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1. Früherer Name der Hauptstadt einer Kolonie Französisch-Westafrika.

2. schwerer Sturm,

3. Symbol päpstlicher Würde,

4. Kurort an der Ilm,

5. Klettertiere in den Tropen.

handel im i-----..... -----

hergestellten Waren verkaufen die Händler noch Fabrikwaren wie Hemden,Unterhosen, Schürzen usw. Um den Händlerrabatt zu sparen und die Waren zu verbilligen, ist im vorigen Jahr in Holzhausen eine Textilelnkaufsgenossenschaft ge­gründet worden, die einen großen Umsatz auszu­

berühmter Bildhauer See in Nordtirol hebräischer Prophet wilde Pferdeart Brettspiel für zwei Parteien

ötabt im Reg.-Bez. Wiesbaden

Patron der Jäger Stadt im Reg.-Bez. Arnsberg

Kanton der westl. Schweiz

Nebenfluß d. Donau in Oestererich

Stadt in der Kreis­hauptmannschaft

Dresden

Geburtsort des Ap. Paulus

der Wörter nennen einen

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1. L o n l i n k s n a ch r e ch t s :

1. Stadt und Fluß in Bulgarien. 5. englische Insel, b. Lebensgemeinschaft, ö. Bad in Belgien. 11. Abschiedswon. 12. Schweizer Kanton. 13. Na­turerscheinung. 14. starkes Seil. 15. Raubvogel. 16. Luftart. 18. Volksstamm. 19. Gedichtart. 22. al­koholisches Getränk. 23. Wurfspieß. 24. biblische Person. 25. biblische Person. 26. Naturerscheinung.

2. Von oben nach unten:

1. Raubtier. 2. Teil des Kopfes. 3. Stadt im Freistaat Sachsen. 4. Teil des Dachstuhls. 5. Schiffs« angehöriger. 6. Weiblicher Vornahme. 7. Das Ge­genteil von alt. 9. Schmaler Weg. 10. Französischer Tonkünstler. 16. Biblische Person. 17. Stadt in Süd­tirol. 20. Orientalischer Titel. 21. Bad in Nassau.

Auflösungen.

Kreuzworträtsel.

Silbenrätsel.

Der gesuchte Spruch lautet:

Zeichnet die Eckenerspende und fördert damit Zeppelins Werk!"

Die gesuchten Worte lauten:

1. Zeppelinluftschiff. 2. Ebro. 3. Isolde. 4. Che­rusker. 5. 'Nimrod. 6. Ehe. 7. Tauber. 8. Dagobert. 9. Irmgard. 10. Europa. 11. Elysium. 12. Cincinatti. 13. Kontinent. 14. Exzellenz. 15. Niederlande. 16. Eiskap. 17. Rübensirup. 18. Sense. 19. Popokatepetl. 20. Entenei. 21. Nansen. 22. Daktylus. 23. Ekateri- noslaw. 24. Ulme. 25. Nonnenkloster. 26. Dominik.

kapselrälsel.

Was ist das letzte im Leben? Die Hoffnung."

Zahlenrälsel.

Petzold, Ernani, Tapete, Eklipttk, Reiher, Perle, Aargau, Unterholz, Lambda, Raub, Ungarn, Brahma, Edith, Nahum, StutePeter Paul RubensDie Kreuzabnahme".

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Die Buchstaben

AAAAAA BBEEEFFI KKMNNOORRRT sind so auf die Felder des Quadrates zu verteilen, daß die wagerechten Reihen Wörter von folgender Bedeutung ergeben:

Die Anfangsbuchstaben österreichischen Komponisten, den Schöpfer des mo­dernen Liedes.

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sagenhafter Schwarzkünstler : 16. Jahrhundert

weisen hat.

Neben Nachteilen, wie dem wochen- und monale- Jangem Fernsein von Heimat und Familie, hat die Sache auch ihre Vorteile. Die Männer, die viel unterwegs sind, haben ganz andere Umgangsfor- men, ein ganz anderes Benehmen als solche, die jahraus jahrein nicht von ihrer Scholle fortkommen. Die Strickerinnen können zu Haufe ihr Geld ver­dienen. manche gehen den Sommer über in die Wetterau als Fabrikarbeiterinnen. Auch die Poft verdient neben der Eisenbahn ihr Teil. Einmal die Postämter und Agenturen durch den Paket- und Geldverkehr und dann die im vorigen Jahr ein­gerichtete Autoverbindung Biedenkopf- Gladenbach durch den lebhaften Personen- und Gepäckverkehr, der diese Strecke zu einer der ren­tabelsten des ganzen Bezirke macht.

so daß man sagen kann: auch dem verwöhntesten Geschmack wird Rechnung getragen. Einer der Händler hat seit Jahrzehnten einen Stand auf der Frankfurter Budenmesse. In letzter Zeit ist man auch etwas großzügiger geworden und besucht sogar die großen Frankfurter internatio­nal e n M e s s e n , wo Abschlüsse mit ersten Frank­

allgemeinen Derwalttrngsreform, die jedoch noch lange auf sich warten lassen könne. Ein zweites Referat erstattete Bürgermeister Hainz aus Dietesheim; er machte ähnliche Ausführungen wie der Vorredner, vertrat aber mehr den Stand­punkt der Landbürgermeister. Er verlangte nach- drücklich eine angemessene Vergütung für die Ehrenbürgerrneister An die Vorträge schloß sich eine lebhafte Aussprache an.

Rheinhessen.

WSA. Alzey. 26. Febr. 3m hiesigen "Stadtwasd wurde gestern die Leiche eines

50jährigen Mannes aufgefunden, die an Brust und Leib zahlreiche Stichwunden auf­wies. Man vermutet in dem Toten, der nur halb bekleidet war und keinerlei Werlgegen- stände oder Papiere bei sich hatte, einen Mann von auswärts, der zum Holzankauf hierher ge­kommen war.

Französisches Flugzeugunglück bei Mainz.

WSN. Mainz, 26. Febr. Bei einer Hebung der französischen Fliegertruppe in der Nähe von Mainz stießen zwei Flugzeuge zusam men. Einer der beiden Apparate stürzte aus etwa 1000 Meter Höhe ab. Die beiden In­sassen wurden auf der Stelle getötet.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom Redattion-tifch.

Selbsterkenntnis.

Ein Gärtner hatte sich im Garten schlafen gelegt. Sein Herr kam und sagte: »Du bist doch sehr faul und nicht wert, daß dich die Sonne bescheint." »Deswegen habe ich mich auch in den Schatten gelegt", war die Antwort.

Traumdeutung.

Harun al Raschid träumte, alle seine Zähne seien ihm ausgefallen. Er lieh einen Traumdeuter kommen und fragte, was der Traum zu bedeuten habe. ..Allah wolle dich vor allem Tlnglück be­wahren," sagte der Ausleger, »der Traum be­deutet, das; du alle deine Verwandten sterben sehen wirst." Der Kalif, erzürnt ob. der üblen Auslegung, lieh ihm hundert Stockftreiche geben einen anderen Ausleger rufen. Dieser antwortete auf die Frage, was der Traum bedeute: »Der Himmel wolle allen deinen Anverwandten ein langes Leben verleihen! Aber der Traum be­deutet, daß du sie alle überleben wirft!" Der Kalif lieh ihm hundert Dinare geben. Dabei hatte der zweite Ausleger dasselbe wie der erste gesagt. So vieles kommt auf die Art und Weise der Wendung an!

Anekdote.

Der Kaiser Solimann belagerte einst die Festung Belgrad. Wahrend der Belagerung stahlen die Soldaten zur Rachtzeit einer Bauers­frau ans einem benachbarten Dorfe ihre einzige Kuh. Mit Anbruch des Tages ward die Frau ihren Verlust, der sie so empfindlich schmerzte, gewahr. 3n höchstem Llnwillen hierüber eilte sie ins Lager zum Kaiser und klagte bitter über die diebischen Soldaten.Aber Frau," unterbrach sie der Kaiser.3hr müht auch entsetzlich fest ge­schlafen haben!" -Das habe ich," entgegnete sie,aber in dem Vertrauen, daß Euer Majestät für die allgemeine Sicherheit wachten." Diese Replik gefiel dem Kaiser so sehr, daß er der Bauersfrau ihren Verlust reichlich ersetzte.

furter Modehäusern getätigt wurden.

Wie schon vorher angedeutet, sind die Haupt­plätze des Holzhäuser Wollhandels Frankfurt a. M. mit Nachbarorten, Mainz und Worms mit dem da­hinter liegenden Rheinhessen und dann besonders die Rheinpfalz. Daneben haben einige Händler ihr Arbeitsfeld in der Wetterau, im Rheingau, an der Bergstraße, im Siegerland und im Waldeckschen. Jeder Händler hat sein bestimmtes Quartier, das er immer wieder aufsucht, und wohin ihm von zu Hause die Pakete mit Ware nachgeschickt werden. Die Leute haben meist ihre feste Kundschaft, die sie jedes Jahr besuchen, und der sie mitunter auch ein­mal die Ware borgen können: also kein Hausier- üblichen Sinn. Neben den im Heimatsort

Bei richtiger Lösung der Aufgabe nennen die zwei senkrechten Reihen 15 und 610 ein Mitte des vorigen Jahrhunderts zuerst in England ein- geführtes Wertzeichen, das auch Gegenstand einer über die ganze Erde verbreiteten Sammelliebhaberei geworden ist.

Berschiebrätsel.

Burghof Moorbad Milchstraße Land­zunge Meerenge Granit Veteran.

Die obenstehenden Wörter sind in gleicher Reihenfolge untereinander zu stellen und dann seit­lich so zu verschieben, daß zwei senkrechte Buch­stabenreihen (ch = ein Buchstabe), von oben nach unten gelesen, ein seltener Jubiläum bezeichnen.

Kreuzworträtsel.

mung aber mit einem Mehr von 3 Stimmen an­genommen wurde. Die Stadt hat bei einer An­zahl von Gläubigern die Auswertung aner­kannt. Der Finanzausschuß schlug vor, auf Ein­trag der Eigentümerhtzpothek zu ver­zichten. Der Antrag sand'Zustimmung. Unter Besprechungen entspann sich eine leb­hafte Aussprache über die Angelegenheit der Schulversäumnisse in der F o r t b i l - dungsschule. In einem Falle sei einem Hotel­besitzer ein Strafmandat auferlegt worden, weil die Lehrlinge den Unterricht versäumt hätten, obwohl sie von dem Lehrherrn rechtzeitig zur Schule geschickt worden seien. Der Bürgermeister versprach Rachprüfung des Falles. In der letzten Stadtverordnetensitzung hat Stadtverord­neter Steuernagel (Wirtschaftspartei) be­antragt, daß die Stadtverwaltung ein Sau« Programm für dieses Jahr aufstellen möge. Er führte nun Beschwerde darüber, daß der An­trag nicht zur Behandlung stehe, und forderte die Anberaumung einer neuen Sitzung innerhalb der nächsten acht Tage, um in der so wichtigen Angelegenheit beraten zu können. Der Bürger­meister erwiderte, daß in der Sache im Augen­blick noch garnichts unternommen werden könne. Der neue Voranschlag bringe wenig Erfreuliches, und man wisse noch nicht, in welchem Umfange Mittel für den Wohnungsbau bereitgestellt wer­den könnten. Das Bestreben der Stadtverwal­tung fei es, dem Wohnungsbau, der seither von ihr in vorbildlicher Weise gefördert worden ist, auch in Zukunft nach Kräften zu pflegen, wenn Mittel dafür zur Verfügung ständen. Der Bildungsverein, der nach altem Brauche auch in diesem Winter wieder mit einer Reihe bedeutsamer Vorträge vor die Oeffentlichkeit ge­treten ist, hatte für gestern abend Prof. Keller. Friedberg, zu einem Lichtbildervortrag überDie Gotik am Rhein" gewonnen. Eine dankbare Zu­hörerschaft verfolgte mit Beifall die anschau­lichen, packenden Ausführungen des hier sehr geschätzten Redners und erwartet mit Interesse die Fortsetzung des Vortrags in nächster Woche. In den Schulen und auch vor Erwachse­nen hielt Dr. Sell, der Leiter der Lungenheil­stätte Winterkasten, sehr lehrreiche Lichtbilder­vorträge über die ßungenfürforge. Die aufklärenden Ausführungen sanden bei jung und alt größtes Verständnis.

gb. Butzbach, 25. Febr. Die heutige Trauer- feier für unseren infolge Schlaganfalls aus dem Leben geschiedenen 1. evangelischen Pfarrer Adolf Loos gestaltete sich zu einer aroßen Kundgebung der Verehrung, Liebe und Dankbarkeit für den Ver­storbenen. Pfarrer Schneider hielt die Gedächt­nisrede und schilderte den Verstorbenen als Geist­lichen, Lehrer, Familienvater, Freund und Kollegen. Sodann sprach der Vertreter des Dekanats Fried­berg, der namens des Dekanats einen Kranz nie­derlegte. Weiter sprachen und legten Kränze nieder der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, der Bürger­meister der Stadt, der Direktor der Oberrealschule, der Rektor der Stadtschule, der Vorsitzende des Striegeroereins, der Leiter des Ev. Kirchenchors, der Vertreter des Alice-Frauen-Vereins sowie des Ev. Arbeitervereins, der Vertreter des Alten-Herren- Verbandes und der Aktivitas der Akademisch-theo­logischen Vereinigung zu Gießen usw. Nach der Ge­dächtnisfeier, die in der überfüllten Stadtkirche statt« sand, wurden die sterblichen Reste zum Friedhof begleitet. Ein kerndeutscher Mann, ein treuer Sohn unserer Wettsrau, ein allzeit hilfsbereiter Geistlicher von energischem und doch stets zuvorkommendem Wesen wird von der evangelischen Gemeinde be­trauert.

Kreis Büdingen.

Nidda, 26. Febr. Zu Ehren des von hier als Oberamtsrichter nach Fürth i. O. versetzten Amts- gerichtsrats Muhl fand im Kasinosaale eine wür­dige Abschiedsfeier statt, die sehr stark besucht war und Zeugnis gab von der Liebe und Wert­schätzung, die sich der scheidende Beamte hier und im ganzen Amlsgerichtsdezirk Nidda erworben hat. Geh. Justizrat Römheld verlieh in einer länge­ren Ansprache den Gefühlen der Verehrung und des Dantes in herzlicher Weise Ausdruck und hob die JBerbienfte des stets hilfsbereiten Beamten tref­fend hervor. Sein Weggang wird allgemein be­dauert. 9n der letzten Woche wurden in der hie­sigen Ortsgruppe der L i g a zum Schutz des Deutschtums im Auslände wieder zwei interessante Vorträge gehalten. Dr. S t i e r aus Gie­ßen sprach überGroßdeutschland, eine nationale Lebensfrage". Den zweiten Vortrag hielt Dr. R e n- n e r t über dieRheinpolitik Frankreichs in ihrer geschichtlichen Entwicklung". Gute Lichtbilder trugen zum Verständnis der Vorträge wesentlich bei.

? LI nt er - Schm it t en. 26. Febr. Die Straße Unter- Schmitten Ober- Schmitten ist das Schmerzenskind des kreis­amtlichen Straßenbauwesens. Lkeberaus stark be­fahren, tief gelegen und somit seucht, auf ihrer ganzen Strecke vom Schienengeleise der Eisen­bahn begleitet, weist sie alle Eigenschaften auf, die zu raschem 'Verderb einer Kunststrahe führen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, daß sie auch nach sorgfältigster Walzarbeit in verhältnismäßig kurzer Zeit wieder die gewohnte Schlammdecke zeigt, vor der der Fußgänger auf die Schwellen der Eisenbahn auszuweichen pflegt. Zur Zeit erhält die Strecke neues Deckmaterial, so daß tocnigftenß für die nächste Zeit mit erträglichen Strahenverhältnissen gerechnet werden bars.

Kreis Schotten.

Id. Aus dem Vogelsberge, 26. Febr. In diesem Rotwinter hat der Wirtshaus- besuch in den meisten Vogelsberger Dörfern st a r k a b g e n o m m e n. In der Männerwelt ist, da die Wirtshausunterhaltung fehlt, starkes Lesebedürfnis entstanden, das sich in reger Benutzung der vorhandenen örtlichen Büchereien und der von den Kreisämtern in -Umlauf gesetzten Bücherkisten zeigt. Trotz der Geldknappheit müßte es möglich gemacht werden, Mittel für die Erneuerung und Ergänzung der meist stark abgegriffenen und teilweise veralteten Bücherbestände bereitzustellen. Es ist ja durch Ausnutzung billiger Buchreihen zu erreichen, bestes Lesegut für wenig Geld zu ertoerben.

Kreis Lauterbach.

ZSchIitz, 26. Febr. Der GesangvereinH a r° manisches Kränzche n", der älteste und einer

fflffllS SltllültH-Mrld neben nur in kochendem Wasser aufgelöst feinste Fleischbrühe zum Trinken, zum Kochen und Verbessern von Fleischbrübsuppen, Ge­müsen, Fleischgerichten, Soßen usw. ,,I8c 1 Würfel für gut Liter 4 Pfg.

Oberhessen.

Landkreis Gießen.

* Harbach, 26. Febr. Der hiesige Rad» fahrer-Verein ,Adler" hielt dieser Tage seine diesjährige Generalversammlung ab. Die Kassenverhältnisse des Vereins sind als sehr günstig zu bezeichnen. Die Vorstands- wähl brachte die einstimmige Wiederwahl der bisherigen Mitglieder. Man beschloß, demnächst einen Ausflug an die Edertalsperre zu machen.

: Allertshausen, 26. Febr. In den Freiherrlich Rabenauschen Waldun­gen, die unsere Gemarkung umschließen und dem Forstamt Rabenau unterstellt sind, fanden am Donnerstag große Hvlzverft eigerungen statt. AuS nah und fern waren Liebhaber er­schienen, um ihren Bedarf an Brennmaterial hier einzukaufen. Besonders stark waren die Käufer aus dem Buseckertal, aus den Orten Wieseck, Trvhe, Rödgen, Alten-Duseck, Großen- Buseck und Beuern zugegen. Auch Allertshausen, Elimbach, DerSrod und Geilshausen waren ver­treten. Es wurde daö Holz aus den Distrikten Bvchkopf. Eichwald. Köppernhöll und Zeifelbach versteigert. Die Preise waren beträchtlich hoch und betrugen durchschnittlich für je 2 Raummeter 'Buchenschettholz 28 vis 32 Mk., Buchen-Knüppel 22 bis 25 ML und Duchen-Stock 10 bis 12 Mk. Buchenreisig kostete das Meter durchschnittlich 2 Mk. biS 2,60 Mk., Gichenreisig 1 Mk bis 1.50 Mk. Die Versteigerungen des Forstamts l Rabenau zählen zu den größten Holzverfteige- p.rungen des Kreises Gießen.

KreiS Friedberg.

ss. F r i e b b e r g, 26. Febr. Da es immer schwie­riger wird, zur Alarmierung der Feuerwehr Hor­nisten zu bekommen, ist die Anschaffung einer Sirene zu diesem Zwecke beschlossen worden. Der sog. Rote Turm, eines der letzten Ueberbleibsel der alten Stadtbefestigung, ist zur Aufstellung in Aus« sicht genommen. Gestern hot die Sirene zum ersten Male ihr Geheul probeweise ertönen lasten. Da aber noch nicht feststeht, ob das Geräusch in allen Teilen der Stadt gehört wird, sollen die Proben in nächster Zeit zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten fort­gesetzt werden, ehe ein endgültiger Beschluß über die Aufstellung gefaßt wird.

Dad-Rauheim, 25. Febr. -Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dr. Kayser ver­sammelten sich die Stadtverordneten zu ihrer dritten Sitzung in diesem Iahre. Unter anderem wurde beschlossen, den Vvlkstrauertag am nächsten Sonntag durch eine Gedenkfeier auf dem Friedhöfe zu begehen. In der Aussprache regte Stadtv. Ehr. Schäfer an, in den Voran­schlag auch eine Summe für daS zu errichtende Gefallenendenkmal einzustellen, damit dessen Ausführung endlich in Angriff genommen werden könne. Plane dazu liegen bereits vor, auch ein kleiner Geldfonds, der aus Heber» schüssen von Dereinsveranstaltungen gewonnen wurde, steht zur Verfügung. Ohne städtische Mit­hilfe wird der Plan aber kaum verwirklicht wer­den können. Wie jedes Iahr, so wird die Stadt auch in diesem Frühjahr wieder ihr möglichstes tun. um die Straßen in einen der Badestadt würdigen Zustand zu setzen. In acht Strahen- zügen soll die Dampfwalze ihren Einzug halten und sie ganz oder teilweise neu eindecken. Für einige Straßen, die Stadv. Etzel als..Schlamm- ftraßen" bezeichnete, wurde Asphaltierung gewünscht. Der Vorsitzende steht der Anregung sympathisch gegenüber, mußte aber mitteilen, daß sich der Ausführung zunächst Schwierig­keiten gegenüberstellen, die erst mit der Zeit aus dem Wege geräumt werden könnten. Einem Anträge der sozialdemokratischen Fraktion Rech­nung tragend, hat der Finanzausschuß die Be­stellung von kvmmunalpolitischen Zeitschriften für die Stadtverordneten be­fürwortet. Iedem Stadtverordneten soll danach Der Bezugspreis für eine kommunalpolitifche Zeitschrift vergütet werden, weil man sich von deren Studium Anregung und damit Ruhen für die Allgemeinheit verspricht. Die Rechte sprach sich gegen den Antrag aus. der bei der Abstim-

ber angesehendsten Vereine unserer Stabi, verbindet mit der Feier seines 80jährigen Bestehens am 4. Juli dieses Jahres einen nationalen G e - ja ngs Wettstreit. Der Ruf unseres Städtchens als gastliche Feststadt ist wohl mit Grund dafür, daß schon^ zahlreiche Anmeldungen vorliegen. Am nächsten Sonntag sollte der Delegierten tag beraten. Mit Rücksicht auf den Volkstrauertag ist die Zusammenkunft der Delegierten aber auf den 7. März verlegt und so festgesetzt worden, daß auch die Delegierten, die den von Gießen abgehen­den Morgenzug benutzen, noch rechtzeitig eintreffen können.

Starkenburg.

Darmstadt, 25. Febr. Im Fürstensaal sand gestern ein parlamentarischer Abend der Gewerkschaft hessischer Gemeindebeamten statt, um die Land­tagsabgeordneten über die Wünsche der Ge- meindebeamtenschaft zu informieren. Abgeordnete aller Parteien waren anwesend. Aach deren Be­grüßung hielt der Vorsitzende der Gewerkschaft hessischer Gemeindebeantten, Direktor Zschech- Offenbach, einen Vortrag über »Die Rechtsver­hältnisse der Beamten in den Landgemeinden", Der Redner behandelte insbesondere die An- stellungs« uiü> Besoldungsverhältnisse. wie sie auf Grund der jetzt geltenden Landgemeindeord­nung geregelt sind. Reformbedürftig wären vor allem die Bestimmungen über die Kündigung, weil es vielfach vorkomme, daß Gemeindebeamte, die sich bei Gemeinderatsmitgliedern mißliebig gemacht hätten, einfach gekündigt würden. In Bezug auf die Gehaltsverhälinisse fei eine ein­heitliche Regelung anzustreben im Anschluß an die Richtlinien des Ministeriums des Innern. 2m übrigen empfahl der Redner den Gesetzent­wurf des soz. Abgeordneten Ritzel über die Anstellung und Besoldung der hessischen Ge° meindebeamten, der ja auch keine allgemein be­friedigende Lösung bringe, aber wenigstes die | Rechtsverhältnisse vorläufig regele bis zu einer

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