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ierung fvrdnt r k 1926 b\e Emä^ Medli tivä gut rübergrhenden Der« aufzunehmen.
latslreisen beschäftigt ussichten einer Kan- ten Präsidenten- chtlicher Gegner trlrd )orf, Smith, angetan, daß koolidge «erde, obwohl er die )ergewählt zu werden.
i Frankreich haben die gebracht. D.e Kam« M gegen 151 otim- gen Z Stimmen an«
nmer Hal m" 1M eresresormprojen an« Dienstzeit aus ,eseht wird.
jlnterfeeboote gtoner «ertragW Unterseebooten.
i Ankauf so. dah^ französischen Mrfteu
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Welt.
UUNffiuck.
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Jn- Maedel'
Mus der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 29. April 1926.
Nochmals Vogelschutz und Schonung der Nester!
3m Anschluß an die gestern veröfsentlichre Er- Mahnung zu besserem Schutz der Logelwelr wird uns geschrieben:
Unsere gefiederten Sänger erfreuen uns letzt wieder durch ihren Gesang; sie haben ihre Hauptbeschäftigung. die Vertilgung schädlicher Insekten, ausgenommen und sich ein Plätzchen für den Nestbau ausgesucht. Die Gelegenheit, nach ererbter Gewohnheit einen gut geschützten Ort zur Verrichtung des Brutgeschäftes zu finden, wird leider für sie immer seltener, so daß sich schon viele Vogelarten mit den verschlechterten Verhältnissen obgesunden haben, und beispielsweise aus Heckenbrütern zu (Erbbrülem geworden sind. Selbstverständlich sind damit die Vögel und ihr Gelege der erhöhten Gefahr der Ent- ctfung und Vernichtung durch Tier (Katzen) und .censch (Siinber) ausgesetzt. Deshalb sollte man nicht .ut Nistkästchen aufhängen, denn diese nützen nur den Höhlenbrütern, sondern auch Rotschwänzchen "nd Bachstelzen an Häusern Gelegenheit zum Nest. ' au geben und, wo es einigermaßen möglich, an Wegen, Gärten und Bahndämmen, Hecken anlegen unb auch im freien Feld einzelne Büsche stehen lissen. Besonders Hecken. Büsche und Bäume bieten nicht nur Nistgelegenheit, sondern gewähren auch unseren Sängern sicheren Schutz bei der Verfolgung durch Raubvögel.
Die schlimmsten Feinde unserer lieben gefieberten Sänger scheinen aber, wenn auch oft unbeabsichtigt, unsere Buben zu fein. Wo sie ein Vogelnest finden, werden die armen Tierchen belästigt und damit vertrieben. Schon gibt es in unserer Gegend vielfach keine Nachtigallen mehr, die früher in der Hecke am Friedhof ober im Holunderbusch in ©arten gesungen haben. Wie gerne würden auch wir die Nachtigall fingen hören, aber es kommt keine mehr zu uns. Und meist warum? Gerade der Nistort der Nachtigall ist sehr leicht zu finden. Sie singt nachts ganz In der Nähe ihres Nestes. Sollten nicht dadurch, daß man ihnen die Jungen genommen hat, die Nachtigallen unsere Gegend meiden. Wie oft konnte man in den Karpathentälern die Nachtigallen schlagen hören! Auch in Norddeutschland sind sie sehr häufig anzutreffen. In Vorfommernädjten singt sie unermüdlich fast bis in den Morgen hinein. In den Hecken dicht an der Landstraße, im Fliederbusch auf dem Friedhof oder an der Kirche, im buschigen Wald, überall ist sie tu finden. Der wunderbare Gesang lockt in jenen Gegenden häufig zahlreiche Zuhörer an, man lauscht und geht dann ruhig weiter. Niemand ff ort dort den Vogel, niemand denkt daran, die Jungen zu nehmen. Die Kinder wisien wohl, wo die Nachtigallen nisten, sie rühren aber kein Nestchen an. Wenn es bei uns auch überall fo fein wird, bann werben wieder mehr Singvögel kam« men, dann wird sich auch die Nachtigall wieder ein- finden und jung und alt durch ihren herrlichen Ge- fang erfreuen. Hr.
Bornotizen.
— Tageskalender für Donnerstag. Saalbau Sauer: 8 Uhr öffentliche Ver- fammlunq mit Vortrag Über »Die Finanzierung des Wohnungsbaues unter Berücksichtigung der netten Gesetzgebung". D f. D. .Krokodil": Iah- re5-S)aubtt>erfammlung. Palast-Lichtspiele. 8 Uhr Vorführung des Ruderlehrfilms.
— Beim Deutschen Abend, den der Frauenverein vom Roten Kreuz für Deutsche 11 ebeffee am 16. Mai im Stadttheater veranstaltet, wird auch u. a. das Schönthalsche Lustspiel „Komtesse Guckerl" zur Aufführung lammen, für die sich in entgegenkommender Weise Frau Mendelssohn-Bartholdy und eine Reihe weiterer Damen und Herren zur Verfügung gestellt haben.
•• Die Mai-Miete in Hessen. Amtlich wird vom Hessischen Gesamtministerium deka nnt gegeben: Die gesetzliche Miete für den Monat Mai torrb in gleicher Höhe wie für den Monat April festgesetzt. Sie betragt hiernach 9 5 Prozent der Friedensmiete.
ee Unsere Anlagen befinden sich eben im schönsten Zrühlingskleide . Kaum aber sind
die Büsche und Bäume belaubt und die ersten Blüten vorhanden, da beginnen auch schon wieder rohe Menschen, meist Buben, ihr wüstes Treiben. Don den Bäumen und dem Gebüsch werden Zweige abgerissen. Brüten werden bulchweife geräubert und die Rasenflächen zu Tummelplätzen für Wettkämpfe und Querfeldeinläuse benutzt. Selbst höhere Spaliergrenzung. wie z. D. vor dem ilninctjilätdgcbäube. schützt die Anpflanzungen nicht: die nichtsnutzigen Buben überTt»ringen einfach diele Hindernisse, wobei es chnen auch gar nicht daraus ankvm.nt, in niederes Buschwerk hineinzuspringen und dieses dadurch zu verwüsten. Gegen derartigen Unfug sollte mit aller Strenge und Rücksichtslosigkeit vorgegangen werden. Die Polizei möge die Anlagen und bie übrigen gärtner schen Verschönerungen der Stadt jeyt mit betonieret Sorgfalt in ihre Obhut nehmen. darüber hinaus mögen aber alle Erwachsenen, insbesonbere auch die Schulen durch Ermahnungen und gegebenenfalls durch ein kräftiges Klopstock-Kavitel dahin wirken, daß der jugendlichen Gedankenlosigkeit und Zerstörungssucht an dem kostbaren Anlagengut der Allgemeinheit Einhalt getan w rd.
•• 4) i e Eener turn- und Sport- toerbetage ist eine zweitägige turnerische und sportliche Werbeveranstaltung betitelt, die am 8. uni) 9. Mai in der Volkshalle bzw. auf dem ilniversitätssportplatz stattiinden wird. Die Darbietungen am 8 M a i in der Dollshalle beginnen abends 8 Uhr: sie werden borsportlichr und reiterliche Vorführungen der verschiedensten Art bringen. Am 9 Mai nachmittags 2’. älhr kann man am dem älniversitatSsportvlah am Kugelberg leichtathletische Hebungen und Fußballspiele in Augenschein nehmen, anschließend — um 4 . Uhr beginnend — werden in der Dolkshalle die Turner und Radfahrer ihr Können zeigen. Mitwirkende sind die Gießener Turn- und Sportvereine, deren höchstes Streben es fein wird, durch hervorragende Leistungen den Beifall der Besucher zu erringen. Es handelt sich hier um turnerische und sportliche Werbeveranstaltungen vornehmster Art. bei denen die Sache über alles gestellt wird. Den Bemühungen der Turner und Sportler möge die lebhafte Unterstützung des Publikums beschiedet fcin. Räheres im heutigen Anzeigenteil.
’• Ersatzzüge Gießen — Kassel. Für die am 18 Avril fortgefallenen Personenzüge 771 178 Kassel—Frankfurt a. M werdest von 15. Mat ab zwischen Kassel und Gießen folgende Trsahzüge gefahren: Pz. 778 Kassel-Gießen im bisheri en Fahrplan. Kassel ab 4.43 Uhr nachm., Gießen an 8.49 Uhr abends' Pz. 729 Gießen— Marburg. Gießen an 10,43 Uhr abends, Marburg an 11.33 Uhr nachts, dieser Zug verkehrte bisher schon als leichter Dampfzug zwischen Gießen und Riederwalgern, hier an 11,13 Uhr nachts; Pz. 771 Marburg—Kassel im bisherigen Fahrplan. Marburg ab 2.42 Uhr nachts. Kasse! an 5,40 Uhr früh. Die Züge führen «nur 3. und 4. Klaffe und werden als leichte Dampfzüge gefahren.
ee Straßensperrung. Vom Polizeiamt wirb nutgeteilt: Zwecks Vornahme von Der- puharbeiten an den städtischen Wohnhäusern ist der Riegelpfad zwischen Ludwig- und Liebig- straße von Montag, 26. April, ab btS auf weiteres für jeglichen Verkehr gesperrt worden.
•• Personalie. Der Vorstand der meteorologischen Abteilung der Deutschen Seewarte, Regierungsrat Professor Dr. Walter Georgi in Hamburg, ist zum außerordentlichen Professor für aeronautische Meteorologie an der Technischen Hochschule in Darmstadt ernannt worden
O Verlängerung der Kurzarbeit terfürsorge-Bestimmungen. Wie wir hören, beabsichtigt das Reichsarbeitsministerium die Geltungsdauer der Anordnung über Kurz- arbeiterfürforge vom 20. Febr. 1926 bis zum 3. 2uli 1926 zu verlängern. Die geltende Anordnung läuft am 1. Mai ab.
** Regelmäßiger Postscheckoerkehr zwischen Deutschland unb Lettland. Am 1. Mai wird der regelmäßige Postscheckoerkehr zwischen Deutschland und Lettland ausgenommen. Die Gebühr beträgt 5 Pf. für 100 Reicysmark, der Mindestsatz 20 Pf.
*• Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtoiehmarkt: 4 Kühe, 1305 Kälber, 197 Schafe, 1036 Schweine.
Das deutsche Stockholm.
Frankfurt a. M.. 28. April. Der heutige zweite Berhanblungstag des in Frankfurt a. M. zu- sammengeiretenen „W eltbundes für internationale F r e u n d s ch a f t s a r b e i t der Kirchen" (Deutscher Zweigs brachte unter starker AmeilnaHme der Versammelten eine Auseinander- ietzung über die Fried^nsfrage. wie sie be- kanntlich auch auf der Stockholmer Weltkonferenz im Sommer vorigen Jahres im Vordergrund des öffentlichen Interesies gestanden hat. Das Thema der. Verhandlung lautete.
»Die Stellung des Christentums zur Friedensfrage".
Der erste iRebner, Stadtpfarrer Kappus (Zuffenhausen bei Stuttgart) führte u. a. aus: Es gibt echtes Christentum, welches in der Nachfolge Jesu den Kriegsdienst und jede Gewaltübung ab« lehnt. Es gibt echtes Christentum, welches die Beteiligung am Kriege für des Volkes Leben billigt unb forbert. Hierfür kann man sich nicht auf bi« „Eigengesetzlichkeit' der Weltocrhältnisse berufen, wohl aber auf bie Macht des Bösen in ber Welt unb bie Notwenbigkeit. Volk und Vaiedanb gegen bie bösen Weltmächte zu schützen. Demnach ist bcr Friebensfrage gegenüber im Christentum selbst eine Spannung, die in der Zeit nicht gelöst werden kann. Aber im Christentum liegt die Gewißheit, daß die Vollendung des Reiches Gottes durch Gatt den vollkommenen Frieden in sich schließt. Die Friedensfrage ist keine ethische, sondern eine religiöse. Christen muffen für den Frieden wirken, so wie dem einzelnen fein Gewissen gebietet. Das wirksamste Frie- benswerk ist bie Gewinnung ber Menschen, der Völker und der Regierenden für Gott und sein Reich.
Der Mitberichterstatter Unioersitäksprosefsor D. Dr. Erich Förster (Frankfurt a. M.) stellte in einer eingehenden grundsätzlichen Untersuchung bie Antwort heraus, bie sich aus bem Liebesgeboi der Bergpredigt auf die Frage ergibt. Die Verantwortung gegenüber dem Nächsten lasse sich nicht trennen von der Verantwortung gegenüber Gott unb der von ihm gegebenen natürlichen unb geschichtlichen Lage, also gegen Völk unb Staat. Der Redner fatn zu dem Ergebnis, daß der Krieg, wenn überhaupt, gerechtfertigt werden könnte nur aus ber Verpflichtung gegenüber bringenben Lebensbebürfniffen bes eigenen Volkes. Gerade die sittliche Politik müsse in diesem Sinne „Interessenpolitik" sein. Der Fluch Europas sei nicht, daß bie verantwortlichen Staatsmänner Interessenpolitik trieben, sondern baß sie so tun, als ob sie keine trieben. Das höchste Interesse eines Volkes sei bcr Ausgleich seiner Interessen mit denen ber anberen Völker. Der Glaube an bie Möglichkeit eines solchen Ausgleichs sei ein Stück christlichen Vorsehungsglaubens; bie christlichen Kirchen hätten bissen Glauben zu pflegen. An konkreten Einzelsorberungen für bie Friedensarbeit der Kirchen stellte der Redner bie folgenben auf: Vorbeugende Beeinflussung der Völker im Sinne des Ausgleichs, Verbreitung des Verständnisses für bie Lebcnsinter- efsen der anderen Völker, Kamps gegen Ueberfpan- nung ber eigenen Interessen, sowie die Durchwärmung der Beziehungen zwischen den Völkern.
An die mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Ausführungen ber beiden Redner schloß sich eine außerordentlich bewegte Aussprache über bie Friebensfrage, an ber sich u. a. bie Professoren D. Bornhausen (Breslau), Wilhelm (Frankfurt a.M.), D i b e 1 i u s (Heidelberg) unb Ti11ius (Berlin) beteiligten. D. Bornhausen erinnerte an die starken seelischen Kräfte, bie im Krieaserleben burch bie Nahe des Tobes ausgelöst worben finb, Professor Wilhelm wies von ben Erfahrungen auf bem Mijsionsfelbe aus auf bie verheerenden Wirkungen htn, bie bie Anwerbung chinesischer Kulis burch englische unb amerikanische Missionare für bie Schlachtfelder des Westens auf die chinesische Bevölkerung ausgeübt habe. Der Missionar dürfe nicht als Vertreter feiner Nation in die Völkerwelt hinausgehen. Prof. Dr. D i b e f i u s (Heidelberg) warf die Frage auf, ob nicht in ber fortfrfjreitenben Mechanisierung bes Krieges, bie den alten heroischen Krieg verdrängt habe, ein Hinweis liege, daß Gott bie Menschheit neue Wege führen wolle. Professor T i 11 i u 5 (Berlin) bezeichnete es als ganz unmöglich, daß wir al? deutsches Volk jemals dahin gelangen, das heldenhafte Erleben jener großen Jay re des Krieges au vergessen. Don keinem Redner sei in Abrede gestellt worden, daß man ein gutes Gewissen haben könne, auch im Kriege. Jedoch sei es Christen
pflicht. die höchsten Anstrengungen auf einen ehr- Iichen Ausgleich ber widerstreitenden Intereffen im Sinne des Friedens zu richten.
Buntes Allerlei.
Die Ungeheuer der Äeralltnriffe.
Der englische Reifen de Ellis Silas schildert in feinem soeben erschienenen Buch ..Ein primitives Arkadien" feine Erlebnisse unter den Melanesiern der 2robnanb-3nfeln im Rordwesten von Reuguinea, unter denen er mehrere Jahre verbracht bat Diese Insulaner leben aus den Korallenriffen und nähren sich von den Fischen, die sie hier fangen, und dem Tauchen nach Perlen-Austem. Bei diesen Tauchereien, in denen sie eine große Geschicklichkeit entfalten, stoßen sie mit furchtbaren Ungeheuern zusammen, die in der Tiefe der Riffe leben. »Beim Tauchen nach großen Austern," schreibt er, „geraten die (Eingeborenen mit Seeungeheuern zusammen, von denen der $>ai noch der am wenigsten gefährliche ist. Drei furchtbarer ist der riesige Fels- fabeljau, und am schlimmsten ist ein ungeheures Muscheltier, daS 8 zu 4 Fuß groß ist und manchmal eine halbe Tonne wiegt. Die Schalen dieses ungeheuren Muschelfisches sind so scharf wie Rasiermesser, und die Tiere liegen ganz unsichtbar zwischen den Korallen: nur eine leichte schwarze Linie zeichnet sich ab: das ist das Maul des Fisches, das bereit ist, alle mögliche Nahrung einzufangen, die herumschwimint. Ist ein Glied des Menschen in diese scheußliche Falle geraten, dann bleibt nur die einzige Möglichkeit, es selbst abzuhacken, um zu entkommen. Der Blutgeruch bringt dann aber Hunderte von Haifischen herbei, die eine Rettung unmöglich machen." Silas erzählt von einem Eingeborenen, der sich vor einem Hai in eine Korallenhöhle unter Wasser verbarg. Hier hätte er umkommen müssen, wenn er nicht die bereits gemachte Fischbeute freigelaffen hätte, an der sich der Hai nun gütlich tat. So konnte der Eingeborene die Höhle verlassen und fein Boot gewinnen.
Unter SleinzeUmenschen.
Ein überaus packendes Buch, das achtjährige Erlebnisse unter den Eingeborenen von Kap Port im äußersten Rorden Australiens schildert, hat der Engländer Jack Mc.Laren soeben veröffentlicht. Er hat als bet einzige Weiße unter diesen primitiven Völkern gelebt, die noch ganz auf der Stufe der Steinzeit stehen. .Als Mitglieder wohl der ältesten noch lebenden Men'chenrasse", schreibt er. „finb sie um 10 000 Jahre hinter der Gegen- wart zurück. Sie haben noch nicht einmal die Kulturstufe erreicht, in ber man über ethische unb moralische Dinge nachdenkt. Während die übrige Welt zum Stahlzeitalter vordrang, blieben sie im Strinzeitalter." Diese Wilden besitzen aber eine erstaunliche Kenntnis des Tier- und Pflanzenlebens. Ein Eingeborener, der ihn in die Sitten des Stamme- einweihte, zeigte Mc.Laren viele Dinge. „®r wies mir einen .Flintenfisch", den ich so genannt habe, toeil diese merkwürdigen Tiere mit Wassertropfen auf Insekten schießen, die nahe über dem Wasserspiegel fliegen. Er zeigte mir unter ben Wurzeln per Wangrowe- Bäume seltsame schleimige Fische, bie sich an baS Holz ansaugen und an ihm emporklettern Er erzählte mir auch von einem Fisch der den Wind benutzt, um vorwärts zu kommen. So primitiv dieses Volk auch ist, so hat es doch ein ausgebildetes System von Rauchsignalen. Der Rauch brachte einmal Rachrichten, die mir ein Eingeborener mit ben Worten erklärte: .Viele Leute kämpfen. Die Völker, bie den Rauch machen, hören von anderen Völkern, die zu einem Schiff gehören, daS bet ihnen angelegt hat, daß viele Menschen kämpfen. „Diese Botschaft war die erste Kunde, die ich von dem Beginn des Weltkrieges erhielt."
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