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DaSButt au deS Verkehrs- Vereins ist jetzt vorübergehend in das be­wohnte Torhaus am Seltersweg verlegt wor­den. Man kann nicht gerade behaupten, daß die Unterbringung in dem jetzigen Raume imponie­rend wäre, sie ist im Gegenteil recht anfechtbar. Die Fremden, die diesen Raum besuchen, werden sicherlich keinen allzu günstigen Eindruck be­kommen. SS erscheint uns dringend wünschens­wert, dah die Umbauarbeiten in dem gegenüber­liegenden Torhaus, das dem Derkehrsbureau für dauernd dienen soll, aufs stärkste beschleunigt werden, damit dem jetzigen Provisorium em rasches Ende bereitet werden kann.

** Der D e re» u tz des Stadtbauamts» gebäudes im Asterweg ist in diesen Tagen voll­endet worden. Das Haus bietet in feinem neuen Gewand einen recht vorteilhaften Anblick, über den man sich freuen kann. Um so ärmlicher nimmt sich dagegen jetzt das andere städtische Verwaltungs­gebäude im Asterweg aus, dem man ebenfalls eine baldige gründliche Erneuerung wünschen möchte. Hoffentlich haben unsere Stadtväter auch dafür ein

Die Reupflasterung der West- anlage zwischen der Frankfurter Straße und der Bahnhofstraße ist beendet. Allerdings kann die Straße zunächst noch nicht benutzt werden, da die Umpflasterung der Dahnhofstrahe vor dem Hotel Schütz noch im Gange ist und der Ver­kehr dort wvhl für einige Tage noch behindert sein wird. Soweit man bei dem gestrigen feuchten und schmutzigen Wetter feststellen konnte, hat der umgestaltete Strahentell eine recht zweckent­sprechende Herrichtung erfahren.

** Starker Sturm brauste gestern abend von etwa 10 Uhr ab bis kurz nach Mitternacht über unsere Stadt. Da^u regnete es andauernd, zum Teil sogar recht kräftig. In den Anlagen konnte man heute früh bemerken, dah die Bäume dem Sturm mancherlei hatten opfern müssen, indessen ist erfreu» licherweise von größeren Schäden nichts bekannt» gewdrden.

* Vers cha rfte E inw a n d e r u n g s - bestimmungen für Südwestafrika. 3n letzter Zeit haben die Einwanderungsbestimmun- gen für Südwestafrika eine wesentliche Derschär- hmg erfahren. Von jedem Einwanderer über 12 Jahre müssen bei Ankunft 40 englische Pfund, von Kindern unter 12 Jahren 25 Pfund zur Sicherstellung der etwaigen Heimreisekvsten hinterlegt werden. Selbst wenn der Einwanderer einen Arbeitsvertrag in der Lasche hat, wird er von dieser Bestimmung nicht mehr befreit, auch wenn es sich um Familienangehörige eines schon im Lande in Stellung befindlichen handelt. Heber Lebensbedingungen, Erwerbs- und Siedlungs­möglichkeiten für Deutsche steht dem Evangelischen Hauptverein für Deutsche Auswanderer in Witzenhausen a. d. Werra Material aus neuester Zeit zur Verfügung. Wer die Absicht hat, nach Südwestafrika zu gehen, sollte sich vorher ein­gehend beraten lassen.

' Mundartliche Vorträge aus eigenen Werken bot am Sonntagabend der bekannte hessische Heimatdichter Robert Schnei­der von Darmstadt hier in der Freimaurerloge Ludewig zur Treu« vor -kner recht ansehnlichen Zuhörerschar im geschlossenen Kreis. Robert Schneider gehört zu den Heimatschriftstellern, denen man gern lauscht. 3m Dezember v. 3s. war er gelegentlich seines 50. Geburtstages Gegenstand zahlreicher Ehrungen und öffent­licher Aufmerksamkeiten. Auch in unserer Stadt kann er einen großen Freundeskreis fein eigen nennen, der ihm Im Frühjahr d. 3s. an einem Abend im Gvethebund mit Genuß zuhörte. Am Sonntagabend verstand es wieder vortrefflich, seine Zuhörer mit den mundartlichen, humor­vollen und pointereichen Feinheiten der Kinder seiner Muse in köstlicher Art bekannt zu machen und dadurch seine Gemeinde in recht frohge­launte Stimmung zu versehen. Die Stunden, die er hier in uneigennütziger Weise seinen Gießener Freunden schenkte, wurden für diese zu einer schönen Sonntagsfeier, die man in bester Er­innerung behalten wird. Dem gemütvollen Dich­ter, witzigen Plauderer und feinen Vorleser, aber auch den Veranstaltern des Abends weih der große Kreis der Zuhörer Dank für den ge­botenen Genuß. Gesangliche und mancherlei an­dere gesellig« Darbietungen beschlossen den Abend in schöner Weise.

Der GesangvereinHeiterkeit­veranstaltete am Sonntag nachmittag in der Reuen Aula der Universität ein Konzert unter der Leitung des Chormeisters Wilh. Schättler- Giehen, das sich für den Verein und seine Mit­wirkenden Frl. Hanna Ringenwald (Sopran), Herr Ernst Schneider (Eello) und Frl. Marie E ck h a r d t (am Flügel) zu einem starken und wohlverdienten Erfolg gestaltete. Die Darbietungen fanden bei dem schr zahlreich er­schienenen Publikum recht dankbare Aufnahme, wofür der anhaltend lebhafte Beifall trcfsendZeug- nis ablegte. Einer eingehcmderen Würdigung der Veranstaltung werden wir morgen Raum geben.

" D i e Fünfziger-Vereinigung 1856 1906 (Siebziger 1926) fand sich mit gelaßenen Gästen am Sonntagabend im Kauf­männischen Vereinshaus zu einem Familienabend zusammen, der als gemeinsame Rachfeier des 70. Geburtstages gedacht war. Den Einladungen des Vorstandes war außerordentlich zahlreich Folge geleistet worden. Rach einigen begrüßenden Worten des Herrn Ehr. Reiber gaben ein Quartett bestehend aus Musiklehrer Franz Dauer fen., Franz Dauer jun. (Violine), August Dauer (Viola), 3. Franz (Eello) und Frau Dr. F i s ch e r mit kammermusikalischen Darbietungen dem Abend einen sehr würdigen Auftakt. Das Quartett brachte zunächst in fein­sinniger Weise Beethovens Streichquartett op. 18 Rr. 5 zu Gehör, hierauf erfreuten Herr Franz Bauer jun. (Violine) und Frau Dr. Fischer (Klavier) die Zuhörer durch die eindrucksvolle Wiedergabe der Deethovenschen Sonate für Vio­line und Klavier op. 24, den Beschluß des künst­lerisch hochstehenden Kammermusikabends bildete das Quartett mit dem Streichquartett op. 76 Rr. 2 von Haydn. Diese Darbietungen gereifter Künstlerschaft fanden bei den Hörern mit Recht starken Beifall, denn sie waren ein Feiertags- genuß seltener Art. Der weitere Verlauf des Abends war einem gemütlichen Zusammensein gewidmet, bei dem die obengenannten Künstler noch durch eine Reihe weiterer prächtiger Darbie­tungen erfreuten, außerdem Frl. Berg mit treff­lichen Gesangsvorträgen unter der Klavierbeglei­tung von Frau Dr. Fischer und Herr Gg. Heß- Leihgestern mit mundartlichen Vorträgen eine dankenswerte Bereicherung boten. Sämtliche Mitwirkende des Abends stellten sich in uneigen­nütziger Weise zur Verfügung. Mit dem aus­gezeichneten Verlauf der Veranstaltung können die Siebziger 1926 recht zufrieden sein.

Hessischer Traintag. Am 7. Ro- vember findet in Darmstadt der erste hesfische Traintag als Wiedersehensfeier statt. Auf der Tagesordnung steht u. a. eine Aussprache über Ziel und Zweck der Vereinigung ehemaliger Angehöriger des 18. Trainbataillons. Außerdem wird Bericht erstattet über das zu errichtende Traindenkmal.

Preußen.

Grohfeuer auf dem Westerwald.

WSN. Montabaur, 25. Ott. Heute abend gegen 16 Uhr ist hier ein Großfeuer ausge- drochen, das zur Zeit noch anhält. Die Koblenzer Berufsfeuerwehr ist an der Brandstelle eingetroffen. Ebenso ist die Limburger Motorspritze an die Brandstelle abgegangen. Auch die Limburger Eisen­bahnfeuerwehr ist in einem Extrazug nach der Brandstelle unterwegs.

Heber den Riesenbrcmd geht dem WSN. von seinem an Ort und Stelle entsandten Berichterstatter noch folgende Schilderung zu: Die Stadt Montabaur wurde heute abend von einem Brandunglück be­troffen, wie es die Stadt seit 1890 nicht mehr auf» zu weisen hatte. Gegen 6 Uhr schlugen plötzlich aus dem Dache eines Hauses der Judengaste Flammen, und im Nu breitete sich das Feuer auf die eng an­einander gebauten Nachbarhäuser aus. Die Frei­willige Feuerwehr von Monabaur war schnell zur Stelle und suchte im Verein mit der gesamten Bür­gerschaft und der französischen Besatzung dem Feuer zu Leibe zu gehen: aber vergeblich, Denn immer weiter fraßen sich die Flammen. Es bestand die größte Gefahr, daß die gesamte Altstadt von dem Feuer ergriffen wurde. Alle Wehren der näheren und weiteren Umgebung wurden schnellstens alar­miert. Fast in allen Dörfern der Strecke Monta­baurWesterburg läuteten die Sturmglocken und

riefen die Wehren herbei. Um 18 Uhr traf ein Lösch» zug der Limburger Freiwilligen Feuerwehr mit der Motorspritze ein, deren Eingreifen dem Feuer ein Ziel setzte. Um 8 Uhr rückte auch die Koblenzer De- rufsfeuerwehr an, so daß schließlich 16 Wehren mit 15 Schlauchleitungen und fast 500 Feuerwehrleuten den Brand bekämpften. Die umfassenden ßÜbungsarbeiten, die noch um Mitternacht andauerten, konnten es aber nicht ver­hindern, daß infolge des orkanartigen Sturmes die Judengasse in einer Breite von 200 Meter eingeäschert wurde. Im ganzen brannten zwei Wohnhäuser, vier große, bis unter das Dach gefüllte Scheunen und eine Anzahl von Stallgebäuden ab. Unter den Häusern befibet sich auch das historische Werbhaus der ehemaligen freien Stadt Monta­baur aus dem 16. Jahrhundert. Bei den Löscharbei­ten erlitt eine Anzahl von Feuerwehrleuten leichtere Gasvergiftungen.

Kreis Wetzlar.

0 Wetzlar, 25. Oft. Die Arbeiten am Friedhöfe in der Frankfurter Straße schreiten rüstig vorwärts. Schon vor Jahren rouroen die Hauptwege mit gepflasterten Rinnen versehen, auch eine Entwässerungsanlage wurde angelegt. Nun- mehr werden auch die übrigen Wege in gleicher Weise verbessert. Die größeren Gräberanlagen sind fast ausnahmslos mit Schnitthecken umpflanzt, was auf das Gesamtanschauungsbild sehr günstig wirkt. Zur Zeit sind Bauarbeiter mit den Vorarbeiten für die Errichtung einer Kapelle am Kremato­rium beschäftigt. Der Solmser Sänger­bund, eine Verbindung von Gesangvereinen des Solmserlandes und des Lahntales, blickt in diesem Lahre auf fein 25jähriges B e ft e h e n zurück. Die Mehrzahl der dem Bunde angehörigen Vereine sowie zahlreiche Gönner und Freunde des Bundes hatten sich dieser Tage in Niedergirmes zurIubi - läumsfeier eingefunden. Lehrer Majewski, Oberndorf, hielt die Festansprache. Seminarober- lehrer Theis, Wetzlar, wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Der Gesangvereine, die dem Bunde un­unterbrochen 25 Jahre angehören, gedachte der Bundesvorsitzende in besonderer Weise. Es sind dies die Vereine:Germania" - Klein - Altenstädten, ,Loncordia" - Niedergirmes, Männergesangverein Oberbiel und Männergesangverein Oberndorf.

kz. Aus dem Kreise Wetzlar, 25. Oft. 3n den 3agdbezirken unseres Kreises entspricht die diesjährige Hasenjagd nach den gleichlautenden Urteilen der 3äger nicht den anfänglichen Hoffnungen, so daß man das dies­jährige ein schlechtes Hasenjahr nennen kann.

l. Krofdorf, 25. Oft. Am gestrigen Sonn­tag sprach in einer Versammlung der Deut­schen Volfspartei Amtsgerichtsrat a. D. Dr. Lohmann aus Weilburg. Der Redner be­tonte, daß wir außenpolitisch in letzter Zeit ent­schieden vorwärts gekommen sind. Die Zeit der Dcktate ist vorbei, wir verhandeln mit unseren ehemaligen Gegnern auf dem Boden der Gleich­berechtigung. Man hat auf der Gegenseite ein­gesehen dah man ein 60-Millionenvolk nicht aus­löschen kann, man hat gespürt, daß die eigene Wirtschaft darunter leidet. Bis weit in die Reihen der Deutschnationalen Partei hält man die Stresemannsche Politik der Verständigung für richtig. Innenpolitisch sind wir viel zu sehr in Parteien zerrissen und verabsäumen es, wahre Volksgemeinschaft zu pflegen. Wir dürfen in politischen Dingen nicht müde und abgestumpft werden. 3eder muß mithelfen, dah es wieder besser werde. Schaffen wir erst wieder Zucht im Hause und Zucht und Ordnung in der Ge- meinde, so wird es auch im Staate wieder auf­wärts gehen.

CO Groß-Alten st üdten, 25. Oft. Unsere Gemeinde begann im Jahre 1914 den Bau einer Wasserleitung, der infolge des Kriegsaus­bruches und dann der Geldentwertung eingestellt werden mußte. Nach fast zwölfjährigem Stillstand sollen jetzt die Aroeiten wieder aufge­nommen werden. Die Quellen sind am Fußwege von hier nach Wetzlar am Waldeingange gelegen; sie sind sehr ergiebig und liefern eine weit größere Wassermenge, als zur Speisung der hiesigen Leitung benötigt wird. Ursprünglich wollten auch die Ge­meinden Erda, Mudersbach und Ahrdt Wasserleitungen bauen und sie durch die hiesigen Quellen speisen lassen. Aber auch diesen Gemeinden

machte der Krieg die Durchführung ihrer Baupläne unmöglich. Erda will wohl jetzt auch eine Master- leitung erbauen, aber das Wasser nicht mehr von hier beziehen. Mudersbach und Ahrdt sind zur Zeit außerstande, zu bauen. Dadurch, daß das Sammel» baifm an und für sich schon hoch liegt, und der Hoch» beyalter in unmittelbarer Nähe des Ortes ebenfalls entsprechend hoch angelegt werden soll, wird der Leilungsdruck so ftart sein, daß das Master dis zu den hochstgelegenen Stellen des Ortes hinaufge­leitet werden kann. Die Daufosten will die Ge­meinde durch Aufnahme einer langfristigen Anleihe und durch eine Extrafällung im Gcmeindewald auf- bringen.

L Kleinrechtenbach, 25. Oft. Die Arbeiten an dem neuen Schulhausbau sind in vollem Gange. Die Fundamente sind bereits ausgeschachtet, das Kellergeschoß ist schon über die Hälfte aufqe« führt. Wenn weiter frostfreies Weller herrscht, wird der Rohbau in einigen Wochen fertigqestellt sein. Auch die Grabung des Brunnens ist bereits im Gange.

Kreis Biedenkopf.

XX Biedenkopf, 25. Oft. 3nfolge Ar­beitsüberlastung der Beamten durch den stets wachsenden Umfang der Geschäfte macht das Landratsamt erneut daraus aufmerksam, dah wöchentlich drei Sprechtage für die Be­völkerung festgesetzt sind, nämlich Montags, Mitt­wochs und Freitags von 8 bis 12 Uhr. Der Arbeitsausschuh der Bezirkskommission zur Er­haltung der Denkmäler des Regierungsbezirks hat der Gemeinde Friedensdorf zur Reno­vierung ihres Kirchleins 300 Mark be­willigt. Die uralte Kapelle war teilweise bau­fällig, wurde umgebaut, auch teils vergröhert.

kz. Wilsbach, 25. Oft. Unsere Pfarr- (teile, die durch den Weggang von Pfarrer G r ü n d l e r nach Sinn unbesetzt war, ist durch Pastor D. Michaelis aus Bethel neu be­setzt worden. Die Gemeinde hatte diesmal das Wahlrecht. 3n unserem Dekanat ist noch durch Wahl die Pfarrei Holzhausen-Darns- hausen zu besetzen.

Kreis Westerburg.

WSR. W e st e r b u r g, 25. Oft. 3n der gest­rigen Sitzung des Kreistages, die unter Aus­schluß der Oeffentlichkeit und auch der Presse stattfand, teilte Laichrat Dr. Schieren seine Versetzung nach Köln als RegierungSrat mit. Der Landrat toiri> bereits am 1. Rvveinber Westerburg verlassen.

Maingau.

WSR. Frankfurt a. M, 25. Ott. Am Samstag mittag wurde im Keller eines Hinter­hauses in der Stiftstrahe die Leiche eines neugeborenen Kindes gefunden. Die Kin- deslerche hatte eine Schnur um den Hals und war in Zeitungspapier eingewickelt; Äe wurde nach dem Haupts ried Hofe verbracht. Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit haben die üleberzieherdiebe in Kaffees und Restau­rationen bereits wieder mehrere Dieb­stähle ausgeführt, so daß im Interesse des Publikums darauf hingewiesen wird, daß eS da die Wirte für abhandengekommene Garde­robestücke nicht haften ein erhöhtes Augenmerk auf die Garderobe richten möge. Der Kri­minalpolizei ist es gelungen, einen Zimmer­mann fest zunehmen, dessen Spezialität eS war, Kinderwagen, Matratzen ufto. in unbewachten Augenblicken aus den Hausfluren zu stehlen.

Kirche und Schule.

Hungen, 25. Oft. Am Samstag nach­mittag tagte hier imSolmser Hof" der Be­zirkslehrerverein Hungen. Rach eini­gen geschäftlichen Mitteilungen des Vorsitzenden, Lehrer Welter- RonneNroth, ergriff der Red­ner des Tages, Lehrer Roth- Trais-Horloff, das Wort zu seinem Vortrage:Der Expres­sionismus und die Kcnderzeichnun- g e n." An Hand einiger, von feinen Schülern ge­fertigter Zrichnungen zeigte der Redner, wie Kinder oft das in ihnen schlummernde Gefühls­leben zum Ausdruck bringen und bildlich barau- stellen vermögen. Reicher Beifall lohnte den Redner für seine tiefgründigen und anregenden Ausführungen.

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