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23. 12. 27. 12.

DatU-ri:

0.7625

97.25

Von den Schlachtviehmärkten

16.13

ein Pfund

Schake Schweine

165.75 l 166.25 1165,25 !

164 ! 166.5 | 165

M

15-50

30-53

27. Dezbr.

Amtliche Notierung (Äeld ' Briet

Arier

(Selb

Metallgesellschaft und der Metallbank soll das Tanftg. . Interessen-Gemeinschaftsverhältnis, das früher fioiifL.ntin bestand, wieder zum Aufleben gebracht werden! Kanada ' ebenso wird zwischen der Deutschen Gold- und nru uan Silberscheideanstalt und den beiden anderen Ge- Cairo

nach den

Vei Blutarmut

32-60

25-50

224.75

105

131.9

35-45

30-46

38-57

Amst «9ioi! Buen.-Aires

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F

24-52

30-46

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30-47

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151.5

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134

126.6

58

5

151

234.5

105

131

6272

50-68

33-110

50-100

55-91

40-130

54-80

57-78

30-88

53-80

55-75

Berlin Bremen Breslau Ehemnih Dortmund Dresden Düsseldori Elberfeld Essen Frankfurt Hamburg Hannover Husum Karlsruhe Kassel Kiel Köln Leipzig Magdeburg Mannheim München Stettin Stuttgart Zwickau

75-80 70-82 45-74 65-80 65-79 62-79 66-81 58-78 60-74 60-83 70-81

20-56 20-62 17-51

20-65 25-62

28-58 14-61 17-62 18-55

13-60 15-54

Schlag Aut»

1-Uhk. Aur»

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

125 266.5 191.9 180.6

174.75 179

245.25

197,5

181,9

149 25

166,5

166.4

66-76 62-73 65-80 68-82 70-78 66-83 65-82 65-75 68-80 65-82 60-76 60-77

0.75 0,7125

0.71

0.475 0,72

162.75

159

156,25

159

162 75

199

111.5

89

52

42

Rinder 20-60 23-60 17-61 20-60 30-62 23-63 25-65 20-64 30-66 22-61 18-62 15-60

148

73 319

131 75

178,5

162.25

160.5 156 160 124

163,25 199

111

87

38 52,5

16,25 68

18 > 128

60

Kälber 52-94 53-95 49-78 60-90 55-100 62-98 50-82 55-90 55-125 40-84 40-98 45-95

30-48

28-44

143,5

318,75

134

Silberscheideanstalt und den beiden anderen Ge­sellschaften das früher- Freundschaftsverhältnis und die gegenseitige Vertretung in den Aufsichts-

Spanien . Japan . . . Bio de Ian Dien in D. Ceft. abgeft Prag . . . . Belgrad . Budapest. Bulgarien

15.9 43,5

275 223

. 265

190.75

178.9

173.5 178

172

7.75

163.5

172 5

113,25

173

177.75 192

161

169.5 80.75

202

133.5 >20 130 244 197

182.25 106

147.75

72,5 317

135.25

195

164 5

162,5

161,5

164,5

2U0.5

112

89,75

174,75 115,25

174.5

178 192.5

168 ?5

205 139,25 122.75 133 25 246 75 196,75

'1.755 0,715

0,78 0.45

0,68

379.9

223.5

! 267

191.5 ,180.25

I iw

176,5 ' 7,85 ! 164,25

I 176

; 114.5

I 17*5 *Iii .

160.4

167

83 206.75 i 138,9 1120.75 i133,75

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus der.Radio-Umschau".)

Dienstag, 28. Dezember.

3.30 bis 4: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Konzert dec Hausorchssters: Operettenmusik. 5'45 bis 6.05: Die Lesestunde. 6.45 bis 7.15: Funk­hochschule:Anlage, Erziehung. Charakter". Vor- trag von Prof. Dr. v. Düring. 7.15 bis 7.45: Funkhochschule:Altdeutsche Tafelmalerei XI. Dortrag von Dr. Oswald Götz, Assistent am Städelschen Kunstinstitut. 7.45 bis 8.15: D-amten- fortbildungskursus:Grundzüge des deutschen Strafrechts VI. Vortrag von OberlaiO-esgerichts- rat Dr. Aschaffenburg. 8.15 bis 9.15: Opern­abend des Haus Orchesters. 9.15 bis 10.15: Cello­sonaten.

156

234,75

0.66 99,85

15,7

43,25

278,5

225

265.5

190

179.5 173,75 175.25 172,25

7.7

163,5

172.75 112

173

174

191.75

161.9 167.5

80,5

2 >1

134.5 120 130

243,5

196 4

182

147 ?5

166

107,5 I

142,75

117.75

133.5

2ln den Schlacht: iehmärkten der vorigen Weih- nachtswvche erfuhr die Marktlage im Hinblick aus die Festtage bei allen Gattungen eine we­sentliche Besserung, was ganz besonders für Käl­ber und Schweine gilt. Die Auftriebsziffern waren bei Bindern und Schweinen etwas nie­driger, bei Kälbern dagegen etwas höher als in der Vorwoche, während Schafe in gleichem Umfange ausgetrieben wurden. 3m Einklang mit der günstigeren Marktlage zogen auch die Preise bei Kälbern bedeutend an, während bei den übri­gen Gattungen der Profit aus der Marktlage weniger kräftig war.

Auf den nachstehenden Märkten wurden für ' Lebendgewicht in Pfennig notiert:

Feiertagen eröffnete bei belebtem Grschäft in freundlicher, vereitelt sogar fester Haltung. Das Publikum zeigte für die Papiere des Kassa- Industrie-Marktes Interesse, während die Speku­lation und namentlich das Rheinland von 5 er- minattien westliche Montanwerte bevorzugte. Besondere Rachfrage lag nach Mannesmann vor, die mit 206 nach 201 einsetzten und während der ganzen Börse rege umgesetzt wurden. Schiff­fahrtsaktien hatten ebenfalls einen großen Markt. Im übrigen ging der Verkehr an den Aktienmärkten nur in den Sp^ialpapieven über einen nennenswerten Umfang hinaus, war aber trohdcm im Hinblick auf das unmittelbar bevor­stehende Jahresende als angeregt zu bezeichnen. Immerhin machte sich bemerkbar, daß in der Pro­vinz die meisten Banken noch geschlossen sind und die angespannten Geldsähe zu einer ge­wissen Zurückhaltung führten. Für Tages­geld. das per 30. angeboten wurde, verlangte man 41/c bis 6 Proz. Für Geld auf einige Tage über den Ultimo wurden dagegen 8 bis 9 Proz. gefordert. Monatsgeld war nicht unter 71 2 bis 81/» Prozent zu haben. Am Devisenmarkt war keine wesentliche Veränderung festzustellen. Die Reichsmark notierte gegen Reuyork bis 19,5 wieder erheblich über der Parität. Paris und Mailand gingen zu den letzten Kursen um. Ma­drid und Oslo konnten sich gegen London leicht befestigen.

Krauksurtcr Getreidebörse.

Frankfurt a.M., 27. Dez. Es wurden no­tiert: Weizen, (CDelterauet) 29.25 bis 29,50 Mk.; Roggen (inl.) 24.50; Sommergerste (für Brau- zwecke) 25 bis 26,50: Hafer (inl.) 19 bis 19,25; Mais (gelb) 19,50: Weizenmehl (inl.. Spez. 0) 41 bis 41,50; Roggenmehl 35 bis 36. Weizen­kleie 11,75; Roggenkleie 12; Erbsen 40 bis 70: Linsen 50 bis 90; Heu (südd., gut. trocken),

Büchertisch.

Heinrich Scharrelmann, Berni Band 5:Berni lernt Menschen verstehen." 76 S. Text, 8°. 10 farbige Bilder von Theodor Herr­mann. Geb. 3 Mk. Verlag Georg Westermann. Braunschweig, Hamburg, Berlin. Die bekann­ten Derni'Dücher sind längst zu den Lieblings­büchern der Jugend geworden. Mit dem neuen Bande wird das Schicksal des kleinen Berni weitergeführt. Was gibt's da alles zu hören und zu sehen in der Drohstadt, nämlich in Bre­men, und auf dem Lande und im Moor! Mitten- hinein ins volle Menschenleben packt Heinrich Scharrelmanns Erzählungskunst. Es weih inter­essant zu plaudern, Ereignisse und die Menschen und ihre Schicksale mit ein paar knappen Strichen lebendig zu schildern. Wer Kindern solche Bücher in die Hand gibt, schenkt ihnen einen Schah fürs Leben und lehrt sie, fröhlich und mit offenen Augen in die Welt zu sehen. 859

Einführung in die experimen­telle Psychologie. Von Professor Dr. R. Pauli. Gebunden 1,80 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. Das Buch des Münchener Psychologen ist eine leichtverständliche erste Ein­führung in die experimentelle Psychologie. Sic wendet sich an alle, die sich ernstlich damit b: schuftigen wollen und löst ihre Aufgabe in glück licher Weise durch eine Klärung des Wesens tx?v psychologischen Experiments. 753

altbewährte

ävrtlid) empfohlen - überall erhältlich 1 auoQItal) uni £)opf»n, otyne Zuc^-^r^u/nt) U QUleinig« H«rst<lt»viiv.A.(o. gacker brau TRünctym

General-Be,ireinug oteoi \ veUiticii. Ziehen Kttnikstraße 21.--4-errrieb iür Menen: Albert

'Jierlau. Gießen, Ludwigsiraße.

8,75 bis 10; Weizen- und Roggenstrvh 4,25 bis 4,75; Treber (getrocknet) 16,25 -Sts 16,50 Mark. Tendenz: ruhig.

frankfurter Schlachwiehmarkt.

Frankfurt a.M.. 27. Dez. Auftrieb: 1069 Rinder (darunter 281 Ochsen, 46 Dullen, 469 Kühe. 224 Färsen), 294 Kälber, 194 Schafe. 4141 Schweine. Rinder: (Ochsen): Voll- fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 57 bis 60, (ältere) 50 bis 56; sonstige vvllfleischige (jüngere wie ältere) 46 bis 49. (Dullen!: jüngere, vollfleifchige, höchsten Schlacht- werts 51 bis 56; sonstige vollfleischige oder aitf- gemästete 45 bis 50. (Kühe): Jüngere, voll- fleischige höchsten Schlachtwerts 46 bis 53; son­stige vollfleischige oder ausgernästete 38 bis 45; fleischige 31 bis 37; gering genährte 20 bis 30 (Färsen Kalbinnen, Iungrinder): Voll- fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 55 bis 62; vollfleischige 48 bis 54; fleischige 4? bis 47. Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 80 bis 84; mittlere Mast- und Saugkälber 70 bis 79; geringe Kälber 60 bis 69. Schafe: Mast- lämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 40 bis 45; mittlere Mastlämmer, ältere Mast Hammel und gut genährte Schafe 34 bis 39. - Schweine: Fettschweine über 320 Pfun^ Lebendgewicht 75 bis 77; vollfleischige Schwein- von ca. 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 75 bis 77; von ca. 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht .76 bis 77; von ca. 160 bis 200 Pfund Lebend­gewicht 76 bis 78; fleischige Schwe.ne von ca. 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 70 bis 75; Sauen 60 bis 70. Markt Verl auf: Rinder wur­den bei schleppendem, Kälber und Schafe bei lebhaftem Handel ausverkauft. In Schweinen gedrücktes Geschäft und äleberstand. Rächst er Viehmarkt: Mittwoch, 29. Dezember

DorfühnttigderLandwirts^as^s- Kammer für Hessen.

Am Mitttwoch nachmittag fand bei starkem Besuch (ca. 180 Personen) eine Vorführung von Mntergrunbgeräten bei Herrn C. Schulte-Overbeck, Dauernheim (Kreis Büdingen), durch die Landwirtschaftskammer statt. Eröffnet wurde die Vorführung durch den Abtei lungsvorsteher Dr. Finger. Auherdem waren Dipb-Landwirt Matthes, Landwirt'chaftvkam- mer und Herren der Landwirtschaftsämter Büdin­gen und Ridda gugegtn. Dr. Finger sprach zu­nächst kurz über das Wesen und Vie Bedeutung der -Üntergrunöfultur. Mit Interesse folgten bann alle der Vorführung, die zu voller Zufriedenheit verlief. Hieran anschließend wurden die Dünn- s a a t f e ?d e r des Herrn C. Schu11e - Over- deck besichtigt. Man konnte hierbei sehen, was eine sorgfältige Auswahl des Saatgutes das Beste ist gerade gut genug unterstützt durch zweckmäßige Bodenbearbeitung und Düngung hervorbringen kann. Schulte-Overbeck gab zu den einzelnen Beständen kurze Erläuterungen. Es wird viele Landwirte interessieren, zu erfahren, das) Bestände mit 16 Pfund Aus saatm enge einen ganz vorzüglichen Stand aufweisen. Zum Schlüsse dantte Dr. Finger im Rainen der Landwirt­schaftskammer den Landwirten für ihr zahlreiches Erscheinen und ganz besonders Herrn Schulte- Overbeck für seine Bemühungen und Vorarbei­ten, die es allein ermöglicht hatten, den Land­wirten so viel Interessantes vor Augen zu führen.

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

In der vorigen Woche, der vorletzten dieses Jahres, standen zeitweise wied?r Erörterungen Über die Geldfrage im Mittelpunkte des Interesses. In der Tat war die Situation am Geldmarkt ziemlich undurchsichtig Die Höhe der Ausleihungen und die geforderten Zinssätze waren wohl bei den einzelnen Kapital- Verleihern verschieden, es sollen aber für Monats­geld und für Gelder über den Ultimo bis 9 Proz. p. a. gefordert worden sein. Derartige Zinssätze sind natürlich, wenn es sich hierbei auch um di- Maximalsähe handelt, für das Aktiengeschaft wenig anregend. Die älnternehmungslust war in­folgedessen an den meisten Tagen recht dürftig. Zeitweise bestand sogar allgemein die Reigung zu Realisattonen. namentlich als die Verschlech­terung dec deutschen Handelsbilanz im Rovember bekannt wurde. Es stellte auch durchaus keinen Anreiz dar, dah die Privatdiskontsätze mehrfach heraufgesetzt werden muhten, obgleich diese Er­scheinung zum Jahresende normal ist. 3n den letzten Tagen hat diese Situation jedoch wieder eine Acnderung erfahren, als einge Spezialwerie trotzalledem sehr fest lagen und ständig in gröbe­ren Beträgen gekauft wurden. Die hieraus re­sultierenden, teilweise ansehnlichen Kurssteige­rungen haben bereits soviel Mitläufer heran- gezogen, dah die in Frage stehenden Märkte jetzt eine Materialt,lappheit zeigen und dadurch die Aufwävtsbewegungen noch weiter be­günstigt werden. Im Zenttntrn dieser Spezial­bewegungen. die schliehlich die ganze Börse bis zur Unterbrechung des Geschäfts am Donnerstag in fester Haltung verkehren liehen, stand der Bankaktienmarkt. Die Aktien der Corn- . merzbank, danach Mitteldeutsche Cerdit-Bank- Aktten und schließlich die variabel und auf ver­min gehandelten Pcovinzl:ank Akt en haben Höchst­kurse erzielen können, die noch diejenigen vorn Rovember übertrafen. Der innere Grund dieser scharsen Aufwärtsbewegung ist eigentlich noch nicht klar ersichtlich. Gewih mag eine Anregung gegeben haben, dah die Adea und die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank mit Kapitalerhö­hungsvorschlägen hervortraten, die zeigen, dah ter Gedanke einer Anpassung des Eigenkapitals der Danken an die sehr angeschwollenen fremden Gelder noch nicht aufgegeben ist. Auch die Trans- . aktionsgerüchte, die über angebliche Absichten der Commerzbank im Umlauf waren, gaben Öen Kursen einen Auftrieb. Für die auhergewöhn- liche Beachtung des Gebietes der Bankaktien in der vorliegenden Weise können diese Moti­vierungen aber noch nicht als stichhaltig an­gesehen werden. Fusionsabsichten sind von den in Frage stehenden Berliner Groh- banken jedenfalls abgestritten worden. Die vorn Reichskalirat genehmigte Preis­erhöhung, gegen die das Reichswirischafts- ministerium d esmal voraussichtlich keinen tEinspruch erheben wird, gaben den lange Zeit vernachlässigten Kaliwerten einen Impuls, der gleich zu Suir-aftcigerungen von 10 Prozent und mehr führie. Weiter waren die Aktien der Dessauer . Gas-Gesellschast, der Charlottenburger Wasserwerke, der Mannesniann-Röhrenwerke, einige Kohlenge- sellschaflcn, der Bereinigten Glanzstoff-Fabriken. verschiedener EelettrogeseUschaften, der Ludw. Loewe und Schubert & Salzer Ä. (9., sowie weitere Pa­piere fest veranlagt. Das Publikum stand den Um­sätzen nicht mehr so abwartend gegenüber wie bis­her. Wenn auch die Orders von dieser Seite nach wie vor im ganzen gering blieben, so war doch das Vorherrschen einer Kauflust unverkennbar. Der Ä a s s a m a r k t Hal hiervon vor allem Nutzen ziehen können. Fast täglich überwogen am Einheits­markt leichte Kurssteigerungen, bis dessen Tendenz am Ausgang der Börsenwoche schließlich direkt fest wurde. Ruhig ging cs im Gegensatz hierzu am Markt der Sch i f f a h r t s a k t i e n zu, nicht etwa, weil man die Möglichkeiten dieser Werte wenig zu­versichtlich beurteilt, sondern weil hier die Speku­lation in den letzten Monaten zeitweise außer­ordentlich rege tätig war und die allgemeine Stim­mung eben den übrigen Gebieten zugewendet war. Auch am Rentcnmarkt herrschte Stille, eine bei lebhaften Aktienbewegungen gewohnte Erschei­nung.

Süddeutscher Produktenmarkt.

swd. Seit der letzten Berichtswoche konnten die Weizennotierungen in überseeischen Export­ländern etwas anziehen, was auch auf die deut­schen Märkte nicht ohne Einfluß blieb. Interesse zeigte sich vor allem wttterhin in La Plataweizen neuer Ernte, für März-, April-, Mailieferung.

Berliner Börse.

Berlin, 27. Dez. Die erste Börse

räten weiter fortbestehen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 27. Se§. Rach den Feiertagen lag die Effektenbörse weiter fest, unb zwar ging die Bewegung vom Mon- t an markt aus unter Bevorzugung von Man­nesmann und Stahltrustaltien. Die Meinungs­käufe stützten sich auf die schon früher mit geteilten Tatsachen, die günstige Geschäftslage des deut­schen Bergbaues und die internationale Festigung seines Absatzes. Mannesmann gewannen zu ihrem Anfangsgewinn von 3>_> Prozent im weiteren Verlaufe 2 Prozent; daneben Luxemburger plus 1> 2, Phönix plus 23/«, Reinische Braunkohlen plus 23 4. Oberschilefische W:rte fester, Oberbedarf plus 4^ 4. Auch in Banken bestanden wieder Meinungskäufe in Erwartung der günstigen Jahresabschlüsse und höherer Dividen­den Die Kursbesserungen bewegten sich zwischen 0,5 und 3 Prozent. Schiffahrts- werte weiter fest, Hapag plus 1,5 Rordd. Lloyd plus 1,25. Der Elektromarkt lag ruhig, jedoch freundlicher; Siemens L Halsle plus 1,5; Schuckert plus 1,75; Bergmann plus 1,75: Lahmeyer behauptet. Die Sensation der Börse war die Bewegung in Scheide-Anstalt, welche um 12 Prozent höher taxiert wurden. Ein erster Kurs kam wegen Materialmangels nicht zustande; man spricht infolge Loslösung der Gesellschaft aus dem Metallbank-Konzern ihr wieder die frühere Beweglichkeit zu. Metall­bank lagen ein Prozent höher, während Metall­gesellschaft 0,5 Prozent niedriger einsetzten. Am variablen Markte waren Bauwerte weiter fest. Wayß und Freytag im Verlaufe plus 3 Proz., Holzmann gegenüber dem erhöhten Rachbörsenkurs plus 1. Aut 0 werte wieder fester; Daimler plus l3 4, Lahmeyer plus l1_>. Maschinenaktien still; schwächer lagen Po­korny minuS 5. Zellst off- Akt ien leicht er-

5% Deutsche ReichSanleibe . 4% Deutsch- Rctchkanleihe . 3'/,°/, Deutsche Aeichsanüihe 3°/0 Deutsche NeichS-nleibe . Deutsche 3Dan>räm;cnanuitx 4% Preußische ÄonfolS . - 4°/0 Hessen ... .......

31/,0/- Hellen 3% Hessen . . - > - --

Deutsche Wend- Dollar-Snl- dto-Doll.-Schatz-Anwetlng.

4% Bontürtai.........

5% Toldmcrikanrr Berliner Handelsgesellschaft. Lommer;» und Pnval-Bank Tarmsi. und Naitonalbank - Deutlche Bank. TiSkonto Commandft .... Dresdner B.mk MetaUbank.....

Mitteldeutsche lirebitban! . . Oeslerrcichische Kreditanstalt. ReichSbank Bochumer Guß Buderus.......

Taro .............

Dcutsch-Lurembura Gelsenkirchener Bergwerke . . Harpcner Bergbau . . - -

Kaliwerke AscherSlebeu. . . . Kaliwerk Westeregeln.....

Laurahütte.........

Mannesmann......... ManS:eldcr.......

Oberdcdarf...........

Phönix Bergbau ....... Rheinische Braunkohlen . . IHlfcinftaM........

Riebeck Montan........

Tellus Bergbau ........

Bereinigte Stahlwerke . Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd . - . - Theramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philivv Hol;mann ... Anglo Tont Guano.....

Themische Mader Slayln. . . Goldschmidt.......

Holzverkohlung.........

A G Karben-Industrie. . . RüigerSwcrkc........

Schrid.anstalt ... Alla Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Elektr. Lieferungen Licht und 31 rast Mainkraftwerke ....... Schultert Siemens <fc HalSke .....

Adlcrwerke Kleger......

Daimler Motoren. ..... Henligenstacdt . .

I Meguin.............

Mannheimer Motoren . . .

registriert. Es handelt sich um eine Apparatur, durch die die Herzschläge, die Atembewegungen und die unbewußten Bewegungen des Schläfers oufgezeichnet werden. Auf diese Weise wird einegraphische Kurve" während des Schlafes hergestellt, und der Professor glaubt aus den einzelnen Angaben schließen zu können, welcher Art die Träume sind, die den Schläfer beun­ruhigen und erschrecken oder entzücken.

Fossile Leefsteaks.

Die Besitzerin e.ner Gastwirtschaft zu Diko- toina in dem Transbeikal-Gebiet Sibiriens - so erzählen russische Blätter - setzte ihren Kun­den besonders schmackhafteBeefsteaks" vor, ohne daß man wußte, woher sie zu diesem köstlichen Fleisch gefommmen war. Die gehe.minsvolle Rah- rungsquelle erregte die Aufmerksamkeit der Ge- sundheitsbchörde, und so wurde ein Polizeiinspek- ior abgesandt, um die Sache auszuklären. Rachdem er selbst eines der berühmten Beefsteaks genossen, nahm er die Wirtin ins Gebet und bekam von ihr heraus, daß ein .verrückter Einsiedler", der in den Wäldern lebte, ihr für 50 Flaschen Wudkc eine riesige Fleischmasse im Werte von 1000 Rubeln überlassen hatte. Woher das Fleisch stammte, davon hatte sie keine Ahnung, Bald war man dem seltsamen Fleischlieferanten auf der Spur und erfuhr von ihm, daß er das Fleisch aus der Erde auSgc-graben hatte. Run ließ sich der In- speitor zu der Stelle im Walde führen, wo sich dcr Flerschvorrat befand. Die weiteren Grabun­gen förderten die ungeheure Leiche eines vor- geschithtlichen Mammuts ans Licht, dessen Fleisch infolge der Kälte vor jeder Zersetzung geschützt war und sich ganz frisch erhalten hatte; auch Oct Leib eines kleinen Mammuts, das aber fast noch so groß war wie ein Elefant, wurde freigelegt. Mit Ausnahme eines Loches im Rücken des Mammuts, von dem dieBeefsteaks" herstamm- fen, waren beide Leichen in vortrefflichem Zu­stand. Durch irgendeine vorgeschichtliche Kata­strophe begraben, hatten sich die Tiere in der arktischen Kälte an die 20 000 Jahre erhalten.

164.9 171.75 I 158 j 160.76 I 164.9 |20Ü,62 l 112 89.»

Berlin

Schluß» (Anfang

Aur» '

23. 12. , 27- 12,

23. Dcjdr.

Amtliche.ioti rung

Dieam11 ich eG roh ha n de l s index - ^anlfurter Ärma.uren .. Ziffer des Statistischen Relch^rnts ist auf eine I Konservenfabrik Braun . . neue, erweiterte Grundlage gestellt worden. Re- MctallgescN chaft ^rankfttrl. bm einer Ausdehnung der Anza^ der Waren Km' ::::: und der Preisnot'.erungen der Rohstoffe und gid)e(.............

Halbwareii umfaßt die neue Berechnung auch die Senft off Aschaffenburg . . . .

P-eile Hit induftri-ü- 8«ttigtoattn. Sic auf 6tn Äß ®f f :

Stichtag des 21. Dezember berechnete Großhan- | rsuckersadnt Waghäusel . . . delsindexzisser beträgt im Gesamtindex 137,2 ge­gen 137,1 am 15. Dezember. Während die In­dexziffer für die Agrarstofte gegenüber der Vor­woche feine Veränderung erfahren hat, ist die Indexziffer für die industriellen Rohstoffe und Halbwaren um 0,2 v. H. gestiegen. Die Preise der industriellen Fertigwaren haben leicht nach­gegeben. Der Gesamtindex hat um 0,1 v. H.

angezogen. Brss.Antw.

^VomMetallbankkonzern Es zeigte Christiania sich, daß die Interessengemeinschaft zwischen der Metallgesellschaft, der Metallbank und der Deut- HcismgforS scheu Gold- und Silberscheideanstalt in Frank- Italien. .

furt a. M. die Bearbeitung der schon immer be- weuöort '

stehenden gemeinsamen Interessen nicht wesentlich <ßori-3. . ' erleichtert, dagegen die an sich notwendige Selb- | Schwei; . . ständigkeit in der Entwicklung der eigenen Inter­essen eher behindert hat. Die Vorstände der drei Gesellschaften sind daher auf Grund freundschaft­licher Vereinbarungen über eingekommen, den be­stehenden Interessengenieinschaftsvertrag mit Wirkung ab 1. Oktober 1926, dem Bcginn des neuen Geschäftsjahres, aufzulösen. Zwischen der , Eöbö» .

ebenfo hatten die MÜHI-N wiederum l-bhaftej I höht. Der 2nle,hemarl. r°s st-^v^nach.

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\rnifrfX 3P/. bis 323 1 (La Plata- 4,85,30. Die Börse blieb IN ihrem Verlaus fest und » L^n^^i < W 30. SlL I still, besonders für die erwähnten Spezialwerte. Roggen 261\, int Roggen 25, Weizenmehl De­zember-, Januar-, Februardeckung (Mühl en f or­dern ng) 411/s. per März 41, April. Mai 40i'i; Die übrigen Getveidesorien hatten wenig Geschäft bei gegenüber der Vorwoche unveränderten Prei- seii. Hafer 19' Gerste (Braugerste) 26 bis 29, Futtergerste 21 bis 22. Mais 19 bis 19h, Futtermittel sind nach wie vor gut gefragt bei ebenfalls unveränderten Preisen. Weizenkleie fein IP/,, do. grob 12x/f, Weizenfuttermehl 141/* bis 14' . Weizennachmehl 221 ... bis 23, Biertreber zirka I61/2, Malzkeime 16> ,. Das Geschäft in Oelkuchen war gering, die Preise liegen gegen­über der Vorwoche ebenfalls unverändert.

167.66

168,08

167,53

167.95

1.747

1.741

1,733

1.737

58.2«

-8.4;

jj,3U

>8,44

IU5.1I

105,60

105.87

106,13

111,75

112,02

111.66

,11.91

112,04

,12.12

111.99

112.27

10,55

10,50

.0.545

10,585

18.85

18.84

18,9"

18 94

.0,339

-U.389

0.328

41,378

4.189

1.199

1.189

4.199

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16.70

16,59

16,63

61,04

*1.21

. >0.97

61.17

63.98

64.14

63.98

64.40

J.050

J.054

5,1'46

2,050

0,500

>.502

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0.50U

59,18

59,32

□9,16

□9,3"

12.41

12.45

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12,447

7.395

7,415

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7,415

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1.89

>.027

1.037

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5.037

.1.545

4,595

21,543

21,59.,

81.40

51.60

'1.40

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2.005

2.105

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2.105

5.28

5.31

5,29

5,31

4.187

4.197

1,187

4,197

1.255

4.265

l 265

4.275

10.874

20.926

.-0,861

20,916