Carnegie-Stiftung i m
Dann kam die Sense beim Mähen des tjtze- trerdes in Verwendung. Sie hat verschiedene Stadien durchlaufen, bis sie die bei uns übliahe
die Alliierten sei unmöglich, deshalb habe Marschal Tschang-Tso-Lin eine Vereinbarung mit den „nationalen" Streitkräften beschlossen, gemeinsam gegen seinen bisherigen Verbündeten Wu-Pei-Fu vorzugehen, der sich übrigens in verzweifelter! Lage befinde. Diese sensationelle Entwicklung entspreche durchaus den chinesischen militärischen Traditionen.
Kunst und Wissenschaft.
Der gekürzte Potemkinfilm freigegeben.
Die Filmoberprüfstelle beschloß, den „Panzer- kreuzer-Potemkin"- Film in gefügter Fassung für das ganze Reich freizugeben.
Konferenz des internationalen Verbandes akademisch gebildeter Frauen.
Abberufung Tirards.
Berlin, 29. Juli. Wie der „Vorwärts" aus Paris erfährt, wird der bisherige Oberkommissar der Rheinlande, T i r a r d , der sich bereits seit einiger Zeit in Paris aufhält, nicht mehr auf seinen Post en zurückkehren. Er soll durch einen bekannten Parlamentarier erseht werden. Der Raine de Rl o n z i e werde genannt.
Aus der Provinzialhattptstadt.
Gießen, den 29. Juli 1926.
Seltenes Gelehrten-Iubiläum
gierung über jeden Paragraphen der Finanzvorlage die Vertrauerisfrage stellen werde. Im übrigen machte Poincare noch folgende Angaben: Die für das Iahr 1926 noch aufaiL- bringende Summe von 2518 Millionen dient zur Deckung folgender Ausgaben: 669 Millionen für die Erhöhung der Beamtengehälter, 300 Mill, für Ausgaben in Marokko und in Syrien, 950 Millionen für äleberweisung der Bank von Frankreich auf Amortisierungskonto, 400 Mill, zur Begleichung fällig werdender Verpflichtungen im Ausland. Außerdem seien 200 Millionen für die Speisung der Amvrtisierungskasse flüssig zu machen, die erzielt werden könnten aus dem Ertrag der außerordentlichen Steuer auf den ersten Besihübergang von Immobilien oder Handelsgeschäften.
Im Jahre 1927 wird die Amortisierungskasse über 800 Millionen Einnahmen verfügen, zuzüglich 2760 Millionen, die aus der neugestaffelten Erbschaftssteuer sich ergeben werden.
Die von der Regierung geforderte Erschließung von Einnahmequellen werde für das Iahr 1927 einen Ertrag von 10 392 Millionen bringen.
Der Finanzausschuß hat dann in der Einzcl- beratung des Finanzgesetzentwurfes die meisten Artikel verabschiedet, nachdem ein von dem sozialistischen Abg. L6on Blum cingebrachter Gegenentwurf mit 10 gegen 10 Stimmen verworfen worden war. Auf Antrag des sozialistisch-republikanischen Abg. Candace wurden 7 Millionen fehlende Kredite noch in den Entwurf ausgenommen und dazu bestimmt, die parlamentarische Indemnität von 27 000 auf 42 000 Franken pro Monat zu erhöhen. Rach Ablehnung des sozialistischen Gegenfinanzgesetzentwurfes erllärten die Sozialisten, sie würden, wenigstens bis auf weiteres, sich nicht mehr an der Diskussion beteiligen, denn sie glaubten, dies nicht mehr nützlicherweise tun zu können, nachdem der Ministerpräsident erklärt habe, er werde im Plenum bei Beratung eines jeden einzelnen Artikels die Vertrauensfrage stellen.
Poincares Verhandlungen mit den Banken.
Paris, 28. Juli. (TU.) Der Ministerpräsident führte heute vormittag Verhandlungen mit Vertre- tcrn der Großbanken. Die Verhandlungen galten m. erster Lime der gegenwärtigen Finanzlage, ins- befondere der Lage des Schatzamtes. Die Regierung dementiert offiziell alle 'Gerüchte, nach denen eine Abtretung des Streichholz- monopols erfolgt sein soll. Der Ministerpräsident empfing ferner im Laufe des heutigen Tages den Generaldirektor der Bank von Algier, Pei- card, und den Generalgouverneur von Algier, Violette. Es handelte sich bei diesen Verhandlungen um Neuemissionen der Bank von Algier, die in Höhe von 4 bis 5 Millionen Franks notwendig geworden sind.
Die englische Sergbaukrifis.
Neue Beratungen des Bergarbeiterverbandes.
Rorden von Dahlem. Die Gesahrzone. ist begrenzt durch 11 außerhalb des Schießplatzes liegende Ortschaften. Die die Schiehschule bildenden Artillerietruppen werden erforderlichenfalls in den umliegenden Ortschaften untergebracht. Die entstandenen Schäden sollen sofort nach Beendigung der Schiehzeit durch den Gemischten Ausschuß festgestellt werden. Die betroffenen Ortschaften wurden bereits im letzten Iahr durch Manövereinquartierung weit mehr als in Vorkriegszeiten belastet, zumal die jetzigen Einquartierungen von längerer Dauer sind.
| Die Felder waren mit einet 25 BetilU meter hohen Eisdecke bedeckt. $Xel8em- peratur ist stark gesunken. ,
Grohfeuer im Gefängnis.
In den Bodenräumen des Amtsgericht- in Senftenberg (Rieder-Lausitz) entstand durch Unachtsamkeit ein Grohfeuer, das in kurzer Zeit den ganzen Dachstuhl in Flammen setzte und große Munitionsmengen und Handgranaten zur Explosion brachte. Ein Teil der angrenzenden Gefängnismauern stürzte ein Das Gefängnis muhte schleunigst geräumt werden. Eine Anzahl Feuerwehrleute wurde durch die Explosion schwer verletzt. Das gesamte Akten- I material wurde vernichtet.
Anschlag auf den D-Zug Berlin—Hamburg.
Dienstag abend gegen 11 Uhr wurde aus den 7.40 Uhr abends von Berlin nach Hamburg- Altona fahrenden D-Zug 12 zwischen den Bahnhöfen Kohlenfeld und Doitzen- b u r g bei Kilometer 224,1 ein verbrecherischer Anschlag durch Legen von zwei eisernen Bahnschwellen auf das Gleis verübt. Die Schwellen wurden durch den Schienenräumer der Lokomotive auf dem Gleis 500 Meter mitge- Ichleift und bann zur Seite geschleudert und der Zug 700 Meter hinter bqp Tatort vom Lokomotivführer zumHaltenge blTa ch t. Der Schienenräumer der Lokomotive ist stark beschädigt. Der Zug hatte 15 Minuten Verspätung. Verletzungen von Personen und weitere 'Beschädigungen sind nicht entstanden. Die Reichsbahndirektion Altona hat auf die Ergreifung der Täter 1000 Mark Belohnung ausgesetzt
.r Voolsunglück.
Auf der Elbe in der Rähe von Hamburg kenterte em mit vier Personen besetztes Segelboot. Ein Insasse, der ein guter Schwimmer war, versuchte an Land zu schwimmen, um Hilfe zu holen. Er geriet dabei in Schlinggewächse und e r t r a n k. Durch Passanten am Ufer gelang es, Hilfe herbeizuhvlen, so daß die drei an* deren Personen gerette 1 werden konnten.
Fallbootunglück.
In der Weser kenterte ein Faltboot, und der Insasse, ein 18jähriger Schüler Hansen aus Altona ertrank vor den Augen seiner in einem anderen Faltboot sitzenden Eltern.
Schweres Mokorradunglück bei Potsdam.
In Potsdam ereignete sich ein schweres Mv- torradunglück. Gegen Wend kamen die Arbeiter Ignatz Adamski und Erich Suhle auf einem Motorrad die Chaussee herunter. Plötzlich kam von der entgegengesetzten Seite ein Lastkraftwagen mit Anhänger. Die Motorradfahrer gerieten unter den Anhänger und tnirrben auf der Stelle getötet.
^London, 28.3uli. (Reuter.) Die Berg- arbeiterfuhrer sind zu der morgen stattfindenden Sitzung des Vollzugsausschusses des Bergarbeiterverbandes in London eingetroffen. Der Vollzugsausschuß wird über den am Freitag der Vollversammlung der Bergarbeiter- ' Delegierten vorzulegenden Bericht beraten. In Dem Bericht sollen der Vermittlunas- schritt der Bischöfe, die Lage in den Bergwerken und die etwa zur Einstellung derEinfuhr ausländischer Kohle ein- zuleitenden Schritte behandelt werden. Wie es heißt, ist es nicht wahrscheinlich, daß der Doll- zugsrat der Delegiertenversammlung irgendwelche L Vorschläge unterbreiten wird. Er wird vielmehr voraussichtlich den Delegierten völlig freie F § a n b darin lassen, zu entscheiden, ob die ablehnende Haltung gegenüber der Herabsetzung Der Lohne und Der Erhöhung der Arbeitszeit weiterhin aufrechterhaften werden soll.
Der Sekretär des Dergarbeiterverbandes Cook, sagte in einer Rede, die Annahme, der Bergwerksstreik sei zu Ende und die Bergleute hatten verloren, sei nicht richtig. Die Bergarbeiterdelegierten würden nach seiner Ansicht am Freitag erklären, bah sie lieber bic Oefäna- niffe und die Arbeitshäuser füllen wollten Die Bergarbeiter könnten den Kampf nur durch Hunger verlieren, aber es werde keinen dauernden Frieden geben, wenn eine Kapitu- lation erzwungen werde. Er strebe nach einem Arbeitsabkommen, das den Bergleuten das Leben ermögliche, ohne bah sie alle zwölf „onate um einen angemessenen Lohn kämpfen muh en. Es seien vier Leute nach Amerika ge- sanbt worben, andere Leute würden nach anderen Lanoern gehen, um U n te r st ütz u n g s ge ld e r zu sammeln. Solange sie Unterstützung fänden wurden sie weder mit den Bergwerksbesitzern' noch mit der Regierung verhandeln.
Eine neue Absage Chamberlains Die Besatzungsftärke im Rheinland. nr-,?CrIln^29. 3uIL (TU.) Wie die Morgen- blätter aus London melden, fragte im Unter- paus Ponsonbh, ob die englische Regierung in Hcbeteinftimmung mit bet Zusage, bie sie in Locarno ober kurz danach gegeben habe und nut der Absicht, die noch ausstehenden Differenzpunkte vor dem Zusammentritt der Völkerbunds- Versammlung im September zu regeln, den an» ohungsmächten die nötigen Schritte in
* dU &5in9.en beabsichtige, um bie An- LJ alliierten Truppen im be- festen Gebiet a ufdieKopsstärkezuver- m i n b e r n, bie Deutschland vor dem Kriege mn unterhalten habe. Chamberlain ant- worte.e. Ponsonbh gebe von falschen Voraus- lehungen aus Man habe der deutschen Regie- rung keinerlei Zusage gegeben, bah bie Be- '^Ocinlanö auf bie Zahl der deutschen Garnisontruppen vor dem Kriege vermindert wurden. 8
Em neuer französischer Schießplatz.
Köln, 28. Iuli. (WTB.) Die Kölnilckc Zeitung- meldet aus Trier: Der Kommandierende General der 27. Infanterie-Division in Düren t)at Dem otefigen Regierungspräsidenten i>nn einem Beschluß Mitteilung gemacht, in der Gegend von Dahlem, Kreis Schleiden einen vorläufigen Artillerie-Schiehplcih A1, Achten. Der Schießplatz umfaßt als Schußfeld das unbewaldete Gelände im Westen und
oiiis o fiter * ________________
. “ Qlrbeit. Das Mähen mit der Sense ist noch nicht
Reuschnee in der Schweiz. sehr alt, und mancher ältere Landwirt wird noch
Seit Dienstag nacht schneit es in den Bergen I heute mit einem gewissen Grauen an die Er- bis tief hinab. Die Äeuschneeschicht ging heute Zählung des Vaters denken, in der dieser die vormittag bis auf 1500 Meter Höhe hinunter. Forteile der Sense pries und die Mühen der Davos meldet drei Zentimeter Reuschnee. Ernte mit der Sichel schilderte. Von morgens Unwetter in Nordilalien !rttP btSL?bent)S fpät wußten damals die Land-
ist wiederum ein ftat-
Comettee befinbliche^Sch^^" Z^ auf dem abgrasen, immer in gebückter Haltung. Die Ar- den Sturm aeaen b i / r % r. r? ^rch beit ging ehr langsam vorwärts. Oft wurde das
TElsenküste ge- | Getreide überreif und ließ am Tage bie Körner fallen. Dann mußte nachts, wenn ber Shu die Aehren angefeuchtet hatte, gearbeitet Serben. Oft war der weite Weg ins Feld umsonst, Jtoenn der Mond hinter Wolken verschwand-V bie Schnitter ruhten Dann bis zur Morgendämmerung unter freien Himmel. T
nähme des Bauernbundes, stimmten der Regierungsvorlage zu. Der Ausschuß überwies einen Antrag des deutschnationalen Abgeordneten Dr. Werner über die Förderung der land- > a, . , ------- — wirtschaftlichen Erzeugung der Regie- Joseph Redlich in rung als Material. Eine Vorstellung des Hess. .' Stäbtetages wegen ber €onbergebä ube- L. nr, . ft euer wurde dahin erledigt, bah sie, soweit pe a?e mie fftr
sich aus bas Iahr 1926 bezieht, für erlebiat ^cht, öie von ber ^arnegie-wnsiung int I . ... . . ,
erfiärt würbe: für 1927 kommt eine anderweitige ?? a ?2tr,cblet wurde, und die jeden Sommer (DetretoeCmte eilt ft UNd jetzt. Regelung ber ©teuer in Frage. Gin von ber Vorlesungen veranstaltet wird diese Das Getreide ist reif zur Ernte Die Ma-
Deutschen Volkspartei, ber Deutschnationalen ferner wird die Stiftung schinen sind in Ordnung und zur Arbeit bereit
sSf* älTt ®Trnf’“n!l ,S Organc fur int-rn«tt°nal-s Recht Mit ihrer Hilf- t>at der Landwirt, tonn niS
caJr der Finanzminister von Zelt zu unterstützen. febr schlechtes Wetter einfeht, bas Getreide bald
u "der den Stand ber , geborgen. Das war nicht immer so. Gerade die
°°n »ÄtmoÄ I Aus aller Welt. I pachte den. Banern früher viel
in diesem Antrag ein Mißtrauen gegen den Finanz Minister erblickt. Ein Vertreter Finanzministeriums machte Mitteilung von der Absicht ber Regierung, der Rotlage des W e i n b a ues infolge der Frühjahrsfröste durch einen Erlah der staatlichen Grundsteuer für 1926 abzuhelfen doch müsse die Frage noch näher geprüft werden. In der zweiten Augnstwoche soll der Finanzausschuh, nach Mitteilung seines Vorsitzenden das Bad Salzhausen und das Versuchsgut der Universität Gießen l r r < - ---- - ----t*vav-
besichtigen. D worden, wo es sich festfuhr Gin
--- müderes Schiff wurde nur mit Mühe vor dem
SensationelleWendunginChina. starkes Gewitter Die eleftrftche" Leftung^zer- bie „nationalen'' Streitkräfte sei beendet^ Die fo festig, daß ber Fuß-
Einnahme des Hankau-Pas s e s ' durch ?avl 3n bV ^ühe von
y " ourcy Autln ist ein starkes Hagelwetter nkbergegangen.
Amsterdam trat Die 4. Konferenz des Internationalen Verbmides der akademisch gebildeten Frauen unter dem Vorsitz von Frau Vir- . . £ w । ginia Gildersleeve aus Reuhork zusammen
Tiraro ein französischer Verwaltungsjurist, 27 Rationen sind auf ihr vertreten. Die wich- der 1919 als Oberkommissar an die Spitze der tigsten zur Beratung stehenden Punfte sind: Lauf-
Rh ein la nokommi s sio n trat, hat seinen Ramen bahn für Frauen im Handel, Gewerbe. Finanz-
unauslöschlich mit der schwersten Leibenszeit bes Wesen, bie Rechtslage der gewerbetreibenden ver-
besehten Gebietes verknüpft. Obwohl er einer heirateten Frauen und die Rolle Der akademisch
die Gesamtheit ber Alliierten vertretenden Kör- gebildeten Frau in sozialen Fragen
Perschaft Vorstand, hat er doch mit größter Rück- '
sichtslosigkeit Die Ziele der französischen Sonder- , neuen Plane
Politik am Rhein vertreten. Seine Person und <Larnegle-4vtjftnNg.
das von ihm eingeführte Verwaltungsregime Vor seiner Abreise von Southampton nach waren die größten Hindernisse — und sind es Reuhork hat Der Präsident Der Carnegie-Stiftung ouch heute noch — für eine loyale und der Columbia-Llniversität in Reuhork Richo- Durchsührung des Locarnoabkommens am Rhein, las Murray Butler über die neuen Pläne der
• Entfernung von seinem Posten Stiftung bemerkenswerte Mitteilungen gemacht
wird Darum im besetzten Gebiet nur freudig be- Danach wird bie Stiftung ihre Tätigkeit in Europa
grüßt werden. demnächst wesentlich erweitern. Die Arbeit
---------- Der Stiftung wird von einem Verwaltungsaus-
Ernennuncsen im tHuSWärtioen schuß geleitet, in Dem sich Vertreter Deutschlands, J ” Frankreichs, Englands, Belgiens, Oesterreichs,
-ölMt. Der Schweiz, Italiens und Griechenlands be»
Berlin, 28. Juli. (WB.) Der Reichs- un\öcr Dürv in dem Gebäude der
Präsident hat ernannt: den bisherigen Leiter ?V*UA, $ari5, Boulevard St. Germain 173, der Kulturabteilung des Auswärtigen Amts, Mini- £atr ^^ter der Arbeit in Europa ist Dr. sterialdirektor ch e i l b r o n , zum Generalkonsul in • ?rl , Ba b c o cf. Es wird eine neue Viertel- Zürich an Stelle des in den Ruhestand tretenden tahres-Zeitschrlft geschaffen, die Den Titel Leiters des Generalkonsulats in Zürich, Dr. Rein- »^espnl International" führt. Sie soll b o l d t; den Gesandten in Bukarest, Freytag F0? nuat 1927 ab erscheinen und in der Haupt- Zum Leiter der Kulturabteilung des Auswärtigen ba^ matc^at und Die Schriftstücke bringen, Amts; Den Gesandten in Kopenhagen, v. M u t i u s uie sich unmittelbar auf den Zweck ber ©arnegie- zurn Gesandten in Bukarest: den Generalkonsul in ^^ftung beziehen. Dieser Zwea ist, allgemein Barcelona, v. H a s s e l l, zum Gesandten in Kopen- gesprochen Die Sorberung bes internationalen Hagen: Den GesanDten in Kowno, ©dirötter, 9Htfen ^urch Verbreitung von Kennt-
zum Generalkonsul in Barcelona und Den Ge- S-n unö_pu_rc9 Beeinflussung ber öffentlichen fanDten Morath zum GesanDten in Kowno. Meinung. Außerbem wirb Die Zeftschrift wichtige . internationale Aktenstücke veröffentlichen, ebenso
Der neue ®efnnhte in rofi h A n nn „ wie eine Bücherschau. Diese Fragen sollen fach- , tius, war na® eintoü iif 6?n »Momatitoen ""Z °6ne Parteilichkeit behandelt wer- Dienst bei Den Botschaften in Pans P-sters« q21}’ ^on lIT. ^efem Iahre ein
bürg, Konstantinopel unD Dekina tätia^ 191» Sufc^1!teS>ir^n öer Earnegie-Stiftung mit Dem wurde er Gesandter in Kristiania 1920 Vor- ^ustitut für ■JntcrnQtionaleä höheres Studium sitzender Der Deutschen grieÄ^Ieaation in ?'! ber ^wverfitat Paris Platz greifen. Die Dor- Paris und 1923 Gesandter in Kopenhagen. Der Enitor“r? Hebungen, die ^eses Institut auf neue Generalkonsul in Bareelmia I anderen als rein juristischen Gebieten veran- I
Schroetter, hat 1921 bis 1924 das General- ber^Carnea> ^sesacil bed Gebäubes
konsulat in Kairo verwaltet und war seit 1924 S ^9l!°e^tun.9 werhen.
Gesandter in Kowno. ~ '
3" $ ü i n g e n feiert heute (am 29. Iuli)
___________ Der 8um General-anfu- I wird I “ in Zürich ernannte Min.-Dir. Heilbron steht ?! n P HA »rVn c n e 8 von Zhering bas seltene Fest bes zweiten
seit 1902 im Dienste des Auswärtigen Amtes. U&t^ J *„„*£*•" goldenen ® o f t o r j u b i lä ü m 3
Er war nach dem Kriege Pressechef in den SA?? L , 5)cr Jubilar stammt aus einer in Hessen alt- Kabinetten Fehrenbach und Cuno und von 1921 Oie bekannten Gelehrtenfamilie. Er wurde am 9 Ok-
bis 1923 und dann wieder seit dem 1. September SfT" & tobcr 1850 in Kiel geboren als der Än des
1923 Leiter Der Kulturabteilung des Aus- KS q5>futf^r<n^>.^rfa6r®1! ^at von 1852 bis 1868 in Gießen tätigen berühmten
toartigen Amts. Der neue Leiter der Kultur- S. ^N^rers Rudolf von Ihering. Er besuchte
abteilung des Auswärtigen Amts, Gesandter Gießen bas Gymnasium unb bie Unioerfität.
Freytag, hat eine ausgedehnte konsularische S®11[t£±" Ä1 Aine Interessen toanbten sich den Raturwissm-
Tätigkeit hinter sich und ist seit 1920 biblo- ? V I 9>aften zu. Zunächst beschäftigte er sich ^8
matischer Vertreter des Reiches in Bukarest. £5!/0cbü[er bDn Virchow mit Anthropologi? unb Der neue Gesandte in Kowno, Morath, war Ä»? ?'toir?- promovierte 1872 in Göttingen zum Dr. med
Wenfalls lange als Konsul tätig. 1924 war er G-5tri!h^irZ> Ö®?}a" später widmete er sich mehr zoologischen Fra-
Beauftragter Der Reichsregierung im Verkehr oiutnritat Mr gen UJ\Ö promovierte 1876 ebenfalls in Göttingen
mit bet Interalliierten Kontrollkommission unb f-UL ^m Dr. phil. Er war bann Privatbozent für
war Dann kurze Zeit als Gesandter in Reval nl h!?9 ^!vJ0Ü>Clt 300!D.9te tn Erlangen unb Leipzig. Entscheibenb
beD°r er ins Auswärtige Q(mt zurücktrat. Der l ßrr seine weitere wissenschaftliche Laufbahn wurde
zum Gesandten,in Kopenhagen ernannte bisherige ®änb^n forlAu^hen^^n t e^ i nU ffCr 18S-° nacb Brasilien auswanderte, um Generalkonsul in Barcelona, v. Hassell, ver- s E,^lo ^Metzen. Internationale Kon- sich ganz einem unerforschten Arbeitsgebiet in waltete dieses Amt seit 1921 und gehörte vor» industri?ll-»r ö!n ?^open widmen zu können. Er war zunächst
her ber deutschen Botschaft beim Vatikan an. anbe^ obF SlSf ^zt in Sübbrasilien tätig unb hat sich in
_________ S? rJS entsprechend den Grund- dieser Zeit auch um Die Dortigen deutschen Kolo- u , I ber Sttftung weiter geförbert werden. I nien große Verdienste erworben 189^
v»m MildenKnmMsschutz. SÄmSMSSÄS:
.« U’USä MSÄ RS» SMSMSTWÄÄ'Ä «?se SS, SÄätis gen Sitzung zwei Regierungsvorlagen über die uien, um hier Otudlen über internationale Organi- Außerdem hat er in dieser Zeit inunermüdftcker R ach Weisungen über die Staatsein- I Kation und internationale Assoziation vorzu- und beispiellos vielseitiger Wissenschaft ick!! nahmen und Ausgaben für die Iahre nehn^n. Tätigkeit bie Ratur Sübamerikas e!fo?sckt
1920 und 1921. Es fand dann eine längere Aus- ... ®lc bat in icb€nt ^uro- sich dadurch einen Weltruf als Gelehrter ver-
sprache statt über bie Regierungsvorlage betr. W^en Land führende Persönlichkeiten für die schafft, namentlich auf Dem Gebi^der Vogel- öie Gewährung einer S t a a t s b e i h i l f e ^arbeit gewonnen Sie dient feinem Politischen und Molluskenkunde, der Zoogeographie und ^der an den notleidenden hessischen Ael und strebt nicht die Durchführung eines Paläogeographie. Twh aller Lrdienste wurd! Eisenerzhergbau. In dieser Vorlage wird MUmmtcn Programms an, außer dem einer er während des Weltkrieges von den Brasilia! vorgeschlagen, baß. um Arbeiterentlassungen zu besseren Llufklarung Der öffentlichen Meinung nern wegen seines Deutschtums rücksichtslos feines vermeiben, für jebe verkaufte Tonne Eisenerz und emer öorderung bes guten Willens zwischen Postens enthoben. So ist er vor e nigen Iah?e^ eine Subvention von 2 Mk. bezahlt wird. Im den Nationen. Die gegenwärtigen Mitglieder in die alte Heimat zurückgekehrt um in Bübina!n ganzen sollen bis zu 120 000 M. Subvention bcd ^^altunasausschu>ses tn Europa sind: die seinen Lebensabend zu verbringen Bübingen bezahlt werden. Sämtliche Parteien, mit Aus- HerrenPaul AppellHonoratLichtenberger und In Anerkennung seiner ^wissenschaftlichen " ...... 2r- ®- ®arbinerunb kBerbienfte tourbe er^ w ^nfana Sä&r^
.^rray in Englan d: Se- zum ordentlichen HonorarpIofN anßr MZfKMW M-LLSLLMi ESS I sWMsAt:


