nist'
übersteigt.
stamme, etroa 5,
keine
24. Fortsetzung-
Nachdruck verboten.
--Dann
FichtcMsköckc —3 werke« bis 30 Ml EÄMstöctc 8—10
Förderung
des Kleinwohnungsbaues.
O Berlin. Dem Deichsrate ist der Entwurf eines Gesetzes über die Bereitstellung von Kredit zur Förderung des Klein- Wohnungsbaues zugegangen. Hiernach soll der Derchsarbeitsminister ermächtigt werden, um die Gewährung von Baugeldern und 1. Hypotheken für Kleinwohnungen zu fördern, an die Lander Darlehen für Zwischenkredite bis zur Dauer von 12 Monaten nach dem jeweiligen 'Abruf zu gewähren.
Zu diesem Zwecke wird der Reichsfinanz- mmcher ermächtigt werden. 200 Millionen Rm im Wege des Kredits flüssig zu machen.
Die näheren Vorschriften über die Verwendung der Mittel wird der Deichsarbeits- mrmster rm Ernvernehmen mit dem Deichsfinanz- unö dem Deichswirtschaftsminister erlassen.
Wie wir Horen, fehlen zur Behebung dec dringendsten Wohnungsnot im Deutschen Deiche nach vorsichtiger Schätzung 600—700 000 Woh- mmgen. Aus dem Deichstredit sollen 1. Hypo- theken und Daugelder auf solche Kleinwohnun- gen gegeben werdeir, die den aufzustellenden
Ein neues heMches Gendarmeriegesetz.
D a r in st a d t. (Eigene Meldung.) Auf Antrag der Regierung hat der Finanzausschuß des Land'- rags bei den Beratungen über den Staaisvora-i- ichlag 1020 beschlossen, aus Ersparnisgründen die Landes-Gendarmeriedirektion aufzulösen und die Aufgaben dieser Verwaltungsbehörde dem Wi i n i = st e rium begönnern zu übertragen. Die Durchführung dieses Beschlusses erfordert eine entspre- el)ende Aenderung des Gesetzes über das Hess. Gen- darmeriekorps vom 5. August 1920. Da einige weitere Aenderungen als zweckmäßig erschienen, wird, wie wir hören, das neue Gesetz nicht als Abanderungsgesetz erlassen, sondern unter Aufhebung des Gesetzes vom 5. August 1920 neu gefaßt und in den nächsten Tagen dem Landtage norgelegt. Das neue Gesetz über die Hess. Landes- gendarmsrie sieht vor, daß di? Gendarmeriebeamten in oberster Instanz dem Minister des I n - n e r n , im übrigen dem K r e i s h i r c k t v r unterstellt sind. Die Angehörigen der Landesgendarmerie sind hiernach unmittelbare Staatsbeamte. Auf die Dienststrafverhältnisse der Angehörigen und ehemaligen Angehörigen der Landesgendarmerie finden die Vorschriften über die Dienststrafverhältnisse der nichtrichterlrck>sn Staatsbeamten Anwendung.
. Klaffe, namentlich geeignet für Gartenpfosten, erzielten pro Feftmetcr 20—25 Mk., für einen Fichtenstamm, vom Blitz umgsiegt, 3,50 Festmeter stark, wurden 60 Mk. geboten. Der
Oberhessen.
Hungen gegen Laubach.
k Hungen, 22. März. Die Gemeindevertretung von H u n g c n und das Kuratorium der hiesigen Höheren Bürgerschule befahlen 'ich heute in einer gemein- sammen Sitzung mit dem Antrag der Stabt Laubach und der Direktion der dortigen Dealschule auf S ch l i e h u n g d e r H ö h e r e n B ü r - gerschule zu Hungeen. Einmütig wurde gegen diesen Vorschlag und vor allem gegen seine Begründung s ch ä r f st e r Einspruch er- hobeir. In einer D e n k s ch r i f l. die an das Lmrdesamt für das Bilbungswesen und an die Parteien des Landtags abgesandt wurde, wurden die als ungerechtfertigt bezeichneten Angriffe mit folgender Begründung zurückgewiesan: Aus Erspar n ism a h n a h m e n d es Staates lommt der Abbau der hiesigen Höheren Bürgerschule gar nicht in Frage, da diese Anstalt während ihres fast 50jährigen Bestehens die Längste Zeit gar keine, in den letzten Jahren nur unbedeutende Staatszu - schösse erhalten Hat. So .betrug der Staats- zufchuh int Di. 1924 nur 755 Mark. Einen Vorteil durch die Schließung der Höheren Bürgerschule in Hungen kann sich die Realschule i n L a u b a ch auch nicht versprechen, da nur die schon jetzt stark überfüllten V o l l a n st a 1° t en in Gießen für die älebernahme der Hungener Schüler in Betracht kämen. Der
Richtlinien entsprechen und 5)?ji,in5fiei’11 r(>hvo-- theleil erhalten oder eichalten können. ;5n der Hauptsache sollen nur solch» Kleinwohnungen be-
vorgefchlagene Abbau der Höheren Bürgerschule zu Hungen würde also der Realschule in Laubach feinen Schiilerzuwachs und dem Staat
liehen werden, deren Gesamt Herstellungspreis im Durchschnitt den Betrog von 10 000 Dm.
den Stufen zur Eingangstür herab, ^ah sich dcw Haus mt. Es stand wie alle otefe alten Gebäude etwas zurück von der Straße von der es durch ein kleines Gitter geichieden war' ^.as L^nfter des Zimmers im Erdgeschoß lag nicht V P°ttc. es ohne weiteres einichlagen und
1 11 tzwemstelgsn können Aber das war zu ge
kostete 2—3 Mk
Zuschlag zum letzten Angebot wurde nicht erteilt. Al len darf a d. Lda.. 23. März. Der Gef 1 ü-gelzüchterverein Allendorf u. äl m gegen?) hielt seine gut besuchte Haupt- v v r f a m m Hi n g im Gasthof Ranfl dahier ab. Der Vorsitzende. W. D a ch t i g a l l, wies auf die günstige Entwicklung des Vereins int letzten Jahre hin, der nahezu 60 sich rege beteiligende Mitglieder zählt. Der Vereinsrechner Christian D a n ft gab Den Kassenbericht. Bei der Vorstandswahl wurde der Vorsitzende und der Dech- ner wiehergewählt. Da Der Schriftführer, 2c mm er, Dordeck, sein Amt niederlegte, wurde H. Stein, Climbach, zum Schriftführer gewählt. Zu Beisitzern wurden die Herren Rein, Allertshausen, und Walter, Danbringen, ernannt. Der Jahresbeitrag wurde auf 2 Mk., das Eintrittsgeld auf 4 Mt. festgesetzt.
's G r ü n b e r g , 23. März. Durch die Verschmelzung des Bürgervereins mit dem Ver - k e h-rs verein ist letzterem nicht nur ein bedeutender Mitgliederzuwachs zuteil geworden, sondern auch eine recht ansehnliche Vermehrung des Ver- einsvermögens entstanden. Dieser Betrag macht etwa 500 Mk. aus. Durch diese finanzielle Verstärkung ist der Verein in Den Stand gefetzt, mehr als bisher für die Unterhaltung und Verbesserung der Verkehrswege und Anlagen zu tun. — Am Sonntagnachmittag fand m der vollbesetzten und reichgeschmückten Turnhalle die Abschlußfeier der hiesigen Oberreal- schule statt. Oberstudiendirektor Angelberger wies in seiner Ansprache auf die hohe kulturelle und wirtschastliche Bedeutung der Anstalt für unsere Grabi hin und betonte, daß ungefähr aus 50 Orten Schüler die hiesige Oberrealschule besuchen. $n diesem Jahre haben 12 Schüler die Reifeprüfung bestanden, 40 das Einjährigen-Zeugnis erlangt. Bei der Ueberreichung der Zeugnisse an die abgehenden Schüler gab der Redner den jungen Leuten treffliche Ratschläge für ihren ferneren Lebensweg mit. Bürgermeister Jäckel dankte dem Schulleiter für die hingehende Arbeit an der Schule im Interesse unserer Stadt. Vorträge, Gesänge und die Anffüh- rung eines Märchenfestspieles umrahmten die Feier in schönster Weife. Zu Pfingsten wird das 5 0jä h- r > g e B e st e h e n unserer höheren Schule gefeiert werden.
: Utphe, 22. März. Gestern abend fand hier eine öffentliche Lersamml un g statt, die von Bürgermeister Dietz geleitet wurde und Den Zweck hatte, Stellung zu den Abbaumaß- nahmen in Der Volksschule zu nehmen. Der überaus starke Besuch bewies, Daß auf Dem Lunde ein lebhaftes Interesse an Der Erhaltung Der Volksschule besteht, Die ja für 90 Prozent aller Minder die einzige BilDungsmöglichkeit bedeutet. Nachdem Die Lehrer ArnolD und Welter- 'Jtonnenrotf) kurz Art und Auswirkung Der vorgesehenen Eingriffe ins Schulwesen Dargelegt hatten, ranD eine etwa einftünDige Aussprache statt. Zum Schlüsse wurde folgende Entschließung von der^ etwa hundertköpfigen Versammlung gegen 7 Stimmen angenommen: „Die in überfülltem Saale versammelte Bürgerschaft von Utphe erhebt Widerspruch gegen die geplanten Abbaumaßnahmen im Volksschulwesen. Durch diese würde Die einzige Bildungsmöglichkeit, die unsere kleinen Dörfer in ihren an und für sich schon wenig gegliederten Schulen besitzen, noch dermaßen beschnitten, daß es uns im Interesse unserer Kinder unverantwortlich erscheint." Die Entschließung wurde Dem Landtag, sowie Dem Landesamt für das Bildungswesen übersandt.
Kreis Friedberg.
b. Friedberg, 23. März. Die hiesige Ortsgruppe der Deutschen Voltspartei hlelt gestern abend im Deutschen Hause ihre dies- lährige Hauptversammlung unter Leitung ra Vorsitzenden Prof. Kloos ab. Die Versammlung war ^besonders -auch von der Frauen-
6Ut besucht. Dach Erledigung des geschäftlichen Teiles (Dechnunasablage, Dorstands- jPmn ufw.) H^lt Geschäftsführer Weißer von l eßen einen mit großem Beifall auf genommenen
2er Begründer Der Sekte der Wahhabiten, Der M) im 18. Jahrh. ein großer Teil Beduinen an 'chloß. war Der arabische Jman Abdel Wahhab Ibn Ehambell, gewöhnlich kurz Jman C h n m b e 1 l genannt. Seine Lehre zeigt das Bestreben, zur reinen, ursprünglichen, einfachsten und demokratischen oorm des Islams zurückzukehren. Da aber Das
- ^sfur «aadet" genannte „glückliche Zeitalter"
Mohammeds sich natürlich nicht ewig unverändert aufrecht erhalten läßt, so vertreten Die Ehambeli, was heute von der allergrößten BeDeutung ist, Die Anschauung, Daß zeitgemäße Reformen des Islams stets zulässig und notwendig erscheinen.
In dieser Beziehung sowohl, wie in der radikalen Ablehnung des „Jstiganeh", der Vermittlung im persönlichen Verkehr mit Gott, zeigen die Wahhabiten eine gewisse Analogie mit Dem modernen Geist der protestantischen Kirche. Die Engländer, Denen Die Verwerfung der Heiligenverehrung Durch Diese Sekte bekannt war, nutzten Diesen Umstand zu einer großangelegten Lügenpropaganda durch Die Agentur Reuter während des Wahhabitenkrieges aus, indem sie verbreiteten. Ibn Saud habe Die Heiligengräber überall geschändet. Diese Lügen taten zwar vorübergehenD ihre Wirkung, haben aber schließlich Doch nichts geholfen, denn heute folgen alle Beduinen Arabiens Dieser Lehre, unD Das ganze LanD ist fest in Der HanD Der Wahhabiten.
Da Diese ihre Lehre über alle mohammedani- schen Völker ausbreiten wollen, so könnten sich für Die islamitischen LänDer in nächster Zukunft sehr beDeutsame Perspektiven in kultureller unD auch politischer Hinsicht eröffnen. UnD bei Dem fortschrittlich-liberalen Geist Dieser Lehre erscheinen hier auch in bezug auf Die Verständigung aller großen Weltreligionen ganz neue und verheißungsvolle Ausblicke.
„Ob ich den habe--!"
Vor der Ottomane stand er. Weit beugte er sich üor. Und m seinen glitzernden, schwarzen Raubtieraugen las sie Die unverhüllte Gier
„Bleiben Sie, wo Sie sinD ober ich « rief sie. ’
~ ei! Trau Herzogin, Darf ich lagen, Do^ ich noch nie ein Weib so begehrt habe id- Klange viel, aber Der ISrelohnt sich. Zwanzigtausend Pfund Schaden- 0,:LUnö die die schöne Lady Grace
Ichrieb, zahlt die viel schönere Herzogin Gloria —" Körperlicher Ekel schwoll ,hr die Kehle herauf. Der Zorn über d,e Schmach dieser Worte verdunkelte ihr die Augen--Sie riß den Revolver
heraus —
. Her mit den Briefen!" schrie sie.
„Da--"
Er wies mit schamloser Brutalität auf die Ottomane. Und schnellte aus sie zu--
Sie sprang zurück — schoß.
Mit grellem Aufschrei taumelte er--einen
Moment lang sah sie einen merkwürdig fragenden Elick m feinen weit sich öffnenden Augen — er warf die Arme empor--stürzte neben Otto
mane und Schreibtisch zu Boden.
Etwas flirrte mit — die Uhr auf dem Schreibtisch war gefallen — augenscheinlich hatte er sie mitgeriffen-- 1
Er zuckte — sein linkes Bein streckte sich im letzten Krampf — bann lag er still. J
"Tort — fort--!" keuchte er. „Irgendwer
kommt--
Er riß sie in das nächste Zimmer. Matt schimmerte das Licht der Laterne zur Seite des Hauses in das Dunkel. Schon waren sie am Fenster. Er warf es auf, hob, schob sie auf das Brett--!
..Es ist nicht hoch! Hinunter, Gloria--!“
Sic ließ sich fallen. Er wollte nach--
Von hinten packten ihn starke Fäuste. Rissen ihn zurück.
„Halloh!" rief der Polizist. „Wohin so eilig?"
Harald dachte nur an Gloria. Sie mußte entkommen! Er warf sich auf seinen Angreifer, trieb ihn vom Fenster zurück--
Doch her Mann war stärker als er. Hielt ihn fejt. So rangen sie in der Finsternis. Taumelten keuchend hin und her. Schlugen mit den Fausten aufeinander ein--! Schon fühlte Harald feine
Kraft schwinden--ein Hieb Des riesigen Kerls
warf ihn in Die Knie--
Aber Gloria mußte schon längst in Sicherheit fein--!
Er riß sich sogleich wieder auf, blutend, schwan- tend--
„@cbcn Sie es auf, Sir!" brummte der Polizist, habe mindestens einen Stone mehr Gewicht. Seien Sie vernünftig--ich
Seine Worte erstorben in gurgelndem Laut. Mit durnpfem Krachen stürzte er zusammen.
Betäubt starrte sein Gegner. Was war das? Hakte er ihn so getroffen ?
Doch was lange fragen? Fort — fort!
Er iprang zum Fenster, schwang sich hinauf, warf einen spähenden Blick auf die Strotze - Ölona war natürlich nicht mehr zu sehen — wie em «rurzbach kam der Regen herunter.
Ajn der nähten Minute war er Drunten. Lief Deii—einfamen Square entlang, Devonshire House
er stohen. Atmete tief auf--Um
willen — sein Hut! Zurück? Rem. Er cr- l’ rnef.kr ''ch- er hatte seine Reisemütze in Der Tasche. Sh Se & mn- s^ug den Rämtelkragen hoch ter tn nfLnU^1 lan9em' gleichmäßigem Schritt bvr ,n Zellen Lichtern erstrohlenden Plcrodilly zu.
(Fortsetzung folgt)
magt. öd stark auch der Regen gerade jetzt war, so einsam der Platz — just in dieser einen Minute konnte jemand vorübergehen.
Aber hinein mußte er! Das Haus lag so still, o finster da! Und drinnen seine Frau! Bei dem Manne! Er sah Bilder — Bilder —! Er stöhnte in feiner ohnmächtigen Wut.
linSr der Stiege zur Eingangstiir Lfc er< für die Dienerschaft. Das mußte
gehen. Er blickte über das Gitter auf den Platz bpufste in Den Regen hinein. Kein Mensch )U seheit Doch von Berkeley Street kam ein Auto ~ nerDomnit — nein, es bog in Davies Street ein. 211) — noch ein letzter Blick--!
. Polizisten nicht auf Der anDcren ©eite am Parkgitrer. Aber der Polizist sah ihn. ber^n^tiS' SätjGn war Neville unten an rtiiu? i-'?10 roi3r verglast, nur durch Dünnes Gitterwerk gesichert. Er zauderte einen Moment — ^.a horte er einen Schuß im Hause Mi, htaff m?flC s'^ liegen Die Tür. Sic
brad) auf. Mit folcher Gewali war er gegen sie il?tnH,n9en' sr ÖGr Länge nach hinfiel. Doch fosort war er wieher auf. Slürmte in Der Finsternis Ater?ah ■*' s ^ ^erle, rannte mit dem Kopf gegen da" Welander - - Krampfte fidj daran fest, hinauf - Hin'zu^Tür'^^^^'^" ,nl) cr unkr einer Tür!
Er riß sie auf--
Da sah er Gloria — —
gm ersten Moment hätte er beinahe aufgeschrien - vor üteubc. Gloria - Gloria! Nicht Grace —— entdeckte er auch schon ben neben dem Hand 9namL den Reoolve. in
Jlin Gottes willen — Gloria!"
Sie ließ den Revolver fallen, als sie ihn vor sich ihm 3U Z°be 9*Mreai’ surrte sie
„Harald — Sie "
id,-; 's.l keine Zeit zir Erklärimgen!
«sitz fort - -r Der Platz draußen
im W srftarSt' cr- Geräusch hörte er
.5 Hhwerer Tritt haftete Die Treppe
.Aitte, sparen Sie sich tue vielen Worte! Nennen Sie Ihren Preis! Ich denke, Männer wie Sie haben dock) ihr« Taxe!"
„Gewiß, und sie pflegen die Taxe um so höher zogin " ' mC^r ’e Dertannt werden, Frau Her- fie viel fühlbarer als feine Wut. Jetzt begann sie ihn zu fürchten. Worauf wollte er hinaus?
Llbermals kam er näher. Stand schon neben der Ottomane.
„Man hatte mir als Honorar für dieses kleine Paprer eine Million Franken zugesichert /'
Er gab sich eine fürchterliche Blöße. Sie griff i Df ort zu. a "
,./>2mmer interessanter! Franken - wohl franzö- roarf s'e ihm höhnisch ins Gesicht.-
Doch ihm war das jetzt alles gleichgültia. Kr wollte Geld. Biel Geld. UnD noch mehr. Dieses be- rauichenD |chone, hochmütige Weib sollte für die Verachtung zahlen, die sie ihm so offen zeigte. Demütigen wollte er sie.
,. um Schritt, kaum merklich, näher zu ihr hm! Wie ein Kriechen schien es ihr — - Unwillkürlich wich sie etwas ju der Tur m das Nebenzimmer zurück--
.jawohl, französische Franken", sprach er weiter Leist, mit vergiftetem, gleisnerischem Grinsen. ,M imU dafür gute englische Pfund — sagen wir zwan- zigtausend. Emen kleinen Ersatz für den Schoden muh ich doch haben."
„Sie find verrückt! .Geben Sie mir die Briefe — fch gebe Ihnen einen Scheck über fünftausend Pfund. Mehr habe ich nicht an barem (Selbe." "2lch, wirklich? Und die Briefe noch dazu'? Mer, prall Herzogin —. voyons, Sw belieben wohl zu tcherzen — —"
"2ch will schrien rneinen Schmuck geben. Grace mttd chre Perlen opfern — Mann — haben den» nicht einen Frmken Gefühl?"
Vortrag über Deichs- und LanDespolitik. an den sich eine lebhafte Aussprache anschloß. — Heute feierte her Friedberger Ehrenbürger, Geh. Iustiz- rat I o eck e l. in guter Gesundheit seinen 91. Geburt s t a g. Der alte Herr erfreut sich noch einer großen geistigen und körperlichen Frische und macht jeden Sag seinen gewohnten Spaziergang.
sf. Friedberg, 22. März. Mit vollem Recht zählt der von Der Eva n g. Vereinigung (Zweiaverein des Evang. Bimdes) in jedem Jahre ocrnnftalicfe Deutsche Abend zu den beliebtesten Darbietungen in unserer Stadt. Auch gestern abend bewährte er wieder seine Anziehungskraft, so haß Der große Saal Des Hotels Trapp voll besetzt war. Nack) einer Begrüßungsansprache Des Vor- sitzenben, Professor Lampas, ergriff her Redner Des Abends, Pfarrer Eschen röhe r von Frankfurt a. M. dos Wort zu seiner Festrede über Conrad Ferd. Meyer. In Dem zweiten Teile Des AbenDs erfreute Der VortragenDe Die Zuhörer Durch meisterhafte Rezitationen aus Den Werken Des Dichters, beionDers aus feinen GeDichten unD aus ,Huttens letzten Tage". Zwei Gesangvereine, Der gemischte Ehor Des Kirchengesangvereins uri5 öä Männerchor „Frohsinn", trugen Durch entsprechenDe Gesangsoortrage wesentlid) , zur Verschönerung Des AbenDs bei.
Bwd - Nauheim, 23. Marz. StaDt- veror^Dnetensitzung. In der heutigen öffentlichen «tadtverorDnetensitzung wurden für die Herstellung der im alten Salinengelände gelegenen neuen Straße „Am Bethaus" 6500 Mk. bewilligt. Die Herstellung soll im Chausseebau erfolgen. In einer Reihe von Straßen sollen die Bürgersteige vorläufig durch Plattenbelag befestigt werden. Dem 5ioftenvoranichlag von etwa 6500 Mk wurde zugestimmt. Die Murktlaubcn wurden an die seitherigen vier Pächter zu den alten Sätzen von 750, 500, 750 und 300 Mk. neu verpachtet. Für die Zeppelin-Eckener-Spendc wurden 100 Mk. bewilligt. Jedoch soll von Der Bildung eines Ortsausschusses zwecks Durchführung einer Sammlung Abstand genommen werden, zumal aud) schon Einzeichnungslisten bei den Banken und her hiesigen Zeitung offengelegen haben. Als Jagd- preise für 1925 wurden auf Vorschlag des Pachteinigungsamtes für die vier städtischen Jagdbezirke folgende Summen festgesetzt: 224, 287, 420, 350 Mk. Für Den FelDschluh z u r Nachtzeit wurden folgende Zeiten bestimmt: ab 1. Mai 9.30 Uhr, ab 1 Wigust 8.30 Uhr, ab 1. September 8 Uhr, ab 15. September 7.30 Uhr abends (jeweils bis 5 Uhr morgens).
CO Ni ede r-Florstadt, 22.März. In der Vacht auf Montag wurde im hie.igen Pfarrhaus ein Einbruch verübt. Scheinbar stiegen die Einbrecher durch ein kleines Fenster neben der Eingangstüre, aus dem sie eine Scheibe entfernt hatten, in den unteren Stock der Wohnung ein. Die eingedrückte Fensterscheibe haben sie mitgenommen, damit die ginger- Abdrücke nicht festgestellt werden tonnten. Auf einer stehengebliebene.n kleinen Ecke Der Scheibe war ein Fingerabdruck deutlich zu erkennen, der bei der Ermittlung der Täter gut zu verwenden fein dürfte. Die Einbrecher räumten in sämtlichen Zimmern des unteren Stockes Schränke, Kisten und Kasten aus, warfen Wäsche, Kleider und Silbergegenstände durcheinander und verschleppten sie zimi Teil in den Garten und Hof. Auch dem Keller wurde ein Besuch abgestattet, Wein und Eier ausgetrunken. Ob Sachen ge° 't oh len worden sind, läßt sich noch nicht mit Bestimmtheit feststeNen. Die Hausbewohner, Die im oberen Stockwerk schliefen, haben von Dem Vorfall nichts bemerkt. Es hat den Anschein, als ob der Einbruch nicht zum Zwecke des Dieb- tahls ausgeführt worden sei. Von den Tätern hat man noch keine Spur.
B. R o d h e i m o. D. H., 22. März. Der gestrige Sonntag war im kirchlichen GemeinDeleben auf Die Arbeit Der H e i D e n m i s s i o n eingestellt. In Predigt, JugenDgottesDienst unh LichtbilDervortrag uhrte her Missionsprehiger her Basler Mission, Missionar Lauck aus Frankfurt, hie Gerneinhe in das Wirken her Glaubensboten in China ein, wo er selbst, auch währonh her ganzen Kriegszeit, Jahre lang tätig war. Der Besuch her Veranstal- tungen, sowie ein Damit verbundener Verkauf von Missionsschriften zeugte von lebhaftem Interesse in Der GemeinDe für Die Gegenwartsaufgaben Der äußeren Mission.
Kreis Büdin-ren.
nh. NiDDa, 22. März. Gestern wurde hier einer Der letzten Veteranen von 1870/71 aus
nemrerkswWe Ersparnis bringen.
Larrdkreis Gießen
-■ Wieseck, 22. März. Am Sonntagabend ucranftaltete Der hiesige RranDolinen-Wan- D e r v e r^e i n (Ortsgruppe Des LahnhöhenbunDes) in Vravns Saal ein wohlgslungenes Konzert, bei Dem der MauDolinenverein Reapolita-Gießen mit- wirkte. Der BorsitzenDe Des L.H.B. hielt einen Vortrag über Das Wandern. Ein Schel- menspiel aus dem Mittelalter „Der Hammeldieb" wurde von den zahlreid) erschienenen Gästen beifällig aufgenommen.
: G r o ß e n - D u s e ck. 23. März. Gegenwärtig wird durch die Gemeinde im neuen Dorf- teil „Schlackenhav. se n." der Verbindungsweg zwischen dem alten Grünbcrger Weg und her Beuern er Straße passierbar gemacht. Die Anwohner begrüßen die Inftarrd- setzung dieses Weges mit Freuden.
Vg. Großen-Buseck, 23. März. Eines sehr starken Besuches hatte sich die von Frl. F i tz l e r aus Gießen, der Vertreterin Der hiesigen Handarbeits-- und Hauswirtschastslehrerin veranstaltete Ausstellung bet Handar- beitern der Volks-unoFortbildungs- schule zu erfreuen. Die schön ausgeführten und teils recht geschmackvollen Arbeiten fanden reichen Beifall. Besonderes Interesse erweckten Die eben* falte ausgestellten Zeichnungen der männlichen Fortbildungs schul er, die unter Leitung des Herrn Kröhle aus Gießen onge° fertigt worden waren und die eine fleißige und exakte Arbeit erkennen ließen.
: feuern, 23. März. Da die M a u l - it nh Klauenseuche in unserem Ort nicht weiter um sich gegriffen hat, ist Die Sperre aufgehoben, |o Daß die Landwirte innerhalb der Gemarkung ihre Fuhren erledigen können. Dod) bleibt ■heuern vorerst noch Beobachtungsgebiet. — Die Zahl Der Erwerbslosen ist' in ben letzten -Lagen aus 35 heruntergegangen und beträgt also nod) knapp die Hälfte des Höd)ststandes, der in der letzten Januarwoche mit 73 erreicht worhen war. Viele dieser Leute, die nun wieher Beschäftigung gefunhen haben, arbeiten an hem Straßen- bau her in ben letzten Jahren ausgebauien neuen Vcheibengasie. — Gestern fanh im hiesigen Ge- memhetualh hie vierte diesjährige Brennholz Versteigerung statt. Die Preise waren gegen bie der früheren Versteigerungen etwas höher unh betrugen für je 2 Raummetor: Buchen-Scheitholz
Die tolle Herzogin.
Roman von Ernst Klein.
Copyright hy Carl Duncker, Verlag, Berlin.
Mk., Eichenrundjcheii für Hanb- Eicheyknüppel 12—16 Rik. unh Mk. Da-: 'Dieter Buchenreisig Eichenreisig 1,50 Mk. (fidien-
Buchenknüppel 26—2ü MI., Buchen , Mk., Fichtsnknuppel lu—15 Ml.,
oor dem Hause ttanb Lorb Neville UM) biß sich bte Lipperi blutig. Was sollte er tun? Läuten? Hineinstürmen--?
Stein. Er mußte sie überraschen konnte cr den Mann mit den bloßen Händen erwürgen.


