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Motorenwerte Mauubeim * '.

Banknoten.

Arants urter Börse.

Oberur

Soyaschrot 14,40 bis. 14,60.

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Bochumer Gutz BuderuS > - - Caro - - . -

Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a. M.

Telearaphtfche Auszahlung.

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(blau) 11,75 bis 12,50, Lupinen, (gelb) 13,75 bis 14,50, Serradelle 24 bis 26. Rapskuchen 14 bis 14,50, Leinkuchen 19.50 bis 19,90. Trockenschnitzel 8.20 bis 8,50. Kartoffelstöcken 18,80 bis 18.90,

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104

14

entlassen.

* Maschinenfabrik Da denia A. G., Meinheim. Wie von der Verwaltung mit­geteilt wird, nehmen die Sanierungsverhand­lungen einen guten Verlauf, so daß in kürzester Zeit mit einem endgültigen Abschluß zu rechnen ist.

* Vom Siegerländer Eisenstein- verein. Aach dem in der Mitgliederversamm­lung erstatteten Bericht ist eine Besserung der Lage im Siegerländer Bergbau noch nicht ein­getreten. Die erbetenen Hilfsmaßnahmen zur Be­hebung der besonderen Rotlage des Siegerländer Bergbaues stehen noch immer aus. Indessen er»

66,25

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79.12*

82

RundfunÄ-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus derRadio-Umschau".)

Samstag, 27. Februar.

3.30-4 Mr: Die Stunde der Jugend. Aus Dem deutschen Liedertranz (Liedervorträge Frank­furter Schulen): Audolfschule. 1., 2. und 3. Mäd­chenklasse. 4.155.45 Mr: Konzert des Haus- orchesters: Venezianische Aacht. 5.456.15 Mr: Sie Lesestunde (für die reifere Fugend): Aus dem Roman ..Die Regulatoren in Arkansas" von Friedrich (Zferstücker. 6.156.45 Mr: Stunde des Südwestdeutschen Radio-Clubs: - Spezialvortrag E. Becker:Rückkoppelungsstörungen". 6.45 bis 710 Mr: Stenographischer Fortbildungskursus für alle Systeme (Diktat von 80 Silben aufwärts). 7.107.30 Mr: Zwanzig Minuten älmschan über die Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 7.30 bis 8 Mr: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung:Das Betriebsrisiko int Arbeits­vertrag". Vortrag von Rechtsanwalt Dr. Hoe Niger. 8 9.30 Mr: Übertragung von Wiesba­den: Konzert im Kurhaus. 9.3010.30 Mr: Chorkonzert des ClubsHarmonie". Ansch ictz-nb bis 12 Mr: älebertragung auä Berlin: Tanzmusik der Berliner Funkkapelle.

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, akbewäl-iri-',

Erziehung zur Kunst. Von Dr. (Richard Müller, Freiensels. Leinenband 6,80 Ml. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. - Das Kennzeichen des modernen Zivilisations­menschen ist die Mechanisierung des gesamten Lebens. Mit Schrecken bemerken aufmerksame. Beobachter der Feit das Erlöschen jener schöpfe­rischen Fähigkeiten, die man bei Aaturvölkern und in früheren Epochen unserer Kultur in so erstaunlichem Maße findet: man bemerkt den Mangel an Geschmack, der sich in der Anlage der Städte wie in der Einrichtung der Wohnungen, in dem Vordringen der mechanisierten Musik der Grammophone und des Rundfunks an Stelle der Freude am eigenen Singen und Sagen und in tausend anderen Dingen kundgibt. Aus der Sehnsucht eines in der Oedigkeit gefangenen Ge­schlechts ertönt der Ruf nach Erziehung zur Kunst. Wie aber sollen die in jedem Menschen liegenden Anlagen und Bedürfnisse zu künstlerischem Er­leben geweckt und entwickelt werden, Jet es in genießendem Aacherleben, sei es in schöpferischer Betätigung als Ausdruck und Gestaltung? Hier­bei wird dies geschmackvolle und feinfühlige Buch ein Führer sein, das vieljähriM Studien auf diesem Gebiete feine Entstehung m»r dankt. Zu­nächst wird das für alle Kunstgattungen gemein­sam Gültige behandelt, die Erziehung zur künst­lerischen Produktion wie zur Reproduktion, zum künstlerischen Genießen und zum künstlerischen Urteil. Aach den so gewonnenen Gesichtspunkten werden die Ausgaben und Möglichkeiten der Er­ziehung in den einzelnen Künsten besprochen, der Musik, Literatur, Dichtung sowie der bil­denden Kunst. Den Abschluß bildet eine be­sonders schöne Betrachtung über die Erziehung durch Kunst. Auf jeder Seite fühlt man, daß es dem Verfasser bitterernst ist, daß er keinem weichlichen Genießertum das Wort redet, sondern eine Frage erörtert, die das Wohl der Rationen angehet, unsere gesamte Kultur so wohl wie das Leben jedes einzelnen. Das gibt dem Werke seine zwingende Kraft, die wir bewundern. 566

33.9

23

20

Gerichtssaal.

Gewissenlose Wuchergeschäfte. 345 Pro;. Zinsen!

WSN. Frankfurta. M., 25. Fehr. Der Rent­ner Franz Adel wurde vom Schöffengericht wegen vorsätzlichen Leistungswuchers zu einer Gefä n g - nisstrafe von 6 Monaten und 1200 M k. Geldstrafe verurteilt. Seine Geliebte, die Händ­lerin Elisabeth Paulus erhielt wegen desselben Deliktes 2 Monate Gefängnis und 100 Ml. Geldstrafe, der mit angeklo.gte Makler Johann O 11 1 Monat Gefängnis und 500 Mk. Geldstrafe. Abel und die Paulus hatten einem Viehhändler aus Rieder-Eschbach ein Darlehen von 2000 Mk. gewährt, für daß die beiden nach den Zeugenaussagen 345 Prozent Zinsen verlangten. Der Betrogene hatte wöchentlich 140 Mk. an Zinsen bezahlt und auf diese Weise innerhalb von 6 Monaten an Zinsen 3 3 4 0 M k. abgeführt. In einem weiteren Falle mietete sich Abel eine leerstehende Schankwirt­schuft, bezog diese gar nicht, sondern vermietete sie nach einigen Tagen weiter, wobei er sich eine Ab­standssumme von 2000 Mk. zahlen ließ. In der Ur­teilsbegründung wird Abel als ein gewissenloser Vkensch mit gemeiner Gesinnung bezeichnet, der jede Gelegenheit benutze, um die Notlage seiner Mitmen­schen auszubeuten. Auch den Makler, der alle diese Geschäfte vermittelte, müsse die ganze Schwere des Gesetzes treffen. Das Urteil wird öffentlich bekannt- gegeben werden.

Büchertisch.

Sie. Flucht aus dem Alltag. Von G. Schröer. 3. Auflage. 8. bis 11. Tausend. 318 Seiten. Preis in Leinenband 4,60 Mk. Ver­lag von Quelle & Meyer in Leipzig. 559

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Anglo-Eont.-Guano

Chemische Mayer Alapm . . I. G. Farbenindustn'e, Ä--G> (Goldschmidt . ........

All«. SkektrirttätL-Geseaschnft Bergmann . . . Mamkraftwerkr ......

Schulten

Siemens & Halske .....

Adlerwerke Kley« ......

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Metollgesewchaft In Set. Union 9t.«®.

chuhsadrik Sichel.... . . . . Zellstoff Waldlws. .

Wirtschaft.

Die amtliche Großhandelsindex- Ziffer. Die auf den Stichtag des 24. Februar berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Aei^amts ist gegenüber dem Stande vom 17. Februar (118,2) um 0,5 Prvz. auf 117,6 zurück-

bei Beginn das gleiche tuftlofe Aus sehe n wie gestern? Die Stimmung war zwar weniger gedrückt als vielmehr beherrscht von der seitens der Speku­lation geübten starken Zurückhaltung^ die sich in den geringen Umsätzen widerspiegelte. Eine ganze Reihe von Werten eröffnete auf dem gestrigen Stande. Vereinzelt waren leichte Kursbesserungen zu ver­zeichnen, aber auch weitere Abschwächungen traten erneut hervor. Im allgemeinen konnten sich an den variablen Märkten die gestern abend erzielten Ge­winne behaupten. Am Montanmarkt waren

Buderus 1,5 Prozent höher, Deut,ch°Lux plus 1,2a Prozent, Phönix und Rheinstahl plus 0,25 Prozent. Dagegen gaben" Gelsenkirchen und Riebeck-Montan leicht nach. Von Kaliaktien waren Aschersleben um 2 25 gebessert. Für Farbwerte bot die Mel­dung, daß die I. G. mit amerikanischen Banken wegen einer Anleihe verhandele, keinerlei An­regung. Der Gewinn betrug nur 0,25 Prozent. Rüt- gerswerke waren gut erholt mit 1 Prozent. Elek­troaktien schwächten sich leicht ab. B a n k - attien lagen vernachlässigt und kaum verändert. Von Schiffahrtswerten hatten Rordd. Lloyd einen Rückgang von 1,25 aufzuweisen, Hapag minus 0,25 Prozent Auto- und Maschinen­aktien waren gehalten. Zell st off-Aktien setzten ihre Steigerungen fort. Aschaffenburg plus 1 Proz. Auto- und M a s ch i n e n a k t i e n waren gehalten. Wesentlich gebessert gingen Zucker­aktien aus dem Verkehr hervor: Badische plus 1, Frankenthal plus 3, Stuttgart plus 1,5, Heilbronn plus 2,25 Proz. Etwas lebhafter war das Geschäft wieder am deutschen Rentenmarkt. Kriegsanleihe zogen auf 0,362: Proz. an, Schutzgebiet waren unverändert. Am Auslandrentenmarkt kam es in Türkenwerten zu etwas regeren Umsätzen bet leicht gesteigerten Kursen. V o r kr i e g s p f a u d - | b r i e f e behielten ihre feste Haltung bei. Der Frei­verkehr blieb umsatzlos. Api 0,4, Beckerstahl 4a, Beckerkohle 52, Benz 40, Brown-Boveri 68, Entre­prise 9,5, Growag 56, Krügershall 87, Ufa 54, Ufra 70 Proz. Im späteren Verlaufe wurde die Stim­mung unsicher, und die Kurse begannen wieder leicht nachzugeben, andererseits bewirkten einige Deckungen für die betreffenden Werte eine Befesti­gung, so daß die Gesamttendenz Unregelmäßigkeit aufwies. Der Geldmarkt stand im Zeichen des bevorstehenden Ultimos. Die Lage war etwas an­gespannt und die Zinssätze waren leicht erhöht. Tagesgeld 67, Bankdiskonten 5, Industrie-Ak­zepte 637, Monatsgeld 68 Proz. je Adresse. Im Devisenverkehr lag London gegen Kabel mit 4,86£ leicht abgeschwächt. Paris war mit 133,75 gegen Kabel ebenfalls eher eine Kleinigkeit abge- schwächi.

In beuijdjem Interesse wäre es dringend zu wünschen, daß diese ganze Diskussion auf den Herbst verschoben würde. Dann hätte auch Deutschland die Möglichkeit, in dieser jo wichtigen Angelegenheit mitzureden. Sonst würde nichts anderes übrig blei­ben, als den deutschen Aufnahmeantrag zuruck- zu zieh en. .. ... . . .

Aber auch unter den alten Verhältnissen und bei unveränderter Zusammensetzung des Rates wird Deutschlands Stellung im Rate sehr schwierig fein. Deutschlands politisch völlig isolierte Lage m der Nachkriegszeit hat es der internationalen Men­talität völlig entfremdet und feine Vertreter haben sich daran gewöhnt, stets das Objekt der internatio­nalen Politik zu fein, ohne mit ihren Forderungen

4% Zolttmcken.........

5% Goldwert*«wer

Berliner Handelsgesellschaft. Lonunerz- und Privar-Baak Darmst. und Nationaldank . Deutsche Bank.........

Deutsche BereiuSbank ° .

DtScouto Commandn . .

Metallbank .........

fragen zu unterbinden. i

Welchen Weg wird Deutschland zu gehen haben ? Bleibt es allein auf sich angewiesen, so wird es | auch im Völkerbund nichts erreichen Gelingt et ihm \ aber, den Ausweg aus seiner politischen Isolierung zu finden und das Vertrauen derjenigen Staaten zu gewinnen, die unter dem Druck der gegenwär tigen Verhältnisse leiden, so wird es «cht ohne Ein­fluß fein. Es wird neben und mit Schweden die Wünsche und Anschauungen der wahrhaft neutralen Staaten im Rate vertreten. Von besonderer Bedeu­tung werden die deutschen Bezichungen zu Eng­land sein. Wenn nicht alles tauscht, so steht eine Annäherung Deutschlands an die angelsächsische Welt bevor. Doch wäre es zu früh sich bereits be­stimmten Erwartungen hinzugeben.

Von seinem Vetorecht im Rate wird Deutsch­land nur in seltenen Fällen Gebrauch machen können, da es sonst Gefahr läuft, mit seinen eigenen Wün- > schen nicht durchzudringen. Die Entscheidungen des Rates haben bisher noch stets auf Kompromiß s e n beruht. Auch in der Zukunft wird sich dies nicht ändern. Wenn Deutschland in der Saarfrage, wenn es etwas in der Danziger Frage erreichen will, um nur dies heroorzuheben, wird es so und so oft in Fragen nachgeben müssen, die ihm vielleicht gleich­falls am Herzen liegen. Hierin liegt sicherlich ein ge­wichtiges Argument gegen Deutschlands Eintritt m den Völkerbund, daß es gezwungen sein wird, mit seinem Namen Beschlüsse und Entscheidungen des Rates zu decken, die das deutsche Volk in seiner überwiegenden Mehrheit verurteilen wird.

So liegt denn kein Anlaß vor, den deutschen Aufnahmeantrag freudig zu begrüßen. Es wird schwere Kämpfe in Gens geben, wenn Deutsch­land etwas erreichen will und die Aussichten auf Er­folg sind nur gering.

gegangen.

' Erweiterung des Terminhan-- dels an der Berliner Börse. Rach dem Beschluß des Berliner Börsenvorstanöes werden ab 1. März Schultheiß-Pahenhofer. Buderus Eisenwerke. Daimler Motoren, Kahlbaam, Klveck- Tter, Ludwig Loewe, Mansfelder Bergbau. Ra­tionale Automobil. Ostwerke, Riebeck Montan­werte, Leonhard Tietz und Westeregeln Alkali im Terminverkehr in Abschlüssen von 6000 Mk., für Kaliwerke Aschersleben von 7000 Mk. und Salzdetfurth Kali von 8000 Mk. gehandelt. Die fortlaufenden Votierungen für diese Aktien wer­den ab 1. März hierfür eingestellt.

Stillegung der Papierfabrik fei. Die Gesellschaft, über deren Zah­lungsschwierigkeiten berichtet wurde, hat ihren Betrieb vorläufig stillgelegt und die Arbeiter

Holzverkohlung . . . Mlgerswerke .... Scheideanstalt. . . .

Berliner Börse

Berlin, 26. Febr. Der bevorstehende Ulti­mo und die .Völkerbundsfrage gaben der Börse das Gepräge. Infolge des diesmaligen Zwei­monattermins am Geldmärkte fanden verschiedene Abziehungen statt, während gleichzeitig der Bedarf etwas angewachsen ist. Am Geldmarkt zogen daher die Zinssätze etwas an. Der Monatsschluß hält aber außerdem das Publikum von Engage­ments zurück, so daß die Umsatztätigkeit außer­ordentlich schleppend war. Stark beunruhigend wirkte die anscheinend beabsichtigte Ueberrum- pelung Deutschlands in der Völk e r - b u n b s f r a g e. Heute morgen haben durch offi­zielle Auslassungen Spanien und Polen ebenfalls Völkerbundsratssitze beantragt, und die Reise des Reichskanzlers nach Genf läßt die Börse besonders schwierige Verhältnisse in außenpolitischer Hinsicht vermuten. Wenn die Tendenz trotzdem gehalten, teilweise sogar gebessert war, so lag dies an ver­schiedenen Spezialanregungen. So fand der A b - schluß des Jndustriel'redites an Ruß - land, der unserer Wirtschaft größere Aufträge einbringen dürfte, der beabsichtigte Ausbau der Hapag und die Rede des Geheimrats Deutsch in der heutigen ACG.-Versammlung lebhafte Beach­tung. Die feste Haltung aller Renten gab dem Aktienmärkte gleichfalls eine Stütze. Immerhin waren infolge der großen Gefchäftsunlust zahlreiche Nebenwerte gestrichen. Im D e v i s e n ve r k e h r war der Verkehr ebenfalls sehr ruhig. Paris gab gegen London wieder leicht nach auf 134. London notierte gegen Kabel auf dem gestrigen ermäßigten Stande. Am Geldmarkt waren die Zinssätze in- ; solge der stärkeren Nachfrage etwas höher. Man hörte Tagesgeld 54 bis 8 Prozent, Geld einige Tage über den Ultimo 6 bis 8- Prozent, Monatsgeld 6; bis 7i Prozent.

Frankfurter Getreisetrörfe.

Frankfurt a. M.. 26. Febr. Es wurden I notiert: Weizen (Wetterauer) 26 bis 25, Roggen linl.) 17, Sommergerste (für Brauzwecke) 20 bis 22, Hafer (inl.) 18,50 bis 21,50. Weizenmehl (ml., Spezial 0) 39,75 bis 40,25, Roggenmehl 25,25 bis 25,75, Weizenkleie 9,50 bis 9.75. Roggenkleie 9,75. - Tendenz: Matt.

Berliner Pro-uttcabinfe.

Berlin, 25. Febr. Die wiederum vor­liegenden schwächeren Weltmarktpreise übten auch im Berliner Produktenhandel ihren Einfluß aus. wenn auch her Weizen, wie auch der Roggen ziemliche Widerstandsfähigkeit zeigten. Das In° landangebot für Weizen ist Kein, andererseits aber hält sich die Kauflust sehr zurück. Roggen bleibt in prompter Ware genügend offeriert, so daß die Rachfrage ohne Schwierigkeit gedeckt wird. Mehl ruhiger, Gerste und Hafer auch weiter still, dcsgl. Futtermittel. Sm Zeitgeschäft I ermäßigte Wrizen seinen Vvrtagsschluß um 1,50 Mark auf 260,50 per März und um 1 Mk. auf 265,50 per Mai. Märzroggen mit 158 1 Mk. und Mai mit 170,50 0,25 Mk. niedriger. Es I notierten pro Tonne: Weizen (märk.) 246 bis 250. Weizen (pomm.) 245 bis 248, Weizen (März) 260,50 bis 261, Weizen (Mai) 265,50 bis 266,50, Roggen (märk.) 142 bis 147, Roggen (fromm/) 140 bis 144, Roggen (März) 158,50 bis 160, Roggen (Mai) 170,50 bis 171,50, Gerste (märk.) I 164 bis 188, Futtergerste 136 bis 150, Hafer I (märk.) 150 bis 160; pro Doppelzentner: Weizrn-

n* l so 35* 88 t 82,25 34 !

133.2* . 133* 12V 5* I 128,2*

N 1 40,5 | 145 108,2* ! 127.5* 127* 73 120,5*

84 101* b.,8 0,033 !

42.25 :

10 1 88,75 | 80,75 ! 106,5* 112.75 1 n r

:-4 r, 'Wi 7'i,2ü*

Frnntfurter Börse. I mehl 32,25 bis 35,50, Roggenmehl 21 bis 23,

Frankfurt a. M., 26. Febr. Tendenz: Gut Weizenllew 10, Roygenlleic 9, Mttoriaerbsen behauptet, aber unsicher. Die Erwartung, daß mit 2b bi8 33 Heine ^e'seerbsen B ^s 25 Futter- dem Nachlassen des Angebots der heutige Effekten- erbfen 20 bis 22 Peinschken 20 bis 21,50, Acker­verkehr eine wenn auch geringe Auflebung bringen 20 6^.21, ,23 bis 2o, Lupinen

werde, hat sich nicht erfüllt, denn die Börse hatte ' 1175 bis 12 50 Sabinen faelbl 13.75 bis

Mitteldeutsche Treditlxmk. . Desterreichitwe Eredttanstatt Weltbank - - *

wartet man mit aller Bestünmtt-eil. daß sie in Kürze getrossen werden. Die Verkoufstatigkeit für den Monat März ist zu unveränderten Preisen ausgenommen worden

* Bereinigte Königs- und Laura- Hütte AG. In der Waggonfabrik in Königs- Hütte ist neuerdings wieder 80 Arbeitern gekun- biat worden. Die Fabrik, die auf eine Jahres­produktion von 2000 Eifenbahnwaggons einge­richtet ist. ist schon seit längerer Zeit nur noch mit spärlichen Reparaturaufträgen beschäftigt. Ihre Belegschaft ist nunmehr soweit verringert, daß mit der völligen Einstellung des Betriebes zu rechnen ist.

Dörsjenwrle.

durchdringen zu können ..

Die starke Zurückhaltung, ,a schüchtern Heu, die deutsche Vertreter auf internationalen Konferenzen in den letzten Jahren zur Schau trugen, finden ehre Erklärung hierin. Die persönlichen Beziehungen zu den ausländischen Staatsmännern fehlen fast ganz und konnten auch in Locarno nur notdürftig ange- fnüpft werden. An uns bewahrheitete sich das eng­lische Sprichwort: Hit him. he has no friend ,5)uut ihn, er hat keinen Freund), und wo man uns auch einmal nicht haute, da behandelte man uns mit eisiger Zurückhaltung und Nichtachtung. Nun soll sich dieses alles ändern, jo versicherte man uns in Locarno. Doch wird noch viel Zeit vergehen, bevor sich die Stimmung in der Welt so weit ge­ändert hat, um auch in Deutschland ein gleichberech- tiqtes Mitglied der europäischen Staatenfamilie zu erblicken. Vielleicht wird Deutschlands Eintritt in den Völkerbund eine Wandlung schaffen, doch fehlen bisher noch alle Anzeichen hierfür.

Die Aufgabe der deutschen Vertreter aus dem internationalen Boden Genfs wird es fein, Deutsch­lands neue Weltstellung vor zu der eiten. An Ratschlägen hierfür fehlt es nicht. Die Neutra­len, die viel von Deutschlands Eintritt erwarten, suchen uns zu überreden, die stärkste Zurückhal­tung zu üben und vorläufig zu allem zu schwei­gen, bis sich unsere Machtposition so weit gefestigt Bergbau . . . . bat, daß wir mit Aussicht auf Erfolg für Kaliwerke Aschersleben.. unsere Anschauungen eintreten können. Wenn ^hroeri TCefttteatin... Deutschland gleich nach seiner Aufnahme mit Forde- Ql erb'edars. .....

rungen und Ansprüchen tarne, werde cs alles ver- Wöni- Bergbau

derben und es würde dann einer jahrelangen und Neck MoMan'.

mühsamen diplomatischen Arbeit bedürfen, bis es Kellns Bergbau.....

sich eine seiner Bedeutung entsprechende Machtstel- Hamburg-Amerika Paket, lung errungen hatte. Im Lager der 21 liierten Norddeutscher Llovd . . scheut man sogar vor Drohungen nicht zurück. Cheramffche Werke Albw Die Pariser Presse ist täglich von ihnen angefüllt '

Mussolini ist am weitesten gegangen und hat I vol-manu . . .. es in seiner demagogischen Art an Beschimpfungen nicht fehlen lassen, um von vornherein jeden Versuch einer deutschen Einflußnahme in den Minderheits-

Frankfurt a.M.

Berlin

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1-Uhr.

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Datum:

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25 Febr.

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1 4,305

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Berlin. 25 Iebr

Geld

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Belgische Noten . ......

Dänisch« Noten .......

19,02.

108.65

19,12

109,19

Englisch« Noten. .......

20.345

20.445

Französische Noten ......

Holländische Noten ....

Italienische Noten......

15,46

167,58

15.54

168.42

10 89

15,97

Norwegische Noten..... Deutsch-Oesterr.üroa Kronen

89,84

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59.02

59.32

Numciniiche 92oteu......

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1.79

Schwedische Noten ......

113,22

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Schwei^r Noten.......

80,-31

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Spanische Noten ......

Tschechoslowakische Noten ..

Ungarische Noten . ...

68.1'5

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12.435

5,89