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bctocgt, steht ebenfalls nicht

Wenn man ihm den

er an.

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25 Forifetzung.

Nachdruck verboten

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B i j ch o f f e n . 24. Dez. Am Mittwoch früh wurde im groben *

fest. Jedenfalls gibt Mord nicht glaube, begeben, um feine AMerluchung geht

In das Ä r e i b a m t

Zwecke )u erreichen, weiter.

mti bet Zett auch m Dkseck dieser «heben laste

... - ...---^andstrahe Erda

Bischoffen eine männliche Leiche aufgesunden. Der Tote wurde als ein auf der Wanderschaft df- sindljchcr Graveur seslgeftelll, des, von einem Aiko holrausch iiberwästigt, sich in den St nßengra- ben niedergeleßt hatte und dort infolge der ftoffen nächllichen Stnlfc erfroren war.

.Ich bin erst vor zehn Minuten aus dem gestiegen. Wünschen Sie etwas von mir?"

.Nein, nein", gurrte gg. ,Lch wollte wissen, ob Sie wohlauf waren?"

Warum? Ist etwas geschehen'" kam scharfe Gegenfrage.

* Darmftadt, 26. Dez.

in Dieburg, sowie in die dortige Oberreol. schule war in der Nacht zum 22. Dezember ein-

OerKrosch miiderMaske

Boman von Edgar Wallace,

ZÄöögen, 26. De^ Am 1. Feiertage Der- sammelte sich abends um 7 Uhr unsere Gemeinde zur .L i ch t e r k i r ch e". Hell erstrahlte der W«ih- ruichtSbaum und erweckte bei jung und alt rechte Drihnachtsstimmung Sin Teil der Schulkinder und einige ältere Knaben und Mädchen trugen ein Krippenspiel «Der Zug zur Krippe norx V- Glock) vor, daS Pfarrer Groth cingcübt batte Kinder- und Gcmeindegesang mit Orgel- ozw Hornbegleitung umrahmten daS Spiel. Die Schöler der ersten Klaffe fangen zwei dreistimmige Thore. Am ersten Feiertag abends veran­staltete der GesangvereinKonkordia" eine Weihnachtsfeier, in deren Mittelpunkt die mit grobem Beifall begrüßte Aufführung der

Starkenburg.

WSA. Darmstadt, 24. Dez Gestern abend betrat hier In der Emilstr-ahe die Frau eines SchuhmachermeistcrS die Werkstatt ihres Mannes, in der sich Zelluloid befand mit einer Äarbiblampc. Infolge urworlicht gen Hantierens hng das Zelluloid Feuer, und eS erfolgte eine heftige Srplofivn und ein starker 3 i m m v r b r g n b. Die Frau stand im Du in Hellen Flammen und erlitt schwere van 41300 0 Mark, brr für Notstandsar- konnten das Feuer bald löschen. Die Frau muhte mit schweren Brandwunden am ganzen Körper im Krankenhaus eingeliefert werden - Die Nach- forschunaen nach dem Fuhrmann Paul Dietrich aus Köln waren bis zur Stunde noch vergeb­lich. Der in Haft befindliche R. hat sich des Morde- an Dietrich bezichtigt, doch schenkt man der Sache wenig Glauben, weil er vor Jahren sich bereits einer Tat bezichtigte, die sich als nichts bcrausstelltc Was den Mann dazu

Um elf Uhr fünfzehn wurden die Gssöngnistüren geöffnet und drei Motorradfahrer fuhren gleich­zeitig heraus. Ein geschloffenes Auto mit herabge- lost'enen Vorhängen folgte ihnen. An beiden Seiten des Wagens hielt zaylreicke Bewachung auf Motor­rädern und ein anderes Auto, mit Zentralbeomtcn bemannt folgte.

Sie erreichten eocotland Bord ohne Mißgeschick. Die Tore an beiden Seitenflügeln des Gebäudes wurden gefchlgffen und Mills durch das Haupttor hereingebracht. Elks Beamter Balder und ein De* tcktivseraeant nahmen den Mann in Obhut, der sehr bläh war und schwankte.

Er wurde in ein kleines Zimmer, das an Elks Surcau stich, geführt. Es war dies ein Raum, dessen Fenster mit schweren Stangen versehen waren, weil er während des Krieges als Arrest für Spione ver­wendet worden war. Zwei Leute wurden zur Be­wachung außerhalb der Türe beordert und der im­mer unzufriedene Balder kam, um zu berichten. ..Wi» haben den Burschen ins Wartezimmer qeftcrfi, Herr Inspektor.*

»Hat er etwas gesagt?" fragte Dick, der um des Lerhöres willen gerommen war.

..Nein, nur verlangt, daß das Fenster geschloßen werden soll. Da habe ich es selber zugemacht."

.^Bringen Sie uns den Gefangenen!" jagte Elk.

oje warteten eine Weste und horten das Rasteln von Schlüsseln, und dann ein aufgeregtes Stimmen gewirr. Balder stürzte herein.

Er ist krank ohnmächtig oder fv was!" keuchte er. Und Elk stürzte ihm nach, den Korridor entlang in das Wartezimmer. Mills saß halb, den Oberkörper schwer gegen die Mauer gelehnt. Seine Augen waren geschloßen, sein Gesicht war graufahl. Dick beugt« sich über ihn und legte ihn flach auf den Boden. Er roch an seinem Munde.

Blausäure", sagte er.Aus."

An jenem Morgen war Mills bis auf die Haut avsgezogcn und alle feine Kleidungsstücke waren gründlich untersucht worden. Aus besonderer Lor- ttcht hatte man außerdem feine Taschen zugenäht.

Weise den Betrag von 7 800 Mark imb lic jene dafür Estenzen und Kräuter im Werte von einigen Pfennigen. Die Polizei nahm die Schwind lerin schließlich fest und lieferte sie im Unter ludjungsgefängni* ein.

Kreis Marburg.

sch. M a r b u rg , 25. Dez. Der hiesigen Blin­denanstalt wurden für ihre kürzlich neu er worbenen Häuser von der st ä d t i s ch e n G e mälbegalerie in Frankfurt a M fünf wertvolle Bilder leihweise überlassen.

Maingau.

WSA. Frankfurt a M, 26. Dez. Die Aussperrung in ber Schubin duftric des MaingauS ist am Tage vor Weihnachten in verschiedenen Betrieben durchgeführt worden Insgesamt sind bi» jetzt 2820 Arbeiter entlassen worben und jwar 820 bei der Firma Wasierstein-Osseiibach lbercitS am 8. Dezembers, Heek). Frankfurt (600). PatoS-Frankfurt (400). Bräunig-Oberrab (150). Hassia-Ofsenbach (700). Liebmann-Offenbach (200) und Herour L Leander Offenbach (120). Tie übrigen Aussperrungen dürf­ten erst nach Neujahr erfolgen.

DSA. Hanau, 24. Dez. Gestern nachmittag gegen 1.30 Uhr verunglückte der 24jährige Kaufmann Karl Strauß aus Frankfurt a. M. als er, weil er seinen Zug ver säumt hatte, aus den Anhänger eines LastkraZt- wagen - springen wollte. Er kam zu Fall, unö dieRäber des voll beladenen Wagens gingen ihm über den Unterleib. Gr wurde.dabei so schwer verletzt, daß er bald darauf im Krankenhaus v e r st o r h e n ist.

-Nein, nein. Alles in schönster Ordnung!" wartete Elt unaufrichtig.Vielleicht kommen einmal herüber und bsfuchen mich einen dieser Tage im Amt? Adieu."

Buntes Allerlei.

Die Riemenblume im Knopfloch

Die Mode der künstlichen Blumen, die im Knopfloch oder an den Mänteln und Kleidern angesteckt getragen werden, nimmt Immer größere Dimensionen an. und zwar nicht nur in der Zahl ber Trägerinnen, sondern auch in dem Format der Knopflochzierben. Die bescheidene Aelle ober Aose. mit ber die Dame sich früher schmückte, hat 'Ricfenblunicn Platz machen müssen, und an bk Stelle des zierlichen Sträußchens sind Buketts getreten, die tcllergroß sind. Die elegante Dame befestigt heutzutage an ihrem Pelzkvllier einen Blumenschmuck, ber mindestens so groß ist wie ihr Hut. So ist z. D. ein Strauß von 150 Veilchen nicht zu umfangreich, um im »Knopfloch " getragen zu werben. Bei diesen exotischen Schmuckfonnen bevorzugt man nicht nur die naturgetreu In Gummi, Leder. Samt ober Feder nachgeahmten Kinder Floras, sondern es gibt auch phantastische Ansteckbuketts, in denen die seltsamsten Blume,, formen in den kühnsten Farbenstzmphonien zu- sammengestellt sind Es kommt Weniger auf bi. Natürlichkeit an, als daraus, daß die Blumen in Farbe und Form zu dem Kostüm pqssen.

DaSverschlossene Buch" von Houbinis Geheimnissen.

Tie Geheimnisse seiner sabelhasten Tricks Hai ber berühmteEntfessclungskünstlcr" Houdini nicht mit in- Grab genommen, sondern er hat sic einem Schriftsteller anvertraut, der besonders viel über Zauberkünste geschrieben hat. Dieser. Will Golbston, Will mm die Geheimnisse Houbinis in einem Werk enthüllen, DaS nur in 500 ßjem- Waren gedruckt imb nur den BerusSgenossen des Zauberkünstlers zugänglich gemacht werben soll Rur wer sich als Fachmann ausweisen kann, er­hält einen solchen Band und einen Schlüssel, mit dem daS fest verschlossene Buch geöffnet werben kann: diesen Schlüssel muh der Besitzer immer bet sich tragen und muh sich verpflichten, nieman­den über die in dem Werk enthüllten Geheimnisse Mitteilung zu machen. Golbston erllärt hier u. a ausführlich, wie Houdini folgende Tricks auS- führte: »Befreiung aus einer Kiste vor den Augen des Publikums auf ber Buhns, Befreiung auS einem Sack, in den er eingenäht war, Befreiung auS einer Zwangsjacke, die an einem Pfuhl In der Luft befeftiat War." Außerdem sind in dem Buche noch Aufschlüsse über einige an de. 5 rick­enthalten, die Houdini nicht selbst erfum er., son­dern von andern Taschenspielern übernommen hat

Ein Regfstrierapparak für Träume.

Da man heutzutage alles messen will, so ist es nicht Weiter überraschend, baß ein amerU konischer Gelehrter. Pros. Gemsback, einen Ap­parat konstruiert hat. mit dem er bic Träume

Er legte den Hörer zurück, hob hie Augen zur Decke und machte eine schnelle Berechnung.

Don Whikchall nach Cavendtth Square braucht man in einem guten Auto vier Minuten", sagte er. . Also hat fein momentaner Aufenthalt in der Woh nung nichts zu jagen."

Er zog das Telephon wieder zu sich heran und rief diesmal die Polizeidirektion an.Ich brauche einen Monn, nm Herrn Joshua Broad zu beeb achten. Er darf ihn bis acht Uhr abends nicht orr lasten und soll mir dann Berscht erstatten "

Elk setzte sich in den Leisel zurück und zündete die lange Zigarre an, die Dick ihm aufgedrängt hatte,rieufe ist Dienstag", überlegte er. ..Morgen

ist Mittwoch, wo schlagen Sic vor, daß wir zu- hören sollen?"

Im Admiralitätsgebäude", sagte Dick.Ich habe es mit dem ersten Lord so arrangiert, daß ich nm dreioiertel drei in der Instrumentenkammer sein kann. Dick ließ eine Frühausgabe der Abendblätter besorgen und war sehr erleichtert, als er darin feine Anspielung auf den Mord sand. Im Laufe des Tages, als er einmal von feinem Fenster noch Whitehall hinaussah, bemerkte er Elk, der auf der anderen Seite ber Straße dahinschfenderte, den Regenschirm am Arm, den allen, steifen, runden Hut aus der Stirn geschoben, eine "jlampige, un auffällige Figur. Eine Stunde [palet sah er ihn wieder aus der entgegengesetzten Richtung kommen. Dick wunderte sich, in was für Geschäften der De­tektiv aus gewesen sein mochte und erkundete, daß Elk ber Admiralität an jenem Tage zwei Besuche abgeftattei hatte. Doch erfuhr er den Grund erst, als sie sich spät am Abend trafen.

Ich verstehe nicht viel von der drahtlosen Ide- graphie," sagte Elk, aber ich erinnere mich, etwas über .Peilungen' gelesen zu haben. Wenn man wissen will, woher eine drahtlose Botschaft kommt, so muß man sie von zwei oder drei verschiedenen Orten abhören."

Natürlich, was bin ich für ein Narr!" unter* brach Dick, über sich selbst geärgert.Es ist mir nicht einmal eingefallen, daß wir doch zu ber Radiostation gehen können."

Mir kommen manchmal solche Ideen", erklärte Elk bescheiden.Die Admiralität hat Botschaften nach Milford Haven, Harwich,' Portsmouth und Plymouth geschickt und den Schiffen den Auftrag gegeben, abzuhorchen und uns die Richtung zu pesten- Hoffentlich hoben bi« Abenbblötter bie Sarfj£ nicht gebracht."

Sie meinen wegen Mills? Kott sei gebankt, nein. Aber es wirb ja sicher bei ber Untersuchung herauskommen. Ich habe es schon so eingerichtet, bah sie für eine ober zwei Wochen verschoben wird. Denn ich fühle, daß sich in den nächsten Wochen für uns vieles ereignen muß "

Hoffentlich nicht", sagte Elk böse-3d) traue mich jo nicht einmal mehr eine Bratwurst zu essen, seitdem Mills um die Ecke gebracht wurde. Und ich habe so eine Schwäche für Bratwürste."

^Fortsetzung folgt)

beendet fein.

fe. NüddingShausen. 25. Dez. Hin Heiligen Abend wurde hier m dsr Kirche ein wundervolles Wcihnachtsspiel »Auf Wcihnachtswegen" von Lehrer W e i f e l auf. geführt. Die Spieler waren Kinder aus der Ober, und Mittelllasse. Die Gestalten des StückeS wurden durchweg sehr eindrucksvoll bar- gestellt Besonders trugen auch die verschiedenen mehrstimmigen Chöre sehr zur rechten Weih, nachtsstimmung bei. Die Darbietung wurde um­rahmt von enlsprechenden Liedern der Gemeinde.

t Grünberg, 24. Dez Oer in ber Bahn* hosstrahe gelegene städtische Bauplatz 156 Quadratmeter. 18 Meter Front, wurde ge­stern nachmittag in einer öfjentlichen Versteigerung zu Q Mark je Quadratmeter verkauft. Der Steigerer muß spätestens am 1. April n. 9. mit der Bebapung des Platzes beginnen.

C ®rüningen. 24. Dez. Der Pächter er hiesigen Feldjagd veranstaltete am Mittwoch eine Treibjagd, bei der 47 Hasen zur Strecke gebracht wurden. Bon der geringen Zahl Der Jäger konnte nur ein Teil des vorhandenen Wilde- erlegt werden.

Kreis Friedberg

Friedberg, 24. Dez. Dem Geschäfts- (ührrr des hiesigen Wohnungsamtes nd in letzter Zeit wiederholt Vorteile g c I b = icher 21 r t geboten worden, daß er bei der B e - ich afsung einer Wohnung behilflich sei. Der Bürgermeister weist jetzt öffentlid) aus diese Vorfälle hin und erklärt, wenn [inj ein solcher Fall wiederholen sollte, dann sehe er sich genötigt, bei der Staatsanwaltschaft Strafantrag wegen p e r - fuchterBeamten bestechung zu stellen.

.. Bad-Nauheim, 26. Dez. Das kirch­liche Leben an den Weihnachtsfeier- tagen erfreute sich regster Teilnahme. Die Gotteshäusern Waren über füllt. Den Höhepunkt ber kirchlichen Feiern bildete gestern nachmittag bic liturgisch-musikalische Christandacht in der Tankcskirchc. Beim brennenden Weihnachlsbaume wurde die immer Wieder neue frohe DcihnachtS- botschast in Wort und Musik von einer andäch­tigen Gemeinde vernommen. Pfarrer Knodt versah bie Liturgie. Oberreallehrer Bechtols­heim e r meisterte die Orgel, und Lehrer Diehl leitete die Chore' einen Kinderchvr, einen Mäd» chenchor, einen gemischten Chor und das Doppel- quarfett (Männer chor). Die alten Weihnachts­lieder, die von den ansprechenden Chören zum Bortrog kamen, ließen cchte, weihevolle Weih, nachtsstimmung auslommeu. Heute pcranstalteten ber Turnverein 1C60, der Männcrturnverei.i und der Gesangverein »Concordia" ihre üblichen Weihnachtsfeiern in Form von Abendunterhal. tungen bei gutem Besuch.

Kreis Schotte«.

WSN. Schotten, 26. Dez. Vorstand und Aus­sichtsrat der Vogelsberger Bolksbank haben In einer gemeinsamen Sitzung beschlossen, die Sparguthaben ihrer früheren Einleger a u s ,3 u werten. Die genaue Hohe konnte noch nicht fe[tgelegt werben. Ein Aufwertungsfonds wurde be­reits gebildet. Teilzahlungen sollen in ganz beson­

ders hart gelagerten Fällen bereit» itftt adetfld werben.

Kreis Alsfeld.

te* Alsfe l d. 24 Dez Nachdem bie Stadt der Vogts cheu Handelsschule in Gießen geeignet« Näume im Gebäude der ehemaligen Mädchenschule zur Errichtung einer Zweig, schule in Alsfeld unentgeltlich zur Der» fügung gestellt hat, ist nunmehr ber Beginn der äknlerrichtskurie für Alsfeld auf Dienstag. 4. 3.1- ixuar 1927 feftgelegt Worben. 3n Ucbercinfiim- numg mit ber Stadtverwaltung wirb von einer 5röffnuiwfeier abgesehen. Dafür soll später eine Abschluhseier stattfinden Für den Untcmd>t in Alsfeld ist Diplom-Handelslehver H e h d e r aus Bensheim vorgesehen.

z. Sldenrod, 24. Dez. Die hiesige Ge- ineinde ist in ihrer Lichlversorgung an die Ederlalsperrc angeschlossen. Wähnend in den vergangenen Jahren der Strompreis gewöhnlich unter dem der Provinz Oberhesien lag, ihn jedenfalls nicht überschritt, ist in der letzten Zeit hierin eine Aenderung cingetrctcit Bor allen Dingen muß für jede Brenn stelle, einerlei ob Licht gebrannt wird oder nicht. Sommer wie Winter, ein monatlicher Betrag von 35 Pfennig entrichtet werden Für jede verbrauchte Kilowatt- stunde Werben dann noch 12 Pfennig beiechnet. Wer also viel Strom nötig hat, bekommt diesen zu billigem Preise, während derjenige, der wenig braucht oder zu sparen sucht, ein teures Licht hat. Besonders unangenehm ist die Sache in den Sommermonaten, wo wenig oder gar kein Strom verbrauch flattfinbet

V Grebenau, 26. Dez 3n den letzten lagen kam der Lehrgang sür Hauswirt- i ch a s t, der im Oktober vom Kreisschulamt Als- seld eingerichtet worben war zum Abschluß Der Lehrgang sand in zwei -Abteilungen statt. Zuerst wurden durch Frau Allendörfer 29 L r b d ngsschu p sichtige chn unterrichtet, dann folgte ein Kursus, an dem sich 25 Mädchen aus allen Dörsern desGründchens" beteiligten, und der sieben Wochen bauerte. Die umsang, reiche, glänzend verlaufene Abschlußfeier sand in der hiesigen Turnhalle statt. Voraus ging eine Ausstellung der im Kursus angefevtigten Handarbeiten, Wäschestücke. Äleiber usw, die in ihrer "Reichhaltigkeit Geschmack uni) Sinn jät Zweckmäßigkeit verriet, da vielfach Nützliches schön gestaltet war. Die Feier Würbe mit einer mündlichen Prüfung ber Schülerinnen eingeleitet Anschließend wurden bie 200 Gäste an reich- beladenen und weihnachtlich geschmückten Tischen festlich bewirtet. 3m Verlauf nahm Schulrat Huff als Vertreter des Kreisschulqmts das Wort zu einer längeren Ansprache, bie Den Zweck des Lehrgangs als Versuch einet Errüchti- gung ter Mädchen für ihren zukünftigen Berus als Hausfrauen erläuterten. Der Wunsch, daß der gestreute Samen reiche Frucht tragen möge, tarf Der Erfüllung sicher sein. Den Dank an das Kreisschulamt, an Die Lehrerin unD Die Schülerinnen brachte Lehret Lichtenstein im Namen Des Schulvorstandes und für bie Gäste Zum Ausdruck. Nach einer feinen Aufführung Des Märchenspiels Schneewittchen schloß Die Feier mit dem GesangStille Nacht" und flang in weihnachtlicher Stimmung aus. Abends sand eine Weitere Feier statt.

Raubübersall.

ck. Wettsaasen (Kreis Alsfeld), 24. Dez. Gestern brachte der schon einige Zeit hier bei ferner Braut Wohnhafte Bürsten- und Holz- Warenhändler Wilhelm Barth von Dal- herda in der Röhn Schneeschuhe nach Ulrich­stein und suhr abends mit dem Postauto bis Ruppertenrod zurück, das daselbst um 6 Uhr ankommt. Barth hatte hier noch einen kleinen Aufenthalt und ging dann nach dem etwa 20 Mi- nuten entfernten CB e 11 f a a f e n zu. Als er Den Ort beinahe erreicht hatte, begegneten ihm zW ei junge Männer, von Denen einer Barth um Feuer bat. Barth War hierzu bereit, als er aber in Die Tafche griff, packte ihn Der Mensch am Halse, während Der andere ihn im gleichen Augenblick von hinten faßte. Ohne sich zur Wehr setzen zu können. Wurde er nieder- gerissen und seiner Gesamtbarschaft von zirka 1 650 M l. beraubt. Die Po- lizei wurde noch am selben Abend von dem Vorfall in Kenntnis gefetzt. Hoffentlich gelingt es. der beiden Räuber habhaft zu Werden. Seit Menschengedssnlen ist hier ein solcher Fall noch nicht vorgelommen,

Den beiden begleitenden Detektiven gegenüber hatte er hoffnungsvoll von seiner bevorstehenden Reise nach jlanada gesprochen. Niemand, außer den Po lizeurfsizieren^ war mit ihm in Berührung ge­kommen.

Dicks erster Blick galt dem Fenster, vqn dem vor­hin Balder erwähnt hatte, er habe es geschlossen. Es war jetzt etwa sechs Zoll weit geöffnet.

Herr Hauptmann, ich weiß ganz bestimmt, daß ich es geschlossen habe", sagte der Beamte nachdrück lich.Der Sergeant Iekler hat es gesehen."

Der Sergeant bestätigte die Aussage. Dick schob das Fenster ganz auf und sah hinaus. Es liefen vier Eisenstangen quer über den Ziegelrahmen. aber so­wie er den Kops hinousstecktc, sah er, daß ungefähr einen Meter vom Fenster entfernt eine lange Eifen ,eiter an der Mauer befestigt war. die vermuistch vom Dach zur Erde führte. Das Zimmer lag im dritten Stockwerk und man sah auf das Strauchwerk weiter Gärten hinab. Jenseits ward der Blick von hohen Gitterzäunen begrenzt.

Was find das für Gärten?" fragte Dick.

Onslow Garten" sagte Elk.

Onslow Gärten?" wiederholte Dick nachdenk­lich.War es nicht von dort aus, daß die Frösche mich zu erschießen persuchten?" Elk schüttelte hilflss den Kops.

Was meinen Sie damit, Kapitän

Ich weiß es mir wirklich nicht zu erklären! Es jcheinl mir keine sehr geistreiche Theorie zu fein, wenn wir an nehmen, daß jemand die Leiter er­klettert hätte, um Mills das Gift durch das Fenster aufzubrängen. Unb noch unwohrschemucher ist es, daß er iclbft es genommen haben fall! Balder schwört, daß bas Fenster verschlossen war, unb jetzt stand cs offen. Können Sie Balder trauen?"

Elk nickte überzeug!. Der Polizeiarzt kam bald nachher und bestätigte die Annahme, daß Blausäure die Todesursache gewesen fei.

Elk begleitete Dick Gordon in fein Bureau in Whiiehall.

Ich hab« mich im ganzen Leben nicht gefürch- ket". sagte er.Aber diese Frösche wachsen mir über den Kopf. Es ist hier voch tatsächlich ein Mensch vor unseren Augen getötet worden. Er war bemacht, wir haben ihn nie allein gelassen außer für bk paar Minuten, die er in dem versperrten Zimmer

OperetteWinzerliesel" stand.

z. Allendors a. d. Lba., 25. Dez. 3n unserer Gemeinde sind augenblicklich keine Ar­beitslosen mehr vorhanden. Diese, 60 an 6er Zahl, sind mit den Aolzhauerarbei- t e n in den städtischen Waldungen beschäftigt. 3m ganzen Werden 3700 Aestmeter Brenn- und Nutzholz aefchlagen, die sich je zur Häl'te aus die nach 'N o r d e ck und Climbach zu gelege­nen Waldungen verteilen. Die Arbelien dürs­ten bei normalem Verlauf bis (3nöe 3anuar

fl e b rochen und in ber|dben Nackt in AIiheim Wäsche und dem Pfarrer Wein entwendet worden. Durch den PolizeihundBodo von Oberberken" des Gendarmeriewachmeislers Steinmann in Obcr-Ram [tobt, ben man hcrbciholte, wurden auf freiem Felde Ausweispapiere eines der Täter, die dieser verloren halse, feflgefteUt, aber auch der Z u - sammenhang aller dieser Diedestaten ermittelt, den man nicht einmal vermutet hatte.

Rheinhessen.

WSN. Worms, 24. Dez. Das Staötparlament bewilligte in seiner letzten Litzung einen Krebst von 4 1 3000 Mart .der für Notstandsar beiten Verwendung finden soll.

Preußen.

Das Fährunglück bei Dausenau.

WEN. Bad E m s. 26. Dez Die Leichen der am letzten Montag bei Den Arbeiten an Der Dausenauer Staustufe löblich verunglück- ten Arbeiter konnten immer noch nicht g e - borgen Werden. An der Nieverner Schleuse Wurde am Freitag eine Leiche gesichtet, sie konnte jedoch nichl gcländel Werden Zwei Taucher arbeiten an Dieser Stelle unermüDUch, bis jetzt leider ohne Erfolg. Die Tauchversuche werden unennüdlich fortaesehr. An Der Unfallstelle selbst sinD die Nachforschungen aufgegeben worden. Die Sirombmiverwallung in Koblenz hat Anweisung gegeben, nach Den Leichen rheinabwärts zu suchen, Da vermutet Wird, daß die Leichen Durch das hochgehendc Lahnwasser schon ziemlich weit ge­trieben sind. Zugunsten Der Familien der in so tragischer Weise verunglückten Leute ist eine öffentliche Sammlung ringeleltd Worden.

Kreis Wetzlar.

o Groß-Rechtenbach, 24 Dez Hier sand dieser Tage eine "Versammlung Der hiesigen Raifscisenaenossenschast statt, in Der u. a. die Gründung einer Sterbekasse für Mitglieder beschlvsser, wurde. Durch diese Einrichtung Wirb Das Leben jedes Mitgliedes mit 100 Mark versichert i die jährliche Ver­sicherungsprämie beträgt 4,80 Mark

Kreis Biedenkopf.

Kreis Vmiburg.

WSN- Limburg, 26. Dez. Eine von aus­wärts zugezogepe Frauensperson machte einem jungen Mädchen, das sie hier kennen lernte, vor, Hoß sie schwer krank sei. durch hochwertige Heilmittel ledoch wieder hergestellt werden könne. Sie e r s ch w i n d e 11 e sich auf diese Ars und

n,n, ,r,

i.crbradjie, und doch konnie ihn der Fro)ch erreichen. Dao vermag einem schon ein bißchen bange zu machen, nnuptmann Gordon! "

Dick sperrte bie Tür feines Bureaus aus unb führte Elk in bas gemütliche Innere

Ich kenne keine bessere Kur für zerrüttete Ner een, als eine .(Eabann Eesarß ", sagte er fröhlich. Verlieren Sie nicht ben Mut, Elk. Der Frosch ist nur ein Mensch wie wir alle und Hal, wie war alle, seine Befürchtungen.--Wo ist Freund Broad?"

Elk zog ohne zu zögern bas Telephon herbei und verlangte die Nummer. Nach einer kleinen Pause antwortete ihm Broabs Stimme.

Sind Sie bas, Herr Broad? Was machen Sie benn jeßs?" fragte Elk in jenem schmeichelnd- süßen Tone, den er bei Telephongesprächen anzu roenben pflegte.

Wer spricht? Elk? Ich bin im Begriffe auszu- geben."

Ick war der Meinung, Sie vor fünf Minuten in Whiiehall gesehen zu haben", flötete Elk.

Dann war es ein Doppelgänger", antwortete Broad.