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Ab beute bis elnschl. Sonntag:

HootG i bson

Amerikas Refürchtetster Cowboy in seinem neuesten Wildwestschiäger In 6 Akten:

Der Rächer der Berge

Ferner.

Verkettungen

Ein herzergreifendes Drama in 6 Akten. 8822c

»es Feuerwehrgerätehauses: Für bte tuu« Motorspritze muh ein frostfreier Aufbewah­rungsraum geschaffen werden. Zu diesem Zwecke soll eine bauliche Erweiteruna des seitherigen ®e- rätehauses oorgenommen werden. Auf Antrag des Vorsitzenden, der anregte, die gesamten Geräte der Feuerwehr in dem Raume des alten Elektrizitäts­werkes unterzubringen, wurde beschlossen, die An aelegenheit zwecks näherer Prüfung an b\e Sau- ! ommission zurückzuverweisen. Auf dem ixestplatz oll auf Antrag der landwirtschaftlichen Kreise eine 1 n l e r ft e (1t) a 11 e für Vieh, die zugleich zur Abhaltung von Schweinemärkten dienen kann uno auch als Reitbahn für den Reiteroercin Alsfeld Der- Wendung finden sott, errichtet werden. Ueber die Einzelheiten des Projektes, das genehmigt wurde will man in gemeinsamer Sitzung der Bau- und Landwirtschaftskommission verhandeln. Ae 'n

der nicht beschlußfähigen Sitzung vom 12. Oktober be chlossene Anschaffung eines »eiteren Glcichrichtcrschrankes für die Umformer- station des Elektrizitätswerkes wurde genehmigt und die Lieferuno der Firma Brown, Dover» k Co. aus Grund ihres Angebots vom 3. Sept. 1926 übertragen. Ferner wurde beschlossen, einer Prüfung des Pro­jektes des Umbaues des gesamten Leitungsnetzes von Gleichstrom auf Drehstrom naherzutreten. Vergebung von Arbeiten und Lieferungen für den städtischen Neubau an her Hoch straß<: Gegen die Erbauung an dem vorgesehenen Platze hat die Firma Gebr. Wallach als Nachbarin Ein-, sprach erhoben und die Erhebung eines -Zivilpro­zesses gegen die Stadt in Aussicht gestellt. Ueber die Angelegenheit entspann sich Sine ausgiebige Debatte. Auf Vorschlag des Vorsitzenden wurde schließlich die weitere Behandlung in die nichtöffentliche Sit­zung verlegt. _ .. ,

L Aus dem Ohmtal, 27. Oh. Jetzt sieht man wieder häufig schwer beladene Fuhr­werke mit geschältem Holz tie Ohm- straße herabfahren nach der Station M ü <f e. Es handelt sich um Zelluloseholz , das aus dem Oberwald und den benachbarten Wäldern geholt wird. Die Wege nach der Station sind oft drei bis vier Stunden weit. Das Holz wird selbstverständlich durch diesen weiten Transport sehr verteuert. Die Landwirte aus unseren Dvr- !ern die das Holz fahren, verdienen bannt ein chönes Stück Geld. 3m Frühjahr wird Haupt- ächlich Langholz nach der Station Mucke und in die beiden Sägewerke gefahren. Aon den

Fuhrleuten wird e« begrüßt, daß Vie Ohm- l strahe nun wieder in gutem Zustande s ist. Hoffentlich wird die Straße nun auch ständig in gutem Zustande erhalten.

«D Burg-Gemünden, 27. Oft. Bei dem hiesigen Erntedankfest-Gottesdienst er­brachte die Kollekte den ansehnlichen Betrag von 21 Mark. In dem zum hiesigen Kirchspiel gehören- den kleinen Bleidenrod waren es beinahe 19 Mark. Das Geld soll für wohltätige Einrichtun- gen und Anstalten Verwendung finden. Das Elektrizitätswerk Dicknetsmühle der Gemeinden Burg- und Nieder-Gemündcn und Blei­denrod hatte während der Trockenheit sehr unter dem Wassermangel zu leiden. Die beiden Turbinen konnten nur am Tage gefahren werden, da bis zum Abend der Wasserstand weit unter die Sperrmauer getreten war. Glücklicherweise ist das Werk auch an das Ueberlandnetz angeschlossen, so daß die Bewohner der drei Gemeinden nicht ohne elektrischen Strom zu sein brauchten. Jetzt m dieser Uebelstand nach den letzten Regenfällen behoben, und die Gemeinden sind in dieser Beziehung wie­der Selbstversorger.

3 Dannenrod, 27.0h. Der Ausdrusch d e s Getreides ist seit Ende letzter Woche fertig. Es wurde viel Weizen verkauft, und zwar der Zentner zu 13,25 bis 14 Reichsmark. Da die meisten Feldarbeiten fertig sind, hat der hiesige Kirchenchor seine Gesangstunden wieder ausge­nommen. Es finden in jeder Woche Uebungsstunden statt. 9m vorigen Jahre wurde der Chor von dem etzigen Pfarrrer Müller Au Maulbach gegründet, unter dssen Leitung er heute noch steht. An tfeft- gottesdiensten wird der Kirchcnchor, der etwa 40 Mitglieder ausweist, durch seine schönen Gesänge den Gottesdienst verschönen helfen.

3 Appenrod, 27.0kt. Die hiesige Schul- ft.»He wird vom 1. November ab von Lehrer Linden st ruth aus Weickartshain besetzt. Unser bisheriger Schulverwalter Bickel, der feit Sep­tember 1925 hier wirkte, wird die Schulverwalter­stelle in Weickartshain übernehmen.

ch Lehrbach, 27. Oft. Man kann den hiesigen Schulsaal wohl einSchmuck­kästchen" nennen, seitdem er auf Anregung von Lehrer Loos neu hergestellt wurde. Durch das verständnisvolle Entgegenkommen des Schulvor­standes wie auch des Gemeinderates wurden die dazu erforderlichen Mittel zur Verfügung 1 gestellt. So konnte der Raum insbesondere frisch

angeltrichen werden. Es wurde ein neuer Ofen beschafft, ebenso neue Vorhänge. Durch die noch von Lehrer Stoll ins Leben gerufene und geförderte Pflege von Blumenstöcken durch die Schulkinder gewinnt der Schul- faal durch das immerwährende Vorhandensein von Blumen an den Fenstern und auf dein Katheder ein trauliches Aussehen. Als die vor­gesehenen Mittel aufgezehrt waren, ließen eS sich die Kinder nicht nehmen, durch freiwil­lige Gaben selbst die Mittel dafür auszu- bringen, daß der Fußboden in regelmäßigen Abständen geölt werden kann, was sie selbst mit großem Eifer besorgen. Die hiesige Dresch-Genossenschaft beschloß die Er­richtung einer Halle zur Aufbewahrung der Maschinen, die in früheren Jahren bei einzelnen Mitgliedern untergebracht wurden. Als Bauplatz steht Gemeindegelände in der Die­bach zur Verfügung. Ausfallend gering ist in diesem Jahr die Zahl der Konfirmanden unseres Kirchspiels. Sind es doch insgesamt nur sieben: drei Knaben und vier Mädchen, alle von Lehrbach, während von dem Filialvrt Erben­hausen kein Schulkind entlassen und konfirmiert wird.

Kreis Lauterbach.

fl. Maar, 27. Ott. In diesen Tagen ver­pachtete unsere Gemeinde die Bilskuppe zur Anlage eines Steinbruchs an die Firma '21 ulen bad) er in Schotten, vorläufig auf zehn Jahre. Es handelt sich um über 60 Morgen Oed- land, das für nichts anderes als Schafweide nutzbar zu machen war. In der Vorkriegszeit wurden dort Artilleriescharfjchießen abgehalten. Durch diese Ver- Pachtung hat die Gemeindeverwaltung eine will- iommene Arbeitsgelegenheit geschossen. Der Ge- meindesäckel wird durch diese Verpachtung ein nettes Sümmchen beziehen und außerdem jährlich über 1000 Mark sparen, da die zur Wegeverbesserung nötigen Klopssteine umsonst, Pflastersteine Dor- zugspreisen geliefert werden müssen, Ferner wurde in dem Vertrag ausbedungen, daß dasBiel- ldche n" das Wahrzeichen von Maar ohne Genehmigung des jeweiligen Gemein.derats nicht verschwinden darf.

ch Hopfmannsfeld, 27.0h. Die Ernte- dan kfeft ° Ko11ekte in unserem kleinen Ge- birgsdörschen erbrachte den ansehnlichen Betrag von 28 50 Mark. Mit der Kollekte in der Filialgemeinde ..... '

zusammen wuchs die Spende auf 60 Mark an, für die eine gute Verwendung sicher ist. Dem Schneefall der letzten Tage ist jetzt Tau­wetter gefolgt, so daß die durch den Schnee unterbrochenen Feldarbeiten wieder ausgenommen werden konnten.

Starkenburg.

* Darmftabt, 27.0h. Die Fraktion der Deutschen Volks Partei der Stadtver­ordnetenversammlung hat einen Antrag eingebracht, den Besoldungsgruppen 1 bis 7 eine einmalige Winterbeihi 1 fe zu gewähren, und zwar für lebige Beamte 40 Mark, verheiratete 50 Mark, ansteigend bis 80 Mark für Beamte mit mehr als zwei Kindern.

ÄSN D a r m fl a b t, 27. Oki. Die in den letzten Monaten gebaute elektrische Straßenbahn- Verbindung nach dem nördlichen Vororte A r - Helgen ist jetzt vollendet und konnte gestern dem Betrieb überleben werden. Die neue Linie: wird vorerst halbstündlich verkehren.

WSN. D f f e n b a d), 27. Okt. In der Nacht zum Dienstag wurden in der Wohnung des Bezirksvor­stehers Kirsch im Hause Friedrich-Ebert-Ring 79 ans einem verschloßenen Schrank in den Parterre­räumen mittels Einbruchs 2 6 00 Mark Armen­gelder gestohlen.

Rheinhessen.

WSN. Mainz, 27. Okt. Wie derMainzer Anzeiger" erfährt, haben sich beim hiesigen Ein­quartieramt Unregelmäßigkeiten er­eignet, die zur Suspendierung des Amts- vorstehers vom Dienste führten. Die Stadt wurde durch diese Vorkommnisse nicht geschädigt.

WSN. Worms, 27. Okt. Ein tragischer Unglücksfall, der einen tödlichen Aus- gang nahm, ereignete sich heute vormittag in der FabrikMariamünstcr" der Kornelius Heylschen Leberwerke. Beim Rangieren eines beladenen Zuges sprang das Zugseil von der Führungsrolle ab, wo- durch der 60jährige Arbeiter Peter B u r s ch.« r aus Wärms-Neuhausen so unglücklich getroffen wurde, daß der Tod alsbald eintrat. Er hatte einen schweren Rippenbruch erlitten, wobei das I Herz verletzt wurde.

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Schlachtfest Freitag, den 29. Oktober 1926 O7481 A. Rahnefeid.

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Ab morgen bis elnschl. Sonntag:

Unwiderruflich nur 3 Tage das große Doppelprogramm I

I. Seh laser:

Der Drei von Luxemburg

6 Akte nach der bekannten Operette von Franz Lehär.

II. Schlaffer:

Pat und Patachon als Müller Eine lustige Geschichte In 6 Akten, mit den bekann­ten und beliebten Komikern Pat und Patachon In der Hauptrolle.

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