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Türgemelster GM wmd dieser Aersügung lütgermeiftetamt nicht
lotten.
3an. Der Krieger- ikverein hatten sich engeschlossen, um ihren iltungsabend zu bieten, n Cambtagabend in der tt Der Männerchor noereins brachte oen höre unter Leitung seines zum Vortrag. Major der Eeschöftsstelle der fianten Lichtbilder * Sin Aeichswehr/o/öni len, dos großen IBeifall tfch hielt eine kurze. chte ein hoch aus bi: Musitverein, unter , leistete mit seinen 'M 165 und erntete reichen r die Dortrayssolge be nun in (ein Recht. Alles iniscke Veranstaltung, die igelsberg. 25. 3an. sich vor einiger Zeit ge- t die vom scharfen Ost- lcgie, wird langsam sich", wie man hier- die hinter uns liegende > Bevölkerung stellt mit U Schneeschmehe der iin zunimmt. Die zwei nters haben den hi (ast gänzlich unbe^' Aiitten wieder ^u
Ehren gebracht. Die sonst um diese Zeit verödeten Straßen und Feldwege unseres Gebirges waren von zahlreichen Schlittenfuhrwerken belebt, und manche Fuhre ist leicht und schnell an ihren Bestimmungsort gekommen, die in schneefreien Wintern bis zum Frühjahr lagerte und dann auf aufgeweichten Wegen und mit größtem Kräfteaufwand befördert werden tonnte. Neben dem starken werktäglichen Schlittenverkehr tritt die sonntägliche Vergnügungsfahrt in diesem Winter st a r k z u r ü ck. Die lerdige Geldnot zwingt zum Daheimbleiben und lehrt aus kostspielige Ausfahrten verzichten. Dre Kinder- welt allerdings genießt die Freuden dieses Winters in vollen Zügen.
KreiS Alsfeld.
Alsfeld, 24. Jan. Gestern fand die Eröffnung und Einweihung des von der Stadt im Zusammenhang mit dem Hotel „D e u t - sches Haus" erbauten neuen städtischen Saalbaues statt. Der sehr geräumige Saal, dessen prachtvolle Ausgestaltung allgemeine Bewunderung fand, mar von einer festlich gestimmten Menschenmenge bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Andrang zu den Eintrittskarten im Vorverkauf war bereits derart stark, daß Hunderte von Personen keinen Eintritt mehr bekommen konnten. Die Erwartungen der Zuhörer wurden auch vollauf erfüllt. Den Glanzpunkt des Abends bildete dos mit allgemeiner Spannung erwartete erste Gastspiel des Gießener S t a d t t h e a t e rs in Alsfeld. Die Auswahl des Lustspiels „Hei mliche Brautfahrt" kann als eine sehr glückliche bezeichnet werden. Zur Einführung trug Fräulein Oske einen von Hofrat Steingoetter verfaßten Prolog vor, der den lebhaftesten Beifall fand. Die stimmungsvollen Verse schufen schon eine gehobene Feststimmung. Die Darstellung der „Heimlichen Brautfahrt" war der Glanzpunkt des Abends. Eine derartige mustergültige Aufführung hatte man wohl in Alsfeld noch nicht erlebt. Die mit den Erfordernissen einer, modernen Bühnentechnik ausge- stattete neue Bühne des Saales brachte das Spiel zur vollen Geltung. Die von Theatermeister Karl Löffler entworfenen Bühnenbilder waren vortrefflich und erregten allgemeine Bewunderung. Das Publikum war von den dargebotenen Leistungen entzückt, und der an jedem Altschluß einsetzende stürmische Beifall wollte am Schlüsse des Stückes kein Ende nehmen. Das Stadttheater Gießen darf auf seinen ersten Erfolg in Alsfeld stolz sein! Sicherlich finden die Gießener bei ihrem nächsten Gastspiel in Alsfeld, das im Februar vorgesehen ist, wiederum ein ebenso dankbares und zahlreiches Publikum wie bei der Eröffnungsvorstellung. Auf die Theatervorstellung folgte, nachdem die etwas schwierige Arbeit der Umräumung des Saales für das Tanzen erledigt war, ein Ball, bei dem es in Anbetracht der Feststimmung begreiflich war, daß er bis in die frühen Morgenstunden dauerte. Jedenfalls darf gesagt werden, daß die Stadt Alsfeld mit ihrem neuen Saalbau eine Einrichtung für die Allgemeinheit geschaffen hat, um die sie wohl von mancher Stadt beneidet wird. — Auf Anregung der Reichszentrale für Heimatdienst, Landesabteilung Hessen, fand am Freitag in dem bis auf den letzten Platz besetzten kleinen Saale des „Deutschen Hauses" ein staatsbürgerlicher Bildungstag (Wochenendtagung) für Stadt und Kreis Alsfeld statt. Nach dem Tagungsplan waren drei Vorträge vorgesehen. Nach den einleitenden Begrüßungsworten des Herrn Ollmert, des Leiters der Landesabteilung Hessen, folgte der erste Vortrag von Studienrat E. Stremmer aus Kassel über das Thema: „Die großen Mächte im Wandel der Nachkriegspoliti k". In vortrefflichen, klaren, rein sachlichen Ausführungen gab der Redner einen Ueberblick über die Wandlungen der Außenpolitik, vom Versailler Vertrag bis zum Loearnovertrag. Der zweite Redner, Privatdozent Dr. Friedrich Raab aus Gießen, behandelte das Thema: „Deutschlands Wirtschaft it n b Finanzen : Tatsachen und Aufgaben". In vortrefflicher Klarheit und Uebersichilichkeit gab der Redner einen Ueberblick über die Ursachen der wirtschaftlichen Not in Deutschland und über die Aus- sichten für die künftige Gestaltung des deutschen ’ Wirtschaftslebens. Sein interessanter Vortrag fand den lebhaftesten Beifall. Als dritter Vortrag folgte das- Thema: „Deutsche Geschichte und deutsches S ch i ck s a I". Der Vortragende, Erziehungsdirektor Beckmann aus Frankfurt a. M., verstand es, in überaus anregender, schlichter, aber sehr klarer und überzeugender Form, einen Ueberblick über die geschichtliche Entwicklung Deutschlands lind deren Folgen für die politische Gestaltung Deutschlands zu geben. Auch dieser Vortrag sand lebhaften Beifall. Mit einem Schlußwort von Bürgermeister Dr. V ö l s i n g und Kreisdirektor Dr. Stammler sand die überaus anregend verlaufene Tagung jhren Abschluß. Allseitig wurde der Wunsch geäußert, daß eine derartige Tagung bald wieder in Alsfeld stattfinden möge.
*|* Merlau. 25. Ian. Mit Beginn dieses Jahres ist die hiesige Schäferei-Genossenschaft eingegangen. Die Schafhaltung wirft bei der leichten Möglichkeit, Wolle zu kaufen, keinen Gewinn mehr ab. Hinsichtlich der inländischen Wolle- und Fleischerzeugung ist das Schwinden der Schafherden zu bedauern. Auch werden die Landpächter, die keinen oder nur geringen Viehbestand haben, die Gelegenheit, ihre Aecker mit dem Pferch zu düngen, vermissen, und der Gemeinde entfalt mit dem Pferchgeld eine nicht unbeträchtliche Einnahme. — Das hiesige Dampfsägewerk hat seinen Betrieb auf 30 Stunden in der Woche einschränken müssen. Am Mittwoch rmht die Qltbeit ganz, an den andern Tagen wird sechs Stunden gearbeitet. Eine Hebung des Betriebs ist erst wieder zu erwarten, wenn die Bautätigkeit mit dem Eintritt besseren Wetters wieder einsetzt. Die Eisenstein-Gruben stehen noch immer still, so daß in hiesiger Gegend empfindliche Arbeitslosigkeit herrscht.
M Flensungen, 24. Jan. Gestern veranstaltete der hiesige Kriegeroer ein im Saale des Gastwirts Becker einen Volksunterhaltungsabend, der gut besucht war. Aach einem Eröffnungsmarsch der Kapelle Bloh begrüßte der Präsident des Vereins, Kaufmann Langohr-Mücke, die Anwesenden und erteilte dem Redner des Abends. Lehrer Schmoll- Elpenrod, das Wort zu seinem Vortrag: „Die französische Levolution und Napoleon 1“. Der Redner ging aus von der deutschen unblutigen Revolution 1918 und leitete über zu der blutigen französischen Revolution 1769. den Stoff an der Hand von 50 prächtigen Lichtbildern erläuternd. Im 2. Teil seines Vortrags schildert der Redner den großen Franzosenkaiser als Genie, als Naturgewalt, wie ihn Goethe bezeichnete, als einen Feldherrn von überwältigendem strategi- Echen Denken und größter Rücksichtslosigkeit. Sech
zig sehr scharfe Lichtbilder illustrierten diesen Teil des Vortrags. Unter atemloser Stille folgten die Zuhörer den etwa dreistündigen Ausführungen, die deshalb einen solch tiefen Eindruck machten, weil das Wissenschaftliche mit dem Volkstümlichen verknüpft wurde. Anschließend folgte eine heitere Bilderserie, ferner noch Musikvorträge der Kapelle Bloß und Chöre der Gesangsabteilung des Radfahrervereins. Präsident Langohr dankte zum Schluß allen, die zum guten Gelingen des Abends beigetragen hatten.
Starkenburg.
* Darmstadt, 25. Jan. In Erbach i. O. fand gestern eine große S t e u e r - P r o t e st - Versammlung statt, die von der Landwirtschaftlichen Vereinigung, dem Gewerbeverein, der Jndustriellen-Vereinigung, der Gastwirlevereini- gung, dem Verein der Kaufleute und der Müller- innunfl einberufen war. Es sprachen verschiedene Vertreter von Berufsständen, ferner die Landtagsabgeordneten Dr. Leuchtgens (Bbd.), Dr. M u Iler (Bbd.) und Lautenbacher (Ztr.), sowie Generalsekretär Kolldach (D. Vp.). Es wurde eine Entschließung angenommen, in der gesagt wird: „Die am 24. Januar 1926 im Schützenhof in Erbach aus Landwirtschaft, Handel und Industrie zu Tausenden zusammengekommene Versammlung von Steuerzahlern erhebt vor dem ganzen Volke den lebhaftesten P r o t e st gegen die zur Zeit in Hessen geltende und durch'geführte F i - nanzpolitik. Die Bevölkerung,insbesondere des flachen Landes, ist, soweit sie noch Besitz und Vermögen hat, nicht mehr in der Lage, die angefor- berten Steuern für Reich, Lanb, Provinz, Kreis unb Gemeinbe aufzubringen. Sie forbert deshalb von ben Regierungen in Berlin unb Darmstabt f o - fortige Herabsetzung der heute geltenden Steuersätze, Verminderung der Ausgaben an die öffentliche Hand, Abbau des aufgeblähten Behördenapparates, Einschränkung der Verwaltung unb Beseitigung unnützer Ausgaben, überhaupt eine Aenberung des gesamten .finanziellen unb politischen Systems. Die heutige Regierung Hessens hat nicht mehr bas Vertrauen ber Versammlung. Die Versammlung forbert, baß eine Regierung gebildet wirb, die auch das Vertrauen des Landvolkes besitzt. Sollten die Forderungen der Bewohner des Odenwaldes unerhört verhallen, so trifft die heutigen Machthaber in Hessen die Verantwortung für die Zustände, die sich bann entwickeln werden. Zum Zeichen dafür, baß ber Volkswille von ber Regierung Beachtung findet, fordern wir sofortige Aufhebung des Ministerpensionsaesetzes in Hessen."
Preußen.
Kreis Biedenkopf.
dh. Robheim a. d. Bieber, 24. Jan. Der Kriegerverein Rodheim an der Bieber, der nach langjährigem Schlafe int vergangenen Jahre zu neuem Leben erwachte, trat gestern abend zum erstenmal wieder in der Oeffentlichkeit auf. 1924 waren 50 Jahre seit der Gründung des Vereins vergangen, und dieses Jubiläum hatte der Verein verpaßt. Man fand es daher für richtig, die Feier des Jubelfestes nachzuholen. Lange vor Beginn der Feier hatte sich der vornehm geschmückte Denderschr Saalbau bis auf den letzten Platz.mit geladenen Gästen gefüllt. Als auswärtige Gäste waren der Kriegerverein Bieber, der Vorsitzende des Kreiskriegerverbandes, Herr Jacobi aus Biedenkopf, und der Vorsitzende der Kreisgruppe der Kriegsbeschädigten und -Hinterbliebenen, Lehrer Sticher aus Berghofen bei Dattenberg, erschienen. Eingeleitet wurde die Feier durch einen Prolog, in dem auf die Bedeutung des Abends hingewiesen wurde. Der erste Vorsitzende des Vereins, Herr Höhn, hielt eine zündende Ansprache, in der er auf die Geschichte des Vereins einging. Den Höhepunkt des Abends bildete ein Festspiel, das sich auf der Geschichte Rodheims a. d. Bieber und der Geschichte des Kriegervereins aufbaute. An den entsprech'nden Stellen wurde der Text durch lebende Bilder illustriert. Alle Gruppen, ob sie die heimkehrenden Söhne Rodheims aus dem Freiheitskriege 1813 in ihren historischen Uniformen, ober ob sie den modernen Stoßtrupp von 1918 darstellten, waren formvollendet und bekamen von den Gästen das größte Interesse unb Verständnis entgegengebracht Dazu die packenden Worte, die aus tiefstem Empfinden unb reiner Liebe für die Heimat von einem Mitglied des Vereins, Herrn Schmidt, geschrieben waren, sicherten mit den Erfolg des Abends. Außer dem Festspiel hatte der Verfasser noch einige auf das Jubelfest unb die Heimat bezugnehmende Gedichte geschrieben, die von wahren Vortragskünstlern zu Gehör gebracht wurden. Größte Anerkennung sanden zwei von etwa 20 jungen Mädchen kunstvollendet vorgetragene Chöre, die einen tiefen Eindruck aus' lösten. Als Einlagen spielte die I u n g de u t sche Ordenskapelle von Garbenteich die schönsten Militärmärsche, die jedem alten Soldaten das Herz wieder einmal höher schlagen ließen. Nach Erledigung des offiziellen Teiles überbrachte der Kreis lriegerverbandsvor- sihende dem Verein die Glückwünsche des Kreisverbandes und des Reichskriegerbundes, dessen Glückwunschschreiben von der Fahnenmedaille „für 50 Jahre" begleitet war. Diese wurde sofort mit dem Band in den Landesfarben an der alten, ehrwürdigen Fahne befestigt. Anschließend wies Herr Sticher auf die Arbeiten hin, die der Verband der Kriegsbeschädigten und -Hinterbliebenen im Khffhäuserbund leistet. Besonders erwähnt sei hier, was er über die finanzielle Seite der Organisation betonte. Da in ihr alle Arbeiten in rein kameradschaftlichem Geiste unentgeltlich geleistet werden, ist es verständlich, daß ihre Mitglieder keine Beiträge zu zahlen brauchen, sofern sie Mitglied des Kriegervereins sind. Kriegerwilwen sind vollkommen beitragsfrei und bekommen ihre Ver- sorgungsangelegenheitLn unentgeltlich vom Verbände geregelt Der Abend nahm einen wundervollen Verlauf. Die Mitglieder des Krieger- vereins Rodhcim a. B. haben ihren Mitbürgern gezeigt, was geleistet werden kann, wenn eine Sache unter zielbewußter Leitung steht und ber einzelne sich unter persönlicher Selbstverleugnung zum Wohle des Ganzen für sie einsetzt.
Mainqa«.
WSN. Frankfurt a. M., 26. Ian. Der 20jährige wohnungslose Drogist W. Brandt aus Frankfurt a. Main wurde kürzlich fest- genommen, als er versuchte, mittels gefälschter Quittungen bei ben Angehörigen verstorbener Personen bic Wagengestell- gebühren zu Beerbigungszwecken einzukassieren. Die Adressen ber Personen hat er ben in den Tageszeitungen veröffentlichten Todesanzeigen entnommen. Da noch mehrere ge
fälschte Quittungen bei ihm vorgefunden wurden, besteht ber Verbucht, bah er diese neue Art von Betrug schon mehrmals versucht unb auch schon mit Erfolg ausgeübt hat. Auch besteht der Der- dacht, daß er noch einen Komplizen hat. — Die Nachricht, daß ber im Kappeprozeß verurteilte Kriminalbeamte Schulze sich im Zuchthaus erhängt habe, trifft nicht zu.
Wirtschaft.
Von den Schlachlviehmärklen.
An ben beutschen Schlachtviehmärlten ber vorigen Woche hat sich im Handel für alle Gattungen eine ziemlich empfindliche Verschlechterung der Marktlage ergeben. Vom Schafmarkte wäre besonders zu bemerken, bah sich in dieser Woche Berlin in dem Vorgehen der Hamburger Schiächten gegen den Austrieb von trächtigem Vieh angeschlossen hat, so daß weder in Berlin noch in Hamburg Notierungen für Schafe vorgenommen wurden. Die Auftriebsziffern sind allgemein etwas niedriger, relativ am meisten naturgemäß bei Schafen aus dem oben erwähnten Grunde. Die Preise neigten fast allgemein zur Schwäche.
Aus ben nachstehenden Märkten wurden für 1 Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert:
Rinder
Kälber
Schafe
Schweine
Berlin
19-50
45-85
—
70-84
Bremen
23-50
40-90
—
65-81
Breslau
16-50
48-70
30-51
60-79
Chemnitz
20-53
40-75
28-48
65-83
Dortmund
18-56
40-95
25-50
75-85
Dresden
22-53
52-77
25-58
50-83
Düsseldorf
18-55
50-90
—
65-84
Elberfeld
24-58
50-90
25-50
70-85
Essen
22-58
50-110
32-50
70-84
FrankfurtM.
14-53
44-75
23-50
60-83
Hamburg
17-51
30-88
—
62-78
Hannover
15-55
30-80
20-50
65-83
Husum
—
—
—
—
Karlsruhe
16-54
70-80
—
76-88
Kastel
20-53
45-68
—
70-86
Kiel
14-49
27-77
24-55
49-80
Köln
15-54
50-100
37-40
65-83
Leipzig
20.-52
40-74
30-53
70-85
Magdeburg
20-53
35-110
20-45
74-90
Mannheim
14-52
50-84
24-36
70-66-
München
17-53
64-85
58-88
Stettin
10-50
30-80
15-42
70-84
Stuttgart
12-51
60-82
—
60-83
Zwickau
15-52 40-70
Berliner Börse.
30-55
76-85
Berlin, 26. Ian. Das Interesse ber Börse konzentrierte sich bei Beginn des Geschäftes völlig aus einige Spezialpapiere, während alle übrigen Markte vernachlässigt blieben und etwas gedrückt eröffneten. In den favorisierten Werten konnten sich daher ganz erhebliche Gewinne durchsetzen. In erster Linie waren die Werte des Schifffahrtsmarktes stark gesteigert. Hapag, Nordd. Lloyd unb Hansa zogen Prozentw eise an. Vermutlich lagen größere Auslandkauf- a u f t r ä g e vor, die nach Gerüchten in Wall- slreetkreisen, soweit sie ben Nordd. Lloyd betreffen, für die Harriman-Gruppe erfolgt sind. Größeres Interesse fanden heute auch Kreegs- a n l e i h e , die auf 0,242 anziehen konnten. Schutzgebiet waren ebenfalls befestigt. Die allgemeinen wirtschaftlichen Vorgänge blieben gegenüber diesen Sonderbewegungen an der Börse unbeachtet, jedenfalls fanden die Aussichten auf einen Elektro t r u st kaum noch Beachtung, nachdem sich das Interesse den oben erwähnten Märkten zu- getoanbt hatte. Am Geldmarkt war die Lage unverändert flüssig. Tägliches Geld 6 bis 8Proz., Monatsgeld 8V2 bis 9'/2 Proz. Im internationalen Devisenverkehr gab Paris gegen London auf 131.— nach. Das englische Pfund liegt weiter fest. Sonst waren keine Veränderungen zu verzeichnen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 26. Jan. Tendenz: Fest, später abgeschwächt. — Die bereits gestern abend eingetretene Befestigung der Tendenz machte heute vorbörslich weitere Fortschritte. Auch das Geschäft entwickelte sich recht lebhaft, und es kam zu bedeutenden Tlmsähen, wobei wieder Schiffahrts- und Montan-Aktien das Hauptinteresse beanspruchten. Infolge verstärkter Auslandkaufaufträge, die in Erwartung der Freigabe des amerikanischen Besitzes der deutschen Schiffahrtsgesellschaften auss neue ein- gelaufen waren, erzielten S ch i s sa h r t s w e r t e neue starke Steigerungen. Nordd. Lloyd fliegen auf 133 und waren bamit gegen gestern 'um 10 Prozent gesteigert. Hapag erhöhten sich auf 115 (plus 4 Prozent). Auch die anderen Märkte wurden von dieser stürmischen Aufwärtsbewegung beeinflußt. M v n t a n w e r t e . die gleichfalls in den Vordergrund gerückt waren, könnten um 2 bis 3 Prozent anziehen. Dagegen blieben Chemie werte vernachlässigt und lagen eher etwas schwächer. Elektro - Aktien verkehrten unregelmäßig, jedoch war der .Unterton fest. Der Banken- markt hatte gehaltene Kurse. Auto-Aktien waren rückgängig. Auch Zuckeraktien hatten neue Rückschlag aufzuweisen. Am Kassa- mar k t der Industriepapiere war die Tendenz unregelmäßig. Schwächer wurden Ding-Werke (minus 1,5 Proz.), Zement Heidelberg (minus 2 Proz.), Holzmann (minus 125 Proz.). Dagegen erzielten gute Steigerungen: Metallgesellfchaft, Gebrüder Iunghans, Weiß u. Frehtag. Zellstoff-Aktien lagen ebenfalls höher. 'Deutsche Anleihen wiesen nur wenig Veränderungen aus. Für Sch utzg ebiet Anleihen trat etwas stärkere Nachfrage hervor, wodurch sich der Kurs auf 6,17,50 erhöhen konnte. Am Aus- Ian d r e n t e n in a r k t waren Türkenwerte weiter bevorzugt infolge des günstigen Ausganges der in Paris stattgefundenen Verhandlungen über die Wiederaufnahme des türkischen Zinsendienstes. Auch ungarische Renten blieben gefragt. Der Freiverkehr war still bei fester Grundstrmmung. Api 0,4, Deckerstahl 53, Benz 30, Brown-Booert 60 Entreprise 11, Growag 47 Proz.. Krügershall 8< Proz., Ufa 54 Proz., ilnterfranien.58 Proz. Der weitere Verlauf bot das täglich sich wiederholende Bild: mit dem Nachlassen der Käufe tourte die Stimmung unsicher, und es traten Rückschläge ein, die bei stärker gesteigerten Werten, mit Ausnahme von Schiffahrtsaktien bis zu 2 Proz gingen Der Geldmarkt ist anhaltend leicht ‘ Bankdiskonten erfordern nur noch 6 Prgz. Auch Invustrie-Alzepte waren niedriger' mit 6 bis 61 .. Für Tagesgeld macht sich etwas Nachfrage bemerkbar, doch sind die Sätze weiter unverändert 6 bis Zl/t Proz. Monatsgeld war reichlich angeboten und stellte sich auf 6L 2 ois 91//je nach Adresse. 3m Devi senver kehr liegt das englische Pfund gegen Kabel weiter fest. Die übrigen Valuten sind unverändert.
5tantfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M.. 26. Ian. ES wurden notiert: Weizen (Wetterauer, 26 bis 26,25. Roggen (inländischer) 17,50 bis 17,75, Sommergerste (für Brauzwecke) 21,50 bis 24. Hafer (inländischer) 18,50 bis 21,50, Mais (gelb) 20, Weizenmehl (inländisches, Spezial 0) 40,25 bis 40,75, Roggenmehl 25,75 bis 26,25. Weizenkleie 11, Roggenkleie 11,25. — Tendenz: Etwas fester.
0.235 I
1.238
0 2525 0 2475
0 3t
0,25
1'3
112'
112 2'
40 25
•H .75
til* : 93.25'
67,5
2
80,25'
30 5
31
20
100
92,75
42
Danknoten.
118* 125*
125*
65
bis bis
147 bis
32
19
29,5
115.5* t33*
56
90
115 r>‘
131,9'
notierten pro 1000 Kg.: Weizen, märt., 242 248, pomm. 242 bis 248. März 265 bis 265.5 265.25. Mai 271.5 bis 272. Roggen, märt, bis 154, pomm. 145 bis 152, März 176.5
m.V
63,4
ii"' 118 148
117
11,
9t
48
41,5
87
97.75*
95.25*
6,1
behaupten, und Mai per März Gerste und und sind
2)
3
93 5
42.25
4"
0,1375 0,25
78.75*
97.5'
30,5
31 9
97.5*
83.5
69.25
55,5
87*
39.5
42 25* 89*
90 5'
111.7* 117 127
?7.9
47.5'
17,25*
69 82
125,5* u5.25
95'
6. 5 0 032
112.2'
95,75'
18.25*
70*
gen in Weizen gleichfalls nicht voll Märztermin eröffnete 1 Mk. (265)
96, E
54,5
20
11».7' 1
11?* I
60
112.2* ।
85 25
9a* I
6 8
I 032 |
39.5 ■
43,25* >
87,7.*
0.2!
91.75
98,9
Tabletten
In allen Slpof(rtftn u.
Oregerien 2Rf. 1.—
bei Husten, Heiseckeit/ Katarrh
124,2*
64.75 f-6
70
87 75
98’
:8 9
80.5
96
0 25 0, <55 '
0.25 , 0,19 ।
142'
10-*
1 6.7'
116.5*
56 5
19,5
25
92,75
90,25'
41 43' 92'
93,5* 109 5* 124,25
88 48* 78,2a'
70*
8»
177, Mai 188.5, Gerste, märt, 175 bis 202. Futtergerste 143 bis 160, Hafer, märt, 157 bis 168, März 181.5 bis 180.5, Mai 186. Raps 340 bis 345; für je 100 Kg.: Weizenmehl 32.5 bis 35.5. Roggenmehl 22' 4 bis 24' '4, Weizenkleie ll'/4 bis 11.5, Roggenkleie 9.75 bis 10.25,
Dörsenkurle.
110 5*
11'.5
122
36.5 ।
48
77,5* । 69,25 !
80 25
56:
113 7* |
128,7* '
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 25. Ian. Der Beginn der neuen Woche gestaltete sich im Berliner Produktenhandel für Weizen leicht abgeschwächl, daS das Anhalten des flauen Auslandes nicht ganz ohne Einfluß auf die plnternehmungslust bleibt. Für Roggen war die Entwicklung fest, und zwar ist dies Wohl auf börsentechnische Momente zurückzuführen. Das Angebot für exklusive Ware bleibt hier sehr klein. Im Lieferungsverkehr konnten sich die letzten amtlichen Schlußnotierun-
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M. Telegraphische Auszahlung.
197.25*
1 83,5*
I 97* | E0.25
P/2 Mk. (271'/,) niedriger. Roggen und Mai je l'/2 Ml. gebessert (176). Hafer bleiben in starkem Angebot sehr schwer abzusehen. Mehlgeschäft im großen und ganzen ruhig, desgleichen Futterartikel. Cs
5®/.) Deutsche RclchSanleibr 4% Deutsche RrichSanlechc .
3*/«% Deutsche Ncichsanleihe 3% Deutsche NcichSanlcibc . Deutsche Eparprämtennnleih« 4% Preußische Konsols . . .
4% Hessen - • • • 31/2°/a Hessen ... ......
3% Helfen Deutsche Wertb. Dollar-Anl. dto- Doll-Schav.Lntreiing.')
4°/o Botltürfcn. . ......
5°/o Goldmenkaner • . . • Berliner Handelsgesellschaft. LommerL- und Privat-Bank Darmst. und Naiionalbank Deutsche Bank Deutsche Bereinsbank .... DiSconto Commandit . . Mctallbank..........
Mitteldeutsche Kreditbank. . Oesterretchische Kreditanstalt Westdank ........
Bochumer Guß ....... Buderutl Laro Deutsch Luxemburg Gelsentirchener Bergwerke. Harpener Bergbau JlnlitDcrfe Aschersleben...» Kaliwerk Westeregel«.....
Laurabütte Oberbedars ....... Phönix Bergbau ...... Rheinuabl Webed Montan ....... Tellus Bergbau......
Hamburg-Amerika “Palet. . . Norddeutscher Llovo
Tderamtsche Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philidv Holzmann......
Slnglo-Cont.-Guano Chemische Mayer Alapin - . I. G- Harbenindustrie, A--G. Goldschmidt..........
Holzverkohlung Nütgerswerke Scheideanstalt
Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mainkraftwerfe • ...... Schlickert Siemens & Halske .....
Adlerwerke .flieget ..... Daimler Motoren. ..... Hehligenstaedk Meguin . . . . Motorenwerke Mannheim .
ss-rankftrrter Armaturen Konservenfabrik Braun . . . Metallgesell'chaft Frankfurt. Pet- Union A.-G . . . . . Schuhfabrik Herz Sichel - . Zellstost Waldhof...... Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . -
143* I 101,5* ! 101,7
90.25 , 98.62
9,22) [
0.235 I 0,24
Arankfun a.M-
Berlin
SdjlUB» Kurs
1-U9C. ftnr»
Schlus,. Anfang
Kur; . ■'Vr-
Datum: |
45. 1.
26. 1.
25. L | 26 l.
2i Jan.
26. Jan.
Amtliche Noti rung
Amtliche Notierung
Geld
Briee
Geld
Briet
Ämsl.-lliou
168.39
169,81
168.44
168,86
Buc u.-Aires Brss-Antw
1.737
1,748
1,738
1, <42
19 (IG
19,1 1 85,38
19.06.
19,107
Chrisiiania
85,25
85,54
85,76
Kopenhagen
103.82
104,08
104,0
104,c3
Stockholm -
112,31
112,58
112.31
112,59
Heli'ingforS Italien. .
10 547
10,5«.
10,54
10,587
16,934
16,975
16,90
16,94
tfonbon. .
40,395
40,447
20,898
40,413
Neuy ork . ■
4,195
4,205
4,195
4.2-15
Parts. . .
15,655
15,695
15.52
15,66
Schweiz .
80 925
81.125
50,82
61,12
Spanien.
59.33
59,47
59,27
59.41
Japan . . . «Rio de Jan
1,807
1) 631
1,871 1.633
i,890 0,631
1,894 0.633
Wien in D-- £eft. abgesl
59,M
59,18
59,06
60,20
Prag ....
12.416
12,456
12,413
12,453
Belgrad . .
7,42
7,44
7,41
7.48
Budapest > •
5,873
5,893
5,873
6,898
Bulgarien
2,935
2,915
2,895
2,905
Lissabon
41 225
41.275
21,275
41,345
Danzig. . ■
80,89
81,0»
80,90
81.10
flonstantirr.
2,195
2,205
4,20
2.21
Athen. .
5.74
5.76
5.81
5.86
Canada. .
4.188
4,198
4,188
1.198
Uruguay . .
4,305
4,315
4,30i
4,315
Berlin. 25 Jan
Geld
Brief
Amerikanische Noten .....
1,196
4.216
Belgische Noten . .......
19,00
19 10
Dänische Noten .......
103,59
101,11
Englische Noten........
20,36
20,40
Französische Noten ......
Holländische Noten ......
15,71
167,98
15 79
163,78
Italienische Noten......
16 94
17.02
Norwegische Noten......
85.24
85 66
Deutsch-Oesterr., 5100 Kronen
58,93
69,23
Rumänische Noten ......
—
112.07
Schweizer Noten.......
80,97
81.37
Spanische Noten..... .
Tschechoslowakische Noten ..
69.17
12.392
69,47 12.452
Ungarische Noten
5.8'
6.87


