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Berliner Börse.

den heutigen

78-88 76-88

49-80 64-82 77-87

72-85 68-82

65-84 70-85 58-86

72-87

Banknote n.

(Ohne Gewähr.)

Berlin Bremen Breslau Chemnitz Dortmund Dresden Düsseldorf Elberfeld Essen Frankfurt M. Hamburg Hannover Hufum Karlsruhe Kastel Kiel

Köln Leipzig Magdeburg Mannheim München Stettin Stuttgart Zwickau

Schweine 75-86 63-78 66-80 72-85 77-84 65-86 68-83 75-85 70-82 65-84 66-82 72-83

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nicht et wurden. Sogar Affen, echte afrika­nische Makaken, hat man in unseren Wäl­dern ausgesetzt. Diese zahlreiche Affenkolonie mußte jedoch wegen Tollwutverdachtes abge- schossen werden, und heute erinnert nur noch eine 3i/2 Meter hohe Sandsteinsäule bei Windhausen in der Rähe von Kassel an diese Tat des hes- fischen Dtaatsministers Marlin Ernst von Schlie­fen. Aus Kalifornien brachte man die Keinen Schvpfwachteln zu uns, die viel Geld verschlungen haben: chinesische Silber-, Gold- und Ringfasanen liefen anstatt im Zoologischen Garten im deutschen Wald spazieren, und die Pflege, deren unsere heimischen Wildhühner so dringend bedürfen, verwendete man auf afrikanische Perlhühner und iwrdamerikanische Truthähne. Man hat die schwarzen Schwäne Australiens, asiatische und amerikanische Enten zu uns gebracht, und machte in unseren schönsten Revieren indische AxiShirsche. japanische Sika. nordamerikanische Wapitis und Altaihirsche heimisch. Das sibirische Reh wurde ein Bewohner unserer Wälder und die skandina­vischen Renntiere kamen in den Harz und auf die Kurische Rchrung. AN diese Einbürgerungsver­suche, die doch nur Spielereien sind, erscheinen ebenso sinnlos wie die von chinesischen Rachtt- «allen, australischen Wellensittichen, amerikani­schen Kardinalen uird gelben Kanarienvögeln. Während unsere Teichwirte mit dem grünen Wat- serfrosch schon genug zu tun haben, setzten merk­würdige Raturfreunde auch noch den doppelt so groben und gefrähigen Ochsenfrosch Amerikas aus. Anstatt unsere Sumpfschildkröte wieder ein­zubürgern. griff man in Bayern zur japanischen Schnappschildkröte, und im Tegeler Forst hat man sogar eine erhebliche Anzahl von Scheltopusiks, einer gefährlichen groben Blindschleichenart. und von schr bissigen südeuropäischen Zornschlangen ausgesetzt.

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1 bis 40 Millionen gegenübersteht, die vorläufig em* geführt werden sollen, wird sich die Kursbildung und insbesondere die Frage der Zuteilung jeden­falls außerordentlich schwierig gestalten. Man rechnet damit, dah erst in den späten Nachmittags- stunden die Entscheidung über Notie­rung ober Streichung fallen wird. Die übrigen Märkte traten heute vollständig in den Hintergrund. Das Geschäft war sehr ruhig. Die Spekulation schritt am Montanmarkte und an anderen Märkten, denen sie bisher größeres Interesse zugewandt halte, zu Rec.lis*tionen in der Annahme, daß mit der Einführung der Stahlwerks­aktien di: Welle oorübergegongen sei. Die Ten­denz war daher außerordentlich schwach. Die Kurse zahlreicher Terminpapiere und der favori­sierten Nebenwerte waren um 4 Proz. abgeschwächt. Eine Ausnahme bildeten K a l i o k t i e n, die etwa 2 Prozent höher einsetzten. Der Geldmarkt ist fast unverändert. Tagesgeld 3* bis 5 Prozent. Im D c d isenverkehr traten nennenswerte Kurs- nercinderungen nicht ein. Paris gegen London 170. Mailand war stärker aba.'schwächt mit 150 gegen das Pfund.

FraEurter SchLachLv^^rnarkt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers"^

Frankfurt a. M.. 23. Aug. Auftrieb. 404 Rinder (darunter 340 Ochsen. 64 Bullen). 460 Kalter. 51 Schafe, 4025 Schweine. Rinder (Odjfcn); Vollfleischige ausgewachsene höchsten Schlao)tchertö 58 bis 63, junge, fleischige, nicht ost.^emäsle^e und ältere ausgemästete 50 bis 57, 9 genährte junge und gut genährte ältere 40. 49: (Bullen): vollfleischige ausgemästete

Färsen höchsten Sch lacht Werts 50 bis 56, voll-- jüngere 45 bis 49; (Färsen und Kühe), vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 58 bis 62, vollfleischige ausqe- mastete Kühe höchsten Schlachtwerts bis zu - 7 wahren 52 bis 57, wenig gut entwickelte Missen 47 bis 57, ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 42 bis 57. mäßig genährte Kühe und Färsen 30 bis 50, gering ge­nährte Kühe und Färsen 18 bis 29. Kälber: Feinste Mastkälber 75 bis 80, mittlere Mast- und beste Saugkälber 64 bis 74, geringere Mast- und gute Saugkälber 58 bis 63. geringe Eaug- tälber 48 bis 55. Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 48 bis 52, geringere Masthämmel und Schafe 40 bis 47. Schweine: BoMeischige von 80 bis 100 Kilogramm 83 bis 85. unter 80 Kilogramm 76 bis 82, von 100 bis 150 Kilo- ramm 83 bis 85, Fettschweine über 150 Kilo­gramm 82 bis 84, unreine Sauen und geschnittene Eber 70. M a r kt v e r l a u f: Rinder wurden bei mäßig regem, Kleinvieh bei regem Handel ausverkauft. Bei Schweinen verbleibt bei schlep­pendem Handel Aeberstand.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 23. Aug. Es wurden no­tiert: Weizen, Wetterauer, neuer Ernte, 28,75 Mark: Roggen, inländischer, neuer Ernte, 21 bis 21,75; Sommergerste für Brauzwecke 24 bis 26; Hafer, inländischer, 19,25 bis 20; Hafer, ausländischer, 20,50 bis 21,75; Mais, gelb, 18,25; Weizenmehl, inlän­disches (Spezial 0) 41,75 bis 42,50; Roggenmehl 31,75 bis 32,50; Weizenkleie 8,75; Roggenkleie 10 bis 10,25; Erbsen 32 bis 48; Linsen 45 bis 75; öeu, süddeutsches, gut, trocken 7 bis 7,50; Weizen- und Roggenstroh, alt, 5,50 bis 6, neu, 3,50 bis 4; Treber, getrocknet, 15 Mark. Tendenz: fester.

Buntes Allerlei.

Lästige Ausländer" in deutschen Wäldern.

Die furchtbaren Schäden, die durch die Ein- 1* uUn^ ungerichtet worden sind,

haften uns noch lebendig im Gedächtnis. Man lallte aber aus dieser Erfahrung lernen und gegen vas sinnlose Etnburgern ausländischer Tiere in unserer Ratur einschreiten. Dies fordert Dr. Erich 3^°b^ÄnJ2.nr. Cinlm Aufsatz der Zeitschrift Der Raturforscher" und verlangt, daß wenigstens d,e Einburgerungsversuche von der Zustimmung der betreffenden Ministerien abhängig gemacht werden. Heutzutage kann jeder beliebige Tiere einführen, und es ist darin schon viel gesündigt worden. Eine der größten Geschmacksverirrungen war die Einbürgerung australischer Kän­guruhs in der Lausitz und in der Rheinprovinz Diese Hopser dehnteii ihre Streifzüge bis zum Taunus und in die Eifel aus und richteten Diel Unheil an. bevor sie von Wilddieben restlos ver.

'Deutsch

Reserve-Dank meldet demPrakt. Amerikadienst" zufolge weitere 5 Millionen Dollar zur Ausfuhr nach Deutschland für die Reichsbank an. Bekannt­lich wurden in der Vorwoche bereits 7.5 Mil­lionen Dollar übersandt. Es handelt sich bei diesen Geldbewegungen um eine Verringerung der Golddepots, die die Reichsbank bei einigen ausländischen Rotenbanken besitzt.

~ Berlin, 23. August. Die für !

Tag vorgesehene Einführung der Vereinig t e n Stahlwerke-Aktien bildete einen sensa­tionellen Auftakt der neuen Börsenwock-e Die Vorzeichnunben hatten schon am Samstag einen außergewöhnlichen Umfang angenommen der erkennen ließ, daß große Konzernzeichnunaen Vorlagen, und daß eine starke Repartierung Dorgenommen werden muß. Heute war der An­drang der Börsenvertreter zum Abgeben von Kaus- orders so groß, daß die Makler ihre Arbeit nicht mehr bewältigen- konnten und der Börsenvorstand ein besonderes Zimmer zur Entgegennahme der Kaufauftrage in Bereinigten Stahlwerke-Aktien zur Verfügung stellen mußte, vor dem die Bank- Vertreter in dichten Reihen anstanden. Es muß damit gerechnet werden, daß eine Ersatznotiz über- tjaugt nicht erfolgen kann. Bei der folgenden Nachfrage, die in die Milliarden ge­schätzt wird, und der ein Angebot von nur 30

Büchertifch.

Friedrich Rückert Gedichte. Herausgegeben von Dr. L. Magon. Mit vier Bildtafeln. (Verlag Strecker & Schröder, Stutt­gart. In Leinen 3,50, in Halbleder 5,50 Mk.) Den vielen Freunden Ruckertscher Lyrik wird hier aus der Hand eines hervorragenden Rückert- forschers ein Band geboten, der das Bezeich­nendste und Wertvollste aus seiner Lyrik her- aushebt. Die Gedichte sind nach einem einheit­lichen und wohlerwogenen Plan aneinander- gereiht. Wo zwischen einem bekannten und einem noch wenig bekannten Gedich-t zu wählen war. hat sich der Herausgeber für das letztere ent­schieden. So fehlt manches Gedicht, das man sonst in einer Rückertauswahl findet, dafür ist manches Gedicht abgedruckt, das der Kenner der Rückertschen Lyrik bisher in allen Rückertantho- logien schmerzlich vermißte. Diese neue Aus­gabe wird in ihrer vorbildlichen Ausstattung dem Lyriker Rückert weite Kreise erobern. 437

Stickereien und Spitze n", Blätter für kunstliebende Frauen. Alexander Koch, Darm­stadt. Sn der Hauptsache bringt das August­heft Proben von Tülkstickereien aus der Werk­statt Emmy Swehdrisek-Prochaska. Wien; duftige Gebilde, Vorhänge, Decken und Einsätze aus zartem Material von phantasievollen Blumen­mustern durchzogen. Die Arbeiten der Gewerbe­schule des Selle-Vereins sind derber und hand­greiflicher. sie suchen in Formengebung und Aus­führung Anregung im frühen Mittelalter. Kleine Plaudereien in gepflegter Sprache unterstreichen die Tendenz der Zeitschrift, Dinge des täg­lichen Gebrauchs solide und besonders zu ge­stalten. Die Photographien sind ausgezeichnet, eine farbige Beilage gibt einen drolligen ge­stickten Teewärmer mit Motiven aus dem Märchenbuch.

»Das Leben" (Heft 3, Leipziger Ver­lagsdruckerei G. m. b. H. Dorrn. Fischer & Kürsten. Leipzig).Das Leben" war. als es zuerst erschien, eine sehr lesbare Sammlung von Skizzen aller Art und für jeden Geschmack. Seht unter­scheidet cs sich in nichts von anderen Magazinen. Zwei ernste Erzählungen eine davon stofflich wie formal sehr hübsch eine komische und der Schluß eines recht amerikanischen Romans sind der Rest von ehemals. Dazu kommen Plaudereien, Anekdoten, pikante Histörchen und vor allem Photographien mehr ober minder verhüllter schöner Frauen, um baS Heft zu füllen und inter­essant zu machen.

Die Sllustrierte Zeitung (Verlag S. 3. Weber, Leipzig) behandelt in der Rümmer 4248 in einem längeren Beitrag u. a. die Aus­stellung im Münchener Glaspalast und gibt in Bilderbeispielen den mannigfaltigen Charakter ' dec diesjährigen Schau anschaulich wieder. Die Kunst des Tanzens kommt in dem BeitragDas Russisch-Romantische Ballett" von Eva Oräfin von Baudissin zu Worte. Die Pracht der Blu­men tritt in einem illustrierten ArtikelOrchi­deen' von Hans Brehmer leuchtend vors Auge. An einen alten Vorposten deutscher Kultur er­innert der BeitragRarwa in Estland". 3is Reich der Raturwissenschaften schlagen die Bei­träge ..Thunfischfang im Mittelmexr" undSon­derbares aus dem Berliner Aquarium*. . <

5% Deutsche RcichSonleihe . 4'/° Deutsche Neichsanlciye . B*A% Deutsche Reichsanlethe 8% Deutsche Reichsanlcihe . Deutsche Sparprämienanleihe 4% Preußische KonsolS . . 4% Hessen........

3*/,% Hessen 3% Hessen Deutsche Wertb. Dollar-Anl. dto. Doll.-Schatz-Aoircilug.) 4% Zolltürken 5°/o Goldinerilana .... Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Prtvat-Bank Daiinst. und Naftonalbank . Deutsche Bank.........

Deutsche Bercinsbank .... Diöconto Commandit Mrtallbaok...........

Mitteldeutsche Credttbank. . Ocslerreichische Creditaustalt. Weltbank............

Bochumer «Suß ....... BuderuS............

Caro .

»-Luxemburg......

irdiener Bergwerke . . Harpener Bergbau......

Kaliwerke AscherSlebeu.... Kaliwerk Westeregeln. . . . . Laurahütte...........

Oberbedarf .......... Phönir Bergbau ...... Rbeinstahl...........

Nie deck Montau ....... Tellus Bergbau...... .

Homburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . . . . , Cheramische Werke Albin . . Kwsntwerk Heioelberg . . Philipp Holzmann......

Anglo-Cont.-Guano Chemische Mäher Alapin . . 9- ®. Farbenindnstric, Ä.-G. Goldschmidt Holzverkohlung Rütgerswerkc Scheideanstalt Allg. Elektrizitäts-Tesellschaft Bergmann ,

Matnkraftwerke.....

Schockett . .......

Siemens 4 HalSve lldlcrwerlc Kicher ..... Daimler Ntotorcn. ..... Hehligcnstardt.........

Meguin.............

Motorenwerke Mannheim Frankfurter Armaturen Konservenfabrik Braun . . .

Schuhfabrik Herz Sichel..............

Zellstoff Waldhof ..... Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

Devisenmarkt Der!

Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Gewähr.)

Wirtschaft.

Don den Schlachtviehmärkien.

An den deutschen Schlachtviehmärkten der Woche kennzeichnet sich die Marktlage im Wochen­durchschnitt der unten angeführten Plätze als etwas weniger günstig als in der Vorwoche. In den Auftriebsziffern sind nennenswerte Ver­schiebungen nicht etngetreten. Die Preise hielten sich, ckbgesehen von geringfügigen örtlichen Schwankungen, etwa auf dem Riveau der Dorauf­gegangenen Woche. Auf den nachstehenden Märk­ten wurden für 1 Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert:

aftien, die ihre Aufwärtsbewegung um 1 bis 1,5 Prozent fortsetzten. Stuttgartzucker plus 2,5 Prozent. Deutsche Anleihen lagen weiter lust- Von ausländischen Renten konnten sich Türken etwas bessern. Der F r e i v e r k c h r mar sehr still. Benz 88,5, Brown Boveri 123, Gro- mag 60, Entreprise 7,5, Ufa 41, Ufra 91,5, Deutsche Petroleum 78, frankfurter Handelsbank 90 Proz. Im weiteren Verlaufe setzten sich bei belanglosen Umsätzen die Abschwächungen, besonders am Mon­tan- und Farbenmarkte, fort. Tagcsgeld mar beute wieder etwas leichter erhältlich. Für Monats­geld hörte man einen Satz von 5,25 bis 7,5 Prozent 3m Devisenverkehr lagen die westlichen ,yranfenualuten mäßig erholt. Paris gegen London 169,25, Brüssel gegen London 175,75. Mailand war Dagegen schwächer mit 149 gegen das Pfund.

Börsenkurse.

(Ohne Gewäßr.)

* 3. G. Farben-Industrie A. G., Frankfurt a. M. Wie aus zuverlässiger Quelle mitgeteilt wird, errichtet die 3. G. Farben- Fndustrie in Duisburg ein Unternehmen, das sich mit der Herstellung von Sauerstoff aus der Luft befassen soll. Das Werk in Duisburg ist bereits seit drei Monaten im Bau. 3n spätestens einem Monat soll der Betrieb zuerst in kleinerem Umfang ausgenommen werden. Das Gesamtge­lände beträgt zirka 30 000 Quadratmeter

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 23. Aug. Tendenz: Schwächer. Die Börsenlage läßt sich auch zu Wochenbeginn als unsicher bezeichnen. Starke Abgaben ver­ursachten eine vom Montanmarkt ausgehende, nach unten neigende Tendenz, die fast den ganzen Markt beeinflußte. Die Spekulation beobachtete große Zurückhaltung, wozu sie sich auch durch die Zeichnungen aus die Aktien der Vereinigten Stahlwerke-A.-G. veranlaßt sah, und es ließ sich erkennen, daß sie das Bestreben des Pu­blikums, das eher auf der Verkäuferseite stand, unterstützte. Nachdem im Frühverkehr von Bureau zu Bureau noch recht hohe Kurse genannt morden waren, setzte die Vorbörse bereits mit ganz empfindlichen Einbußen, die sich bei Be­ginn des amtlichen Verkehrs noch verstärkten. Am M 0 n t a n m a r f t verloren Deutsch-Lux und Bu­derus je 3 Proz., Gelsenkirchen 2,7, Harpener 4,5, Mansfelder 4,2 Proz. Einige Werte hatten dagegen leichte Besserungen zu verzeichnen, so Mannesmann plus 0,5 und Riebeck-Montan plus 4 Proz. Von Kaliaktien zogen Westeregeln um 2 Prozent an. Rhein. Braunkohlen 3 Proz. schwächer. Das Interesse für 9. G. Farbenindustrie hat sich wesent­lich vermindert. Der Kurs dieses Papieres unterlag Schwankungen und ging im Verlaufe auf 289 Pro­zent zuruck, also minus 4 Prozent. Die anderen Chemiewerke waren um 1 bis 2 Prozent gedrückt Holzverkohlung senkten sich auf ihren früheren Stand von 55,5 Prozent. E l e k t r 0 a k t i c n hatten zumeist Einbußen von 1 big 2 P r 0 z Zu verzeichnen. Am Bankenmarkt erlitten Darmstadter Bank infolge großen Angebots einen Sturz von 7 Proz. Auch die anbereti Bankaktien waren 1 bis 2 Proz. schwächer. Metallbank gehalten. Bayri che Hypotheken konnten 1,5 Prozent anziehen. Schiffahrtsaktien lagen 2 bis 3 Prozent schwächer. Auto- und Maschinenaktien waren nur mafjig rückgängig. Baustoffaktien verloren etwa

Prozent. Von Zellstoffaktien hatten Waldhof eine starke Einbuße von 6 Prozent aufzuweisen. Oel- aktien tendierten etwa 3 Prozent niedriger Ein er­freulicheres Bild bot der Markt der Zucker-

Tschechoslowakei 2 P. 5m Wasserballspiel, wo nur noch die Begegnung UngarnSchweden .umsteht, nimmt Deutschland den dritten Platz ein. hier ist die Reihenfolge zur Zeit: 1. Ungarn 4 P., Schweden, 3 P., 3. D e u t s ch l a n d 2 P., 4. Bel- gien 1 P.

Die Entscheidung im 400°Meter-Freistilschwim° men hatte folgende Ergebnisse: 1. Arne Borg- Schweden 5:14,2, 2. Heinrich- Deutschland 5:21,6, 1 Berges- Deutschland 5:25,6. In den Vorläu- Fen über 100-Meter-Rücken belegten die Deutschen den zweiten und dritten Platz. Hier waren die Ergebnisse: 1. und 2. Lundayl - Schweden und Bartha-Ungarn in totem Rennen 1:17, 3. Trenschel - Deutschland 1:19. 2. Vorkauf: 1. Bitskey-Ungarn 1:16,8, 2. Fr 0 lich -Deutsch­land 1:17,4. Im Kunstspringen waren die deutschen Vertreter ihren übrigen Gegnern weit überlegen und konnten in beiden Vorläufen die ersten Plätze einnehmen. Die Ergebnisse sind: 1. Vorlauf: 1. Mund- Deutschland 181,10 P., 2. Oeberg - Schweden 152,32 P., 3. Staudi n- g e r - Oesterreich 141,54 P. 2. Vorlauf: 1. Dr. Lechnir - Deutschland 182,44 P., 2. Arnold- Oesterreich 155,74 P. 3. Balaß - Tschechoslowakei 153,60.

In Den Vorläufen über 100-Meter-Frei- ft i l konnten die Deutschen Vertreter jedesmal den zweiten Platz einnehmen und so die Berechtigung zur Teilnahme an der Entscheidung erringen. Im 1. Vorlauf traten nur der Schwede Arne Borg und Heinrich- Deutschland an. Die hierbei er­zielte Zeit entspricht nicht den Leistungen beider. Die Ergebnisse: 1. Vorlauf: 1. Arne Borg- Schwe­den 1:08,6, 2. Heinrich-Deutschland 1:09,6. 2. Vorlauf: 1. Barany - Ungarn 1:02,6, 2. W e r- n e r Schweden 1:04,6. 3. Vorlauf: 1. G a d 0 r f f y- Ungam 1:04,4, 2. Heitmann - Deutschland 1:06,4. In die Entscheidung kommen: Arne Borg, Hein­rich, Barany, Werner, Gaborffy, Heit­mann und als schnellster Dritter P 0 l l i.

Der letzte Tag der Europa-Schwimm-Meister- schäften ergaben einen glänzenden Sieg Deutschlands. In jedem Rennen war es den deutschen Schwimmern gelungen, sich die Berechti­gung zur Teilnahme an den Endkämpfen zu errin­gen und Damit im Kampf um Den Europa-Pokal sich wertvolle Punkte zu sichern. Im K u n st s p r i n- g e n wurde der deutsche Meister Mund mit 186,42 Punkten Europameister vor seinem Landsmann Dr. Lechnir und dem Tschechen B a l a c s. Auch die einzige Staffel, die zum Austrag gebracht wurde 4 mal 200-Meter-Frei ft il-Schwim- men sah die deutschen Vertreter in Front. Sie siegten mit der Mannschaft Heinrich, Heit­mann, Berges, Rademacher in der Zeit von 9 Min. 52,2 Sek. vor Ungarn und Schweden. Der Gietzener Schwimmverein

erfolgreich in Offenbach.

12 Zum Gau-Iugendfest des Kreises V Gau 1 des Deutschen Schwimmverbandes konnte der Gießener Schwimmverein leider nur eine ganz geringe Zahl von Meldungen abgeben, da an dem­selben Tag Der Schwimm- und Rudersport-Werbe- tag in Gießen stattfanD. Um so erfreulicher ist cs, daß Den wenigen nach Offenbach entsanDten Iugend- schwimmern schöne Erfolge beschieDen waren. Die Knabenlagenstaffel 3mal 50 Meter, Die Die Gießener Mannschaft (Lesch, Rau, Herbert) infolge Der schlechten ZugverbinDung im Alleingang nach­schwimmen mußte, sah Den Gießener S. V. mit '/io Sekunde hinter Offenbach 96 auf dem zweiten Platz vor den Vereinen von Darmstadt, Frankfurt und Hanau. Willi Rau wurde im Knabenfreistil­schwimmen (100 Meter) mit 1 Minute 21 Sekunden überlegener Sieger vor Schwarz (Darmstadt) mit 1 Min. 32 Sek. Im Jugendbrustschwimmen (100 Meter) gelang es Rolf Kraft, bei 21 Meldungen den Dritten Platz in 1 Min. 37,5 Sek. zu belegen.

Radsport.

Strahen-Radfernsahrt Unser August Lehr".

Der Frankfurter Bycicle-Club veranstaltete am Sonntag zum dritten Male die Straßen- Rabfernfahrt ?Unfcr August Lehr" über 210 Km. Die Strecke führte von Frankfurt über Soden, Königstein. Wehrheim, Rodheim, Vilbel zur Hauptkontrolle nach Frankfurt, wo eine 20 Min.-- Zwangspause innezuhalten war. Von da aus ging es über Offenbach, Seligenstadt, Obern bürg, Reinheim, Darmstadt, Mörfeldeir zum Frank­furter Stadion. Morgens um 6,30 Ahr starteten die O, B- und -^-Gruppe in einem Abstand von je drei Minuten. Schon bei Soden sind die O unb B-Fahrer von den Fahrern der Gruppe A eingeholt. 3n scharfem Tempo werden nun die Berge bewältigt und kurz nach 10 LIHr zeichneten sich in der Hauptkontrolle Frankfurck-Eintracht- sportplatz die Ersten, G u g a u und Z e i h n e r. ein. Oluf dem zweiten Teil der Fahrt begann nun ein allgemeines Bummeln der Fahrer. Der Grund ist wohl auch zum Teil darauf zurückzu- führen, daß Gugau kurz nach Seligenstadt Ketten- schaden erlitt und das Rennen aufgeben mußte. Somit war der Favorit des Rennens ausge- schieden. Zweifellos hätte er mehr Leben in die Fahrer gebracht. Es bildet sich nun auf dem letzten Teil der Strecke eine starke Spitzengruppe von 12 Mann, die das Rennen geschlossen nach Hause fuhren. Kurz vor dem Ziel konnte dann 'm getoattigen Spurt Ze ner (Schweinfurt) als Sieger das Rennen beenden. Ergebnisse: 1 Meißner-Schweinfurt, 2. Otto Cap° Frank- furt a. M., 3. Max Günther- Chemnitz. 4. L Geher- Schweinfurt, 5. Emil Müller- Frank- sUtt a. M., 6. Hundertmark - Frankfurt a. M-, 7. Franken- Köln, 8. T oma s i n i ° Wies­baden, alle dichtauf.

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß! l-Uhr. Kurs 1 Kur»

Schluß-lAnfang Kur» 1xur-.

Datum-.

21.8. j 23.8.

21. 8 | 23. 8.

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»Frankfurt a. M.

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36-70

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28-62

20-59

50-75

47-60

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50-83

40-50

24-63

48-82

35-66

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45-80

25-62

55-80

28-60

46-100

30-52

18-61

44-80

25-50

15-57

30-80

25-60

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45-90

2663

18-60

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21-58

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28-62

48-82

17-52

33-80

28-57

20-60

50-100

25-64

40-78

38-64

19-60

38-120

32-55

13-60

48-75

34-45

20-58

45-74

_

10-57

28-74

20-56

14-58

55-75

15-58

4575

35-60

> e Rei

chsban

f. Die

21 August.

23. August.

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

v)cld

Brief

Geld

Brief

168,24

168.66

168,17

168.59

Buen.-AmS

1,696

1,700

1,696

1,700

Brss.-Antw

11,62

11,66

11,485

11,645

Christlama.

91,91

92,15

91,91

92,15

Kopriihag.-n

111,49

111,77

111,47

111,75

Stockholm .

112,26

112,54

112,26

112,52

ßelfinoforS.

10,557

10,597

10,557

10,597

Italien. . .

13,79

13,83

13,49

13,53

London. .

20,377

20,429

20,374

20,426

Vleuhor! . .

4.195

4.205

4.195

4,205

Baris....

12,45

12,85

11,93

11,97

Schweiz . .

hl,01

bl.21

80,99

hl,19

Spanien . .

64,71

64.93

64,71

Japan .. .

2.018

2.022

2,015

2,019

»Ho de Jan. Wien in D.»

U.644

0.656

0,645

0.647

Oeft. abgcst.

59,27

59,61

59,27

69,41

Trag ....

12,418

12,458

12,418

12,458

Belgrad . .

7.405

7.425

7,405

7,425

Budapest. .

o,87

5,89

5,865

5,685

Bulgarien .

-,04

5,06

5,035

3,045

Lissabon

21.40

21,45

21,375

-1,425

Danzig. .

81,68

81,88

81,65

Konstonftn.

2,32

2,33

2,31

2,32

Nthen. .

4,74

4.76

4,74

4,76

Canada. .

4,198

4,208

4,198

4,208

Uruguav

4.195

4.205

4.195

4.205

Berlin, 21. August.

Geld

Brier

Amcrikanilche Note» ....

4,178

4,198

Slelgischc Noten...... .

11,67

11,73

Dänische Noten.......

111,32

111,88

Englilche Noten..... . ,

20,35

20,44

Französische Noten .....

12,07

12,13

Holländische Noten . .

167,88

16-8.72

Italienische Noten ... .

14.08

14,16

Norwegische Noten......

91,67

92,13

Dcur!ch-2cstcrr, 5100 Kronen

59.19

59,49

Numaniichc Noten . . .

Schwedische Noten.....

112,07

112,63

Schwencr Noten.......

80,97

81,37

Spanische Noten.......

64,49

64,81

Tschechoslowakische Noten . .

12.375

12,435

nngarifctic Noten.......

6.82

5.86