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Schauspielhaus. Sonntag, 30. Mai. abends 8 bis 10 Uhr: Weh dem. wer lügt. Montag. 31. Mai, abends 8 bis 10 Uhr: Krieg der Frauen. Dienstag, 1. Juni, abends 8 bis 9S \ Uhr: Ter fröhliche Weinberg. Mittwoch, 2. 3unt, abends 8 bis 10 Uhr: Weh dem, wer lügt. Donnerstag, 3. 3uni, abends 8 bis 107, Uhr: Das Käthchen von Heilbronn. Freitag, 4. Juni, abends 8 bis 10 Uhr: Weh dem, der lügt. Samstag, 5. Juni, abends 8 bis 10 Uhr: Orpheus in der Unterwelt. Sonntag, 6. Juni, morgens 11 bis 127? Uhr: Davos (Uraufführung). Abends 8 bis 10 Uhr: Orpheus in der Unterwelt.
Reichsbahn-Winke an die Reisenden.
WER. Halbamtlich wird mitqeteUt: Anläßlich des bevorstehenden Reiseverkehrs hat die Reichsbahnverwaltung ihr gesamtes in Betracht kommendes Personal auf die Beachtung der Borschriften über den Verkehr mit dem Reisepublikum, die Sauberhaltung der Züge usw erneut hingewiesen. Das von der Reichsbahn erstrebte, in erster Linie im Interesse der Reisenden selbst liegende Ziel kann jedoch nur bei tatkräftiger Mithilfe des reisenden Publikums erzielt werden. Wenn einerseits die Leichsbahnverwaltung von dem Bahnhofs- und Zugpersonal verlangt, für gute Unterbringung der Reifenden in den Zügen zu sorgen, so muh von dem Reisenden verlangt werden, dah er sich berechtigten Anordnungen des Personals willig fügt. Auseinandersetzungen mit dem Personal hindern nur die Abwicklung des Verkehrs.
Besonders lebhafte Klagen wurden im letzten Sommer darüber laut, das) die über das Rauchverbot erlassenem Vorschriften von einem groben Teil der Reisenden nidjt beachtet worden sind. Das Zugpersonal wurde deshalb angewiesen, aul die Beachtung dieser Vorschriften besonders zu sehen. Um die Durchführung der Vorschriften zu erleichtern, werden — soweit als irgend möglich — bei der Bildung der aus O-Zugwagen bestehenden Zügen möglichst ganze Wagen als Raucher- oder Richtraucherwagen bestimmt. Wo dies nicht möglich ist, wird dafür gesorgt werden, dah immer genügend Abteile als „Raucherabteile" bezeichnet werden.
Das Ein - und Aus st eigen der Reisenden bei den v-Zügen wird besonders dadurch erleichtert, dah die Reisenden, die nicht aussteigen wollen, sich während des Aufenthaltes des Zuges auf der Station nicht — wenigstens nicht solange ein- und ausgestiegen wird — in den Gängen aushalten und so den Durchgang ihrer Mitreisenden sperren.
H, 28. Mai 3n btt lagt aus bem Är« berung erfahren, en noch 24 228 Ar- )azu haben sich wie- os gemeldet, sobah ! beim Arbeitsamt
Nach Beendigung -erblieben hiervon Erstellen war in ger, ba# an Aus- Borlvvche. Sem- Zauerstellen, da- ,rn btW werden, dhr sand in einet ttafjt eine bchlü- :laus ein Mann chwet verletzt unb feuerte Mäh- evolverschüfle nb trafen. St wurde .holt, die eine Art fiten. Die einschrei- ten ihn von seinen och bem heiliggeisi' der durch Messer- ach dem genannten lnlegung eines Mr- begeben.
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15. April 1818 zu Meiches verstorbenen Pfarrers Konrad Daniel Römheld und des zu Burghaun verstorbenen Pfarrers Jakob Karl Römheld. die den Familiennamen Römheld führen oder als Geburtsnamen geführt haben, dessen Ehegatten, Kinder, Echwiegerkindcr und EnL-l. Das Gleiche gilt analog für die Abkömmlinge der Dochtes von Konrad Daniel Römheld, der verstorbenen Ehefrau des ForsUnspektors Christoph Wilhelm Reitz, Louise geb. Römheld.
Familienstammbaum und Familienbuch gehen bis 1624 zurück, in welchem Jahre der Ahnherr der Familie Johannes Römheld von Herren- breitunqcn im Schmalkaldischen nach Marburg kam. Doch haben die neueren FamiliengeschichtS- sorschungen ergeben, dah sich die Familie, die sich früher Römhild schrieb, in Herrenbrcitungen und seiner weiteren Umgegend noch weit zurück in daS 16. Jahrhundert verfolgen läht. Rach Versicherung des früheren Archivdirektors Frei- Herrn von Schenk zu Schwcinsberg sind die Ramcn Römheld und Römhild identisch mit dem Hernebergschen Städtchen Römhild im Herzogtum Sachsen-Meiningen in Verbindung zu bringen.
Der Römheld'sche Familienverband umsaht jetzt etwa 100 stimmberechtigte Mitglieder und wird von Geh. Justizrat Römheld in Ridda als Vorsitzenden geleitet.
Düchertisch.
— Wehmut um) Stolz — oa-- sind die beiden Gefühle, die jeden echten Deutschen erfüllen werden. wenn er eines unserer gewaltigsten Erfolge im Weltkriege gedenk, des Tages der Skagerrad schlacht vom 31. Mai, der sich heue^ zum zehnten Male jährt. Die Erinnerung an jenen glanzvollen Tag zu wecken. *;it sich die „Illustrierte Zeitung" (Verlag 3. I. Weber. Leipzig) in ihrer neuesten Rr. 4236 zum Ziele gesetzt. Ein mit zahlreichen Bildern geschmückter Artikel über b.e Seeschlacht am Skagerrak von Fregattenkapitän Gadow führt dem Leser die groben Gescheonisse der Schlacht vor Augen, bietet ihm einen klaren Einblick in die bedeulsamen Kampfmomente und verschafft ihm in groben Zügen eine Liebersicht über die strategischen Verhältnisse. Auch der übrige Teil des Heftes verdient Beachtung. Kleber die „Ernte der Zukunft" wird berichtet, ferner über die Geschichte des Drie'kastenS, über die Rordpvlüber'liegung. über merkwürdige Jnlekten- köpfe und über das liebliche hessische Knüll- gebirge. Andere reichillustrierte Beiträge führen den Leser nach China lnEhinesische Aerzte") und an den Titicacasee.
— SgelhaafS Historifch-politi- s ch e Jahresübersicht für 1 9 25. Fort- geführt von Hermann Haug. — Carl Krabbe Verlag Erich Guhmann in Stuttgart. Gebunden 13 Mark — Der erste Abschnitt dieses zeitgeschichtlichen Jahrbuchs gilt wie seit Jahren der Weltpolitik, diesmal dem Sicherheitspakt in seiner Verflechtung mit Entwaffnungsforderungen, Kölner Räunnrngsfrage und VölkerbundS- zwang für Deutschland. Der ganze internationale und innerdeutsche Verlauf dieser Verhandlungen mit allen ^oischenfallen bis zur Locamokonfe- reiu, ihren Ergebnissen und Auswirkungen wird einläßlich geschildert, erläutert und gewürdigt. In einem kleineren internationalen Abschnitt sind Reparationsfragen und Kriegsschuldenverhandlungen angeschlvssen. Das reichhaltige und sorgfältige Rachschlagebuch wird durch seine ein- bringende, lebhafte Darstellung dem Benützer und Leser auch bei abweichenden Anschauungen viel Ausschluh und Anregung bieten. Die Jahres- Übersicht erscheint im Gegensatz zu ähnlichen Jahrbüchern stets schon wenige Monate nach Ablauf des Berichts; ahres. 238
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Häufig kann auch die Beobachtung gemacht werben, dah einzelne Reisende durch Mitnahme allzu umfangreichen Handgepäckes in die Abteile anderen Reisenden die Unterbringung ihres Handgepäcks unmöglich machen. Abgesehen davon, dah solches Verhalten höchst rück ichtslos ist. ergeben sich hieraus oft vermeidbare Auseinandersetzungen zwischen den Reisenden und dem Zugpersonal. Di: Reichsbahnverwaltung hat deshalb Zug- unb Bahnsteigpersonal angewiesen, auf den Umfang des Hand- gepäcks zu achten und die Reisenden, die mehr Gepäck in die Abteile mitnehmen als zulässig ist, zur Abfertigung deS Gepäckes zu ver- anlas'en. Jeder Reisende kann nur soviel Gepäck in da- Abteil mitnehmen, als er über und unter seinem Sitzvlay unterbringen kann. Es kann hier den Reisenden nur empfohlen werden, sich solchen Aufforderungen des Ellenbahnper- sonals nicht zu widersetzen.
Cs ist weiter dringend erforderlich, dah jeder Reisende bestrebt ist, das Abteil nicht unotigertoeife z u beschmutzen. Es ist eine leider (ehr stark eingerissene Unsitte. Speiseabfälle. gebrauchtes Papier usw. einfach unter die Sitze zu werfen. Wenn jeder Reisende sich in dem Abteil s0 benimmt, wie er es in feinem eigenen Heime gewohnt i st. werden die fast immer begründeten Klagen verstummen.
Von Leiten der Reichsbahn.wird alles getan, um das Reisen auf bVr Eisenbahn so angenehm wie möglich zu gestalten. Zwecklos wird aber dieses Bestreben stets bleiben, wenn nicht jeder einzelne Reisende an der Abstellung der Mäng"l durch eigene - Verhalten mithilft. DaS Zugpersonal ist angewiesen und bestrebt, dem Reisenden alle gewünschten Auskünfte über Zuganschlüsse usw. zu geben. Man denke aber auch hier immer daran, dah der Eisenbahner auch Mensch mit Rerven ist, und dah eine freundliche Antwort stets eine freundliche Frage, zur Voraussetzung hat.
12.30 Uhr: Ucbetlrogung der Morgenfeier aus dem granffurlcr Opernhaus anläßlich des kOjäh- rigen Bestehens des Verbundes der Deutschen Buchdrucker 12.30 bis 1.30 plhr: Vortragsstunde Klabunb. 2 bis 3 Ubr: Die Stunde bet Jugend. 3 bis 4 il&r: Konzert des Hausorchesters: Die Oper der Wodie. 4 bis 6 übt: UcicrtTagunrr vom Platze deS 1. F. C. Rümberg: Meisterschaftssptel in der Zwischenrunde um die D.-F.-B.-Meisterschaft zwischen Fuhballsvort- verein Frankfurt a. M. unb B. E. C. Hertha Berlin. 6 bis 7 Uhr: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung: Sagen unb Märchen, vorgetragen von Frau Ria Vallanb. 8.30 chlhr: Vortragsabend Ludwig Wüllner. Anschließend bis 12 Uhr ilebertragunq von Berlin: Tanzmusik der Berliner Funkkapelle.
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