmittel nicht abzusprechen sei, wohlwollendes Entgegenkommen zeigen und eine Postlinie aufrecht erhalten, wenn sie auch nicht die Unkosten decke. Aber die Post blieb unerbittlich, versteifte sich auf Rentabilität und verlöschte das letzte Schimmerflämmchen einer Hoffnung. Der Anteil des auf die einzelnen Ge­meinden entfallenden Zuschußbetrages konnte von diesen nicht getragen werden, und damit war Las Schicksal der Autopost entschieden: Die Wagen wurden zurückgezogen, die Dörfer ihrem Schicksal überlassen.

Verschiedene Autolinien haben auf diese Weise geendet. Andere, die vom gleichen Verhängnis bedroht waren, blieben be­stehen, da die beteiligten Gemeinden es vorzogen, mehr oder weniger große Zuschüsse in die Wagschale der Entscheidung zu werfen. Mit am rentabelsten erweist sich die Strecke U lr i ch st e inM ü cke, die den Verkehr nach und von. den Städten Gießen und Frank- f u r t zu- und ableitet und auch beachtlichen Güterverkehr auf weist. Im allgemeinen werden die bestehenden und noch zu errichtenden Autolinien, die nicht Jndustriegegenden mit einem Stamm regelmäßig sich einstellender Fahr­gäste durchlaufen, immer nur unter finan­zieller Unterstützung durch die betei­ligten Gemeinden betriebsfähig sein. Denn auch das Hinauf schrauben des Fahrgeldes hat seine Grenzen, die nicht überschritten werden können und dürfen. Es gab eine Zeit, sie liegt jetzt ein bis eineinhalb Jahre zurück, wo im Vogelsberg fast jedes abseits des Verkehrs liegende Dorf fein Postauto haben wollte. Mit erhitzten Köpfen wurden die günstigsten Marsch- linien erörtert, die Kopsstationen festgelegt. Städte und Städtchen bewarben sich, weil sie . wirtschaftliche Vorteile vermuteten, mit freund­lichem Eifer um den Anschluß. Als aber die Post die Rechnung aufmachte und ip.it Zahlen spielte, die den Gemeindesäckel erbarmungslos zusammengeschrumpft hätten, da wurde es auf einmal merklich still und all die schon ersonne­nen Projekte zerrannen in ein Richts. Heute, wo wir der Wirklichkeit mit einem durch Er­fahrung geschärften Blick entgegensetzen, taucht aus den verkehrsarmen, aber nicht von Industrie begünstigten Gegenden des Vogelsbergs kaum noch ein ernstgemeintes Autolinienprojekt auf, weil die interessierten Gemeinden nicht in der - Lage wären, die erforderlichen Zuschüsse zu leisten und sonstige Sachkosten zu übernehmen. Die ab­seits liegenden Dörfer haben sich unter den ob­waltenden Umständen mit ihrer schwierigen Lage abgefunden und erwarten auch für die nächste Zukunft keine wesentliche Besserung der Ver­kehrsmöglichkeiten, wenn auch Wunsch und Wille nach wie vor auf dieses Ziel gerichtet sind.

gibt %

tu&xJtss

Weiches WaflersiüW billigesWofdien

152,5* 1 154,5* 133 i 136,75 140,5 i 146,5

53 j -

68.5 -

H5* 117,5* 187« . 140* 146 147,75

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 29. Juli. Auftrieb: 3 Rinder, 1005 Kälber, 182 Schafe, 979 Schweine. Kälber: Feinste Mastkälber 70 bis 75, mitt­lere Mast- und beste Saugkälber 60 bis 69, ge­ringere Mast- und gute Saugkälber 54 bis 59, geringe Saugkälber 48 bis 53. Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 45 bis 50, ge­ringere Masthämmel und Schafe 40 bis 44. Schweine: Vollfleischige von 80 bis 100 Kilo­gramm 80 bis 82, unter 80 Kilogramm 75 bis 79, von 100 bis 150 Kilogramm 78 bis 81, Fett­schweine über 150 Kilogramm 74 bis 80, unreine Sauen und geschnittene Eber 65 bis 70. Marktverkauf: Kälber und Schafe bei leb­haftem Handel ausverkauft. In Schweinen ver­bleibt bei mäßig regem Geschäft geringer Heber» stand.

F ankscrrier Getreidebörse.

Frankfurt a. M, 29. Juli. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 32 nom.; Roggen, inländ., 22 bis 22,25; Hafer, ausländ., 21,25 bis 23; Mais (gelb) 18,25 bis 18,50; Weizen­mehl, inländ., Spezial 0 42,75 bis 43,50; Roggen­mehl 31 bis 31,50; Weizenkleie 9,25, Roggen­kleie 11 Mark. Tendenz: Stetig.

Berliner Prosuktenbörse.

Berlin, 28. Juli. Das schwächere Ausland übte einen ausschlaggebenden Einfluß nicht aus, da einmal Liverpool entgegen den Erwartungen

251,9* 256,5*

93 | 93,9

47 j -

Sehr fest. Unter Führung der Montan- und Bankaktien, die ihre Hausse fort- sehen konnten, eröffnete die Börse in fester Stimmung. Der Verkehr hat an Lebhaftigkeit erheblich gewonnen, wozu nicht zuletzt die Be­teiligung des Publikums beigetragen, hat, das wieder stärkeres Interesse für das Börsengeschäft zu erkennen gibt. Ferner will man auch Au s - landkaufaufträge beobachtet haben. Die günstige Lage erfuhr eine weitere Stühe durch die börsentechnische Situation, wobei darauf ver­wiesen wurde, daß der Ultimo bereits als über­wunden angesehen werden könne. Die Spekulation, für die infolgedessen kein Hemmnis zum Ein­gehen neuer Engagements bestand, beteiligte sich denn auch recht lebhaft am Geschäft. Star - k es Interesse konzentrierte sich wieder aus den bekannten Gründen auf Montanwerte, von denen Rheinstahl, Gelsenkirchen und Phönix im Vordergründe standen. Die Besserungen erreich­ten wieder 2 bis 3 Prozent. Lebhaft gefragt waren ferner Bankaktien, in denen sich größeres Geschäft entwickeln konnte. Gegenüber den gestrigen Abendkursen waren neue Gewinne bis zu 2 Prozent zu verzeichnen. Auch Farben- Aktien waren stark gefragt und konnten um 2,5 Prozent anziehen. Die Aktien des Metall- bank-Konzerns waren ebenfalls begehrt und 2 bis 3 Prozent hoher. Von sonstigen Chemie- werten konnten Holzverkohlung sich um 2 Proz. erholen. Elektroaktien lagen fest, nur AEG. waren knapp gehalten. Schuckert plus 1,5, Lah- meyer und Halske plus je 1,75, Felten plus 2 Prozent. Ohne Interesse lagen Schiff­fahrtsaktien. Rordd. Lloyd mipus 1,5 Prozent. Motors «werte tendierten fest. Kleyer plus 1,75 Prozent, Daimler 0,75 Pro­zent. Zellstoff-Aktien strebten weiter nach oben, desgleichen D a u ft o f f a f t i e n. Oelaktien lagen fest. Rütgerswerke plus 1,25 Prozent. Zuckeraktien schlossen sich der Aus­wärtsbewegung an. Badischer Zucker plus 2 Prozent. Die übrigen Werte des Einheits- m a r k t e s hatten bei ruhigem Geschäft gleichfalls feste Haltung aufzuweisen. Deutsche An­leihen blieben vernachlässigt. Kriegsanleihe 0,505. Für ausländische Renten sehten sich die Abschwächungen fort. Der Freiver - kehr lag .still. Becker Stahl 22,5, Benz 80, Brown Doveri 114, Ufa 46. Ufra 89, Frank­furter Handelsbank 85 Prozent. Der weitere Verlauf brachte bei andauernd lebhaftem Geschäft neue Steigerungen unter Be­vorzugung von Montanwerten. Ain Geldmarkt bestand noch etwas Rachsrage. Lagesgeld stellte sich auf 5, Monatsgeld auf 542 bis 6,5 Prozent. Privatdiskonten 4,5 Prozent, Jndustrieakzepte 5 Prozent. Im Devisen­verkehr war Paris weiter abge- ch w ä ch t und stellte sich auf 209 bis 210 gegen London. Brüssel notierte 203 in Pfund­parität. Mailand wurde mit 152 gegen das Pfund gehandelt.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M. Telegraphische Auszahlung.

70

149,5-

145,2*

50]

108,5 1

83,5

Berlin, 28 Juli

Amerikanische Note, Belgische Noten ....... Dänische Noten ....... Englische Noten ....... Französische Noten ..... Holländische Noten.....

Italienische Noten ... . . Norwegische Noten ..... Deutsch-Oestcrr., 5100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten Schweiler Noten.......

Spanisch« Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungonsche Noten . . .

Vereinigte Stahlwerk-Anleihe wurde schon bisher inoffiziell im Zreiverkehr der Berliner Börse umgesetzt. Der letzte Kurs stellte sich auf ca. 98'/i Prozent.

WSR. Reue Arbeiterentlassungen in den Höchster Farbwerken. Rachdem im Frühjahr die Farbwerke Höchst a. M. wegen Betriebseinschränkung etwa 600 Mann entlassen mußten, sollen innerhalb der beiden nächsten Mo­nate weitere 600 zur Entlassung fpmmen. Diese Maßnahme wird, wie verlautet, durch die Ver­legung eines Teiles der Farbenbetriebe von Höchst a. M. nach anderen Werken der I. G- Farbenindustrie bedingt. Die Verhandlungen der Werksleitung mit der Betriebsvertretung und den Organisationen haben eine Einigung nicht ergeben, woraufhin die Leitung die Entscheidung der Regierung angerufen hat. Die Entscheidung

Bochumer lSuh Buderus Caro . . . . Deutsck-Luxcmburg Gelsenkirchener Bergwerke . . Harpener Bergbau Kaliwerke Aschersleben. . . , Kaliwerk äL.sieregelu. . . . . Laurahütte .. .. Oberbedars ......... Phönix Bergbau ...... Nheinstahl

Nrebeck Montan . Tellus Bergbau..... . .

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llcvd Cheramischc Werke Albin . . Zementwerk Heivclberg . . . Philipp Holzmann Anglo-Cont.-Guano Chemische Mäher Alapin . . I. (5. Farbcnindnstrie, A.-G. Goldschmidt . . .......

Holzverkohlung NütgcrSwerke Echcidcanstalt Mg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann ...... . . ,

Mamkraftwerke . . Schuckert . Siemens & Halske ..... Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren, Heyligensiaed« . . ......

Meguin..........

Motorenwerke Mannheim Frankfurter Armaturen Konservenfabrik Braun . . .

Schuhfabrik Her; Sichel . Zellstoff Waldboi Zuckerfabrik Frankenthal . , Zuckerfabrik Waghäusel . . .

Rudolf Rödiger

Walltorstraße 35.

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluh» Kurs

l'Uhr. Kur,

Schluß.! Anfang

Kurs fiurc

Datum:

28.7.

29.7.

28. 7.

29. 7.

5% Deutsche Reichsonleihe .

0.50

9.505

0,50

<% Deutsche Neichsaulcihe .

0,45

0.455

8Va% Deutsche Ncich-anleihe

0,46

0,4525

0,4525

3°/ Deutsche Reichsanleihe .

_

0.52

0 5'>>>

Deutsche Svarvrämienanleihe

0,27

0,2775

4°/o Preußische Konsols . . .

4% Hessen ...

0,465 0,41

-

0,45

0,4525

3V»% Hessen ........

Deutsche Wertb. Dollar-Anl.

96

97 1

dto- Doll.-Schav-Anweikng.*)

_

4°/» Zolltürken.........

13,9'

13,75

14

5% Goldmexikaner . . . .

44,5

! U,5

_

Berliner Handelsgesellschaft.

179

_

180*

185*

Commerz- und Pftvat-Bank

132,7*

137*

132,7*

137*

Darmst. und Nalionalbank .

184,5

186,2*

184*

Deutsche Bank.........

165,9*

168,5*

165,9*

167.7*

Deutsche Bereinsbauk ....

93

Disconto Commandit

152,2*

154.7*

152*

154 5*

Metallbank...........

122

123

Mitteldeutsche Creditbank. .

1f>9.

123

125 7*

Oesterreichische Creditanstalt.

Wesibattk.........

<!)

7,4

7,3

7,45

28 Juli.

29. Juli.

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Briet

Geld

Brief

Amft.-Rou

168,54

168,96

168,59

169,01

Bueu.-AireS

1.696

1,700

1,699

1,703

Brsi.-Anlw

10,05

10,09

10,33

10,37

Christiania -

92,03

92,27

91,88

92,12

Kopenhagen

111,18

111,46

111,21

111,49

L-lockholm .

112,26

112,5!

112,36

112,54

Selsingfors.

10,65

10,59

10,548

10,588

Italien. . .

13,26

13,30

13,56

13,60

London. .

20,393

20,445

20,391

20,443

Neuhork . .

4,195

4,205

4,195

4,205

Paris...

9,98

10,02

9,91

9,95

Schweiz . .

81,15

81,35

81,14

81,34

Spanien . .

63,92

64,08

64.17

64,33

yapau . . .

1,983

1,987

1,980

1,984

Rio de Jan. Wien in D.- Oest. abgest.

0.639

U.M1

0,645

0,647

59,31

59,45

69,31

59,45

Prag ....

Belgrad . .

12,42

12,46

12,418

12,458

7,395

7,415

7.405

7,425

Budapest. . Bulgarien .

5,875

5,895

5,872

5,892

j,04 21,425

3,05

3,04

3,05

Lissabon

21,475

21,425

21,475

Danzig. . . Konstantin.

81,59

2,34

81,79

2,35

81,60

2,335

81,80

2,345

Athen. .

4,69

4,71

5,69

5,71

Canada. . .

4,198

4,208

4,198

4,208

Uruguah . .

4.135

4,145

4.135

4.145

4,178

4,198

10,42

10,48

110,84

Ul,4i

20,357

20,457

10,22

10,28

168,15

168,99

13.41

13,50

91,74

92,20

59,40

59,70

111,92

112,4«

81,35

81,75

63,64

63,9i,

12,39

12,45

5.825

5.865