Jur Tuberkulosebekämpfung
55,75
98,4 97,75'
93,5
53,52
43,5
106
78,75
115,5
116
Berlin, 22 März
59
60
78'
81'
93,75
74,5
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M Telegraphische Auszahlung.
90,5'
104'
44
94
o
90,62
138,5
78,72
77
89
134
79 77,5 77,5
111
133,2* ta,75 78 109,5
Bon Dr. Carl
Tuberkulose begegnet inan allzuoft, am in der Form der Lungentuberkulose. Sie
Stuhl- Gießen.
Tuberkulosebekämpfung erfolgen muß, insofern kn Zukunft die Leichtkranken in der Heimat behandelt werden und gesunden, und daß die Schwcrtranken sich in den Heilstätten zusammenfinden, damit ihnen dort geholfen wird, und damit durch ihre möglichst lange Fernhaltung non der Familie die nächste Generation vor der unausbleiblichen Ansteckung verschont bleibt. Hier sei ganz besonders noch darauf hinge- wiesen, daß in vielen Fällen die erwähnte chirurgische Behandlung in der einen oder anderen Form solche Kranken von ihrer Bazillenausscheidung befreit, und daß mancher von ihnen wieder seine Arbeitsfähigkeit erlangt.
An der Zweckmäßigkeit der Art der einzuleitenden Behandlung sind in erster Linie die Kranken inter- essiert, dann aber auch die Krankenkassen, Versiehe« rungsanstalten, sowie öffentliche und private Wohlfahrt. In nächster Nähe der Stadt wären in geschütztem Gelände Liegehallen zu erbauen, in welchen die erwähnten Leichtkranken unter strenger Aufsicht ihre Liegekuren ausführen. Während seither infolge der viel zu geringen Bettenzahl der Heilstätten alle Kranken wachen-, ja monatelang warten mußten, bis ihre Ausnahme in einer Heilstätte möglich war, würde alsdann ein sofortiger Beginn der Behandlung eintreten können. Bei den Patienten würde sich in der Wartezeit das Leiden inzwischen nicht verschlimmern; andererseits hätten die Krankenkassen begreifliches großes Intersfe an dem umgehenden Beginne des Heilverfahrens. Eine Behandlung in den geschloffenen Lungenheilstätten wäre alsdann für diese Frühstadien der Lungentuberkulose überhaupt meist nicht erforderlich und die Anstalten ständen den Schwerkranken, offenen Tuberkulösen, zur Ver- fügung.
Die Behandlung der Lungentuberkulosen und anderen offenkundigen Tuberkuloseerkrankungen der Erwachsenen ist und bleibt die Reparation eines Schadens, der vielfach im Kindesalter hätte vermieden oder doch abgeschwächt werden können. Fast alle Menschen erleiden in frühester Jugend eine Tuberkuloseansteckung. Oft überwindet sie der Organismus unbemerkt. Häufig zeigen sich in der Jugend Skrofulose, „Blutarmut" und andere Leiden, welche durch die nicht ruhende tuberkulöse Erkrankung bedingt sind. In diesen Stadien kann und müßte geheilt werden durch Licht, Luft und Sonne! Selbstverständlich dürfen andere wichtige elementare Grundbedingungen der Heilung nicht außer acht gelassen werden. Das Luft - und Sonnenbad f ü r' s Volk muß geschaffen werden. Es muß so eingerichtet fein, daß sich jede Mutter dort mit ihren Kindern Kraft und Ausdauer holt in den Strahlen und in der Wärme des Sonnenlichtes. Hier gilt es, die Widerstandsfähigkeit des einzelnen zu stählen für den Kampf gegen die Tuberkulose. Und das läßt sich nur in einem gut angelegten Frauenluftbade erreichen.
Es wird immer deutlicher hervortreten und gar bald wird sich keiner mehr der Erkenntnis verschließen, daß die Tuberkulosebekämpfung in erster Linie eine kommunale Angelegenheit ist. Wo in Stadt und Land für diese Fragen zur Hebung der Volksgesundheit Verständnis ist, wo schon die Kinder aller Volksschichten in einem sachgemäß eingerichteten Luft- und Sonnenbade Zugang haben, wo die Lungenkatarrhe der Erwachsenen an Ort und Stelle durch eine Freiliegekur sofort behandelt werden können, da wird sich die Zahl der Todesfälle infolge von Lungenschwindsucht bedeutend vermindern.
12,50, Lupinen (gelb) 14 bis 14,50, Serradelle (alt) 15 bis 21, Serradelle (neu) 26 bis 29. Rapskuchen 14,50 bis 14,70, Leinkuchen 18,40 bi« 18,60, Trockenschnitzel 8,60 bis 8,80, Soyaschrot 18,50 bis 18,70, Kartoffelflocken 13,80 bis 14.
Börsenkurse.
Kirchliche Nachrichten.
- Evangelische Gemeinden.
« ven. ^vhanneSkirche. Mittwoch, 24.035t», baöö. 6; Vassionsaottesdienst. Pfr. AuSfeld.
45 107
79 32,5
116,5 52 .>8
98,5
93,75
88,75
116,25
52
59
91
133,5* 79,75
77,25
97,75* 92,75" '87,257 I 115* ! 51
1 49,4
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers"^
Frankfurt a.M., 23 März. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 26,75 Mk.; Roggen, inländischer, 17,50 bis 17,75; Sommergerste für Brau- Zwecke 21 bis 24; Hafer, inländischer, 19,50 bis 21,50; Mais (gelb) 17,50 bis 18; Weizenmehl, in- landisclies (Spezial 0) 40 bis 40,75; Roggenmehl 26,25 bis 26,50; Weizenkleie 9,25 bis 9,50; Rogqen- kleie 10,25. Mk. Tendenz: stetig.
Berliner Produktenbörse.
56,5 43 89
90,5 105,75 130,25 136,25
34,75
45
78,75
81,5
85,5
148 148,12
"8,4 ; 145,7' 148,5 | 146,4
86
88,9 115,62
50,75
49,75
29,5
37
Die Kirschbäume auf dem Trieb gefällt?
Gießen ist an Raturschönheiten allzureich. Daher hat man wohl auch nichts besseres zu tun, als es von diesen, wo es geht, zu befreien. Rirgend ward Frühling allen Einwohnern unserer Stadt mehr Erlebnis als zur Zeit der Kirschen- blute, da der Blick schweifte über weißem, srohem, sruchtverheißendem Blütenmeer zu den Burgen Gleiberg und Vetzberg. Geht zum -r^rieb. letzt Euch an, was dort geschah. Mit schwellenden Knospen liegen sie, in Koller Kraft gefällt. Ein wüster, wirrer Rndirck. Geht nur hinaus um die Zeit der Blute, nichts werdet Zhr sehen als einen öden, leeren Fleck. Geschehen ist geschehen. Was nützt der gerechte Unwille der Raturfreunde, die Gie- ßens Antlitz schon erhalten wollen. Aber wir Aussen doch fragen, gibt es für künftige Fälle keine Möglichkeiten des Einspruchs, der Verhütung solcher Dinge. Hier hat jeder das Recht zu fragen: Muhte das sein? Zu welchem ..höheren Zwecke , der dies Mittel heiligte. Haben unsere Stadtverordneten darum gewußt und hat nieinand dagegen Einspruch erhoben? Man S ung Antwort und die Gewähr, daß in
VSS*Ä en solche Dinge vorher vor die Öffentlichkeit gebracht werden S.
Einqesandt.
[Sur Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem
Erkrankung, die nicht immer erkannt wird und erkannt werden kann. Davon weiß jeder Arzt
Berlin. 22. März. Der Berliner Produktenhandel eröffnete die neue Woche im Zeichen etwas festerer Tendenz. Das Ausland übt mit seinen Preisrückgängen wenig Einfluß aus. Vielmehr gaben heute nur markttechnische Momente der Börse das Gepräge. Das Angebot in Weizen bleibt nach wie vor überaus knapp, so daß die Mühlen ihren anhaltenden Bedarf nur sehr schwer wieder hier decken können. Auch Roggen ist bet allgemeiner Frage knapp und in den Forderungen hochgehalten. Gerste in guter Ware fefter, desgleichen Hafer, der besonders nach dem Rheinland gesucht wird. Für 'Mehl sind die teilweise erhöhten Preisforderungen schwer durchzusetzen. Futterartikel andauernd still. Im Zeithandel eröffnete der Weizen etwa 1.50 Mart hoher. Roggen zu 0,5 bis 1,50 Mark über Vortag- Beachtenswert ist für den heutigen Verkehr das sehr starke Deckungsbedürfnis in beiden Ge- treiöearten für Märzlieferung. Es notierten pro Tonne: Weizen (märk.) 255 bis 259, Roggen (marf.) 156 bis 161, Sommergerste 166 bis 190, . ^ euuuiuu -veui
(märnr°169mi?iä *17?tert?Cr <?38r b's 152- Hafer Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
L r2. 173: Doppelzentner: Weizen- ----
JJ0.1 33 bis 36.25, Roggenmehl 22,75 bis 24 75 Welzenkleie 10,20 bis 10,40. Roggenkleie 920 BiM9'4V,!f‘°riccrB,cn n bis Otine 6„®fe° Erbsen 23 bis 25, »uttererbfen 19 bis 21 Peluschken 20 b,s 21. Ackerbohnen 20 bis 21 W-ck-n 23 bi« 25.50, Lupinen <7lcm ° II50 bis
Berliner Börse.
lEigener Drahtbericht des ..Gießener Anzeigers".)
B e rl i n, 23. März. Der Effektenmarkt stand Henle vormittag noch unter dem Einfluß der gestrigen Der st immun g. Die Tendenz war vorbörs- ich m a t t. S ch i f s a h r t s a k t i e n , die am stärksten angeboten waren, lagen bis zu 2 Prozent mcörigcr Bei Beginn des offiziellen Verkehrs stellte E Erholung ein, da die Spannung hinsichtlich der Reichstagsdebatte über die Konferenz nachgelassen hat und bei der heutigen Abstimmung lelne akute Regierungskrise erwartet wird. Außerdem war am offenen Geldmarkt uoH kerne Versteifung zu bemerken, wenn auch der Bedarf etwas größer geworden ist. Tagesgeld wurde unverändert mit 5 bis 6,5 Prozent und darunter angeboten, Monatsgeld mit 6,5 bis 7 Prozent. Xroft der Widerstandsfähigkeit waren die U m - i_a tz e an den Terminmärkten während der ersten stunde bei der großen Zurückhaltung der Spekulation sehr gering. Nur einige Spezialwerte, wie Oelaktien und von den variablen Werten die Ultien der Schuhfabriken iind Freigabewerte rour= ben bei anziehenden Kursen lebhafter gehandelt. Be- ii cffs der Freigabewerte lag eine Nachricht iwr. wonach sich der amerikanische Kongreß nach in
Bochumer Guh . ...... Buderus ........... Caro Deutsch-Luxemburg (Gelsenkirchener Bergwerke . . Harpener Bergbau «alnvcrke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln. . . . . Laurahütte Oberbrdars .......... Phönix Bergbau Rheinnahl...........
Riebest Montan Tellus Bergbau Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd • . . , Cheramische Werke Albt» . . Zementwerk Heioelberg . . . Philtvv Holzmann Auglo-Cont.-Guano.....
Chemische Mäher Alapin . .
Ä. Farbenindustrie, A.-G. (Goldschmidt Holzverkohlung Mütgcrswerke Lcheidccmstalt.........
W Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mcnnkraftwerke . * Schlickert Siemens & Halske ..... Adlcrwerke Kicher ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenstaedt Megoin.............
Motorenwerke Mannheim . Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . .
Schnhsabrik Herz ..... Sichel
Zellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerrobrik Waghäusel . . .
Letzte Nachrichten.
Furchtbares Familiendrama.
Freiburg i. Br., 23. März. <WTB. Eig Drahtbericht.) 3n Ausflügen fanb man heute mittag in der verschlossenen Wohnung des erst kürzlich hierher gezogenen Reisenden Halter dessen Ehefrau, feine drei Kinder unb Halter selbst tot vor. Einem der Kinder ümr die Kehle durchschnitten, die Leichen der beiden anderen Kinder und der Ehefrau Wielen Schußwunden auf. Vermutlich hat §altei, der aus Rorddeutschland flammt, seine k. "u mch zwei der Kinder erschossen, dem dritten Kinde die tödliche Schnittwunde beige- Bnujt und d^n den Revolver gegen sich selbst gerichtet Finanzielle Schwierigkeiten durften der Grund zur Tat sein.
Zmerikanischc Note» . ....
Belgische Noten .....
Damsche Noten .....
Englische Noten ..... ' '
Französische Noten . ....
Holländische Noten fttalienische Noten '
Norwegische Noten . . . .
Deutsch-Oefterr.. a 100 Kronen Rumänische Noten ...
Schwedische Noten . . * '
Schweizer Noten ... . * Spanische Noten Tschechoslowakische Noten 2. Ungarische Norm . ' *
Die Verhandlungen vom Sonntag brachten ^°Ä»^^wiesen, daß unter diesen Pte.enten ein L-nachst eine Aussprache über baä Lager auf '^<1) ,ck>er Prozentsatz überhaupt mcht lungen-
R ü g e n. Dann wurden eine Reihe rennsport- *ra"L '[*’ e,n Öderer, nicht unbeträchtlicher Teil l i ch e Anträge beraten. Die Rennstrecken Behandlung nicht bedürfe. Denn mir wissen, daß sollen bestehen bleiben (lange Strecke Sutortige formen der Lungentuberkulose auch ohne 28 Kilometer, die nur im Wanderboot ÄlaffeA Anstaltsbehandlung heilen. Die schweren, bösartigen, ober B. nicht im Rennboot zurückgelegt werden vorgeschrittenen Formen der Lungentuberkulose dadarf. Ferner wird eine Versicherung für L^en, deren Heilungsausstchten gering waren, wur- Anfall- und Haftpflicht, für die der Verband die ben ber Heilstättenbehandlung
Prämie zahlt, durchgeführt. Internationale De- ailsgefchlchsen und blieben wenn s,e em Heim hatten, Ziehungen sollen bald wieder ausgenommen wer- m '£rcr ö«nuhe. Das bedeutet, praktisch betrachtet, den, und zwar zunächst mit der Schwer, Der ,m 6mne der Tuberkulosenbekampfung, daß in der Verband soll in das Vereinsregister eingetragen Mehrzahl geschlossene Tuberkulosen, d. h. die Fälle, werden. Rächster Verbandstag ist in Forst welche in ihrem tfungenausroiirf nod) feine Bacillen 'Lausitz). Der diesjährige Kanutag findet am aushusteten, zu einer Heilstättenbehandlung heran- ® taff elf ee in Bayern statt Dort und auf gezogen wurden, wahrend die offenen Lungentuber- ber Isar werden die Gaumeisterkämpfe ausae- kulosen, das sind solche, die in ihrem Auswurfe den tragen. Die lange Strecke wird auf der -i-uberkelbazillns ausscheiden, großenteils in den E lb e bei Dresden' ausgefahren Die Beteiligung ^»ngenheilanstalten keine Aufnahme fanden. Sie an den K a m p f s p i e l e n in Köln wurde Icben ^aulc- ie nach den Verhältnissen, oft in beben Vereinen zur Pflicht gemacht. schränkteni Raume nut den Angehörigen zusammen
und stecken namentlich die jungen Kinder mit Sicher- heit an, welche nach kürzerer oder längerer Zeit der- Auto-Anfahrt. selben Krankheit zum Opfer fallen.
'w'o BiTÄ
Sääe; sys kmäsä ÄtrUV"co-40 Ver,onen kiln*,en- WÄSKÄS'S ’ ’ ' ___________ jahrelangen vergeblichen Versuchen mit den ver
schiedensten Behandlungsmethoden noch einem chi-
Gießener BZochenmarttpreise. rurgischen Eingriffe unterzieht.
(=5 , s , .. , Während man bis zum heutigen Tage vielfach
E ?uf dein heutigen Wochenmarkt der Anschauung huldigte, daß ein Lungenkranker zur ff? /In T”™ ^"e 30 bis 40, Heilung möglichst einen Klimawechsel vornehmen VAifrmPt an6 J 9 «?0, '"usse, vertreten nun sogar objektive Fachärzte den
Standpunkt, daß der Kranke — abgesehen von be-
An 5^oränSinn sonderen Fällen — ebenso gut im Klima seiner ^ev-
bis ^0 ^^0. Endwlm mat Genesung finden kann. Werden doch die meisten
100 oa8 ÜOn ben Menschen, welche ein tuberkulöse Infektion
100. To^^n 150, Zwiebeln 20 Meerrettich 40 erleiden, und sich eine Heilstättenbehandlung nicht er- tauben können, auch in den heimatlichen Verhält- Hahnen 110 bis 120, Suppenhühner 110 bis 120; nisten wieder aefunb
1926 auf 383 599 gegen ist mithin gegenüber dem Vormonat um 5219 zu- vürfgegangen; Ende Februar 1925 waren 472 181 Arbeiter beschäftigt. Die Zahl der Feierschichten betrug im Februar 1926 579 000 gegen 384 000 im ftanuar 1926 (beide Angaben nach vorläufiger ^e= uif" mV™ 2)e3cmber 1925 stellte sich die Zahl
dieser Woche mit dem Freigabegösetzentwiirs be-
WlTtlChQlte Usen.soll. 3m Devisenverkehr herrschte große
4 h v . Gescbosttsstille. Paris lag gegen London erneut
Die Kohlenförderung des Ruhr- schwacher nut 137,50 bis 137,75.
g e b i e t e s i m Februar. Im Monat Februar
wurden im Ruhrgebiet insgesamt an 24 Arbeitstagen ."vranfhtrter Bö» »o
8050361 Tonnen Kohle gefördert bei achtstündiger
Schichtzeit einschließlich Ein- und Ausfahrt gegen (Eigener Drahtbericht des „OicBcnei Anzetgers".)
8 401992 Tonnen an 24H Arbeitstagen im Vor- Frankfurt aq 07?^*.. .. •
S-BÄ- Mr-ÄWMG Februar 1913 (8Ftündige Schichtzeit). Arbeitstäglich f r eunbl ick-r ÖUr4) etwas
betrug die Kohlenförderung im Februar 1926 L verdrängt wer-
•335432 Tonnen, im Januar 1926 344 697 Tonnen, Maß/-um Ausdruck
nn Februar 1919 226 282 Tonnen und im Februar n* 8 « f Spekulation verhielt
1913 383 088 Tonnen. Die Kokserzeugung des e r des ^ltimos st a r k
Ruhrgebiets stellte sich im Februar 1926 auf nicht ptiLh f b venner^werte Umsätze
1 6565 929 Tonnen, im Januar 1926 auf 1753 753 S borficltia ^ ^n n disponierte Tonnen, im Februar 1919 auf 1 313 442 Tonnen ein flarpr Ärbiirf nA mnenpolltlschen Lage i m Februar 1913 auf 1 973 264 Tnnrum Tiir Cink . nDC6 nicht möglich ist. Wab-
t ä g lidjeS 01 s e t, e u nunq betrug im S ?le «P-kulation sich ®ucfd,äft zurück- bruar 1926 59176 Tonnen, Januar ?926 56 575 Kaufaufträge aus der Pro-
Tonnen. Fedruor 1919 W 909 Tonnen F^brunr fTm ar des
1913 70 499 Tonnen. Die Brikettherstellung belief Kui?entnückluua ^vlgedessen war
nd) auf 341 466 Tonnen im Februar 1926 33919s -t" t0elLttol c1*9 zunächst uneinheitlich, aber Tonnet im J7nua719-g!" ZM Tonnkn tag? ÄeÄ Ä.’*« bruar 1919 und 396 503 Tonnen im Februar 1913. laaen reckt ^sckw?ck 1 r a ^-lJn Arbeitstäglich wurden an Briketts hergestellt im ährten di? Abaaben^f'nrt^ktc., b-cfe5
Februar 1926 14 228 Tonnen, Januar 1926 13 913 220^fflLSt i,ninuÄ
SÄ-J! ’ff-USÄ L SÄSif -FÄ SÄ»
-rrnonat um 5219 xu= I Pbönir biteben Deut ch-Lux und
orieoen behauptet, während einige andere ^erte dieser Gruppe zum Rachgeben neigten.
5 vr ow er t e blieben zumeist gehalten. Rütgers- v-^^le plus 1 Prozent, aber Holzverkohlung mi- Hrf? 9ns$,r05€nh' o'lm Slekt romarkt muhten H ZSG und Lahmeyer eine 1- bzw. 2prozen° ige Abschwächung gefallen lassen.Bankaktien lagen ruhig und wiesen nur unbedeutende Kurs- veranderungen auf. Autoaktien tendierten fest. Kletzer plus 1 Prozent. Lebhaft begehrt
waren Zuckeraktien die ansehnlich hoher gingen. Offstein, Zucker plus 4,5 Prozent Heilbronn ° Zucker 2,5 Prozent. Auch die Aktien' der Schuhfabriken blieben gesucht besonders Singel. Deutsche Anleihen hatten lustloses Geschäft bei kaum veränderten Kursen. Am Auslandrenten- markt verstimmte für Türken die Verzögerung in den Pariser Verhandlungen und führte zu einem Rachgeben dieser Werte. Ungarn waren dagegen befestigt. 3m Freiverkehr horte man: Becker Kohle 51, Decker Stahl 45, Benz 50 Brown Doveri 68, Entreprise 10, Growag 35 5' Hansa-Bank 72,5, Ufa 50, Ufra 70 Prvz. Der breitere Verlauf wurde durch eine sich stärker bemerkbar machende Qlbgabeneigung ungünstig beeinflußt, die sich besonders auf führende Werte erstreckte. Das Geschäft wurde lustlos, und teil- toeife traten leichte Senkungen der Kurse ein.
?c> :® m a ,FE * zeigt unverändert große Flüssigkeit. Die Sähe sind unverändert. Im Devisen verkehr waren Veränderungen von De° ■ du verzeichnen Paris lag etwas schwächer
86 I 57,25 !
'.KJ 91,25 106,25 131,75 1
137,2I
35
42,25
79 | 81.75 I 85,5
56 ;
88,75* 1 55,9
41,5' 88,75* 90,75* 1104,9*
129,25 135,25
34,75 43,9*
78,25*
81.4* I 85,5
.145,6*
146.5*
Geld
4,187
17,01 110,00 20,357
14,97 167,68
16,94 90,52 59,03
1,78 112,17
80,63 59,05 12,385
5,84
2ln die Besprechungen des Vorstandes schlossen | sich om 2!achmittag die Beratungen der Gesamtversammlung an, in der von 14 Kreisen zwölf burd) 100 Abgeordnete vertreten waren. Der Vorsitzende. Ingenieur R ei necke-Köln, gab einen Rückblick auf bag für den Kanusport gün- I r Itige Jahr 1925, in dem 75 neue Vereine dem I v^'st^v Verband beigetreten sind. Mit Beifall wurde ,'t .c,ne. begrüßt, daß es dem Kanuverband gelungen 1 . ...
ift. in den Reichsausschuß für Leibesübungen 3!.' ^rzohlen. Es fei nur an die vielen Rippenfellent- als Stammverband aufgenommen zu werden. 3m 3"ndungen erinnert, hinter welchen eine Tuberkulose Kanurennsport seien Höchstleistungen gegen inter- versteckt ist, an die häufigen Brustkatarrhe der nationale Klasse erzielt worden. Der' Vorsitzende sjllten- die nichts anders als eine durch ein ganzes des Oberrhein- und Mainkreises, Zahn, hieß -eben hindurch begleitende chronische Lungentuber- die Abgeordneten in Frankfurt willkommen. Di- ililose sind. Asthma erscheint häufig als eine Aeuße- rektor Echternach vom Frankfurter Stadl- ^""g tuberkulöser Lunqenherde. Manche Lungenent- amt für Leibesübungen wünschte in längerer Windung ist tuberkulöser Natur. Bleichsucht, Blut- Rede den Verhandlungen einen guten Verlauf vrmut, Nervosität u. a. gehören leider auch oft welchem Wunsche sich der Sportsmann v. der h'erher.
Emden anschloß. Den Schluß der Beratungen 9Jian hat erkannt und längst ausgesprochen, daß bildete die brennende Frage der Schaffung von das heute übliche System der Bekämpfung der Lun- Zugendherbergen für Wanderpadd-i gentuberfulofe unzulänglich ist. Von den Heilstätten l c r. Dr. Becker- Düsseldorf und Sauer- wurden seither nur die Leichtkranken aufgenommen, mann- Mainz wurden beauftragt, die Vor- die beginnenden Lungentuberkulosen, welche mit arbeiten in dieser wichtigen Frage alsbald durch- größter Wahrscheinlichkeit Aussicht auf Heilung zuführen. boten. Aber immer wieder wird von Fachleuten
Brici
4,207
17,01 110,56 20,457
15,05 168,52
17,02 90,98 59,33
1,82 112,73 81,03 59,35
12,445
5,88
Frankfurt a.M
Berlin
Schlug-
'-Uhr-
Schluß.
Anfang
Hur»
Aut»
ftui»
aurs
Datum:
22. 3.
23. 3.
22. 3
23. 3.
5°/, Deutsche Rctchsanlethe .
0.400
0.3962
0,40
0,3975
4°/0 Deutsche Neichsanlcihe .
—
_
0,3825
0,3775
3'/,°/" Deutsche Reichsanletpe
0,390
—
0,3825
0,38
3% Deutsche Ncichsanlcihe .
0,46
-
0,4925
0.475
Deutsche Svarvrämicnanleibe
0,228
_
0,2375
4°/o Preußische Konsolü . . .
4% Hessen ....
0,372 0,375
—
0,:38 0,395
0,37
0,37
3% Helsen...........
Deutsche Werts). Dollar-Anl.
0,350
—■
100
95,5
99,8
dto- Doll.-Schatr-Antreilna-'i
99,6
_
4% Zollkürkcn.........
11,45
38,75
154
112
11,2
38,5
112’
tu
—
Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank.
154
111
154,7* lll ">•
Tarmst. und Narionalbank .
129,5
129,4
81
129,75
129/2
Deutsche BercinSbank ....
128,5
128.5*
DiSconto Commandit ....
Metallbank...........
124,5
95
—
124,9
124.9*
Mitteldeutsche Creditbank. .
103 5*
103,5
6,62
Ocsterrcichische Creditanstalt.
Wcstbank .........
0,041
6,9
0,041
6.5
22 März.
23. März.
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
(Selö
Briet
Geld
! Bries
Amft.-Ro«.
168,10
168,52
16.8,11
168,53
Buen.-AireS
1,641 17,015
1,645
1,634
1,638
Brss.-Antw.
17,055
17,04
17,08
Christiania.
90,64
90,86
90,49
90.71
Kopenhagen
110,24
110,52
110,16
110,44
Stockholm . HMngfors.
112,47
112,75
112,49
112,77
10,554
10,594
10,555
10,595
fttalicn . . .
16,86
16,90
16,87
16,91
London. . .
20,393
20,445
20,395
20,447
Ncuvork . .
4,195
4,205
4,195
4,205
Paris....
Schweiz . .
14,83
14,87
14,795
14,835
80,76
80,96
80,76
80,96
Spanien . .
59,07
59,21
59,10
ftapan . . . Nio de Jan.
1,903
1,907
1,907
1,911
0.598
0,600
0,608
0.610
Wien in D.-
Ceft. abgest.
59,17
59,31
59,15
59,29
Prag ....
Belgrad . .
12,416
12,456
12,419
1.2,459
7,38
7,40
7,38
7,40
Budapest. . Bulgarien .
5,875
3,03
6.895
3,04
5,875
3,03
5,895
3,04
Lissabon
21,275
21,325
21,325
Danzig. . .
80,88
81,08
80,88
81,08
Konstantin.
2,148
2,158
2,13
2,14
Athen. . .
5,74
5,76
5,65
5,67
Canada. . .
4,18
4,19
4,18
4,19
Urufluah . .
4,255
4,265
4,255
4.265
Banknoten.
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