T Weiche ntrt
»e«^oi
dir Sttua* inb unüat ieiiDvchm Ler das ift Üchchüchrn l ein- fton- frhaupl br. MMN frag» ’ebet zurück» luibrüdli^m Hk willfahrt ium den der» or Srofta ^omPelenM perlönli-en Dierigkiffii aegeninär* ei in Äon»
fyA : M Drhr cntiptobuhzn mgsvnhand- we l auf dn ü ungarilchen , Aonaichm» Ilnhand De» ^Handlungen on der Stelle, rreich dm ,va!ei getün- elch mit drei iXjj ift wenig Industrie zu rode in diele ichzeitig aber >aß das 6*re» Dorherrfchaft »litten bat frage, ob die zogen werden quemen wird, )en Aachbam weile alljuseKk
r^Ma» °ldernv.
«,n -u itak *irkii
'l-iik fifi il?
Men, otm “Dttbtn Sedation “I die tzx. '.Sen. U. lnkahat ■ bat ob« ^nö »or- selbst. Mfernunfl «lei und E. Hü> Aktivs rridrechei» ^iich im
N H Mnblün^ '« Kampf. ObDofitioti dung> dann «Sen. in* ^Wch«l ’rübern di, auen ihn«, liren'rrund» 'Deutschn, ocr rnneD» >lvakei ein»
1$ aal bat* ti. Jemand irtt, und lv Saoleachrn ch-Hrmngm Jahre M \ ergdylKs .ir em W inS sprach nach SW; Lfrr auf Lrh» £ 5:1 *- M !»?"
in Je«, da >te lächelt«^ er ,mEx Jenaer W i zu empfehlen eta. w»" M 0** |G>*KS
t-rjp »
L»s ÄS
KindererholungSheim. Die
eine
hier pro Morgen aus
»gedroschen: Hafer, der 16 bis 17 Zenmcr, Roggen
alte werden mit 30 bis 35 Mark
bezahlt.
-er.
abgesetzt unserem
«fahr- end zwi-
Oberhessen.
Lauvcrc.s Wicken
zu einem Umbauten, beschränk!
sehr gut geraten war, 1 _ und Weizen 12 bis 14 Zentner.
X Xlein»Linden, 24. Roo. In g liche Bedrängnis kamen aestern ab fchen 5 und 6 Uhr zwei Personenautos an der Ecke der Frankfurter und Wetzlarer Straße hier- feldst. Ein van Gießen kommendes Auto wollte ein
werden. Auch der O b st b a u lohnt in geschützten Tale noch sehr gut.
Kreis Alsselv.
Homberg a. d. Ohm, 24. Rov. Der Geflügel», Kaninchen- und Vogel-
die auf das not renbigfte Maß werden fol en, ersortern '—
brand eingerichtet sind, zum alten Eisen wirft und sie durch Oefr.i mu Koh.e.iseuerunz ersetzt. Bekanmlich stellt sich der Kcölenbrand weit billiger als d.e Holz)rizung.
Kreis Schotten.
□ tzqubach, 24. Noo. Für das Ehrenmal der Gefallenen des Weltkrieges stehen nunmehr noch zwei Entwürfe im engeren Wettbewerb, derjenige des Bildhauers Arnold in Beuern, der einen Krieger im Slah.helm und in strammer Haltung barfieUt; diese Gestalt soll inmitten einer halbkreissörmigen Mauer zu stehen kommen. Der andere Entwurf ist von Proicsiar Scheibe in Frankfurt. Er stellt einen schlanken, eleganten Fahnenjunker in gebeugter Haltung dar. im Krieg-, mantel den Stahlhelm in der Hand haltend. Als Stätte des Denkmals ist die Westseite des Schloß- gartens, der „Unkerpsorte" gegenüber, ausersehcn. Um die öffentliche Meinung über diese beiden Entwürfe seftzuftellen, hat man in uergang. r Woche die beiden Modelle im Schaufenster des st us.nanns Äreifer am Kriegerdenkmal au-bestellt und eine Liste aufgelegt, worin dis Bewohner ihre Entscheidung für den einen oder den anderen Entwurf abgeben sollten. Die Beteiligung an der Abstimmung war sehr gering, woraus man wohl auf eine Ablehnung beider Entwürfe schließen muß. Für den Scheibeschen Entwurf stimmten 11 Bewohner, für den Arnoldschen 87. Es besteht in der Stadt eine starke Strömung für den Plan, sich mit einem einfacheren Denkmal zu begnügen, etwa einem Find- l i n g s st e i n aus den hiesigen Waldungen, der mit entsprechender Inschrift bei der Friedhofs- kapelle ausgestellt werden soll. Im übrigen wird darauf hingewiesen, daß bereits durch die Ehren- tafeln der Gebliebenen in der Stadtkirche ein Ehrenmal für die Helden des Weltkrieges geschaffen ist. Außerdem wird empfohlen, die betreffend« Summe fstr einen wohltätigen öffentlichen Zweck, etwa eine Badeanlage, die ein unabweisbares Bedürfnis für di« Allgemeinheit ist, zu verwenden. — Der Lau- bacher Verein für Geflügelzucht entfaltet eine lebhafte Tätigkeit für die Anordnung der G ef l ü g e l a u sft e l l u n g im kommenden Januar. Wie gedeihlich sich die Geflügelzucht in unserer Stadt entwickelt hat, zeigt die Auszeichnung von vier Mitgliedern des hiesigen Dereins üt hohen Preisen auf der Kreisausstellung des Landwirtschaftskammerausschusses für Oberhefsen, die vom 19. bis 21. November in Friedberg stattgefunden hat.
L Unter - ©eibertenrob. 24. Rov. Unser- Gemeinde wird feit alten Zeiten von einem tüchtigen, fleißigen Stamm von Dauern bewohnt, der es trotz des zum Teil sehr bergigen Geländes in zäher Arbeit erreicht hat, zu einem ansehnlichen Wohlstände zu gelangen. Die Inflation hat aber auch hier „ganze Arott ' verrichtet. Wenn heute auch Steuern und Al - gaben sehr drücken, so hofft der Dauernstand doch, daß auch in dieser Hinsicht wieder bessere Zeiten kommen werden. Da die Bwölke- rung unseres Dorfes ganz einheitlich ist, herrscht hier ein gesunder Geist, der sich gar oft in schönem Gemeinsamkeitsgefühl ausdrückt. Feldwege werden durch freiwillige Arbeiten und Fahrleistungen der Ortseinwohner gebaut und unterhalten. Dasselbe Gemeinsam- keitsgefühl macht sich auch bei anderen Arbeiten für das Gemeinwohl bemerkbar. Dem Fremden fällt hier die Sauberkeit der Hofreiten und die Schönheit der alten Fachwerkhäuser auf. Die Ohm hat man in ein gemauertes Dett verwiesen, dantit sie ihren Mutwillen nicht mit dem Dorfe treibt. Ein kleines schmuckes Kirchlein mit einem ebenso schmucken Gefallenendenkmal, das nie der frischen Blumen ermangelt, vervollkommnet das schöne. Dorfbild. In großer Blüte steht hier die Viehzucht, der Stolz unserer Dauern. Unter-Seibert.'nrod ist eine der wenigen Gemeinden, die dem Vogelsberger Rind treu geblieben sind. So sieht man hier wahre Prachtexemplare dieser kernigen, bodenständigen Tier-Rasse. Oeftere Prämierungen von ausgestellten Tieren feuern die Ortsbürger immer wieder an, auf diesem Wege weiterzugehen. Trotz der Höhenlage (im Tale 350 Meter, auf den Höhen zirka 450 Meter) wird hier noch ergiebiger Getreideanbau getrieben. Während die übrigen Getreideartru meist in der eignen Wirtschaft Verwendung finden, kann infolge der guten Ernte in diesem Jahre Weizen
-- Aus dem O h m t a I, 24. Rod. Gegenwärtig gehen große Wagenladungen Ge- t reite, die auf Bahnhof Mücke verfrachtet werden, talwärts. Früher richtete sich der rationelle Landwirt unserer Gegend, wenn er Getreide verkaufte, mir nach den Grundsätzen Der Produktenbörse und nützte die eventuelle Hochkonjunktur aus. Heute ist ihm dies durch die steuerliche Delastung, die getätigten DeckungUäufe auf künstliche Dünge- und Kraft- futtermittel infolge fortschreitender Intensivierung. nicht mehr möglich. Dabei fällt ins Gewicht, daß die frühere Haupteinnahmequelle unserer Gebirgslandwirte, der Verkauf der H e u b e st ä n d e, so gut wie ganz darnieder- liegt, da in Den Städten nur noch wenig Pferve gehallen werden.
O Lehrbach, 24. Nov. Am Montagabend iand hier die sog. „D r e j ch k i r m e »" statt. Sie wird in jedem Jahr nach aller Sille bei dem Landwirt gefeiert, der z u l e g l d i e Dreschmaschine für sich laufen laßt. Dieses Jahr fand die Feier bei Landwirt Friedrich L ie h r statt. Sie verlief fröhlich bei Gesang und Tanz, zu dem ein Meister auf seinem Gebiet, Georg Scheuer, mit der Handorgel auffpielte. i- Im Durchschnitt wurden
geschätzt waren, werden nach neueren Berechnung Sn sich aus 96 000 Mk. erhöhen. Die Dersamm- ng genehmigt« einstimmig das Bauvorhaben. Gin neuerer Punft der Tagesordnung betraf den Umbau des Dr. Rötlichen Besitztums in AlbShausen, das die Stadt bekanntlich im vergangenen Sommer käuflich erworben hafte.
zuchtverein 1921 Homberg und Umgegend veranstaltet am 4. und 5. Dezember hier eine Geflügel-, Kaninchen- und Vogelausstellung. Obwohl der 'Verein erst fünf Jahre besteht, besitzt er doch einen Stamm von Züchtern, die dec Sache großes Interesse entgegenbringen. In diesem Jahre werden zum ersten Male Vögel au^geftelU, um auch auf diesem Gebiete anregend und führend zu wirken. Tie geräumige Stadthalle wird mit 183 Dumme rn, denen etwa 300 Tiere entsprechen, voll gefüllt werden. Als Preisrichter fungieren zwei in Züchterireifen bekannte unparteiische Herren von Fulda bzw. von Kirch-Gons. Mit der Ausstellung ist eine Verlosung verbunden. Verschiedene Ehrenpreise sind teils von der Stadt, teils von Gönnern und Freunden des Vereins gestiftet.
Maingau.
WDR. Frankfurt a. M., 24. Aov. Der Hamburger G.oßkausmann He nrh Budge hat aus Anlaß seines 8ö. Geouristages der hiesigen Henry- und Emma-Budge-Dtistung für Erholungsbedürftige weitere 27500 Mark jugeranöt, so daß das Kapital jetzt auf 57 500 Mk. ange vachsen ist. — Wie aus Berlin berichtet wird, teilte in der heut gen Sitzung ieS Hartthaltsausi sius'es des Reich: tegs Reichs- verkehrsm n.ster Tr Kröhne bei Der Beratung leZ Kapitels „R.'ichswaf ferst catzenrerwal- hmg“ u. a. mit, daß auf Kosten der Stadt Frankfurt a. M. die hiesige Schleuse derart erweitert werden soll, daß Tausendtonnen- Kähne nach Frankfurt kommen tonnen,
WS2k. Hanau, 24. Äov. Der hiesigen Kriminalpoägei ist es gelungen, eine Diebesbande zu en'Iar-en, die bei zwei hiesigen Firmen größere Edelmetalldieb stähle begangen hafte. Die Ermittelungen sind noch nicht abgeschlossen.
-L- Aus dem H ü t t e n b e r g , 24. Rov. Eine fast tägliche Erscheinung in den Dörfern des Hüttenbergs sind jetzt di; zahlreichen Ferkelhändler, die nach dem Erlöschen der Maul- und Klauenseuche in unserer Gegend mit ganzen Wagenladungen von Feri In anfommen. Trotzdem die Kartostelerrft.' nur mittelmäßig war und auch die Preise für andere Futtermittel nach wie vor sehr hoch sind, steht dem starken Angebot eine sehr lebhafte Rachfrage gegenüber, ft daß die Händler über schlechten Absatz nicht zu klagen haben. Ferkel von 6 bis 8 Wochen, die noch im September nicht unter 40 Mark zu haben waren, kosten jetzt 26 bis 28 Mark, 8 bis 10 Wochen
in unmittelbarer Rahe der scharsen Kurve haltendes gleiches Fahrzeug überholen, als im gleichen Augen- olick em von Wetzlar nach Gießen führender Kraftwagen um die Ecke kam, so daß sich plötzlich drei Fahrzeuge dicht gegenüber befanden. Durch die Entschlossenheit des einen Chauffeurs, der in der Richtung Gießen fuhr und fein Fahrzeug auf ganz kurze Entfernung zum Hallen brachte, wurde ein Zu- fainmenstoß vermieden. — Die B a u t ä t i g k e i t war in diesem Jahrs hier recht rege, so daß in diesen Tagen zahlreiche Umzüge stattsinben. 22 Familien können ein neues Heim beziehen. Biele lang gehegte Wünsche auf Verbesserung der Woh- nungsverhiiltnisse sind dadurch erfüllt worden.
Klein-Linden, 24. Rov. Ein Landwirt ließ diefer Tage seine Kühe in drr Rahe des WeiherS grafen. Eines der Tiere begab sich dabei an Den Weiher, um fernen Durst zu löschen. An dem steilen Ufer bekam es aber das Ucbergewicht und stürzt« in den Weiher. Der Landwirt holte die Rachbarn zu H lfe herbe'.. und nur mit großer Mühe gelang es ihnen, das ertrinkende Tier an 6 Ufer zu ziehen, wo es sich langsam erholte.
ch Oppenrod, 24. Nov. Nach nahezu 14jäh- rtaer Tätigkeit in unserer Gemeinde verläßt demnächst Lehryr S ch l a u b r a f f unser Dorf, um eine Lehrerstslle in Leihgestern anzutreten. Die Gemeinde sieht den tüchtigen, beliebten Lehrer nur ungern scheiden. Der hiesig« P v s a u n e n ch o r verliert in Lehrer Schlaudrasf seinen unermüdlichen Dirigenten, der es fertig gebracht hat, den Chor auf eine hohe Stufe zu führen.
(p Reiskirchen, 24. Rod. Heute nachmittag hatten sich die Junglehrer der Arbeitsgemeinschaft des Bezirkes ®rünberg im hiesigen Schulhaufe versammelt. Im Mittelpunkt der Tagung stand das Thema ^DeschichtSunrerricht und feine Behandlung m Den mittleren Schuljahren". Lehrer Müller- ReiSkirchen hielt eine Probelektion, bei der neuzeitlicher Gefä^chtSuntcrricht im vierten und fünften Schuljahre vorgeführt wurde. Hierauf hielt Lehrer Paul- Geilshausen einen Dortrag über „Die Verwendung von Gekchichtsquellen im Unterricht". Rach kurzer Aussprache über den anregenden und belehrenden Vortrag schloß der Dorfihende der Arbeitsgemeinschaft, Lehrer D ö ch e r - Drünberg, die DTr'ammlang.
f Grünberg, 24. Nov. Die Schafzucht, die vor einigen Jahrzehnten hier sehr bedeutend war, dann aber immer mehr zurückging, jedoch vorübergehend in der Kriegs, und Jnflasionezsit wieder auflebte, ist seit einigen Jahren erneut im '21 b - sieigen begriffen. Während man früher mehrere Herden mit insgesamt etwa 500 Schafen hiev zählte, ift heute nur noch eine Herde von etwa 200 <d t ü rf vorhanden. Dieser Rückgang ist aus züchterischen und volkswirtschaftlichen Gründen recht bedauerlich.
Kreis Friedberg.
4; Ostheim b. Butzbach, 23. Rov. Von allen Dörfern der Umgegend ist unser Dorf das einzige, daS weder Wasserleitung noch Kanali» faiiou besitzt. Diese Rückständigkeit hatte seither verschiedene Gründe. Da nun einige Vorbedingungen gegeben sind, hat sich die Grmei'.adever° waltung entschlossen, mit dem Bau einer Wasserleitung zugleich Die Kanalisierung des gesamten Ortsnetzes durchzuführen. DaS Wasser wird dem Gruppenwasserwerk Lauter bei Grünberg entnommen. Unsere Leitung wird an den Wasserleitungsstrang der Mollereigenossenschaft Ostheim-Riederweiiel, die erst im verflossenen Jahr von Bad-Tlauheirn der Main-Weser-Bahn entlang angelegt worden ist, angeschlossen. Don hier aus wird das Wasser zum Hauptwasserbehälter, der auf Me Fauer- bacher Höhe zur Errichtung kommen soll, geleitet. DaS Kreisbauamt Friedberg hat bereits den Doranfchlag für die gesamten Arbeiten auf 1 35 000 Mark ausgestellt. Bon Den einge- gangenen Submissionsangeboten betrug die Höchst sorderung 1 1 8 900 Mark, Die niedrigste 91 000 Mark. Der Gemeinderat hat über die endgültige Vergebung noch keinen endgültigen Beschluß gefaßt.
x Obe^-Mörlen, 23. Rov. Seit einiger Zeit wurde,1 hauptsächlich durch Die Arbeitslosen unserer Gemeinde, mit dm Holzhauerarbeiten begonnen. Dieser Tag.' fand die erste Versteigerung statt: etwa 1 9 000 Wellen sollten versteigert werden: meist gute, schwere, zum kleinen Teil Wellen geringerer Qualität. Merkwürdigerweise waren nur sehr wenige Holzliebhader erschienen, so daß das Holz nicht alle abgesetzt wurde. Die Preise blieben äußerst niedrig. Schwere Wellen, erste Qualität, wurden mit 19 bis 22 Mark pro 100 Stuck, mittslschwere und reine Reisigwellen nur bis 5 Marl Dieselbe Menge bezahlt. Dec Versteigeruagsgesamterlös ist so nieDrifl ausgefallen, daß d.e Gemeinde kaum aus ihre Ge-tehungskosten kommen wird. Di« geringe Kauflust und Rachfrage nach Brenn- Holz dürfte ihren Grund Darin haben, daß man allmählich Die alten Oefea, d.e nur zum Holz-
Summe von 33 003 Mk., au Der noch 8500 Mark für Dcreiti bescha'stts Inventar hinzu- treten. Arch Dieft Vorlage fand die einstimmige Zustimmung der Der'.'mmlung. ES ist Damit zu boffen. Daß Der Betrieb des Heims, zu dem Schwestern aus dem Mutterhauft in Kaiftrswerth beranß«,'ogen werden sollen, im Frühiahr nächsten Jahres beginnen Imnt Der Punft Rötst a u d s a r b e i t« n wurde auf Wunsch der Ver- walttmg vertagt, nachdem von Dieser Die Ausarbeitung einer Reihe von größeren Projek»a< in Ans sicht gestellt worden war. Am Schluß der Tagesordnung wurde ncch eine Anftage Der SPD. wegen der Zementstaubplage der BuderuSschen Eisenwerke behandelt, die in der letzten Zeit für die Anwohner her Herq mannsteinerftraße be'onderS lästig geworden war. Da die Werke zur Zeit mit Der Ausstellung einer ganz neuen, moDernen Entstaubungsanlage beschaf i ft sinh, soll abgewartet werben, wie sich die Verhältnilse in Zukunft gehalten. Alödann soll geprüft werden, ob ent weiteres Einschreiten notwendig ist.
00 Münchholzhausen, 24. Noo. In Der Untersuchungsfache gegen den Landwirt Otto ödjnorr von hier wegen gefährlicher Körperverletzung des Mechanikers Karl Hahn, die dessen Tod zur Folge halte, fanden hier zahlreiche Zeugenvernehmungen durch den Unter- suchungsrichter des Landgerichts zu Limburg statt.
O Dornholzhausen, 24. Rov. Der Lichtbcldervortrag „Aus DrutjchlanD« schweren Tagen", über Den im „Geh. Anz." Rr. 270 vom 18. Ro e über berichtet tourbe^ ging nicht vom Iungdeutschen Orden, fon em von 6em Besitzer des Lichtbildapparate« aus.
L_ Vollnkirchen, 84. Nov. In die den Pächtern der hiesigen Gemeindejagd gehörige, im Distrikt „Merzhausen", rechts der Straße Oberfleen—Ober- wetz gelegene Jagdhütte wurde ein Einbruch verübt. Der oder die Siebe stahlen eine Bock- b ü ch s f l i n t e , Bettzeug und oerfchiedene Bekleidungsstücke. Auch ein Fahrrad, das sich auseln- anbergenommen in der Jagdhütte befand, fetzten sie zusammen und nahmen es mit; es wurde inzwischen in einem Walddistrikte in der Nähe vor Schwalbach herrenlos ausgesunden. Anscheinend handelt es sich um zwei Täter, einen Mann und eine Frau. Daß eine Frau beteiligt ist, kann man daraus schließen, daß Frauenwäsche in der Hütt« zurückgelassen wurde. Daß di^z Diebe mit der größten Ruhe „gearbeitet" haben, ergibt sich daraus, daß sie in der Hütte Speisen zubereiteten und an Or und Stell« verzehrten. Es liegt die Vermutung nahe, daß es sich um dieselben Täter handelt, die auch vor kurzem die Gricdelbacher Jagdhütte ausgeplündert haben, zumal die Art und Weise, wie sie bei dem Einbnich oorgingen dieselbe war, wie im Griedelbacher Falle. Die Jagdhütte gehört Herem aus Wetzlar; sie ist von diesen erst in diesem Jahre neu erbaut worden. Da der Einbruch erst am Sonn» tag bemerkt wurde und die Pächter am Buh- und Beitage zum letztenmal in der Hütte waren, muß er in den dazwischen liegenden Tagen verübt worden sein.
Starkenburg.
WSR. D a r m ft a h t, 21. Rov. Das bekannte Hotel »Zur Traube". Das vor kurzem durch Zwangsversteigerung in Den Besitz Der Stadl Darmstadt über gegangen ist, wurde bis auf w«fter cs zwecks Umbaus geschlossen. Wie die „Hessische LandeSzritunss' er,ährt, soll im Erdgeschoß ein moderner Restaurat o.isbetrieb eingerichtet und auch die Zimmerzahl vermehrt werden.
WSR. Langen. 24. Rov. In ihrer letzten Sitzung stimmte die Stadtvervrd?retensitzung der Ausnahme einer Anleihe von 100000 M a rk zu.
Rheinhessen.
WSR. Mainz, 24. Rov. Das Deutsche Trachtenfest, verbunden mit der Tagung des Rhein-Main-Pfalzgaues, wird im Sommer 1922 in Mainz abgehalten. Vorgesehen ist u. a. ein großer Vollstrachlenfestz g.
WSR. Bingen, 24. Rav. 3m benachbarten Büdesheim hafte sich ein junger Mann e.nen Revolver zugeiegt und in der Hosentasche ungesichert getragen. Beim Entkleiden ent» 1 u d sich Die Waffe und die Kugel drang dem Jüngling in den Unterleib. Die Dcr.etzung war so schwer, daß er verstorben ist.
WSR. Worms, 24.Rov. Am Dienstagabend wurde ein Arbeiter zu Rade auf dem Wege von Herrnsheim nach Mettenheim von einer Zigeunerbande angehalten. Als der Arbeiter das Angebot der Zigeuner, eine Me <'rige zu eroerben, zurückwies, kam es zu einer Schlägerei, in Deren Verlauf Der Heber,aUene an der Brust erheblich verletzt wurde, sich aber trotzdem durch die Flucht vor dem räuberischen Gesindel retten konnte.
WSR. Dietesheim, 24. Rov. Bei einer unerwarteten Revision der Gemeindekasse wurde ein Fehlbetrag von über 4000 Mark f e st g e st e 11 t, über desftn Verbleib der Gemeinderechner feine Aufklärung geben konnte. Er wurde vorläufig von seinem Amte suspendiert.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
[ Wetzlar, 24. Rov. In der gestrigen Stadtverordnetensitzung triainete Bürgermeister Dr. Kühn drei in Der letzten Seit verstorbenen früheren Mitgliedern des Kollegiums, nämlich den Herren Staudt, Dr. G r ö b- lec und Kellner, herzliche Worte dankbaren Gedenkens über das Grab hinaus. Aus der reich» haltigen Tagesordnung, die erst in den späten Abendstunden ihre Erledigung fand, seien einige besonders wichtige Punkte hervorgehoben. Der Antrag Der SPD.-F r a f t i o n, die amtlichen Bekanntmachungen der Stadtverwaltung auch in der Frankfurter „Volksstimme" gegen Bezahlung zu veröffentlichen, wurde mit den Stimmen der Bürgerlichen abgelehnt. Die Bürgschaftsübernahme der Stadt für den Spar- und Bauverein für wettere 200 000 Mk. wurde genehmigt. Bekanntlich erstellt der Spar- und Dauverein mehr als 100 Wohnungen, Die bis zum Frühjahr nächsten Jahres bezugsferckg sein Dürften, lieber den Erweiterungsbau des städtischen Krankenhauses machte der Borsitzende ausführliche Angaben hinsichllich Der bisherigen Entwicklung Der Anstalt, Die dahin gipfelten, Daß die heutigen VerhäHnisie dringend auf Abhilfe drängten. Das wichtigste hiervon ist Das Fehlen eines Perfonen- aufzugs und Die geringe Anzahl Der zur Verfügung stehenden Betten. Der 2lnbau soll senk- recht zu Dem Mittelbau zu stehen kommen, wobei auf eine spätere neue Erweiterung Bedacht genommen worden ift. In dem Erweiterungsbau sollen die Beobachtungsabteilung, die Entbin- Dungsräume und Die Operaftons'äle uiftervebracktt werden. Die Kosten, die zuerst auf 85 030 Mk
Bekanntmachung.
Betrifft: Verkauf von Gasmünzen.
Im Intereffe Der Inhaber von Vorausbezahlungs-Gas- meffem sind folgenDe Gasmünzen-Dertautsstellen eingerichtet:
Luise Joost, Schreibwcrenhandlung, Bahnhofstraße 33 Konsumverein. Verkaufsstelle Rsterweg 6
» Kaiserallee 50
.» » Klintkstrabe 24
i» .» Am Kugelberg
Thrist. Kuhn, Kolontalwarenhandlung. Kalseralle« 18 Wtlh. Möser. Zigarrenhandlung, Mausburg 1 Ioh. Reinhardt. KolonlalwarenhanDl.. Krofdorf. Str. 12 Emil Schermulh, Kolonialwarenhandlg, Dammstr. 42 Albert Stoll, Tisenhandlung, Frankfurter Straße 86 DerkehrSverein Dießen. SelterSweg 74.
Es wird ersucht, Die nötioen Gasmünzen, Die zum gleiche« Prelle als im Gaswerk erhältlich sinD, in einer Der obengenannten Verkaufsstellen zu entnehmen. Die Münzen sind bar zu bezahlen. 9650D
Gießen, den 24. Dovember 1926.
Stadt. Gas- und Wasserwerk.
Litnumir..rrfflvn^iiTTITihiiiuiuniiHiiiiimiiiiiniii,ii.imii■!11■ .....................
Köstlicher Geschmac
sina die he>votiretenaen Eigenschaften von
Wölfer.
Fourier.
'Arbeitsvergebinlg.
Für den Reubau von 32 Vierztmmer- wohnungen am Äugelberg sollen vergeben werden die: Cpenglerarbeiten, Installationsarbeiten . Glaserarbeiten. Schreinerardeiten, Schlaffer- und An- schlagarbelten und Beleuchtungs-Anlagen. 2Ing botdformulare und Höheres durch Architett Hamann, Bergstraße 11.
Angebote sind verschaffen und mit entsprechender Auilchri't versehen, bis Mittwoch, Den 1. Dezember, nackm. 5 Ahr, daselbst einzureichen. 9543D Baugenossenschaft 1894, e. G. m. b. H.
D. eßen.
Verlangen Sie den hochwertigen
Ruhr-Sreciikaks heizkräftigster,sparsamster Brennstoff für Zentralheizungen Erhältlich in allen größeren
Kohlen handlangen. WA
Äenbo loeberi fetomj/z w cf u/Ki erteio/iteri
das Wasohen Ae/iko se/Kyd die tltisahe und spart fe/fe
CSe/fho £ente/s WasdiiMd^/eieh-Soda üöera/izy/rabeff.')
Hauptsortei M schung I 4 Mark M 926ia r
...........................ii iiuimijiimmmmimiii.iiHniH.iniunnnji 1,11,1 ||H| „rJ
[Driesch-Kaffee I
Ausgiebigkeit


